Die viel zitierten Tomaten

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Die BLZ schreibt über Bastian Schweinsteiger:

„Außerdem verfügt er über die seltene Gabe, mit seinen Schüssen fast immer das Tor zu treffen.“

Da hat wohl jemand ein anderes Spiel gesehen als ich. Nur weil er gegen Portugal zweieinhalb Mal und gegen San Marino ein Mal aus der Distanz traf, verfügt er noch lange nicht über diese genannte Gabe. Was man dabei immer schön mitzählen muss, sind die Fehlversuche, die er dabei ebenfalls verbrät. Und diese Zahl ist gerade bei Schweinsteiger nicht klein. Ganz so arg wie bei der EM 2004 ist es nicht mehr, als er grundsätzlich jeden Ball, den er in der Nähe des gegnerischen Strafraums bekam, in die Wolken jagte, egal, wer sonst noch irgendwo freistand. Ja, er wird besser. Es trifft aber einfach (noch) nicht zu, dass Schweinsteiger ein präziser Fernschütze ist.

7 Kommentare

  1. Jetzt trifft der schon wieder aus 18 Metern. Ich hasse es, mich zu revidieren.

  2. Nun, um dem Trainer seine Argumentation zu unterstützen: Bei der WM lag das auch an diesem neuartigen flatternden Ball, mit dem selbst die Oma vom Trainer aus 20 Metern ein Tor schießen könnte…

  3. Der Satz “Außerdem verfügt er über die seltene Gabe, mit seinen Schüssen fast immer das Tor zu treffen” ist und bleibt aber auch nach seinem Weitschusstor Unsinn.

  4. Das ist wohl richtig. Das kann nur jemand geschrieben haben, der immer nur hinschaut, wenn ein Tor fällt!

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