Geisterspieler

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Auch in der Bundesliga soll es nach Wunsch des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger zu Geisterspielern kommen:

„Setzt sich der Trend fort, ist diese Maßnahme unausweichlich. Wir können nicht weiter zusehen, wie die Vereine Unsummen auf die Spielerkonten pumpen — und dann kommt nichts zurück.“

Denkbar sind Geisterspieler als einmaliger Ersatz für besonders schwache Leistungen der Vertragsspieler, bei fortgesetzt schwachen Leistungen aber auch bis zu einer ganzen Halbrunde. Ob die Geisterspieler aus den Reihen der Fans rekrutiert werden, ob man Plätze im Kader der Bundesligateams mittels Gewinnspielen verlost oder ob die Geisterspieler nur für den Fernsehzuschauer nachträglich aufs Spielfeld montiert werden — denkbar ist Vieles.

So mancher, der eine Teilnahme an einem Bundesligaspiel schon lange abgeschrieben hatte, kommt jetzt wieder ins Träumen und wird die weitere Diskussion aufmerksam verfolgen. Warten wir ab, wann der erste Geisterspieler einer Partie seinen Stempel aufdrücken und so vielleicht doch noch bis zu Jogi Löw vordringen wird. Was die aussortierten Vertragsspieler in der dann freien Zeit machen sollen, ist zur Stunde unklar. Naheliegendste Lösung: Sie nehmen den angestammten Platz des Geisterspielers ein — ob auf dem Sofa, am Radio oder auf der Tribüne, das hängt dann vom Einzelfall ab.



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