Handies für Beşiktaş

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In Istanbul, bei Beşiktaş, gibt’s übrigens einen tollen Brauch. Man kennt das ja, ab und zu haben sogar die tumben Fußballfans sich etwas Spezielles bewahrt. Beim FC Everton, den sog. „Toffees“, gibt es statt Brezeln oder Bier Toffies im Stadion zu kaufen, sprich: Karamellbonbons.

Beim MSV gibt es den Zebra-Twist, auf Schalke ruft man „Attacke“, beim FC Bayern hält man ALDI-Tüten hoch, wenn der Gegner aus der Türkei kommt, spielt der angeblich jüdische Klub Ajax Amsterdam auswärts, zischen die gegnerischen Fans laut, um das Ausströmen von Gas zu simulieren, und bei Lazio Rom grüßt man immer noch mit dem römischen Gruß. Diese illustre Reihe lässt sich jetzt um Beşiktaş Istanbul erweitern:

Dort werden vor dem Stadion alte, gebrauchte Handies verkauft.

Ja, wofür das denn?

Ganz einfach: um sie auf die Gegner zu werfen.

Denn Handies werden bei der Einlasskontrolle nicht konfisziert und können so immer noch als Wurfgeschoß verwendet werden. Jetzt sag mir keiner, das wäre kein Sportsgeist.

3 Kommentare

  1. Das sind immer nur einzelne, die den Ruf einer ganzen Gruppe beschädigen. Schwarze Schaafe.

    Verkaufen die bei Inter Mailand eigentlich gebrauchte Motorroller?

  2. zum kotzen, diese asis.

  3. @derwokeineahnunghat:

    Bitte nicht verallgemeinern. Wie der Handy Erzog schon sagte, fallen Ausraster von kleinen Gruppen immer auf den gesamten Verein zurück. Leider kann aber auch ich mich nicht davon freisprechen, bestimmte Vereine gleich mal in den bösen Sack zu stecken, ohne vorher differenziert zu haben.
    In meinem Sack befinden sich zum Beispiel SS Lazio Rom (Rechtsextremität), Olympique Marseille (hatten mal diesen korrupten Präsidenten) und Feyenoord Rotterdam (Hooligans). Aber ich bin mir sicher, dass auch diese Vereine echte Fans besitzen, die alle Aktionen, die rein gar nichts mit Fußball zu tun haben, verurteilen.



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