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Schlagwort: FC Everton

Alle Fußballer des Jahres in England

In England wird schon deutlich länger als in Deutschland ein „Fußballer des Jahres“ gewählt. Wobei es da inzwischen gleich vier verschiedene Wahlen gibt. Die älteste – und wohl auch wichtigste – ist jene, die von Journalisten durchgeführt wird. Diesen darf man vielleicht die größte Objektivität bei ihrer Auswahl zugestehen. Die weiteren drei Wahlen, die in England zum „Fußballer des Jahres“ existieren, sind jene von Spielern, dann jene von Spielern, die den besten Jung-Profi wählen und seit 2001 auch eine Wahl durch Fans.

Die Liste ist ziemlich lang und ziemlich abwechslungsreich, kommen einem dabei doch Stars aus dem englischen Fußballer aller Epochen seit dem Krieg unter. Und zumindest bis in die 1990er sind auch die Clubs, zu denen die Spieler zum Zeitpunkt ihrer Auszeichnung gehörten, höchst unterschiedlich und auch hier erhält man einen guten Querschnitt durch die Vereinslandschaft in der obersten Etage des englischen Fußballs.

Liste englische Fußballer des Jahres

Jahr Sieger Club Nationalität
1948 Stanley Matthews FC Blackpool England
1949 Johnny Carey Manchester United Irland
1950 Joe Mercer FC Arsenal England
1951 Harry Johnston FC Blackpool England
1952 Billy Wright Wolverhampton Wanderers England
1953 Nat Lofthouse Bolton Wanderers England
1954 Tom Finney Preston North End England
1955 Don Revie Manchester City England
1956 Bert Trautmann Manchester City Deutschland
1957 Tom Finney Preston North End England
1958 Danny Blanchflower Tottenham Hotspur England
1959 Syd Owen Luton Town England
1960 Billy Slater Wolverhampton Wanderers England
1961 Danny Blanchflower Tottenham Hotspur England
1962 Jimmy Adamson FC Burnley England
1963 Stanley Matthews Stoke City England
1964 Bobby Moore West Ham United England
1965 Bobby Collins Leeds United Schottland
1966 Bobby Charlton Manchester United England
1967 Jack Charlton Leeds United England
1968 George Best Manchester United Nordirland
1969 Tony Book
Dave Mackay
Manchester City
Derby County
England
Schottland
1970 Billy Bremner Leeds United Schottland
1971 Frank McLintock FC Arsenal Schottland
1972 Gordon Banks Stoke City England
1973 Pat Jennings Tottenham Hotspur Nordirland
1974 Ian Callaghan FC Liverpool England
1975 Alan Mullery FC Fulham England
1976 Kevin Keegan FC Liverpool England
1977 Emlyn Hughes FC Liverpool England
1978 Kenny Burns Nottingham Forest Schottland
1979 Kenny Dalglish FC Liverpool Schottland
1980 Terry McDermott FC Liverpool Schottland
1981 Frans Thijssen FC Liverpool Niederlande
1982 Steve Perryman Tottenham Hotspur England
1983 Kenny Dalglish FC Liverpool Schottland
1984 Ian Rush FC Liverpool Wales
1985 Neville Southall FC Everton Wales
1986 Gary Lineker FC Everton England
1987 Clive Allen Tottenham Hotspur England
1988 John Barnes FC Liverpool England
1989 Steve Nicol FC Liverpool Schottland
1990 John Barnes FC Liverpool England
1991 Gordon Strachan Leeds United Schottland
1992 Gary Lineker Tottenham Hotspur England
1993 Chris Waddle Sheffield Wednesday England
1994 Alan Shearer Blackburn Rovers England
1995 Jürgen Klinsmann Tottenham Hotspur Deutschland
1996 Eric Cantona Manchester United Frankreich
1997 Gianfranco Zola FC Chelsea Italien
1998 Dennis Bergkamp FC Arsenal Niederlande
1999 David Ginola Tottenham Hotspur Frankreich
2000 Roy Keane Manchester United Irland
2001 Teddy Sheringham Manchester United England
2002 Robert Pires FC Arsenal Frankreich
2003 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2004 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2005 Frank Lampard FC Chelsea England
2006 Thierry Henry FC Arsenal Frankreich
2007 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2008 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2009 Steven Gerrard FC Liverpool England
2010 Wayne Rooney Manchester United England
2011 Scott Parker West Ham United England
2012 Robin van Persie FC Arsenal Niederlande
2013 Gareth Bale Tottenham Hotspur Wales
2014 Luis Suarez FC Liverpool Urugay
2015 Eden Hazard FC Chelsea Belgien
2016 Jamie Vardy Leicester City England
2017 N‘Golo Kanté FC Chelsea Frankreich
2018 Mohamed Salah FC Liverpool Ägypten
2019 Raheem Sterling FC Liverpool England

Was außerdem auffällt: Es dauerte bis ins Jahr 2004 (!), ehe mit Thierry Henry ein Spieler seine Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in England in der folgenden Saison wiederholen konnte. Angesichts dessen, dass diese Auszeichnung schon seit 1948 existiert, doch eine ziemlich bemerkenswert lange Zeit, ehe dieses Phänomen erstmalig auftrat. Was eben auch ein Kennzeichen dafür ist, wie ausgeglichen die englische Premier League trotz ihrer Konzentration auf die „Big Six“ seit ihrer Einführung immer noch ist. Was wiederum eine Wette darauf, wer hier jeweils diese Wahl gewinnt genauso interessant macht wie jene darauf, wer in England Torschützenkönig der Saison wird.

Henry erster Sieger zweimal hintereinander

Obwohl die Globalisierung des Fußballs schon weit früher begann, dauerte es bis ins Jahr 2014, ehe mit Luis Suarez aus Uruguay der erste Nicht-Europäer zu Englands Fußballer des Jahres gewählt wurde. Bislang gelang dies auch nur einem weiteren Spieler mit Mohamed Salah, der aus Afrika stammt und welcher 2018 zum Spieler des Jahres gewählt wurde. Ebenfalls unter den Gewinnnern ist natürlich CR, einer der Top 10 Verdiener bei den Sportlern dieser Welt.

Gleich zwei Deutschen wurde diese Ehre bislang übrigens schon zuteil. Wobei Bert Trautmann nicht nur durch seine Wahl zu Englands Fußballer des Jahres im Jahr 1956 noch heute eine Legende bei Manchester City ist. Und Jürgen Klinsmann, der 1995 bei Tottenham Hotspur diese Wahl gewann, dürfte nicht zuletzt durch seine späteren Tätigkeiten auch den jüngeren Semestern noch ein Begriff sein.

Besonders spannend ist diese Wahl in den letzten zwei Jahrzehnten natürlich geworden, da sich in der Premier League ein Großteil der besten Spieler der Welt versammelt. Einige Spielen zwar auch in Spanien oder Italien, aber das Gros der besten Spieler der Welt ist in der Premier League zu finden. Insofern ist diese Wahl zum Fußballer des Jahres in England auch immer eine Form von kleiner Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Ebenso zeigt der Mix der Nationalitäten der Sieger der letzten Jahre, wie international die Premier League geworden ist.

Die Sieger stammen von eben jenen gerade genannten Uruguay und Ägypten über Belgien und Frankreich bis zu den ohnehin schon lange in der Premier League präsenten Wales oder Schottland. Und wie erwähnt, waren mit Jürgen Klinsmann und Bert Trautmann auch schon zwei deutscher Spieler unter den Auserkorenen. Jedes Jahr aufs Neue darf man sich daran erfreuen, die Spannung zu erleben, wie diese Wahl wohl ausgehen wird. Dass es ein Spieler des FC Liverpool werden wird, dürfte ziemlich wahrscheinlich sein angesichts von deren famoser Serie. Auch, wenn diese kürzlich ein Ende fand, war der Start in die Saison mit ausnahmslos Siegen außer einem Remis bis weit in den Februar hinein einfach einzigartig. Schwieriger dürfte es da schon sein, aus dem Pool der vielen guten Spieler des FC Liverpool jenen einen auszuwählen, der die Ehrung zu „Englands Fußballer des Jahres“ verdient hat.

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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle Elfmeterschießen deutscher Clubs im Europapokal (und Losentscheide)

Filed unter: „Mit Legenden aufräumen“.

Die Bilanz bei Elfmeterschießen in Europapokalen ist aus Sicht deutscher Clubs zwar nicht ausgeglichen, sondern leicht positiv, aber weit entfernt davon, makellos zu sein. Insgesamt stehen 24 gewonnene Durchführungen 16 verlorenen gegenüber. Insofern kann man den Mythos gerne auch beerdigen, dass es irgendetwas mit der Nationalität und der manchmal dazugehörigen Mentalität zu tun hätte, dass es bei der Nationalmannschaft des DFB in dieser Disziplin so gut läuft. Schließlich fanden die allermeisten der unten aufgelisteten Elfmeterschießen zu einer Zeit statt, als die Zahl der Ausländer in einer Vereinsmannschaft noch begrenzt war oder schlicht gar keine zu einem Elfmeter antraten.

(Sollten noch welche fehlen, ob von Werder Bremen, dem 1. FC Kaiserslautern oder auch von Hansa Rostock: die Kommentarspalte ist 24/7 geöffnet.)

Darstellung des Ergebnisses im Elfmeterschießen ist jeweils aus Sicht des deutschen Clubs. Hinter dem Clubnamen ist die Bilanz in der Form (gewonnene/teilgenommene Elfmeterschießen) ausgewiesen. EC1 ist Champions League und Europapokal der Landesmeister, EC2 der Europapokal der Pokalsieger, EC3 ist Messe-Pokal, UEFA-Pokal und Europa League, SC steht für Supcercup. Et voilà:

FC Bayern München (5/6)
SC FC Chelsea 5:4
EC1 FC Chelsea 3:4
EC1 Real Madrid 3:1
EC3 PAOK Saloniki 9:8 (siehe auch Pfaff und der PAOKenschlag)
EC1 FC Valencia 5:4
EC1 Atvidaberg FF 3:1

FC Schalke (2/4)
EC3 Inter Mailand 4:1
EC3 Bröndby 1:3
EC3 Slavia Prag 4:5
EC1 FC Porto 4:1

Borussia Dortmund (2/4)
EC3 AJ Auxerre 6:5
EC1 FC Brügge 2:4
EC3 Udinese Calcio 3:4
EC3 Glasgow Rangers 3:1

Dynamo Dresden (3/3)
EC3 Dynamo Moskau 4:3
EC1 Partizan Belgrad 5:4
EC1 Malmö FF 5:4

Lok Leipzig (3/3)
EC2 Girondins Bordeaux 6:5
EC3 Ipswich Town 4:3
EC2 Velez Mostar 3:0

BFC Dynamo (2/3)
EC2 Cardiff City 5:4
EC2 Dynamo Moskau 1:4
EC1 FC Aberdeen 5:4

Carl Zeiss Jena (2/3)
EC3 RWD Molenbeek 6:5
EC3 Stal Mielec 2:3
EC2 Slavia Prag 3:2

Bayer Leverkusen (1/3)
EC3 Espanyol Barcelona 3:2 (siehe auch Ein Abend für acht Mark mit Tita, Calli und Liza)
EC1 Atlético Madrid 2:3
UI-Cup Tirol Innsbruck 3:5

Hamburger SV (0/2)
UI-Cup Olympique Montpellier 0:3
EC3 Sparta Rotterdam 1:4

VfB Stuttgart (1/1)
EC3 Real Sociedad 4:1

Vorwärts Berlin (1/1)
EC2 Benfica Lissabon 5:3

Sachsenring Zwickau (1/1)
EC2 AC Florenz 6:5

1. FC Kaiserslautern (1/1)
EC3 Ararat Erewan 5:4

Karlsruher SC (1/1)
UI-Cup Bursaspor 6:5

Borussia Mönchengladbach (0/1)
EC1 FC Everton 3:4

Eintracht Frankfurt (0/2)
EC3 Austria Salzburg 4:5
EC2 PAOK Saloniki 3:4

1. FC Magdeburg (0/1)
EC1 Malmö FF 1:2

Mainz 05 (0/1)
EC3 Gaz Metan Medias 3:4

Losentscheide

Im Folgenden nun die Losentscheide, wo die Bilanz verheerend aussieht, was aber bekanntlich nichts mit sportlichen Komponenten zu tun hat. 4x wurde gelost, 4x war das deutsche Team danach ausgeschieden. Kein Wunder also, dass mit Karl Wald ein Deutscher das Elfmeterschießen erfand.

1. FC Köln (0/1)
EC1 FC Liverpool verloren

Wismut Karl-Marx Stadt (0/1)
EC1 Gwardia Warszawa verloren

SC Aufbau Magdeburg (0/1)
EC2 Galatasaray Istanbul verloren

Hannover 96 (0/1)
EC3 FC Barcelona verloren

Schöne Faktenhuberei mal wieder, Mythos als nicht komplett falsch widerlegt, aber eben doch mit Werten, die nicht weit vom Zufall entfernt sind. Dass man Strafstöße und den Umgang mit dem Stress bei einem Elfmeterschießen sehr wohl trainieren kann, bleibt dem sonst so vertrainingswissenschaftlichten Fußball offenbar weiter ein Geheimnis, schaut man allein auf die Art der Durchführung von Strafstößen im Allgemeinen und im Elfmeterschießen ebenso.

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Alle Torschützenkönige in England

Eine Übersicht über alle Torschützenkönige in Englands höchster Liga.

Saison Name Mannschaft Tore
1946/1947 Dennis Westcott Wolverhampton Wanderers 37
1947/1948 Ronnie Rooke FC Arsenal 33
1948/1949 Willy Moir Bolton Wanderers 25
1949/1950 Dickie Davis Sunderland AFC 25
1950/1951 Stan Mortensen FC Blackpool 30
1951/1952 Jorge Robledo Newcastle United 33
1952/1953 Charly Wayman Preston North End 24
1953/1954 Johnny Nicholls West Bromwich Albion 29
Jimmy Glazzard Huddersfield Town 29
1954/1955 Ronny Allen West Bromwich Albion 27
1955/1956 Nat Lofthouse Bolton Wanderers 33
1956/1957 John Charles Leeds United 27
1957/1958 Bobby Smith Tottenham Hotspur 36
1958/1959 Jimmy Greaves FC Chelsea 33
1959/1960 Dennis Viollet Manchester United 32
1960/1961 Jimmy Greaves FC Chelsea 41
1961/1962 Raymond Crawford Ipswich Town 33
Derek Kavan Ipswich Town 33
1962/1963 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 37
1963/1964 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 35
1964/1965 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 29
Andy McIvoy Blackburn Rovers 29
1965/1966 Willey Irvine FC Burnley 29
1966/1967 Ron Davies FC Southampton 37
1967/1968 Ron Davies FC Southampton 28
George Best Manchester United 28
1968/1969 Jimmy Greaves Tottenham Hotspur 27
1969/1970 Jeffrey Astle West Bromwich Albion 25
1970/1971 Tony Brown West Bromwich Albion 28
1971/1972 Francis Lee Manchester City 33
1972/1973 Pop Robson West Ham United 28
1973/1974 Mick Channon FC Southampton 21
1974/1975 Malcolm McDonald Newcastle United 21
1975/1976 Ted MacDougall Norwich City 23
1976/1977 Malcolm McDonald South Melbourne FC 25
Andy Gray Aston Villa 25
1977/1978 Bob Latchford FC Everton 30
1978/1979 Frank Worthington Bolton Wanderers 24
1979/1980 Phil Boyer FC Southampton 23
1980/1981 Steve Archibald Tottenham Hotspur 20
1980/1981 Peter White Aston Villa 20
1981/1982 Kevin Keegan FC Southampton 26
1982/1983 Luther Blissett Watford FC 31
1983/1984 Ian Rush FC Liverpool 31
1984/1985 Kerry Dixon FC Chelsea 24
1984/1985 Gary Lineker Leicester City 24
1985/1986 Gary Lineker FC Everton 30
1986/1987 Clive Allen Tottenham Hotspur 33
1987/1988 John Aldridge FC Liverpool 26
1988/1989 Alan Smith FC Arsenal 23
1989/1990 Gary Lineker Tottenham Hotspur 24
1990/1991 Alan Smith FC Arsenal 23
1991/1992 Ian Wright FC Arsenal 29
1992/1993 Teddy Sheringham Tottenham Hotspur 22
1993/1994 Andy Cole Newcastle United 34
1994/1995 Alan Shearer Blackburn Rovers 34
1995/1996 Alan Shearer Blackburn Rovers 31
1996/1997 Alan Shearer Blackburn Rovers 25
1997/1998 Michael Owen FC Liverpool 18
Dion Dublin Coventry City 18
Chris Sutton Blackburn Rovers 18
1998/1999 Michael Owen FC Liverpool 18
Jimmy Floyd Hasselbaink Leeds United 18
Dwight Yorke Manchester United 18
1999/2000 Kevin Philipps Sunderland AFC 30
2000/2001 Jimmy Floyd Hasselbaink FC Chelsea 23
2001/2002 Thierry Henry FC Arsenal 24
2002/2003 Ruud van Nistelrooy Manchester United 25
2003/2004 Thierry Henry FC Arsenal 30
2004/2005 Thierry Henry FC Arsenal 25
2005/2006 Thierry Henry FC Arsenal 27
2006/2007 Didier Drogba FC Chelsea 23
2007/2008 Cristiano Ronaldo Manchester United 31
2008/2009 Nicolas Anelka FC Chelsea 19
2009/2010 Didier Drogba FC Chelsea 29
2010/2011 Dimitar Berbatov Manchester United 21
Carlos Tevez Manchester City 21
2011/2012 Robin van Persie FC Arsenal 30
2012/2013 Robin van Persie Manchester United 26
2013/2014 Luis Suarez FC Liverpool 31
2014/2015 Kun Aguero Manchester City 26
2015/2016 Harry Kane Tottenham Hotspur 25
2016/2017 Harry Kane Tottenham Hotspur 29
2017/2018 Mohamed Salah FC Liverpool 32
2018/2019 Mohamed Salah
Pierre-Emerick Aubameyang
Sadio Mané
FC Liverpool
FC Arsenal
FC Liverpool
22
22
22
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[Update] Die vergessenen Niederlagen

[Update 29.5.2013] Premiere: Erstmals verliert ein deutscher Club ein Finale gegen einen deutschen in der Champions League. Ergibt natürlich automatisch einen deutschen Verlierer, wobei diese Niederlage vielleicht nicht ganz so wahrscheinlich vergessen werden wird wie die übrigen.

[Update] Mal sehen, ob wir morgen eine weitere Finalniederlage mit deutscher Beteiligung ergänzen müssen. Allgemein muss man festhalten: In diesem Jahrtausend überhaupt erst ein einziger Titelgewinn! Da ist wohl nicht viel mit zweit- oder drittbester Liga Europas.

Fast vergessen, zu aktualisieren.

Letztens diskutierten wir die UEFA-Cup-Final-Niederlage des 1. FC Köln gegen Real Madrid, bei der nach einem 1:5 im Estadeo Santiago Bernabeu ein 2:0 im Rückspiel in Berlin gelang, welches nach Adam Riese und auch nach der UEFA nicht dazu reichte, dass der 1. FC Köln seinen ersten Europapokal gewönne.

Danach erreichten mich viele, viele (das Pendant zum Vogts’schen „sehr, sehr“) Wortmeldungen, die mitteilten, dass die betreffende Person gar nicht von dieser Niederlage gewusst hätte. Um genau zu sein war es eine Wortmeldung, die reichte aber aus, mich zu diesem Beitrag zu motivieren. Denn kurz davor schon war ich auf eine Niederlage gestoßen, die mir selbst fast unbekannt war. Ich hatte irgendwann mal davon gelesen, es aber dann schon lange zu den anderen Files auf meiner Festplatte gelegt, was nichts Anderes bedeutet als diese Information dem Sarlacc zu überantworten, dem ewigen Schlund, auf dass die Information nie wieder auftauchen möge.

So kommen wir also heute dazu, alle Europapokal-Final-Niederlagen deutscher Klubs, und ja, auch gerne aus der DDR und von mir sogar gerne aus Österreich und der Schweiz, zu sammeln. Und da man nicht umsonst Leser hat, die etwas für ihr Geld tun sollen, geht diese Frage zunächst mal nicht an mich, sondern an Euch:

Welcher deutsche/ostdeutsche/österreichische/schweizer Klub verlor in welcher Saison in welchem Wettbewerb ein Europapokalfinale?

Nun, eins habe ich ja oben schon verlinkt, und die Mutter aller Niederlagen wird wohl auch niemand vergessen haben. Wären wir bei zweien. Da fällt mir natürlich sofort auch noch Bayer Leverkusen ein, doch dabei soll’s erstmal bleiben. Jetzt Ihr.

  • 1960 Europapokal der Landesmeister Real Madrid – Eintracht Frankfurt 7:3
  • 1965 Europapokal der Pokalsieger West Ham United – 1860 München 2:0
  • 1968 Europapokal der Pokalsieger AC Mailand – Hamburger SV 2:0
  • 1973 UEFA-Pokal FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:0 und 0:2
  • 1977 Europapokal der Landesmeister FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:1
  • 1978 Europapokal der Pokalsieger RSC Anderlecht – Austria Wien 4:0
  • 1979 Europapokal der Pokalsieger FC Barcelona – Fortuna Düsseldorf 4:3 n.V.
  • 1980 Europapokal der Landesmeister Nottingham Forest – Hamburger SV 1:0
  • 1980 UEFA-Pokal Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 2:3/1:0
  • 1981 Europapokal der Pokalsieger Dynamo Tiflis – Carl Zeiss Jena 2:1
  • 1982 UEFA-Pokal IFK Göteborg – Hamburger SV 1:0 und 3:0
  • 1982 Europapokal der Landesmeister Aston Villa – Bayern München 1:0
  • 1985 Europapokal der Pokalsieger FC Everton – Rapid Wien 3:1
  • 1986 UEFA-Pokal Real Madrid – 1. FC Köln 5:1 und 0:2
  • 1987 Europapokal der Pokalsieger Ajax Amsterdam – Lok Leipzig 1:0
  • 1987 Europapokal der Landesmeister FC Porto – Bayern München 2:1
  • 1989 UEFA-Pokal SSC Neapel – VfB Stuttgart 2:1 und 3:3
  • 1993 UEFA-Pokal Juventus – Borussia Dortmund 3:1 und 3:0
  • 1994 UEFA-Pokal Inter Mailand – Austria Salzburg 1:0 und 1:0
  • 1996 Europapokal der Pokalsieger Paris St. Germain – Rapid Wien 1:0
  • 1998 Europapokal der Pokalsieger FC Chelsea – VfB Stuttgart 1:0
  • 1999 Champions League Manchester United – Bayern München 2:1
  • 2002 Champions League Real Madrid – Bayer Leverkusen 2:1
  • 2002 UEFA-Pokal Feyenoord Rotterdam – Borussia Dortmund 3:2
  • 2009 UEFA-Pokal Schachtjor Donezk – Werder Bremen 2:1 n. V.
  • 2010 Champions League Inter Mailand – FC Bayern München 2:0
  • 2012 Champions League FC Chelsea – FC Bayern München 5:4 n. E.
  • 2013 Champions League FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:1
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Camouflage, die vollumfängliche Torwart-Tarnung

Warum sagte denn niemand Bescheid, dass man beim FC Everton in dieser Saison ein sehr gutes Auge braucht, um den Torwart auszugucken — weil man genau hingucken muss, um ihn überhaupt erst auf dem Schlachtfeld zu erspähen?

Und vor allem: Warum muss es wieder England sein, das sind jene mit dem Essig in den Chips, die den Hiesigen vormachen, wie man mal den üblichen Rahmen sprengt?

Dabei gäbe es doch so viele nette Ideen, es müsste ja nicht das Heim-/Stammtrikot des Torwarts sein. Alleine schon die Jungs von YMCA böten da genug Anlässe, aus deutschen Wäldern respektive besetzten Häusern kämen noch diverse Aufzüge und die daraus gestrickten Ideen hinzu. Nur Mut, meine Herren Piefkes.

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Alle englischen Pokalsieger bzw. FA-Cup-Sieger

Jahr Meister
1871/1872 Wanderers FC
1872/1873 Wanderers FC
1873/1874 Oxford University
1874/1875 Royal Engineers
1875/1876 Wanderers FC
1876/1877 Wanderers FC
1877/1878 Wanderers FC
1878/1879 Old Etonians
1879/1880 Clapham Rovers
1880/1881 Old Carthusians
1881/1882 Old Etonians
1882/1883 Blackburn Olympic
1883/1884 Blackburn Rovers
1884/1885 Blackburn Rovers
1885/1886 Blackburn Rovers
1886/1887 Aston Villa
1887/1888 West Bromwich Albion
1888/1889 Preston North End
1889/1890 Blackburn Rovers
1890/1891 Blackburn Rovers
1891/1892 West Bromwich Albion
1892/1893 Wolverhampton Wanderers
1893/1894 Notts County
1894/1895 Aston Villa
1895/1896 Sheffield Wednesday
1896/1897 Aston Villa
1897/1898 Nottingham Forest
1898/1899 Sheffield United
1899/1900 FC Bury
1900/1901 Tottenham Hotspur
1901/1902 Tottenham Hotspur
1902/1903 Sheffield United
1904/1905 Sheffield United
1905/1906 FC Bury
1906/1907 Sheffield Wednesday
1907/1908 Wolverhampton Wanderers
1908/1909 Manchester United
1909/1910 Newcastle United
1910/1911 Bradford City
1911/1912 FC Barnsley
1912/1913 Aston Villa
1913/1914 FC Burnley
1914/1915 Sheffield United
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Aston Villa
1920/1921 Tottenham Hotspur
1921/1922 Huddersfield Town
1922/1923 Bolton Wanderers
1923/1924 Newcastle United
1924/1925 Sheffield United
1925/1926 Bolton Wanderers
1926/1927 Cardiff City
1927/1928 Blackburn Rovers
1928/1929 Bolton Wanderers
1929/1930 FC Arsenal
1930/1931 West Bromwich Albion
1931/1932 Newcastle United
1932/1933 FC Everton
1933/1934 Manchester City
1934/1935 Sheffield Wednesday
1935/1936 FC Arsenal
1936/1937 AFC Sunderland
1937/1938 Preston North End
1938/1939 FC Portsmouth
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Derby County
1946/1947 Charlton Athletic
1947/1948 Manchester United
1948/1949 Wolverhampton Wanderers
1949/1950 FC Arsenal
1950/1951 Newcastle United
1951/1952 Newcastle United
1952/1953 FC Blackpool
1953/1954 West Bromwich Albion
1954/1955 Newcastle United
1955/1956 Manchester City
1956/1957 Aston Villa
1957/1958 Bolton Wanderers
1958/1959 Nottingham Forest
1959/1960 Wolverhampton Wanderers
1960/1961 Tottenham Hotspur
1961/1962 Tottenham Hotspur
1962/1963 Manchester United
1963/1964 West Ham United
1964/1965 FC Liverpool
1965/1966 FC Everton
1966/1967 Tottenham Hotspur
1967/1968 West Bromwich Albion
1968/1969 Manchester City
1969/1970 FC Chelsea
1970/1971 FC Arsenal
1971/1972 Leeds United
1972/1973 AFC Sunderland
1973/1974 FC Liverpool
1974/1975 West Ham United
1975/1976 FC Southampton
1976/1977 Manchester United
1977/1978 Ipswich Town
1978/1979 FC Arsenal
1979/1980 West Ham United
1980/1981 Tottenham Hotspur
1981/1982 Tottenham Hotspur
1982/1983 Manchester United
1983/1984 FC Everton
1984/1985 Manchester United
1985/1986 FC Liverpool
1986/1987 Coventry City
1987/1988 FC Wimbledon
1988/1989 FC Liverpool
1989/1990 Manchester United
1990/1991 Tottenham Hotspur
1991/1992 FC Liverpool
1992/1993 FC Arsenal
1993/1994 Manchester United
1994/1995 FC Everton
1995/1996 Manchester United
1996/1997 FC Chelsea
1997/1998 FC Arsenal
1998/1999 Manchester United
1999/2000 FC Chelsea
2000/2001 FC Liverpool
2001/2002 FC Arsenal
2002/2003 FC Arsenal
2003/2004 Manchester United
2004/2005 FC Arsenal
2005/2006 FC Liverpool
2006/2007 FC Chelsea
2007/2008 FC Portsmouth
2008/2009 FC Chelsea
2009/2010 FC Chelsea
2010/2011 Manchester City
2011/2012 FC Chelsea
2012/2013 Wigan Athletic
2013/2014 FC Arsenal
2014/2015 FC Arsenal
2015/2016 Manchester United
2016/2017 FC Arsenal
2017/2018 FC Chelsea
2018/2019 Manchester City
2019/2020 -
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Alle englischen Meister

In dieser Liste finden sich alle Meister im Fußball in England in einer Liste, seit 1889 mit einer landesweiten Meisterschaft in diesem Sport begonnen wurde.

Saison Meister
1888/1889 Preston North End
1889/1890 Preston North End
1890/1891 FC Everton
1891/1892 AFC Sunderland
1892/1893 AFC Sunderland
1893/1894 Aston Villa
1894/1895 AFC Sunderland
1895/1896 Aston Villa
1896/1897 Aston Villa
1897/1898 Sheffield United
1898/1899 Aston Villa
1899/1900 Aston Villa
1900/1901 FC Liverpool
1901/1902 AFC Sunderland
1902/1903 The Wednesday
1904/1905 The Wednesday
1905/1906 Newcastle United
1906/1907 FC Liverpool
1907/1908 Newcastle United
1908/1909 Manchester United
1909/1910 Newcastle United
1910/1911 Aston Villa
1911/1912 Manchester United
1912/1913 Blackburn Rovers
1913/1914 AFC Sunderland
1914/1915 FC Everton
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 West Bromwich Albion
1920/1921 FC Burnley
1921/1922 FC Liverpool
1922/1923 FC Liverpool
1923/1924 Huddersfield Town
1924/1925 Huddersfield Town
1925/1926 Huddersfield Town
1926/1927 Newcastle United
1927/1928 FC Everton
1928/1929 Sheffield Wednesday
1929/1930 Sheffield Wednesday
1930/1931 FC Arsenal
1931/1932 FC Everton
1932/1933 FC Arsenal
1933/1934 FC Arsenal
1934/1935 FC Arsenal
1935/1936 AFC Sunderland
1936/1937 Manchester City
1937/1938 FC Arsenal
1938/1939 FC Everton
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 FC Liverpool
1947/1948 FC Arsenal
1948/1949 FC Portsmouth
1949/1950 FC Portsmouth
1950/1951 Tottenham Hotspur
1951/1952 Manchester United
1952/1953 FC Arsenal
1953/1954 Wolverhampton Wanderers
1954/1955 FC Chelsea
1955/1956 Manchester United
1956/1957 Manchester United
1957/1958 Wolverhampton Wanderers
1958/1959 Wolverhampton Wanderers
1959/1960 FC Burnley
1960/1961 Tottenham Hotspur
1961/1962 Ipswich Town
1962/1963 FC Everton
1963/1964 FC Liverpool
1964/1965 Manchester United
1965/1966 FC Liverpool
1966/1967 Manchester United
1967/1968 Manchester City
1968/1969 Leeds United
1969/1970 FC Everton
1970/1971 FC Arsenal
1971/1972 Derby County
1972/1973 FC Liverpool
1973/1974 Leeds United
1974/1975 Derby County
1975/1976 FC Liverpool
1976/1977 FC Liverpool
1977/1978 Nottingham Forest
1978/1979 FC Liverpool
1979/1980 FC Liverpool
1980/1981 Aston Villa
1981/1982 FC Liverpool
1982/1983 FC Liverpool
1983/1984 FC Liverpool
1984/1985 FC Everton
1985/1986 FC Liverpool
1986/1987 FC Everton
1987/1988 FC Liverpool
1988/1989 FC Arsenal
1989/1990 FC Liverpool
1990/1991 FC Arsenal
1991/1992 Leeds United
1992/1993 Manchester United
1993/1994 Manchester United
1994/1995 Blackburn Rovers
1995/1996 Manchester United
1996/1997 Manchester United
1997/1998 FC Arsenal
1998/1999 Manchester United
1999/2000 Manchester United
2000/2001 Manchester United
2001/2002 FC Arsenal
2002/2003 Manchester United
2003/2004 FC Arsenal
2004/2005 FC Chelsea
2005/2006 FC Chelsea
2006/2007 Manchester United
2007/2008 Manchester United
2008/2009 Manchester United
2009/2010 FC Chelsea
2010/2011 Manchester United
2011/2012 Manchester City
2012/2013 Manchester United
2013/2014 Manchester City
2014/2015 FC Chelsea
2015/2016 Leicester City
2016/2017 FC Chelsea
2017/2018 Manchester City
2018/2019 Manchester City
2019/2020 FC Liverpool
2020/2021 -
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Alle Torschützenkönige des UEFA-Cups bzw. der Europa League

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/58 Norbert Eschmann Schweiz FC Lausanne-Sport 4
1955/58 Evaristo de Macedo Brasilien FC Barcelona 4
1955/58 Clifford Holton England Stadt London 4
1955/58 Justo Tejada Spanien FC Barcelona 4
1955/58 Peter Murphy England Birmingham City 4
1958/60 Borivoje Kostic Jugoslawien Stadt Belgrad 6
1960/61 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 12
1961/62 Waldo Brasilien FC Valencia 10
1962/63 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 7
1963/64 Waldo Brasilien FC Valencia 6
1964/65 Bobby Charlton England Manchester United 8
1964/65 Dennis Law Schottland Manchester United 8
1965/66 Timo Konietzka Deutschland TSV 1860 München 7
1965/66 Karl-Heinz Thielen Deutschland 1. FC Köln 7
1966/67 Florian Albert Ungarn Ferencvaros Budapest 8
1967/68 Peter Lorimer Schottland Leeds United 8
1968/69 Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Ferenc Bene Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Slobodan Santrac Jugoslawien OFK Belgrad 9
1969/70 Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 10
1970/71 Pietro Anastasi Italien Juventus 10
1971/72 Ludwig Bründl Deutschland Eintracht Braunschweig 10
1972/73 Jupp Heynckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 11
1972/73 Jan Jeuring Niederlande Twente Enschede 11
1973/74 Lex Schoenmaker Niederlande Feyenoord Rotterdam 9
1974/75 Jupp Henyckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 10
1975/76 Ruud Geels Niederlande Ajax Amsterdam 10
1976/77 Stanley Bowles England Queens Park Rangers 11
1977/78 Gerrie Deykers Niederlande PSV Eindhoven 8
1977/78 Raymondo Ponte Schweiz Grashopper-Club Zürich 8
1978/79 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach 9
1979/80 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1979/80 Harald Nickel Deutschland Eintracht Frankfurt 7
1980/81 John Wark Schottland Ipswich Town 14
1981/82 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 9
1982/83 Erwin Vandenbergh Belgien RSC Anderlecht 7
1982/83 Alain Giresse Frankreich Girondins Bordeaux 7
1983/84 Tibor Nyalisi Ungarn Austria Wien 9
1984/85 Garry Bannister England Queens Park Rangers 7
1984/85 Edin Bahtic Jugoslawien FK Sarajewo 7
1985/86 Klaus Allofs Deutschland 1. FC Köln 9
1986/87 Jari Rantanen Finnland IFK Göteborg 5
1986/87 Peter Houtman Niederlande FC Groningen 5
1986/87 Wim Kieft Niederlande Torino Calcio 5
1986/87 Paulinho Cascavel Portugal Vitoria Guimaraes 5
1987/88 Kenneth Brylle Dänmark FC Brügge 6
1987/88 Dimitrios Savarakos Griechenland Panathinaikos Athen 6
1988/89 Torsten Gütschow DDR Dynamo Dresden 7
1989/90 Falko Götz Deutschland 1. FC Köln 6
1989/90 Karl-Heinz Riedle Deutschland Werder Bremen 6
1990/91 Rudi Völler Deutschland AS Rom 10
1991/92 Dean Saunders Wales FC Liverpool 9
1992/93 Gerald Baticle Frankreich AJ Auxerre 8
1993/94 Dennis Bergkamp Niederlande Inter Mailand 8
1993/94 Edgar Schmitt Deutschland Karlsruher SC 8
1994/95 Ulf Kirsten Deutschland Bayer Leverkusen 10
1995/96 Jürgen Klinsmann Deutschland FC Bayern München 15
1996/97 Maurizio Ganz Italien Inter Mailand 8
1997/98 Stephane Guivarch Frankreich AJ Auxerre 7
1998/99 Enrico Chiesa Italien AC Parma 8
1999/00 Hakan Sükür Türkei Galatasaray Istanbul 10
1999/00 Darko Kovacevic Jugoslawien Juventus 10
2000/01 Dimitar Berbatov Bulgarien ZSKA Sofia 7
2000/01 Juan Antonio Pérez Alonso Spanien Rayo Vallecano 7
2001/02 Pierre van Hooijdonk Niederlande Feyenoord Rotterdam 8
2002/03 Derlei Brasilien FC Porto 12
2003/04 Sonny Anderson Brasilien FC Villareal 6
2003/04 Didier Drogba Elfenbeinküste Olympique Marseille 6
2003/04 Mateja Kezman Serbien und Montenegro PSV Eindhoven 6
2003/04 Alan Shearer England Newcastle United 6
2004/05 Alan Shearer England Newcastle United 11
2005/06 Matias Delgado Argentinien FC Basel 7
2006/07 Walter Pandiani Uruguay Espanyol Barcelona 11
2007/08 Pavel Pogebnyak Russland Zenit St. Petersburg 10
2007/08 Luca Toni Italien FC Bayern München 10
2008/09 Vagner Love Brasilien ZSKA Moskau 11
2009/10 Oscar Cardozo Paraguay Benfica Lissabon 9
2009/10 Claudio Pizarro Peru Werder Bremen 9
2010/11 Radamel Falcao Brasilien FC Porto 17
2011/12 Radamel Falcao Brasilien Atlético Madrid 12
2012/13 Libor Kozak Tschechien Lazio Rom 8
2013/14 Jonatan Soriano Spanien FC Salzburg 8
2014/15 Alan
Romelu Lukaku
Brasilien
Belgien
FC Salzburg
FC Everton
8
8
2015/16 Aritz Aduriz Spanien Athletic Bilbao 10
2016/17 Guiliano
Edin Dzeko
Brasilien
Bosnien
Zenit St. Petersburg
AS Rom
8
8
2017/18 Aritz Aduriz
Ciro Immobile
Spanien
Italien
Athletic Bilbao
Lazio Rom
8
8
2018/19 Olivier Giroud Frankreich FC Chelsea 11
2019/20 Bruno Fernandes Portugal Sporting Lissabon
Manchester United
8
2020/21 - - - -

Stand 22. August 2020.

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Alle Sieger des Europapokals der Pokalsieger

Jahr Team Nation
1960/61 AC Florenz Italien
1961/62 Atlético Madrid Spanien
1962/63 Tottenham Hotspur England
1963/64 Sporting Lissabon Portugal
1964/65 West Ham United England
1965/66 Borussia Dortmund Deutschland
1966/67 FC Bayern München Deutschland
1967/68 AC Mailand Italien
1968/69 Slovan Bratislava CSSR
1969/70 Manchester City England
1970/71 FC Chelsea England
1971/72 Glasgow Rangers Schottland
1972/73 AC Mailand Italien
1973/74 1. FC Magdeburg DDR
1974/75 Dynamo Kiew UdSSR
1975/76 RSC Anderlecht Belgien
1976/77 Hamburger SV Deutschland
1977/78 RSC Anderlecht Belgien
1978/79 FC Barcelona Spanien
1979/80 FC Valencia Spanien
1980/81 Dinamo Tiflis UdSSR
1981/82 FC Barcelona Spanien
1982/83 FC Aberdeen Schottland
1983/84 Juventus Italien
1984/85 FC Everton England
1985/86 Dynamo Kiew UdSSR
1986/87 Ajax Amsterdam Niederlande
1987/88 KV Mechelen Belgien
1988/89 FC Barcelona Spanien
1989/90 Sampdoria Genua Italien
1990/91 Manchester United England
1991/92 Werder Bremen Deutschland
1992/93 AC Parma Italien
1993/94 FC Arsenal England
1994/95 Real Saragossa Spanien
1995/96 Paris Saint-Germain Frankreich
1996/97 FC Barcelona Spanien
1997/98 FC Chelsea England
1998/99 Lazio Rom Italien
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Stefan Wessels zu Everton FC

Es ging ziemlich still, leise und heimlich vonstatten, dass Stefan Wessels, der vormalige Michael Rensing aka Uwe Gospodarek, vom 1. FC Köln in die — diesmal echte — Premier League gewechselt ist, und zwar zum Everton FC — als vierter Torhüter.

Ich kenne mich leider zu wenig in der Torhütersituation bei Everton aus, um zu beurteilen, wie viele Minuten Wessels dort auf der Bank und wie viele zwischen den Pfosten verbringen wird. Auf den ersten Blick ist ein Wechsel von einer mittelmäßigen Zweitligamannschaft zu einer Premier-League-Mannschaft aus dem oberen Drittel eine echte Verbesserung. Wenn Wessels aber nur geholt wurde, damit zwei Trainingsspielchen gleichzeitig auch mit Torhütern stattfinden können, wäre die Position 2 beim FC Köln vielleicht doch besser als die Position 4 beim Everton FC.

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Mopp auf‘m Kopp

Aus dem WM-Finale, vor allem aber von diesem Eintrag kennen wir Marco Materazzi. Er hat gar nicht Zidanes Mutter beleidigt, ist auch kein Bösewicht, jedenfalls keiner, der Leute erschießt oder um ihre Vermögen prellt; ist Fußball-Weltmeister mit Italien geworden. Deshalb lässt er sich beim Einzelfoto für die internationale Presse so fotografieren:

[photopress:materazzi_1.jpg,full,centered]

Dieser komische Mopp ist mir letztens im Live-Ticker des Herrn kicker bei der Champions League aufgefallen. Das Ganze kann man auch inklusive Materazzis Statistik selbst nachschauen.

Tät mir irgendwie in schwarz-rot-gold besser gefallen, so ein Mopp auf dem Kopp des Herrn Frings oder des Herrn Lehmann.

Materazzi war übrigens mal beim FC Everton unter Vertrag. Für einen italienischen Fußballprofi ist es immer noch äußerst selten, ins Ausland zu gehen. Und wie man weiß, wird ja in den britischen Ligen jede Form von Unfairness sofort von den Zuschauern durch Buhrufe und Pfiffe auch gegen die Spieler der eigenen Mannschaft wegkonditioniert. Da war Materazzi wohl nicht lange genug in England.

Achja, und wenn Sie Materazzis Bilanz anklicken sollten: Achten Sie auf die „Bandenwerbung“ und verpassen Sie nicht den Start der Bundesliga!

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