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Schlagwort: Ajax Amsterdam

Meiste Einsätze in der Eredivisie

Eigentlich ist der holländische Fußball in Deutschland doch so nah. Die einstmals sehr große Rivalität bewegt sich mittlerweile zwar endlich wieder in rein sportlichen Bahnen. Doch zuletzt trafen die beiden Nationalmannschaften gleich viermal aufeinander – mit ziemlich unterschiedlichen Ergebnissen. Zweimal traf man sich in der neu geschaffenen Nations League. Hier wurden die Deutschen zunächst in Holland mit 0:3 vermöbelt – woraufhin Jogi Löw doch aufwachte und den großen personellen Schnitt in seinem Kader vornahm. Zu Hause folgte ein 2:2, das sich eigentlich wie ein Sieg anfühlte. Anschließend traf man in der EM-Qualifikation aufeinander. Hier gab es jeweils einen Auswärtssieg. Deutschland siegte in Holland mit 3:2, verlor aber in Hamburg mit 2:4. In jedem Fall herrscht doch immer ein besonders gegenseitiges Augenmerk aufeinander im Fußball. Da verwundert es doch, wenn man den Blick auf die Rekordspieler der Eredivisie in Holland wirft, das im Prinzip mit einer Ausnahme keiner dieser Rekordspieler der Niederlande hier bekannt ist. In der Corona-Krise hat man natürlich Zeit, sich mit derlei Themen zu beschäftigen. Es ist nicht schwer zu verstehen, welcher Zeitvertreib für Glücksspiel-Fans jetzt beliebt ist – Spielautomaten kostenlos spielen ohne Anmeldung. Wie wäre es, sich von Slots-Spielen zu lösen und diese TOP-Spiele kennenzulernen? Ebenso kann man sich natürlich die folgende Liste zu Gemüte führen, die die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Eredivisie auflistet. Erstaunlich auch, dass kaum Spieler darunter sind, die ihre gesamte (Erstliga-) Karriere bei nur einem Verein verbracht haben. Ausnahmen wie der Führende dieser Liste bestätigen natürlich die Regel.

Liste meiste Einsätze Eredivisie

Name Clubs Einsätze
Sander Boschker FC Twente Enschede 561
Hans Vonk RKC Waalwijk
FC Den Bosch
SC Heerenveen
Ajax Amsterdam
412
Mark Luijpers Roda Kerkrade
MVV Maastricht
408
Ger Senden Roda Kerkrade 407
Peter Wisgerhof Vitesse Arnheim
NEC Nimwegen
FC Twente Enschede
403
Danny Blind Sparta Rotterdam
Ajax Amsterdam
403
Patrick Pothuizen Vitesse Arnheim
NEC Nimwegen
FC Twente Enschede
397
Eric van der Luer MVV Maastricht
Roda Kerkrade
394
Tim Cornelisse RKC Waalwijk
Vitesse Arnheim
FC Utrecht
FC Twente Enschede
Wilem II Tilburg
388
Anthony Lurling FC Den Bosch
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
NAC Breda
RKC Waalwijk
386
Kew Jaliens Sparta Rotterdam
Willem II Tilburg
AZ Alkmaar
380
Paul Bosvelt Go Ahead Eagles Deventer
FC Twente Enschede
Feyenoord Rotterdam
SC Heerenveen
378
Gabor Babos NAC Breda
Feyenoord Rotterdam
NEC Nimwegen
377
Danny Landzaat Ajax Amsterdam
MVV Maastricht
Willem II Tilburg
AZ Alkmaar
Feyenoord Rotterdam
FC Twente Enschede
374
Jean-Paul de Jong FC Utrecht 371
Bart Latuheru Excelsior Rotterdam
Vitesse Arnheim
AZ Alkmaar
NEC Nijmegen
367
Rob van Dijk Feyenoord Rotterdam
RKC Waalwijk
PSV Eindhoven
De Graafschap
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
FC Utrecht
366
Patrick Lodewijks PSV Eindhoven
FC Groningen
Feyenoord Rotterdam
365
Patrick Paauwe PSV Eindhoven
De Graafschap
Fortuna Sittard
Feyenoord Rotterdam
VVV Venlo
365
Willem Janssen VVV Venlo
Roda Kerkrade
FC Twente Enschede
FC Utrecht
363
Robert Roest FC Utrecht
Fortuna Sittard
362
Theo Janssen Vitesse Arnheim
FC Twente Enschede
Ajax Amsterdam
356
Edwin Zoetebier FC Volendam
Feyenoord Rotterdam
Vitesse Arnheim
PSV Eindhoven
NAC Breda
356
Ronald Waterreus Roda Kerkrade
PSV Eindhoven
AZ Alkmaar
355
Gerard de Nooijer Sparta Rotterdam
SC Heerenveen
Feyenoord Rotterdam
354

Nicht verwunderlich, dass gleich 7 der 25 Spieler mit den meisten Einsätzen in der Eredivisie Torhüter sind und sogar gleich die ersten beiden Plätze belegen. Torhüter können oder zumindest konnten bis zuletzt immer noch ein wenig länger das Ende ihrer Karriere hinauszögern als es bei Feldspielern der Fall ist. Ebenso wenig erstaunlich, dass man im Prinzip – mit der Ausnahme von Danny Blind – niemanden aus dieser Liste im deutschsprachigen Raum kennt. Spätestens seit dem Bosman-Urteil, aber in geringen Anteilen auch davor schon, ist es eben so, dass die besonders erfolgreichen Spieler aus einem kleinen Land wie den Niederlanden schnell und gerne den Weg ins Ausland einschlagen. Nur wer unter dem Radar der internationalen Fußballöffentlichkeit bleibt, weil er eben nicht das ganz große Talent ist, verbleibt für die gesamte Zeit seiner Karriere in der Eredivisie.

Und so ist mit Sander Boschker ein Mann der Spieler mit den meisten Einsätzen in Hollands höchster Spielklasse, der hierzulande überhaupt nicht bekannt ist. Bei Hans Vonk, dem Zweitplatzierten, mag das schon anders aussehen, doch auch er dürfte nur Eingeweihten in Deutschland ein Begriff sein. In jedem Fall ist man mit dem Konsum dieser Liste wieder bestens gewappnet fürs nächste Fußball-Quiz, das da ganz bestimmt irgendwann kommen wird. Und zumindest für die nächsten Jahre wird hier die Antwort auf die Frage nach dem Rekordspieler der Niederlande lauten: Sander Boschker.

(Stand 07.04.2020)

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Liste der Rekordmeister pro Land in Europa

Es ist gar kein so neues Phänomen, wie man als unbedarfter Beobachter vielleicht annimmt. Auch vor den Zeiten der immer größer werdenden finanziellen Unterschiede zwischen den Top-Clubs eines Landes und deren ersten Verfolgern war es schon so, dass einige wenige Clubs den Fußball in einem Land dominierten. Dies ist schlicht ein allgemeines Prinzip, sofern man keine geschlossenen Systeme wie im US-Sport verbreitet etabliert. Wo der Erfolg ist, und das ist allzu häufig auch in den größten Städten des jeweiligen Landes, generiert der Fußball mehr Einnahmen, mehr Strahlkraft und verstärkt eine auch geographisch und strukturell existierende Ungleichheit auch im Sport. Zumindest ab dem Moment, in dem in diesem auch Geld verdient wird und das ist im Fußball bekanntlich seit seinen Kindertagen an der Fall. Schließlich waren es Wirte in England, die die ersten Fußballspiele organisierten, damit Zuschauer anlockten und so für sich für Umsatz sorgen konnten.

Mögen es damals noch nur ein paar Schillinge gewesen sein und es sich heute um Milliarden von Euro oder auch Dollar handeln, die mit dem Fußball generiert werden, ob per Merchandising, per TV-Rechten, Zuschauereinnahmen und Catering oder Wettlizenzen für Anbieter wie z. B. Ladbrokes – die großen Clubs eines Landes sind heute meist noch dieselben wie vor 80 oder 100 Jahren – und wen wundert’s? – sie befinden sich tatsächlich fast immer in den größten Städten eines Landes. Und so finden wir in der hier vorliegenden Liste der jeweiligen Rekordmeister eines Landes fast ausschließlich Clubs aus der jeweiligen Hauptstadt, sofern die Einwohnerzahl eines Landes eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet und es mehrere, annähernd gleichwertige Zentren in einem Land gibt.

Allerdings sind hier die Rekordmeister pro höchster Liga erfasst. Wenn es so wie in Deutschland, schon lange Meisterschaften gab, ohne dass diese in einer landesweiten Liga ausgespielt wurden, kommen diese hier nicht zum Tragen.

Liste der Rekordmeister pro Mitglied der UEFA

Land Rekordmeister Titel
Albanien KF Tirana 24
Andorra FC Santa Coloma 11
Armenien FC Pjunik Erewan 14
Aserbaidschan Neftci Baku 8
Belgien RSC Anderlecht 34
Bosnien und Herzegowina FK Zeljeznicar Sarajewo 6
Bulgarien ZSKA Sofia 31
Dänemark FC Kopenhagen 12
Deutschland FC Bayern München 27
England Manchester United 13
Estland FC Flora Tallinn 11
Färöer HB Torshavn 26
Finnland HJK Helsinki 13
Frankreich AS Saint-Etienne 10
Georgien Dinamo Tiflis 16
Gibraltar Lincoln Red Imps FC 22
Griechenland Olympiakos Piräus 44
Irland Shamrock Rovers 17
Island KR Reykjavik 26
Israel Maccabi Haifa 7
Italien Juventus Turin 34
Kasachstan FK Astana 5
Kosovo FC Prishtina 17
Kroatien Dinamo Zgreb 19
Lettland Skonto Riga 15
Luxemburg Jeunesse Esch 24
Moldawien Sheriff Tiraspol 16
Montenegro FK Podgorica 3
Niederlande Ajax Amsterdam 25
Nordirland Linfield FC 52
Nordmazedonien Vardar Skopje 10
Norwegen Rosenborg Trondheim 26
Österreich Rapid Wien 32
Polen Gornik Zabrze 14
Portugal Benfica Lissabon 36
Rumänien Steaua Bukarest 26
Russland Spartak Moskau 10
San Marino Tre Fiori 7
Schottland Celtic Glasgow 5
Schweden Malmö FF 20
Schweiz GC Zürich 27
Serbien Partizan Belgrad 8
Slowakei SK Slovan Bratislava 8
Slowenien NK Maribor 14
Spanien Real Madrid 33
Tschechien Sparta Prag 12
Türkei Galatasaray 21
Ukraine Dynamo Kiew 15
Ungarn Ferencvaros Budapest 29
Wales The New Saints FC 12
Weißrussland BATE Borrisov 15
Zypern APOEL Nikosia 27

Natürlich krankt die Vergleichbarkeit dieser absoluten Zahlen daran, dass sie jeweils nach der natürlich nicht einheitlich erfolgten Gründung der jeweils aktuellen Liga mit ihrer Zählung begannen. Für England heißt das zum Beispiel, seit Einführung der Premier League 1992, alles, was davor geschah, zählt nicht. Tatsächlich hat beispielsweise Manchester United bereits 20 Meistertitel gewonnen, ist damit auch absoluter Champion bzw. Rekordmeister in England. Die große Mehrheit dieser 20 Titel gewann man aber, 13 nämlich, erst nach Einführung der Premier League, währen der FC Liverpool, der mit 18 Titeln die zweithäufigsten Meistertitel gewann, noch keinen einzigen Titel in der Premier League gewann.

Vor allem in vielen Ländern im früheren Ostblock inklusive Jugoslawien sind die jeweiligen Landesligen noch sehr jung, sodass man hier eben nur in wenigeren Fällen auf so einen klar dominierenden Club kommt. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch ausweiten, wobei ein Land in der Regel auch zwei oder drei große Clubs verträgt, wie es für die Niederlande typisch ist, für Spanien und mit Juventus, Inter und AC auch für Italien. Allein in Deutschland ist es so, dass der FC Bayern 50 % aller Titel in der Bundesliga gewonnen hat – und die beiden nächstbesten Clubs, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach kommen jeweils nur auf 5 und das auch meist nur in einer sehr speziellen Phase ihrer Existenz. Aber damit ist man europaweit auch nicht völlig alleine, wobei sich ein solches Phänomen wie eingangs erwähnt meist eher in kleineren Ländern zeigt.

Stand der Daten ist Sommer 2019.

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Alle Talente des Jahres in den Niederlanden

In den Niederlanden wird schon seit 1984 ein Preis für das „Talent des Jahres“ vergeben. Das überrascht eigentlich wenig, waren die Niederlande doch immer eine progressive Nation und Vorreiter in vielen Dingen, nicht nur im Fußball. Andere Nationen haben mit solch einem Aspekt der Nachwuchsförderung erst später nachgezogen. Allerdings muss man zu dieser Aufstellung zwei Anmerkungen machen. Erstens wurde sie teilweise pro Kalenderjahr und teilweise pro Saison vergeben, wobei eine Vergabe pro Saison natürlich im Fußball sinnvoller wirkt. Dies ist jeweils in der ersten Spalte angegeben. Zweitens änderte sich die Bezeichnung für diese Auszeichnung im Laufe der Jahre. Zunächst hieß sie „Nederlands Talent van het Jaar“, zu Deutsch etwa „Fußball-Talent des Jahres der Niederlande“. Ab 2003 wird der Johan Cruijff Prijs vergeben, benannt nach dem wohl größten Fußballspieler, den die Niederlande je hervorgebracht haben.

Liste Talent des Jahres im Fußball in Holland

Jahr Spieler Nationalität Club
1984 Mario Been Niederlande Feyenoord Rotterdam
1985 Frans van Rooy Niederlande PSV Eindhoven
1986 Aron Winter Niederlande Ajax Amsterdam
1987 Bryan Roy Niederlande Ajax Amsterdam
1988 Pieter Huistra Niederlande FC Twente Enschede
1989 Richard Witschge Niederlande Ajax Amsterdam
1990 Dennis Bergkamp Niederlande Ajax Amsterdam
1991 Gaston Taument Niederlande Feyenoord Rotterdam
1992 Marc Overmars Niederlande Ajax Amsterdam
1993 Clarence Seedorf Niederlande Ajax Amsterdam
1994 Clarence Seedorf Niederlande Ajax Amsterdam
1995 Patrick Kluivert Niederlande Ajax Amsterdam
1996 Jon Dahl Tomasson Dänemark sc Heerenveen
1997 Boudewijn Zenden Niederlande PSV Eindhoven
1998/1999 Mark van Bommel Niederlande Fortuna Sittard
1999/2000 Arnold Bruggink Niederlande PSV Eindhoven
2000/2001 Rafael van der Vaart Niederlande Ajax Amsterdam
2001/2002 Robin van Persie Niederlande Feyenoord Rotterdam
2002/2003 Arjen Robben Niederlande PSV Eindhoven
2003/2004 John Heitinga Niederlande Ajax Amsterdam
2003 Arjen Robben Niederlande PSV Eindhoven
2004 Wesley Sneijder Niederlande Ajax Amsterdam
2005 Salomon Kalou Elfenbeinküste Feyenoord Rotterdam
2006 Klaas-Jan Huntelaar Niederlande Ajax Amsterdam
2007 Ibrahim Afellay Niederlande PSV Eindhoven
2008 Miralem Sulejmani Serbien sc Heerenveen
2009 Eljero Ellia Niederlande FC Twente Enschede
2010 Gregory van der Wiel Niederlande Ajax Amsterdam
2011 Christian Eriksen Dänemark Ajax Amsterdam
2012 Adam Maher Niederlande AZ Alkmaar
2013 Marco van Ginkel Niederlande Vitesse Arnheim
2014 Davy Klaassen Niederlande PSV Eindhvoen
2015 Memphis Depay Niederlande Ajax Amsterdam
2016 Vincent Janssen Niederlande AZ Alkmaar
2017 Kasper Dolberg Dänemark Ajax Amsterdam
2018 Mattijs de Ligt Niederlande Ajax Amsterdam
2017 Frenkie de Jong Niederlande Ajax Amsterdam

Keine Frage, eine wirklich illustre Auswahl an Spielern, die zum „Talent des Jahres im Fußball in den Niederlanden“ gewählt wurden, die teilweise später zu Weltstars wurden oder aber auch nicht die ganz große Karriere schafften, aber immerhin eine Existenz im Profifußball.

Häufig Spieler von den drei großen Clubs

Wetten auf derartige Wahlen werden allerdings eher selten angeboten, da die Prognose in den meisten Fällen doch recht schwierig ist, sofern nicht absolute Wunderkinder in einer Saison auf den Plan treten, bzw. genau eines davon, sodass die Wahl ziemlich eindeutig ausfallen würde. Und dennoch muss man für sein spielerisches Vergnügen im Zusammenhang mit dem Fußball in den Niederlanden nicht auf Online Casino Spiele zurückgreifen, sondern kann sich einfach mit Sportwetten zu diesem Thema beschäftigen. Hier stellt sich nämlich immer wieder die Frage, welcher der drei großen Clubs denn nun in der jeweils aktuellen Saison nun Meister in Holland werden wird: Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven oder Ajax Amsterdam.

Nur ganz selten schafft ein Außenseiter mal den Meistertitel, wie zuletzt AZ Alkmaar – übrigens unter Louis van Gaal als Trainer – und dementsprechend selten sind auch Spieler von anderen Clubs hier in dieser Liste zu finden. Dies allerdings dann doch häufiger als es andere als die drei großen Clubs schaffen, den Meistertitel der Eredivisie zu gewinnen. Hier in der Liste finden sich doch häufiger auch Spieler von Clubs wie eben jenem AZ Alkmaar, von Vitesse Arnheim, Twente Enschede oder dem sc Heerenveen und damit genau jene Clubs aus der zweiten Reihe, die wegen der so stabilen Verhältnisse im holländischen Vereinsfußball nur ganz selten mal nach ganz oben durchstoßen können. Sollte dies dann doch einmal gelingen, so ist die Krux des modernen Fußballs eben, werden die besten Spieler ihres Kaders rasch von den drei großen in Holland geplündert.

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Alle Triple-Sieger im europäischen Vereinsfußball

In Deutschland schaffte bislang nur ein Club das sogenannte „Triple“, den Gewinn von nationaler Meisterschaft, Pokal und der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister in einer Saison. Nicht nur die Kenner werde sich an den Triumph von Wembley erinnern, als Jupp Heynckes seinen FC Bayern München zu diesem erstmaligen Triple führte. Erstmalig für diesen Club und erstmalig für einen deutschen Club überhaupt. Dabei gab es immerhin schon 5 weitere Male deutsche Sieger der Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister. Das nationale Double aber konnte vor 2013 uns bislang auch nach 2013 niemand diesem Titel hinzufügen.

International gesehen ist ein solches „Triple“ aber gar nicht so selten, wie man vielleicht annehmen würde. Das zeigt der Blick auf alle bisherigen Gewinner eines solchen Triples im europäischen Vereinsfußball. Ein Begriff übrigens, den man im Deutschen aus dem Englischen entlehnt hat, während man dortselbst in diesem Fall von einem „Treble“ spricht. Aber das sind nur sprachliche Feinheiten, wichtiger sind zumindest hier jene auf dem Platz.

Liste aller Triple-Sieger in Europa

Aufgeführt sind hier jeweils alle Clubs, die in einer Saison zwei nationale Titel und die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister gewannen. Zu anderen Konstellationen weiter unten mehr. Schon 1967, also bereits kurze Zeit nach Gründung der Europapokale überhaupt, machte ein schottischer Club den Anfang mit den Triples.

Jahr Team Nation
1966/67 Celtic Glasgow Schottland
1971/72 Ajax Amsterdam Niederlande
1987/88 PSV Eindhoven Niederlande
1989/99 Manchester United England
2008/09 FC Barcelona Spanien
2009/10 Inter Mailand Italien
2012/13 FC Bayern München Deutschland
2014/15 FC Barcelona Spanien

Wie so häufig ist auch hier der FC Barcelona bislang das Maß aller Dinge, gewann er doch als einziger Club zweimal das „große“ Triple im Fußball in Europa.

Doch wo es ein „großes“ Triple gibt, muss es auch ein kleines Triple geben und dem ist auch so. Das kleine Triple besteht aus dem Gewinn eines der anderen Europapokale, UEFA-Pokal, Europa League oder dem Europapokal der Pokalsieger plus dem nationalen Double. Dies gelang auch bereits einigen Clubs, aber seltener als das große Triple, was nicht erstaunt, spielen die national stärksten Teams doch in der Regel auch in der Champions League mit – und nicht in der Europa League. Da dies zu Zeiten des UEFA-Pokals aber noch anders war, stammen mit Ausnahme des letzten Siegers des kleinen Triples, FC Porto, auch aus jener Zeit, als der UEFA-Pokal, wenn auch in anderer Form als zu Beginn, noch existierte.

Alle Gewinner des kleinen Triples

Jahr Team Nation
1981/82 IFK Göteborg Schweden
1999/00 Galatasaray Istanbul Türkei
2002/03 FC Porto Portugal
2004/05 ZSKA Moskau Russland
2010/11 FC Porto Portugal

Alle fünf Clubs gewannen dabei übrigens eben jenen UEFA-Pokal bzw. die Europa League. Einen Triple-Gewinner, der den Europapokal der Pokalsieger holte, gab es nie und wird es zumindest nach heutigem Stand der Dinge auch nicht geben.

Zumindest 2019 wird man keinen Neueintrag in dieser Liste erleben. Denn beide Europapokale werden definitiv von englischen Mannschaften gewonnen werden. Das nationale Double in England aber hat sich bereits Manchester City unter Pep Guardiola gesichert, wie man sich erinnert in der Liga mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Liverpool, der aber noch die Champions League gegen Tottenham Hotspur gewinnen – oder eben auch verlieren kann.

Damit ist klar, in der Saison 2019/20 wird ein neuer Anlauf gemacht werden, den bisher 8 großen Triples in Europa ein 9. Kapitel hinzuzufügen. Welche Teams das sein werden, die diesen Titel angreifen, ist ebenso klar. Es sind die Schwergewichte des Vereinsfußballs, Real Madrid, FC Barcelona, dazu Juventus und PSG sowie die großen englischen Clubs und der FC Bayern München. Aus England sind das für die kommende Saison der FC Liverpool, Tottenham Hotspur, Manchester City und der FC Chelsea, der gerade die Europa League gewann. Und dann gibt es – selten genug zwar, aber es gibt sie – immer mal wieder auch Außenseiter, die in die Phalanx der Großen einbrechen können. Zuletzt war Ajax Amsterdam, früher öfter mal der FC Porto, der immerhin schon zweimal das kleine Triple gewonnen hat. Ob und falls ja, für wen es 2020 zu einem neuerlichen Triple reicht, kann man natürlich auch mit einer Wette begleiten, die man in einem der Online-Dienste platzieren kann, die neben ihrer ständigen Verfügbarkeit rund um die Uhr auch mit sicheren und bequemen Zahlungsmethoden zu überzeugen wissen. Am besten hält man Ausschau nach Top Casinos und Wettenanbietern die PayPal beim Online Wetten akzeptieren, was sich im Netz natürlich enorm anbietet.

Triple-Sieger bei den Frauen

Auch bei den Frauen wird ein Europapokal ausgespielt. Da hier die Dominanz einzelner Clubs noch größer ist als bei den Männern, gab es trotz der relativ jungen Historie des Europapokals der Frauen hier ebenfalls bereits einige Triple-Sieger.

Jahr Team Nation
2001/02 1. FFC Frankfurt Deutschland
2006/07 Arsenal LFC England
2007/08 1. FFC Frankfurt Deutschland
2011/12 Olympique Lyon Frankreich
2012/13 VfL Wolfsburg Deutschland
2015/16 Olympique Lyon Frankreich
2016/17 Olympique Lyon Frankreich
2018/19 Olympique Lyon Frankreich

Hier ist die Wahrscheinlichkeit natürlich deutlich höher als bei den Männern, denn solche Übermannschaften wie Olympique Lyon oder der VfL Wolfsburg dominieren den heimischen Fußball noch mehr als es beim FC Bayern München bei den Männern der Fall ist – und sind auch europaweit kaum zu schlagen.

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Meiste Einsätze in der Champions League

Seit 1992 existiert die Champions League im europäischen Clubfußball. Und mit ihrer Einführung hat praktisch kein Spieler aus der Zeit davor eine Chance, in dieser Liste aufzutauchen (wenn man Champions League und Europapokal der Landesmeister zusammen wertete). Durch die Einführung von Gruppenphasen hat sich die sichere Zahl an Spielen pro Teilnahme enorm erhöht. Und so tauchen in dieser Aufstellung auch etliche Namen von Spielern auf, die immer noch aktiv sind.

Meiste Einsätze in der Champions League pro Spieler

Wichtig ist beim Blick auf diese Liste allerdings zu berücksichtigen, dass der Stand dieser Liste der 13. März 2019 ist, und viele Spieler in dieser Liste noch aktiv sind, allen voran die beiden Führenden.

Spieler Einsätze Clubs
Iker Casillas 175 Real Madrid
FC Porto
Cristiano Ronaldo 160 Manchester United
Real Madrid
Juventus
Xavi 151 Real Madrid
Ryan Giggs 145 Manchester United
Raul 142 Real Madrid
FC Schalke
Paolo Maldini 135 AC Mailand
Lionel Messi 131 FC Barcelona
Andres Iniesta 130 FC Barcelona
Clarence Seedorf 125 Ajax Amsterdam
Real Madrid
AC Mailand
Inter Mailand
Paul Scholes 124 Manchester United
Gianluigi Buffon 122 Juventus
Paris St. Germain
Roberto Carlos 120 Real Madrid
Zlatan Ibrahimovic 120 Ajax Amsterdam
Juventus
Inter Mailand
FC Barcelona
AC Mailand
Paris St. Germain
Manchester United
Xabi Alonso 119 FC Liverpool
Real Madrid
FC Bayern München
Sergio Ramos 119 Real Madrid
Carles Puyol 115 FC Barcelona
Karim Benzema 112 Olympique Lyon
Real Madrid
Thierry Henry 112 AS Monaco
Juventus
FC Arsenal
FC Barcelona
Philipp Lahm 112 VfB Stuttgart
FC Bayern München
Dani Alves 111 FC Sevilla
FC Barcelona
Juventus
Paris St. Germain
Petr Cech 111 FC Chelsea
FC Arsenal
Gary Neville 110 Manchester United
Arjen Robben 110 FC Chelsea
Real Madrid
FC Bayern München
John Terry 109 FC Chelsea
Ashley Cole 108 FC Arsenal
Manchester United
Patrice Evra 108 AS Monaco
Manchester United
Juventus
Andrea Pirlo 108 Inter Mailand
AC Mailand
Juventus
David Beckham 107 Manchester United
Real Madrid
Victor Valdez 106 FC Barcelona
Manchester United
Frank Lampard 105 FC Chelsea
Thomas Müller 105 FC Bayern München
Gerard Pique 105 Manchester United
FC Barcelona

Auch bei den beteiligten Clubs, für die die Spieler aufliefen, wird deutlich, was für eine hegemonielle Struktur die Champions League mittlerweile hat. Bis auf ganz wenige „Kleine“ wie den VfB Stuttgart, Ajax Amsterdam oder den FC Sevilla tauchen hier nur jene acht bis zehn Großclubs auf, die auch stets die Titel unter sich ausmachen.

Nur Real Madrid verteidigte seinen Titel

Gleichzeitig gelang es bekanntlich bis vor zwei Jahren, als Real Madrid als erstem Club dieses Kunststück gelang, keinem Club von 1992 bis 2017, seinen einmal in der Champions League gewonnenen Titel zu verteidigen. Und die drei Titel in Folge, die Real Madrid – damals noch unter intensiver Mithilfe von Cristiano Ronaldo, dem Zweitplatzierten in dieser Liste – dann gewann, werden wohl erstmal für längere Zeit die Ausnahme bleiben. Das wiederum macht es nicht gerade unattraktiv, sich immer mal wieder an eine Sportwette zu Themen rund um die Champions League zu machen. Das kann die Frage nach dem Sieger der Champions League sein, aber auch jene nach dem Torschützenkönig oder nach konkreten Ergebnissen von Partien in der Königsklasse. Dies kann man inzwischen bequem von zu Haue aus tun, bei online-sportwette.net findet man viele Angebote dafür. Und wegen der großen Variabilität bei den jeweiligen Siegerclubs benötigt man dabei zwar schon einiges an Glück – wenn man dann richtig liegt, ist das aber eine ziemlich angenehme Angelegenheit.

Nationen in den Top30 der Liste

Interessant ist auch der Blick auf die Nationalität der aktuellen Top30-Spieler nach Einsätzen in der Champions League (bzw. hier im konkreten Fall Top32, da drei Spieler auf Rang 30 liegen). Blickt man auf diese Liste:

Nation Anzahl
Spanien 9
England 6
Frankreich 3
Italien 3
Brasilien 2
Deutschland 2
Niederlande 2
Argentinien 1
Portugal 1
Schweden 1
Wales 1
Tschechien 1
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Alle Fußballer des Jahres der Niederlande

Erstaunlich, dass der Blick auf die Liste der Fußballer des Jahres in den Niederlanden enthüllt, dass eine solche Wahl der erst seit Anfang der 1980er Jahre existiert, genauer gesagt seit 1982. In vielen anderen Ländern, in denen Fußball eine relevante Rolle spielt, wurden derartige Auszeichnungen eines einzelnen Spielers zum „Besten Spieler der Saison“ (oder eines Kalenderjahres) schon deutlich früher eingeführt. Doch sei es drum, man darf nicht vergessen, dass Holland im Prinzip erst mit dem Erscheinen von Johan Cruyff auf der Bildfläche zu einer echten Fußballnation wurde. Natürlich wurde Fußball schon viel länger gespielt, wie ein Blick auf die Liste der Meister in Holland verrät – nämlich mit einem ersten Meister schon im Jahr 1889. Doch mit der Einführung einer solchen Wahl zum „Fußballer des Jahres“ ließ man sich, obwohl die Eredivisie schon lange existierte, bis zum Jahr 1982 Zeit.

Genauer gesagt lief die Auszeichnung zunächst unter der Bezeichnung „golden schoen“, zu deutsch also „Goldener Schuh“. Diesen Namen trug sie bis ins Jahr 2005, ehe man dann auch zur zwar langweiligeren, aber eindeutigeren Formulierung „Nederlands voetballer van het jaar“ überging. Hier also die komplette Liste aller Spieler, samt Nationalität und jeweiligem Verein, die diese Ehrung in Holland zuteil wurde.

Hollands Fußballer des Jahres in einer Liste

Jahr Spieler Verein Nationalität
1982 Martin Haar HFC Haarlem Niederlande
1983 Piet Schrijvers Ajax Amsterdam Niederlande
1984 Johan Cruyff Feynoord Rotterdam Niederlande
1985 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1986 Ruud Gullit PSV Eindhoven Niederlande
1987 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1989 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1990 Edward Sturing Vitesse Arnheim Niederlande
1991 Henny Meijer FC Groningen Niederlande
1992 John Metgod Feynoord Rotterdam Niederlande
1993 Marc Overmars Ajax Amsterdam Niederlande
1994 Ed de Goey Feyenoord Rotterdam Niederlande
1995 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1997 Jaap Stam PSV Eindhoven Niederlande
1998 Edwin van der Sar Ajax Amsterdam Niederlande
1998/1999 Michael Mols FC Utrecht Niederlande
1999/2000 Jerzy Dudek Feyenoord Rotterdam Polen
2000/2001 Johann Vogel PSV Eindhoven Schweiz
2001/2002 Christian Chivu Ajax Amsterdam Rumänien
2002/2003 Dirk Kuyt FC Utrecht Niederlande
2003/2004 Maxwell Ajax Amsterdam Brasilien
2004/2005 Mark van Bommel PSV Eindhoven Niederlande
2006 Dirk Kuyt Feynoord Rotterdam Niederlande
2007 Alfonso Alves SC Heerenveen Brasilien
2008 Johnny Heitinga Ajax Amsterdam Niederlande
2009 Mouni El Hamdaoui AZ Alkmaar Marokko
2010 Luis Suarez Ajax Amsterdam Uruguay
2011 Theo Janssen FC Twente Enschede Niederlande
2012 Jan Verthongen Ajax Amsterdam Belgien
2013 Wilfried Bony Vitesse Arnheim Elfenbeinküste
2014 Daley Blind Ajax Amsterdam Niederlande
2015 Georginio Wijnaldum PSV Eindhoven Niederlande
2016 Davy Klaassen Ajax Amsterdam Niederlande
2017 Karim El Ahmadi Ajax Amsterdam Marokko

Erst mit den Veränderungen durch die Bosman-Regel Mitte der 1990er Jahre, als alle Ausländerbeschränkungen innerhalb Europas aufgehoben wurden, gab es den ersten „Fußballer des Jahres“ in den Niederlanden, der nicht aus dem eigenen Land stammte. Dies war Jerzy Dudek aus Polen, ihm folgten viele weitere Ausländer.

Immer mehr hat sich die der holländische (Vereins-) Fußball und damit die Eredivisie zu einem Sprungbrett für Spieler aus vielen Nationen entwickelt, um später in größeren Ligen unterzukommen. Deshalb liest man in dieser Liste der Fußballer des Jahres auch viele Namen, die man später z. B. in der Premier League oder auch in der Bundesliga wiedertraf.

Ausländer erst ab Mitte der 1990er ebenfalls im Rennen

Insofern hat es in den aktuellen Zeiten immer auch ein bisschen etwas von Roulette, darauf zu tippen, wer in einer jeweiligen Saison denn der nächste Fußballer des Jahres in den Niederlanden werden könnte. Und wer nicht gleicht zu www.top5casinos.at ins Casino gehen möchte, der ist mit einem Tipp auf diesen nächsten Auserwählten in Hollands Fußball ebenso gut beraten, denn es ist ebenso schwierig, einzuschätzen, welcher der vielen Neuzugänge aus dem In- und Ausland in den Profikadern der Eredivisie denn so richtig einschlagen und eine glänzende Saison spielen wird.

Nicht zu verwechseln ist diese Auszeichnung zu „Nederlands voetballer van het jaar“ übrigens mit dem Johan Cruijff Prijs. Dieser wird alljährlich an den besten Nachwuchsfußballer in den Niederlanden vergeben. Der Fußballer des Jahres aber ist der beste Fußballer in Holland überhaupt in der jeweiligen Saison.

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Alle Fußballer des Jahres in Afrika

Die Geschichte der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres ist eng mit der einstigen Kolonialmacht vieler nord- und schwarzafrikanischer Staaten verknüpft, mit Frankreich. Denn es war die französische Fußballzeitschrift France Football, die 1970 damit begann, eine solche Wahl durchzuführen und den besten afrikanischen Spieler eines Kalenderjahres zu küren.

Anfang der 1990er begann dann der afrikanische Kontinentalverband CAF selbst damit, eine solche Wahl durchzuführen, weshalb es für 1993 und 1994 zwei Fußballer des Jahres aus Afrika gibt, ehe France Football seine eigene Wahl dann einstellte.

Auszeichnungen von France Football

Jahr Sieger Land Club
1970 Salif Keita Mali AS St. Etienne
1971 Ibrahim Sunday Ghana Asante Kotoko
1972 Cherif Souleymane Guinea Hafia FC
1973 Tshimimu Bwanga Zaire TP Mazembe
1974 Paul Moukila DR Kongo CARA Brazzaville
1975 Ahmed Faras Marokko Chabab Mohammedia
1976 Roger Milla Kamerun Tonerre Yaounde
1977 Tarak Dhiab Tunesien Esperance Sportive de Tunis
1978 Abdul Razak Ghana Asante Kotoko
1979 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1980 Jean Manga Onguene Kamerun Canon Yaounde
1981 Lakhdar Belloumi Algerien GC Mascara
1982 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1983 Mahmoud El-Katib Ägypten Al-Ahly Kairo
1984 Teophile Abega Kamerun Canon Yaounde, FC Toulouse
1985 Mohammed Timoumi Marokko FAR Rabat
1986 Badou Zaki Marokko WAC Casablanca, RCD Mallorca
1987 Rabah Madjer Algerien FC Porto
1988 Kalusha Bwalya Sambia Cercle Brügge, PSV Eindhoven
1989 George Weah Liberia AS Monaco
1990 Roger Milla Kamerun vereinslos
1991 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1992 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1993 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille, Olympique Lyon
1994 George Weah Liberia Paris St. Germain

Auszeichnungen der CAF

Jahr Sieger Land Club
1993 Rashidi Yekini Nigeria Vitoria Setubal
1994 Emmanuel Amuneke Nigeria Zamalek SC, Sporting Lissabon
1995 George Weah Liberia PSG, AC Mailand
1996 Nwankwo Kanu Nigeria Inter Mailand, Ajax Amsterdam
1997 Victor Ikpeba Nigeria AS Monaco
1998 Mustapha Hadji Marokko Deportivo La Coruna
1999 Nwankwo Kanu Nigeria FC Arsenal
2000 Patrick M‘Boma Kamerun Cagliari Calcio, FC Parma
2001 El Hadji Diouf Senegal RC Lens
2002 El Hadji Diouf Senegal Inter Mailand
RC Lens, FC Liverpool
2003 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca
2004 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca, FC Barcelona
2005 Samuel Eto‘o Kamerun FC Barcelona
2006 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2007 Frederic Kanoute Mali FC Sevilla
2008 Emmanuel Adebayor Togo FC Arsenal
2009 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2010 Samuel Eto‘o Kamerun Inter Mailand
2011 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2012 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2013 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2014 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2015 Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund

Sofort ins Auge fällt natürlich, dass der afrikanische Fußballer des Jahres bis 1986 mit einer Ausnahme stets bei einem afrikanischen Club zu finden war — und danach nie wieder. Ausnahmslos alle Gewinner seit 1986 spielten bei europäischen Clubs, was natürlich die Realitäten im Weltfußball adäquat widerspiegelt und gleichzeitig auch bedauerlich für den Fußball auf dem afrikanischen Kontinent ist.

Mitte der 1980er Jahre begann dann das intensive Pokern um das Glück, die besten afrikanischen Spieler in Europa unter Vertrag zu nehmen. Viele dieser Vereine wurden übrigens durch Sponsorengelder von Sportwetten – und Pokeranbieter finanziert.

Hier hatten wiederum französische (und belgische) Clubs den Vorteil, dass die Verknüpfungen zur ehemaligen Kolonialmacht besonders intensiv waren und viele afrikanische Spieler keine Sprachbarriere bei einem Wechsel zu überwinden hatten.

Inzwischen sind afrikanische Spieler natürlich in allen europäischen Ligen zu finden und die jeweils besten spielen dann auch bei den internationalen Top-Clubs wie Inter, FC Chelsea, FC Barcelona oder zuletzt Manchester City und Borussia Dortmund.

Da bei früheren Wahlen aber fast nie ein Spieler die Wahl zwei Mal gewann und erst in den letzten knapp 20 Jahren Spieler ihren Titel als „Afrikas Fußballer des Jahres“ verteidigen konnten, sind auch fast alle Spieler, die diese Auszeichnung mehr als 1x gewannen, in diesem Jahrtausend aktiv (gewesen), wie diese Auflistung zeigt:

Spieler Nationalität Auszeichnungen
Samuel Eto‘o Kamerun 4
Yaya Toure Elfenbeinküste 4
Abedi Pele Ghana 3
George Weah Liberia 3
Didier Drogba Elfenbeinküste 2
El Hadji Diouf Senegal 2
Roger Milla Kamerun 2
Thomas N‘Kono Kamerun 2
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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle Gewinner des Goldenen Schuhs der UEFA

Von 1968 bis 1991 wurde der „Goldene Schuh“ an jenen Torschützen vergeben, der in einer der jeweils höchsten Liga der Länder der UEFA die meisten Tore erzielte. In dieser Zeit wurde die Ehrung durch die französische Zeitschrift france football vergeben.

Zwischen 1992 und 1996 wurde diese Ehrung dann nicht mehr vergeben, was zumindest jene fünf Spieler traurig stimmen dürfte, die sie in dieser Phase gewonnen hätten. Deutsche Spieler gewannen diese Wertung nur 2x, beide Male war es natürlich Gerd Müller, der europaweit die meisten Tore in einer der ersten Ligen erzielte. Aber auch ansonsten finden sich interessante Namen in dieser Liste, nicht immer waren es mit Siegern aus Rumänien, Zypern oder Österreich die absoluten Superstars des Fußballs, die am Ende einer Saison den Goldenen Schuh erhielten.

Saison Sieger Club Land Liga Tore
1967/68 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 42
1968/69 Petar Schekow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 36
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 38
1970/71 Josip Skoblar Olympique Marseille Frankreich Division 1 44

1971/72 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 40
1972/73 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 40
1973/74 Héctor Yazalde Sporting Lissabon Portugal Primeira Divisão 46
1974/75 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 33
1975/76 Sotiris Kaiafas OmoniaNikosia Zypern First Division 39
1976/77 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 47
1977/78 Hans Krankl Rapid Wien Österreich Bundesliga 41
1978/79 Kees Kist AZ Alkmaar Niederlande Eredivisie 34
1979/80 Erwin Vandenbergh Lierse SK Belgien Erste Division 39
1980/81 Georgi Slawkow Botew Plowdiw Bulgarien A Grupa 31
1981/82 Wim Kieft Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 32
1982/83 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 36
1983/84 Ian Rush FC Liverpool England First Division 32
1984/85 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 39
1985/86 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 37
1986/87 Rodion Camataru Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 44
Anton Polster FK Austria Wien Österreich Bundesliga 39
1987/88 Tanju Çolak Galatasaray Türkei 1. Lig 39
1988/89 Dorin Mateus Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 43
1989/90 Hugo Sánchez Real Madrid Spanien Primera División 38
Christo Stoitschkow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 38
1990/91 Darko Pancev Roter Stern Belgrad Jugoslawien Prva Liga 34

Interessant ist in dem Zusammenhang natürlich die Frage, welche von den vielen existierenden denn wohl die beste Liga der Welt ist oder in dem Falle zumindest die beste Liga Europas. Bei der Wertung des Goldenen Schuhs hat man es mit der Wiedereinführung dieser Ehrung so geregelt, dass die Ligen entsprechend ihrer Spielstärke einen Faktor zugewiesen erhalten, mit dem die Zahl der Tore eines Spielers multipliziert wird, um schließlich am Ende einen vergleichbaren Wert zu erhalten. So erhält beispielsweise die zypriotische Liga den Wert „1″, während die Primera Division mit dem Faktor „2″ in die Wertung eingeht. Seit der Wiedereinführung des „Goldenen Schuhs“ im Jahr 1997 sieht die Siegerliste wie folgt aus:

Saison Sieger Club Land Liga Tore Pkte
1996/97 Ronaldo FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
1997/98 Nikolaos Machlas Vitesse Arnheim Niederlande Eredivisie 34 68
1998/99 Mário Jardel FC Porto Portugal Primeira Divisão 36 72
1999/2000 Kevin Phillips AFC Sunderland England Premier League 30 60
2000/01 Henrik Larsson Celtic Glasgow Schottland Premier League 35 52,5
2001/02 Mário Jardel Sporting Lissabon Portugal Primeira Liga 42 63
2002/03 Roy Makaay Deportivo La Coruña Spanien Primera División 29 58
2003/04 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 30 60
2004/05 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 25 50
Diego Forlán FC Villarreal Spanien Primera División 25 50
2005/06 Luca Toni AC Florenz Italien Serie A 31 62
2006/07 Francesco Totti AS Rom Italien Serie A 26 52
2007/08 Cristiano Ronaldo Manchester United England Premier League 31 62
2008/09 Diego Forlán Atlético Madrid Spanien Primera División 32 64
2009/10 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
2010/11 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 40 80
2011/12 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 50 100
2012/13 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 46 92
2013/14 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 31 62
Luis Suárez FC Liverpool England Premier League 31 62
2014/15 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 48 96
2015/16 Luis Suarez FC Barcelona Uruguay La Liga 40 80
2016/17 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 37 74
2017/18 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 34 68
2018/19 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 36 72

Ein wenig erinnert das Ganze natürlich schon an die Vorgehensweise im US-Sport, wo man beispielsweise in der NBA alles nur Denkbare an Zahlen zusammensammelt und auch diese vergleichbar macht, Durchschnittswerte berechnet etc. pp. Das ist im Fußball zwar auch immer mehr in Mode, Preise verleiht man zum Glück aber immer noch nur für den besten Torschützen und eventuell für den besten Scorer oder den besten Vorlagengeber. Sowie natürlich auch eine Wertung für den besten Torhüter und den besten Fußballer allgemein, ohne Rücksicht auf die Zahl der Tore zu nehmen.

Bisher gewannen nur wenige Spieler diese Wertung mehr als ein Mal, in letzter Zeit häuft sich ein solches Ereignis allerdings. Hier also die Liste aller Spieler, die mehr als ein Mal den Goldenen Schuh Europas gewannen:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 4x
Gerd Müller 2x
Thierry Henry 2x
Diego Forlan 2x
Eusebio 2x
Mario Jardel 2x
Fernando Gomes 2x
Dudu Georgescu 2x
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Niemand spielt voetbal totaal

Nein, den spielt niemand in den Niederlanden. Es ist wie mit „Die Mannschaft“, was hier auch niemand sagt, nur alle anderen eben. Und alle anderen sagen eben auch „totaalvoetbal“ oder wahlweise „voetbal totaal“, nur die nicht, die ihn spielen. Die Niederländer.

Beziehungsweise spielten, wie Simon Kuper lesenswert in seinem Beitrag über die Misere des niederländischen Fußballs beklagt. Mit ausnehmend schöner Pointe.

Außerdem lernt man noch, dass auch in anderen Ländern bestimmte Spiele („Schande von Gijon“, „Schmach von Cordoba“) konkrete Beinamen bekommen. So nennt man in den Niederlanden die Partie in Irland, die zum Ausscheiden aus der WM-Qualifikation 2002 führte, das „Drama von Dublin“ und hat auch gleich noch eine schicke Alliteration dabei.

Ansonsten tauchen noch viele alte Bekannte auf, Louis van Gaal und Arjen Robben natürlich, und auch der Hinweis auf die Qualifikation des aktuellen Bondscoachs Danny Blind, der gerade mal eine Saison lang Ajax Amsterdam trainiert hatte — und das vor 10 Jahren! Und eine sehr, sehr relaxte Arbeitsauffassung von Guus Hiddink kommt ans Tageslicht, der beispielsweise 15 Minuten vor einer Teamsitzung seine Mitarbeiter fragte, was denn heute so das Thema sei, neben weiteren Anekdoten.

Am besten selbst lesen, voll mit Hintergründen, ohne ins Jammern über den Zustand des holländischen Fußballs zu geraten: Holland’s Soccer Woes.

Achso, wie der totaalvoetbal in Holland denn nun genannt wird? Man nennt ihn den Fußball der Hollandse school.

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Alle Trainer der Champions-League-Sieger

Anders als in der Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gelang es keinem Verein und damit – nicht zwingenderweise, aber es ist eben so – auch keinem Trainer mehr, den Titel in diesem Wettbewerb zu verteidigen. Dabei fing es genau damit an, als zuerst José Villalonga Llorente zwei Mal in Folge mit Real Madrid den Titel gewann und direkt im Anschluss Luis Antonio Carniglia dasselbe Künststück ebenfalls mit Real Madrid gelang.

Es folgten vor der Umwandlung in die Champions League noch viele weitere, gemessen an der geringen Zeit, die zur Verfügung stand. Belá Guttmann gelang es mit Benfica, ebenfalls erst kurz nach der Einführung, diesem folgte Helenio Herrera mit zweimaligem Titelgewinn mit Inter Mailand. Dann war es Rinus Michels, der zwei Mal in Folge mit Ajax Amsterdam gewann.

Es folgten sechs weitere Jahre mit jeweils einem zweimaligen Gewinner als Trainer: Dettmar Cramer mit dem FC Bayern München, Bob Paisley mit dem FC Liverpool und der legendäre Brian Clough mit Nottingham Forest. Dann dauerte es allerdings fast ein Jahrzehnt, bis das nächste und allgemein das letzte Mal ein Trainer zwei Mal in Folge den Titel gewann: Arrigo Sacchi 1989 und 1990 mit dem AC Mailand. Seitdem versucht die Trainerzunft vergeblich, mal wieder ein doppelten Titelgewinn direkt hintereinander zu bewerkstelligen, wie die komplette Liste zeigt:

Jahr Trainer Nation Club
1955/1956 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1956/1957 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1957/1958 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1958/1959 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1959/1960 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1960/1961 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1961/1962 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1962/1963 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1963/1964 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1964/1965 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1965/1966 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1966/1967 Jock Stein Schottland Celtic Glasgow
1967/1968 Matt Busby Schottland Manchester United
1968/1969 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1969/1970 Ernst Happel Österreich Feyenoord Rotterdam
1970/1971 Rinus Michels Spanien Ajax Amsterdam
1971/1972 Rinus Michels Niederlande Ajax Amsterdam
1972/1973 Stefan Kovacs Rumänien Ajax Amsterdam
1973/1974 Udo Lattek Deutschland FC Bayern München
1974/1975 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1975/1976 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1976/1977 Bob Paisley England FC Liverpool
1977/1978 Bob Paisley England FC Liverpol
1978/1979 Brian Clough England Nottingham Forest
1979/1980 Brian Clough England Nottingham Forest
1980/1981 Bob Paisley England FC Liverpool
1981/1982 Tony Barton England Aston Villa
1982/1983 Ernst Happel Österreich Hamburger SV
1983/1984 Joe Fagan England FC Liverpool
1984/1985 Giovanni Trapattoni Italien Juventus
1985/1986 Emerich Jenei Rumänien Steaua Bukarest
1986/1987 Artur Jorge Portugal FC Porto
1987/1988 Guus Hiddink Niederlande PSV Eindhoven
1988/1989 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1989/1990 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1990/1991 Ljupko Petrovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad
1991/1992 Johan Cruyff Niederlande FC Barcelona
1992/1993 Raymond Goethals Belgien Olympique Marseille
1993/1994 Fabio Capello Italien AC Mailand
1994/1995 Louis van Gaal Niederlande Ajax Amsterdam
1995/1996 Marcello Lippi Italien Juventus Turin
1996/1997 Otmar Hitzfeld Deutschland Borussia Dortmund
1997/1998 Jupp Heynckes Deutschland Real Madrid
1998/1999 Alex Ferguson Schottland Manchester United
1999/2000 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2000/2001 Ottmar Hitzfeld Deutschland FC Bayern München
2001/2002 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2002/2003 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2003/2004 José Mourinho Portugal FC Porto
2004/2005 Rafael Benitez Spanien FC Liverpool
2005/2006 Frank Rijkaard Niederlande FC Barcelona
2006/2007 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2007/2008 Alex Ferguson Schottland Manchester United
2008/2009 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2009/2010 José Mourinho Portugal Inter Mailand
2010/2011 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2011/2012 Roberto di Matteo Italien FC Chelsea
2012/2013 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München
2013/2014 Carlo Ancelotti Italien Real Madrid
2014/2015 Luis Enrique Spanien FC Barcelona
2015/2016 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2016/2017 Zinedine Zidane Spanien Real Madrid
2017/2018 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2018/2019 Jürgen Klopp Deutschland FC Liverpool

Dabei waren auch seit Einführung der Champions League durchaus mehrere Trainer dabei, die mehr als einen Titel gewannen, jedoch nicht in unmittelbarer Folge.

Einige kamen sogar bereits auf drei Titel insgesamt, auch seit der Umwandlung des Wettbwerbs, nicht erst in den frühen Jahren, beispielsweise Carlo Ancelotti. Dabei gab es allerdings wiederum nur ganz wenige, die mit zwei verschiedenen Clubs diese Leistung auf die Matte oder besser auf den Fußballplatz brachten.

Eine von diesen wenigen Personen war Ernst Happel, der „Zocker“, nicht nur auf dem Spielfeld mit seinen Mannschaften, sondern auch in echten Casinos. 11Freunde berichten davon, dass man sich auch mal zusammen aufgemacht habe, also Spieler und Trainer zu Zeiten beim HSV, um im Casino spielen zu gehen. Trotz ihrer Prominenz dürfte es bei ihnen damals allerdings nicht ohne Einzahlung möglich gewesen sein, ein wenig Spaß beim Spielen zu haben, wie es beim verlinkten Anbieter angeboten wird.

Ein anderer mit zwei verschiedenen Clubs siegreicher Spieler ist ebenfalls ein deutschsprachiger Trainer – Ernst Happel war bekanntlich Österreicher – nämlich Ottmar Hitzfeld. Während Happel mit Feyenoord Rotterdam und dem Hamburger SV gewann, somit zwei Clubs aus verschiedenen Ländern, welche beide nicht seine Heimatländer waren, gelang Ottmar Hitzfeld der Coup 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München, somit mit zwei Vereinen aus seinem Heimatland.

Dritter im Bunde dieser einsamen Riege an Trainern, die mit zwei verschiedenen Clubs die Champions League gewannen ist natürlich José Mourinho, dem das 2004 als Nobody mit dem FC Porto gelang sowie 2010 mit Inter Mailand – zufälligerweise gegen seinen alten Lehrmeister Louis van Gaal, der damals den FC Bayern trainierte, den unterlegenen Finalgegner.

Auch er bekannt als absoluter Zocker unter den Trainern, wenn auch in einer etwas anderen Art als es Ernst Happel zu sein pflegte. Bei Mourinho weiß man stets, dass es ihm nicht um Schönheitspreise, sondern um Erfolg geht. Und dazu sind ihm alle Mittel Recht. Wer selber ähnlich tickt und es ihm weniger auf Ästhetik als auf den Spaß am Gewinnen ankommt, der wird bei Stargames Casino fündig und vielleicht glücklich. Anders als in der Champions League ist es dort nämlich keineswegs extrem schwierig, mehrere Male in Folge zu gewinnen.

Vierter dieser Trainer ist Jupp Heynckes, der erst mit Real Madrid und dann mit dem FC Bayern München erfolgreich war, seine Karriere aber mittlerweile beendet hat.

Bei der Gesamtzahl der Titel, die Trainer in der Champions League und im Europapokal der Landesmeister gewonnen haben, führt übrigens nur für den Laien überraschend ein Engländer, der gleich 3x mit dem FC Liverpool die Trophäe gewann. Pep Guardiola könnte ebenso wie José Mourinho in Kürze gleichziehen. Die deutschen Sieger-Trainer sind allerdings allesamt nicht mehr aktiv (Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes, Dettmar Cramer) oder kürzlich verstorben (Udo Lattek).

Hier sind alle Trainer aufgeführt, welche mehr als einen Titel „ercoachten“ (Stand 2016):

Trainer Nation Titel
Bob Paisley England 3
Carlo Ancelotti Italien 3
Vicente del Bosque Spanien 2
Luis Antonio Carniglia Argentinien 2
Brian Clough England 2
Dettmar Cramer Deutschland 2
Alex Ferguson Schottland 2
Pep Guardiola Spanien 2
Belá Guttmann Ungarn 2
Ernst Happel Österreich 2
Helenio Herrera Argentinien 2
Ottmar Hitzfeld Deutschland 2
Jupp Heynckes Deutschland 2
José Villalonga Llorente Spanien 2
Rinus Michels Niederlande 2
José Mourinho Portugal 2
Nereo Rocco Italien 2
Arrigo Sacchi Italien 2
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Cruyff ging, van Basten kam

Die Krönung der absolut nutzlosen Faktenhuberei — Stadienkapazitäten, Rückennummern, Spitznamen, Nebentätigkeiten oder besondere Hobbies im Fußball — ist wohl die Information, für welchen anderen Spieler ein Fußballer zu Beginn seiner Karriere eingewechselt wurde. Also noch sinn- und nutzloser geht es kaum. (Wenn jemand etwas Sinnloseres weiß: gerne.)

So wurde Lukas Podolski zum Beispiel bei seinem ersten Länderspiel für Fredi Bobic eingewechselt. Lothar Matthäus für Bernard Dietz. Irgendwo in Dänemark wurde mal der Sohn in seinem ersten Spiel überhaupt für den Vater eingewechselt.

Die Krönung der Krönung der absoluten Faktenhuberei ist es dann natürlich, wenn ein König im Spiel ist. In diesem Fall ist es König Johan, Cruyff um genauer zu sein. Der war am Beginn einer großen Karriere in der Funktion als Auswechselspieler beteiligt.

Die Überschrift verrät es schon, 1982 begann Marco van Bastens Profizeit als Einwechselspieler in einer Partie für Ajax Amsterdam gegen NEC Nijmegen, Endstand 5:0 für Ajax, ein Tor unter anderem durch eben jenen van Basten. Und das Feld verließ für Marco van Basten kein Geringerer als Johan Cruyff.

Also sinn- und nutzlose Zufälle gibt’s … die hätte man gar nicht gebraucht, stehen in keinem Zusammenhang, haben keinerlei weitere Bewandtnis — und sind damit genau richtig hier im Blog.

(Nutzlose Info entdeckt beim Tumblr vom Vintage Football Club.)

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Alle Sieger der Johan-Cruyff-Schaal

Die „Johan-Cruyff-Schaal“ bedeutet zu deutsch „Johan-Cruyff-Schale“ und ist das Pendant zum Supercup in anderen Ländern und Wettbewerben, sprich: die Partie des Meisters einer Saison gegen den Pokalsieger aus dieser Saison. Sollte ein Team das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg erringen, so ist — wie in Deutschland neuerdings auch — der Vizemeister der Gegner und nicht der Vize-Pokalsieger.

In den Niederlanden wurde dieser Wettbewerb im Jahr 1949 ausgetragen, damals noch ohne spezielle Bezeichnung. Dann dauerte es bis zum Jahr 1991, bis er wiederbelebt wurde. Zunächst hieß die Veranstaltung nach Wiedereinführung PTT Telecom Cup, dann schlicht Super Cup. Ab 1996 firmiert dieser Wettbewerb unter seinem heutigen Namen, benannt nach Johan Cruijff, wobei Cruijff die richtige Schreibweise seines Nachnamens darstellt, obwohl sich international Cruyff eingebürgert hat.

Die Partie um die Johan-Cruijff-Schaal stellt jeweils den Saisonauftakt im Fußball in den Niederlanden dar: Am Wochenende vor Beginn der Eredivisie findet es statt. Früher war das Feijenoord-Stadion in Rotterdam die Austragungsstätte, heute findet es ebenfalls seit 1996 in der Amsterdam Arena statt, schließlich stammt Johan Cruijff gebürtig aus Amsterdam.

Saison Sieger Verlierer Ergebnis
1949 Schiedamse Voetbal Vereniging Quick Nijmegen 2:0
1991 Feyenoord Rotterdam PSV Eindhoven 1:0
1992 PSV Eindhoven Feyenoord Rotterdam 1:0
1993 Ajax Amsterdam Feyenoord Rotterdam 4:0
1994 Ajax Amsterdam Feyenoord Rotterdam 3:0
1995 Ajax Amsterdam Feyenoord Rotterdam 2:1 n. V.
1996 PSV Eindhoven Ajax Amsterdam 3:0
1997 PSV Eindhoven Roda JC Kerkrade 3:1
1998 PSV Eindhoven Ajax Amsterdam 2:0
1999 Feyenoord Rotterdam Ajax Amsterdam 3:2
2000 PSV Eindhoven Roda JC Kerkrade 2:0
2001 PSV Eindhoven FC Twente Enschede 3:2
2002 Ajax Amsterdam PSV Eindhoven 3:1
2003 PSV Eindhoven FC Utrecht 3:1
2004 FC Utrecht Ajax Amsterdam 4:2
2005 Ajax Amsterdam PSV Eindhoven 2:1
2006 Ajax Amsterdam PSV Eindhoven 3:1
2007 Ajax Amsterdam PSV Eindhoven 1:0
2008 PSV Eindhoven Feyenoord Rotterdam 2:0
2009 AZ Alkmaar SC Heerenveen 5:1
2010 FC Twente Enschede Ajax Amsterdam 1:0
2011 FC Twente Enschede Ajax Amsterdam 2:1
2012 PSV Eindhoven Ajax Amsterdam 4:2
2013 Ajax Amsterdam AZ Alkmaar 3:2 n. V.
2014 PEC Zwolle Ajax Amsterdam 1:0
2015

Wer die Trophäe im neuen Jahr 2015 in die Luft strecken darf steht zwar noch nicht fest, doch sicher ist, dass Sie dieses Ereignis mitverfolgen können! Somit ist sichergestellt, dass sie den kompletten Spielverlauf mit allen Ein- und Auswechslungen, Gelben und Roten Karten, sowie den statistischen Werten wie Ballbesitz, Anzahl der Ecken, Freistöße und eventuelle Elfmeter, nicht verpassen.

Rekordsieger ist ausnahmsweise nicht Ajax Amsterdam, sondern der PSV Eindhoven mit zur Zeit 9 Titelgewinnen. Dahinter folgt Ajax Amsterdam, das 8 mal gewann wie auch 8 mal als Finalgegner den Kürzeren zog. Nur zwei weitere Klubs gewannen die Johan-Cruijff-Schaal mehr als ein Mal: Twente Enschede und Feyenoord Rotterdam mit jeweils zwei Titeln.

Ein Mal gewannen die folgenden Teams: AZ Alkmaar, FC Utrecht, Schiedamse Voetbal Vereniging und PEC Zwolle. Gleich zwei Mal im Finale, ohne es zu gewinnen, stand Roda Kerkrade, während Quick Nijmegen und der SC Heerenvenn dieses Schicksal ein Mal erlitten.

Die Trophäe selbst, also die eigentliche „Johan-Cruijff-Schaal“ ist eine Silberplatte mit dem stattlichen Durchmesser von fast zwei Metern. Weitere kleine Randnotiz, auch um die Wertigkeit dieses Wettbewerbs einzuordnen: seit 2014 wird im Falle eines Unentschiedens nach 90 Minuten keine Verlängerung gespielt, sondern man geht sofort zum Elfmetrschießen über.

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