Ich bringe ihn um

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Morgen bringe ich ihn um.

Wer den Loriot-Sketch nicht kennt, dem sei er ans Herz gelegt. Von hier aus. Von Beckmanns Sprecherkabine aus eher nicht, denn dort gibt es keinen Humor. Dort gibt es nur vorgefertigte Schablonen, dort gibt es nur Emotionen, Emotionen, emotions, nein, erwarten Sie nicht zu viel. Dort gibt es keinen Fußballkommentar, ob mit oder ohne Humor. Es gibt ihn nicht.

Sollte er noch einmal ein Spiel kommentieren, das ich schaue, werde ich ihm eine Axt an den Kopf werfen, auf dass das zugefrorene Meer in ihm schmilze, das verhindert, dass er das Spiel, welches ist, sehen und kommentieren kann, und nicht jenes, welches er gerne sähe oder welches sich doch eigentlich, gemäß seinen Vorstellungen, entwickeln müsste.

Morgen bringe ich ihn um.

(Falls hier irgendjemand das passende, von Beckmann kommentierte Spiel vermisst, das in den letzten Wochen ja gar nicht stattgefunden haben kann: Haben Sie je Wien bei Nacht gesehen? Haben Sie das schon erlebt? Oder anders gesagt: Ist es relevant, um welches Beckmannsche Spiel es hier geht? Man schämt sich ein wenig, aber man wünscht sich fast Faßbender zurück. Der war inhaltlich nicht besser, aber er blieb bei dem, weswegen wir eingeschaltet hatten: beim Fußballspiel.)

4 Kommentare

  1. Danke! Ich hasse ihn auch! Gestern bringe ich ihn um!

  2. Emotionen, Emotionen und gar nichts, weswegen ich diesen Blog aufgerufen habe. Aber stimmt schon. Nimm keine Axt, sondern lass ein Klavier vom Himmel fallen. Dann besteht die Chance den Netzer und den Delling auch zu treffen…

  3. Pingback: Blog-G - das FR-Blog zu Eintracht Frankfurt | » Buntes zum Wochenende

  4. ich bin dabei, ja… ich bin dabei – seit jahren führt diese unsägliche person meine private hassliste an..schluss damit und ab ins nirvana mit ihm!



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