Metze, Du *********

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Auch andere Non-Profi-Schreiberlinge haben ähnliche Probleme wie ich. In diesem langatmigen Beitrag bei schwatzgelb.de braucht der Autor handgezählte (okay, okay, Textverarbeitungsprogamm-Wörterzählfunktions-gezählte) 1.585 Wörter, um eine Aussage darzulegen, die man auch locker in drei Worten hätte zusammenfassen können:

„Metze, Du *********!“

Das Problem dieses Artikels ist nicht, dass der Autor das beliebte „Ja, aber…“-Spiel spielt, indem er die ganze Zeit behauptet, dass es ja vollkommen okay wäre, dass Christoph Metzelder wechselt, sich dann aber seitenlang, monatelang über genau diese Tatsache aufregt. Das Problem ist, dass der Autor es in keiner Zeile schafft, konkret zu benennen, welche Form von „Pokerspiel“ denn Metzelder mit dem BVB betrieben hat und warum das — so überhaupt geschehen — verwerflich wäre. So bleibe ich auch nach 1.585 Wörtern ahnungslos und muss gleichzeitig zugeben, dass bei so wenig Deutlichkeit in der Aussage der Beitrag durchaus auch von mir hätte sein können.

3 Kommentare

  1. Mir geht dieses Geschrei der Fans, wenn ein Spieler wechselt, inzwischen tierisch auf den Keks, egal ob in Aachen, Köln, Schalke oder Dortmund.

  2. Stefan, 104% agree. Was gegen Leverskusen 20 Meter vor mir auf dem Rasen mit Altintop passiert ist, war unterirdisch. Die sollten sich was schämen, egal ob in Dortmund, Aachen, Köln oder auch Schalke.

  3. Spieler sind eben auch nur Spieler. Sie sind sozusagen Angestellte, sie haben keine tiefergehende Beziehung mit einem Verein, wie z.B. ein Ultra.



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