Nur 30 Konkurrenten für Gladbach

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Wie war das noch bei der Herren-WM? 15 Städte waren in der endgültigen Auswahl, die sich längere Zeit Hoffnungen machen durfte. Davon fielen schließlich unverständlicherweise Bremen, Mönchengladbach und Düsseldorf aus dem Sieb unten durch, während Städte wie die langweiligste Stadt der Welt, Hannover, und Ostbonus-Städte wie Leipzig dabei waren.

Vor dieser endgültigen Endausscheidung hatten sich aber auch Städte bzw. Stadien wie Bochum, Leverkusen, Rostock oder Duisburg beworben, wobei eigentlich von vorneherein klar war, dass die WM-Stadion mindestens 40.000 Zuschauer würden fassen müssen. Dem war eben bei jenen im ersten Durchgang ausgeschiedenen Städten nicht so.

Bei einer Damen-Fußball-WM, für deren Ausrichtung sich der DFB für 2011 bewerben will, müssen es wahrscheinlich deutlich weniger als diese 40.000 an Fassungsvermögen sein. Somit überrascht die Zahl von bislang 30 interessierten Städten/Gemeinden/Kommunen als Ausrichter der Damen-WM 2011 nicht allzusehr.

Mönchengladbach mit seinem Borussia-Park ist auch darunter. Und ginge der Zuschlag tatsächlich an Deutschland für die WM 2011, dürfte man sicher mit ausverkauftem Hause in Mönchengladbach bei den WM-Spielen der deutschen Mannschaft rechnen.

Vielleicht wäre das eine kleine Entschädigung dafür, bei der WM 2006 als Austragungsort nicht dabei gewesen zu sein. Zu wünschen wäre es dem laut übereinstimmender neutraler Meinungen von außen häßlichen, innen aber durchaus seinen Charme entwickelnden Borussia-Park bzw. seinen Betreibern, Fans und Anvertrauten.

Nach den stimmungsvollen Erfahrungen bei der WM 2006 dürften die Chancen für das neben England fußballbegeistertste Land der Welt recht gut stehen, dass die Damen-WM in Deutschland stattfindet. Und dann heißt es wieder wie damals: Rechtzeitig an der Karten-Lotterie teilnehmen, damit man wenigstens ein Spiel live im Stadion sehen kann.

4 Kommentare

  1. Trainer, so geht das doch nicht. Da will ich mir die Liste der Bewerber anschauen, um über die ein oder andere Stadt ein wenig abzulästern, und du lieferst nur einen Link auf einen völlig uniformativen Zeit-Artikel.

  2. Ist „Langweiligste Stadt der Welt“ ein offizieller Titel?

  3. Man mag Hannover ja für langweilig halten, aber dies zu tun, während gleichzeitig Städte wie Düsseldorf, Bremen und Gladbach (!!) zum Vergleich stehen, beruht dann vermutlich doch auf den üblichen Klischees und abgekupferten HaraldSchmidt-Witzen.

  4. Gemeint war hier vor allem die fußballerische Komponente. Und da ist Hannover, ziehen wir 1992 ab, einfach so ziemlich das langweiligste, was es gibt. Neben Wolfsburg natürlich. Und das ist nicht von Harald Schmidt abgekupfert, sondern vom kostenlos-WM-Städte-Special. Kann sein, dass dessen Autor ein bisschen bei Harald Schmidt abgekupfert hat, ja.



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