O wie schön ist Klinsmann-Sprech

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Zum Glück ist Clinsfornia einer derjenigen, der auch die eindeutigsten Sachverhalte noch irgendwie verbrämt. Kuranyi ist eine bemitleidenswerte Erscheinung im deutschen Profifußball geworden, selbst Laien sehen, wie er sich immer wieder mehr als einen zusammenstolpert. Inzwischen zweifeln nicht nur Fachleute an Kuranyis technischen Fähigkeiten. Dieser Mangel lässt sich so leicht wohl nicht mehr auf ein gehobenes Niveau bringen. Clinsfornia hat Kuranyi nun zurecht aussortiert. Begründen musste er das auch, allerdings eigentlich nur noch für Kevin selbst, alle anderen, ob Medien oder Zuschauer, wussten schon, dass der legitime Nachfolger von „Flipper“ nicht bei der WM dabei sein würde.

Zum Glück meint Clinsfornia das aber nicht wörtlich, wenn er sagt, dass Hanke und Neuville eine „Nasenspitze vorn“ gelegen hätten bei der abschließenden Bewertung der Leistungen der WM-Kandidaten. Wenn dem so wäre, dass es nur eine Nasenspitze war, sollte man Bens Auffassung folgen und Hanke und Neuville ebenfalls zu Hause lassen. Wer nur eine „Nasenspitze“ besser spielt als Kuranyi in den letzten Monaten, der sollte auch kein Bundesligaprofi mehr sein, geschweige denn zu einer WM nominiert werden.

Zum Glück meint Clinsfornia das aber nicht wörtlich.

(Letzter Beitrag zum Frimpen-Kevin, versprochen.)

2 Kommentare

  1. Oliver Neuville, traf im letzten Länderspiel (4:1 gegen die USA), kam bei Gladbach auf zehn Saisontore und mal ehrlich: Es gibt leider wenige deutsche Stürmer, die besser sind als Neuville.

    Das schreibt der Spiegel.

    Bei all dem Geseire von Trainer Baade bleibt eines unberücksichtigt: Besser als Baade am vergangenen Sonntag spielt selbst der Sohn von Kevin. Wieso er sich selbst immernoch aufstellt, um dann nach 10 Minuten seiner promiskuitiven Lebensweise Tribut zu zollen.

  2. Hier… das hasse jetzt davon … Das widert mich sowas von an. Ich weine um Kevin:

    Als mich Jürgen Klinsmann anrief und mir mitteile, dass ich nicht zum 23köpfigen Kader für die WM zähle, ist für mich eine Welt zusammengebrochen. Es gab im Vorfeld keine Anzeichen, dass ich nicht dabei sein würde. Sicherlich habe ich meinen Denkzettel für die Nicht-Berücksichtigung für das Italien-Spiel im März erhalten, aber mit der Streichung aus dem Kader habe ich nie und nimmer gerechnet.

    Ich bin wirklich sprachlos, zutiefst enttäuscht und werde nun einige schlaflose Nächte haben. Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt: Warum ausgerechnet ich? Warum darf ich nicht dabei sein bei diesem einmaligen Ereignis? Eine WM im eigenen Land gibt es schließlich nur ein einziges Mal im Leben.



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