So muss die Webseite eines Kreisligavereins aussehen

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… damit man weiß, wie es wäre, wenn man direkt am Platz stünde, das Sichtfeld überladen mit Werbung für lokale Dienstleister.

Der SV Neukirchen als leuchtendes Vorbild des Webdesigns in jeglicher Hinsicht. Da macht es auch nichts aus, dass der SV Neukirchen tatsächlich in der Bezirksliga spielte.

4 Kommentare

  1. „Herzlichen Dank“ Trainer, habe mich gerade verschluckt! Meine Fresse sind die auf Speed …

  2. Trainer,
    man muß aber um gepflegte Worte nicht zu kurz kommen zu lassen, Dir an an dieser Stelle in solch schwerem Umfeld behauptend sich, mal höchsten Tribun für unnachgiebiges Arrangement auf dem Weg per aspera ad inferi Deinerseits zu zollen, danken. :)

    Ich finde sowas ja großartig.

    Mit solchen Klöpsen (Auswüchsen) der „Theorie des kommunikativen Handelns“ (Habermas, 1981) wurde ich Ende der 70er sozialisiert, bin ich „großgeworden“ (Ok, das postponierte Reflexivum kam später…). Das war aber überall so. Bandenwerbung, das waren auf 2mm-Blech fixierte 8×1 Meter große Manifestationen tradierter Sprachunfähigkeit, die örtliche Handwerker „umgesetzt“ haben.

    Bezirksoberliga, Sonntag, 15 Uhr Sportplatz, Eintritt 3 Mark + 2 Mark Ergebnistip am Kassenhäuschen – mal mit absolut hirnrissigem 6:5-Tip 80 Mark gewonnen, keinen Pfennig davon heimgebracht, aber ziemlich knülle und viele freigehalten –, schöne Erinnerungen.

    Auf die „Werbung“ haben wir uns immer gefreut. Von übelstem Reimzwang durchsetzte selbstkomponierte Alliterationen zum Wohle der lokalen „Wirtschaft“ mußte unseres Klassenkameraden Ferdis Vater „Ferdi“ immer vor 200-300 Leuten qua Mikro über eine selbstgestrickte Lautsprecheranlage jagen.

    Aus diesen Running-Gags entstanden etliche geflügelte Worte. Heute würde man vermutlich von Hipster-Tum reden. 30 Sekunden haben als verklausulierte Spende vielleicht 20 Mark gekostet. Mir unvergeßlich das Anpreisen des Angebotes eines örtlichen Versicherungsvertreters: Hast du Keine, kauf dir Eine! (Das hatte jemand eine ganze Saison lang „geschaltet“)

    Daß der Ferdi jedoch schon seit 9 Uhr in der Frühe Theke im Vereinsheim gemacht hatte, sei nur am Rande erwähnt.
    Wie hieß das doch so schön in Sammy Drechsels Box-Sendung in den 70ern: They never come back.

  3. Das erinnert mich daran, dass SPON mal über die angeblich schlechteste Website der Welt berichtete: http://www.spd-engenhahn.de/

    Die ist auch heute noch ganz, ganz großes Tennis.

  4. Boah … Da ist doch die Vergleichsseite sv26heesen ein Augenschmaus! Eintracht Hamm-Heesen, in den 80ern zweimal Oberliga-West-Meister und fast in der 2. Bundesliga Nord gelandet. – Kennt man vielleicht Josef Kaczor noch, der von Hamm erfolgreich zum VfL Bochum wechselte. Ich war letztens am alten Ort des Geschehens, sieht heute aus wie ein Ort sehr alten Geschehens.



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