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Einmal ein Star sein: Mannschaftsfoto statt Dschungelcamp

Eine schöne Geschichte ereignete sich jüngst in der still vor sich hersurrenden Sommerpause, als einer der Insassen des Blogosquariums für kurze Zeit zum Star aufstieg.

Der Star ist in diesem Fall eindeutig der Blogger und nicht die Mannschaft. Den Blogger gibt dabei Gunnar vom Stehblog, von dessen Aktivitäten wir hier schon lasen. Sein Erst- oder Zweitverein ist der Verein seines Wohnorts Wiesbaden, der SV Wehen Wiesbaden.

Dieser aktuelle Drittligist versteigerte kürzlich — in schöner Tradition anderer, klammer Klubs — einen Platz auf dem Mannschaftsfoto.

Da ist man als Fußballfan natürlich Feuer und Flamme, dass man einfach so gegen ein paar Kröten plötzlich im Kicker-Sonderheft 2013/2014 erscheinen wird — ohne es durch die eigenen Fußballfähigkeiten je auch nur in die Nähe des Profifußballs gebracht zu haben.

Wie das so war, als Gunnar in Wiesbaden an der Entstehung des Mannschaftsfotos seines Klubs beteiligt war, liest man hier, und wie es dann ausgesehen hat, ist hier zu prüfen.

Lesen sollte man den erläuternden Text aber unbedingt, denn ein nicht ganz unwichtiger Aspekt des eigentlich großartigen Plans verlief dann doch etwas abweichend vom Wunschtraum des Stars, des Bloggers, des zentralen Elements auf dem schließlich dort veröffentlichten Mannschaftsfoto.

Welcher von den vielen Menschen mit SV-Wehen-Wiesbaden-Trikot auf dem Bild denn Gunnar selbst ist, nun, da stellen wir uns die Frage, ob es je irgendeinen Fußballer abgesehen von Edgar Davids gab, der mit Brille auf einem Mannschaftsfoto posierte.

(Ja, gab es zwar, aber dann funktioniert der Hinweis nicht mehr.)

10 Kommentare

  1. Herzlichen Dank für die nun sicherlich weltweit geweckte Aufmerksamkeit für den SVWW – er kann’s gebrauchen.
    Zur Klarstellung: Tatsächlich ist der SVWW „nur“ mein Zweitverein (wie der Hausherr, der alte Flunkerer, sicher auch weiß), aber mein Herz ist gerade groß genug, dass er (also der SVWW) noch neben den FCB passt.

  2. netzberg netzberg

    Komm mal erst mit Deiner Truppe an die Bremer Brücke, trinken wir was und gucken Heimsieg. – Ansonsten: toll!

  3. @netzberg: Danke für das Angebot! Bremer Brücke, das wird eines der wenigen Stadien, in denen meine beiden Herzensvereine in derselben Saison ein Pflichtspiel bestreiten werden. Dürfte zuletzt 2009 im Hamburger Volksparkstadion der Fall gewesen sein. Ob ich es diese Saison nach OS schaffe, ist allerdings leider zweifelhaft – würde mich aber ggf. vorher melden.

  4. netzberg netzberg

    Bei BSV Rheden vs FCB in der osnatelARENA an der Bremer Brücke bin ich leider verhindert: der Urlaub zwingt zum Verzicht. ;) Aber SVWW? Da geht doch was … Ich halte mal ein Herforder bereit.

  5. Das findet allerdings am ersten Oktoberwochenende statt, was aufgrund des Feiertags ein langes ist und somit möglicherweise für andere Reisezwecke genutzt werden könnte. Zudem kollidiert das eventuell mit der Partie Leverkusen gegen Bayern, für die ich auf Karten hoffe.
    Schaun mer mal.

  6. […] In dieser Woche haben die Vereine in der Bundesliga am Media Day die Mannschaftsfotos geschossen, die wir in Kürze im kicker Sonderheft zur neuen Saison bewundern dürfen. Trainer Baade hat eine ganz besondere Geschichte zu den Mannschaftspostern notiert: Einmal ein Star sein: Mannschaftsfoto statt Dschungelcamp […]

  7. […] Erlebnis beim Shooting des SVWW-Mannschaftsfotos ein bisschen durchs Web gewabert ist. Zuerst berichtete Blogger-Kollege Trainer Baade über die Geschichte und dort wurde dann die Sportnetzschau darauf […]

  8. netzberg netzberg

    Der 12. Spieltag der 3. Liga scheint ein richtiges Spitzenspiel zu machen: An der Bremer Brücke. Am Samstag, 05.10.2013, um 14:0 ist Anpfiff gegen den SVWW. Die Eins gegen die Drei.

  9. Heidenheim sind spektakuläre Abstürze ja nicht fremd, aber mit 5 Punkten Vorsprung werden selbst die nicht bis zum übernächsten Spiel ihren ersten Platz abgeben.
    Aber Zwei gegen Drei ist ja ebenfalls eine nette Konstellation, auch wenn zu befürchten ist, dass der SVWW die Punkte, die bisher mit Glück „zuviel“ geholt wurden, nun langsam wieder abgeben muss.

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