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Schlagwort: Kolumbien

Live-Blog zur Gruppen-Auslosung der WM 2018 im Kreml

Gruppe A

A1 Sbornaja
A2 As-suqur al-hadra (Grüne Falken)
A3 Fara‘ina (Die Pharaonen)
A4 La Celeste

Gruppe B

B1 Seleção das Quinas
B2 La Furia Roja
B3 Lions de l‘Atlas
B4 Team Melli

Gruppe C

C1 Les Bleus
C2 Socceroos
C3 La Blanquirroja
C4 Danish Dynamite

Gruppe D

D1 Albiceleste
D2 Strákarnir okkar
D3 Vatreni
D4 Super Eagles

Gruppe E

E1 Seleção
E2 Nati
E3 Los Ticos
E4 Beli Orlovi

Gruppe F

F1 Mannschaft ohne Spitznamen
F2 El Tri
F3 Tre Kronor
F4 Taeguk Warriors

Gruppe G

G1 Rode Duivels/Diables Rouges
G2 Los Canaleros
G3 Les Aigles de Carthage
G4 Three Lions

Gruppe H

H1 Bialo-Czerwoni
H2 Les Lions de la Teranga
H3 Los Cafeteros
H4 Samurai Blue

[16.58] Das häufig vorhandene Losglück hat die Deutschen diesmal verlassen. Mexiko und Schweden sind schon eine Konstellation, an der man auch gut scheitern kann. Insofern stimmt das nicht, was unten steht: dass man ohnehin durchkommt. Aber mit Schweden und Mexiko konnte man ja nicht unbedingt rechnen (jedenfalls nicht in den ca. 57 durchgeführten Probeauslosungen). Dazu mit Südkorea ein Team, das immer mal für eine Abnutzungsschlacht gut ist – soweit jedenfalls das Klischee. Es hätte wirklich deutlich einfacher kommen können, zum Beispiel mit der Prognose Peru, Ägypten und eben Südkorea. Immerhin einen Treffer bei diesem Glücksspiel, würde man jetzt aber doch lieber gerne gegen Saudi-Arabien oder Iran tauschen. Geht aber nicht mehr. Die „deutsche“ Gruppe steht fest und könnte schon ein echtes Zähneausbeißen werden, zumal man zuerst gegen Mexiko und dann gegen Schweden spielt. Da könnte man auch gut und gerne bei nur 2 oder 3 Punkten stehen und hätte den Druck, gegen vielleicht noch weiterkommen könnende Südkoreaner (sofern bis dahin noch existent) gewinnen zu müssen. Natürlich sind ebenso 9 Punkte aus diesen drei Gruppenspielen möglich. Dennoch darf man vor allem eins nicht tun: diese Gegner unterschätzen, nur weil Mexiko ja „noch nie weit gekommen“ (Bela, meinte aber das Viertelfinale) ist oder Schweden sich gegen Italien 90 Minuten nur eingeigelt hat. Aber hier nimmt man es sportlich: besser so als eine Gruppe, bei der man schon vorher einschläft, weil es nur um die Höhe des Sieges geht. Spannend wird aber in jedem Fall, wer neben den Deutschen weiterkommt, sofern diese es doch schaffen, ihrer Favoritenrolle in 2,5 Spielen gerecht zu werden. Tippe da am ehesten auf Schweden, aber da spielt wohl vielleicht auch zu viel Sympathie mit rein.

[16.32] Das Prozedere wird erklärt. Dürfte dem hiesigen Publikum allseits bekannt sein. „The explanation is over“. Gut. Los geht’s schon. Jetzt kommt dann das Tableau nach oben.

[16.30] Jetzt kommt endlich Gary Lineker. Die 15 Minuten bislang waren zumindest alles andere als zäh. Das war früher schon mal schlimmer.

[16.26] Pelé erscheint doch nicht. Erster Lospate ist der Engländer Gordon Banks. Russland hat auch einen Lospaten, obwohl noch nie Weltmeister. 91 Jahre alt. Name nicht verstanden. Shame on me. Für Uruguay ist es Diego Forlan, für Argentinien Diego Maradona. „Sah auch schon mal frischer aus“, ätzt Bela. Dabei sieht Maradona eigentlich ganz gut aus. Für Frankreich kommt Laurent Blanc. Cafu für Brasilien. Carlos Puyol, immer noch ohne Frisur, erfrischend, für Spanien. Fabio Cannavaro, der einzige Italiener, der an der WM – in dieser Form als Lospate – teilnimmt.

[16.23] Bela erwähnt die PK heute morgen, bei der die Dopingvorwürfe zur Sprache kamen. Bela nennt den für das Doping verantwortlich gewesen seienden Witali Mutko zunächst Witali Klitschko. Das ist dieses Phänomen, dass Nachrichtensprecher auch Jahre nach dessen Demission immer noch von Bundeskanzler Kohl, äh Schröder sprachen. Einschlägige Berichterstattung zum Verlauf dieser PK gibt es bei Twitter.

Jetzt ein paar nette Jubilbilder von vorigen WM. Am Ende jubelt die deutsche Mannschaft.

Der Kommentator ist aber immer noch nicht Lineker, sondern ein anderen Mann. Begleitet von einer einigermaßen züchtig gekleideten Frau.

[16.21] Die acht Lospaten werden vorgestellt. Der erste ist Pele. Nicht Wollitz, der aus Brasilien. Die Musik wird melancholischer, aber wohl nicht wegen Pelé. Eher nimmt man wohl schon das Scheitern der Russen bei der WM vorweg. Jetzt geht es doch noch rund. Hat man vielleicht noch schnell was eingeworfen.

[16.19] Okay, jetzt wird doch noch ein bisschen Show gemacht. Russischer Volkstanz. Oder so. Jedenfalls immer noch besser als der Schuhplattler bei der Eröffnung der WM 2006. Was aber auch nicht schwierig ist. „Darf ich mal?“, fragt Bela, als er wohl glaubt, sein Mikro ausgeschaltet zu haben. Was will er wohl gedurft haben wollen?

[16.15] Immerhin verschont uns das ZDF mit dem Showteil. Geht direkt los mit „Miroslava Klose“, wie er auf Russisch von der Moderatorin genannt wird. Gefragt, „how did you like the show?“, antwortet Klose auf Deutsch. Hm. Okay, hat ja auch nie in England gespielt. Klose erwähnt auch das dreimalige Scheitern, 2002, 2006, 2010, was er ja als einziger (?) so erlebt hat, mit der Krönung 2014. Lahm kam doch erst später dazu, nicht wahr?

Außerdem gibt er zu, dass ihm auch sein Torrekord bei der WM tatsächlich etwas bedeutet. Leichten Einschlag ins Pfälzerische. Nach knapp einer Minute ist sein Auftritt aber schon wieder vorbei. Zu Kloses großer Erleichterung offenbar.

[Präludium] Auch wenn „Wetten, dass..?“ nicht mehr existiert: Es gibt sie noch, die Lagerfeuer-Momente in deutschen Landen. Natürlich dann, wenn WM oder EM ist und die Nationalmannschaft spielt – oder die Gruppen für ein solches Turnier ausgelost werden. Heute steht wieder die ganze Nation hinter den Live-Streams und wird den ersten schmerzhaften Moment schon vor Beginn der Auslosung hinnehmen müssen. Miroslav Klose, zur Zeit Trainerhospitant ohne Geschäftsfeld bei der DFB-Elf, wird in seiner Eigenschaft als Weltmeister von 2014 den WM-Pokal an den Ausrichter Russland übergeben. Weltmeister bleibt die deutsche Mannschaft zwar bis zum Abpfiff des Finals der WM 2018 im Olympiastadion Luschniki in Moskau. Den Pokal ist man aber schon mal los. (Wobei man den originalen ohnehin nie länger als ein paar Stunden besaß. Den kassiert die FIFA nach der Verleihung nämlich direkt wieder ein, der Sieger geht mit einem Duplikat nach Hause und foppt auf der Reise durch seine Dörfer und Landstriche mit Menschen darin diese und lässt sie im Glauben, sie sähen das Original.)

Moderieren wird der wohl schlagfertigste Ex-Profi am Twitter, Gary Lineker, dessen Bonmot von den 22 Männern und den 90 Minuten schon 1990 von dieser Schlagfertigkeit kündete. Etwas erstaunt sein darf man dennoch, dass dieser ansonsten kein Blatt vor den Mund nehmende kritische Geist sich vom russischen Fußball vereinnehmen lässt. Steht Russland doch in allen erdenklichen Sportarten unter scharfem Dopingverdacht, so auch im Fußball, wie man sich explizit hier noch mal vor Augen führen kann und auch sollte. Der Thread beginnt schon mit den Worten:

„Absurd, dass Gastgeber Russland dabei ist. Denn noch nie waren die Dopingindizien stärker gegen eine aktive Fußballmannschaft.“

Lineker, eingeladen als Torschützenkönig der WM 1986 und eben jener gewandte Moderator, der er inzwischen ist, wird es sich gut bezahlen lassen, und doch wirft seine Teilnahme einen Schatten auf diese Lichtgestalt der Fußballberichterstattung.

Apropos Schatten: Nichts anderes als das, schwarz nämlich, würden die TV-Zuschauer im Iran zu sehen bekommen, sollte Linekers russische Kollegin Maria Komandnaja aus Sicht der Zensoren des Staatsfernsehen im Iran zu unzüchtig gekleidet sein. Dann würde die Übertragung ausgesetzt, der Bildschirm schwarz. Wäre dies weltweit so, hätte man in Moskau genug Gelegenheit, dem trotz des vermeintlichen Dopings der Nationalmannschaft schwächelnden Team der Russen eine möglichst einfache Gruppe zuzuschanzen. Schließlich soll Russlands Nationalmannschaft nicht wie erstmals 2010 Südafrika als Gastgeber schon in der Vorrunde scheitern. Nicht zuletzt, da man im Eishockey-Land Russland ohnehin mangelnde WM-Begeisterung fürchtet. Im Land allgemein und auf den Rängen, die da doch recht leer bleiben könnten, wenn irgendwo in den Weiten Russlands kurz vor den Toren Sibiriens Neuling Panama gegen den Senegal antritt. Da eine solche Ausblendung des TV-Bildes aber nicht kommen wird, muss man zunächst mal annehmen, dass zumindest bei der Auslosung im Kreml alles mit rechten Dingen zugehen wird. Oder wie die SZ schrieb:

„Noch nie wird eine Entscheidung im Kreml so transparent gefallen sein wie diese WM-Auslosung.“

Hier wird diese Auslosung live begleitet, mit dem kleinen Extra-Service, das bei der Auflistung der insgesamt 8 Gruppen von A bis H direkt die Spitznamen der Nationalmannschaften eingetragen werden. Inzwischen ist so etwas ja eine Aufstellung, an der keine Zeitung online mehr vorbeikommt, die Spitznamen aller WM-Teilnehmer in einem eigenen Beitrag aufzulisten.

Hier schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und präsentiert die Auslosung live und liefert dazu gleich die jeweiligen Spitznamen der 31 Nationalmannschaften, die teilnehmen plus jene eine Mannschaft, welche keinen Spitznamen besitzt, die zufällig amtierender Weltmeister ist. Beim DFB mag man das anders sehen (und im Ausland leider auch), doch hier kann man auf derlei fromme Wünsche keine Rücksicht nehmen und bleibt bei der Realität.

Man darf natürlich gespannt sein, wie die Gruppen nun schließlich aussehen werden. Ohne einen Tipp für die Gruppe der Mannschaft ohne Spitznamen geht es natürlich auch hier nicht. Es wird nicht Gruppe H, welche die einzige wäre, welche eine Partie im ehemaligen Stalingrad nötig oder je nach Sichtweise möglich machte, sondern Gruppe D. Eine Partie im nur 500km von Berlin entfernten Kaliningrad ist übrigens schon vor der Auslosung ausgeschlossen, da die Mannschaft von Jogi Löw als Gruppenkopf gesetzt ist, in Kaliningrad aber keine Partie eines Gruppenkopfes vorgesehen ist.

Gegner in dieser, wie man ganz teutonozentristisch gerne formuliert, „deutschen“ Gruppe werden sein: Peru, Ägypten und Südkorea.

Das klänge immerhin doch ziemlich nach einer _Welt_meisterschaft. Sportlich stellt sich die Frage ohnehin nicht, ob die DFB-Elf die Vorrunde übersteht, selbst für den Fall, dass die „Furia Roja“ in ihre Gruppe gelost würde.

Wer selbst noch seinen Tipp abgeben will, kann das gerne noch in den Kommentaren tun, auch wenn anzunehmen ist, dass das alles längst bei Twitter geschehen ist.

(Anders als früher bei Live-Blogs üblich werden die weiteren Beiträge jetzt nicht oben angefügt werden, sondern hierunter.) Nee, doch oben. Während der Auslosung rutscht dann auch diese Auflistung hier nach oben:

Stand der Dinge bei der WM-Auslosung 2018

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Alle Schiedsrichter der WM 2014

Für die WM 2014 wurden 25 Schiedsrichter samt ihren jeweils beiden Assistenten nominiert. Hinzu kommen einige Ersatzschiedsrichter, die hier nicht aufgelistet sind. Im Folgenden also die Liste mit jenen 25 Glücklichen, welche bei der WM 2014 in Brasilien einige Partien leiten dürfen. Einer von ihnen wird das Glück haben, als Schiedsrichter eines WM-Finals in die Annalen des Fußballs einzugehen. Darunter befinden sich auch Schiedsrichter aus Ländern, die sich nicht für die WM qualifiziert haben, wie El Salvador, Neuseeland oder Schweden.

Name Geburtsdatum Land
Aguilar Chicas, Joel Antonio 02.07.1975 El Salvador
Brych, Felix 03.08.1975 Deutschland
Cakir, Cüneyt 23.11.1976 Türkei
Doue, Noumandiez Desire 29.09.1970 Elfenbeinküste
Eriksson, Jonas 28.03.1974 Schweden
Gassama, Bakary Papa 10.02.1979 Gambia
Geiger, Mark W 25.08.1974 USA
Haimoudi, Djamel 10.12.1970 Algerien
Irmatov, Ravshan 09.08.1977 Usbekistan
Kuipers, Bjorn 28.03.1973 Niederlande
Mazic, Milorad 23.03.1973 Serbien
Nishimura, Yuichi 17.04.1972 Japan
O’Leary, Peter 03.03.1972 Neuseeland
Oliveira Alves Garcia, Pedro 03.11.1970 Portugal
Osses Zencovich, Enrique Roberto 26.05.1974 Chile
Pitana, Nestor Fabian 17.06.1975 Argentinien
Ricci, Sandro Meira 19.11.1974 Brasilien
Rizzoli, Ricola 05.10.1971 Italien
Rodriguez Moreno, Marco Antonio 10.11.1973 Mexiko
Roldan Perez, Wilmar Alexander 24.01.1980 Kolumbien
Shukralla, Nawaf Abdulla 13.10.1976 Bharain
Velasco Carballo, Carlos 16.03.1971 Spanien
Vera Rodriguez, Carlos Alfredo 25.06.1976 Ecuador
Webb, Howard 14.07.1971 England
Williams, Benjamin Jon 14.04.1977 Australien

Als deutscher Schiedsrichter ist Dr. Felix Brych dabei. Auch der Schiedsrichter des letzten WM-Finals, Howard Webb aus England ist wieder mit von der Partie. Weitere bekannte Namen sind Ricola Rizzoli auf Italien, Pedro Alves Garcia aus Portugal und Carlos Carballo aus Spanien.

Sofern man bei Schiedsrichtern von Bekanntheit sprechen kann. Ein echter Schiedsrichter-Star, wie es Pierluigi Collina einer war, ist (noch) nicht darunter. Jener Collini hatte einst das WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien gepfiffen. Das Bild von Collinas Geste, der den nach seinem Fehler trauernden Kahn zeigt, ging um die Welt.

Wer weiß, welche beiden Nationen diesmal im WM-Finale um die höchsten Weihen des Weltfußballs spielen werden? Und welcher dieser 25 Schiedsrichter dann die Partei leiten wird? Wenn es soweit sein wird, wird man auf der Seite www.wettquoten.org/wm-2014-finale-quoten-vergleich sehen können, wie die Chancen der beiden Finalisten stehen werden und von Profis der Sportwetten eingeschätzt werden. Der Schiedsrichter könnte dabei im WM-Finale der WM 2014 in Brasilien auch eine entscheidende Rolle spielen.

Dem WM-Schiedsrichter von 2010, eben jenem Howard Webb, warfen Kritiker hinterher vor, zu wenig hart durchgegriffen zu haben, weshalb sich eine recht harte Begegnung zwischen Holland und Spanien entwickelte. Vornehmlich deshalb, weil die Niederländer zu rauen Methoden griffen, unter Anderem einem Karate-Sprung gegen die Brust eines Spaniers, den Webb nicht ausreichend ahndete.

Ans WM-Finale von 1966, als der Schiedsrichter beim 3:2 der Engländer fälschlicherweise auf Tor entschied, muss man in Deutschland zudem gar nicht erst erinnern, während der fragwürdige Strafstoß für die Deutschen im WM-Finale von 1990 trotz seiner Fragwürdigkeit eher in guter Erinnerung geblieben ist.

Man muss auch nicht erklären, dass ein Schiedsrichter nur dann Chancen aufs Finale hat, wenn sein Heimatland weiter als bis zum Viertelfinale kommt. Aus dieser Sicht also hoffentlich schlechte Karten für Dr. Felix Brych, der Nachfolger des bislang einzigen Deutschen zu werden, der je ein WM-Finale leitete: Rudi Glöckner aus der DDR bei der WM 1970 zwischen Italien und Brasilien. Sieger damals: Brasilien.

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Alle Sieger des Confed-Cups

Der Confed-Cup begann 1992 und auch 1995 noch als König-Fahd-Pokal. Seit 1997 heißt das Turnier nun offiziell „FIFA-Konföderationenpokal“, gerne abgekürzt als Confed-Cup.

Qualifiziert sind die jeweiligen Meister der Kontinentalturniere plus der amtierende Weltmeister sowie der Ausrichter der kommenden Weltmeisterschaft. Sollte eine Nation mehrere dieser Kriterien erfüllen, rückt jeweils der unterlegene Finalist aus dem Kontinentalturnier nach.

Jahr Gastgeber Erster Zweiter Dritter Vierter
1992 Saudi-Arabien Argentinien Saudi-Arabien USA Elf‘küste
1995 Saudi-Arabien Dänemark Argentinien Mexiko Nigeria
1997 Saudi-Arabien Brasilien Australien Tschechien Uruguay
1999 Mexiko Mexiko Brasilien USA Saudi-Arabien
2001 Südkorea/Japan Frankreich Japan Australien Brasilien
2003 Frankreich Frankreich Kamerun Türkei Kolumbien
2005 D‘land Brasilien Argentinien Deutschland Mexiko
2009 Südafrika Brasilien USA Spanien Südafrika
2013 Brasilien Brasilien Spanien Italien Uruguay
2017 Russland Deutschland Chile Portugal Mexiko
Land Zahl der Siege
Brasilien 3
Frankreich 2
Mexiko 1
Dänemark 1
Argentinien 1
Deutschland 1
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Alle Fußballer des Jahres in Südamerika

In Südamerika gab es eine Zeit lang zwei verschiedene Magazine, die jeweils ihren „Fußballer des Jahres“ aus Südamerika wählten. Von 1971 bis 1992 führte auch die Zeitschrift „El Mundo“ aus Caracas diese Abstimmung samt Ehrung durch. Später erst, 1986 nämlich, begann auch „El País“ aus dem uruguayanischen Montevideo damit, bewies aber den längeren Atem und ist auch heute noch jährlich mit dieser Ehrung beschäftigt. Deshalb und weil die Wertung von „El Mundo“ ohnehin später hier auf der Seite noch folgen wird, zunächst mal nur die Sieger, welche „El País“ bestimmt hat.

Journalisten aus ganz Amerika werden befragt, zur Wahl stehen allerdings nur Spieler, die bei Clubs in Südamerika oder in Mexiko beschäftigt sind, was zum Beispiel die Abwesenheit von Diego Maradona in dieser Liste erklärt, während Stars wie Romario und Bebeto aus Brasilien es in diese Liste geschafft haben. Hier also im Überblick alle „Fußballer des Jahres in Südamerika“, nach der Wertung von „El País“, der jüngeren der beiden Wertungen.

Jahr Sieger Land Club
1986 Antonio Alzamendi Uruguay River Plate
1987 Carlos Valderrama Kolumbien Deportivo Cali
1988 Rubén Paz Uruguay Racing Club Avallenada
1989 Bebeto Brasilien CR Vasco da Gama
1990 Raúl Vicente Amarilla Paraguay Olimpia Asuncíon
1991 Óscar Ruggeri Argentinien CA Vélez Sársfield
1992 Raí Brasilien FC Sao Paulo
1993 Carlos Valderrama Kolumbien Atlético Junior Baranquilla
1994 Cafu Brasilien FC Sao Paulo
1995 Enzo Francescoli Uruguay CA River Plate
1996 José Luis Chilavert Paraguay CA Vélez Sársfield
1997 Marcelo Salas Chile CA River Plate
1998 Martín Palermo Argentinien Boca Juniors
1999 Javier Saviola Argentinien CA River Plate
2000 Romário Brasilien CR Vasco da Gama
2001 Juan Román Riquelme Argentinien Boca Juniors
2002 José Saturnino Cardozo Paraguay Club Deportivo Toluca
2003 Carlos Tevéz Argentinien Boca Juniors
2004 Carlos Tevéz Argentinien Boca Juniors
2005 Carlos Tevéz Argentinien Boca Juniors
2006 Matías Fernández Chile Colo Colo Santiago
2007 Salvador Cabanas Paraguay Club América
2008 Juan Sebastián Verón Argentinien Estudiantes de La Plata
2009 Juan Sebastián Verón Argentinien Estudiantes de La Plata
2010 Andrés D‘Allessandro Argentinien SC Internacional
2011 Neymar Brasilien FC Santos
2012 Neymar Brasilien FC Santos
2013 Ronaldinho Brasilien Clube Atletico Mineiro
2014 Teofilo Gutierrez Kolumbien CA River Plate
2015 - - -
2016 - - -
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WM-Spielplan 2014 zum Ausdrucken und Eintragen — mit der Extraportion Samba-Geschmack

Sobald der Spielplan für die WM 2014 feststeht, wird er hier veröffentlicht, so dass sich jeder diesen dann natürlich wunderbar gestalteten WM-Spielplan ausdrucken und die Ergebnisse selbst eintragen kann. Ein großer Spaß bei Jung und Alt, immer noch, wie eh und je.

Eröffnet wird das Turnier in jedem Fall am 12. Juni 2014 in Sao Paulo mit einer Partie unter Beteiligung des Gastgebers Brasilien, das Finale und somit das Ende der Weltmeisterschaft wird am 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro im renovierten Maracana-Stadion über die Bühne gehen.

Die Termine stehen fest, die Austragungsorte ebenfalls, die Uhrzeiten werden nachgereicht.

Vorrunde Gruppe A-H

Do, 12. Juni 2014, 22h Sao Paulo Brasilien - Kroatien
Fr, 13. Juni 2014, 18h Natal Mexiko - Kamerun
Fr, 13. Juni 2014, 21h Salvador Spanien - Niederlande
Fr, 13. Juni 2014, 0h Cuiaba Chile - Australien
Sa, 14. Juni 2014, 18h Belo Horizonte Kolumbien - Griechenland
Sa, 14. Juni 2014, 21h Fortaleza Uruguay - Costa Rica
Sa, 14. Juni 2014, 0h Manaus England - Italien
Sa, 14. Juni 2014, 3h Recife Elfenbeinküste - Japan
So, 15. Juni 2014, 18h Brasilia Schweiz - Ekuador
So, 15. Juni 2014, 21h Porto Alegre Frankreich - Honduras
So, 15. Juni 2014, 0h Rio de Janeiro Argentinien - Bosnien
Mo, 16. Juni 2014, 18h Salvador Deutschland - Portugal
Mo, 16. Juni 2014, 21h Curitiba Iran - Nigeria
Mo, 16. Juni 2014, 0h Natal Ghana - USA
Di, 17. Juni 2014, 18h Belo Horizonte Belgien - Algerien
Di, 17. Juni 2014, 21h Fortaleza Brasilien - Mexiko
Di, 17. Juni 2014, 0h Cuiaba Russland - Südkorea
Mi, 18. Juni 2014, 18h Porto Alegre Niederlande - Australien
Mi, 18. Juni 2014, 21h Manaus Kroatien - Kamerun
Mi, 18. Juni 2014, 0h Rio de Janeiro Spanien - Chile
Do, 19. Juni 2014, 18h Brasilia Kolumbien - Elfenbeinküste
Do, 19. Juni 2014, 21h Sao Paulo Uruguay - England
Do, 19. Juni 2014, 0h Natal Japan - Griechenland
Fr, 20. Juni 2014, 18h Recife Italien - Costa Rica
Fr, 20. Juni 2014, 21h Salvador Schweiz - Frankreich
Fr, 20. Juni 2014, 0h Curitiba Honduras - Ecuador
Sa, 21. Juni 2014, 18h Belo Horizonte Argentinien - Iran
Sa, 21. Juni 2014, 21h Fortaleza Deutschland - Ghana
Sa, 21. Juni 2014, 0h Cuiaba Nigeria - Bosnien
So, 22. Juni 2014, 18h Porto Alegre Südkorea - Algerien
So, 22. Juni 2014, 21h Manaus USA - Portugal
So, 22. Juni 2014, 0h Rio de Janeiro Belgien - Russland
Mo, 23. Juni 2014, 18h Curitiba Spanien - Australien
Mo, 23. Juni 2014, 18h Sao Paulo Niederlande - Chile
Mo, 23. Juni 2014, 22h Brasilia Brasilien - Kamerun
Mo, 23. Juni 2014, 22h Recife Kroatien - Mexiko
Di, 24. Juni 2014, 18h Natal Uruguay - Italien
Di, 24. Juni 2014, 18h Belo Horizonte Costa Rica - England
Di, 24. Juni 2014, 22h Cuiaba Japan - Kolumbien
Di, 24. Juni 2014, 22h Fortaleza Griechenland - Elfenbeinküste
Mi, 25. Juni 2014, 18h Salvador Bosnien - Iran
Mi, 25. Juni 2014, 18h Porto Alegre Nigeria - Argentinien
Mi, 25. Juni 2014, 22h Manaus Honduras - Schweiz
Mi, 25. Juni 2014, 22h Rio de Janeiro Ecuador - Frankreich
Do, 26. Juni 2014, 18h Brasilia Portugal - Ghana
Do, 26. Juni 2014, 18h Recife Deutschland - USA
Do, 26. Juni 2014, 22h Curitiba Algerien - Russland
Do, 26. Juni 2014, 22h Sao Paulo Belgien - Südkorea

Achtelfinale

Sa, 28. Juni 2014, 18h Belo Horizonte Brasilien - Chile
Sa, 28. Juni 2014, 22h Rio de Janeiro Kolumbien - Uruguay
So, 29. Juni 2014, 18h Fortaleza Mexiko - Niederlande
So, 29. Juni 2014, 22h Recife Costa Rica - Griechenland
Mo, 30. Juni 2014, 18h Brasilia Frankreich - Nigeria
Mo, 30. Juni 2014, 22h Porto Alegre Deutschland - Algerien
Di, 1. Juli 2014, 18h Sao Paulo Argentinien - Schweiz
Di, 1. Juli 2014, 22h Salvador Belgien - USA

Viertelfinale

Fr, 4. Juli 2014, 18h Rio de Janeiro Sieger Brasilia - Sieger Porto Alegre
Fr, 4. Juli 2014, 22h Fortaleza Brasilien - Kolumbien
Sa, 5. Juli 2014, 18h Brasilia Sieger Sao Paulo - Sieger Salvador
Sa, 5. Juli 2014, 22h Salvador Niederlande - Sieger Recife

Halbfinale

Di, 8. Juli 2014, 22h Belo Horizonte Sieger Fortaleza - Sieger Rio de Janeiro
Mi, 9. Juli 2014, 22h Rio de Janeiro Sieger Salvador - Sieger Brasilia

Spiel um Platz 3

Sa, 12. Juli 2014, 22h Brasilia Verlierer HF1 - Verlierer HF2

Finale

So, 13. Juli 2014, 21h Rio de Janeiro Sieger HF1 - Sieger HF2
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Goldene Generation

Neue Ausgabe des beliebten Gewinnspiels ohne Gewinne. Kurz und ohne eine Aktivierung der Nozizeptoren:

Die Nationalmannschaften welcher Länder verfügten in welchem Zeitraum über eine von vielen Seiten als „Goldene Generation“ bezeichnete Ansammlung von Spielern?

Niederlande 1998-2002
Kluivert, Bergkamp, Seedorf
Bulgarien 1994-1998
Stoitschkov, Letschkov, Balakov
Portugal 1991-2006
Luis Figo, Rui Costa, Nuno Gomes
Kroatien 199x-200x
Boban, Suker, Soldo, Prosinecki
England 200x-2010
Terry, Gerrard, Cole, Lampard
Ungarn 1950er
Puskas, Grosics, Kocsis, Bozsik
Tschechien 1996-2006
Nedved, Poborsky
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol, Casillas
Mexiko ?-2010-?
El loco, el loco und der andere el loco
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol
Österreich 1931-1933
Sindelar, Meisl
Schweden 1992-1994
Brolin, Larsson, Andersson, Ravelli
Frankreich 1998-2000
Zidane, Blanc, Desailly, Barthez
Frankreich 1950er
Kopa, Fontaine, Wisnieski
Belgien 1980-1986
Scifo, Ceulemans, Gerets, Pfaff
Paraguay 1990-2006
Chilavert, Ayala, Gamarra
Nigeria 1994-2002
Kanu, Okocha, Ikpeba, Oliseh
Elfenbeinküste 2006-2010
Drogba, Touré, Zokora
Burkina Faso 2001-?
?
Kolumbien 1990-1994
Valderrama, Rincon, Asprilla
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WM-Spielplan 2011 zum Ausdrucken und Eintragen

Der WM-Spielplan der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland steht schon länger fest, natürlich bestreitet Ausrichter Deutschland das Eröffnungsspiel, und dies sogar im für Frauenfußball-Verhältnisse riesigen Olympiastadion in Berlin. Abgeschlossen wird das WM-Turnier 2011, welches erst die 6. Frauenfußballweltmeisterschaft überhaupt ist, in der Commerzbank-Arena in Frankfurt, dort findet das Finale statt, wie es der Spielplan vorsieht.

Alle Spiele der einzelnen Gruppe und KO-Runden im Einzelnen:

Gruppe A

Sonntag, 26. Juni 2011, 15.00h, Nigeria — Frankreich, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Sonntag, 26. Juni 2011, 18.00h, Deutschland — Kanada, Olympiastadion Berlin

Donnerstag, 30. Juni 2011, 18.00h, Kanada — Frankreich, Ruhrstadion, Bochum
Donnerstag, 30. Juni 2011, 20.45h, Deutschland — Nigeria, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Frankreich — Deutschland, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Kanada — Nigeria, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Gruppe B

Montag, 27. Juni 2011, 15.00h, Japan — Neuseeland, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Montag, 27. Juni 2011, 18.00h, Mexiko — England, Ruhrstadion, Bochum

Freitag, 1. Juli 2011, 15.00h, Japan — Mexiko, BayArena, Leverkusen
Freitag, 1. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — England, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — Mexiko, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, England — Japan, Impuls-Arena, Augsburg

Gruppe C

Dienstag, 28. Juni 2011, 15.00h, Kolumbien — Schweden, BayArena, Leverkusen
Dienstag, 28. Juni 2011, 18.15h, USA — Nordkorea, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Samstag, 2. Juli 2011, 14.00h, Nordkorea — Schweden, Impuls-Arena, Augsburg
Samstag, 2. Juli 2011, 18.00h, USA — Kolumbien, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Nordkorea — Kolumbien, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Schweden — USA, Ruhstadion, Bochum

Gruppe D

Mittwoch, 29. Juni 2011, 18.15h, Brasilien — Australien, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 29. Juni 2011, 15.00h, Norwegen — Äquatorial-Guinea, Impuls-Arena, Augsburg

Sonntag, 3. Juli 2011, 14.00h, Australien — Äquatorial-Guinea, Ruhrstadion, Bochum
Sonntag, 3. Juli 2011, 18.15h, Brasilien — Norwegen, Arena im Allerpark, Augsburg

Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Äquatorial-Guinea — Brasilien, Commerzbank-Arena, Frankfurt
Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Australien — Norwegen, BayArena, Leverkusen

Viertelfinale

Samstag, 9. Juli 2011, 18.00h, 1. Gruppe B – 2. Gruppe A, BayArena, Leverkusen
Samstag, 9. Juli 2011, 20.45h, 1. Gruppe A – 2. Gruppe B, Arena im Allerpark, Wolfsburg

Sonntag, 10. Juli 2011, 13.00h, 1. Gruppe C – 2. Gruppe D, Impuls-Arena, Augsburg
Sonntag, 10. Juli 2011, 17.30h, 1. Gruppe D – 2. Gruppe C, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Halbfinale

Mittwoch, 13. Juli 2011, 18.00h, Sieger Wolfsburg – Sieger Augsburg, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 13. Juli 2011, 20.45h, Sieger Leverkusen – Sieger Dresden, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Spiel um Platz 3

Samstag, 16. Juli 2011, 17.30h, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Finale

Sonntag, 17. Juli 2011, 20.45h, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Die Version des Spielplans der WM 2011 zum Ausdrucken und Selber-Eintragen wird erscheinen, sobald die Gruppenauslosung durchgeführt wurde sowie die Anstoßzeiten der einzelnen Partien festgelegt worden sind.

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Alle Gewinner des CONCACAF-Gold-Cups

Von 1963 bis 1989 hieß der von der CONCACAF ausgetragene Wettbewerb CONCACAF Nations Cup, seit 1991 heißt er CONCACAF Gold Cup, zudem werden seit dieser Zeit auch immer wieder Gastnationen aus anderen Kontinentalverbänden zur Teilnahme eingeladen.

Jahr Gastgeber Erster Zweiter Dritter Vierter
1963 El
Salvador
Costa Rica El Salvador Niederl. Antillen Honduras
1965 Guatemala Mexiko G‘mala Costa Rica El Salvador
1967 Honduras Guatemala Mexiko Honduras Trinidad und Tobago
1969 Costa
Rica
Costa Rica G‘mala Niederl. Antillen Mexiko
1971 Trinidad und Tobago Mexiko Haiti Costa Rica Kuba
1973 Haiti Haiti Trinidad und Tobago Mexiko Honduras
1977 Mexiko Mexiko Haiti El Salvador Kanada
1981 Honduras Honduras El Salvador Mexiko Kanada
1985 - Kanada Honduras Costa Rica -
1989 - Costa Rica USA Trinidad und Tobago Guatemala
1991 USA USA Honduras Mexiko Costa Rica
1993 USA/Mexiko Mexiko USA Jamaika* Costa Rica*
1996 USA Mexiko Brasilien USA Guatemala
1998 USA Mexiko USA Brasilien Jamaika
2000 USA Kanada Kolumbien Trinidad
und
Tobago*
Peru
2002 USA USA Costa Rica Kanada Südkorea
2003 USA/Mexiko Mexiko Brasilien USA Costa Rica
2005 USA USA Panama Honduras* Kolumbien*
2007 USA USA Mexiko Guadeloupe* Kanada*
2009 USA Mexiko USA Costa Rica* Honduras*
2011 USA Mexiko USA Honduras* Panama*
2013 USA USA Panama Mexiko * Honduras*
2015 USA Mexiko Jamaika Panama USA

* gemeinsame Dritte

Land Zahl der Siege
Mexiko 10
USA 5
Costa Rica 3
Kanada 2
Guatemala 1
Haiti 1
Honduras 1
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Alle Gewinner der Copa America

Bis 1967 hieß das Turnier Campeonato Sudamericano, seit 1975 Copa America.

Jahr Gastgeber Erster Zweiter Dritter Vierter
1916 Argentinien Uruguay Argentinien Brasilien Chile
1917 Uruguay Uruguay Argentinien Brasilien Chile
1919 Brasilien Brasilien Uruguay Argentinien Chile
1920 Chile Uruguay Argentinien Brasilien Chile
1921 Argentinien Argentinien Brasilien Uruguay Paraguay
1922 Brasilien Brasilien Paraguay Uruguay Argentinien
1923 Uruguay Uruguay Argentinien Paraguay Brasilien
1924 Uruguay Uruguay Argentinien Paraguay Chile
1925 Argentinien Argentinien Brasilien Paraguay -
1926 Chile Uruguay Argentinien Chile Paraguay
1927 Peru Argentinien Uruguay Peru Bolivien
1929 Argentinien Argentinien Paraguay Uruguay Peru
1935 Peru Uruguay Argentinien Peru Chile
1937 Argentinien Argentinien Brasilien Uruguay Paraguay
1939 Peru Peru Uruguay Paraguay Chile
1941 Chile Argentinien Uruguay Chile Peru
1942 Uruguay Uruguay Argentinien Brasilien Paraguay
1945 Chile Argentinien Brasilien Chile Uruguay
1946 Argentinien Argentinien Brasilien Paraguay Uruguay
1947 Ecuador Argentinien Paraguay Uruguay Chile
1949 Brasilien Brasilien Paraguay Peru Bolivien
1953 Peru Paraguay Brasilien Uruguay Chile
1955 Chile Argentinien Chile Peru Uruguay
1956 Uruguay Uruguay Argentinien Chile Brasilien
1957 Peru Argentinien Brasilien Peru Uruguay
1959a Argentinien Argentinien Brasilien Paraguay Peru
1959b Ecuador Uruguay Argentinien Brasilien Ecuador
1963 Bolivien Bolivien Paraguay Argentinien Brasilien
1967 Uruguay Uruguay Argentinien Chile Paraguay
1975 - Peru Kolumbien Uruguay Brasilien*
1979 - Paraguay Chile Brasilien Peru*
1983 - Uruguay Brasilien Paraguay Peru*
1987 Argentinien Uruguay Chile Kolumbien Argentinien
1989 Brasilien Brasilien Uruguay Argentinien Paraguay
1991 Chile Brasilien Argentinien Chile Kolumbien
1993 Ecuador Argentinien Mexiko Kolumbien Ecuador
1995 Uruguay Uruguay Brasilien Kolumbien USA
1997 Bolivien Brasilien Bolivien Mexiko Peru
1999 Paraguay Brasilien Uruguay Mexiko Chile
2001 Kolumbien Kolumbien Mexiko Honduras Uruguay
2004 Peru Brasilien Argentinien Uruguay Kolumbien
2007 Venezuela Brasilien Argentinien Mexiko Uruguay
2011 Argentinien Uruguay Paraguay Peru Venezuela
2015 Chile** Chile Argentinien Peru Paraguay
2016 USA Chile Argentinien Kolumbien USA
2019 Brasilien - - - -
Jahr Gastgeber Erster Zweiter Dritter Vierter

* Kein Spiel um Platz 3, beide Teams teilen sich den 3. Platz.
** Zunächst sollte Brasilien die Copa America 2015 austragen, gab dieses Recht aber an Chile ab, da es sich mit dem Confed-Cup 2013, der WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 ausreichend ausgelastet sah.

Land Zahl der Siege
Uruguay 15
Argentinien 14
Brasilien 8
Paraguay 2
Chile 2
Peru 2
Bolivien 1
Kolumbien 1
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Alle Schiedsrichter der WM 2010 in Südafrika

Eine der wenigen Rubriken, die wohl nicht eines Tages bis zur WM 1930 aufgefüllt werden wird. Im Gegensatz zu allen anderen, die es gibt. Zur WM 2010 allerdings kann man so eine Auflistung der Schiedsrichter ja mal ganz gut gebrauchen. Wofür, das ist natürlich eine gute Frage, die sich aber sicher im Verlauf dieser Weltmeisterschaft noch klären wird. Hier sind also die schließlich insgesamt 30 WM-Schiedsrichter der WM in Südafrika – somit 2 weniger als es Teilnehmerländer gibt.

Schiedsrichter Herkunftsland
Europa
Olegario Benquerenca Portugal
Massimo Busacca Schweiz
Frank de Bleekere Belgien
Martin Hansson Schweden
Viktor Kassai Ungarn
Stephane Lannoy Frankreich
Roberto Rosetti Italien
Wolfgang Stark Deutschland
Alberto Undiano Mallenco Spanien
Howard Webb England
Südamerika
Carlos Amarilla Paraguay
Hector Baldassi Argentinien
Jorge Larrionda Uruguay
Pablo Pozo Chile
Oscar Ruiz Kolumbien
Carlos Simon Brasilien
Asien
Kalil Al Ghamdi Saudi-Arabien
Ravshan Irmatov Usbekistan
Subkhiddin Mohd Salleh Malaysia
Yuichi Nishimura Japan
Afrika
Mohamed Benouza Algerien
Koman Coulibaly Mali
Jerome Damon Südafrika
Eddy Maillet Seychellen
Nord-, Mittelamerika und Karibik
Joel Aguilar El Salvador
Benito Archundia Mexiko
Carlos Batres Guatemala
Marco Rodriguez Mexiko
Australien und Südpazifik
Michael Hester Neuseeland
Peter O‘Leary Neuseeland
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René Higuita hat 1990 das Spiel entschieden

Das weiß man. Was man nicht weiß, ist, wie es wirklich war. Er schoss nämlich sein Team Kolumbien zum 3:2-Sieg gegen Roger Milla und seine Kameruner Schäfer Löwen — und das mit einem Hattrick!

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Kasachstan und Israel, Surinam und Guyana

Für die kommende in Venezuela stattfindende Copa America wurden folgende Gruppen ausgelost:

Brasilien
Ecuador
Chile
Mexiko

Argentinien
USA
Paraguay
Kolumbien

Venezuela
Bolivien
Urugay Uruguay (Danke, Kai)
Chile

Da fragt sich der geneigte Geografie-Student, was denn eigentlich mit den übrigen drei Ländern in Südamerika ist. Warum nehmen Guyana, Surinam und Französisch Guyana nicht an der Copa America und auch nicht an den WM-Qualifikationen des südamerikanischen Fußballverbands teil?

Für Französisch Guyana ist die Antwort einfach: Das „Land“ ist ein so genanntes Übersee-Département der französischen Nation und somit kein unabhängiger Staat. Französisch Guyana gehört aufgrund dieses Status sogar zur EU und hier wird demgemäß auch mit Euro bezahlt.

Bei Surinam wird die Antwort schon etwas schwieriger, ist Surinam doch seit 1975 von den Niederlanden unabhängig, hat schon Olympiamedaillen gewonnen und verfügt offensichtlich über eine Großzahl fähiger Fußballspieler (Kluivert, Davids, Seedorf, Rijkaard, Gullit — wobei ich bei keinem von diesen weiß, ob sie in den Niederlanden oder in Surinam aufgewachsen sind). Des Rätsels Lösung lautet: Surinam gehört nicht zum CONMEBOL, dem südamerikanischen Fußballverband, sonder zum nord- und mittelamerikanischen Verband CONCACAF. Dasselbe gilt für Guyana, das sogar schon seit 1966 unabhängig ist.

Warum das so ist, konnte ich nicht eruieren, womöglich wollten die hochnäsigen Funktionäre des CONMEBOL keine Spätstarter in Sachen Unabhängigkeit aufnehmen, vielleicht wollten die beiden kleineren Staaten aber lieber an einer Qualifikation teilnehmen, in der sie eine Chance hätten. Das nordwestlich vor Guyana im Meer liegende Trinidad & Tobago hat es ja, wie man weiß, über die Qualifikation via CONCACAF schon mal zu einer WM geschafft.

Bliebe noch die Frage, wieso die CONCACAF-Mitglieder Mexiko und USA an der Copa America, dem Turnier der CONMEBOL, teilnehmen. Dies wird davon beantwortet, dass es a) bei zehn Mitgliedern der CONMEBOL schwierig ist, drei oder vier gleich große Gruppen zu kreieren und b) dass die CONMEBOL deshalb schon seit Längerem „Gastnationen“ zur Teilnahme an der Copa America einlädt. Dass man mit zehn Teilnehmern allerdings ganz einfach zwei Fünfergruppen schaffen könnte, scheint den CONMEBOL-Organisatoren entgangen zu sein.

Das Turnier der CONCACAF heißt übrigens Gold-Cup und hier stand Brasilien bei den letzten sechs Turnieren zwei Mal im Finale. Jetzt alles klar?

9 Kommentare

3:8 — 1978 3x 0:0

Kann irgendjemand mit diesen Zahlenkombinationen etwas anfangen? Sie stellen die höchste deutsche WM-Niederlage und die Zahl der meisten 0:0-Remis bei einem WM-Turnier von deutschen Mannschaften dar. Falls jemand das anzweifelt, möge er unten stehende Liste bemühen.

(Bundes-)Deutsche WM-Niederlagen

1934
Halbfinale Tschechoslowakei 1:3

1938
Achtelfinale Schweiz 2:4

1954
Vorrunde Ungarn 3:8

1958
Halbfinale Schweden 1:3
3. Platz Frankreich 3:6

1962
Viertelfinale Jugoslawien 0:1

1966
Finale England 2:4 n. V.

1970
Halbfinale Italien 3:4 n. V.

1974
Vorrunde DDR 0:1

1978
2. Runde Österreich 2:3

1982
Vorrunde Algerien 1:2
Finale Italien 1:3

1986
Vorrunde Dänemark 0:2
Finale Argentinien 2:3

1994
Viertelfinale Bulgarien 1:2

1998
Viertelfinale Kroatien 0:3

2002
Finale Brasilien 0:2

2006
Halbfinale Italien 0:2 n. V.

(Bundes-)Deutsche WM-Remis

1934
Achtelfinale Schweiz 1:1

1958
Vorrunde CSSR 2:2
Vorrunde Nordirland 2:2

1962
Vorrunde Italien 0:0

1966
Vorrunde Argentinien 2:2

1978
Vorrunde Tunesien 0:0
Vorrunde Polen 0:0
2. Runde Italien 0:0
2. Runde Niederlande 2:2

1982
2. Runde England 0:0

1986
Vorrunde Uruguay 1:1

1990
Vorrunde Kolumbien 1:1

1994
Vorrunde Spanien 1:1

1998
Vorrunde Jugoslawien 2:2

2002
Vorrunde Irland 1:1

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