Goldene Generation

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Neue Ausgabe des beliebten Gewinnspiels ohne Gewinne. Kurz und ohne eine Aktivierung der Nozizeptoren:

Die Nationalmannschaften welcher Länder verfügten in welchem Zeitraum über eine von vielen Seiten als „Goldene Generation“ bezeichnete Ansammlung von Spielern?

Niederlande 1998-2002
Kluivert, Bergkamp, Seedorf
Bulgarien 1994-1998
Stoitschkov, Letschkov, Balakov
Portugal 1991-2006
Luis Figo, Rui Costa, Nuno Gomes
Kroatien 199x-200x
Boban, Suker, Soldo, Prosinecki
England 200x-2010
Terry, Gerrard, Cole, Lampard
Ungarn 1950er
Puskas, Grosics, Kocsis, Bozsik
Tschechien 1996-2006
Nedved, Poborsky
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol, Casillas
Mexiko ?-2010-?
El loco, el loco und der andere el loco
Spanien 1999-2010-?
Iniesta, Xavi, Xavi Alonso, Puyol
Österreich 1931-1933
Sindelar, Meisl
Schweden 1992-1994
Brolin, Larsson, Andersson, Ravelli
Frankreich 1998-2000
Zidane, Blanc, Desailly, Barthez
Frankreich 1950er
Kopa, Fontaine, Wisnieski
Belgien 1980-1986
Scifo, Ceulemans, Gerets, Pfaff
Paraguay 1990-2006
Chilavert, Ayala, Gamarra
Nigeria 1994-2002
Kanu, Okocha, Ikpeba, Oliseh
Elfenbeinküste 2006-2010
Drogba, Touré, Zokora
Burkina Faso 2001-?
?
Kolumbien 1990-1994
Valderrama, Rincon, Asprilla

41 Kommentare

  1. Portugal mit Luis Figo, Rui Costa und Co.

    - U20-Weltmeister 1991, ab 2000 dreimal (?) im Halbfinale bei einem großen Turnier. Ohne Titel vielleicht nicht ganz so goldig, aber ich meine, dass sie immer „Goldene Generation“ genannt wurden.

  2. Deutschland um 72 (eigentlich ab 70 mit „Spiel des Jahrhunderts“, dann zweimal Titel)

    Frankreich 98/2000

    Ansonsten wird der Begriff gefühlt besonders oft für Ansammlungen guter Spieler genutzt, die dann aber nix gewonnen haben. Brasilien 82 fällt mir da spontan ein, Ungarn 54. Holland auch immer mal wieder, aber vor allem natürlich 74 und 98.

  3. War das nicht bei den Kroaten Anfang/Mitte der 90er auch so mit Suker, Prosinecki (?) etc.?
    Aber Portugal war bei dem Thema „Goldene Generation“ immer ganz vorne dabei…

  4. Tschechien mit Nedved, Rosicki, Poborsky…

    Bulgarien mit Stoichkov, Letschkov, Kostadinov…

    Rumänien mit Hagi und ein paar anderen, die mir gerade nicht einfallen… ;-)

  5. Vielleicht noch das Ungarn der 50er, aber damals gab’s den Ausdruck „Goldene Generation“ wohl noch nicht, oder?

  6. Die Holländer um 1998/2002 herum? Ich meine mich da an so etwas aus der Anfangszeit meines Fantums erinnern zu können.

  7. Spanien mit dem jungen Raul? Glaube, mich da an etwas erinnern zu können…

  8. Spanien JETZT. Deutschland 86-90. Deutschland jetzt (also U21-Weltmeister-Generation)?

  9. Nigeria. Olympiasieger 1996

  10. Brasilien mit Socrates – wikipedia sagt „Mit der WM 1982 begann die Ära einer hervorragenden Mannschaft um die Stars Zico, Sócrates und Falcão, die allerdings als die genial-erfolglose Generation ohne Titel in Erinnerung geblieben ist. “ und siehe auch http://www.el-futbol.de/?p=351

  11. England [Link leider tot]. Terry, Lampard, Cole, Gerrard,…

    Und die: Henning Fritz, Stefan Kretzschmar, Christian Schwarzer, Daniel Stephan, Markus Baur oder Florian Kehrmann.

    Ich schrob dereinst auch zur Generationenfrage und führte ein paar der oben Genannten Generationen auf, wenn ich das erwähnen darf.

  12. Doch, doch, Ungarn trifft auf jeden Fall, denn da gab es auch diesen Ausdruck bereits: Goldene naja, Elf.

  13. So eine Alliteration ist doch gleich viel leichter zu erkennen, wenn man (hier: ich) auch das Adjektiv mit einem Großbuchstaben beginnen lässt.

  14. Okay, einige sind jetzt drin.

    Erfolglos waren die Brasilianer der 1980er sicher, aber hießen sie auch „Goldene Generation“? Selbige Frage für Spanien und Deutschland.

  15. Korrigiere erfolglos in titellos. Korrigiere titellos in WM-titellos. Waren schließlich Copa-America-Sieger 1989.

  16. Spanien

    Mexiko

    Frankreich in den 50ern

    evtl. noch Polen mit Lato, Szarmach,… , habe aber nur eine englischspracheige Quelle

  17. Das österreichische Wunderteam 1931-1933 um Matthias Sindelar, Hugo Meisl und – man kann es nicht oft genug betonen – den Begründer des modernen Fußballs in Deutschland Jimmy Hogan. Wurden 1932 „Europameister“ (also der Vorläufer) und lieferten ein legendäres Spiel in England ab. Dürfte Österreichs goldene Generation gewesen sein.

    Bei den Holländern waren die 70er (Neeskens, Cruyff) und 80er (Gullit, Rijkaard, van Basten) Generationen doch mindestens so golden wie die der späten 90er (bei der unerklärlicherweise Dennis Bergkamp nicht mit aufgezählt wurde). Gab es da wirklich EINE goldene Generation, die so bezeichnet wurde?

  18. Wenn englisch („golden generation“) auch zählt:

    - die Österreicher um Mathias Sindelar dunnemals sowie

    - die 90er-Schweden um Brolin, Dahlin und co.

    (ja, das war gegugelt. Aber mit um die Ecke, weil, von wegen englisch, dann darf man das!)

  19. Wenn der Herr Kamke hier mit Handballern glänzen darf, dann möchte ich auf Becker, Steeb, Stich und Graf verweisen.

    Was den Fußball angeht, da müsste ich überlegen oder mich im Internet herumtreiben, und dafür fehlt es momentan an Zeit. Doch die Wahl, kein Kommentar oder ein unsinniger Kommentar, hat dann eben jenes vorliegende Ergebnis beschert!

  20. Natürlich die Dänen der 80iger (besonders EM 1984 und WM 1986) mit Morton Olsen als Libero, Sören Lerby im Mittelfeld, dem genialen Michael Laudrup sowie dem pfeilschnellen Kettenraucher Preben ElkJaer-Larsen im Angriff. Geburtsstunde der Bezeichnung „Danish Dynamite“. WM-Sieg ‚86 gegen Westdeutschland mit 2:0, Demütigung der Urus mit &:1 in der Vorrunde. Dann der tragische Untergang gegen die Kontermeister aus Spanien mit dem Teufel Emilio „El Butre“ Butragueno…

  21. Belgien Mitte der 80er.

  22. Burkina Faso – Ab etwa 2001 die U17, später die selben Spieler in der U21, welche bis heute in der A-Nationalmannschaft sind. 2010 verpassten sie nur knapp die WM in Südafrika. In der ersten Gruppenphase zwar noch ohne Niederlage auf Platz 1, scheiterten dann in der zweiten Gruppenphase aber knapp an der Elfenbeinküste (nun wahrlich keine Schande).
    Wikipedia sagt, sie wären 1998 (eine andere Generation) noch im Halbfinale der Afrikameisterschaft gestanden.

    Die aktuelle Generation der Elfenbeinküste um Drogba, Zokora und die Toure-Brüder.

    Trinidad und Tobago, rund um Latapy und Yorke.

    Nigeria, so um 94 und 98? Zweimal WM-Achtelfinale, Olympia-Sieger und Afrikameister. Weiß allerdings nicht, ob man hier von einer goldenen Generation spricht. In den aktuellen Kadern vieler Afrikanischer Mannschaften ist sehr viel Potential vorhanden.

    Im selben Zeitraum wie Nigeria müsste auch Kolumbien fallen.

  23. Frankreich wurde ja schon oft genannt, aber seltsamerweise noch nicht die Europameister von 1984 um Michel Platini, mit dem legendären Mittelfeld Platini, Giresse, Tigana, Fernandez. Wären schon 1982 ein verdienter Weltmeister geworden – wäre nicht Rambo-Schumacher gewesen…

  24. Die goldenste aller Generationen (bei Brasilien, Argentinien oder auch Deutschland finde ich immer die Überraschung zu gering, auf Grund der großen Anzahl von Aktiven) dürfte die von Gesamt-Yugoslawien Mitte der 90er gewesen sein. Was für ein Glück für den Wettbewerb im Fussball, dass die niemals zusammen spielen durften.

  25. Wenn es jemals wirklich eine goldene Generation gab, dann in Uruguay (besonders, wenn man bedenkt, wie winzig das Land und gering die Einwohnerzahl war und ist): Uruguay gewann bis 1930 jedes Weltturnier: Paris 1924 (Olympiagold), Amsterdam 1928 (erneut Olympiagold), WM 1930 im eigenen Land, dazu siegte Uruguay bei der Copa America (damals: Campeonato Sudamericano) 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926 und 1935 und landete 1919 und 1927 auf Platz 2.
    Noch goldener geht gar nicht.

  26. Wales fällt mir noch ein, mit Hughes, Rush, Saunders, Giggs, Speed…

    Allgemein scheint in den 90ern vor allem eine „goldene Zeit“ des osteuropäischen Fußballs gewesen zu sein – liegt vllt auch daran, daß talentierte Spieler erstmals im großen Stil die Möglichkeit hatten, sich in den starken europäischen Ligen zu beweisen: Bulgarien um Stoichkov, Rumänien um Hagi, Tschechien um Nedved, dazu die erwähnten Gesamtjugoslawen (man stelle sich vor, Prosinecki, Suker, Boban, Stoijkovic, Mijatovic, Boksic, Savicevic, Vlaovic usw usf alle in einem Team…), auch die Russen mit Shalimov, Dobrowolski usw. hatten da ein paar Spitzenkönner zusammen.

    Alle etwa zur gleichen Zeit top, und jetzt: alle wieder mehr oder weniger in der Belanglosigkeit verschwunden.

  27. Brasilien 1958 und 1962: Garrincha, Pele, Didi, Vava und wie sie alle hießen. Haben auch sehr gülden geglänzt, die Jungs.

  28. Das dritte Spanien oben müsste doch Schweden sein oder? Ansonsten kommt das mit der goldenen Generation bei fast jeder Mannschaft irgendwann mal. Aber bei der deutschen aktuellen hab ich den oder verwandte Ausdrücke noch nicht so richtig gehört, fast so als ob mittlerweile alle ein wenig erwarten würden, dass die Deutschen gut spielen würden. Dabei ist es doch auch schon ne Weile her, dass mehrere Deutsche auf ihrer Position international hervorragend sind und einer vllt. mal in den nächsten Jahren Weltfussballer werden könnte mit Özil.

  29. Brolin, Larsson, Andersson, Ravelli
    Spanien? 1992-1994

    Die spielten für das andere Land mit „Sch“: Schweden. Nicht Schpanien.

  30. Ja, das Spanien war natürlich Schweden, Danke Euch beiden.

    Bei der deutschen hab ich es allerdings schon oft gehört. Immer dann, wenn ich Beiträge lese wie diesen, diesen, diesen oder diesen.

  31. Ich denke immer wieder an das Ungarn 50. Mann war das geil.
    Oder 58 mit Pele. Ich glaube es gibt so einige die richtig gut waren.

  32. Für mich bedeutet „Goldene Generation“, dass in einem kleinen Land, dass ansonsten vielleicht hin und wieder einzelne herausragende Spieler hervorgebracht hat, durch Zufall mehrere solcher Spieler gleichzeitig in der Nationalmannschaft aufbieten kann und so plötzlich kurzzeitig um Titel mitspielen kann, diesen Erflog aber naturgemäß nicht dauerhaft erhalten kann (Portugal, Dänemark, Kroatien,…).
    „Große“ Fußballnationen (Staaten mit vergleichsweise vielen Einwohnern, bei denen Fußball die mit Abstand wichtigste Sportart ist (Brasilien, Deutschland, Spanien, Italien, England))unterliegen zwar auch gewissen natürlichen Schwankungen, können dies aber aufgrund ihres großen Pools an Spielern besser ausgleichen.
    Die Erfolge von Spanien bei den letzten Turnieren sind meiner Meinung nach nicht die Resultate eines plötzlichen Gewinns im Gen-Lotto (–> keine Goldene Generation). Das Potential hatte Spanien eigentlich schon immer, aber es aus unterschiedlichen Gründen nie in Erfolge umsetzen können.
    Auch sind die Podestplätze Deutschlands bei den letzten 3 Turnieren eher die Folge gezielter Nachwuchsarbeit (und der Integration von Spielern mit Migrationshintergrund) als dass plötzlich eine höhere Zahl von Talenten geboren worden wäre als in de Jahren zuvor.

  33. @Webmaster:(Bitte Vorschaufunktion oder Editierfunktion bei den Kommentaren einfügen)

  34. Goldene Generation Kolumbiens:

    Valderrama, Asprilla, Rincón, Valencia, Higuita,…

    Zeitraum: ca. WM 1990 bis WM 1994+, natürlich inklusive des historischen 5-0 in Argentinien, welches die Qualifikation für 1994 bedeutete.

  35. Danke Colombia, Kolumbien ist aufgenommen.

    @Der Treter Ich möchte widersprechen. Nicht grundsätzlich, denn Deine Ausführungen zu den großen Fußballnationen stimmen wohl, nur würde ich England und Spanien herausnehmen. Mag sein, dass sie immer ausreichend gute Spieler haben, um sich wiederum fast immer für ein Turnier zu qualifizieren. Der Briefkopf der FA ist allerdings ziemlich mager bestückt, insbesonder die 1970er waren ein extrem schwaches Jahrzehnt des englischen Länderfußballs. Genauso gilt für Spanien, dass sie vielleicht stets gute Spieler haben, aber nicht stets erfolgreiche, ganz im Gegenteil. Ich verstehe durchaus das Abzielen auf die eigentliche Bedeutung des Wortes „Generation“, welches dann eben für Deutschland und Brasilien, vielleicht noch Argentinien, nicht immer gilt.

    Für alle anderen allerdings wohl, so meine ich.

    Auch Italien hat seine schwächeren Jahrgänge, und wenn man es genau nimmt, auch Deutschland. Womit klar ist, dass es eben auch stärkere Generationen als andere gab oder gibt, wobei ich zugeben muss, dass das Phänomen bei Kroatien, Bulgarien oder Dänemark eben ein recht isoliertes ist und damit den Kern des Ausdrucks vielleicht besser trifft.

  36. Hallo Trainer,
    der Grund für meinen Wunsch nach einer Vorschau/Editierfunktion waren weniger ein paar Tippfehler, sondern dass ich eigentlich England durchgestrichen darstellen wollte (per html England bzw. England ).
    England gehört meiner Meinung gerade nicht zu den „großen“ Fußballnationen (auf Nationalmannschaftsebene, nicht auf Klubebene).

  37. Ah, verstehe, gut.

    Die Vorschaufunktion hatte letztens immer mal wieder Probleme gemacht. Ich bevorzuge es zur Zeit noch, keine nachträgliche Editierfunktion anzubieten. Es wäre ein schöner Service, aber zusätzliche Last, betriebsseitig. Ich denke aber, wie man daran sieht, dass es sie kurzzeitig gab, immer mal wieder drüber nach, sie doch einzusetzen.

    Sehr lesenswert war übrigens letztens ein Artikel in der 11Freunde, der mit dem Mythos aufräumte, Deutschland hätte 1972 bei seinem Sieg in Wembley gegen eine gute, in Form befindliche, fitte Mannschaft gespielt. Und weiteren Informationen dazu, wie die englische Nationalmannschaft in den 1970ern den Bach runterging.

  38. - Das Brasilien von 1994-2002 (Ronaldo, Rivaldo, Cafu, Carlos, Emerson), mit 3 WM-Endspielteilnahmen in Folge (94, 98, 02) und 2 WM-Titeln (94, 02).

    - Das Uruguay von heute (Forlan, Suarez, Cavani, Lugano), WM-Halbfinale 2010 und Copa-Sieger 2011

  39. Pingback: Goldenes Viertelfinale « Ansichten aus dem Millionendorf



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