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Schlagwort: Ludwig Kögl

Alle Spieler, die in der Bundesliga mit 2 verschiedenen Vereinen Meister wurden

Diese Auflistung ist ausnahmsweise noch nicht abgeschlossen. Hier werden weitere Spieler gesucht, die in der Bundesliga mit 2 verschiedenen Vereinen als Spieler Meister wurden. Info gerne an die Email im Impressum oder an @trainerbaade.

Die Sortierung ist auch nicht alphabetisch oder chronologisch. Es folgen zunächst jene, welche dieses seltene Kunststück ohne einen Meistertitel beim FC Bayern errangen.

Spieler Meister mit
Harald Schumacher 1. FC Köln, Borussia Dortmund
Andreas Reinke 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen
Ludovic Magnin Werder Bremen, VfB Stuttgart
Karl-Heinz Riedle Werder Bremen, Borussia Dortmund
Matthias Sammer VfB Stuttgart, Borussia Dortmund
Christian Gentner VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg
Ludwig Müller 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach
Antonio da Silva VfB Stuttgart, Borussia Dortmund
Marco Reich 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen
Andreas Buck VfB Stuttgart, 1. FC Kaiserslautern
Gerald Ehrmann 1. FC Köln, 1. FC Kaiserslautern
Thomas Franck Borussia Dortmund, 1. FC Kaiserslautern
Ludwig Kögl FC Bayern München, VfB Stuttgart
Franz Beckenbauer FC Bayern München, Hamburger SV
Jürgen Kohler FC Bayern München, Borussia Dortmund
Stefan Reuter FC Bayern München, Borussia Dortmund
Andreas Brehme FC Bayern München, 1. FC Kaiserslautern
Bruno Labbadia FC Bayern München, 1. FC Kaiserslautern
Ciriaco Sforza 1. FC Kaiserslautern, FC Bayern München
Michael Ballack 1. FC Kaiserslautern, FC Bayern München
Valerien Ismael Werder Bremen, FC Bayern München
Mario Gomez VfB Stuttgart, FC Bayern München
Markus Babbel FC Bayern München, VfB Stuttgart
Kalle del‘Haye Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München
Zvjezdan Misimovic FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Gustl Starek 1. FC Nürnberg, FC Bayern München
Kurt Niedermayer FC Bayern München, VfB Stuttgart
Herbert Zimmermann FC Bayern München, 1. FC Köln
Markus Schupp 1. FC Kaiserslautern, FC Bayern München
Holger Willmer FC Bayern München, 1. FC Köln
Markus Feulner FC Bayern München, Borussia Dortmund
Mario Götze Borussia Dortmund, FC Bayern München
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Noch mal Peter Alexander und die Nationalmannschaft

Zum ersten Todestag von Peter Alexander sei der Blick noch einmal auf die Bereicherungen gerichtet, welche Peter Alexander der deutschen Kulturszene angedeihen ließ, wie so oft auch in diesem Falle wieder mit Unterstützung der Spieler der Nationalmannschaft. Ein Meilenstein der Fußballsongs.



Besonders schön ist, dass Wiggerl Kögl schon als 12-Jähriger im Kreise der Nationalmannschaft auftreten durfte. Uwe Rahn war am Tag zuvor noch mit zwei Alt an der Bude gesehen worden, während der Tünn bis heute nicht weiß, was man eigentlich mit einer Trompete anstellen soll. Wahrscheinlich konzentrierte er sich schon bei den Dreharbeiten darauf, später an der Flanke im Finale vorbeizufliegen und danach auf immer untröstlich zu sein.

Müssten eigentlich gute Freunde geworden sein, Peter Alexander und der Franz, so oft wie sie zusammen auftraten.

Dank an Ooli für den Hinweis.

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Die grünsten Debütanten (hinter den Ohren)

Grün war man als Debütant in der Nationalmannschaft früher oft, wenn man nämlich im Auswärtstrikot der Nationalmannschaft sein erstes Länderspiel absolvierte. Dann war man in diesem Fall eine gewisse Zeit lang rot, mal schwarz, jetzt wäre man wieder grün, meistens allerdings weiß.

Weil es gerade bei Twitter aufkam, Anlass war die Tatsache, dass Jogi Ebenau Löw heute verlautbarte, dass Ron-Robert Zieler jetzt bereits zu seinem Debüt im Tor der Nationalmannschaft kommen werde. Zunächst war die Frage, ob er damit der Torhüter mit den wenigsten Bundesligaeinsätzen ist, der zu seinem Nationalmannschaftsdebüt kommt, diese war schnell beantwortet. Bodo Illgner hatte ebenso wie Ron-Robert Zieler 27 mal in der Bundesliga gespielt, bevor er in der Nationalmannschaft eingesetzt wurde. Eike Immel aber kam noch früher zum Einsatz: Erst 18 mal hatte er in der ersten Bundesliga gespielt. Danach weitete sich die Suche auf die folgende Frage aus:

Welcher Nationalspieler debütierte mit den wenigsten Erstliga-Bundesligaspielen in der Nationalmannschaft?

Dabei sammelten wir die folgenden grünohrigen Sammelbilder, bislang noch ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Liste ist also noch „offen“, Ergänzungen willkommen.

Frischling 1.-Bundesliga-Einsätze
Arne Friedrich 2
Marko Marin 4
Reinhard Libuda 5
Werner Krämer 5
Wolfgang Overath 5
Franz Beckenbauer 6
Gerd Müller 7
Lukas Sinkiewicz 7
Rudolf Nafziger 7
Günter Netzer 7
Fredi Bobic 8
Zoltan Sebescen 8
Michael Rummenigge 12
Patrick Helmes 13
Oliver Neuville 13
Marco Engelhardt 14
Jan Schlaudraff 15
Mario Götze 16
René Schneider 16
Olaf Thon 17
Patrick Owomoyela 17
Eike Immel 18
Lukas Podolski 19
Heinz Gründel 19
Christoph Metzelder 20
Per Mertesacker 20
Paul Breitner 21
Marcell Jansen 21
Bernd Schuster 22
Miroslav Klose 24
Roberto Hilbert 26
Ron-Robert Zieler 27
Stefan Reinartz 27
Bodo Illgner 27
Ludwig Kögl 27
Thomas Strunz 27
Lothar Matthäus 28
Karl-Heinz Rummenigge 30
Hansi Müller 30
Mustafa Dogan 31
Marvin Compper 31
Paulo Rink 31
Tobias Weis 31
Kevin Großkreutz 32
Rudi Völler 33
Bernd Schneider 33
Holger Badstuber 33
Jörg Heinrich 33
Herbert Waas 34
 
Thomas Hitzlsperger* 0
Robert Huth* 0
 

Der Dummschwätzer gehört mit seinen gerade mal 6 Bundesliga-Einsätzen insbesondere in diesem Blog hier natürlich auch in die Liste, fast ganz oben dabei.

Offen ist zur Stunde noch, wie man mit jenen Debütanten rund um die Einführung der Bundesliga 1963 verfahren werden sollte. Wolfgang Fahrian z. B. feierte sein Debüt Wolfgang Fahrian feierte sein Länderspieldebüt vor Einführung der Bundesliga. Aber andere Fälle sind ja denkbar.

* Wie soll man jetzt mit Thomas Hitzlsperger (et al) verfahren? — Jugend und Profidebüt in England, somit schon massig Erstligaeinsätze vor ihren Nationalmannschaftsdebüts. Diese modernen Zeiten, in denen Kinder zum Fußballspielen (!) auf die Insel wechseln, ts, ts.

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Wiggerl, das Tormonster

Ludwig „Wiggerl“ Kögl, der mir immer als Dribbel- und Flankengott, als guter Fußballer in Erinnerung war, hat in seinen 149 Spielen für den FC Bayern München gerade mal 8 Tore erzielt. Das ist schlechter als die Quote von „spielender Stürmer“ Uwe Spies. Womöglich liegt aber im achten und zehnten Wort dieses Beitrags auch schon die Erklärung für diese geringe Quote.

Acht Tore. In einhundertneunundvierzig Spielen.

In Stuttgart beim dortigen VfB wurde es übrigens nicht signifikant besser: 14 Tore in 139 Spielen.

Zum Abschluss seiner Karriere spielte er sogar noch mal für die SpVgg Unterhaching in der ersten Bundesliga: 21 Einsätze, man ahnt es schon so ungefähr: 1 Tor.

Warum nur verschwende ich immer wieder Hirnspeicherplatz für Namen und Daten von Spielern, die nicht wenigstens einmal etwas Erinnerungswürdiges während ihrer Karriere geleistet haben?

(Das 1:0 zur Führung im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1987 war nach Rabah Madjers Tor zum 2:1 für den FC Porto dann noch ähnlich meilensteinig wie Mario Baslers Führungstor im Endspiel desselben Wettbewerbs 1999.)

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Wiggerl, der Weissager

Den Hinweis von Wiggerl Kögl vor dem UEFA-Cup-Rückspiel gegen Zenit St. Petersburg bei den 11Freunden haben die Bayern dann doch etwas zu wörtlich genommen:

Erwarten Sie wieder so einen Krimi wie gegen Getafe?

Die Münchner sollten auf jeden Fall vermeiden, es wieder so weit kommen zu lassen.

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Dem Derwall zu alt

Was man so findet, wenn man versucht, die Techniken des nolookpass zu imitieren: Ein Fanzine namens „jawattdenn“, das RWE gewidmet ist. Im Interview mit diesem „jawattdenn“ [Link leider tot.] spricht „Manni“ Burgsmüller auch über den gestern verstorbenen „Jupp“ Derwall. „Icke“ Häßler und „Andi“ Möller wurden nicht gefragt, sie waren zu jung. „Hansi“ Flick und „Wiggerl“ Kögl waren auch zu jung. „Sepp“ Maier und „Toni“ Schumacher wurden nicht gefragt, man hatte sie einfach fortgejagt. „Manni“ Burgsmüller, nicht „Manni“ Breuckmann, jedenfalls spricht so:

Burgsmüller: Genau die Position habe ich früher auch gespielt. Allerdings fehlte den Trainern damals die Weitsicht, so etwas zu erkennen, weil es diese Position im taktischen System gar nicht gab, einen Spieler, der hinter den Spitzen agierte. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich nur drei Mal in die Nationalmannschaft berufen wurde. Schön und Derwall haben nicht die taktische Möglichkeit gesehen, die ich hätte spielen können. Ich wurde doch nur zur Nationalmannschaft eingeladen, weil ich bei Borussia Dortmund die meisten Tore erzielt hatte.

Jawattdenn.de: Glauben Sie nicht, dass sie dem Derwall als damals über Dreißigjähriger schlichtweg zu alt waren?

Dafür, dass er Tacheles redet und nicht die Vergangenheit verbrämt, ist Burgsmüller ja bekannt, wie schön, dass er auch in diesem Interview allen Nostalgikern und sonstigen Gestrigen die Leviten liest:

„Netzer oder Overath standen ungedeckt irgendwo im Mittelfeld und konnten seelenruhig überlegen, zu wem sie denn einen genialen Pass spielen können. Bekommt heute einer im Mittelfeld den Ball, wird er sofort von zwei, drei Leuten attackiert. Da spielt die ganze Mannschaft gegen den Ball und nicht gegen einzelne Gegner. So was gab es früher nicht. Und wenn Netzer oder Overath was anderes behaupteten, dann müsste ich sagen, sie sehen die Sache falsch.“

Wäre Burgsmüller nicht schon bei Hacheney, ich würde ihn glatt als Anti-Vergangenheits-Verbrämungs-Experten für diese Seite verpflichten.

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