Wiggerl, das Tormonster

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Ludwig „Wiggerl“ Kögl, der mir immer als Dribbel- und Flankengott, als guter Fußballer in Erinnerung war, hat in seinen 149 Spielen für den FC Bayern München gerade mal 8 Tore erzielt. Das ist schlechter als die Quote von „spielender Stürmer“ Uwe Spies. Womöglich liegt aber im achten und zehnten Wort dieses Beitrags auch schon die Erklärung für diese geringe Quote.

Acht Tore. In einhundertneunundvierzig Spielen.

In Stuttgart beim dortigen VfB wurde es übrigens nicht signifikant besser: 14 Tore in 139 Spielen.

Zum Abschluss seiner Karriere spielte er sogar noch mal für die SpVgg Unterhaching in der ersten Bundesliga: 21 Einsätze, man ahnt es schon so ungefähr: 1 Tor.

Warum nur verschwende ich immer wieder Hirnspeicherplatz für Namen und Daten von Spielern, die nicht wenigstens einmal etwas Erinnerungswürdiges während ihrer Karriere geleistet haben?

(Das 1:0 zur Führung im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1987 war nach Rabah Madjers Tor zum 2:1 für den FC Porto dann noch ähnlich meilensteinig wie Mario Baslers Führungstor im Endspiel desselben Wettbewerbs 1999.)

9 Kommentare

  1. … damit Du gelegentlich das wort „signifikant“ einflechten kannst?

  2. Ist es nicht erinnerungswürdig, dass er in seiner ersten Bundesligasaison meines Wissens „Newcomer des Jahres“ UND „Spieler des Jahres“ war? Oder so ähnlich. Die Wertigkeit dieser Auszeichnungen lag vermutlich in der Größenordnung des Super-Fuxx.

  3. Musste beim lesen grad an Sir Stanley Matthews denken.
    Der hatte eine ähnlich schlechte Torquote.
    War aber trotzdem ein guter Fußballer – sagt man zumindest.
    War schließlich auch mal Fußballer des Jahres, aber in Europa.

  4. Oh, der Super-Fuxx. Da kommt mir doch gleich noch eine weitere Auszeichnung in den Sinn: Victor. Ein oder zweimal von Jörg Wontorra im DSF vergeben. Am I right?

  5. Das ist der Kalle del Haye von Links… Erfolgreich vorne wie Harry Knipser Dechever in Dortmund…

  6. Hat der Wiggerl 1992 nicht das 2:1 durch „Diego“ Buchwald in der 86. Minute in Leverkusen vorbereitet, womit der VfB Meister wurde? Aus meiner Sicht ein Meilenstein, eine einzige Flanke für die er ein Denkmal gesetzt bekommen sollte.

  7. Weiß ich auch nicht. Ich weiß allerdings etwas anderes: Madjer hat gegen den FC Bayern „nur“ das Ausgleichs-, nicht aber das Siegtor erzielt. Somit eigentlich genauso wenig meilensteinig wie der Führungstreffer von Kögl. Wenn da nicht diese schicke Hacke gewesen wäre…

  8. Möp. Stimmt. Das Tor von Madjer war nur der Ausgleich. Den Siegtreffer erzielte ein gewisser Juary. Weiß aber auch nicht, wo ich das wieder falsch abkopiert habe.

    Die Daten, bei denen ich mir irre, häufen sich.

    Wobei immer noch die Frage bliebe, was ich bei „Hamburger“ falschvertan habe.



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