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Schlagwort: Pokal

Alle gibraltarischen Pokalsieger

Auf Gibraltar fand die erste Ausgabe des Pokalwettbewerbs, der im Original übrigens schlicht Rock Cup heißt, bereits 1895 statt. Danach verging aber fast ein halbes Jahrhundert, ehe man sich wieder zum Fußballspielen um den Rock Cup traf. Den nächsten Gewinner gab es erst im Jahr 1936 zu bejubeln.

Aktuell nehmen 20 verschiedene Teams am Rock Cup teil, was etwas erstaunt, da Gibraltar nur rund 32.000 Einwohner hat. Wobei natürlich nicht jeder Spieler in diesen Clubs in Gibraltar wohnhaft sein muss. Reizvoll wird dieser Landespokal natürlich auch deshalb, weil man hier von unterster Vereinsebene startend nach nur fünf erfolgreich absolvierten Runden und dem Gewinn des Pokals bereits einen Startplatz für die Europa League erhält. Zwar muss man als Gibraltars Vertreter dann in der Qualifikation zu dieser beginnen, dennoch ist man auf diese Weise auf jeden Fall international dabei.

Nach der Pause nach der ersten Durchführung gab es übrigens zwischen 1953 und 1973 eine weitere jahrelange Pause sowie es auch in den letzten Jahren noch vorkam, dass eine Ausgabe des Pokalwettbewerbs in einem Jahr schlicht ausfiel.

Liste der Gewinner des Pokals in Gibraltar

Jahr Pokalsieger
1894/1895 Gibraltar FC
1895/1896 -
1896/1897 -
1897/1898 -
1898/1899 -
1899/1900 -
1900/1901 -
1901/1902 -
1902/1903 -
1903/1904 -
1904/1905 -
1905/1906 -
1906/1907 -
1907/1908 -
1908/1909 -
1909/1910 -
1910/1911 -
1911/1912 -
1912/1913 -
1913/1914 -
1914/1915 -
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 -
1920/1921 -
1921/1922 -
1922/1923 -
1923/1924 -
1924/1925 -
1925/1926 -
1926/1927 -
1927/1928 -
1928/1929 -
1929/1930 -
1930/1931 -
1931/1932 -
1932/1933 -
1933/1934 -
1934/1935 -
1935/1936 HMS Hood
1936/1937 Britannia FC
1937/1938 Europa FC
1938/1939 2nd Bataillon The King’s Regiment
1939/1940 Britannia FC
1940/1941 -
1941/1942 A.A.R.A.
1942/1943 RAF New Camp
1943/1944 4th Bataillon Royal Scott
1944/1945 -
1945/1946 Europa FC
1946/1947 Gibraltar United FC
1947/1948 Britannia FC
1948/1949 Prince of Wales FC
1949/1950 Europa FC
1950/1951 Europa FC
1951/1952 Europa FC
1952/1953 -
1953/1954 -
1954/1955 -
1955/1956 -
1956/1957 -
1957/1958 -
1958/1959 -
1959/1960 -
1960/1961 -
1961/1962 -
1962/1963 -
1963/1964 -
1964/1965 -
1965/1966 -
1966/1967 -
1967/1968 -
1968/1969 -
1969/1970 -
1970/1971 -
1971/1972 -
1972/1973 -
1973/1974 Manchester United II
1974/1975 Glacis United FC
1975/1976 2nd Bataillon RGJ
1976/1977 Manchester United FC
1977/1978 -
1978/1979 St. Joseph’s FC
1979/1980 Manchester United FC
1980/1981 Glacis United FC
1981/1982 Glacis United FC
1982/1983 St. Joseph’s FC
1983/1984 St. Joseph’s FC
1984/1985 St. Joseph’s FC
1985/1986 Lincoln FC
1986/1987 St. Joseph’s FC
1987/1988 RAF Gibraltar
1988/1989 Lincoln Reliance
1989/1990 Lincoln FC
1990/1991 -
1991/1992 St. Joseph’s FC
1992/1993 Lincoln FC
1993/1994 Lincoln FC
1994/1995 St. Theresas FC
1995/1996 St. Joseph’s FC
1996/1997 Glacis United
1997/1998 Glacis United
1998/1999 -
1999/2000 Gibraltar United FC
2000/2001 Gibraltar United FC
2001/2002 Lincoln FC
2002/2003 Manchester United FC
2003/2004 Newcastle United FC
2004/2005 Newcastle United FC
2005/2006 Newcastle United FC
2006/2007 Newcastle United FC
2007/2008 Lincoln FC
2008/2009 Lincoln FC
2009/2010 Lincoln FC
2010/2011 Lincoln FC
2011/2012 St. Joseph’s FC
2012/2013 St. Joseph’s FC
2013/2014 Lincoln Red Imps FC
2014/2015 Lincoln Red Imps FC
2015/2016 -

Wer sich die Namen der Siegerclubs aufmerksam anschaut, erkennt sofort, dass das Land als Britisches Überseegebiet zur englischen Krone gehört – und diese Verbindungen auch im Fußball stark sind. Nicht nur ist Englisch Amtssprache in Gibraltar, auch beim Fußball blickt man gerne auf die Vorbilder von der britischen Insel.

Was in Gibraltar neben dem Fußball ebenfalls sehr verbreitet ist, sind hier ansässige Anbieter von Wetten, Pokern oder Casinos, wobei man als moderner Internetnutzer natürlich nicht bis nach Gibraltar reisen muss, sondern zum Beispiel bei den Roulettegeeks sein Glück versuchen darf.

Glück hatten in Gibraltars Fußball schon viele Clubs, denn trotz der geringen Größe des Landes gab es bereits nicht weniger als 17 verschiedene Clubs, die den „Rock Cup“ gewannen. Die folgende Liste zeigt diese alle auf, sortiert nach der Häufigkeit ihrer Pokalsiege.

Häufigkeit Pokalsiege pro Club

Club Titel
Lincoln Red Imps FC 15
St Joseph’s FC 9
Europa FC 5
Glacis United FC 5
Manchester 62 FC 4
Britannia FC 3
Gibraltar United FC 3
Gibraltar FC 1
HMS Hood 1
2nd Bataillon The King’s Regiment 1
A.A.R.A. 1
RAF New Camp 1
4th Bataillon Royal Scott 1
Prince of Wales FC 1
2nd Bataillon RGJ 1
RAF Gibraltar 1
Lincoln Reliance 1
St Theresas FC 1
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Alle sowjetischen Pokalsieger

Von 1936 bis zu ihrem Zerfall spielte der sowjetische Fußballverband seinen sowjetischen Fußballpokal aus.

Rekordsieger des Wettbewerbs wurde Spartak Moskau mit 10 Titeln vor Dynamo Kiew mit 9 Titeln. Es folgen Torpedo und Dynamo Moskau mit je 6 Titelgewinnen im auf russisch „Kubok SSSR“ genannten Pokalwettbewerb.

Jahr Pokalsieger
1936 Lokomotive Moskau
1937 Dynamo Moskau
1938 Spartak Moskau
1939 Spartak Moskau
1940 -
1941 -
1942 -
1943 -
1944 Zenit Leningrad
1945 ZDKA Moskau
(ZSKA Moskau)
1946 Spartak Moskau
1947 Spartak Moskau
1948 ZDKA Moskau
(ZSKA Moskau)
1949 Torpedo Moskau
1950 Spartak Moskau
1951 ZDSA Moskau
(ZSKA Moskau)
1952 Torpedo Moskau
1953 Dynamo Moskau
1954 Dynamo Kiew
1955 ZDSA Moskau
(ZSKA Moskau)
1957 Lokomotive Moskau
1958 Spartak Moskau
1959/60 Torpedo Moskau
1961 Schachtar Stalino
(Schachtar Donezk)
1962 Schachtar Stalino
(Schachtar Donezk)
1963 Spartak Moskau
1964 Dynamo Kiew
1965 Spartak Moskau
1965/66 Dynamo Kiew
1966/67 Dynamo Moskau
1967/68 Torpedo Moskau
1969 Karpaty Lwiw
1970 Dynamo Moskau
1971 Spartak Moskau
1972 Torpedo Moskau
1973 Ararat Jerewan
1974 Dynamo Kiew
1975 Ararat Jerewan
1976 Dinamo Tiflis
1977 Dynamo Moskau
1978 Dynamo Kiew
1979 Dinamo Tiflis
1980 Schachtar Donezk
1981 SKA Rostow
1982 Dynamo Kiew
1983 Schachtar Donezk
1984 Dynamo Moskau
1984/85 Dynamo Kiew
1985/86 Torpedo Moskau
1986/87 Dynamo Kiew
1987/88 Metalist Charkiw
1988/89 Dnipro Dnipropetrowsk
1989/90 Dynamo Kiew
1990/91 ZSKA Moskau
1991/92 Spartak Moskau
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Alle slowakischen Meister

In der Slowakei als eigenständigem Staat wurde nur zwischen 1939 und 1944 eine Meisterschaft im Fußball ausgespielt. Nach dem II. Weltkrieg bestand die Tschechoslowakei, so dass es keinen eigenen slowakischen Meister gab. Seit der Trennung der beiden Teilrepubliken wird wieder ein Meister im Fußball in der Slowakei ausgespielt, somit seit der Saison 1993/1994.

Seit dieser Zeit besteht die Corgon liga, in der der Meister der Slowakei im Fußball ermittelt wird.

Nennenswerte internationale Erfolge bleiben für dieses nicht nur fußballerisch recht kleine Land bislang aus, die Nationalmannschaft qualifizierte sich immerhin zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft, als sie 2010 an der WM in Südafrika teilnahm.

Die besten Spieler der Slowakei spielen angesichts des wenigen Geldes, das in der inländischen Liga zu verdienen ist, im Ausland, etwa die Hälfte des aktuellen Kaders der Nationalmannschaft tritt aber noch in der Corgon Liga an. Einziger „Legionär“ in der deutschen Bundesliga ist zur Zeit Robert Mak beim 1. FC Nürnberg, die meisten anderen Slowaken spielen in Polen, Russland oder der Türkei, einige auch in der Meisterschaft von Tschechien.

Hier nun die Liste der bisherigen Meister der Slowakei in der Gesamtübersicht:

Jahr Meister
1939/40 ŠK Bratislava
1940/41 ŠK Bratislava
1941/42 ŠK Bratislava
1942/43 OAP Bratislava
1943/44 ŠK Bratislava
1993/94 Slovan Bratislava
1994/95 Slovan Bratislava
1995/96 Slovan Bratislava
1996/97 1. FC Košice
1997/98 1. FC Košice
1998/99 Slovan Bratislava
1999/2000 Inter Bratislava
2000/01 Inter Bratislava
2001/02 MŠK Žilina
2002/03 MŠK Žilina
2003/04 MŠK Žilina
2004/05 Artmedia Bratislava
2005/06 MFK Ružomberok
2006/07 MŠK Žilina
2007/08 Artmedia Bratislava
2008/09 Slovan Bratislava
2009/10 MŠK Žilina
2010/11 Slovan Bratislava
2011/12 MŠK Žilina
2012/13 Slovan Bratislava
2013/14 Slovan Bratislava
2014/15 FK AS Trencin
2015/16 FK AS Trencin
2016/17 -
2017/18 -

Rekordmeister in der Slowakei ist Slovan Bratislava mit 7 Titeln. Zweiter ist MŠK Žilina mit 6 Titeln (Stand 2013).

Zuletzt wurde aber wieder Slovan Meister und setzte sich an die Spitze dieser für nicht wenige Fans wichtigen Wertung. Vorerst ist der Verfolger des Rekordmeisters abgehängt.

Die Bundesliga läuft auf vollen Touren und viele andere Sportarten haben auch Saison. Die Sommerpause ist vorbei und der Herbst wird sportlich gesehen eine heiße Jahreszeit.

Der Winter wird mit seinen vielen Wintersportarten noch heißer. Man muss nicht tatenlos zusehen wie die Sportasse einen Sieg nach dem anderen einfahren.

Viele Fans kennen sich gut aus und befassen sich intensiv mit der Materie. Entweder mit einer einzigen Sportart oder gleich mit mehreren. Anstatt passiv zuzusehen wie die Athleten Höchstform bieten, kann man von ihren Siegen, aber auch Niederlagen profitieren und Kapital schlagen. Wie? Ganz einfach! Indem man Sportwetten platziert. Auf www.spielcasino.net geht es ganz einfach.

Bevor man aber eine Sportwette platziert, sollte man sich gründlich informieren. Wer steht am Sonntag auf dem Platz? Wie stark ist der Gegner? Wie stark ist der Sportler oder die Mannschaft auf die man setzen möchte? Wie hoch stehen die Chancen auf einen Gewinn? Die Chancen kann man auch anhand der Quoten erkennen. Ist die Quote niedrig, stehen die Chancen gut, dass die Mannschaft oder der Athlet gewinnen wird. Ist die Quote hoch, wird die Mannschaft oder der Sportler eher verlieren. Ist die Quote niedrig, wird auch der Gewinn niedrig ausfallen. Risikobewusste Menschen setzen gerne auf Außenseiter und spielen auf volles Risiko. Gewinnt aber der Außenseiter, können sich die Wettfreunde freuen, denn der Gewinn ist dementsprechend hoch.

Um Wetten platzieren zu können, muss man sich jedoch anmelden und ein Wettkonto erstellen. Dann sucht man sich die Sportart und die Begegnung aus, auf die man setzen möchte und natürlich sucht man sich aus der Masse der Wetten diejenige, bzw. diejenigen aus und füllt den Wettschein aus.

Man kann auch Live-Wetten spielen, was viel spannender ist, jedoch muss man das Geschehen live mitverfolgen.
Es werden sehr viele Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten angeboten und die Gewinne kann man entweder wieder einsetzen oder sich aufs Bankkonto überweisen.

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Alle lettischen Pokalsieger

Der Pokalwettbewerb im Fußball in Lettland wird seit 1937 ausgetragen, allerdings gab es kriegsbedingt einige längere Pausen. Zudem war der Wettbewerb von 1943 bis 1991 der Pokalwettbewerb der Lettischen Sozialistischen Sowjetrepublik und somit nicht jener eines eigenständigen Staates.

Seit 1992 bis heute ist der auf lettisch Latvijas Kauss futbola genannte Wettbewerb aber wieder ein nationaler Pokalwettbewerb.

Jahr Pokalsieger
1936/1937 Riga FK
1937/1938 Riga Vilki
1938/1939 Riga FK
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 FK ASK Riga
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Daugava Liepaja
1946/1947 Daugava Liepaja
1947/1948 Dinamo Liepaja
1948/1949 Sarkanais Metalurgs
1949/1950 FK AVN Riga
1950/1951 FK AVN Riga
1951/1952 FK AVN Riga
1952/1953 Sarkanais Metalurgs
1953/1954 Sarkanais Metalurgs
1954/1955 Sarkanais Metalurgs
1955/1956 FK VEF Riga
1956/1957 Dinamo Riga
1957/1958 RER Riga
1958/1959 FK ASK Riga
1959/1960 FK ASK Riga
1960/1961 CSK Broceni
1961/1962 LMR Liepaja
1962/1963 LMR Liepaja
1963/1964 Vulkans Kuldiga
1964/1965 Baltika Liepaja
1965/1966 FK ASK Riga
1966/1967 Juras Osta Ventspils
1967/1968 Starts Broceni
1968/1969 Elektrons Riga
1969/1970 FK Jurnieks Riga
1970/1971 FK VEF Riga
1971/1972 FK Jurnieks Riga
1972/1973 Pilots Riga
1973/1974 Elektrons Riga
1974/1975 Lielupe Jurmala
1975/1976 Kimikis Daugavpils
1976/1977 Elektrons Riga
1977/1978 Elektrons Riga
1978/1979 Kimikis Daugavpils
1979/1980 Elektrons Riga
1980/1981 Elektrons Riga
1981/1982 Energija Riga
1982/1983 Elektrons Riga
1983/1984 Celtnieks Riga
1984/1985 Celtnieks Riga
1985/1986 Celtnieks Riga
1986/1987 FK VEF Riga
1987/1988 RAF Jelgava
1988/1989 Torpedo Riga
1989/1990 Daugava Riga
1990/1991 Celtnieks Daugavpils
1991/1992 Skonto Riga
1992/1993 RAF Jelgeva
1993/1994 Olimpija Riga
1994/1995 Skonto Riga
1995/1996 RAF Jelgava
1996/1997 Skonto Riga
1997/1998 Skonto Riga
1998/1999 FK Riga
1999/2000 Skonto Riga
2000/2001 Skonto Riga
2001/2002 Skonto Riga
2002/2003 FK Ventspils
2003/2004 FK Ventspils
2004/2005 FK Ventspils
2005/2006 FK Liepajas Metalurgs
2006/2007 FK Ventspils
2007/2008 FC Daugava Daugavpils
2008/2009 -
2009/2010 FK Jelgeva
2010/2011 FK Ventspils
2011/2012 Skonto Riga
2012/2013 FK Ventspils
2013/2014 -

Wie heutzutage üblich, nimmt der Pokalsieger einer kleineren Fußballnation nur an der Qualifikation zur Europa League teil, dies ist allerdings immer noch mehr, als der lettische Pokalsieger noch zu Sowjetzeiten erwarten durfte. Nur im Falle eines gesamtsowjetischen Pokalsiegs hätte eine lettische Mannschaft am damaligen Europapokal der Pokalsieger teilnehmen dürfen. Kaum nötig zu erwähnen, dass dies nie einem lettischen Club gelang.

Die eher geringen Erfolge des Fußballs in Lettland — nur eine Qualifikation für ein großes Turnier mit der EM 2004 steht zu Buche — sind allerdings auch darin begründet, dass in dem Land im Baltikum Eishockey Sportart Nr. 1 ist.

Auf Platz folgt dann Basketball, nicht etwa Fußball, welcher sich erst seit einigen Jahren größerer Beliebtheit erfreut. Dies gilt jedoch in erster Linie für die Nationalmannschaft. Zur Zeit ist Artjoms Rudnevs beim Hamburger SV allerdings der einzige aktive Profi aus Lettland in Deutschland.

Ausgetragen wird der Wettbewerb vom 1922 gegründeten lettischen Fußballverband Latvijas Futbola federacija (LFF), welcher 1922 der FIFA beitrat und diesen Schritt nach seiner Unabhängigkeit von der UdSSR 1992 wiederholte.

Verfolgenswert ist der lettische Fußball aber nicht zuletzt deshalb, weil seine Liga Virsliga in schicken, kleinen Stadien stattfindet, weil die Nähe der Fans groß und die Einkommen der Spieler nicht exorbitant sind. Und wer sich für Sportwetten interessiert, findet in Lettland immer mal wieder einige tippenswerte Begegnungen, deren besten Quoten man auf dieser Seite einsehen kann.

Internationale Erfolge im Fußball werden wohl für Lettland weiter auf sich warten lassen. Was nichts daran ändert, dass der nationale Pokalwettbewerb seit der Unabhängigkeit in Skonto Riga zwar einen Rekordsieger kennt, aber keinen Seriensieger. Immerhin 7 verschiedene Vereine gewannen den Latvijas Kauss futbola seit 1992. Und es steht nirgendwo geschrieben, dass einer der künftigen lettischen Pokalsieger nicht für Furore in der Europa League sorgen könnte.

Auf Platz 119 der Weltrangliste liegend, gäbe das auch sicher einen Schub für die Nationalmannschaft, die sich auch für das nächste große Turnier, die WM 2014 in Brasilien, bedauernswerterweise aller Voraussicht nach nicht qualifizieren wird.

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„Es ist ein Pokal“ — das Logo der EM 2016 in Frankreich

Hm, Fußball also. Ein großes Fußballturnier in der nicht so großen Fußballnation Frankreich, was könnte man da als Logo nehmen?

Vielleicht etwas ohne jeglichen Inhalt? Ja, eine gute Idee. Also abgesehen von dem, was ohnehin klar ist. Die besten Fußballer Europas spielen in Frankreich (die haben eine Nationalflagge in drei Farben) um die Europameisterschaft. Der Gewinner erhält einen Pokal. Dann … nehmen wir doch einfach den Pokal und machen drumherum ein bisschen was in den Farben Frankreichs. Auf dass sich schon im August 2016 niemand mehr an dieses Logo wird erinnern können. Denn das wollen wir ja erreichen, totale Beliebigkeit, in der jeder etwas für sich findet, aber niemand sich an irgendetwas am Logo stören kann.

Also ganz anders als das Logo der WM 2006 und damit wurde wieder einmal bewiesen, dass die Franzosen eben Stil im Blut haben — und die Deutschen, also das Organisationskommitee der WM, da irgendwo einen Freund hatte, der doch auch mal was mit Grafikdesign … und herauskommt etwas, für das die Vokabel Fremdschämen noch zu niedrig gegriffen ist.

Für die EM 2016 also ein großes dickes Nichts. Nichts, was mit dem Turnier, einer Vision, einer Idee, der Kultur des Ausrichterlandes zu tun hätte, so harmlos wie harmlos nur geht. Beliebig und ohne Inhalt. Das aber immerhin so geschickt fabriziert, dass wer möchte, ein lachendes Gesicht im gezeigten EM-Pokal erkennen kann.

Positive Emotionen wecken, nicht anecken. Man könnte sich diese Logos inzwischen sparen, könnte man nicht?

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Alle isländischen Pokalsieger

Der Pokalwettbewerb im Fußball auf Island mit dem Namen „Bikar Karla“ wird erstaunlicherweise erst seit 1960 ausgetragen. Sponsor dieses Wettbewerbs ist das Kreditkartenunternehmen VISA, weshalb er offiziell VISA Bikar Karla heißt.

Veranstaltet wird er vom Knattspyrnusamband Islands, wie der isländische Fußballverband KSI mit vollem Namen heißt. Natürlich hat dieser seinen Sitz in Reykjavik, wo traditionell die Großzahl der isländischen Fußballverbände beheimatet ist.

Jahr Pokalsieger
1959/1960 KR Reykjavik
1960/1961 KR Reykjavik
1961/1962 KR Reykjavik
1962/1963 KR Reykjavik
1963/1964 KR Reykjavik
1964/1965 Valur Reykjavik
1965/1966 KR Reykjavik
1966/1967 KR Reykjavik
1967/1968 IB Vestmannaeyja
1968/1969 IB Akureyri
1969/1970 Fram Reykjavik
1970/1971 Vikingur Reykjavik
1971/1972 IB Vestmannaeyja
1972/1973 Fram Reykjavik
1973/1974 Fram Reykjavik
1974/1975 IB Keflavik
1975/1976 Valur Reykjavik
1976/1977 Valur Reykjavik
1977/1978 IA Akranes
1978/1979 Fram Reykjavik
1979/1980 Fram Reykjavik
1980/1981 IB Vestmannaeyja
1981/1982 IA Akranes
1982/1983 IA Akranes
1983/1984 IA Akranes
1984/1985 Fram Reykjavik
1985/1986 IA Akranes
1986/1987 Fram Reykjavik
1987/1988 Valur Reykjavik
1988/1989 Fram Reykjavik
1989/1990 Valur Reykjavik
1990/1991 Valur Reykjavik
1991/1992 Valur Reykjavik
1992/1993 IA Akranes
1993/1994 KR Reykjavik
1994/1995 KR Reykjavik
1995/1996 IA Akranes
1996/1997 Keflavik IF
1997/1998 IB Vestmannaeyja
1998/1999 KR Reykjavik
1999/2000 IA Akranes
2000/2001 IF Fylkir Reykjavik
2001/2002 IF Fylkir Reykjavik
2002/2003 IA Akranes
2003/2004 Keflavik IF
2004/2005 Valur Reykjavik
2005/2006 Keflavik IF
2006/2007 FH Hafnarfjördur
2007/2008 KR Reykjavik
2008/2009 Breidablik Kopavogur
2009/2010 FH Hafnarfjördur
2010/2011 KR Reykjavik
2011/2012 KR Reykjavik
2012/2013 Fram Reykjavík
2013/2014 KR Reykjavík
2014/2015 Valur Reykjavík
2015/2016 Valur Reykjavík
2016/2017 IBV Vestmannaeyar
2017/2018 UMF Stjarnan
2018/2019 Vingur Reykjavík

Seit 1973 findet jedes Finale im Nationalstadion Islands statt, dem Laugardalsvöllur in Reykjavik. Sein Fassungsvermögen liegt bei 15.000 Zuschauern. Der Sieger des Finales, welches in all den Jahren erst 4x im Elfmeterschießen entschieden werden musste, ist automatisch für die Europa League qualifiziert.

Da Island als in der Fünf-Jahres-Wertung sehr schlecht platziertes Land jeweils nur sehr wenige Teilnehmer an der Europa League stellen kann, ist dieser Weg ein besonders begehrter, um europäisch spielen zu können. Gleichzeitig macht die Kürze des Weges dorthin den Pokalwettbewerb zu einer Veranstaltung mit sehr eigenem Charakter, höchstens vergleichbar mit jenen anderer sehr kleiner Nationen.

Der nächste Wettbewerb startet im Sommer 2013 — und wird auch im Sommer 2013 wieder beendet sein.

Rekordtitelsieger des Fußballpokals in Island ist KR Reykjavik, welche bislang 13x siegreich in diesem Wettbewerb waren.

Anders als in Deutschland, wo man sehr viel länger im Freien Fußball spielen kann als auf Island und erst spät auf Hallenfußball ausweichen muss, spielt Hallenfußball in Island eine wichtigere Rolle, um einen ganzjährigen Trainingsbetrieb zu gewährleisten.

Der Fußballpokal wird allerdings wie in Deutschland klassisch auf dem Feld draußen ausgetragen. So wie aber die Saison der Liga auf Island im Kalenderjahr stattfindet, findet auch der Pokal entlang des Kalenderjahres statt, so dass sein Finale im späten Sommer durchgeführt wird, wenn man auch in Island noch nicht in die Halle ausweichen muss.

Im Jahr 2012 beispielsweise wurde das Finale des Pokals in Island am 18. August ausgetragen — während die 1. Runde erst am 25. Juni begonnen hatte.

Überhaupt zeichnet sich der Pokal in Island durch eines aus, was auch die Liga im Fußball auf Island definiert. Beide sind kurz, klein und kompakt. In der Liga auf Island treten nur 12 Mannschaften an. Dementsprechend gibt es im Bikar Karla, dem Pokal, nur 16 Mannschaften, die überhaupt an den Start gehen, womit die gesamte Veranstaltung direkt mit ihrem Achtelfinale beginnt und nach zwei weiteren Runden schon im Finale angelangt ist.

Insgesamt gewannen den Pokal in Island bislang 11 verschiedene Teams, der letzte Neuling war dabei Breidablik Kopavogur, das den Pokal 2009 zum ersten und einzigen Mal für sich gewann.

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Eric Cantonas besonders schlappe Variante des Panenka



1. Runde im französischen Pokal, Eric Cantona vergibt für Girondins Bordeaux gegen AS Beauvaix im Januar 1989 (ohne Gewähr).

Ein dermaßen schlapper „Panenka“, dass der Torwart es sogar schafft, nach seinem Hecht in die eine Ecke noch einmal aufzustehen, in die andere Ecke zu laufen und den Ball aufzunehmen. So schlapp, dass man zwei Mal hingucken muss, um zu begreifen, wie gurkig dieser Elfmeter geschossen wurde.

Eric Cantonas späterer glänzend inszenierten Selbstvermarktung hat dieser doch beinahe peinlich anmutende Fehlschuss dann allerdings nicht geschadet.

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Die Großtante aller Niederlagen

Am Samstag waren wir alle Bayernfans Hobbypsychologen. Gab es irgendjemanden, der bei dieser Art Bastian Schweinsteigers, zum Elfmeter anzulaufen, nicht aufgeschrien und Stop! gerufen hätte? Jede Faser seines Körpers wollte doch intensiv seiner Umwelt mitteilen, dass dieser Körper es für keine gute Idee hielt, jetzt, am Ende dieser 120+x Minuten auch noch in wenigen Sekunden für die Niederlage verantwortlich zu sein. Aber wenn die fünf Schützen nominiert sind, gibt es nun mal kein Zurück mehr. Und all wir Hobbypsychologen waren danach und womöglich für längere Zeit noch mit dem eigenen Bewältigen dieser Niederlage beschäftigt. Wobei, das darf sicher sein, es eben kein zweites Barcelona war. Weshalb die Bewältigung schneller gehen wird.

Vorab: Es sei niemandem seine persönliche Einschätzung dieses Finales daheim genommen. Jeder leidet selbst so, wie er will und gerne auch mit immer neuen Höhe- bzw. Tiefpunkten des Leidens. Objektiv gesehen ist aber klar, dass es nur die Aktualität des Schmerzes gewesen sein kann, die zum Ausspruch verleitete, dass Drogbas Schüsse ins Tor im Resultat schlimmer gewesen seien als die Mutter aller Niederlagen. In diesem Spiel sah es keineswegs die gesamte Spielzeit lang so aus, als würde der FC Bayern sicherer Sieger dieser Partie werden, sondern nur genau von Müllers Tor bis zu Drogbas Ausgleich. Das ist zwar „schon au“ irgendwie bitter, hat aber eine ganze andere Qualität, zumal (bis auf den von Robben vergebenen Strafstoß) die ganz großen weiteren Chancen fehlten.

In einem Elfmeterschießen, und darauf lief die gesamte Spielanlage des FC Chelsea doch schon in den ersten Minuten hinaus, stehen die Chancen nun mal 50-50, wobei sie aufgrund diverser Umstände in diesem Fall aus Münchner Sicht schlechter standen. Zum Einen, weil man sich selbst diesen Riesendruck auferlegt hatte, das „Ding“ (O. Kahn) im eigenen Stadion unbedingt zu gewinnen. Zum Anderen, weil man immer noch keine professionelle Vorbereitung auf Eventualitäten eines Fußballspiels für nötig hält. Dazu gehörte, intensiv Elfmeter zu trainieren, die jeweiligen Spieler auf das vorzubereiten, was kommen kann und — das ist kein Muss, aber wie sichtbar wurde, wäre es nötig gewesen — auch die Schützen schon im Vorhinein zu bestimmen.

Ändern könnte man diese dann immer noch, wenn es soweit ist. Jupp Heynckes lief angeblich vom Einen zum Anderen und erntete nur Absagen, so dass der eigene Torwart schon einer der regulären fünf Elfmeterschützen sein musste. Was sich im Nachklapp als absolutes Plus für Manuel Neuer erwiesen hat, ist eine unübersehbare Peinlichkeit für jene, welche ins Finale mit dem höchsten aller möglichen fußballerischen Niveaus gingen und für diese Angelegenheit verantwortlich sind.

Weiterhin weiß doch jeder, dass man nicht im Vorhinein zum Geburtstag gratuliert. Insofern musste jeder, der einen Funken Aberglaube in sich wiemeln spürt, zusammenzucken, als die Kurve der Bayern die Worte „Unsere Stadt, unser Stadion, unser Pokal“ ausrollte und damit den Grundstein für die Niederlage gelegt hatte. Selbst wenn man nicht abergläubisch ist, ahnte man in diesen Momenten, dass es nie gut ist, die Götter herauszufordern, und wenn es nur die Fußballgötter sind.

So entspann sich eine Partie, die man so ähnlich schon im Halbfinale dieses Wettbewerbs gesehen hatte, und so unansehnlich es auch sein mag, es ist vollkommen legitim, so zu spielen. Zumal sich auch die berechtigte Frage stellt, wie stark oder schwach die Bayern wirklich waren — und wie viel der schwachen Offensivleistung der Gäste darin zu begründen war, dass Bayern eben so stark spielte.

Einen Höhepunkt an Frechheit lieferte jener Reporter von sky, der den Trainer des frisch gebackenen Champions-League-Sieger befragte, ob dieser den Stil seiner eigenen Mannschaft „schön“ fände. Ein bisschen frech ist es, diese Frage zu stellen. Frecher ist es allerdings, dass sich ein Mensch mit so wenig Ahnung vom Spiel jemals als Sportreporter beworben hat und somit zu diesem Job gekommen ist. Als wäre es im Fußball je um Schönheit gegangen und als interessierte das irgendjemanden im Moment des Triumphs — außer schlechten Verlierern, denen die Argumente fehlen. Und die einzigen Argumente, die es im Fußball gibt, sind erzielte Tore.

Man kann sich doch nicht ein (monetäres) Leben daraus basteln, die Unwägbarkeit des Fußballsports so sehr zu melken, dass es für ein Häuschen im Grünen reicht und man den Kindern die Universität bezahlen kann, wenn die Unwägbarkeit dann aber ernst macht mit ihrem Unwägbarsein, sich über ihre Existenz beschweren.

Weshalb sich stante pede ans Scheitern anschließende Diskussionen der üblichen Verdächtigen (Kahn: „Eier“, Effenberg: „Führungsspieler“, Lattek: „Neid“) auch darin erschöpfen, ihre Weltsicht auf den Fußball wiederzugeben, statt sich mit aktuellen Problemen des FC Bayern auseinandersetzen. Wer in einem Pokalwettbewerb im Fußball Zweiter wird, hat nicht allzu viel falsch gemacht, sonst wäre er dort nicht hingekommen. Was nicht bedeutet, dass man nichts verbessern könnte, denn:

Was ist nur aus dem FC Bayern geworden, der als ich als Kind zum Fußball kam noch nie ein Finale verloren hatte? Dann kam Aston Villa, dann Uerdingen, dann Porto und heutzutage verlieren die Bayern mal eben zwei Finals in einer Woche. Ein „Barcelona“ war es aber dennoch nicht, weil die Häufigkeit des Scheiterns bei den Bayern enorm zugenommen hat, und man deshalb dran gewöhnt sein müsste. Schon beim Abschlachten während des DFB-Pokalfinales durch den BVB spürte ich zum allerersten Mal in meinem Leben eine Gefühlsregung, die mir wirklich Angst bereitete: Ich hatte Mitleid mit den Bayern.

Zum selben Thema:

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Unbekanntes aus … der CSSR

Der tschechoslowakische Pokalsieger wurde von 1969 bis zum Ende dieses Bundesstaates in zwei getrennten Vorläufen ermittelt. Es wurde je ein tschechischer und ein slowakischer Pokalsieger ermittelt.

Die beiden jeweiligen Sieger bestritten im Anschluss ein Finale um den tschechoslowakischen Pokalsieg, welcher alleine zur Teilnahme am Europapokal der Pokalsieger berechtigte.

Es gab also in dieser Zeit nie ein innertschechisches oder innerslowakisches Pokalfinale in der CSSR. Einzig von 1961/62 bis 1968/69 wurde ein gesamttschechoslowakischer Pokalwettbewerb durchgeführt.

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Drei Mal ganz oben von fast allen anderen

Immer wenn ich mal wieder im Bauch der Allianz-Arena an den Duplikaten der gewonnen Pokale des Vereins vorbeikomme, summe ich innerlich diese Liste vor mich hin.

1974 – Atvidabergs FF, Dynamo Dresden, ZSKA Sofia, Ujpest Budapest, Atletico Madrid
1975 – Freilos, 1. FC Magdeburg, FC Ararat Eriwan, AS St. Etienne, Leeds United
1976 – Jeunesse Esch, Malmö FF, Benfica Lissabon, Real Madrid, AS St. Etienne

Und kann mich nicht entscheiden, ob ich die erste Runde 1976 oder die erste Runde 1975 für entscheidender für den weiteren Werdegang dieses Vereins von Welt halte.

Das waren noch Zeiten, als der Wettbewerb noch ein Pokalwettbewerb war. Und ganze vier Gegner reichten, um am Ende der Gewinner zu sein.

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Alle weißrussischen Pokalsieger

Seit 1992 findet ein eigener weißrussischer Pokalwettbewerb statt, er firmiert unter der Bezeichnung Kubak Belarusi, aktuelle Rekordsieger sind Belschyna Babrjusk und Dinamo Minsk mit je 3 Titeln. Der Pokalwettbewerb in Weißrussland ist offensichtlich noch recht jung.

Jahr Pokalsieger
1992 Dinamo Minsk
1993 Njoman Hrodna
1994 Dinamo Minsk
1995 Dinamo Minsk
1996 MPKZ Masyr
1997 Belschyna Babrjusk
1998 FK Wibzesk
1999 Belschyna Babrjusk
2000 Slawija Masyr
2001 Belschyna Babrjusk
2002 FK Gomel
2003 Dinamo Minsk
2004 Schachzjor Salihorsk
2005 MTZ-RIPA Minsk
2006 BATE Baryssau
2007 Dynamo Brest
2008 MTZ-RIPA Minsk
2009 Nawta Nawapolazk
2010 BATE Baryssau
2011 FK Gomel
2012 Naftan Nawapolazk
2013 -
2014 -
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Alle schottischen Pokalsieger

Aufgelistet sind hier die Gewinner des schottischen FA Cup („Scottish FA Cup“), der der zweitälteste Pokalwettbewerb der Welt ist. 1873 eingeführt und 1874 mit seinem ersten Sieger, ist nur der englische FA Cup wurde schon 1872 vergeben und ist somit älter.

Jahr Meister
1873/1874 FC Queen’s Park
1874/1875 FC Queen’s Park
1875/1876 FC Queen’s Park
1876/1877 FC Vale of Leven
1877/1878 FC Vale of Leven
1878/1879 FC Vale of Leven
1879/1880 FC Queen’s Park
1880/1881 FC Queen’s Park
1881/1882 FC Queen’s Park
1882/1883 FC Dumbarton
1883/1884 FC Queen’s Park
1884/1885 FC Renton
1885/1886 FC Queen’s Park
1886/1887 Hibernian Edinburgh
1887/1888 FC Renton
1888/1889 Third Lanark
1889/1890 FC Queen’s Park
1890/1891 Heart of Midlothian
1891/1892 Celtic Glasgow
1892/1893 FC Queen’s Park
1893/1894 Glasgow Rangers
1894/1895 St. Bernard’s Edinburgh
1895/1896 Heart of Midlothian
1896/1897 Glasgow Rangers
1897/1898 Glasgow Rangers
1898/1899 Celtic Glasgow
1899/1900 Celtic Glasgow
1900/1901 Heart of Midlothian
1901/1902 Hibernian Edinburgh
1902/1903 Glasgow Rangers
1903/1904 Celtic Glasgow
1904/1905 Third Lanark
1905/1906 Heart of Midlothian
1906/1907 Celtic Glasgow
1907/1908 Celtic Glasgow
1908/1909 -
1909/1910 FC Dundee
1910/1911 Celtic Glasgow
1911/1912 Celtic Glasgow
1912/1913 FC Falkirk
1913/1914 Celtic Glasgow
1914/1915 -
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 FC Kilmarnock
1920/1921 Partick Thistle
1921/1922 FC Morton
1922/1923 Celtic Glasgow
1923/1924 FC Airdrieonians
1924/1925 Celtic Glasgow
1925/1926 FC St. Mirren
1926/1927 Celtic Glasgow
1927/1928 Glasgow Rangers
1928/1929 FC Kilmarnock
1929/1930 Glasgow Rangers
1930/1931 Celtic Glasgow
1931/1932 Glasgow Rangers
1932/1933 Celtic Glasgow
1933/1934 Glasgow Rangers
1934/1935 Glasgow Rangers
1935/1936 Glasgow Rangers
1936/1937 Celtic Glasgow
1937/1938 FC East Fife
1938/1939 FC Clyde
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 FC Aberdeen
1947/1948 Glasgow Rangers
1948/1949 Glasgow Rangers
1949/1950 Glasgow Rangers
1950/1951 Celtic Glasgow
1951/1952 FC Motherwell
1952/1953 Glasgow Rangers
1953/1954 Celtic Glasgow
1954/1955 FC Clyde
1955/1956 Heart of Midlothian
1956/1957 FC Falkirk
1957/1958 FC Clyde
1958/1959 FC St. Mirren
1959/1960 Glasgow Rangers
1960/1961 Dunfermline Athletic
1961/1962 Glasgow Rangers
1962/1963 Glasgow Rangers
1963/1964 Glasgow Rangers
1964/1965 Celtic Glasgow
1965/1966 Glasgow Rangers
1966/1967 Celtic Glasgow
1967/1968 Dunfermline Athletic
1968/1969 Celtic Glasgow
1969/1970 FC Aberdeen
1970/1971 Celtic Glasgow
1971/1972 Celtic Glasgow
1972/1973 Glasgow Rangers
1973/1974 Celtic Glasgow
1974/1975 Celtic Glasgow
1975/1976 Glasgow Rangers
1976/1977 Celtic Glasgow
1977/1978 Glasgow Rangers
1978/1979 Glasgow Rangers
1979/1980 Celtic Glasgow
1980/1981 Glasgow Rangers
1981/1982 FC Aberdeen
1982/1983 FC Aberdeen
1983/1984 FC Aberdeen
1984/1985 Celtic Glasgow
1985/1986 FC Aberdeen
1986/1987 FC St. Mirren
1987/1988 Celtic Glasgow
1988/1989 Celtic Glasgow
1989/1990 FC Aberdeen
1990/1991 FC Motherwell
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Dundee United
1994/1995 Celtic Glasgow
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 FC Kilmarnock
1997/1998 Heart of Midlothian
1998/1999 Glasgow Rangers
1999/2000 Glasgow Rangers
2000/2001 Celtic Glasgow
2001/2002 Glasgow Rangers
2002/2003 Glasgow Rangers
2003/2004 Celtic Glasgow
2004/2005 Celtic Glasgow
2005/2006 Heart of Midlothian
2006/2007 Celtic Glasgow
2007/2008 Glasgow Rangers
2008/2009 Glasgow Rangers
2009/2010 Dundee United
2010/2011 Celtic Glasgow
2011/2012 Heart of Midlothian
2012/2013 Celtic Glasgow
2013/2014 FC St. Johnstone
2014/2015 Inverness Caledonian Thistle
2015/2016 Hibernian Edinburgh
2016/2017 Celtic Glasgow
2017/2018 Celtic Glasgow
2018/2019 Celtic Glasgow

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Rabuzins Sonne

Der kroatische Pokal, also jener Gegenstand, welchen man nach Gewinn des Pokalwettbewerbs überreicht bekommt, hat einen Spitznamen. Der lautet „Rabuzins Sonne“, benannt nach dem Schöpfer der Trophäe, Ivan Rabuzin, einem in Kroatien wohlgelittenen, inzwischen verstorbenen Künstler.

„Rabuzins Sonne“. Das stellt jetzt natürlich nichts anderes als nutzloses Wissen für Nerds dar. Doch nett mutet es schon an, wenn ein Pokal nicht einfach nur „DFB-Pokal“ oder eben [Fußballverbandsabkürzung]-Pokal genannt wird, sondern wenigstens noch einen Spitznamen besitzt, der etwas mehr Dinglichkeit in diese Bezeichnungen bringt.

Gibt es noch andere Spitznamen für Landespokale?

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