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Schlagwort: Rom

Alle Orte der CL-Finals

Zwar werden die Stadien im europäischen Profifußball allgemein immer einheitlicher. Gerade für die ganz großen Stadien auf diesem Kontinent gilt dies aber immer noch nicht; gerade hier zeigen sich doch immer noch enorme Unterschiede eine ausgesprochene Prägnanz der jeweiligen Arenen. Aus diesem Grund ist es auch für neutrale Fans immer noch spannend, wo am Ende einer Saison jeweils das Finale der Champions League ausgetragen wird. Oft ist es eine der Hauptstädte der größeren Länder, allein schon aus Gründen der Kapazität. Nicht allein der Stadien, sondern auch der infrastrukturellen Einrichtungen wie Hotelbetten oder Flughäfen und Bahnhöfe, die jeweils in kurzer Zeit an- und wieder abreisenden Fans im Rahmen eines solchen Finals der Champions League bewältigen können müssen. Gerade zur Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gab es aber auch noch kleinere Städte wie Stuttgart oder Bern, die in den Genuss der Ausrichtung dieses bedeutsamsten Spiel des europäischen Vereinsfußballs ist.

Und gerade in den letzten Jahren kommen viele Städte hinzu, die man aus diversen Gründen lange Zeit gar nicht als Austragungsort der Champions League berücksichtigt hatte, wie Berlin, Moskau oder Istanbul. Hier gibt es jedenfalls die komplette Übersicht über alle Austragungsorte der Finals der Champions League, nicht zuletzt mit dem dazugehörigen Namen des Stadions.

Liste der Stadien der Finals in der Champions League

Jahr Stadion Stadt
1955/1956 Prinzenpark Paris
1956/1957 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1957/1958 Heyel-Stadion Brüssel
1958/1959 Neckarstadion Stuttgart
1959/1960 Hampden Park Glasgow
1960/1961 Wandorfstadion Bern
1961/1962 Olympiastadion Amsterdam
1962/1963 Wembley London
1963/1964 Praterstadion Wien
1964/1965 San Siro Mailand
1965/1966 Heysel-Stadion Brüssel
1966/1967 Estadio Nacional Lissabon
1967/1968 Wembley London
1968/1969 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1969/1970 San Siro Mailand
1970/1971 Wembley London
1971/1972 De Kuip Rotterdam
1972/1973 Stadion Roter Stern Belgrad
1973/1974 Heysel-Stadion Brüssel
1974/1975 Prinzenpark Paris
1975/1976 Hampden Park Glasgow
1976/1977 Olympiastadion Rom
1977/1978 Wembley London
1978/1979 Olympiastadion München
1979/1980 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1980/1981 Prinzenpark Paris
1981/1982 De Kuip Rotterdam
1982/1983 Olympiastadion Athen
1983/1984 Olympiastadion Rom
1984/1985 Heysel-Stadion Brüssel
1985/1986 Estadio Ramon Sanchez Pizjuan Sevilla
1986/1987 Praterstadion Wien
1987/1988 Neckarstadion Stuttgart
1988/1989 Camp Nou Barcelona
1989/1990 Praterstadion Wien
1990/1991 Stadio San Nicola Bari
1991/1992 Wembley London
1992/1993 Olympiastadion München
1993/1994 Olympiastadion Athen
1994/1995 Ernst-Happel-Stadion Wien
1995/1996 Olympiastadion Rom
1996/1997 Olympiastadion München
1997/1998 Amsterdam-Arena Amsterdam
1998/1999 Camp Nou Barcelona
1999/2000 Stade de France Paris
2000/2001 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2001/2002 Hampden Park Glasgow
2002/2003 Old Trafford Manchester
2003/2004 Arena auf Schalke Gelsenkirchen
2004/2005 Atatürk-Olympiastadion Istanbul
2005/2006 Stade de France Paris
2006/2007 Olympiastadion Athen
2007/2008 Olympiastadion Luschniki Moskau
2008/2009 Olympiastadion Rom
2009/2010 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
2010/2011 Wembley London
2011/2012 Allianz-Arena München
2012/2013 Wembley London
2013/2014 Estadio da Luz Lissabon
2014/2015 Olympiastadion Berlin
2015/2016 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2016/2017 Millennium Stadium Cardiff
2017/2018 Olympiastadion Kiew
2018/2019 Estadio Metropolitano Madrid
2019/2020 Atatürk-Olympiastadion Istanbul

Wie man sieht, stehen auch die nächten beiden Finalorte bzw. -stadien bereits fest. Für 2019 ist das natürlich klar. Wieder einmal geht es nach Madrid. Allerdings ist zum ersten Mal das neu errichtete Heimstadion von Atletico Madrid Schauplatz des Showdowns in der Champions League, und nicht die Heimstätte von Real Madrid, das Estadio Santiago Bernabeu, wie es bislang schon 7x der Fall war.

Top-Ziele für Fußballreisen

Was mit den jüngeren Zielen wie Cardiff oder Istanbul eben auch zeigt, dass sich da immer wieder Reiseziele auftun, die zumindest für den herkömmlichen Fußballfan nicht so gewöhnlich sind. Was wiederum oft bedeutet, dass man bei einer Planung für einen Kurztrip dorthin eventuell ein wenig Unterstützung benötigen könnte. Auf diesen Bereich hat sich der Anbieter FussballTrip spezialisiert, der sich gerade den Reisen zu europäischen Zielen und weniger innerhalb Deutschlands widmet und dies nun auch schon länger tut. Dabei muss es nicht mal das Finale der Champions League sein. Auch für viele Partien der Gruppenphase oder der KO-Runde der Champions League wird man hier fündig werden.

Übersicht der Zahl der Finals pro Stadt

Als weitere Informationsquelle noch die Liste aller Städte, die bislang mehr als einmal Austragungsort eines Finals der Champions League waren.

Stadt Stadien Finals der CL
London Wembley 7
Paris * Prinzenpark, Stade de France 5
Madrid Estadio Santiago Bernabeu 4
Brüssel Heyel-Stadion 4
Rom Olympiastadion 4
Wien Praterstadion, Ernst-Happel-Stadion 4
Mailand San-Siro-Stadion, Giuseppe-Meazza-Stadion 4
München Olympiastadion, Allianz-Arena 4
Glasgow Hampden Park 3
Athen Olympiastadion 3
Amsterdam Olympiastadion, Amsterdam-Arena 2
Rotterdam De Kuip 2
Stuttgart Neckarstadion 2
Barcelona Camp Nou 2
Lissabon Estadio Nacional, Estadio da Luz 2
Istanbul Atatürk-Olympiastadion 2

* Paris wird hier von uns als fünfmaliger Austragungsort gezählt, obwohl sich das Stade de France außerhalb der offiziellen Stadtgrenzen von Paris befindet. Man darf es aber wohl als zu Paris gehörig werten, wenn man es nicht allzu streng nimmt.

Wenn man wissen möchte, welcher Club jeweils das Finale dieses Wettbewerbs gewonnen hat, so wird man übrigens im Beitrag zu allen Siegern der Champions League fündig.

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Alle Stadien der EM 2020

Erstmals seit ihrer Einrichtung wird die Europameisterschaft im Jahr 2020 nicht in einem oder zwei Ländern ausgetragen, sondern in ganz Europa. Das wird natürlich für Fans und Spieler ein ganz anderes Turnierfeeling sein als zuvor, bzw. genauer gesagt: Es wird für alle ein sehr unterschiedliches Feeling sein. Manche Partien werden hoch im Norden von Europa ausgetragen werden, wo auch im Sommer nicht mit allzu großer Hitze zu rechnen ist. Andere wiederum werden in südlichen und südöstlichen Gefilden Europas stattfinden, wo die Spieler – und eben auch Fans – teilweise schon unter sehr großer Hitze leiden könnten. Doch hier nun der genaue Blick auf die insgesamt dann doch nur 12 Städte bzw. Stadien, die den Zuschlag für diese sehr außergewöhnliche EM 2020 erhalten haben.

Liste der Austragungsorte der EM 2020

Jeweils Stadt und Stadion sind in dieser Liste genannt:

Stadt Stadion
London Wembleystadion
Amsterdam Johan-Cruyff-Arena
Baku Nationalstadion
Bilbao San Mamés
Budapest Neues Nationalstadion
Bukarest Arena Nationala
Dublin Aviva Stadium
Glasgow Hampden Park
Kopenhagen Parken
München Allianz-Arena
Rom Olympiastadion
St. Petersburg Krewstowski-Stadion

Wahrlich ein bunter Mix quer durch ganz Europa, den sich die UEFA da ausgewählt hat. In Ost-West-Ausrichtung sind es von Dublin bis St. Petersburg 2.300 Kilometer Luftlinie. In Nord-Süd-Ausrichtung sind es annähernd genauso viele Kilometer von St. Petersburg bis Rom, die Ausrichterstädte bei dieser EM 2020 voneinander trennen.

Nicht akzeptierte Bewerbungen für die EM 2020

Allerdings konnte die UEFA natürlich auch nur aus jenen Städten bzw. Stadien auswählen, welche sich überhaupt beworben haben. Dies waren insgesamt 19 Städte, wobei Brüssel mit seinem noch zu errichtenden neuen Nationalstadion ebenfalls den Zuschlag erhalten hatte. Allerdings hatten die Belgier sich inzwischen gemeldet und angekündigt, dass ihr Stadion voraussichtlich nicht rechtzeitig fertig werden würde. Die übrigen 6 Bewerberstädte waren die folgenden:

Stadt Stadion
Jerusalem Teddy-Stadion
Skopje Philipp-II-Arena
Cardiff Millenium Stadium
Solna Friends Arena
Sofia Wassil-Lewski-Nationalstadion

Übersicht der interessierten Städte ohne Bewerbung

Dazu kommen aber auch noch etliche weitere Städte, die zunächst eine Bewerbung in Erwägung zogen, sich dann aber doch nicht dazu entschlossen. Mit diesen Städten wäre der Reigen der Kandidaten noch bunter und noch weiter über Europa verteilt gewesen. Dazu kam es dann aber bekanntlich nicht. Die weiteren zunächst an der Ausrichtung der EM 2020 interessierten Städte waren die folgenden:

Stadt Stadion
Athen Olympiastadion Athen
Astana Astana Arena
Basel St. Jakob-Park
Belgrad Stadion Rajko Mitic
Lyon Parc Olympiques Lyonnai
Donezk Donbass Arena
Helsinki Olympiastadion Helsinki
Istanbul Atatürk-Olympiastadion
Eriwan Stadion Hrasdan
Polen Warschau oder Chorzow
Portugal Lissabon oder Porto
Prag Neues Nationalstadion
Zagreb Stadion Maksimir

Diese alle reichten aber gar nicht erst eine Bewerbung ein, sodass sie auch nicht schlussendlich ausgewählt werden konnten.

Besondere EM steht schon fast vor der Tür

Dennoch verspricht diese EM 2020 mit ihrem doch sehr ungewöhnlichen Weg der Verteilung der Spiele über etliche Länder ein sehr besonderes Turnier zu werden. Das wiederum kann man auch dazu nutzen, sich beim online Spielen mit dieser Thematik zu beschäftigen und sein Glück zu versuchen. Sicher wird es auch diesmal Favoriten und Underdogs, sehr attraktive und weniger spannende Quoten für diese Partien der EM 2020 geben.

Die bisherigen Sieger der Europameisterschaften kann man hier auf der Webseite natürlich auch nachlesen, wobei dort die jeweiligen Ausrichterstädte fehlen. Zudem findet man auch alle bisherigen Torschützenkönige der EM und viele weitere historische Daten. Die Ausrichterstädte liegen dafür jetzt hier inklusive der interessierten, aber nicht teilnehmenden sowie der abgelehnten Bewerber für die EM 2020 vor, die wirklich verspricht, etwas ganz Besonderes zu werden.

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Pakt mit dem Teufel oder profane Gottlosigkeit?

Falls es noch eines Beweises bedurft hätte, dass man dort mit dem Teufel paktiert — oder, wenn man länger drüber nachdenkt, eben gerade nicht mit dem Teufel paktiert — so sollte die Information, dass der Staat Vatikanstadt das einzige Land des Planeten darstellt, welches über keinen eigenen Fußballplatz verfügt, einen Haken hinter dieses Fragezeichen machen.

Allerdings, da kommt der Teufel dann doch wieder ins, ähem, Spiel, betreibt man in dem Land Vatikanstadt eine eigene Fußballliga mit 16 Teams. Deren Begegnungen werden auf einem zu Italien gehörenden Fußballplatz in Rom ausgetragen. Auf dem eigenen Staatsgebiet existiert keinerlei Freiraum, um einen Fußballplatz zu errichten.

Auf eigenem Herrschaftsgebiet lässt man also keine anderen überirdischen Wesen walten, und sei es nur der Fußballgott.

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Gefährliches Gravitationsloch im Olympiastadion entdeckt

Allerdings im Olympiastadion zu Rom. Gefunden, bzw. darüber gestolpert ist niemand Geringerer als Jürgen Klinsmann, der schon immer ein Händchen für die besonderen Fünde hatte.

Was passiert bei einem Gravitationsloch? Das ist ganz einfach. An diesem Ort ist ein Loch in der den Erdball umspannenden Gravitation, hier ist sie nicht wirksam. Weshalb man dort für einen kurzen Moment, so lange man sich in diesem Loch befindet oder sich hindurch bewegt, schwerelos fühlt. Natürlich äußert sich das oft in für Außenstehende nicht nachzuvollziehenden motorischen Entgleisungen: Die Bewegungen von Gliedmaßen erscheinen unwillkürlich, auch Frisuren können dadurch in schwere Mitleidenschaft gezogen werden.

Klinsmann hatte Glück bei seinem Fund. Er kam mit dem Leben davon und wurde nicht hinaus ins All gejagt. Wie schnell das aber hätte passieren können, macht die Videoaufzeichnung von seiner Durchschreitung des Gravitationsloch deutlich:

Bei 1:20:43 fällt er zunächst den Gesetzen der Gravitation folgend zu Boden — bis plötzlich! Seine Beine durchs Gravitationsloch gleiten und infolge fehlender Schwerkraft nach oben schnellen, beinahe den gesamten restlichen Körper hinaus ins All befördern. Noch einmal besonders gut zu erkennen bei 1:21:06.


Glück gehabt, Nationalmannschaft von 2004-2006, FC Bayern und amerikanischer Fußballverband!

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Jörg Wontorra empfängt die Weltmeister 1990 am Frankfurter Flughafen

Während in der Gegenwart heute die ersten beiden Viertelfinals der Frauen-WM 2011 stattfinden, während das Finale in Frankfurt erst in einer Woche über die Bühne gehen wird, blicken wir etwas länger zurück in die Vergangenheit, auf den 9. Juli 1990, einen Tag nach dem 8. Juli 1990.

Die deutsche Nationalmannschaft kehrt unter Bundestrainer Holger Osieck und dem einen oder anderen Teamchefchen aus Rom zurück, mit dem Pokal in den Händen.

Einige Geschenke von den Journalisten (!) kommen hinzu. Andreas Brehme erklärt genau, wie das so war im Spiel, am damaligen gestern. Durchaus zuhörenswert, das alles.

Sollte die deutsche Frauennationalmannschaft Weltmeisterinnen werden, wird es übrigens keinen solchen Empfang am Frankfurter Flughafen geben — denn dann wären sie ja schon in Frankfurt.

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Alle Olympiasieger im Fußball

Jahr Ort Gold Silber Bronze Vierter
1900 Paris UK Frankreich Belgien -
1904 St. Louis Kanada USA USA -
1908 London UK Dänemark Holland Schweden
1912 Stockholm UK Dänemark Holland Finnland
1920 Antwerpen Belgien Spanien Holland -
1924 Paris Uruguay Schweiz Schweden Holland
1928 Amsterdam Uruguay Argentinien Italien Ägypten
1932 Los Angeles Fußball nicht olympisch - - -
1936 Berlin Italien Österreich Norwegen Polen
1948 London Schweden Jugosl‘n Dänemark UK
1952 Helsinki Ungarn Jugosl‘n Schweden BRD
1956 Melbourne UdSSR Jugosl‘n Bulgarien Indien
1960 Rom Jugosl‘n Dänemark Ungarn Italien
1964 Tokio Ungarn CSSR DDR* Ägypten
1968 Mexiko City Ungarn Bulgarien Mexiko Japan
1972 München Polen Ungarn DDR
UdSSR
-
1976 Montreal DDR Polen UdSSR Brasilien
1980 Moskau CSSR DDR UdSSR Jugosl‘n
1984 Los Angeles Frankreich Brasilien Jugosl‘n Italien
1988 Seoul UdSSR Brasilien BRD Italien
1992 Barcelona Spanien Polen Ghana Australien
1996 Atlanta Nigeria Argentinien Brasilien Portugal
2000 Sydney Kamerun Spanien Chile USA
2004 Athen Argentinien Paraguay Italien Irak
2008 Peking Argentinien Nigeria Brasilien Belgien
2012 London Mexiko Brasilien Südkorea Japan
2016 Rio de Janeiro Brasilien Deutschland Nigeria Honduras
2020 Tokio

* Es spielte die Fußball-Auswahl der DDR für das Olympia-Team von Gesamtdeutschland, welches sich in einer Vorqualifikation gegen die Auswahl der BRD durchsetzte.

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Live! Champions-League-Finale: FC Barcelona — Manchester United

[Update] Das Rätsel um Eto‘os Jubelgeste ist anscheinend geklärt:

Eto‘o then explained his gesture of slapping his arm after the goal as he stated that it means „el sangre de mi padre“ (my father’s blood). „I dedicate this cup to my father, I am very happy, I helped my team to win and that’s fantastic,“ he added.

So zu lesen bei goal.com, wie seriös diese Information ist, bleibt unklar. Via surfguard.

Als letztes Fazit bleibt für heute, dass wir (ich meine Euch und mich) nur begrüßen können, dass die Champions League für andere Teams durchlässiger werden soll, zumindest auf dem Papier. Einwände anyone? Ich hoffe nicht.

Noch offener ist die Frage, was da mit meinem Server los war. Ohne diesen Schmock hätte ich vielleicht auch mehr vom Spiel mitbekommen. Angeblich, so sagt all-inkl jedes Mal, wenn ich mich beschwere, läge es daran, dass WordPress zu viele Datenbankabfragen öffnet, aber nicht schließt, weshalb schon bei vergleichsweise geringer Auslastung der Ofen aka Datenbank aus ist. Kann das irgendjemand bestätigen oder ist das einfach nur Geschwaller von all-inkl?

Offen bleibt die Frage, was die Geste von Eto‘o nach seinem Tor bedeuten sollte. Wir werden es morgen auf diversen Radsportseiten lesen.

Fazit Nicht langweilig, durchaus ein ansehnliches Finale. Verdienter Sieger Barcelona. Manchester kam nicht zur Entfaltung, weil es sich von dem 0:1 total von der Rolle bringen ließ. So einen Bruch hat man selten bei Teams dieser Qualität gesehen.

Spielende Barcelona gewinnt die Champions League dank eines nicht aus den Puschen kommenden Manchester United und dank Herrn Övrebrö. Ansonsten hätte Ballack hier, und so weiter. Ganz enttäuschende Leistung – von meinem Server.

90′ So, noch 102 Sekunden. Ungefähr. Aber die Anspielung hat sich auch schon totgelaufen. Traurige Engländer im Stadion tun einem ungefähr gar nicht leid: 12x Meister seit Gründung der Premier League: Man muss auch mal erfahren, wie das ist mit dem Verlieren. Yin, Yang.

85′ Man hat nicht den Eindruck, dass hier noch was passieren könnte. Berbatov über das Tor. Natürlich, Berbatov. Darauf hätte man auch früher kommen können.

82′ „Messi verlor seinen Schuh, weil er so schräg in der Luft lag.“ Wir beneiden all jene, die schon vor geraumer Zeit auf „stumm“ geschaltet hatten.

71′ 2:0 für Barcelona Thomas Häßler Lionel Messi köpft das 2:0 für Barcelona. Eine Flanke scheint ewig unterwegs zu sein, Messi dennoch in der Mitte frei wie ein Vogel, der allerdings ziemlich klein ist. Trotzdem das Tor.

70′ Schönes Duell nach Eckball von Manchester: Rooney verteidigt erfolgreich im Laufduell gegen Lionel Messi.

65′ Immer zerfahrener das Ganze jetzt. Hoffentlich wird die zweite Halbzeit besser. Eine Schwalbe reiht sich an den nächsten Versuch, einen Freistoß zu schinden an. Ronaldo ist ein ganz widerlicher Braten. Heute.

60′ Ein Fitzelchen zu steil für Rooney in den Strafraum gespielt, sonst hätten drei Mancunians frei vor dem Tor gestanden. Die Partie erinnert an einen Mittwoch Abend im Mai 2009.

56′ Konsequent wäre es, wenn Manchester jetzt wie Barcelona in der ersten Halbzeit ohne größeren Ansatz nach diversen Chancen für Barcelona den Ausgleich erzielen würde. Allerdings ist weder Fußball konsequent noch die Realität.

50′ Manchester hat anscheinend nicht richig zugehört in der Halbzeitpause, obwohl die Legende geht, dass es schwer sei, Fergusons Organ zu überhören. Barcelona jetzt mit 3 guten Strafraumszenen in Folge.

46′ Wer 1:0 führt, der stets … und so weiter. Jetzt zeigt den Millionen vor dem Fernseher noch mal … was man hier nicht lesen konnte.

Immer noch Halbzeit Puh, das ist aber langweilig hier.

Halbzeit Bis jetzt ist noch nicht viel passiert. Ronaldo hat ein paar Mal neben das Tor geschossen. Danach hat Eto‘o ins Tor geschossen. Deshalb Halbzeitstand Barcelona – Manchester 1:0. Hoffentlich ist in der zweiten Halbzeit mehr los. Auf dem Feld. Zugriffe hier dürften es gerne auch weniger sein, dann könnte man vielleicht auch mal wieder was schreiben.

20.45h „Fluch“? Ich denke da eher an das Bermudadreieck oder Montezumas Rache. Aber es sind doch gerade mal 17 Jahre Champions League.

20.31h Sehr sympathisch, wie Ottmar Hitzfeld immer noch beim Barzelona bleibt, während sich alle Welt mit dem ç einen abbricht. Ich wäre ja auch für Zent statt Cent, aber nun gut, çurück çum Thema.

20.24h Eine beliebte und oft gehörte Antwort auf die Frage, die Herr Wieland gerade stellte: Für die, bei denen nicht Ronaldo mitspielt. Waberte hier jedenfalls gerade durch den Raum. Da kann man weder von Fachwissen noch von keinem Fachwissen sprechen.

20.20h Herr Wielands Twtpoll zum Spiel:
Heute Abend quetsche ich meine Däumchen für … http://twtpoll.com/r/l2ss7b

20.12h Vielleicht nicht ganz so bekannt, wie dass Deutschland in diesem Stadion Weltmeister wurde: 1980 wurde man hier auch Europameister. Eric Gerets, Rene Vandereycken, Francky van der Elst. You name it.

20.06h Michael Ballack spielt bekanntermaßen nicht mit. Der Ausgang der Partie ist also völlig offen. Den Job mit den Bildern von tränenüberströmten Gesichtern nach Abpfiff könnte Cristiano Ronaldo übernehmen. Bei der EM 2004 hatte er das schon ganz passabel gemacht.

19.57h Guardiola wäre der erste Trainer, der in seiner ersten Saison die Champions League gewinnt. „Intelligenz ist wichtiger als Erfahrung“, sagt Guardiola mit Blick auf seine 13 Spiele als Trainer bei Champions-League-Spielen im Vergleich zu Fergusons über 150 Partien. „Intelligenz ist wichtiger als Erfahrung“, dieses Mantra betet just in diesem Moment auch Jürgen Klinsmann bei der Gartenarbeit herunter.

19.48h Für kurze Zeit herrschte Verwirrung, welches Champions-League-Finale heute eigentlich stattfindet: das von 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 oder 2012. Anhand der relativen Altersmilde im Auftreten Alex Fergusons konnte aber 2009 als zweifelsfrei richtiges Jahr ermittelt werden. Nächstes Jahr dann wieder Manchester United gegen Chelsea. Oder Arsenal. Oder Arsenal gegen Barcelona.

19.37h Busacca, der schweizer Schiedsrichter der Partie, hat seinen Fluchtplan schon genau ausgeklügelt. Spätestens nach dem 5. verweigerten Strafstoß wird dieser wohl auch zum Einsatz kommen müssen. Auf Knopfdruck in der Sicherheitszentrale kann seine Emailadresse geändert werden, zudem liegen in der Schiedsrichterkabine anklebbare Bärte und Kotletten bereit.

19.27h Warum man bei dieser inzwischen doch enormen Auswahl an reinen Fußballstadien immer wieder sogar bei einem Finale Stadien mit Laufbahn auswählt, bleibt unerklärlich. Man hat doch sowieso nur noch 2 statt früher 3 Endspielen pro Saison. Muss man jetzt in Frankfurt z. B. noch ein halbes Leben lang auf ein Endspiel warten, während wir die Laufbahn in Rom beglotzen dürfen?

19.12h Die ersten Messerattacken in der Nacht zuvor liegen schon hinter uns. „Stab-City“ war da als Bezeichnung für Rom nicht völlig verkehrt. Eins der Opfer war ein US-Amerikaner, welchen die Täter irrtümlich für einen Manchester-Fan hielten. Sagten sie zumindest. Erstens schützt US-Amerikaner-Sein nicht davor, Manchester-Fan zu sein und zweitens ist es doch ohnehin eher irrelevant, wenn man schon beschlossen hat, mit einem Messer aus dem Haus zu gehen in der Absicht, es auch zu benutzen.

Heute Abend wird hier live aus dem Olympiastadion in Rom vom Champions-League-Finale geschrieben. Wenn die Zeit reicht, gibt es im Laufe des Tages auch noch ein paar Vorinformationen. Ansonsten ab ca. 20h live und koloriert, hier bei mir. Bis dann!

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