Zum Inhalt springen

Schlagwort: Rumänien

Liste der Rekordmeister pro Land in Europa

Es ist gar kein so neues Phänomen, wie man als unbedarfter Beobachter vielleicht annimmt. Auch vor den Zeiten der immer größer werdenden finanziellen Unterschiede zwischen den Top-Clubs eines Landes und deren ersten Verfolgern war es schon so, dass einige wenige Clubs den Fußball in einem Land dominierten. Dies ist schlicht ein allgemeines Prinzip, sofern man keine geschlossenen Systeme wie im US-Sport verbreitet etabliert. Wo der Erfolg ist, und das ist allzu häufig auch in den größten Städten des jeweiligen Landes, generiert der Fußball mehr Einnahmen, mehr Strahlkraft und verstärkt eine auch geographisch und strukturell existierende Ungleichheit auch im Sport. Zumindest ab dem Moment, in dem in diesem auch Geld verdient wird und das ist im Fußball bekanntlich seit seinen Kindertagen an der Fall. Schließlich waren es Wirte in England, die die ersten Fußballspiele organisierten, damit Zuschauer anlockten und so für sich für Umsatz sorgen konnten.

Mögen es damals noch nur ein paar Schillinge gewesen sein und es sich heute um Milliarden von Euro oder auch Dollar handeln, die mit dem Fußball generiert werden, ob per Merchandising, per TV-Rechten, Zuschauereinnahmen und Catering oder Wettlizenzen für Anbieter wie z. B. Ladbrokes – die großen Clubs eines Landes sind heute meist noch dieselben wie vor 80 oder 100 Jahren – und wen wundert’s? – sie befinden sich tatsächlich fast immer in den größten Städten eines Landes. Und so finden wir in der hier vorliegenden Liste der jeweiligen Rekordmeister eines Landes fast ausschließlich Clubs aus der jeweiligen Hauptstadt, sofern die Einwohnerzahl eines Landes eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet und es mehrere, annähernd gleichwertige Zentren in einem Land gibt.

Allerdings sind hier die Rekordmeister pro höchster Liga erfasst. Wenn es so wie in Deutschland, schon lange Meisterschaften gab, ohne dass diese in einer landesweiten Liga ausgespielt wurden, kommen diese hier nicht zum Tragen.

Liste der Rekordmeister pro Mitglied der UEFA

Land Rekordmeister Titel
Albanien KF Tirana 24
Andorra FC Santa Coloma 11
Armenien FC Pjunik Erewan 14
Aserbaidschan Neftci Baku 8
Belgien RSC Anderlecht 34
Bosnien und Herzegowina FK Zeljeznicar Sarajewo 6
Bulgarien ZSKA Sofia 31
Dänemark FC Kopenhagen 12
Deutschland FC Bayern München 27
England Manchester United 13
Estland FC Flora Tallinn 11
Färöer HB Torshavn 26
Finnland HJK Helsinki 13
Frankreich AS Saint-Etienne 10
Georgien Dinamo Tiflis 16
Gibraltar Lincoln Red Imps FC 22
Griechenland Olympiakos Piräus 44
Irland Shamrock Rovers 17
Island KR Reykjavik 26
Israel Maccabi Haifa 7
Italien Juventus Turin 34
Kasachstan FK Astana 5
Kosovo FC Prishtina 17
Kroatien Dinamo Zgreb 19
Lettland Skonto Riga 15
Luxemburg Jeunesse Esch 24
Moldawien Sheriff Tiraspol 16
Montenegro FK Podgorica 3
Niederlande Ajax Amsterdam 25
Nordirland Linfield FC 52
Nordmazedonien Vardar Skopje 10
Norwegen Rosenborg Trondheim 26
Österreich Rapid Wien 32
Polen Gornik Zabrze 14
Portugal Benfica Lissabon 36
Rumänien Steaua Bukarest 26
Russland Spartak Moskau 10
San Marino Tre Fiori 7
Schottland Celtic Glasgow 5
Schweden Malmö FF 20
Schweiz GC Zürich 27
Serbien Partizan Belgrad 8
Slowakei SK Slovan Bratislava 8
Slowenien NK Maribor 14
Spanien Real Madrid 33
Tschechien Sparta Prag 12
Türkei Galatasaray 21
Ukraine Dynamo Kiew 15
Ungarn Ferencvaros Budapest 29
Wales The New Saints FC 12
Weißrussland BATE Borrisov 15
Zypern APOEL Nikosia 27

Natürlich krankt die Vergleichbarkeit dieser absoluten Zahlen daran, dass sie jeweils nach der natürlich nicht einheitlich erfolgten Gründung der jeweils aktuellen Liga mit ihrer Zählung begannen. Für England heißt das zum Beispiel, seit Einführung der Premier League 1992, alles, was davor geschah, zählt nicht. Tatsächlich hat beispielsweise Manchester United bereits 20 Meistertitel gewonnen, ist damit auch absoluter Champion bzw. Rekordmeister in England. Die große Mehrheit dieser 20 Titel gewann man aber, 13 nämlich, erst nach Einführung der Premier League, währen der FC Liverpool, der mit 18 Titeln die zweithäufigsten Meistertitel gewann, noch keinen einzigen Titel in der Premier League gewann.

Vor allem in vielen Ländern im früheren Ostblock inklusive Jugoslawien sind die jeweiligen Landesligen noch sehr jung, sodass man hier eben nur in wenigeren Fällen auf so einen klar dominierenden Club kommt. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch ausweiten, wobei ein Land in der Regel auch zwei oder drei große Clubs verträgt, wie es für die Niederlande typisch ist, für Spanien und mit Juventus, Inter und AC auch für Italien. Allein in Deutschland ist es so, dass der FC Bayern 50 % aller Titel in der Bundesliga gewonnen hat – und die beiden nächstbesten Clubs, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach kommen jeweils nur auf 5 und das auch meist nur in einer sehr speziellen Phase ihrer Existenz. Aber damit ist man europaweit auch nicht völlig alleine, wobei sich ein solches Phänomen wie eingangs erwähnt meist eher in kleineren Ländern zeigt.

Stand der Daten ist Sommer 2019.

Kommentare geschlossen

Alle Gewinner des Goldenen Balls bei U20-WM

Aktuell steht die 22. Ausgabe der U20-Weltmeisterschaft an, die 1977 zum ersten Mal ausgetragen wurde und seitdem alle zwei Jahre stattfindet. Natürlich ist immer am wichtigsten, welche Nation die U20-WM gewinnt. In den jeweiligen Ländern erregt dies aber bei Weitem nicht so viel Aufsehen, wie ein vergleichbarer Titel bei den Senioren. Wichtig ist aber auch immer, für die Spieler selbst, sich auf dieser Weltbühne zu präsentieren. Im Mai und Juni 2019 dürfen das jeweils 23 Spieler in den Kadern der 24 teilnehmenden Verbände in Polen tun – und am Ende werden auch noch weitere Auszeichnungen vergeben als alleine der Titel des Weltmeisters.

Den „Goldenen Ball“ erhält der beste Spieler des Turniers, der von einer Jury der FIFA bestimmt wird. Damit ist nicht der beste Torschütze gemeint, dieser erhält den Goldenen Schuh eines jeweiligen Turniers. Der Goldene Ball geht auch durchaus mal an nicht ganz so offensiv tätige Spieler, auch wenn das natürlich die Regel ist, wie die folgende Übersicht zeigen wird.

Alle Sieger des Goldenen Balls in einer Liste

Jahr Sieger Nation
1977 Wladimir Bessanow UdSSR
1979 Diego Maradona Argentinien
1981 Romulus Gabor Rumänien
1983 Geovani Brasilien
1985 Paulo Silas Brasilien
1987 Robert Prosinecki Jugoslawien
1989 Bismarck Brasilien
1991 Emilio Peixe Portugal
1993 Adriano Silva Brasilien
1995 Caio Ribeiro Decoussau Brasilien
1997 Nicolas Olivera Uruguay
1999 Seydou Keita Mali
2001 Javier Saviola Argentinien
2003 Ismail Matar VAE
2005 Lionel Messi Argentinien
2007 Sergio Aguero Argentinien
2009 Dominic Adiyiah Ghana
2011 Henrique Brasilien
2013 Paul Pogba Frankreich
2015 Adama Traore Mali
2017 Dominic Solanke England
2019

Äußerst namhafte Spieler finden sich in dieser Liste und da wäre Lionel Messi natürlich der herausragendste, der gleich darauf von Sergio Aguero gefolgt wurde. Doch wer etwas älter ist, wird auch über den Namen Diego Maradona stolpern, „el pibe de oro“, der „Goldjunge“, der damals schon als echtes Wunderkind galt und dieser Einschätzung beim zweiten Turnier 1979 wohl sehr gerecht wurde, dass er auch den Goldenen Ball erhielt. Und so darf es nicht erstaunen, dass sowohl Diego Maradona als auch Lionel Messi die jeweilige Ausgabe der U20-WM mit Argentinien auch gewinnen konnten.

Wie überhaupt Argentinien Rekordweltmeister bei diesem U20-Turnier ist. Allerdings stellt das Land nicht die meisten Sieger der Wertung zum „Goldenen Ball“, das erreichte Brasilien. Darunter ebenso namhafte Spieler wie Adriano Silva, aber auch weniger bekannte. Insgesamt siegten 6 Brasilianer und 4 Argentinier.

Was die jeweilige Ausgabe der U20-WM für Fußballfans so interessant macht, ist aber nicht allein die Frage nach dem Weltmeister oder dem besten Torschützen oder Spieler. Jede einzelne Partie bietet viele Möglichkeiten bei einem der vielen Sportwettenanbieter eine Wette auf den Ausgang dieser oft schwer einzuschätzenden Duelle zu platzieren. Das mag vielleicht nicht ganz so positiv klingen, tatsächlich sind bei diesen Juniorenturnieren aber Außenseitersiege in einzelnen Partien viel wahrscheinlicher als bei den Senioren. Und deshalb sollte man sowohl die aktuelle U20-WM in Polen im Blickfeld haben, als auch alle nachfolgenden Ausgaben. Selbst wenn man nicht als Scout auf der Suche nach dem nächsten Toptalent im Weltfußball ist, sondern einfach ein wenig Spaß mit sehenswertem Fußball haben möchte, der nicht immer ganz so leicht vorhersagbar ist. Und die Sommerpause zu füllen, in der der Fußball ansonsten ruht, dafür eignet sich solch eine U20-WM natürlich ebenso gut.

Kommentare geschlossen

Alle Fußballer des Jahres der Niederlande

Erstaunlich, dass der Blick auf die Liste der Fußballer des Jahres in den Niederlanden enthüllt, dass eine solche Wahl der erst seit Anfang der 1980er Jahre existiert, genauer gesagt seit 1982. In vielen anderen Ländern, in denen Fußball eine relevante Rolle spielt, wurden derartige Auszeichnungen eines einzelnen Spielers zum „Besten Spieler der Saison“ (oder eines Kalenderjahres) schon deutlich früher eingeführt. Doch sei es drum, man darf nicht vergessen, dass Holland im Prinzip erst mit dem Erscheinen von Johan Cruyff auf der Bildfläche zu einer echten Fußballnation wurde. Natürlich wurde Fußball schon viel länger gespielt, wie ein Blick auf die Liste der Meister in Holland verrät – nämlich mit einem ersten Meister schon im Jahr 1889. Doch mit der Einführung einer solchen Wahl zum „Fußballer des Jahres“ ließ man sich, obwohl die Eredivisie schon lange existierte, bis zum Jahr 1982 Zeit.

Genauer gesagt lief die Auszeichnung zunächst unter der Bezeichnung „golden schoen“, zu deutsch also „Goldener Schuh“. Diesen Namen trug sie bis ins Jahr 2005, ehe man dann auch zur zwar langweiligeren, aber eindeutigeren Formulierung „Nederlands voetballer van het jaar“ überging. Hier also die komplette Liste aller Spieler, samt Nationalität und jeweiligem Verein, die diese Ehrung in Holland zuteil wurde.

Hollands Fußballer des Jahres in einer Liste

Jahr Spieler Verein Nationalität
1982 Martin Haar HFC Haarlem Niederlande
1983 Piet Schrijvers Ajax Amsterdam Niederlande
1984 Johan Cruyff Feynoord Rotterdam Niederlande
1985 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1986 Ruud Gullit PSV Eindhoven Niederlande
1987 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1989 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1990 Edward Sturing Vitesse Arnheim Niederlande
1991 Henny Meijer FC Groningen Niederlande
1992 John Metgod Feynoord Rotterdam Niederlande
1993 Marc Overmars Ajax Amsterdam Niederlande
1994 Ed de Goey Feyenoord Rotterdam Niederlande
1995 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1997 Jaap Stam PSV Eindhoven Niederlande
1998 Edwin van der Sar Ajax Amsterdam Niederlande
1998/1999 Michael Mols FC Utrecht Niederlande
1999/2000 Jerzy Dudek Feyenoord Rotterdam Polen
2000/2001 Johann Vogel PSV Eindhoven Schweiz
2001/2002 Christian Chivu Ajax Amsterdam Rumänien
2002/2003 Dirk Kuyt FC Utrecht Niederlande
2003/2004 Maxwell Ajax Amsterdam Brasilien
2004/2005 Mark van Bommel PSV Eindhoven Niederlande
2006 Dirk Kuyt Feynoord Rotterdam Niederlande
2007 Alfonso Alves SC Heerenveen Brasilien
2008 Johnny Heitinga Ajax Amsterdam Niederlande
2009 Mouni El Hamdaoui AZ Alkmaar Marokko
2010 Luis Suarez Ajax Amsterdam Uruguay
2011 Theo Janssen FC Twente Enschede Niederlande
2012 Jan Verthongen Ajax Amsterdam Belgien
2013 Wilfried Bony Vitesse Arnheim Elfenbeinküste
2014 Daley Blind Ajax Amsterdam Niederlande
2015 Georginio Wijnaldum PSV Eindhoven Niederlande
2016 Davy Klaassen Ajax Amsterdam Niederlande
2017 Karim El Ahmadi Ajax Amsterdam Marokko

Erst mit den Veränderungen durch die Bosman-Regel Mitte der 1990er Jahre, als alle Ausländerbeschränkungen innerhalb Europas aufgehoben wurden, gab es den ersten „Fußballer des Jahres“ in den Niederlanden, der nicht aus dem eigenen Land stammte. Dies war Jerzy Dudek aus Polen, ihm folgten viele weitere Ausländer.

Immer mehr hat sich die der holländische (Vereins-) Fußball und damit die Eredivisie zu einem Sprungbrett für Spieler aus vielen Nationen entwickelt, um später in größeren Ligen unterzukommen. Deshalb liest man in dieser Liste der Fußballer des Jahres auch viele Namen, die man später z. B. in der Premier League oder auch in der Bundesliga wiedertraf.

Ausländer erst ab Mitte der 1990er ebenfalls im Rennen

Insofern hat es in den aktuellen Zeiten immer auch ein bisschen etwas von Roulette, darauf zu tippen, wer in einer jeweiligen Saison denn der nächste Fußballer des Jahres in den Niederlanden werden könnte. Und wer nicht gleicht zu www.top5casinos.at ins Casino gehen möchte, der ist mit einem Tipp auf diesen nächsten Auserwählten in Hollands Fußball ebenso gut beraten, denn es ist ebenso schwierig, einzuschätzen, welcher der vielen Neuzugänge aus dem In- und Ausland in den Profikadern der Eredivisie denn so richtig einschlagen und eine glänzende Saison spielen wird.

Nicht zu verwechseln ist diese Auszeichnung zu „Nederlands voetballer van het jaar“ übrigens mit dem Johan Cruijff Prijs. Dieser wird alljährlich an den besten Nachwuchsfußballer in den Niederlanden vergeben. Der Fußballer des Jahres aber ist der beste Fußballer in Holland überhaupt in der jeweiligen Saison.

Kommentare geschlossen

Alle Schiedsrichter der EM 2016

Für die EM 2016 wurden 18 Schiedsrichter samt ihrer jeweiligen Assistenten nominiert. Hinzu kommen einige Ersatzschiedsrichter, die hier nicht aufgelistet sind. Im Folgenden also die Liste mit jenen 18 Glücklichen, welche bei der EM 2016 in Frankreich einige Partien leiten dürfen.

Einer von ihnen wird zudem das Glück haben, als Schiedsrichter eines EM-Finals in die Annalen des Fußballs einzugehen. Wer das sein wird, wird aber wie üblich erst im Verlaufe des Turniers entschieden werden.

Unter den Auserwählten befinden sich auch Schiedsrichter aus Ländern, die sich nicht für die EM qualifiziert haben, wie beispielsweise die Niederlande, Serbien oder Norwegen. Anders als bei der WM gibt es bei einer EM keine Proporz-Regelung, sodass die besten Schiedsrichter Europas auf dem Platz sein werden. Im folgenden also die komplette Liste der Schiedsrichter für das Turnier in Frankreich.

Liste der Schiedsrichter der EM 2016

Name Geburtsdatum Land
Martin Atkinson 31.03.1971 England
Felix Brych 03.08.1975 Deutschland
Cüneyt Cakir 23.11.1976 Türkei
Mark Clattenburg 13.03.1975 England
William Collum 18.01.1979 Schottland
Jonas Eriksson 28.03.1974 Schweden
Ovidiu Hategan 14.07.1980 Rumänien
Sergej Karasew 12.06.1979 Russland
Viktor Kassai 10.09.1975 Ungarn
Pavel Kralovec 16.08.1977 Tschechien
Björn Kuipers 28.03.1973 Niederlande
Szymon Marciniak 07.01.1981 Polen
Milorad Mazic 23.03.1973 Serbien
Svein Moen 22.01.1979 Norwegen
Nicola Rizzoli 05.10.1971 Italien
Damir Skomina 05.08.1976 Slowenien
Clement Turpin 16.05.1982 Frankreich
Carlos Velasco Carballo 16.03.1971 Spanien

Vor dem Turnier in Frankreich hat das Regelboard übrigens einige Änderungen beschlossen, die größtenteils nur der Verkürzung der Regeln dienen. Allerdings gibt es auch zwei, drei Neuigkeiten, die tatsächlich einen großen Einfluss auf das Spiel haben werden. So fällt z. B. die sogenannte Dreifachbestrafung dann weg, wenn der Verteidiger wirklich versuchte, den Ball zu spielen oder zu klären. Genaueres dazu im folgenden Abschnitt.

Wichtige Änderungen, die die Schiedsrichter umsetzen müssen

Der Kicker listet alle Änderungen bei den Regeln vor diesem Turnier auf. Einige Kleinigkeiten wurden geändert, aber auch einige entscheidende Dinge. Die wichtigsten hier im Überblick:

  • bei einem Foul im Strafraum, das zu einem Strafstoß führt, gibt es eine Rote Karte nur noch dann, wenn der Angriff des Verteidigers nicht im Kampf um den Ball geschah
  • der Ball darf beim Anstoß nun auch nach hinten gespielt werden
  • wenn ein Spieler durch ein Foul verletzt wird, das zu einer Karte für den Foulenden führt, muss er nicht mehr außerhalb des Spielfeldes behandelt werden
  • bei Fouls außerhalb des Spielfeldes gibt es nun einen Freistoß auf der Linie des Feldes, bislang gab es danach Schiedsrichterball
Wer wird Finalschiedsrichter?

Spannend ist bei einem großen Turnier natürlich auch immer die Frage, wer das Finale leiten darf. Wahrlich – auch aus Sicht von Nichtschiedsrichtern – eine besondere Ehre. Aus deutscher Sicht hofft man natürlich stets, dass es keinen deutschen Schiedsrichter im Finale geben wird. Das wäre schließlich nur dann möglich, wenn die deutsche Nationalmannschaft das Finale nicht erreicht.

Bei einer EM gab es bislang nur einen deutschen Schiedsrichter in einem Finale. Zufällig auch das einzige Mal, als ein deutscher Trainer die Europameisterschaft gewann, aber nicht mit der deutschen Mannschaft.

Bei der EM 2004 pfiff Dr. Markus Merk die Partie zwischen Griechenland und Gastgeber Portugal, die die Griechen unter Otto Rehhagel zum Europameister machte.

Heißer Kandidat ist Mark Clattenburg, der schon das CL-Finale leitete und allgemein sehr geschätzt wird. Ebenfalls als sehr gut eingeschätzt wird Cüneyt Cakir aus der Türkei, der in seinem gesamten Auftreten samt Körpersprache überzeugt.

Dazu bleibt natürlich die Frage, welche beiden Mannschaften überhaupt das Finale bestreiten werden. Wer dazu eine Ahnung hat und auch schon zum Verlauf des gesamten Turnier, der kann sich vielleicht hier mit dem einen oder anderen Tipp zur EM 2016 versuchen.

Schiedsrichter aus Deutschland ist wie schon bei der WM 2014 Dr. Felix Brych, obwohl er in der abgelaufenen Bundesliga-Saison auch viele Kritiker hatte. Die Gremien sind aber weiterhin von ihm überzeugt. Alle deutschen Fans hoffen aber natürlich – siehe oben – dass Brych das Finale nicht leiten wird.

Kommentare geschlossen

Alle Teams der EM 2016 samt Ausrüster

Die kommende EM 2016 in Frankreich wirft ihre Schatten voraus. Die qualifizierten Teilnehmerländer stehen — ebenso wie der Spielplan der EM — fest. In diesen Tagen findet auch die Gruppenauslosung für die sechs Vorrundengruppen des Turniers statt. Trotz einiger widriger Einflüsse steigt die Vorfreude auf das Turnier, an dem zum ersten Mal 24 aller UEFA-Mitglieder teilnehmen. Das bedeutet, dass lediglich 8 Teams von 24 und somit gerade ein Drittel aller Qualifikanten nach der Vorrunde ausscheidet. Das wiederum hat zur Folge, dass die 16 besten Teams ins Achtelfinale einziehen. Mit Sicherheit wird der eine oder andere „Kleine“ dieses Ziel erreichen und seine Fans vor Ort und in der Heimat schwer verzücken.

Wie er in diesem Fall auch seinen Trikot-Ausrüster verzücken würde, denn schließlich gibt es neben einer WM keine größere, mehr oder weniger kostenlose Werbebühne für die Ausrüster, die die Trikots und sonstigen Elemente der Spielkleidung der 24 Länder herstellen.

Dabei gibt es trotz der hohen Zahl an Teilnehmern gerade mal 2 Exoten in der Riege der Ausrüster zu finden, welche ansonsten von den klassischen „zweieinhalb“, also den großen adidas und Nike und dem beinahe-großen Puma beherrscht wird.

Nur zwei Exoten unter den EM-Ausrüstern

Die beiden Exoten finden sich wenig überraschend bei kleineren Nationen. Zum einen wäre da Rumänien zu nennen, das von Joma ausgerüstet wird. Das spanische Unternehmen rüstet noch einige weitere Nationalmannschaften aus (u. a. Bulgarien), ist aber nur mit Rumänien bei der EM in Frankreich vertreten.

Der zweite wäre das hierzulande sicher gänzlich unbekannt Erreà, das aus Torrile in Italien stammt, aber vornehmlich britische Clubs der unteren Ligen ausstattet. Von daher ist die Wahl, auch Island auszurüsten sowohl gedanklich als auch geographisch nicht so weit entfernt. Erreà darf sich glücklich schätzen, dass Island die Qualifikation geschafft hat und für seine Produkte in Frankreich schaulaufen wird.

Neben den großen dreien gibt es mit Umbro zwar noch einen weiteren Ausrüster, der nur eine Nationalmannschaft einkleidet (Irland), allerdings darf man Umbro als auch langjähriger Ausrüster von England sicher nicht zu den Kleinen auf dem Markt zählen.

Die übrigen drei Ausrüster verteilen sich wie folgt auf die qualifizierten Nationalmannschaften:

Land Ausrüster
Albanien adidas
Belgien adidas
Deutschland adidas
England Nike
Frankreich Nike
Irland Umbro
Island errea
Italien Puma
Kroatien Nike
Nordirland adidas
Österreich Puma
Polen Nike
Portugal Nike
Russland adidas
Rumänien Joma
Schweiz Puma
Schweden adidas
Slowakei Puma
Spanien adidas
Ungarn adidas
Wales adidas
Tschechien Puma
Türkei Nike
Ukraine adidas

Das macht summa summarum also 10 Teams von adidas gegenüber 6 Teams von Nike sowie 5 Teams von Puma. Übersichtlicher das Ganze noch einmal unten in der Tabelle.

Wie schon bei den Listen der Ausrüster der WM 2010 und der Ausrüster der WM 2014 zu sehen, verdichtet sich dieser Kampf immer mehr auf das Duell der großen beiden. Dabei gibt es noch viele andere Ausrüster, die Fußballtrikots an den Mann oder die Frau bringen wollen und können. Doch bei den Zahlen, die die großen Ausrüster aufwenden, um sich die Dienste der Nationalmannschaften zu sichern, deren Trikots sie dann selbst in rauen Mengen verkaufen wollen, können die meisten kleineren Anbieter nicht mitgehen.

Zahl der Länder pro Trikot-Ausrüster

So ist es beinahe logisch, dass etwas kleinere Anbieter immer nur bei den „Exoten“ oder eben kleinen Nationnen unterkommen oder bei jenen, welche nur über umsatzschwache Märkte verfügen; sei es wegen der geringen Einwohnerzahl (Island) oder der schwaczen Wirtschaftskraft (Rumänien) im jeweiligen Binnenmarkt.

Hier zur Übersicht noch einmal die Liste der Ausrüster der EM, diesmal nicht nach Ländern sortiert, sondern nach Ausrüstern.

Ausrüster Teams
adidas 10
Nike 6
Puma 5
errea 1
Joma 1
Umbro 1
Kommentare geschlossen

Auswertung der Prognosen der EM-Qualigruppen

Mit Aufstockung der Europameisterschaft von 16 auf 24 Teilnehmer fragten wir uns zu Beginn der Qualifikation dazu, ob diese Qualifikation wörklöch so schröcklöch öde werden würde, wie nach allgemeiner Einschätzung zu befürchten stand. 25 Menschen teilten ihre Tipps für die jeweils drei ersten Plätze mit.

So endete die EM-Qualifikation schließlich:

A: Tschechien, Island, Türkei, Niederlande, Kasachstan, Lettland
B: Belgien, Wales, Bosnien-Herzegowina, Israel, Zypern, Andorra
C: Spanien, Slowakei, Ukraine, Weißrussland, Luxemburg, Mazedonien
D: Deutschland, Polen, Irland, Schottland, Georgien, Gibraltar
E: England, Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino
F: Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland, Färöer, Griechenland
G: Österreich, Russland, Schweden, Montenegro, Liechtenstein, Moldawien
H: Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta
I: Portugal, Albanien, Dänemark, Serbien, Armenien

Dabei fallen vor allem drei Gruppen heraus, die nicht das Erwartete brachten: Gruppe A mit dem Scheitern der Niederlande, der Direktqualifikation Islands, Gruppe F mit dem schwachen Abschneiden von Griechenland und Finnland sowie dem überraschenden Gruppensieger Nordirland und Gruppe I, in der weder Serbien noch Dänemark erreichten, was man allgemein erwartet hatte oder hätte.

Das Gegenteil stellten vor allem die Gruppen E (England – Schweiz – Slowenien) und H (Italien – Kroatien – Norwegen) dar, in der fast alle Teilnehmer sogar die endgültige Platzierung korrekt voraussagten. Ebenso wenig überraschen die Gruppensiege von Spanien und Deutschland, wobei es da bei den weiteren Platzierungen schon variabler zuging.

Nun also zur Auswertung.

Korrekt getippe Platzierungen

Ingesamt gab es 9 Gruppen à 3 Platzierungen zu tippen, macht 27 Tipps pro Teilnehmer. 25 Personen nahmen teil. Macht 675 Tipps. Davon waren – unten im Datenteil grün gekennzeichnet – 205 völlig korrekt. Dies entspricht einer Quote von 30,4 Prozent richtiger Tipps. Die Zahl der völlig richtigen Tipps schwankte dabei zwischen 7 (26 Prozent) und 14 (52 Prozent) von 27.

Direktqualifikanten

Interessanter als die Frage nach den genau richtig getippten Platzierungen war ja aber die Frage, wie genau man vorhersagen könne, welche Teams sich schließlich qualifizieren bzw. die Playoffs erreichen. Der Ausgang der Playoffs wurde in der gesamten Auswertung nicht berücksichtigt, weil deren Teilnehmer damals natürlich nicht bekannt waren und dementsprechend auch nicht eingeschätzt werden konnten.

Im zweiten Schritt wird also die Zahl der richtig getippten direkt Qualifizierten betrachtet. Hier gab es 9 Gruppen à 2 Qualifikanten, also 18 Tipps von 25 Teilnehmern, macht 450 Tipps. Davon waren 265 Prognosen korrekt, womit sich ein Prozentwert von 58,9 Prozent als zutreffend erwies. Die Zahl der richtigen Tipps variierte hier zwischen 12 (67 Prozent) und 8 (44 Prozent).

Korrekt getippte Qualifikanten

Doch im Kern war ja die Frage, ob man ahnen könne, welche drei Teams in einer Gruppe die für die Qualifikation relevanten Plätze erreichen würde. Hier waren also wiederum 675 Tipps nötig gewesen. Allein danach ausgewertet, wie viele dieser drei Teams, egal auf welcher Position die Qualfikation bewältigten, waren nicht weniger 534 Tipps von 675 zutreffend, somit 79,1 Prozent. Der Zahl der korrekten Tipps schwankte dabei zwischen 17 (63 Prozent) und 24 (89 Prozent). Im Schnitt wurden also nur 20,9 Prozent von 27 zu prognostizierenden Qualifikanten nicht korrekt prognostiziert.

Ob man das noch interessant nennt, muss trotz des unerwartet schlechten Abschneidens von vor allem Griechenland und den Niederlanden jeder für sich selbst entscheiden.

Hier würde man auch trotz der unerwartet spannenden Gruppe mit Deutschland darauf plädieren, die Eingangsfrage, ob die EM-Quali „schröcklöch öde“ werden würde, in Bezug auf die Ergebnisse mit ja beantworten.

Die Daten im Detail – vor allem interessant für die, die teilnahmen – folgen hier jetzt in drei Versionen, entsprechend der obigen drei Auswertungsverfahren. Kann man durchscrollen oder jeweils mit diesen Links ansteuern (funktioniert nur in der Komplettversion des Textes).

1. Platzierung genau richtig
2. Direktqualifikanten korrekt
3. alle sich überhaupt Qualifizierenden richtig

Unzweifelhaft natürlich, dass alle Werte noch wesentlich günstiger ausgefallen wären, wenn ein gewisser „Trainer Baade“ nicht mitgetippt hätte.

PS: Was hier erstmals auffiel, ist, dass eine solche Qualifikation gerade mal 13 Monate dauert – in diesem Fall von September 2014 bis Oktober 2015, also nicht annähernd die zwei Jahre, die die Pause zwischen zwei großen Turniere beträgt.

10 Kommentare

Andere Länder, andere Schlaflieder

Andere Länder, andere Sedativa.

Welche es da bislang so gab, zeigen die unteren Aufstellungen. Natürlich ohne den Anspruch, komplett zu sein. Andorra ist nicht dabei, nein, nicht das von Max Frisch, das echte Andorra. Also Andorra ist hier nicht mit aufgenommen, aber sonst eigentlich fast alle.

Note: berücksichtigt sind hier nur Meisterschaften nach dem Krieg.

Und? Welche Schlaflieder singt man in anderen Ländern so?

Griechenland

1996/1997 Olympiakos Piräus
1997/1998 Olympiakos Piräus
1998/1999 Olympiakos Piräus
1999/2000 Olympiakos Piräus
2000/2001 Olympiakos Piräus
2001/2002 Olympiakos Piräus
2002/2003 Olympiakos Piräus

Norwegen

1992 Rosenborg BK
1993 Rosenborg BK
1994 Rosenborg BK
1995 Rosenborg BK
1996 Rosenborg BK
1997 Rosenborg BK
1998 Rosenborg BK
1999 Rosenborg BK
2000 Rosenborg BK
2001 Rosenborg BK
2002 Rosenborg BK
2003 Rosenborg BK
2004 Rosenborg BK

Italien

2005/2006 Inter Mailand
2006/2007 Inter Mailand
2007/2008 Inter Mailand
2008/2009 Inter Mailand
2009/2010 Inter Mailand

Portugal

1994/1995 FC Porto
1995/1996 FC Porto
1996/1997 FC Porto
1997/1998 FC Porto
1998/1999 FC Porto

Bulgarien

1953/1954 ZSKA Sofia
1954/1955 ZSKA Sofia
1955/1956 ZSKA Sofia
1956/1957 ZSKA Sofia
1957/1958 ZSKA Sofia
1958/1959 ZSKA Sofia
1959/1960 ZSKA Sofia
1960/1961 ZSKA Sofia
1961/1962 ZSKA Sofia

Rumänien

1992/1993 Steaua Bukarest
1993/1994 Steaua Bukarest
1994/1995 Steaua Bukarest
1995/1996 Steaua Bukarest
1996/1997 Steaua Bukarest
1997/1998 Steaua Bukarest

Polen

1962/1963 Gornik Zabrze
1963/1964 Gornik Zabrze
1964/1965 Gornik Zabrze
1965/1966 Gornik Zabrze
1966/1967 Gornik Zabrze

Finnland

2009 HJK Helsinki
2010 HJK Helsinki
2011 HJK Helsinki
2012 HJK Helsinki
2013 HJK Helsinki
2014 HJK Helsinki

Frankreich

2001/2002 Olympique Lyon
2002/2003 Olympique Lyon
2003/2004 Olympique Lyon
2004/2005 Olympique Lyon
2005/2006 Olympique Lyon
2006/2007 Olympique Lyon
2007/2008 Olympique Lyon

Schottland

1988/1989 Glasgow Rangers
1989/1990 Glasgow Rangers
1990/1991 Glasgow Rangers
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Glasgow Rangers
1994/1995 Glasgow Rangers
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 Glasgow Rangers

Spanien

1961/1961 Real Madrid
1961/1962 Real Madrid
1962/1963 Real Madrid
1963/1964 Real Madrid
1964/1965 Real Madrid
1985/1986 Real Madrid
1986/1987 Real Madrid
1987/1988 Real Madrid
1988/1989 Real Madrid
1989/1990 Real Madrid

Weißrussland

2005/2006 BATE Baryssau
2007 BATE Baryssau
2008 BATE Baryssau
2009 BATE Baryssau
2010 BATE Baryssau
2011 BATE Baryssau
2012 BATE Baryssau
2013 BATE Baryssau
2014 BATE Baryssau
2015 BATE Baryssau

Schweiz

2009/2010 FC Basel
2010/2011 FC Basel
2011/2012 FC Basel
2012/2013 FC Basel
2013/2014 FC Basel
2014/2015 FC Basel

Offensichtlich ist der Fußball dort tatsächlich noch nicht gestorben. Hier muss man allerdings abwarten.

13 Kommentare

Alle Gewinner des Goldenen Schuhs der UEFA

Von 1968 bis 1991 wurde der „Goldene Schuh“ an jenen Torschützen vergeben, der in einer der jeweils höchsten Liga der Länder der UEFA die meisten Tore erzielte. In dieser Zeit wurde die Ehrung durch die französische Zeitschrift france football vergeben.

Zwischen 1992 und 1996 wurde diese Ehrung dann nicht mehr vergeben, was zumindest jene fünf Spieler traurig stimmen dürfte, die sie in dieser Phase gewonnen hätten. Deutsche Spieler gewannen diese Wertung nur 2x, beide Male war es natürlich Gerd Müller, der europaweit die meisten Tore in einer der ersten Ligen erzielte. Aber auch ansonsten finden sich interessante Namen in dieser Liste, nicht immer waren es mit Siegern aus Rumänien, Zypern oder Österreich die absoluten Superstars des Fußballs, die am Ende einer Saison den Goldenen Schuh erhielten.

Saison Sieger Club Land Liga Tore
1967/68 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 42
1968/69 Petar Schekow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 36
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 38
1970/71 Josip Skoblar Olympique Marseille Frankreich Division 1 44

1971/72 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 40
1972/73 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 40
1973/74 Héctor Yazalde Sporting Lissabon Portugal Primeira Divisão 46
1974/75 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 33
1975/76 Sotiris Kaiafas OmoniaNikosia Zypern First Division 39
1976/77 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 47
1977/78 Hans Krankl Rapid Wien Österreich Bundesliga 41
1978/79 Kees Kist AZ Alkmaar Niederlande Eredivisie 34
1979/80 Erwin Vandenbergh Lierse SK Belgien Erste Division 39
1980/81 Georgi Slawkow Botew Plowdiw Bulgarien A Grupa 31
1981/82 Wim Kieft Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 32
1982/83 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 36
1983/84 Ian Rush FC Liverpool England First Division 32
1984/85 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 39
1985/86 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 37
1986/87 Rodion Camataru Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 44
Anton Polster FK Austria Wien Österreich Bundesliga 39
1987/88 Tanju Çolak Galatasaray Türkei 1. Lig 39
1988/89 Dorin Mateus Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 43
1989/90 Hugo Sánchez Real Madrid Spanien Primera División 38
Christo Stoitschkow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 38
1990/91 Darko Pancev Roter Stern Belgrad Jugoslawien Prva Liga 34

Interessant ist in dem Zusammenhang natürlich die Frage, welche von den vielen existierenden denn wohl die beste Liga der Welt ist oder in dem Falle zumindest die beste Liga Europas. Bei der Wertung des Goldenen Schuhs hat man es mit der Wiedereinführung dieser Ehrung so geregelt, dass die Ligen entsprechend ihrer Spielstärke einen Faktor zugewiesen erhalten, mit dem die Zahl der Tore eines Spielers multipliziert wird, um schließlich am Ende einen vergleichbaren Wert zu erhalten. So erhält beispielsweise die zypriotische Liga den Wert „1″, während die Primera Division mit dem Faktor „2″ in die Wertung eingeht. Seit der Wiedereinführung des „Goldenen Schuhs“ im Jahr 1997 sieht die Siegerliste wie folgt aus:

Saison Sieger Club Land Liga Tore Pkte
1996/97 Ronaldo FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
1997/98 Nikolaos Machlas Vitesse Arnheim Niederlande Eredivisie 34 68
1998/99 Mário Jardel FC Porto Portugal Primeira Divisão 36 72
1999/2000 Kevin Phillips AFC Sunderland England Premier League 30 60
2000/01 Henrik Larsson Celtic Glasgow Schottland Premier League 35 52,5
2001/02 Mário Jardel Sporting Lissabon Portugal Primeira Liga 42 63
2002/03 Roy Makaay Deportivo La Coruña Spanien Primera División 29 58
2003/04 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 30 60
2004/05 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 25 50
Diego Forlán FC Villarreal Spanien Primera División 25 50
2005/06 Luca Toni AC Florenz Italien Serie A 31 62
2006/07 Francesco Totti AS Rom Italien Serie A 26 52
2007/08 Cristiano Ronaldo Manchester United England Premier League 31 62
2008/09 Diego Forlán Atlético Madrid Spanien Primera División 32 64
2009/10 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
2010/11 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 40 80
2011/12 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 50 100
2012/13 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 46 92
2013/14 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 31 62
Luis Suárez FC Liverpool England Premier League 31 62
2014/15 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 48 96
2015/16 Luis Suarez FC Barcelona Uruguay La Liga 40 80
2016/17 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 37 74
2017/18 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 34 68
2018/19 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 36 72

Ein wenig erinnert das Ganze natürlich schon an die Vorgehensweise im US-Sport, wo man beispielsweise in der NBA alles nur Denkbare an Zahlen zusammensammelt und auch diese vergleichbar macht, Durchschnittswerte berechnet etc. pp. Das ist im Fußball zwar auch immer mehr in Mode, Preise verleiht man zum Glück aber immer noch nur für den besten Torschützen und eventuell für den besten Scorer oder den besten Vorlagengeber. Sowie natürlich auch eine Wertung für den besten Torhüter und den besten Fußballer allgemein, ohne Rücksicht auf die Zahl der Tore zu nehmen.

Bisher gewannen nur wenige Spieler diese Wertung mehr als ein Mal, in letzter Zeit häuft sich ein solches Ereignis allerdings. Hier also die Liste aller Spieler, die mehr als ein Mal den Goldenen Schuh Europas gewannen:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 4x
Gerd Müller 2x
Thierry Henry 2x
Diego Forlan 2x
Eusebio 2x
Mario Jardel 2x
Fernando Gomes 2x
Dudu Georgescu 2x
Kommentare geschlossen

Reine Freude (auf schwedisch)

Ohne besonderen Anlass schauen wir mal, wie positiv Fußball wirken kann. Ein schönes Beispiel von der WM 1994, als Schweden im Elfmeterschießen gegen Rumänien ranmusste (und umgekehrt).



Ich mag ja immer sehr an Elfmeterschießen, dass es dem Torhüter Gelegenheit gibt „alleine das Spiel zu gewinnen“ und er dann — nur bei dieser Gelegenheit im Fußball — explizit zum Helden werden kann.

(Gefunden bei @kentudezenog. Kann man immer mal wieder anschauen, wenn das eigene Team Niederlage an Niederlage reiht. Wobei … das macht dann wohl nur noch depressiver.)

3 Kommentare

EM 2016 Spielplan zum Ausdrucken und Ausfüllen, mon ami

EM Spielplan 2016 zum Ausdrucken

Direkt zur Seite mit dem EM-Spielplan zum Ausdrucken.

Unten gibt es die Spiele für all jene, welche sie nur online nachlesen wollen, einzeln aufgelistet.

Die EM 2016 in Frankreich ist die erste seit Einführung der Europameisterschaft 1960, die mit 24 Teams gespielt wird. Das bedeutet, dass aus den sechs Vorrundengruppen die beiden besten Nationen sowie die vier besten Gruppendritten sich für das neu eingeführte Achtelfinale qualifizieren werden.

Das wiederum bedeutet, dass Teams ausscheiden, weil sie schlechter waren als andere Teams, welche gegen völlig andere Gegner gespielt haben. Man könnte auch sagen: UEFA-Präsident Michel Platini hat den sportlichen Wert der Vorrunde mal wieder ad absurdum geführt, nur, damit 8 Nationen mehr teilnehmen und es dementsprechend mehr TV-Zuschauer gibt. Und er die eine oder andere Sympathie aus den dann vielleicht erstmalig qualifizierten Nationen genießen wird.

Gruppe A

10.6., 21h Frankreich - Rumänien Saint-Denis 2:1
11.6., 15h Albanien - Schweiz Lens 0:1
15.6., 18h Rumänien - Schweiz Paris 1:1
15.6., 21h Frankreich - Albanien Marseille 2:0
19.6., 21h Schweiz - Frankreich Lille 0:0
19.6., 21h Rumänien - Albanien Lyon 0:1

Gruppe B

11.6., 18h Wales - Slowakei Bordeaux 2:1
11.6., 21h England - Russland Marseille 1:1
15.6., 15h Russland - Slowakei Lille 1:2
16.6., 15h England - Wales Lens 2:1
20.6., 21h Slowakei - England Saint-Étienne 0:0
20.6., 21h Russland - Wales Toulouse 0:3

Gruppe C

12.6., 18h Polen - Nordirland Nizza 1:0
12.6., 21h Deutschland - Ukraine Lille 2:0
16.6., 18h Ukraine - Nordirland Lyon 0:2
16.6., 21h Deutschland - Polen Saint-Denis 0:0
21.6., 18h Ukraine - Polen Marseille 0:1
21.6., 18h Nordirland - Deutschland Paris 0:1

Gruppe D

12.6., 15h Türkei - Kroatien Paris 0:1
13.6., 15h Spanien - Tschechien Toulouse 1:0
17.6., 18h Tschechien - Kroatien Saint-Étienne 2:2
17.6., 21h Spanien - Türkei Nizza 3:0
21.6., 21h Kroatien - Spanien Bordeaux 2:1
21.6., 21h Tschechien - Türkei Lens 0:2

Gruppe E

13.6., 18h Irland - Schweden Saint-Denis 1:1
13.6., 21h Belgien - Italien Lyon 0:2
17.6., 15h Italien - Schweden Toulouse 1:0
18.6., 15h Belgien - Irland Bordeaux 3:0
22.6., 21h Italien - Irland Lille 0:1
22.6., 21h Schweden - Belgien Nizza 0:1

Gruppe F

14.6., 18h Österreich - Ungarn Bordeaux 0:2
14.6., 21h Portugal - Island Saint-Ètienne 1:1
18.6., 18h Island - Ungarn Marseille 1:1
18.6., 21h Portugal - Österreich Paris 0:0
22.6., 18h Ungarn - Portugal Lyon 3:3
22.6., 18h Island - Österreich Saint-Denis 2:1

Achtelfinale

25.6., 15h Schweiz - Polen St.-Etienne 5:6 n. E.
25.6., 18h Wales - Nordirland Paris 1:0
25.6., 21h Kroatien - Portugal Lens 0:1 n. V.
26.6., 15h Frankreich - Irland Lyon 2:1
26.6., 18h Deutschland - Slowakei Lille 3:0
26.6., 21h Ungarn - Belgien Toulouse 0:4
27.6., 18h Italien - Spanien Saint-Denis 2:0
27.6., 21h England - Island Nizza 1:2

Viertelfinale

30.6., 21h Polen - Portugal Marseille 4:6 n. E.
1.7., 21h Wales - Belgien Lille 3:1
2.7., 21h Deutschland - Italien Bordeaux 7:6 n. E.
3.7., 21h Frankreich - Island Saint-Denis 5:2

Halbfinale

6.7., 21h Portugal - Wales Lyon 2:0
7.7., 21h Deutschland - Frankreich Marseille 0:2

Finale

10.7., 21h Portugal - Frankreich Saint-Denis 1:0 n. V.
Kommentare geschlossen

Playoffs mit Teilnehmern aus Europa

Folgend eine Aufstellung aller je mit Teams aus Europa stattgefunden habender Playoff-Spiele für die Qualifikation zu einer EM oder WM.

Eigentlich sollte es nur um die WM-/EM-Playoffs der UEFA aus jüngerer Zeit gehen, sprich seit der WM 1998, als diese Playoffs in großem Umfang eingeführt wurden. Wenn man dann aber einmal dabei ist, sieht man, dass diese Erfindung schon lange existiert und insofern gar nicht so merkwürdig ist, wie sie auf den in 1980er Jahren Fußballsozialisierten heute immer noch wirkt.

Obschon sie natürlich begrüßenswert ist: Jede auf sportlichem Wege durch den Ausgang eines Spiels zustande gekommene Entscheidung ist besser als eine mit irgendwelchen ominösen Torkoeffizienten oder Fairplaywertungen oder — im Prinzip noch absurder — durch einen Quervergleich von Gruppendritten, welche gegen unterschiedliche Gegner antraten. Wie man unten sieht kommt dieser Weg der Entscheidung erstaunlich häufig ohne Zusätze an die Spielzeit von 180 Minuten aus, der Auswärtstorregel, über deren Berechtigung man natürlich ebenfalls streiten könnte, sei Dank.

Wen nur die jüngere Zeit interessiert, der möge sofort nach unten scrollen, andere werden sicher einige Begnungen aus älterer Zeit finden, welche ihnen entfallen waren.

WM 1958

Israel Wales 0:2 (0:1)
Wales Israel 2:0 (0:0)
 

WM 1962

Israel Italien 2:4 (2:0)
Italien Israel 6:0 (1:0)
 
Marokko - Spanien 0:1 (0:0)
Spanien Marokko 3:2 (2:1)
 
Jugoslawien Südkorea 5:1 (1:0)
Südkorea Jugoslawien 3:1 (2:0)
 

WM 1974

Die UdSSR trat aus politischen Gründen nicht zum Rückspiel in Chile an. Chile hingegen trat an und schoss sofort das 1:0. Im Anschluss wurde die Partie abgebrochen, weil ohne Gegner kein Wiederanstoß möglich war. Gewertet wurde das Spiel mit 2:0 für Chile, welches sich damit für die WM-Endrunde in Deutschland qualifizierte.

UdSSR Chile 0:0
Chile UdSSR 2:0 am Grünen Tisch
 

WM 1978

Ungarn Bolivien 6:0
Bolivien Ungarn 2:3
 

WM 1986

Da es Vierer- und Dreiergruppen in der Qualifikation gab, mussten die jeweils Zweiten der Dreiergruppen noch durch eine zusätzliche Playoff-Runde, Schottland sogar gegen den Vertreter Ozeaniens antreten.

Belgien - Niederlande 1:0
Niederlande - Belgien 2:1
 
Schottland - Australien 2:0
Australien - Schottland 0:0
 

EM 1996

Die 6 besten Gruppenzweiten aus den 8 Gruppen waren direkt qualifiziert. Der letzte und der vorletzte der Tabelle der Gruppenzweiten bestritten ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden, der passend zum EM-Ausrichter von 1996 in Liverpool, England, lag.

Irland - Niederlande 0:2 (0:1)
 
15 Kommentare

Alle rumänischen Pokalsieger

Der rumänische Fußballpokal, rumänisch Cupa Romaniei, wird seit 1934 ausgetragen, seine volle Bezeichnung lautet „Cupa Romaniei Timisoreana“, wobei der letzte Teil Namen eines Produkts eines Sponsoren ist. Im Jahr 195 gab es wegen der Umstellung von Betrieb im Kalenderjahr auf die im Fußball übliche Saison keinen Pokalsieger in Rumänien.

Rekordsieger ist Steaua Bukarest vor Rapid Bukarest und Dinamo Bukarest.

Jahr Meister
1933/1934 Ripensia Timisoara
1934/1935 CFR Bukarest
1935/1936 Ripensia Timisoaral
1936/1937 Rapid Bukarest
1937/1938 Rapid Bukarest
1938/1939 Rapid Bukarest
1939/1940 Rapid Bukarest
1940/1941 Rapid Bukarest
1941/1942 Rapid Bukarest
1942/1943 CFR Turni Severin
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 -
1946/1947 -
1947/1948 ITA Arad
1948/1949 CSCA Bukarest
1950 CCA Bukarest
1951 CCA Bukarest
1952 CCA Bukarest
1953 Flamura Rosie Arad
1954 Metalul Resita
1955 CCA Bukarest
1956 Progresul Oradea
1957 -
1957/1958 Stiinta Timisoara
1958/1959 Dinamo Bukarest
1959/1960 Progresul Bukarest
1960/1961 Ariesul Turda
1961/1962 Steaua Bukarest
1962/1963 Petrolul Ploiesti
1963/1964 Dinamo Bukarest
1964/1965 Stiinta Cluj
1965/1966 Steaua Bukarest
1966/1967 Steaua Bukarest
1967/1968 Dinamo Bukarest
1968/1969 Steaua Bukarest
1969/1970 Steaua Bukarest
1970/1971 Steaua Bukarest
1971/1972 Rapid Bukarest
1972/1973 Chimia Ramnicu Valcea
1973/1974 Jiul Petrosani
1974/1975 Rapid Bukarest
1975/1976 Steaua Bukarest
1976/1977 Universitatea Craiova
1977/1978 Universitatea Craiova
1978/1979 Steaua Bukarest
1979/1980 Politehnica Timisoara
1980/1981 Universitatea Craiova
1981/1982 Dinamo Bukarest
1982/1983 Universitatea Craiova
1983/1984 Dinamo Bukarest
1984/1985 Steaua Bukarest
1985/1986 Dinamo Bukarest
1986/1987 Steaua Bukarest
1987/1988 Steaua Bukarest
1988/1989 Steaua Bukarest
1989/1990 Dinamo Bukarest
1990/1991 Universitatea Craiova
1991/1992 Steaua Bukarest
1992/1993 Universitatea Craiova
1993/1994 Gloria Bistrita
1994/1995 Petrolol Ploiesti
1995/1996 Steaua Bukarest
1996/1997 Steaua Bukarest
1997/1998 Rapid Bukarest
1998/1999 Steaua Bukarest
1999/2000 Dinamo Bukarest
2000/2001 Dinamo Bukarest
2001/2002 Rapid Bukarest
2002/2003 Dinamo Bukarest
2003/2004 Dinamo Bukarest
2004/2005 Dinamo Bukarest
2005/2006 Rapid Bukarest
2006/2007 Rapid Bukarest
2007/2008 CFR Cluj
2008/2009 FC Timisoara
2009/2010 CFR Cluj
2010/2011 Steaua Bukarest
2011/2012 Dinamo Bukarest
2012/2013 Petrolul Ploiesti
2013/2014 Astra Giurgiu
2014/2015 Steaua Bukarest
2015/2016 -
Kommentare geschlossen

Alle rumänischen Meister

Seit der Saison 1909/1910 spielt man in Rumänien im Fußball einen landesweiten Meister aus. Den Gewinner des Wettbewerbs pro Saison findet man in untenstehender Liste.

Jahr Meister
1909/1910 Olympia Bukarest
1910/1911 Olympia Bukarest
1911/1912 United Ploiesti
1912/1913 Colentina Bukarest
1913/1914 Colentina Bukarest
1914/1915 Româno-Americana Bukarest
1915/1916 Prahova Ploiesti
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Venus Bukarest
1920/1921 Venus Bukarest
1921/1922 Chinezul Timisoara
1922/1923 Chinezul Timisoara
1923/1924 Chinezul Timisoara
1924/1925 Chinezul Timisoara
1925/1926 Chinezul Timisoara
1926/1927 Chinezul Timisoara
1927/1928 Colsea Brasov
1928/1929 Venus Bukarest
1929/1930 Juventus Bukarest
1930/1931 UDR Resita
1931/1932 Venus Bukarest
1932/1933 Ripensia Timisoara
1933/1934 Venus Bukarest
1934/1935 Ripensia Timisoara
1935/1936 Ripensia Timisoara
1936/1937 Venus Bukarest
1937/1938 Ripensia Timisoara
1938/1939 Venus Bukarest
1939/1940 Venus Bukarest
1940/1941 Unirea Tricolor Bukarest
1941 -
1942 -
1943 -
1944 -
1945 -
1946 -
1946/1947 ITA Arad
1947/1948 ITA Arad
1948/1949 ICO Oradea
1950 Flamura Rosie UT Arad
1951 CCA Bukarest
1952 CCA Bukarest
1953 CCA Bukarest
1954 Flamura Rosie UT Arad
1955 Dinamo Bukarest
1956 CCA Bukarest
1957/1958 FC Petrolul Ploiesti
1958/1959 FC Petrolul Ploiesti
1959/1960 CCA Bukarest
1960/1961 CCA Bukarest
1961/1962 Dinamo Bukarest
1962/1963 Dinamo Bukarest
1963/1964 Dinamo Bukarest
1964/1965 Dinamo Bukarest
1965/1966 FC Petrolul Ploiesti
1966/1967 Rapid Bukarest
1967/1968 Steaua Bukarest
1968/1969 UTA Arad
1969/1970 UTA Arad
1970/1971 Dinamo Bukarest
1971/1972 FC Arges Pitesti
1972/1973 Dinamo Bukarest
1973/1974 FC Universitatea Craiova
1974/1975 Dinamo Bukarest
1975/1976 Steaua Bukarest
1976/1977 Dinamo Bukarest
1977/1978 Steaua Bukarest
1978/1979 FC Arges Pitesti
1979/1980 FC Universitatea Craiova
1980/1981 FC Universitatea Craiova
1981/1982 Dinamo Bukarest
1982/1983 Dinamo Bukarest
1983/1984 Dinamo Bukarest
1984/1985 Steaua Bukarest
1985/1986 Steaua Bukarest
1986/1987 Steaua Bukarest
1987/1988 Steaua Bukarest
1988/1989 Steaua Bukarest
1989/1990 Dinamo Bukarest
1990/1991 FC Universitatea Craiova
1991/1992 Dinamo Bukarest
1992/1993 Steaua Bukarest
1993/1994 Steaua Bukarest
1994/1995 Steaua Bukarest
1995/1996 Steaua Bukarest
1996/1997 Steaua Bukarest
1997/1998 Steaua Bukarest
1998/1999 Rapid Bukarest
1999/2000 Dinamo Bukarest
2000/2001 Steaua Bukarest
2001/2002 Dinamo Bukarest
2002/2003 Rapid Bukarest
2003/2004 Dinamo Bukarest
2004/2005 Steaua Bukarest
2005/2006 Steaua Bukarest
2006/2007 Dinamo Bukarest
2007/2008 CFR Cluj
2008/2009 Unirea Urziceni
2009/2010 CFR Cluj
2010/2011 Otelul Galati
2011/2012 CFR Cluj
2012/2013 Steaua Bukarest
2013/2014 Steaua Bukarest
2014/2015 Steaua Bukarest
2015/2016 Astra Giurgiu
2016/2017 -
Kommentare geschlossen