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Schlagwort: Thomas Doll

Parole Zorc

Beim BVB entzündete sich Streit am von Doll installierten Mentaltrainer. Dieser solle zu viel Einfluss haben. Da ist nachvollziehbar, dass der allem aufgeschlossene Zorc sich ein bisschen echauffiert. Wichtiger wäre natürlich ein Mentaltrainer, der nur sein Gehalt kassiert, aber ansonsten überhaupt keinen messbaren Einfluss hat.

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Manager gesucht

Wer reisewillig ist, findet jetzt einen Job in Katar.

Voraussetzung: „passion for football“. Na, wie wär’s, lieber Leser? Mal weg aus dem Schmuddelwetter, in die warme Sonne. In Kürze trifft man sicher Thomas Doll in der Liga, der gegen Armin Vehs Team um die Tabellenspitze kämpft. Lässt sich doch gut vermarkten. Der Sympathische gegen den Überforderten. Narbenface gegen Babyface. „Der mit der langen Leine“ gegen den, „der vom kleinen Horst gefeuert wurde“.

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Euch fällt bestimmt noch etwas Besseres ein. Falls ja: Sofort bewerben.

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Doll’sche Bonmots

So langsam wird klar, wie Thomas Doll den HSV derart ruinieren konnte. Er hat da etwas Grundlegendes falsch verstanden. Im Radio beendet Thomas Doll gerade ein Interview mit den Worten:

„In den letzten beiden Spielen 7 Gegentore, das ist natürlich viel zu wenig.“

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Schneider Meck-meck-meck

Christian Ziege wird also neuer Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach. Dass Peter Pander unhaltbar geworden war, Pfiffen die Spatzen zuletzt schon von den hohen Dächern des Borussiaparks und man musste kein Hellseher sein, um Panders Entlaubung vorherzusehen. Wie Horst Köppel schon vor längerer Zeit sagte, gehöre an diese Position jemand, der weiß, was eine Mannschaft und der Trainer brauchen. Deshalb nun Christian Ziege statt Peter Pander. Panders Makel war es (neben der Erfolglosigkeit seiner Mannschaft), dass er „nur“ Bankkaufmann war, während Christian Ziege immerhin Trainer der B-Jugend von Borussia Mönchengladbach war, und das auch in Guy-Roux’schen Ausmaßen seit Juni 2006, somit nicht mal ein komplettes Jahr.

Wie man weiß, sind die Wünsche und die Konfliktherde einer Mannschaft von 16- und 17-Jährigen vollkommen identisch mit jenen von jungen Erwachsenen bzw. Familienvätern wie Neuville oder Keller. Man kann davon ausgehen, dass auch im Profiteam ständig darum gestritten wird, wer das coolste neue Handy hat, welche Frisur angesagt ist und was man gegen die „5″ in Mathe tun könnte, ohne sich großartig anstrengen zu müssen.

Des Weiteren spielen die B-Jugendlichen auch ständig in einer Liga vor 60.000 Zuschauern vor Ort und Millionen an den Fernsehern oder Livestreams und stehen vor allem jederzeit im Blickpunkt der überregionalen Presse. Deshalb ist die Wahl von Christian Ziege logisch, nachvollziehbar und die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Schließlich gibt man am besten in einer Notlage (hier: allerärgste Abstiegsgefahr) unerfahrenen Leuten das Szepter in die Hand, auf dass sie im Falle ihres Scheiterns auf ihre Unerfahrenheit verweisen können und somit nicht gänzlich verbrannt sind. Oder wie war das noch mit Thomas Doll?

Jedenfalls freue ich mich, dass die Wahl von Borussia Mönchengladbach auf Christian Ziege gefallen ist. Der hat nicht nur eine meist gut gepflegte Webseite und kann geradeaus sprechen (und scheinbar auch denken), sondern ist auch ein Garant dafür, dass es bei Borussias Transferpolitik weiter drunter und drüber gehen wird. Wo käme man da hin, wenn man bei Borussia Mönchengladbach plötzlich vernünftig einkaufen würde und eine homogene Mannschaft stellen könnte?

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Deisler ist fast 35

Wie die RP Online darauf kommt, Thomas Doll in der Liste von Spielern mit Deislers Schicksal aufzulisten, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. 35 war Doll, als er seine lange Karriere beendete. Dass es da irgendwann nicht mehr geht, ist doch logisch. Und keineswegs zu vergleichen mit jemandem, der in der Blüte seines (Fußballer-)Lebens die Stiefel für immer in die Rinne des Kabinentraktes des FC Bayern werfen muss.

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Hach, damals – II

Was waren das doch für glückliche Zeiten, damals.

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Heute dagegen sind alle gespannt, wann er rausfliegt.

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Hamburger SV — Arsenal 2:1

Hach, herrlich! Was für ein Fußballabend! Der HSV gewinnt in seinem ersten Champions-League-Spiel seit 6 Jahren mit 2:1 gegen Arsenal. Lehmann muss zum ersten Mal seit ca. 1.000 Minuten in der Champions League ein Gegentor hinnehmen, und dann sogar gleich zwei an einem Abend. Der Hamburger SV, unterstützt von einem beeindruckenden, nimmermüden Publikum, setzt in fast allen Zweikämpfen den entscheidenden Schritt die entscheidende Sekunde früher nach vorne und kauft so den auch in der heimischen Liga noch nicht überzeugenden „Gunners“ den Schneid ab.

Robin van Persie hatte sein Londoner Team entscheidend geschwächt, als er schon nach 10 Spielminuten im Strafraum der Hamburger eine Schwalbe versuchte. Doch der gute Schiedsrichter Frjödfeldt aus Schweden erkannte sofort, dass der gewiefte Robin van Persie sich einfach nur im richtigen Moment fallen ließ, um so eine Berührung durch den Hamburger Torwart vorzutäuschen. Völlig zurecht zeigte der Schiedsrichter die Rote Karte für diese Schwalbe. Wenig später gab es Elfmeter für den HSV, Lehmanns Serie war zu Ende, als der Elfmeter zur 1:0-Führung für den HSV verwandelt wurde. Rosicky glich zwar kurz nach der Pause mit einem schönen, fast schon Schweinsteigerschen, Schuss aus ca. 20m aus, doch in der 90. Minute versetzte Boubacar Sanogo Arsenal den Knockout. Nach einer klugen Rückgabe von Jarolim, der schon an Lehmann vorbeigelaufen war, traf Sanogo ins leere Netz.

Das Hamburger Publikum wurde für seine frenetische Unterstützung der Spieler über 90 Minuten ebenso belohnt wie die ersatzgeschwächte Mannschaft des HSV, die in Jarolim, Sanogo und Kompany ihre besten Aktivisten hatte. Thomas Doll konnte es kaum fassen, dass man ausgerechnet gegen den Vorjahresfinalisten mit einem Sieg in die Champions League startete. „Das darf doch nicht wahr sein!“, konnte man von seinen Lippen immer wieder in der Zeitlupe ablesen, sofern man des Lippenlesens mächtig ist.

Ein tolles Spiel, ein toller Erfolg und vor allem war dieses Spiel ein Plädoyer für die sofortige Bestrafung jeglicher unfairen Versuche, eine Beeinträchtigung durch den Gegner vorzutäuschen. Toll auch, wie nach dem Spiel Arséne Wenger als bekannt fairer Sportsmann sofort erklärte, van Persie intern zu sperren.

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