6 Kommentare

  1. Der Klassenfeind war Propaganda, nicht die Realität. Mich würde interessieren, ob die Sachen (wie die Adidas-Trainingsanzüge) gekauft wurden oder ob es einen offiziellen Ausrüstervertrag gab. Und wenn ja, seit wann und zwischen wem?

  2. Es gab Päckchen nach drüben, und in jedem war die ganze runde Welt des Westens. – Mal drüber nachdenken, mit Kopfball eventuell, da wo der Bezirksklasse.feind eh schon gewonnen hat …

  3. Und weil Polen und die Ukraine irgendwie bäh sind, und weil einem dazu eh nichts knackiges einfällt, nennt man die Plastikpille 2012 kurzerhand einfach wieder Tango

  4. Tja. Die Fußballschuhe sind ja auch nicht von „Germina“ – so hießen – wie ich mich gerade leidvoll erinnere – die Gurken aus „volkseigener Produktion“. Die hatten mitunter sogar vier Streifen! Ganz Findige haben dann einen mit schwarzer Farbe überpinselt, fertig waren die „Adidas“-Treter.

    PS.: Trotzdem wird mir beim Gedanken an die DDR-Oberliga selig (und die heutige Ödnis) mitunter weh ums Herz, die damalige (zweite) „Liga“ nicht zu vergessen… Aktivist Schwarze Pumpe, Brieske-Senftenberg, Chemie Böhlen, Stahl Thale, Krumhermersdorf… Da steckte ab und an doch mehr Herzblut drin als bei den Ja-gut-ich-sach-ma-Millionarios von heute. [Nostalgie Ende]

  5. haha! Du bist lustig. Was denkste denn, wieso die Kinder mit Leistungssport angefangen haben? Damit sie mal was vernünft´jes zum Anziehen kriegten. Und westwärts reisen durften.

  6. In Kistner/Weinreich „Das Milliardenspiel“ wird erläutert, wie die Firma „adidas“ sozusagen den Ostblock ausrüstete. Schau Dir mal Fotos der dortigen Nationalmannschaften an. Alle von Kopf bis Fuß in drei Streifen gewandet.



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