Treehugger jetzt auch auf Schalke

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Helmut Schulte ging nach, wie die WELT berichtet, „der schwersten Prüfung seines Lebens“, als ihm nämlich ein Baum auf den Kopf bzw. das Dach seines Autos und eben nicht auf seinen Kopf fiel, Monate später zu diesem Baum und schloss ihn in seine Arme:

Mit seinem eigenen Trauma wird der 50-Jährige regelmäßig konfrontiert, weil er nahezu täglich über die Ruhrallee fährt und das etwa fünf Meter lange Baumreststück am Straßenrand wahrnimmt. Drei Monate nach dem Unfall stieg er sogar aus, um sich von seiner Frau triumphierend auf dem Baum fotografieren zu lassen. Ein Freund hatte ihm zuvor einen Pokal mit der Aufschrift „Ich habe Kyrill überlebt“, geschenkt, doch im Angesicht der Äste überkam ihn ein schlechtes Gefühl. „Plötzlich gewann ich die Erkenntnis, dass der Baum starb, aber mich am Leben ließ. Er wollte nicht fallen, Schuld hatte der Wind“, erzählt Schulte, der schließlich die Buche für das Foto in seine Arme nahm: „Eigentlich sind Bäume doch meine Freunde.“

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