Und immer diese hohen Managergehälter (bei geringer Leistung)

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Zeit-Management, keine Ahnung, ob das auch zu Olli Bierhoffs Aufgabengebiet gehört, wenn er nicht gerade Seminare im Uhrenzusammenbauen oder vorläufige-Kader-Verkündungs-Zelebrierungen auf der Zugspitze organisieren muss. Wäre aber schön, schließlich ist ein Manager gemeinhin dazu da, zu managen. Das mit dem Zeitmanagement hat er aber noch nicht so wirklich heraus, vor allem — Skandal für einen Manager — setzt er gerade dabei die falschen Prioritäten.

„Um Standardsituationen zu trainieren, fehlte bislang die Zeit.“

So wird Jogi Löw irgendwo zitiert und man darf anfügen: Kein Wunder, wenn man dauernd mit der Familie rumhängen darf, Basketball spielt oder ansonsten unmotiviert freie Nachmittage ausschenkt.

Bei der WM 2006 hatten — damals noch — Jürgens Jungs schon keine Zeit gehabt, Standardsituationen zu üben, angeblich, weil die taktischen Defizite so groß waren. Das mag damals gestimmt haben, wenn man sich Metzelder und Podolski anschaut, mag das auch heute noch stimmen. Dennoch halte ich mal abends ne halbe Stunde Freistoß- oder Eckstoßvarianten üben, zumindest mal besprechen, für keinen so arg schlechten Grund, die Playstation, die Freundin oder die Skatkarten (Skat? Klingt ein bisschen nach 1982, dabei war Mertesacker da noch gar nicht geboren.) wegzulegen und sich auf die eigentliche Aufgabe vorzubereiten. Aber nun gut, so ein freier Nachmittag, das ist ja speziell für die Herren Lehmann, Podolski, Metzelder, aber auch Schweinsteiger und Frings oder Odonkor etwas total Neues in dieser Saison und so ist ein solcher nun mal wichtiger als eine erfolgreiche Standardsituation beim „großen gemeinsamen Ziel“.

7 Kommentare

  1. nett beobachtet und inhaltlich sicher wünschenswrt. Aber du kannst doch ein Bierhofff-(Management)- Defizit nicht ernstlich durch ein Jogi-Zitat belegen. Zumindest nicht druch obiges. Da vermischt du leider zwei Ebenen

  2. Moment:
    Auf der Playstation kann man doch Standardsituationen üben. Bitte korrigieren.

  3. Naja, das ist ungefähr so sinnvoll (und populistisch) wie der Hinweis, dass man durch eine Umwidmung von Rüstungsetats doch die Hungerprobleme der Welt lösen würde.

  4. Durch die Tatsache, dass der Schweinsteiger nicht mehr der Erste ist, der die Ecken schießt, hat man sich auf jeden Fall schon mal im Vergleich zu 2006 verbessert, was das angeht ..

    Schlechter ging ja auch nicht mehr.

  5. Christian Pander geht mir bei Standards extremst ab.

  6. Warum läßt man bei Ecken net mal den Lahm ran? Der soll schon mal ne gute Flanke geschlagen haben.

  7. @Rob: Genau das hab ich mich auch gefragt, als ich heute wieder Frings‘ und Podolskis seltsame (Schweinsteiger-)Ecken gesehen habe.



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