Wie heißt das Gegenteil von abseits?

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Im Englischen heißt das Gegenteil von offside ganz simpel onside. Wie aber heißt auf deutsch der Zustand, wenn ein Spieler eben nicht abseits steht?

Anseits, aufseits, zuseits?

21 Kommentare

  1. Diesseits, jenseits, onseits, hierseits, nichtseits

  2. Genauso könnte man sich fragen was das Gegenteil von durstig ist…???

  3. Nein, könnte man sich nicht. Ich sagte doch in dem Beitrag, dass das Gegenteil von offside auf englisch, wo dieser spezielle Ausdruck ja herkommt, onside ist. Insofern frage ich nicht nach einem Wort, das es nicht gibt, sondern nach einer Entsprechung zum englischen Ausdruck, der ganz umittelbar mit diesem Spiel und seinen Regeln zu tun hat.

  4. Doch, denn das „eine“ Wort, (Gegnteil von abseits) gibt es im Deutschen einfach nicht, da heißt es einfach nicht abseits, genauso wie es hießt, nicht durstig… Für manche Wörter aus einer Sprache gibt es einfach keine „passende“ Entsprechung in einer anderen Sprache, onside = nicht abseits…

  5. Ja. Das klingt ja jetzt auch schon anders. Aber sitt gibt es auch auf englisch nicht. Und darum ging es ja nicht. Du hast recht, es gibt keine Entsprechung für onside, aber eine zu finden wäre nichtsdestotrotz interessant.

  6. „Sitt“ ist ja auch keine deutsches Wort: http://de.wikipedia.org/wiki/Sitt… und so verwunder es auch nicht das es im englischen auch einfach: not thirsty heißt :-)

  7. Wenn es nur genug Leute gebrauchen, i s t Sitt ein deutsches Wort. Und was den „Wikipediabeweis“ angeht: Wenn Dein Wetteinsatz hoch genug ist, mache ich mir glatt die Mühe, einen entsprechenden Artikel zu editieren …

  8. Wer ernsthaft das Wort sitt benutzt, hat einen an der Klatsche.

    Ich bin der Ansicht, das Gegenteil von durstig ist voll, allerdings bezieht sich das vornehmlich auf alkoholische Getränke. Hrhr!

    Die Frage ist doch vielmehr, ob man Worte, die das Gegenteil von abseits oder durstig bezeichnen, überhaupt braucht? Wenn man nach einem guten Essen sagt, wie satt man ist, ist das eine Sache, aber wann gibt es diese Situation denn bezüglich des Trinkens? Ist der Spieler nicht im Abseits, kräht doch kein Hahn danach, höchstens der Beckmann hätte wieder ein schickes Wort, dass er uns um die Ohren hauen kann, wie Tackling.

  9. Im wiktionary stehen als „Gegenwörter“ von ab – AN und BIS -
    also anseits oder bisseits – finde ich aber beides nicht grad klangvoll.
    In Leo gibt es „onside“ übrigens nicht,
    dafür aber in Oxford-Dictionary – in Papierform!

  10. Der Zug ist abgefahren. Als der Regelkanon anno irgendwann so wortwörtlich wie möglich übersetzt wurde, hat man noch einige deutsche Wörter mit viel Kraft und Phantasie hinbiegen können. Und alle haben es geschluckt. Anstoß, Abstoß – die gleiche Aktion (ein Tritt gegen den Ball), aber eine andere Situation. Einwurf – eigentlich ein Kunstwort (der Ball wird hinein geworfen, nicht eingeworfen), hat sich als Übersetzung von Throw-In durchgesetzt. Die einzigen Freiheiten, die man sich nahm, waren keine, sondern nur präzise Beschreibungen der anderen Messeinheiten: Fünf-Meter-Raum, Sechzehn-Meter-Raum, Elfmeter – das kam wohl nur zustande, weil man nicht mit Yards rechnen wollte (obwohl die Werte selbst bis hinters Komma genau übernommen wurden). Weil das Regelbuch ohne den Ausdruck „onside“ auskommt, hat es keiner für notwendig erachtet, eines zu (er)finden. Heute würde niemand mehr Fachbegriffe aus englischsprachigen Ländern ohne Not übersetzen. Beispiel: Die gesamte Basketball-/Football-Szene lebt mit den Orginalbegriffen. Obwohl manchmal kommt bei diesem vermeintlich authentischen und fachmännischen Nicht-Eindeutschen der Nomenklatur auch Unsinn heraus. So geistert noch immer das Wort „Dunking“ als Substantiv in Deutschland herum, obwohl nur das englische substantivierte Verb „Dunk“ korrekt wäre. Dunking ist die Verlaufsform und nur unter ganz seltenen Umständen richtig. Siehe auch: „Photo Shooting“. Das jüngste Seuchenwort. Kein Mensch in den USA redet so. Wir nennen es „Photo Shoot“ (substantiviertes Verb). Wenn wir von „Shooting“ sprechen, dann meinen wir Feuergefecht. Aber die Deutschen haben gerne ihr eigenes Englisch. Es klingt so kompetent, auch wenn es falsch ist.

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  13. DAS GEGENTEIL VON ABSEITS IST WAT WIE? ICH NET MICH INTRESSIERT SON SCHEI? NET KAPISCH

  14. Und das von Jürgen Kalwa angesprochene Beispiel vom „Photo Shooting“ gibt es hier auch als Kommentar zum Video (direkt in den ersten Sekunden).

  15. passives abseits

  16. die schweizer sind ja größtenteils bei den englischen begriffen geblieben, sagen die auch onside?

  17. Machnmal ist man mit dem Schiri bei Abseits ja einer Meinung und denkt dann, nach der 29. Zeitlupe (unterlegt mit dem Gemaule eines Kommentators, der den Schiri mittlerweile für den dunklen Fußballfürsten der Spielemanipulation hält):

    „andererseits…“

  18. Also entweder irgendetwas ist ab oder…dran. Dranseits? Hatten wir das schon? So im Stile des HSV-Platz könnte man es auf einfach ailtonesk oder gekasisch nennen…

    Kurioserweise heißt der 16er im englischen Sprachgebrauch ja auch 18 (sprich, eighteen). Zumindest haben sie ihn in den USA immer so genannt.

  19. Und das Gegenteil von durstig ist schmöll. Sitt ist ja nur erbärmlich…

  20. Ich sage „im Spiel“ als deutsches Äquivalent zu „onside“.



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