1,59m so klein war Ferenc Puskas.
Ich lasse das mal lieber unkommentiert, denn schließlich waren die fußballerischen Zeiten ganz andere. Maradona mißt 1,66m.
Einen Kommentar hinterlassen1,59m so klein war Ferenc Puskas.
Ich lasse das mal lieber unkommentiert, denn schließlich waren die fußballerischen Zeiten ganz andere. Maradona mißt 1,66m.
Einen Kommentar hinterlassenErwin, Eugen, Heinz und Reinhard, Willibald und Hubert. So und ähnlich hießen die Spieler einer aus Deutsch-Rumänen bestehenden Fußballmannschaft, gegen die wir einst antraten. Lustig wirkte das, wenn Leute, die deutlich jünger waren als ich, Vornamen trugen, deren Hochphase länger her ist als der Muff aus den Talaren gewichen ist.
Und weil ich so selten Sportschau schau, habe ich bislang trotz Alberts recht bewegter Bundesligageschichte auch noch nie Albert Streit im Interview gehört. Der Vorname kam mir nicht allzu „verdächtig“ vor, heutzutage, bzw. vor ca. 20-30 Jahren gaben ja viele Eltern ihren Kindern eigentlich veraltete deutsche Vornamen, wie Max, Richard, Claus oder von mir aus dann eben auch Albert. Albert finde ich bei Weitem nicht so unmöglich wie Eugen oder Hubert. (Auch deren Phase wird allerdings wieder kommen, seid Euch sicher.)
Heute sah/hörte ich dann Albert Streit nach seinen schnellen beiden Toren beim VfL Bochum zum ersten Mal im Interview sprechen. Und sofort wunderte ich mich und dachte: der Mann ist doch kein Muttersprachler! Welch komischen Akzent er spricht! Er sprach zwar wirklich grammatikalisch einwandfreies Deutsch, aber der Akzent, der Akzent…
Kurz ge-wikipedia-t und siehe da: Albert Streit ist auch einer von diesen Deutsch-Rumänen, geboren 1980 in Bukarest. Und ich wette, dass seine Eltern nicht ahnten, dass sie mit der Wahl des uralten Vornamens „Albert“ mitten auf einer in Deutschland zu jener Zeit angesagten Welle surften, sondern einfach aus der Reihe „Erwin, Heinz, Eugen, Willibald, Hubert, Fritz und Albert“ den ihnen am besten gefallenden Namen auswählten.
PS: Möglicherweise müsste man diese oben von mir erwähnte Gruppe auch Rumänien-Deutsche nennen. Ich weiß es nicht.
Einen Kommentar hinterlassenFällt wohl jedem sofort auf. Peinlich, wenn ein ähnlicher Fehler in einem Artikel passiert, der zu nicht unwesentlichen Teilen vom Stadion an der Lansdowne Road handelt.
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So geschehen in der Sport-Zeitung, die neuerdings täglich in der Flugzeugen der Lufthansa ausliegt. Auch online gibt es eine Ausgabe zum Durchflashen. Interessant, dass unter einer der Tribünen des Stadions tatsächlich ein Regionalzug durchfährt und so jedes Mal die Tribünen zum Erzittern bringt. Ein schönes Bild davon gibt es in dem oben verlinkten Wikipedia-Artikel.
Einen Kommentar hinterlassenDer höchste Sieg einer europäischen Mannschaft in Länderspielen ist laut Wikipedia das 17:1 von Dänemark gegen Frankreich aus dem Jahre 1908. Direkt dahinter folgt Deutschland mit seinem 16:0 gegen Russland von 1912.
Das kürzlich erzielte 13:0 gegen San Marino liegt immerhin noch auf Platz 55 der Liste der höchsten Siege in Länderspielen.
Einen Kommentar hinterlassenWas waren das doch für glückliche Zeiten, damals.
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Heute dagegen sind alle gespannt, wann er rausfliegt.
Einen Kommentar hinterlassenOffensichtlich haben zur Zeit mehrere Besucher Probleme, Kommentare zu hinterlassen. Wem dies ebenfalls widerfährt, der möge mir bitte eine Email schreiben, in der er kurz schildert, was passiert ist und wer wohl Meister 2007 wird. Danke.
4 KommentareIch kennen niemanden, der die Wiedereinführung der Freitagsspiele in der Bundesliga ablehnt. Ein ganz besonderes Gefühl, bei Nieselregen, der an den Flutlichtern vorbeifieselt, ein Spiel zu schauen. Ich schrob darüber schon im Beitrag zum Pokalspiel des VfL Bochum. Es bleibt dabei: ich sage „ja“ zu Flutlichtspielen.
Und da ich des öfteren Spiele am Liveticker verfolge, habe ich endlich das passende Accessoir gefunden, um mir diese Flutlichtatmosphäre auch nach Hause an den Rechner zu holen: das Flutlicht am Rechner.
3 KommentareRobbie Keane erzielte gerade einen Hattrick für Irland im Spiel gegen San Marino.
Was ist denn eigentlich ein Hut-Trick? Nun, das kommt darauf an, wie man einen Hut-Trick definiert. In Deutschland ist ein Hut-Trick nur dann vollbracht, wenn ein und derselbe Spieler in einer Halbzeit drei Tore in Folge erzielt, ohne dass der Gegner – oder ein Mitspieler – in der Zwischenzeit ein eigenes Tor zu erzielen vermag.
In Großbritannien und Irland hingegen liegt ein Hattrick schon dann vor, wenn nur ein Spieler in einem Spiel drei Tore erzielt. Langweilig, oder?
Für Robbie Keane heute hingegen nicht ganz so langweilig. Sollte er nämlich — wie früher für die Spieler üblich — mit demselben Linienbus oder derselben Straßenbahn nach Hause fahren wie die Fans, könnte er den Hut-Trick anwenden, indem er seinen Hut rumgehen ließe und um monetäre Aufmerksamkeiten seitens der Fans bittete, die in den Hut zu drapieren wären.
So etwas ist dann nämlich der eigentliche Hut-Trick bzw. der Grund, wieso man als Spieler davon profitieren kann, eher: konnte.
Verwunderlich, gleichzeitig aber auch nicht — schließlich ist es Deutschland — dass die Regeln für einen Hattrick in Deutschland wie oben beschrieben wesentlich strenger sind.
Die Definition für eine nochmals verschärfte Variante eines Hattricks, für einen lupenreinen Hattrick, lautet hierzulande übrigens: drei Tore in Folge in einer Halbzeit vom selben Spieler, ohne dass der Gegner oder ein Mitspieler ein Tor erzielt, wobei je ein Tor mit links, rechts und mit dem Kopf erzielt werden muss.
Es wäre ein paar Nachforschungen wert, ob es einen solchen dann lupenreinen Hattrick jemals in der Bundesliga gegeben hat.
6 KommentareIn einem Interview äußert sich Jogi Löw dergestalt, dass er gar nicht mehr zur Fraktion der Raucher gehört, bei der ich ihn letztens noch einsortierte:
Löw: Ich weiß nicht, ob es cool ist, Zigarette zu rauchen.
SPIEGEL: Sie haben aufgehört?
Löw: Vor ein paar Wochen, und zwar ohne Entzugserscheinungen.
Wer weiß, ob er nach der ersten Niederlage mit der Nationalmannschaft nicht wieder damit anfängt…
Einen Kommentar hinterlassenDa ist mal ein Herren-A-Länderspiel (nichts gegen die Damen und nichts gegen geistig Behinderte, auch nichts gegen den Junioren-Länderpokal oder die Zweitliagspiele des MSV, aber ein Herren-A-Länderspiel hat für mich nun mal einen besonders exponierten Stellenwert) in des Trainers Heimatstadt, nur drei U-Bahn-Haltestellen vom eigenen Domizil entfernt, und dann entpuppt es sich als so eine Mogelpackung: Das Länderspiel des DFB am 28. März in der MSV-Arena wird nur von sogenannten Perspektivspielern bestritten werden. Der Gegner steht auch noch nicht fest, was bedeutet, dass es auf die russische B-Mannschaft, Armenien oder die walisische U23 hinauslaufen wird.
Schade, dass das letzte Länderspiel in Duisburg auf die nächsten Dekaden hinaus so eine Spaßveranstaltung wird und kein ernst zu nehmendes Länderspiel. Das zuvor letzte Spaßspiel dort, das keinen Wettkampfcharakter hatte, war zwar ganz nett, aber die italienische Nationalmannschaft im Test gegen die A-Jugend des MSV ist dann auch nur aus Liebhaberei interessant gewesen und nicht aus sportlichen Aspekten, die in dieser Partie lagen.
In Zukunft finden Länderspiele nur noch in Stadien mit Platz für mindestens 40.000 Zuschauer statt, also weder in Duisburg noch in Bochum, Rostock, Wolfsburg oder Leverkusen. Zugegeben, bei zwölf großen WM-Stadien plus den ebenbürtigen Stadien in Bremen, Mönchengladbach und Düsseldorf hat man bei nur ca. 5-8 Heimländerspielen pro Jahr tatsächlich satt und genug Möglichkeiten, sich an den Zuschauereinnahmen gesund zu stoßen und gleichzeitig möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, eine Karte zu bekommen. Trotzdem ist diese Entscheidung aus meiner ganz eigenen U-Bahn-Perspektive bedauerlich .
5 KommentareDamals, als Deutschland bei Länderspielen in Dortmund noch unbesiegt war, damals, als Gerd Müller noch Tore schoss und keinen Quark in Interviews erzählte, damals, als folgende Spieler zwölf Tore gegen das Land, das morgen Gegner sein wird, schossen:
Deutschland Zypern 12:0
1:0 Gerd Müller 3.
2:0 Wolfgang Overath 5.
3:0 Wolfgang Overath 12.
4:0 Helmut Haller 17.
5:0 Max Lorenz 39.
6:0 Siegfried Held 42.
7:0 Gerd Müller 44.
8:0 Helmut Haller 46.
9:0 Gerd Müller 48.
10:0 Horst-Dieter Höttges 50.
11:0 Wolfgang Overath 63.
12:0 Gerd Müller 85.
Damals muss das Fußballspielen irgendwie einfacher gewesen sein.
Noch damalser allerdings lief das Hinspiel so:
Zypern Deutschland 0:1
0:1 Gerd Müller 90.
Einen Kommentar hinterlassenWie beruhigend es doch ist, dass Dieter Hoeneß endlich ein Einsehen hat, und heute mit Wolfgang Thierse über seine Verfehlungen sprechen wird [Link leider tot]. „Gewalt und Randale im Fußball“ sind u. a. die Themen bei dem Treffen Hoeneß‘ mit Thierse. Als besonders schwerer Fall in punkto Randale im Stadion wird Hoeneß aus dem Nähkästchen plaudern können. Vielleicht lässt er sich auch vom ewig gütig wirkenden Thierse zu einem Anti-Aggressionstraining überreden.
Wer morgen Abend Zeit hat, in die Kulturbrauerei zu gehen, kann ja berichten, wie es gewesen sein wird.
Einen Kommentar hinterlassenDa waren’s nur noch zwei…
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