Benjamin Knoche: Wie gewonnen, so zerronnen

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Wie, Ihr kennt Benjamin Knoche nicht? Der Mann hat eine große Bundesligakarriere hinter sich. Um genau zu sein, dauerte sie 79 Minuten, immerhin machte er dieses eine Spiel von Beginn an.

Wie das wohl ist, wenn man genau ein Spiel in der Bundesliga machen durfte? Man kommt zum heiß ersehnten Debüt, hat Lunte gerochen und freut sich auf weitere Spiele vor großer Kulisse, gibt den Freunden schon mal einen auf seinen Einstand aus und dann — nix. Gar nix mehr, man bekommt gar keine zweite Chance, wird aussortiert und bleibt als solch eine Karteiliche bei fussballdaten.de in den Annalen stehen. Klar, man kann seinen Enkeln noch davon erzählen, aber wenn man sich doch eigentlich viel mehr ausgerechnet hatte, muss so kurz vor knapp zu scheitern ganz schön frustrierend sein.

3 Kommentare

  1. Moment: Kommt drauf an. Nämlich darauf wie gut man tatsächlich ist und sich selbst einschätzt. Mit Sicherheit gibt es hunderte von Fußballern in Deutschland, die von 79 Minuten Bundesliga den Rest ihres Lebens zehren. Ich kenne Leute, die erzählen nach 15 Jahren noch von einem entscheidenden Treffer im Halbfinale der Hallenstadtmeisterschaft Kreis Mönchengladbach (Nennt man das das „Al-Bundy-Phänomen“?)

    Und es gab mit Sicherheit mehrere Dutzend Spieler, die Bundesliga-Luft schnuppern durften und nicht besser waren als zur gleichen Zeit kickende Oberliga-Liga-Spieler, die zufällig nicht zur rechten Zeit am rechten Ort waren.

  2. Hallo

    Auch wenn ich Benjamin Knoche nur kurzfristig kennen lernen durfte , will ich sagen das was er bisher geleistet hat , darauf kann er stolz sein.
    Bundesliga hin oder her , sein Name wird trotzdem häufiger erwähnt als vielleicht von anderen gedacht !
    Ich wünsche für seinen weiteren Weg alles Gute :-) !!!

  3. Ich habe bei Benjamins Vater Karl – ein ganz patenter Bursche – beim TuS Esborn – A-Klasse trainiert. Er hat sogar mal den Hasper SV – Landesliga – trainiert. Es war die Zeit, als man am Treffpunkt einen Besoffenen aus dem Bierzelt rausholen musste mit dem Imperativ: Paul umziehn…



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