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Kategorie: Billige Lacher

So billig, dass sie kostenlos sind

Medizinischer Durchbruch: Alterungsprozess gestoppt

Nachdem wir feststellen durften, dass Fußballer bereits die „Formel des Lebens“ fanden, gelang der selben Subpopulation der Menschheit offensichtlich ein weiterer Durchbruch; diesmal im Bereich der Medizin (oder ist das Genforschung?). Während wir alle in einer Halbzeitpause rumsitzen, Würstchen kaufen und verspeisen, die Stadionzeitschrift lesen, aber vor allem: um ca. 15 Minuten altern, ist dieser vermeintlich unabwendbare Prozess für Fußballspieler neuerdings aufgehoben:

„Beide Mannschaften kommen unverändert aus der Kabine.“

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Endlich! Trend aus Wahrheitanien angekommen

Schmadtke kritisiert sich selbst“, titelt der kicker.

Unbestätigten Gerüchten zufolge möchte Lothar Matthäus seine nächste Kolumne in der Sport-FOTO ebenfalls seinen eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten widmen, der Verlag hat in folgedessen angekündigt, die kommende Ausgabe von 100 auf 200 Seiten zu erweitern.

Ähnliches wird vom kommenden DSF-Doppelpass berichtet, bei dem Udo Lattek eine Stunde lang zum Thema „Ich, wie es wirklich war“ dozieren möchte. Zur Sprache bringen wird der Altmeister dort die vielen, nirgendwo erwähnten und an die große Glocke gehängten Fehlentscheidungen seiner Trainerlaufbahn sowie die vielen verpassten Titel und wie es dazu nicht kam.

Erich Ribbeck sagt, er habe bereits alles gestanden, Paul Breitner hält nix von „diesem neumodischen Trend“ und Ottmar Hitzfeld möchte „erst die TV-Bilder abwarten“, bevor er sich äußert.

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Kleiner Lacher zur Nachtitsch

„Bobic sagte dem Magazin: „Es ist klar, dass ich mich nach der Fußballer-Karriere nun verändern will.“ Jeder wisse, dass er zu 96 eine gute Beziehung habe, fügte der ehemalige Stürmer hinzu. Bobic hatte in der Saison 2002/2003 14 Tore für die Hannoveraner erzielt und damit maßgeblich zum Klassenerhalt beigetragen.“

Man weiß allerdings nicht, ob man mehr über die Betitelung der Sport-Foto als „Magazin“ lachen soll, darüber, dass laut Bobic irgendeine bestimmte Information über ihn „jeder weiß“ oder darüber, dass er eine gute Beziehung zu Hannover habe, weil er irgendwann mal ein paar Törchen dort erzielt hat und das mit einer dermaßen ausgeprägten Zuneigung zum Club an der Leine, dass er nicht länger als ein Jahr dort aushielt, bevor ihn das vermeintlich große Geld und die vermeintlich größeren (hüstel, hüstel) Erfolgsaussichten zu Hertha BSC lockten, wo er dann immerhin noch 8 Tore in derer zwei Saisons bei 54 Einsätzen erzielte.

Suchen wir uns eins aus, denn man muss sich schließlich konzentrieren, wenn man Erfolg haben will. Auch beim Lachen. Ich wähle das „Magazin“ als Lacher zur Nacht. An Bobitsch werden wir in Zukunft ohnehin noch öfter Freude haben, falls er tatsächlich wieder seine Visage auf die Bundesligabühne hievt. Auch hier werden wir Freude haben, versprochen.

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Ich muss da eben mal hin

Normalerweise würde man an dieser Stelle annehmen, dass der Screenshot von WELT online dieserseits noch einmal ein bisschen nachbearbeitet worden wäre, doch: weit gefehlt! Völlig photoshop-frei kommt er daher und zeigt uns Felix Magath, wie er von Erich Honecker kaum zu unterscheiden ist. Dabei liegen Puerto Rico und das Saarland doch einige Meterchen voneinander entfernt. Was so eine Brille und alt werden alles bewirken können.

[photopress:magath_honecker.jpg,full,centered]

Hoffen wir, dass Magath das Schicksal seines Doppelgängers erspart bleibt. Obwohl: Wolfsburg, das ist ja schon irgendwie wie Chile, mitten in Deutschland, ein bisschen rückständig, ein bisschen unterentwickelt, ein bisschen schmal, ein bisschen kühl.

Diese Brille. Dieses Foto.

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Super-Bowl-Live-Ticker

Wir berichten live vom amerikanischen Fußball, die USA mittlerweile auf Platz 20 der FIFA-Coca-Cola-Weltrangliste:

Was macht er da? Er nimmt den Ball in die Hand, völlig unnötig in dieser Szene! Rote Karte für Eli Manning. Die New York Giants nur noch zu fünfundvierzigt.

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Redundanz in Klagenfurt

Gleichzeitig betonte das Schwergewicht, „nicht der neue Vorturner“ des Vereins zu sein.

Calmund und sein Gewicht — lange wird er es ohnehin nicht mehr machen, das drückt ordentlich auf die Pumpe.

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Hans Meyer ein zweiter Dummschwätzer?

Privatthemenbloggerei. Mir schon immer ein Gräuel.

Hier kommen wir aber nicht umhin, oder wie Johannes B. Kerner sagen würde: „Ich muss das fragen“, weil er selbst nicht die Verantwortung dafür übernehmen will, weil er sich in die Hose scheißt dafür, dass sein Gegenüber es ihm persönlich übel nehmen könnte. Diese scheußliche Aussage impliziert nichts anderes, als dass er von der tobenden, peitschenden Öffentlichkeit mit vorgehaltener Machete dazu gezwungen wird, diese Frage zu stellen. Von derselben Öffentlichkeit wird er übrigens gezwungen, diesen seinen schmierigen Job auszufüllen, in dem er dann Fragen stellen muss, die er gar nicht stellen möchte. Er stellt sie nur wegen Haus und Hof, bzw. Kind und Kegel, die zu Hause zu ernähren sind. Man kennt das von Ailton und den diversen -ics dieser Liga, es sei der letzte große Vertrag, die große Familie zu Hause, man könne nicht nur an sich denken, man trage eine Verantwortung und schwuppdiwupp ist der Wechsel von Hamborn 07 zu Hertha BSC Berlin, wo man zwar sportlich nicht besser, finanziell aber durchaus ein bis anderthalb Großfamilien ernährend besser steht, sozusagen eine Pflicht. Die Umstände, die Umstände, hach, wären wir doch nur frei von diesen Sachzwängen.

Ich gebe zu, Sachzwänge dieser Art bestehen hier überhaupt nicht. Deshalb muss ich das auch nicht bloggen, ich blogge es, weil ich es bloggen will. So. Ein Gräuel ist es mir trotzdem, und auf die Suche nach dem Part meiner Persönlichkeit, der das nicht möchte, es dann aber dennoch tut, sollte ich mich auch mal so langsam begeben, bis dahin aber blogge ich es und halte es dann eben doch mit JBK: „Ich muss das bloggen“ (der öffentliche Druck, die Meute, die Machete, die Großfamilie zu Hause, die „Pflicht“ etc. pp):

Sichermann: Mit Meyer, ganz sicher! Entlassen wird er nicht werden, und ich glaube auch nicht, dass er hinwirft. Dafür ist er viel zu ehrgeizig. Außerdem hat er für Nürnberg seine Ehe aufgegeben, eine neue Freundin gefunden und an der Burg ein Haus bezogen.

Sichermann ist Fan des 1. FC Nürnberg, ein Verein, bei dem Lothar Matthäus gerne Trainer geworden wäre, und besitzt seit 1967 eine Dauerkarte.

Was aber Meyers Privatleben und die Trennung von seiner Ehefrau damt zu tun haben soll, dass er genau deshalb sicher „ganz, ganz lange“ beim Glubb bleiben wird, verrät er uns nicht.

Vielmehr fragen wir uns, ob Hans Meyer seine Frau nicht schon verlassen hat, als er noch in Gladbach war. Dort isser aber auch nicht mehr.

Und von nun an wieder Schluss mit diesen Themen. Ich kann mich ja schon selbst nicht mehr leiden, weil ich hier ständig über Effes, Hitzfelds, Rummenigges, Schusters oder Meyers Affären und Liebesleben schreibe. Deshalb ab morgen wieder: Liebesthemen, ja, aber nur die Liebe zum Fußball.

Ansonsten frage ich mich, gerade bei Hans Meyers Liebesleben, was eigentlich unser schönes Fahrstuhlspiel macht. Wie sagte doch der große Pelé? „Natürlich habe ich keine Potenzprobleme. Wenn ich aber welche hätte, würde ich mich vertrauensvoll an meinen Arzt wenden.“

Oder einfach direkt an Pfizer und durch einen kleinen Werbespot, der vielleicht einen halben Nachmittag gedauert haben dürfte, die kleinen Pillen auf Lebzeiten hinaus (ist ja nicht mehr so lang bei Pelé) umsonst frei Haus bekommen.

Apropos: Hat Pfizer schon mal bei Beate Rehagel angefragt?

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Francky, i hol di mit mein Traktor ab

Der Mann kann wirklich alles: Bösewicht bei James Bond spielen, dementsprechend Golfbälle mit seinem enormen Kiefer zertrümmern, mit Fußbällen in der Luft schwebend tolle, spielentscheidende Tricks vollführen und — Trekker fahren.

Lothar Matthäus hofft allerdings — nach der Versöhnung mit Uli Hoeneß — dass er als kommender Greenkeeper nach solchen Aktionen Riberys nicht den Rasen wieder in Ordnung bringen muss.

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