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Dekompositions-Häppchen am Morgen

Nur für den Fall, dass es nicht aufgefallen sein sollte, im Zuge dieses Anliegens:

Während viele Stimmen unbegründeterweise Matthias Sammer, dem geschiedenen DFB-Sportdirektoren, die Verantwortung für die Titel der U-Mannschaften zuschreiben, hält Matthias Sammer selbst jemanden, der sich auf diesen Posten begibt, für einen „Idioten“, wenn auch einen guten.

Der Tagesspiegel behauptet, Sammer verließ den DFB, „weil der Job ihn wegen zu geringer Einflussmöglichkeiten langweilte“.

Sein Einfluss war ihm selbst zu gering.

Derartige Infos werden langsam, aber fröhlich zusammengetragen und dann wird irgendwann ebenso fromm dekompostiert, äh, dekompositioniert.

8 Kommentare

  1. Trainer, hier schnuppert es aber schon nach Sommerloch …

  2. Äh, was? Dieses Thema ist doch höchst brisant, egal, ob der Ball rollt oder nicht. Da wird einer zum Heiland des deutschen Fußballs hochgejazzt, der nicht mal selbst der Auffassung ist, dass er besonders viel geleistet hat oder auch leisten durfte.

    Und dieser Legendenbildung und Projektionitis mancher Stimmen gilt es mit Handfestem, wenn auch hier immer nur aus dritter Hand, entgegenzuwirken.

    Find ich überhaupt nicht sommerlochig.

  3. Meinetwegen. Für mich als geborenen Dresdner ist es übrigens ein beklemmendes Gefühl, wenn ein Sachse wie der Matthias in bayrischer Tracht mir immer wieder das Gefühl vermittelt, der FC Bayern hätte seinetwegen schon 14 Kinder gezeugt …

  4. Sehr schön! Vielen Dank, Calli Camp. Bitte gerne mehr davon.

  5. Ja, ebenfalls vielen Dank. Dieser Text gehört zu diesem Anliegen hier natürlich unbedingt hinzu, auch wenn er aufgrund der vermeintlichen Bayern-Antipathie des Autors bei einigen Schwierigkeiten haben wird, zu bestehen. Aber das soll ja nicht unsere Sorge sein. Sehr nett, Apfelbaum.

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