Der schöne Bruno

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Solch einen Vater wünscht man sich als bekannter Bundesligaprofi innigst: Friseur von Elvis Presley gewesen, einst, und dessen Freund natürlich, in Zeiten, in denen es noch gar keine facebook-Freundschaften gab. Wahrscheinlich weiß er auch, wo Elvis sich zur Zeit aufhält.

Thomas Stickroths Vater Bruno (muss man ergänzen: „der heißt wirklich so“?) steht für die Stuttgarter Zeitung vor der Kamera in Sachen VfB-Berichterstattung.

Sich über Dialekte lustig zu machen ist als Ruhri (im Video vertreten durch Jürgen Sundermanns Dialekt, geboren in Mülheim an der Ruhr) vielleicht nicht ganz so angebracht, man darf aber ergänzen, dass ein Teil von Christian Wörns‘ Außenwirkung durchaus in der fatalen Mischung von Stimmlage und Dialekt begründet war. Bruno Stickroth ist da zum Glück ganz anders: Bei ihm kommt noch die optische Erscheinung hinzu.

Wie man so schön sagt: Man kann sich seine Fans nicht aussuchen. Und seine Väter erst Recht nicht. Was man aber versuchen könnte, ist Bruno Stickroth zu erklären, dass er seinen Interviewpartner auch mal ausreden lassen sollte. Besonders plaisierlich: Es ist gar kein vom VfB produziertes Video, das haben die Käufer der Stuttgarter Zeitung selbst bezahlt.

10 Kommentare

  1. Sensation. Prima Video, danke für den Hinweis. Leider habe ich nicht bis zum sicher süßen Ende durchhalten können.

  2. Man darf und soll sich unbedingt über Dialekte lustig machen. Egal wo man herkommt.

  3. Mit kognitiver Dissonanz kommt man hier als Erklärungsversuch ja gar nicht weit genug. Klarer Fall von kollektivem Realitätsverlust! Un-fass-bar! Der epic-fail hat ja geradezu Gomez‘ksche Ausmaße.

  4. das ist voll regionaltypisch; Der Schwabe ist so. Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt.

  5. Und auf ein Neues:

    Ich hab es genau – trotz ordentlichem Trainings und Einsatz bis zum letzten – bis 1:08 ausgehalten. Wer bietet mehr?

    Und gehe ich meine Nackenhaare glattbürsten…

  6. Durchhalten, Sternburg. Im dritten Anlauf hab ich’s gepackt.

  7. Überragendes Video, auch ohne dass ich den Bruno oder den Ex-Profi-Sohn kenne.

    Am meisten hab ich über das Nicht-ausreden-lassen gelacht.

    „Wir packens an, nicht…Ja…Es gibt viel zu tun…Ein feiner kerl…Ja“

    Und dann noch eine völlig irrelevante Erwähnung des Sohnemanns mit eingebaut…Comedy pur.

  8. Pingback: - 5 Freunde im Abseits

  9. Waaahnsinn …und Wasser auf die Mühlen aller Badener. Obwohl Brünos mindestens genauso schöner Sohn mal eine Zeitlang in Freiburg kickte, irgendwann in den 80ern (mit Papa auf der Haupttribüne, der jede Aktion lautstark und in breitem Schwäbisch kommentierte).

  10. Zerebrale Zerrüttung? Ich ahne jetzt, was „Zunge in Aspik“ bedeutet.

    Gruß Doc



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