Deutschlands neues Trickot

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Wer ein neues Trikot verkaufen will, der muss dafür auch Werbung machen. Und das macht man natürlich am besten, indem man das ganze viral werden lässt, heutzutage. Deshalb, hat sich irgendjemand Schlaues gedacht, bauen wir einfach einen kleinen, leider nicht mal unterhaltsamen Fehler in eins unserer Spielchen zur Werbung für unser neues Trikot ein und hoffen, dass die doofen Blogger drauf anspringen und es veröffentlichen. Aus diesem Grund gibt es jetzt hier dieses Bild mit der Frage: Den Capitano kennt man ja — auch wenn das angeblich eine nur von Klinsmann erfundene und von anderen nicht verwendete Bezeichnung ist — und man hat auch insgesamt wenig Zweifel, dass man den bei der WM in Südafrika noch gebrauchen könnte – aber:

Was ist eigentlich dieses Printz?

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Wer jetzt gehofft hatte, die deutsche Nationalmannschaft hätte eine neue Geheimwaffe entdeckt, einen Wunderstürmer, dem so etwas wie Quarantäne nie passieren würde, einen teutonischen Rooney, den muss man enttäuschen. Es ist auch kein neues Spielsystem, das galant durch die gegnerischen Abwehrreihen zu schreiten ermöglicht, auf dass die Verteidiger nur noch dem Holden am Ball Spalier stehen können.

Es ist ganz schnöde ein in den letzten Jahren, was Zählbares angeht, wenig erfolgreicher Stürmer eines Bundesligaklubs, welcher meist gegen den Abstieg kämpft.

Keine Wunderwaffe, kein Geheimsystem, einfach nur Printz!

“Printz!“
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Es ist ja nicht so, dass Fehler nicht passieren könnten, humanum est, aber es gibt eben zolche und sloche. Will sagen: Man kann einen Tippfehler schon ganz gut von einer orthographischen Schwäche unterscheiden. Naja, was soll’s. Hauptsache, der Rubel rohlt. Viral isses jetzt auch.

… und sowas im Land von Hinz und Kunz – ohne Teh-Zett. Tz!

16 Kommentare

  1. Ich amüsiere mich gerade bei der Vorstellung, dass der fragliche Satz in den späten Achtzigern „Du wirst Hinz und Kuntz brauchen, um die Albiceleste zu schlagen“ hätte lauten können (mit ein bisschen Fantasie allerdings, das gebe ich zu). Im Übrigen frage ich mich, was mir eigentlich die zweite Zeile sagen will. „Gewinne ihre Identität zurück“? Bisher hatte ich weder die vom Capitano noch die vom Prin(t)zen.

  2. Die würde zumindest öfter treffen…

  3. Wie soll einem denn ein lange verstorbener „Komponist, Musikschriftsteller und Romanautor“ bei einem Fußballspiel helfen?

    Und nun zu etwas ganz anderem – bei Werder habe ich gerade was für die „Alliteration der Woche“ gefunden: Marcelo Moreno mischt mutig mit Maske mit. Ich finde allerdings, man hätte das durchaus noch mit den Wörtern „munter“ und „markant“ ausbauen können.

  4. …und sich bei Interviews besser ausdrücken!

  5. …und wesentlich sympathischer sein.

  6. Ich würde auch eher den Lutscher wählen, um die Albiceleste zu schlagen.

  7. Bei Suche nach „Printz“ und „Fussball“ sind die Ergebnisse alle auf „Birgit Prinz“ gelingt. Wäre trotzdem falsch geschrieben…

  8. Pingback: DailySoccer 17/11/2009 | Spielfeldrand - Das Magazin

  9. Ähnlich sperrig wie die Orthographie erweist sich auch das Gameplay des Schinkens. Insofern hast Du wahrscheinlich die einzige virale Komponente zielsicher herausgepickt.

  10. Ja, das Gameplay verdient weder den ersten Teil dieses Wortes noch den zweiten. Ein weiterer Grund, warum das hier nicht verlinkt ist. Lohnt sich nicht.

  11. Werbung für das „Graphic Novel Game“ jetzt ganz dick beim kicker im Hintergrund. Leider mit dem „Capitano“ und nicht mit dem „Printzen“. Schade. Kommt vielleicht später noch.

  12. Den „Prinzen“ kann man hier schon bewundern:

    http://www.lukas-podolski.com/?101A0A0A1

  13. Och, schade. Ich dachte, das falsche T würde jetzt zu seinem Markenzeichen aufgebaut.

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