Die Mutter aller Pussies

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Ähm, ja, nicht, was Ihr jetzt denkt.

Es geht hier um das Verhalten von Prinz Pussy nach seinen Toren gegen Polen, Colonia Claudia Ara Agrippinensium und demnächst eben gegen die Bayern. Bekanntlich hat P“ä“trick Helmes Selbiges vor der Partie gegen seinen alten Club angekündigt, kam dann aber nicht dazu, das auch umzusetzen, weil er kein Tor erzielte, das er hätte bejubeln können. Somit hat er dann seine Ankündigung doch umgesetzt, aber eben anders: Jubeln, nein. Tore schießen aber auch nein und deshalb ohnehin kein Jubel.

Wer das alles aber viel besser kann als unsere kleinen Lukasse und P“ä“tricke, die da doch auch eher ein schlecht beratenes Bild abgeben, das ist einer der ganz Großen der Serie A. Gabriel Batistuta.

Prokrastinations-Produkt Wikipedia weiß zu berichten:

Gabriel Batistuta war dem AC Florenz sehr verbunden, wechselte dennoch im Jahr 2000 zum AS Rom. Er wandte sich an die Fans der Fiorentina mit dem Abschlußsatz Für immer Viola-Fan. In Anspielung an die violetten Vereinsfarben des AC Florenz. Vor seinem ersten Ligaspiel gegen seinen alten Verein versprach Batistuta, nicht zu jubeln, falls er ein Tor erzielen würde. Als er dann aus 25 Metern das entscheidende Tor für die Roma erzielte, brach er in Tränen aus.

Süß, und irgendwie auch ein bisschen sehr argentinisch, wenn es denn überhaupt stimmt.

Nichtsdestotrotz: Wie billig und leicht zu haben so ein simples Schweigen plötzlich wirkt.

8 Kommentare

  1. Apropos Pätrick Helmes: konsequenterweise und um die Tradition der letzen Jahre, keine Nationalstürmer mit komplett deutsch klingendem Namen zu haben, aufrechtzuerhalten, sollte man auch Steven Kießling einführen.
    Der hat sich übrigens so viel ich weiß nach seinem Tor zum 4:1 gegen den Club letzte Saison auch nicht so überschwänglich gefreut.

  2. Matthäus wurde in Gladbach immer als Judas verschieen all die Jahre und das ist auch richtig so, irgendwann zu ende seiner Karrire hat er sich dann glaube ich auch über Tore gegen Gladbach richtig gefreut…obwohl Gladbach ja doch immer für ihn eine „Herzensangelegneheit“ war…denn “ ein Lothar Matthäus hat das Herz am rechten Fleck…“

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  4. mir fällt da noch elber ein, der in der cl ja für lyon ein tor gegen bayern schoß und dann auch sein gesicht verbarg. das wirkte auch authentisch. aber er hats vorher nicht angekündigt und auch hinterher kein riesen-buhei draus gemacht.

    was da natürlich her muß: eine fifa-richtlinie. wenn es eine gelbe karte für zu ausgiebiges jubeln gibt, sollte es auch eine für unterlassenes jubeln geben. jedem spieler wird ein land (nur mit stichhaltiger begründung unter vorlage einer geburtsurkunde o.ä.) und ein verein (für den er mindestens fünf jahre gespielt haben muß, jugend-jahre inbegriffen) gestattet, gegen den er im falle eines torerfolges den jubel unterlassen darf.
    jubelt der spieler dennoch, folgt eine verhandlung vor dem sportgericht mit eventueller sperre.

  5. Die Story mit Batistuta gab’s auch bei Biermann mal zu lesen. Bin grad zu faul zum Regal zu gehen und den Buchtitel rauszusuchen.

    Davon abgesehen halte ich es aber grundsätzlich für richtig, Tore gegen den 1. FC Köln nicht zu bejubeln.

  6. Das Batistuta-Tor + „Jubel“ gibt es hier zu sehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=OP3zOjnZI1s

  7. trotz alle dem, batigol war einer der größten!

  8. pussy,emo heulsuse



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