Heute vor 30 Jahren: das dreckige Dutzend

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Otto Rehhagel nimmt seinen Hut, Jupp Heynckes trifft fünf Mal, Kalle del‘Haye immerhin zwei Mal, der damals noch junge Ewald Lienen ein Mal, die Borussia zieht ins Rheinstadion um, die andere Borussia trägt sich bis heute unübertroffen in die Rekordbücher ein und Meister wird — der 1. FC Köln. Heute vor 30 Jahren:

Borussia Mönchengladbach — Borussia Dortmund 12:0 (6:0)

13 Kommentare

  1. Wie kamen denn die Noten der BVBler zustande? Da könnte man ja fast glauben, sie hätten noch ganz gut gespielt…
    Heute würden sie wahrscheinlich in der Luft zerissen werden.

  2. Ja, gute Frage, woher die Noten stammen. Ich weiß es nicht.

  3. Sach mal Trainer, bevor ich hier jetzt groß recherchiere, warum fand das Spiel eigentlich in Düsseldorf statt?

  4. Grundsätzlich müsste man annehmen, dass die Chance für Borussia Mönchengladbach noch Meister zu werden, so viele Ticketwünsche bewirkt hat, dass ein Umzug nach Düsseldorf finanziell geboten war. Dann schaut man aber auf die relativ schlappe Besucherzahl von 38.000 und fragt sich zweierlei: Ist die Zahl bei fussballdaten.de vielleicht falsch und wenn nicht: Warum dann der Umzug? Man sollte Zeitzeugen fragen.

  5. Grundsätzlich käme ich als Zeitzeuge ja in Frage, leider kann ich mich nicht erinnern. Ich habe dann mal die Wiki bemüht und unter Bökelbergstadion folgendes gefunden:

    Nur wenige Umbauten wurden in den folgenden Jahren am Stadion durchgeführt: Die Haupttribüne (West) wurde zunächst überdacht, später dann komplett abgerissen, neu gebaut und dabei um einen Oberrang erweitert (Sommer 1978). Allerdings blieb das Stadion mit einem Fassungsvermögen von 34.500 Zuschauern relativ klein.

    Keine Ahnung, ob die Bauarbeiten so früh begonnen haben, könnte aber sein.

  6. Vielleicht sollte man aber doch besser einen Experten fragen: ECKI!

  7. 1978 ist der Bökelberg umgebaut worden, Gladbach spielte monatelang deshalb in Düsseldorf. Beim vorletzten Heimspiel waren da auch noch um die 55.000 Zuschauer, aber beim letzten haben wohl nicht mehr allzu viele Gladbacher noch an das Wunder geglaubt. Oder es war einfach zu gutes Wetter? Ist jedenfalls die erste Radio-Konferenzschaltung gewesen, an die ich mich erinnern kann.

  8. Zeitzeugen allerorten. Danke.

  9. Oh Mann, da wird man als Fohlen der Neuzeit richtig wehmütig. 12:0 – ein 6:1 gegen Alemannia Aachen in der 2.Liga ist bisher der höchste Kantersieg für mich gewesen.
    Es überrascht mich auch, dass die Bäume, die auf der berühmten Aufnahme der prall gefüllten Anzeigetafel zu sehen sind, am 29.April noch (fast) keine Blätter tragen. Deshalb ’ne andere Frage an Zeitzeugen: War das früher normal? Als gebranntes Klimawandelkind von heute hat man ja keine Ahnung…

  10. Welche berühmte Aufnahme?

  11. Naja, ok, anscheinend nicht ganz so berühmt, wie ich dachte.
    Als (setze Verein mit vielen Anhängern ein)-Fan geht man fälschlicherweise immer davon aus, die gesamte Vereinsgeschichte gehöre überall zum Basiswissen.
    Diese triste und schlichte schwarz-weiß Aufnahme hat’s immerhin bis auf ein T-Shirt im Gladbach-Fanshop geschafft … falls das ein Prädikat wie „bekannt“ oder „berühmt“ überhaupt rechtfertigen sollte.

  12. Offensichtlich haben sie bei Kulik dann an der Rückennummer gespart… wenn sie schon 12 Torschützen auf die Anzeigetafel brachten, etwas, was zu jener Zeit nicht viele Anzeigetafeln geschafft hätten.

  13. Die zwölf Tore hatten leider nicht ganz gereicht.
    In Duisburg genügte immerhin ein einziges gegen Schalke, um in den internationalen Wettbewerb einzuziehen. Ich war einer der Augenzeugen, sicherlich etwas mehr als die angegebenen 30.000…



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