Keine Ausreden mehr für Wildpinkler

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Wildpinkeln, die Besitzer der Vorgärten rund um den alten Bökelberg können ein Lied davon singen, ist eine der größten Plagen im Zuge eines großen Fußballereignisses. Damit Wien nicht von den Wildpinklern von der Landkarte gespült wird, hat sich die Stadt etwas Besonderes einfallen lassen:

Wien wird WC-Stadt

Beim ersten Lesen der Überschrift fühlt man sich unweigerlich an die englische Abkürzung der Weltmeisterschaft erinnert und denkt: Halt, es ist doch Europameisterschaft in Wien, nicht Weltmeisterschaft, wie kann Wien da WC-Stadt werden? Und richtig gelesen, Wien wird wirklich WC-Stadt, indem es „an der EM“ (oder sagen das nur die Schweizer) 1200 zusätzliche WC-Anlagen aufstellen wird, mobile Dehydrierpaläste sozusagen.

«Niemand wird eine Ausrede haben, denn man kann alle 50 Meter pinkeln», erklärte Vizebürgermeisterin Grete Laska am Dienstag.

Was aber ist mit jenen Fans, die schon zu voll sind, um noch 25 Meter zu laufen?

5 Kommentare

  1. Die Fans außerhalb der Fanmeilen dürfen noch in die Ecken pissen?
    Sollen die Wiener sich lieber mal ein Beispiel an New York [Link leider tot] nehmen. Ohne EM oder WM, selbst ohne Super Bowl gibt es jetzt wenigstens ein richtiges Klo für alle.
    Herr Kalwa, wie ist die Resonanz vor Ort?

  2. Im Falle von Gladbach sollte man allerdings betonen, dass das Stadion samt Wildpinkler vor den Villen der gehobenen Bürgerschaft da war. Die 14-täglich Urin-Attacke war also bereits im Kaufpreis für das Grundstück verkalkuliert.

  3. „bei der EM“ bitte, nicht „an …“

  4. Pingback: Wildpinkeln verboten! - EURO 2008

  5. Ihr regt Euch aber auch über ´n Scheiß auf. Was ist denn mit den Pappbechern, in denen vorher das Bier war? Und wenn dann auch noch Pommes gefressen werden, liegen die Pappschachteln auch zu tausenden da rum.

    Über ´n bißchen Pipi, das der Regen wegspült, regen sich die Gemüter auf, aber der echte Abfall wird einfach akzeptiert.



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