Zum Inhalt springen

Schlagwort: Schweiz

Meiste Einsätze in der Schweizer Super League

Zugegeben, die Überschrift ist nicht ganz korrekt. Denn in der folgenden Liste sind nicht die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Super League in der Schweiz aufgeführt. Sondern die Spieler mit den meisten Einsätzen in der jeweils höchsten Spielklasse der Schweiz seit der Saison 1933/34, wo natürlich auch der Schweizer Meister ermittelt wird. In dieser Zeit trug die höchste Klasse diverse unterschiedliche Namen. Von 1931 bis 1944 war dies die Bezeichnung Nationalliga. Von 1944 bis 2003 war es dann die Titulierung als „Nationalliga A“. Diese wurde dann ab der Saison 2003/04 durch die heute noch gültige Bezeichnung Super League abgelöst. Hinzu kamen und kommen jeweils wechselnde Sponsorennamen. Aktuell ist dies die Raiffeisen Super League, die aber in den Medien so nicht genannt wird. Davor war die Axpo Holding von 2003 bis 2012 Namenssponsor der Liga, weshalb diese in jener Zeit offiziell Axpo Super League hieß.

Nun aber zu dem, worum es hier eigentlich geht. Zu den Spielern mit den meisten Einsätzen in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Nur wenige hierzulande bekannte Namen sind darunter, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass jene, welche viele Spiele in der Schweiz sammelten, eben eher nicht in der deutschen Bundesliga tätig sein konnten – sonst hätten sie ja nicht so häufig in der Schweiz gespielt und würden hier nicht in dieser Top-Liste auftauchen. Die einzigen beiden Ausnahmen in dieser langen Liste sind Jörg Stiel, der in der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach im Tor stand, und Hakan Yakin, der sich für eine Saison beim VfB Stuttgart versuchte, in dieser Zeit aber nur auf 9 Einsätze kam. Marcel Koller war zwar später ebenfalls im deutschen Fußball tätig, dies allerdings nur als Spieler.

Ewige Einsatzliste in der Schweiz – Super League und Nationalliga

Führender ist Philippe Perret, der seine gesamte Karriere als Spieler von 1978 bis 1998 bei Xamax Neuchatel verbrachte und dort in 540 Spielen als Defensivmann immerhin 27 Tore erzielte.

Spieler Meister
Philippe Perret 540
Urs Fischer 534
Roger Wehrli 532
Alvaro Lopez 527
Karl Grob 513
Heinz Hermann 510
Blaise Pifaretti 503
Martin Weber 499
Alain Geiger 496
Martin Brunner 487
Thomas Wyss 484
Erich Hänzi 466
Georges Bregy 459
Marc Zellweger 451
Charles Antenen 444
Nelson Ferreira 439
Antonio Permunian 439
Pascal Zuberbühler 437
Marcel Koller 435
Stefan Wolf 432
Jean-Paul Brigger 430
Frederic Chassot 430
Mats Gren 427
Erich Burgener 426
Boris Smiljanic 426
Andy Egli 424
Joel Magnin 422
Gabet Chapuisat 420
Alexandre Rey 418
Roger Mathis 412
Gürkan Sermeter 411
Alfred Bickel 408
Karl Odermatt 407
Jörg Stiel 405
Charly In-Albon 403
Hakan Yakin 402
Köbi Kuhn 398
Marc Schnyder 398
Christophe Bonfyn 397
Dario Zuffi 395
Andres Gerber 393
Jean-Marie Conz 392
Willy Kernen 392
David Zibung 392
Gottlieb Stäuble 389
Oliver Eggimann 387
Marco Pascolo 387
Marco Schällibaum 386
Martin Rueda 384
Walter Fernandez 381

Stand Juni 2019.

Ansonsten fällt auf, dass es quasi keine Ausländer in dieser Liste gibt. Große Ausnahme ist der Portugiese Nelson Ferreira, der mit seinen Eltern schon in seiner Jugendzeit in die Schweiz kam und dort zum Profifußballer wurde. Er hat gerade erst seine Karriere am Ende der Saison 2018/19 beendet, nachdem er für nur zwei Clubs spielte. Erst von 2001 bis 200 für den FC Thun, dann bis 2012 für den FC Luzern und anschließend wieder für den FC Thun.

Viele Talenten starten in der Schweiz

Spannend an der Schweizer Super League ist, dass man hier häufig Spieler findet, die später in großen europäischen Ligen Karriere machen, nicht zuletzt häufig in der Bundesliga. Doch auch in anderen Ländern, insbesondere in Frankreich, reüssieren Spieler aus der Schweiz oft. Wie oben erwähnt, finden sie dann aber selten Eingang in diese Topliste der Spieler mit den meisten Einsätzen. Sportlich ist sie allerdings wie viele Ligen in Europa ein wenig einseitig geworden. Immerhin konnte die jahrelange Phalanx des FC Basel zuletzt gleich mehrfach von YB Bern durchbrochen werden. Deshalb lohnen sich auch wieder Sportwetten auf die Schweizer Super League, die man u. a. bei Bet365 platzieren kann, wobei dieser Bonuscode ganz nützlich ist, sorgt er doch für noch bessere Konditionen bei diesem Bookie. Aktuell liefern sich – endlich einmal wieder – YB Bern und der FC Basel einen Zweikampf um die Tabellenführung, der diesen Namen wert ist.

Perret vorerst unerreichbar

Aktiv sind von den in dieser Liste befindlichen Spieler aber die wenigsten. Zu durchlässig ist der europäische Fußball geworden, als dass Philippe Perret zumindest zu seinen Lebzeiten ernsthaft darum fürchten müsste, bald eingeholt zu werden. Auch, wenn der gerade genannten Ferreira ein gutes Gegenbeispiel aus der Gegenwart ist – darauf, dass Perrot noch lange Jahre Führender dieser Liste bleibt, könnte man ruhig wetten.

Kommentare geschlossen

Liste der Rekordmeister pro Land in Europa

Es ist gar kein so neues Phänomen, wie man als unbedarfter Beobachter vielleicht annimmt. Auch vor den Zeiten der immer größer werdenden finanziellen Unterschiede zwischen den Top-Clubs eines Landes und deren ersten Verfolgern war es schon so, dass einige wenige Clubs den Fußball in einem Land dominierten. Dies ist schlicht ein allgemeines Prinzip, sofern man keine geschlossenen Systeme wie im US-Sport verbreitet etabliert. Wo der Erfolg ist, und das ist allzu häufig auch in den größten Städten des jeweiligen Landes, generiert der Fußball mehr Einnahmen, mehr Strahlkraft und verstärkt eine auch geographisch und strukturell existierende Ungleichheit auch im Sport. Zumindest ab dem Moment, in dem in diesem auch Geld verdient wird und das ist im Fußball bekanntlich seit seinen Kindertagen an der Fall. Schließlich waren es Wirte in England, die die ersten Fußballspiele organisierten, damit Zuschauer anlockten und so für sich für Umsatz sorgen konnten.

Mögen es damals noch nur ein paar Schillinge gewesen sein und es sich heute um Milliarden von Euro oder auch Dollar handeln, die mit dem Fußball generiert werden, ob per Merchandising, per TV-Rechten, Zuschauereinnahmen und Catering oder Wettlizenzen für Anbieter wie z. B. Ladbrokes – die großen Clubs eines Landes sind heute meist noch dieselben wie vor 80 oder 100 Jahren – und wen wundert’s? – sie befinden sich tatsächlich fast immer in den größten Städten eines Landes. Und so finden wir in der hier vorliegenden Liste der jeweiligen Rekordmeister eines Landes fast ausschließlich Clubs aus der jeweiligen Hauptstadt, sofern die Einwohnerzahl eines Landes eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet und es mehrere, annähernd gleichwertige Zentren in einem Land gibt.

Allerdings sind hier die Rekordmeister pro höchster Liga erfasst. Wenn es so wie in Deutschland, schon lange Meisterschaften gab, ohne dass diese in einer landesweiten Liga ausgespielt wurden, kommen diese hier nicht zum Tragen.

Liste der Rekordmeister pro Mitglied der UEFA

Land Rekordmeister Titel
Albanien KF Tirana 24
Andorra FC Santa Coloma 11
Armenien FC Pjunik Erewan 14
Aserbaidschan Neftci Baku 8
Belgien RSC Anderlecht 34
Bosnien und Herzegowina FK Zeljeznicar Sarajewo 6
Bulgarien ZSKA Sofia 31
Dänemark FC Kopenhagen 12
Deutschland FC Bayern München 27
England Manchester United 13
Estland FC Flora Tallinn 11
Färöer HB Torshavn 26
Finnland HJK Helsinki 13
Frankreich AS Saint-Etienne 10
Georgien Dinamo Tiflis 16
Gibraltar Lincoln Red Imps FC 22
Griechenland Olympiakos Piräus 44
Irland Shamrock Rovers 17
Island KR Reykjavik 26
Israel Maccabi Haifa 7
Italien Juventus Turin 34
Kasachstan FK Astana 5
Kosovo FC Prishtina 17
Kroatien Dinamo Zgreb 19
Lettland Skonto Riga 15
Luxemburg Jeunesse Esch 24
Moldawien Sheriff Tiraspol 16
Montenegro FK Podgorica 3
Niederlande Ajax Amsterdam 25
Nordirland Linfield FC 52
Nordmazedonien Vardar Skopje 10
Norwegen Rosenborg Trondheim 26
Österreich Rapid Wien 32
Polen Gornik Zabrze 14
Portugal Benfica Lissabon 36
Rumänien Steaua Bukarest 26
Russland Spartak Moskau 10
San Marino Tre Fiori 7
Schottland Celtic Glasgow 5
Schweden Malmö FF 20
Schweiz GC Zürich 27
Serbien Partizan Belgrad 8
Slowakei SK Slovan Bratislava 8
Slowenien NK Maribor 14
Spanien Real Madrid 33
Tschechien Sparta Prag 12
Türkei Galatasaray 21
Ukraine Dynamo Kiew 15
Ungarn Ferencvaros Budapest 29
Wales The New Saints FC 12
Weißrussland BATE Borrisov 15
Zypern APOEL Nikosia 27

Natürlich krankt die Vergleichbarkeit dieser absoluten Zahlen daran, dass sie jeweils nach der natürlich nicht einheitlich erfolgten Gründung der jeweils aktuellen Liga mit ihrer Zählung begannen. Für England heißt das zum Beispiel, seit Einführung der Premier League 1992, alles, was davor geschah, zählt nicht. Tatsächlich hat beispielsweise Manchester United bereits 20 Meistertitel gewonnen, ist damit auch absoluter Champion bzw. Rekordmeister in England. Die große Mehrheit dieser 20 Titel gewann man aber, 13 nämlich, erst nach Einführung der Premier League, währen der FC Liverpool, der mit 18 Titeln die zweithäufigsten Meistertitel gewann, noch keinen einzigen Titel in der Premier League gewann.

Vor allem in vielen Ländern im früheren Ostblock inklusive Jugoslawien sind die jeweiligen Landesligen noch sehr jung, sodass man hier eben nur in wenigeren Fällen auf so einen klar dominierenden Club kommt. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch ausweiten, wobei ein Land in der Regel auch zwei oder drei große Clubs verträgt, wie es für die Niederlande typisch ist, für Spanien und mit Juventus, Inter und AC auch für Italien. Allein in Deutschland ist es so, dass der FC Bayern 50 % aller Titel in der Bundesliga gewonnen hat – und die beiden nächstbesten Clubs, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach kommen jeweils nur auf 5 und das auch meist nur in einer sehr speziellen Phase ihrer Existenz. Aber damit ist man europaweit auch nicht völlig alleine, wobei sich ein solches Phänomen wie eingangs erwähnt meist eher in kleineren Ländern zeigt.

Stand der Daten ist Sommer 2019.

Kommentare geschlossen

Alle Torschützenköniginnen in der Schweiz

1970 war das Jahr, in welchem in Deutschland das 1955 verhängte Verbot für Frauen, den Fußballsport auszuüben, aufgehoben wurde. 1970 war auch jenes Jahr, in dem in der Schweiz die bis heute so heißende höchste Spielklasse für Frauen im Fußball aus der Taufe gehoben wurde. Welche Schattendasein der Frauenfußball lange führte, wird leider deutlich, wenn man sich auf die Suche der Torschützenköniginnen dieser Liga begibt. Denn dort findet man Antworten erst ab dem Jahr 1999. Bislang sind alle vorherigen Torschützenköniginnen in der Schweizer Nationalliga A unauffindbar. Dabei muss es sie ja gegeben haben. Da der Spielbetrieb durchgeführt wurde und ein Schweizer Meister tatsächlich ermittelt wurde, ist davon auszugehen, dass auch Tore gefallen sind. Somit muss es auch eine Torschützenkönigin gegeben haben. Das Internet wurde aber erst Mitte der 1990er Jahre populär und so waren bislang Torschützenköniginnen aus der Schweizer Nationalliga A erst ab dem Jahr 1999 ausfindig zu machen. Immerhin diese findet man hier nun komplett aufgelistet, größtenteils auch mit den dazugehörigen jeweiligen Clubs.

Alle Torschützenköniginnen der Nationalliga A der Schweiz

Bedauerlicherweise sind die verfügbaren Informationen so rudimentär, dass nicht einmal die Zahl der geschossenen Tore der jeweiligen Siegerin zu ermitteln war.

Jahr Torschützenkönigin Club
1999 Maria Macri
2000 Anouk Macheret FFC Bern
2001 Sylvie Gaillard
2002 Monica Di Fonzo
Corina Theiler
FC Sursee
FFC Bern
2003 Monica Di Fonzo Freiburg
2004 Vanessa Bürki DFC Zuchwil
2005 Isabelle Meyer FC Luzern
2006 Vanessa Bürki FFC Zuchwil 05
2007 Kristina Sundov FFC Zuchwil 05
2008 Veronica Maglia BSC YB Frauen
2009 Ana Maria Crnogorcevic FC Thun
2010 Caroline Abbé
Isabelle Meyer
FC Yverdon Feminine
Grasshopper Club Zürich
2011 Veronica Maglia BSC YB Frauen
2012 Nadja Hegglin SC Kriens
2013 Inka Grings FC Zürich Frauen
2014 Fabienne Humm FC Zürich Frauen
2015 Patricia Willi FC Zürich Frauen
2016 Fabienne Humm FC Zürich Frauen
2017 Valentina Bergamaschi FC Neunkirch
2018 Eunice Beckmann
Caroline Müller
Patricia Willi
FC Basel
Grasshopper Club Zürich
FC Zürich Frauen
2019
2020

Wie man sieht, gab es anders als im deutschen Fußball in der Schweizer Nationalliga A keine einzelne Spielerin, die die Liga in Bezug auf erzielte Tore komplett dominierte.

Keine Spielerin wurde mehr als zweimal Torschützenkönigin.

Große Variabilität unter den Siegerinnen

Diese Variabilität in der Schweizer Nationalliga A der Frauen macht gerade diese Frage nach der schließlichen Siegerin in dieser Individualwertung aber auch besonders attraktiv. Hier steht keineswegs vor Saisonbeginn fest, welche Spielerin die meisten Treffer für sich wird verbuchen können. Das wiederum sollte all jene auf den Plan rufen, die nach etwas abseitigeren Themen für eine Sportwette suchen. Denn dementsprechend hoch dürften auch die Quoten für jede einzelne Spielerin sein, in einer bestimmten Saison die Torschützenkönigin zu werden. Dies gilt zumindest zu Beginn der Saison, wenn noch niemand sich an die Spitze der Torjägerwertung gesetzt haben kann. In dem Fall bietet sich an, einen Tipp z. B. bei sportwetten-online.com auf diese nicht ganz einfach zu beantwortende Frage zu wagen. Gleichzeitig würde ein richtiger Tipp mit einer ziemlich hohen Ausschüttung belohnt.

Auch eine Deutsche unter den Torschützenköniginnen

Bemerkenswert auch, zumindest aus hiesiger Sicht, dass auch eine Deutsche unter den Torschützenköniginnen der Schweiz zu finden ist. Die in Düsseldorf geborene langjährige Duisburgerin Inka Grings war 2011 in die Schweiz gewechselt, wo sie 2013 dann auch die meisten Tore in der Liga erzielte. Das verwundert insofern, als in der Schweiz vermutlich nicht so gut gezahlt wurde wie in der deutschen Bundesliga.

Im letzten Jahr ereignete sich dann das Kuriosum, dass gleich drei Spielerinnen die meisten Tore der Saison erzielten. Wenn sich nur noch herausfinden ließe, wie viele das waren …

Kommentare geschlossen

Alle Meister der Challenge League in der Schweiz

Während die „Nati“ der Schweiz häufig Erfolge auf internationalem Parkett erringt, die auch in Deutschland Aufmerksamkeit erhalten, geht der Vereinsfußball in der Schweiz oft ein wenig unter. Das gilt natürlich erst Recht für die zweite Liga in der Schweiz, die aktuell Challenge League getauft wurde. Genauer gesagt ist es sogar die Brack.ch Challenge League, benannt nach einem Sponsor. Dennoch wird auch hier reizvoller Fußball geboten und nicht zuletzt durchlaufen viele später große Stars das eine oder andere Teilnehmer-Team in der Challenge League. Schließlich sind dort auch namhafte Teams vertreten, wie man gleich noch sehen wird. Hier soll es aber nicht in erster Linie um die aktuellen Teilnehmer, sondern die bisherigen Meister der Challenge League gehen.

Aktuelle Teilnehmer der Challenge League

Die Teilnehmer in der Saison 2018/19 an der Challenge League in der Schweiz sind die folgenden Clubs:

  • FC Aarau
  • FC Chiasso
  • SC Kriens
  • FC Lausanne-Sport
  • FC Rapperswil-Jona
  • FC Schaffhausen
  • Servette FC
  • FC Vaduz
  • FC Wil
  • FC Winterthur

Wie man sieht, spielt auch ein Team aus Liechtenstein in dieser eigentlich Schweizer Liga mit. Von 2004 bis 2012 stieg der Meister direkt auf, der Zweitplatzierte durfte eine Relegation gegen den Vorletzten aus der Super League spielen – oder wie man in der Schweiz zu sagen pflegt: eine Barrage. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Lediglich der Meister steigt direkt auf.

Liste der Meister der Challenge League (Schweiz)

Hier also die komplette Liste der Meister der Challenge League in der Schweiz seit sie diesen Namen trägt, nämlich seit der Saison 2003/2004:

Jahr Meister
2004 FC Schaffhausen
2005 Yverdon-Sport FC
2006 FC Luzern
2007 Neuchatel Xamax
2008 FC Vaduz
2009 FC St. Gallen
2010 FC Thun
2011 FC Lausanne-Sport
2012 FC St. Gallen
2013 FC Aarau
2014 FC Vaduz
2015 FC Lugano
2016 FC Lausanne-Sport
2017 FC Zürich
2018 Neuchatel Xamax
2019

Vorher hatte diese Liga seit dem Krieg Nationalliga B geheißen, dann ging man zu einer englischen Bezeichnung über. Dadurch, dass die 10 Teams jeweils eine Doppelrunde pro Saison absolvieren kommt dann jeder Club trotz der geringen Teilnehmerzahl doch auf 36 Spiele pro Saison.

Vorteile der Challenge League

Was wiederum bedeutet, dass es bei dieser Liga in der Schweiz eine Menge Gelegenheiten für Sportwetten gibt, auch wenn pro Spieltag naturgemäß nur fünf Partien ausgetragen werden. Doch mit den oben genannten aktuellen Teilnehmern hat man dabei durchaus reizvolle Partien vor sich. Nicht zuletzt ist diese Liga in der Schweiz eine, über die auch ausführlich deutschsprachig berichtet wird, sodass man keine Probleme haben wird, sich darüber zu infomieren. Zum Beispiel ist das bei diesem Guide für Sportwetten in der Schweiz der Fall, aber auch bei vielen klassischen Medien. Häufig finden die Spieltage der Challenge League auch unter der Woche statt, um der Super League terminlich aus dem Weg zu gehen. Beste Gelegenheit also für Sportwetten auch unter der Woche.

Die wahren Meister in der Schweiz

Zu den echten landesweiten Meistern in Schweiz‘ höchster Liga, die inzwischen Super League heißt, kommt man auf dieser Webseite ebenfalls. Dort hat sich immerhin der eine oder andere Meister dieser Challenge League bereits ebenfalls in der Siegerliste der Meister im Fußball in der Schweiz verewigt. Hier ist man aber in jedem Fall nun informiert über die Meister der Challenge League.

Kommentare geschlossen

Zahl der Teams pro Ausrüster der WM 2002 bis 2018

Die WM 2018 steht vor der Tür. Das heißt auch wieder: 32 Teams werden nicht nur um den WM-Titel kämpfen, sondern auch jeweils mit einem Logo eines Ausrüsters auf der Brust Werbung für diesen machen. Zweieinhalb große Ausrüster gibt es im Fußball, zwei davon wurden zumindest in Deutschland gegründet und werden zumindest hierzulande auch weiterhin als deutsche Unternehmen wahrgenommen, auch wenn sich die – international geprägten – Besitzverhältnisse dort ständig ändern. Die Rede ist natürlich von Adidas und Puma, die auch noch von zwei später verfeindeten Brüdern gegründet wurden und somit beide aus derselben kleinen Stadt stammen. Aus Herzogenaurach bei Nürnberg. Der dritte der großen Player bei den Ausrüstern im Fußball ist der amerikanische Hersteller Nike.

Adidas meistens Sieger – aber nicht immer

Richtig interessant wurde es im Fußball trotz der jahrzehntelangen Ko-Existenz von Adidas und Puma in dieser Angelegenheit ohnehin erst, seit es diesen Markt für die Trikots (und Hosen und Stutzen) der Nationalmannschaften gibt, auf dem jeder Fan sich ein solches Trikot kaufen kann. Das begann erst irgendwann in den frühen 1990er Jahren. Deshalb soll unser Blick auf die jeweils pro Ausrüster ausgestatteten, an einer WM teilnehmenden Teams auch erst in diesem Jahrhundert anfangen, also mit der WM 2002. Interessant ist in jedem Fall, zu sehen, wie sehr sich die Anteile auch innerhalb der großen Zweieinhalb verschieben, selbst Puma stellte einmal den Löwenanteil der WM-Teilnehmer. Zudem gibt es einige Teams, die stets mit einem festen „Exoten“ unter den Ausrüstern auflaufen. So wird Costa Rica seit Jahr und Tag von Joma ausgestattet und Dänemark von der einheimischen, eigentlich im Handball beheimateten, Marke Hummel. Dazu schwört Slowenien auf Uhlsport und Umbro rüstet eigentlich immer die Teams von den Britischen Inseln aus. Ansonsten aber verschiebt sich doch sehr viel im Laufe der Jahre.

 

Teams pro Ausrüster bei der WM 2002

Adidas ist bei unserer ersten Bestandsaufnahme Sieger, wenn auch recht knapp vor Nike. Das Turnier mit den meisten Exoten unter den Ausrüstern, wobei gerade Atletica und L-Sporto hierzulande wohl noch nie jemand gehört haben dürfte. Nicht allzu verwunderlich, statteten sie doch beide Teams aus Lateinamerika aus. Puma ist bei dieser erstmals in zwei Ländern ausgetragenen WM ziemlich schwach vertreten, doch das sollte sich rasch ändern.

Teams

Ausrüster

10

Adidas

8

Nike

4

Puma

2

Umbro

1

Hummel

1

Kappa

1

Uhlsport

1

Marathon

1

Joma

1

Atletica

1

Le coq sportif

1

L-Sporto

Teams pro Ausrüster bei der WM 2006

Bei der WM in Deutschland fiel Adidas auf den dritten Rang sogar hinter Nike zurück. Sieger bei dieser Heim-WM war dann Puma, mit nicht weniger als 12 Teams, die den im Sprung befindlichen Puma auf ihrem Trikot trugen. Toller Effekt für Puma: Erstmals trug mit der Nationalmannschaft von Italien auch der Weltmeister Puma als Ausrüster.

Teams

Ausrüster

12

Puma

8

Nike

6

Adidas

2

Umbro

2

Lotto

1

Marathon

1

Joma

 

Nur vier Jahre später hatte sich wieder die alte Rangordnung hergestellt. Adidas als Platzhirsch knapp vor Nike, dahinter dann Puma, gefolgt wiederum von einigen Exoten. Brooks dürfte ebenso unbekannt gewesen und auch heute noch sein wie zuvor L-Sporto. Das ändert sich offenbar nicht durch die Teilnahme an nur einer WM als Ausrüster.

Teams

Ausrüster

12

Adidas

9

Nike

7

Puma

1

Brooks

1

Legea

1

Umbro

1

Joma

Teams pro Ausrüster bei der WM 2014

Erneut dieselbe Rangordnung mit allerdings sehr engen Verhältnissen. Jeweils nur ein Team unterschied die beiden Top-Drei Ausrüster, wobei Adidas diesmal in doppelter Hinsicht der lachende Sieger war: die meisten Teams gestellt und auch das Trikot des Weltmeisters produziert, der da bekanntlich Deutschland hieß. Burrda war mehr oder wenig einmalig der Ausrüster von Belgien, die anderen kleineren Ausrüster dürfte man kennen.

Teams

Ausrüster

10

Adidas

9

Nike

8

Puma

1

Lotto

1

Burrda

1

Marathon

1

Uhlsport

1

Joma

Teams pro Ausrüster bei der WM 2018

Hier ist natürlich noch nicht klar, welcher Ausrüster schließlich den Weltmeister stellen wird. Ist es wieder Adidas mit Deutschland oder Spanien? Eher Nike mit Brasilien? Oder vielleicht ausnahmsweise mal Umbro mit England? Die Rangordung ist jedenfalls erneut die standardmäßige, wobei Puma viel Pech hatte mit den Teams, die es ausrüstet, allen voran mit dem sonst immer qualifizierten vierfachen Weltmeister Italien, der in der Qualifikation in den Playoffs an Italien scheiterte. Errea freut sich als Ausrüster von Island über deren erstmalige Teilnahme an einer WM, mit Dänemark kehrt auch Hummel in den Kreis der WM-Ausrüster zurück. Neu in diesem Kreis ist „New Balance“, das zum ersten Mal als Ausrüster Teams an einer WM hat.

Teams

Ausrüster

12

Adidas

10

Nike

4

Puma

2

New Balance

1

Errea

1

Hummel

1

Uhlsport

1

Umbro

Natürlich weiß noch niemand, wer bei dieser WM 2018 den Titel davontragen wird. Sollte die deutsche Mannschaft gewinnen, wäre sie laut Süddeutscher Zeitung die erste seit Brasilien 1962, die ihren Titel verteidigt. Damit wäre sie auch die erste in der „Fußball-Neuzeit“, in der auch Teams außerhalb von Europa und Südamerika ernsthafte Konkurrenten geworden sind; zudem sich der Fußball rasant entwickelt hat und es viel schwieriger geworden ist, einen solchen Titel zu bestätigen. Wer einen Tipp darauf wagen will, welches Team nun tatsächlich Weltmeister werden will, kann das beim Anbieter Betway tun — und würde sich damit natürlich auch festlegen, welcher Ausrüster die WM „gewinnt“. Das kann man übrigens auch noch einmal als Überblick festhalten, für den Zeitraum, den wir hier ins Auge gefasst haben:

WM

Weltmeister

Ausrüster des Weltmeister

2002

Brasilien

Nike

2006

Italien

Puma

2010

Spanien

Adidas

2014

Deutschland

Adidas

2018

?

?

Man darf in jedem Fall gespannt sein, welcher Ausrüster sich bei der WM 2018 darüber freuen darf, das eines der von ihm ausgestatteten Teams den Titel holte.

 

Kommentare geschlossen

Live-Blog zur Gruppen-Auslosung der WM 2018 im Kreml

Gruppe A

A1 Sbornaja
A2 As-suqur al-hadra (Grüne Falken)
A3 Fara‘ina (Die Pharaonen)
A4 La Celeste

Gruppe B

B1 Seleção das Quinas
B2 La Furia Roja
B3 Lions de l‘Atlas
B4 Team Melli

Gruppe C

C1 Les Bleus
C2 Socceroos
C3 La Blanquirroja
C4 Danish Dynamite

Gruppe D

D1 Albiceleste
D2 Strákarnir okkar
D3 Vatreni
D4 Super Eagles

Gruppe E

E1 Seleção
E2 Nati
E3 Los Ticos
E4 Beli Orlovi

Gruppe F

F1 Mannschaft ohne Spitznamen
F2 El Tri
F3 Tre Kronor
F4 Taeguk Warriors

Gruppe G

G1 Rode Duivels/Diables Rouges
G2 Los Canaleros
G3 Les Aigles de Carthage
G4 Three Lions

Gruppe H

H1 Bialo-Czerwoni
H2 Les Lions de la Teranga
H3 Los Cafeteros
H4 Samurai Blue

[16.58] Das häufig vorhandene Losglück hat die Deutschen diesmal verlassen. Mexiko und Schweden sind schon eine Konstellation, an der man auch gut scheitern kann. Insofern stimmt das nicht, was unten steht: dass man ohnehin durchkommt. Aber mit Schweden und Mexiko konnte man ja nicht unbedingt rechnen (jedenfalls nicht in den ca. 57 durchgeführten Probeauslosungen). Dazu mit Südkorea ein Team, das immer mal für eine Abnutzungsschlacht gut ist – soweit jedenfalls das Klischee. Es hätte wirklich deutlich einfacher kommen können, zum Beispiel mit der Prognose Peru, Ägypten und eben Südkorea. Immerhin einen Treffer bei diesem Glücksspiel, würde man jetzt aber doch lieber gerne gegen Saudi-Arabien oder Iran tauschen. Geht aber nicht mehr. Die „deutsche“ Gruppe steht fest und könnte schon ein echtes Zähneausbeißen werden, zumal man zuerst gegen Mexiko und dann gegen Schweden spielt. Da könnte man auch gut und gerne bei nur 2 oder 3 Punkten stehen und hätte den Druck, gegen vielleicht noch weiterkommen könnende Südkoreaner (sofern bis dahin noch existent) gewinnen zu müssen. Natürlich sind ebenso 9 Punkte aus diesen drei Gruppenspielen möglich. Dennoch darf man vor allem eins nicht tun: diese Gegner unterschätzen, nur weil Mexiko ja „noch nie weit gekommen“ (Bela, meinte aber das Viertelfinale) ist oder Schweden sich gegen Italien 90 Minuten nur eingeigelt hat. Aber hier nimmt man es sportlich: besser so als eine Gruppe, bei der man schon vorher einschläft, weil es nur um die Höhe des Sieges geht. Spannend wird aber in jedem Fall, wer neben den Deutschen weiterkommt, sofern diese es doch schaffen, ihrer Favoritenrolle in 2,5 Spielen gerecht zu werden. Tippe da am ehesten auf Schweden, aber da spielt wohl vielleicht auch zu viel Sympathie mit rein.

[16.32] Das Prozedere wird erklärt. Dürfte dem hiesigen Publikum allseits bekannt sein. „The explanation is over“. Gut. Los geht’s schon. Jetzt kommt dann das Tableau nach oben.

[16.30] Jetzt kommt endlich Gary Lineker. Die 15 Minuten bislang waren zumindest alles andere als zäh. Das war früher schon mal schlimmer.

[16.26] Pelé erscheint doch nicht. Erster Lospate ist der Engländer Gordon Banks. Russland hat auch einen Lospaten, obwohl noch nie Weltmeister. 91 Jahre alt. Name nicht verstanden. Shame on me. Für Uruguay ist es Diego Forlan, für Argentinien Diego Maradona. „Sah auch schon mal frischer aus“, ätzt Bela. Dabei sieht Maradona eigentlich ganz gut aus. Für Frankreich kommt Laurent Blanc. Cafu für Brasilien. Carlos Puyol, immer noch ohne Frisur, erfrischend, für Spanien. Fabio Cannavaro, der einzige Italiener, der an der WM – in dieser Form als Lospate – teilnimmt.

[16.23] Bela erwähnt die PK heute morgen, bei der die Dopingvorwürfe zur Sprache kamen. Bela nennt den für das Doping verantwortlich gewesen seienden Witali Mutko zunächst Witali Klitschko. Das ist dieses Phänomen, dass Nachrichtensprecher auch Jahre nach dessen Demission immer noch von Bundeskanzler Kohl, äh Schröder sprachen. Einschlägige Berichterstattung zum Verlauf dieser PK gibt es bei Twitter.

Jetzt ein paar nette Jubilbilder von vorigen WM. Am Ende jubelt die deutsche Mannschaft.

Der Kommentator ist aber immer noch nicht Lineker, sondern ein anderen Mann. Begleitet von einer einigermaßen züchtig gekleideten Frau.

[16.21] Die acht Lospaten werden vorgestellt. Der erste ist Pele. Nicht Wollitz, der aus Brasilien. Die Musik wird melancholischer, aber wohl nicht wegen Pelé. Eher nimmt man wohl schon das Scheitern der Russen bei der WM vorweg. Jetzt geht es doch noch rund. Hat man vielleicht noch schnell was eingeworfen.

[16.19] Okay, jetzt wird doch noch ein bisschen Show gemacht. Russischer Volkstanz. Oder so. Jedenfalls immer noch besser als der Schuhplattler bei der Eröffnung der WM 2006. Was aber auch nicht schwierig ist. „Darf ich mal?“, fragt Bela, als er wohl glaubt, sein Mikro ausgeschaltet zu haben. Was will er wohl gedurft haben wollen?

[16.15] Immerhin verschont uns das ZDF mit dem Showteil. Geht direkt los mit „Miroslava Klose“, wie er auf Russisch von der Moderatorin genannt wird. Gefragt, „how did you like the show?“, antwortet Klose auf Deutsch. Hm. Okay, hat ja auch nie in England gespielt. Klose erwähnt auch das dreimalige Scheitern, 2002, 2006, 2010, was er ja als einziger (?) so erlebt hat, mit der Krönung 2014. Lahm kam doch erst später dazu, nicht wahr?

Außerdem gibt er zu, dass ihm auch sein Torrekord bei der WM tatsächlich etwas bedeutet. Leichten Einschlag ins Pfälzerische. Nach knapp einer Minute ist sein Auftritt aber schon wieder vorbei. Zu Kloses großer Erleichterung offenbar.

[Präludium] Auch wenn „Wetten, dass..?“ nicht mehr existiert: Es gibt sie noch, die Lagerfeuer-Momente in deutschen Landen. Natürlich dann, wenn WM oder EM ist und die Nationalmannschaft spielt – oder die Gruppen für ein solches Turnier ausgelost werden. Heute steht wieder die ganze Nation hinter den Live-Streams und wird den ersten schmerzhaften Moment schon vor Beginn der Auslosung hinnehmen müssen. Miroslav Klose, zur Zeit Trainerhospitant ohne Geschäftsfeld bei der DFB-Elf, wird in seiner Eigenschaft als Weltmeister von 2014 den WM-Pokal an den Ausrichter Russland übergeben. Weltmeister bleibt die deutsche Mannschaft zwar bis zum Abpfiff des Finals der WM 2018 im Olympiastadion Luschniki in Moskau. Den Pokal ist man aber schon mal los. (Wobei man den originalen ohnehin nie länger als ein paar Stunden besaß. Den kassiert die FIFA nach der Verleihung nämlich direkt wieder ein, der Sieger geht mit einem Duplikat nach Hause und foppt auf der Reise durch seine Dörfer und Landstriche mit Menschen darin diese und lässt sie im Glauben, sie sähen das Original.)

Moderieren wird der wohl schlagfertigste Ex-Profi am Twitter, Gary Lineker, dessen Bonmot von den 22 Männern und den 90 Minuten schon 1990 von dieser Schlagfertigkeit kündete. Etwas erstaunt sein darf man dennoch, dass dieser ansonsten kein Blatt vor den Mund nehmende kritische Geist sich vom russischen Fußball vereinnehmen lässt. Steht Russland doch in allen erdenklichen Sportarten unter scharfem Dopingverdacht, so auch im Fußball, wie man sich explizit hier noch mal vor Augen führen kann und auch sollte. Der Thread beginnt schon mit den Worten:

„Absurd, dass Gastgeber Russland dabei ist. Denn noch nie waren die Dopingindizien stärker gegen eine aktive Fußballmannschaft.“

Lineker, eingeladen als Torschützenkönig der WM 1986 und eben jener gewandte Moderator, der er inzwischen ist, wird es sich gut bezahlen lassen, und doch wirft seine Teilnahme einen Schatten auf diese Lichtgestalt der Fußballberichterstattung.

Apropos Schatten: Nichts anderes als das, schwarz nämlich, würden die TV-Zuschauer im Iran zu sehen bekommen, sollte Linekers russische Kollegin Maria Komandnaja aus Sicht der Zensoren des Staatsfernsehen im Iran zu unzüchtig gekleidet sein. Dann würde die Übertragung ausgesetzt, der Bildschirm schwarz. Wäre dies weltweit so, hätte man in Moskau genug Gelegenheit, dem trotz des vermeintlichen Dopings der Nationalmannschaft schwächelnden Team der Russen eine möglichst einfache Gruppe zuzuschanzen. Schließlich soll Russlands Nationalmannschaft nicht wie erstmals 2010 Südafrika als Gastgeber schon in der Vorrunde scheitern. Nicht zuletzt, da man im Eishockey-Land Russland ohnehin mangelnde WM-Begeisterung fürchtet. Im Land allgemein und auf den Rängen, die da doch recht leer bleiben könnten, wenn irgendwo in den Weiten Russlands kurz vor den Toren Sibiriens Neuling Panama gegen den Senegal antritt. Da eine solche Ausblendung des TV-Bildes aber nicht kommen wird, muss man zunächst mal annehmen, dass zumindest bei der Auslosung im Kreml alles mit rechten Dingen zugehen wird. Oder wie die SZ schrieb:

„Noch nie wird eine Entscheidung im Kreml so transparent gefallen sein wie diese WM-Auslosung.“

Hier wird diese Auslosung live begleitet, mit dem kleinen Extra-Service, das bei der Auflistung der insgesamt 8 Gruppen von A bis H direkt die Spitznamen der Nationalmannschaften eingetragen werden. Inzwischen ist so etwas ja eine Aufstellung, an der keine Zeitung online mehr vorbeikommt, die Spitznamen aller WM-Teilnehmer in einem eigenen Beitrag aufzulisten.

Hier schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und präsentiert die Auslosung live und liefert dazu gleich die jeweiligen Spitznamen der 31 Nationalmannschaften, die teilnehmen plus jene eine Mannschaft, welche keinen Spitznamen besitzt, die zufällig amtierender Weltmeister ist. Beim DFB mag man das anders sehen (und im Ausland leider auch), doch hier kann man auf derlei fromme Wünsche keine Rücksicht nehmen und bleibt bei der Realität.

Man darf natürlich gespannt sein, wie die Gruppen nun schließlich aussehen werden. Ohne einen Tipp für die Gruppe der Mannschaft ohne Spitznamen geht es natürlich auch hier nicht. Es wird nicht Gruppe H, welche die einzige wäre, welche eine Partie im ehemaligen Stalingrad nötig oder je nach Sichtweise möglich machte, sondern Gruppe D. Eine Partie im nur 500km von Berlin entfernten Kaliningrad ist übrigens schon vor der Auslosung ausgeschlossen, da die Mannschaft von Jogi Löw als Gruppenkopf gesetzt ist, in Kaliningrad aber keine Partie eines Gruppenkopfes vorgesehen ist.

Gegner in dieser, wie man ganz teutonozentristisch gerne formuliert, „deutschen“ Gruppe werden sein: Peru, Ägypten und Südkorea.

Das klänge immerhin doch ziemlich nach einer _Welt_meisterschaft. Sportlich stellt sich die Frage ohnehin nicht, ob die DFB-Elf die Vorrunde übersteht, selbst für den Fall, dass die „Furia Roja“ in ihre Gruppe gelost würde.

Wer selbst noch seinen Tipp abgeben will, kann das gerne noch in den Kommentaren tun, auch wenn anzunehmen ist, dass das alles längst bei Twitter geschehen ist.

(Anders als früher bei Live-Blogs üblich werden die weiteren Beiträge jetzt nicht oben angefügt werden, sondern hierunter.) Nee, doch oben. Während der Auslosung rutscht dann auch diese Auflistung hier nach oben:

Stand der Dinge bei der WM-Auslosung 2018

Einen Kommentar hinterlassen

Afrika ist ein schönes Land

Es ist ein bisschen aus der Mode gekommen, mehr oder minder lustige Fußballerzitate zu sammeln. Das heißt, eigentlich ist es gar nicht aus der Mode gekommen, es findet eben hauptsächlich nur noch bei Twitter und Artverwandten statt. Wo es bekanntlich so schnell wieder untergeht, wie es aufgekommen ist. Und damit das folgende schöne Exemplar aus der Rubrik „Fußballerzitate“ nicht im dortigen Orkus verschwindet, wollen wir es hier doch mal festhalten. Zudem ist es ein Zitat, das hierzulande weniger bekannt sein dürfte, stammt es doch aus einem südlichen Nachbarland, auf das man im Fußball aus Deutschland stammend viel zu selten blickt, in welchem man aber ebenfalls Deutsch spricht. Oder zumindest schreibt.

So äußerte sich der Schweizer Ex-Gladbacher Granit Xhaka letztens, zu einem kommenden Testspielgegner seiner Schweizer Nati befragt, ganz in der Tradition von George W. Bush („Afrika ist eine Nation, die unter unglaublichen Krankheiten leidet.“), Donald Trump (der letztens mal eben das vermeintlich afrikanische Land „Nambia“ erfand), aber vor allem eben Andy Möller, dessen bekanntestes Zitat man hier nicht wiederholen muss, wie folgt:

„Ich kenne Jamaika nicht. Aber wir wissen ja, dass Afrikaner viel laufen und physisch sehr stark sind.“

So, und nun ist der Beitrag auch schon wieder zu Ende, wie es bei reinen „Fußballerzitaten“ nun mal typisch ist. Hoffentlich findet Granit Xhaka wenigstens Russland im nächsten Sommer. Allerdings wäre nach den letzten Partien der Schweizer noch wichtiger, dass er oder einer seiner Mitspieler das gegnerische Tor fänden, ob nun in Mailand oder Moskau …

Einen Kommentar hinterlassen

Alle Fußballer des Jahres der Niederlande

Erstaunlich, dass der Blick auf die Liste der Fußballer des Jahres in den Niederlanden enthüllt, dass eine solche Wahl der erst seit Anfang der 1980er Jahre existiert, genauer gesagt seit 1982. In vielen anderen Ländern, in denen Fußball eine relevante Rolle spielt, wurden derartige Auszeichnungen eines einzelnen Spielers zum „Besten Spieler der Saison“ (oder eines Kalenderjahres) schon deutlich früher eingeführt. Doch sei es drum, man darf nicht vergessen, dass Holland im Prinzip erst mit dem Erscheinen von Johan Cruyff auf der Bildfläche zu einer echten Fußballnation wurde. Natürlich wurde Fußball schon viel länger gespielt, wie ein Blick auf die Liste der Meister in Holland verrät – nämlich mit einem ersten Meister schon im Jahr 1889. Doch mit der Einführung einer solchen Wahl zum „Fußballer des Jahres“ ließ man sich, obwohl die Eredivisie schon lange existierte, bis zum Jahr 1982 Zeit.

Genauer gesagt lief die Auszeichnung zunächst unter der Bezeichnung „golden schoen“, zu deutsch also „Goldener Schuh“. Diesen Namen trug sie bis ins Jahr 2005, ehe man dann auch zur zwar langweiligeren, aber eindeutigeren Formulierung „Nederlands voetballer van het jaar“ überging. Hier also die komplette Liste aller Spieler, samt Nationalität und jeweiligem Verein, die diese Ehrung in Holland zuteil wurde.

Hollands Fußballer des Jahres in einer Liste

Jahr Spieler Verein Nationalität
1982 Martin Haar HFC Haarlem Niederlande
1983 Piet Schrijvers Ajax Amsterdam Niederlande
1984 Johan Cruyff Feynoord Rotterdam Niederlande
1985 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1986 Ruud Gullit PSV Eindhoven Niederlande
1987 Frank Rijkaard Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1989 Gerald Vanenburg PSV Eindhoven Niederlande
1990 Edward Sturing Vitesse Arnheim Niederlande
1991 Henny Meijer FC Groningen Niederlande
1992 John Metgod Feynoord Rotterdam Niederlande
1993 Marc Overmars Ajax Amsterdam Niederlande
1994 Ed de Goey Feyenoord Rotterdam Niederlande
1995 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Danny Blind Ajax Amsterdam Niederlande
1997 Jaap Stam PSV Eindhoven Niederlande
1998 Edwin van der Sar Ajax Amsterdam Niederlande
1998/1999 Michael Mols FC Utrecht Niederlande
1999/2000 Jerzy Dudek Feyenoord Rotterdam Polen
2000/2001 Johann Vogel PSV Eindhoven Schweiz
2001/2002 Christian Chivu Ajax Amsterdam Rumänien
2002/2003 Dirk Kuyt FC Utrecht Niederlande
2003/2004 Maxwell Ajax Amsterdam Brasilien
2004/2005 Mark van Bommel PSV Eindhoven Niederlande
2006 Dirk Kuyt Feynoord Rotterdam Niederlande
2007 Alfonso Alves SC Heerenveen Brasilien
2008 Johnny Heitinga Ajax Amsterdam Niederlande
2009 Mouni El Hamdaoui AZ Alkmaar Marokko
2010 Luis Suarez Ajax Amsterdam Uruguay
2011 Theo Janssen FC Twente Enschede Niederlande
2012 Jan Verthongen Ajax Amsterdam Belgien
2013 Wilfried Bony Vitesse Arnheim Elfenbeinküste
2014 Daley Blind Ajax Amsterdam Niederlande
2015 Georginio Wijnaldum PSV Eindhoven Niederlande
2016 Davy Klaassen Ajax Amsterdam Niederlande
2017 Karim El Ahmadi Ajax Amsterdam Marokko

Erst mit den Veränderungen durch die Bosman-Regel Mitte der 1990er Jahre, als alle Ausländerbeschränkungen innerhalb Europas aufgehoben wurden, gab es den ersten „Fußballer des Jahres“ in den Niederlanden, der nicht aus dem eigenen Land stammte. Dies war Jerzy Dudek aus Polen, ihm folgten viele weitere Ausländer.

Immer mehr hat sich die der holländische (Vereins-) Fußball und damit die Eredivisie zu einem Sprungbrett für Spieler aus vielen Nationen entwickelt, um später in größeren Ligen unterzukommen. Deshalb liest man in dieser Liste der Fußballer des Jahres auch viele Namen, die man später z. B. in der Premier League oder auch in der Bundesliga wiedertraf.

Ausländer erst ab Mitte der 1990er ebenfalls im Rennen

Insofern hat es in den aktuellen Zeiten immer auch ein bisschen etwas von Roulette, darauf zu tippen, wer in einer jeweiligen Saison denn der nächste Fußballer des Jahres in den Niederlanden werden könnte. Und wer nicht gleicht zu www.top5casinos.at ins Casino gehen möchte, der ist mit einem Tipp auf diesen nächsten Auserwählten in Hollands Fußball ebenso gut beraten, denn es ist ebenso schwierig, einzuschätzen, welcher der vielen Neuzugänge aus dem In- und Ausland in den Profikadern der Eredivisie denn so richtig einschlagen und eine glänzende Saison spielen wird.

Nicht zu verwechseln ist diese Auszeichnung zu „Nederlands voetballer van het jaar“ übrigens mit dem Johan Cruijff Prijs. Dieser wird alljährlich an den besten Nachwuchsfußballer in den Niederlanden vergeben. Der Fußballer des Jahres aber ist der beste Fußballer in Holland überhaupt in der jeweiligen Saison.

Kommentare geschlossen

Alle Fußballerinnen des Jahres in der Schweiz

Der Frauenfußball in der Schweiz ist im Aufwind. Nicht nur qualifizierte man sich mit seiner A-Nationalmannschaft überhaupt zum ersten Mal für die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden. Zuvor war man 2015 auch zum ersten Mal an der WM der Frauen gestartet, nachdem man auch dafür erstmals die Qualifikation erfolgreich bewältigte.

Kapitänin des Teams ist Caroline Abbé, größte Starspielerin ist aber weiterhin Lara Dickenmann, die schon 2004 zum ersten Mal zur Schweizer Fußballerin des Jahres gewählt wurde – und diesen Erfolg zuletzt 2016 und insgesamt 5x wiederholen konnte. Mit 6 Auszeichnungen als beste Fußballerin des Alpenlandes ist sie mit großem Abstand die alles überragende Fußballerin in der Schweiz; nicht zuletzt daran zu erkennen, dass sie zuletzt etliche Jahre bei CL-Sieger Olympique Lyon spielte und nun zu einem der Topclubs der deutschen Bundesliga wechselte, zum VfL Wolfsburg nämlich.

Liste aller Fußballerinnen des Jahres in der Schweiz

Erst seit 1998 wird eine solche Wahl durchgeführt, zuletzt gewann fast immer dieselbe Kickerin.

1998 Sonja Spinner SV Seebach
1999 Kathrin Lehmann FC Bayern München
2000 Beatrice Mettler FC Schwerzenbach
2001 Mirjam Berz FC Bern
2002 Monica Di Fonzo FC Sursee
2003 Prisca Steinegger SV Seebach
2004 Lara Dickenmann FC Sursee
2005 Marisa Brunner SC LUwin.ch Luzern
2006 Vanessa Bürki FFC Zuchwil 05
2007 Marisa Brunner SC Freiburg
2008 Marina Keller FFC United Schwerzenbach
2009 Ramona Bachmann Umea IKdamfotboll
2010 Caroline Abbé FC Yverdon feminin
2011 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2012 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2013 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2014 Lara Dickenmann Olympique Lyon
2015 Ramona Bachmann VfL Wolfsburg
2016 Lara Dickenmann VfL Wolfsburg
2017 - -

Wer sich im Frauenfußball weiterentwickeln will, muss in einer der drei großen Ligen in Europa spielen. In Frankreich, Deutschland oder in Schweden. Schließlich kam mit einer Ausnahme (FC Arsenal 2007) noch nie eine Mannschaft aus einem anderen als diesen drei Ländern, welches die Champions League der Frauen oder zuvor den UEFA-Pokal gewinnen konnte.

Jugend und erste Profispiele in den USA, dann sechs Saisons Olympique Lyon

Diesen Schritt ist Lara Dickenmann rechtzeitig gegangen, von Anfang ihrer Karriere an. Denn noch in ihrer Jugend wechselte sie in die USA, spielte dann zuerst bei en New Jersey Wildcats und bei Jersey Sky Blue, ehe sie nach nur einer Saison beim FC Zürich für sechs Jahre zu Olympique Lyon wechselte.

Die nur 1,65m große Mittelfeldspielerin war bis vor kurzem noch Rekordtorschützin ihres Landes, doch auch andere Spielerinnen der Eidgenossen holfen auf. So ist die erstmalige WM-Teilnahme ebenso ein Erfolg wie nun die Teilnahme an der EM 2017 in den Niederlanden. Auch wenn man dort die Gruppenphase nicht überstand, scheiterte man nur ganz knapp an den Französinnen. Doch auch diese sind inzwischen im Viertelfinale bereits aus dem Turnier ausgeschieden.

Wetten und Glückspiele auf den Frauenfußball wieder attraktiver

Was nach dem Ausscheiden der Deutschen sowie dem chancenlosen Auftreten der Norwegerinnen und Schwedinnen anzeigt, dass die Zeit der alten Pfründe im Frauenfußball vorbei ist. Gerade deshalb lohnen sich auch auf diesen Wettbewerb immer mehr Sportwetten und andere Glücksspiele. Die Zeiten, in denen zumindest in Europa immer die Deutschen gewannen und die Skandinavierinnen nachfolgten, sind offenbar vorbei. Das bringt gute Quoten bei Wetten auf den Frauenfußball, ob nun in der Schweiz, in Europa oder bei den Ländermannschaften. Und wer ohnehin schon mal dabei ist, sich mit Wetten oder ähnlichen Glücksspielen zu verlustieren, der kann die eine oder andere Durststrecke bei den großen Turnieren – noch nie fielen so wenige Tore wie bei dieser Frauen-EM 2017 – auch auf dieser Seite www.casinoonlinespielen.info verbringen, wo man inhaltlich nicht allzu weit entfernt von Sportwetten ist – auch diese sind am Ende schließlich immer ein Stück weit Glücksspiel.

Wer wird Schweizer Fußballerin des Jahres 2017?

Spannend bleibt aber natürlich die Frage, wer jetzt Nachfolger von Lara Dickenmann in der Schweiz wird – womöglich wiederum sie selbst? Doch in der von der Deutschen Martina Voss-Tecklenburg trainierten Nationalmannschaft der Schweiz gäbe es auch noch die eine oder andere weitere Kandidatin, nicht zuletzt die Vorängerin von Lara Dickenmann, Ramona Bachmann, die nicht ganz zufällig wie Dickenmann ebenfalls beim VfL Wolfsburg spielt und dort mit ihr zusammen Deutsche Meisterin wurde.

Kommentare geschlossen

Alle Teams der EM 2016 samt Ausrüster

Die kommende EM 2016 in Frankreich wirft ihre Schatten voraus. Die qualifizierten Teilnehmerländer stehen — ebenso wie der Spielplan der EM — fest. In diesen Tagen findet auch die Gruppenauslosung für die sechs Vorrundengruppen des Turniers statt. Trotz einiger widriger Einflüsse steigt die Vorfreude auf das Turnier, an dem zum ersten Mal 24 aller UEFA-Mitglieder teilnehmen. Das bedeutet, dass lediglich 8 Teams von 24 und somit gerade ein Drittel aller Qualifikanten nach der Vorrunde ausscheidet. Das wiederum hat zur Folge, dass die 16 besten Teams ins Achtelfinale einziehen. Mit Sicherheit wird der eine oder andere „Kleine“ dieses Ziel erreichen und seine Fans vor Ort und in der Heimat schwer verzücken.

Wie er in diesem Fall auch seinen Trikot-Ausrüster verzücken würde, denn schließlich gibt es neben einer WM keine größere, mehr oder weniger kostenlose Werbebühne für die Ausrüster, die die Trikots und sonstigen Elemente der Spielkleidung der 24 Länder herstellen.

Dabei gibt es trotz der hohen Zahl an Teilnehmern gerade mal 2 Exoten in der Riege der Ausrüster zu finden, welche ansonsten von den klassischen „zweieinhalb“, also den großen adidas und Nike und dem beinahe-großen Puma beherrscht wird.

Nur zwei Exoten unter den EM-Ausrüstern

Die beiden Exoten finden sich wenig überraschend bei kleineren Nationen. Zum einen wäre da Rumänien zu nennen, das von Joma ausgerüstet wird. Das spanische Unternehmen rüstet noch einige weitere Nationalmannschaften aus (u. a. Bulgarien), ist aber nur mit Rumänien bei der EM in Frankreich vertreten.

Der zweite wäre das hierzulande sicher gänzlich unbekannt Erreà, das aus Torrile in Italien stammt, aber vornehmlich britische Clubs der unteren Ligen ausstattet. Von daher ist die Wahl, auch Island auszurüsten sowohl gedanklich als auch geographisch nicht so weit entfernt. Erreà darf sich glücklich schätzen, dass Island die Qualifikation geschafft hat und für seine Produkte in Frankreich schaulaufen wird.

Neben den großen dreien gibt es mit Umbro zwar noch einen weiteren Ausrüster, der nur eine Nationalmannschaft einkleidet (Irland), allerdings darf man Umbro als auch langjähriger Ausrüster von England sicher nicht zu den Kleinen auf dem Markt zählen.

Die übrigen drei Ausrüster verteilen sich wie folgt auf die qualifizierten Nationalmannschaften:

Land Ausrüster
Albanien adidas
Belgien adidas
Deutschland adidas
England Nike
Frankreich Nike
Irland Umbro
Island errea
Italien Puma
Kroatien Nike
Nordirland adidas
Österreich Puma
Polen Nike
Portugal Nike
Russland adidas
Rumänien Joma
Schweiz Puma
Schweden adidas
Slowakei Puma
Spanien adidas
Ungarn adidas
Wales adidas
Tschechien Puma
Türkei Nike
Ukraine adidas

Das macht summa summarum also 10 Teams von adidas gegenüber 6 Teams von Nike sowie 5 Teams von Puma. Übersichtlicher das Ganze noch einmal unten in der Tabelle.

Wie schon bei den Listen der Ausrüster der WM 2010 und der Ausrüster der WM 2014 zu sehen, verdichtet sich dieser Kampf immer mehr auf das Duell der großen beiden. Dabei gibt es noch viele andere Ausrüster, die Fußballtrikots an den Mann oder die Frau bringen wollen und können. Doch bei den Zahlen, die die großen Ausrüster aufwenden, um sich die Dienste der Nationalmannschaften zu sichern, deren Trikots sie dann selbst in rauen Mengen verkaufen wollen, können die meisten kleineren Anbieter nicht mitgehen.

Zahl der Länder pro Trikot-Ausrüster

So ist es beinahe logisch, dass etwas kleinere Anbieter immer nur bei den „Exoten“ oder eben kleinen Nationnen unterkommen oder bei jenen, welche nur über umsatzschwache Märkte verfügen; sei es wegen der geringen Einwohnerzahl (Island) oder der schwaczen Wirtschaftskraft (Rumänien) im jeweiligen Binnenmarkt.

Hier zur Übersicht noch einmal die Liste der Ausrüster der EM, diesmal nicht nach Ländern sortiert, sondern nach Ausrüstern.

Ausrüster Teams
adidas 10
Nike 6
Puma 5
errea 1
Joma 1
Umbro 1
Kommentare geschlossen

Auswertung der Prognosen der EM-Qualigruppen

Mit Aufstockung der Europameisterschaft von 16 auf 24 Teilnehmer fragten wir uns zu Beginn der Qualifikation dazu, ob diese Qualifikation wörklöch so schröcklöch öde werden würde, wie nach allgemeiner Einschätzung zu befürchten stand. 25 Menschen teilten ihre Tipps für die jeweils drei ersten Plätze mit.

So endete die EM-Qualifikation schließlich:

A: Tschechien, Island, Türkei, Niederlande, Kasachstan, Lettland
B: Belgien, Wales, Bosnien-Herzegowina, Israel, Zypern, Andorra
C: Spanien, Slowakei, Ukraine, Weißrussland, Luxemburg, Mazedonien
D: Deutschland, Polen, Irland, Schottland, Georgien, Gibraltar
E: England, Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino
F: Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland, Färöer, Griechenland
G: Österreich, Russland, Schweden, Montenegro, Liechtenstein, Moldawien
H: Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta
I: Portugal, Albanien, Dänemark, Serbien, Armenien

Dabei fallen vor allem drei Gruppen heraus, die nicht das Erwartete brachten: Gruppe A mit dem Scheitern der Niederlande, der Direktqualifikation Islands, Gruppe F mit dem schwachen Abschneiden von Griechenland und Finnland sowie dem überraschenden Gruppensieger Nordirland und Gruppe I, in der weder Serbien noch Dänemark erreichten, was man allgemein erwartet hatte oder hätte.

Das Gegenteil stellten vor allem die Gruppen E (England – Schweiz – Slowenien) und H (Italien – Kroatien – Norwegen) dar, in der fast alle Teilnehmer sogar die endgültige Platzierung korrekt voraussagten. Ebenso wenig überraschen die Gruppensiege von Spanien und Deutschland, wobei es da bei den weiteren Platzierungen schon variabler zuging.

Nun also zur Auswertung.

Korrekt getippe Platzierungen

Ingesamt gab es 9 Gruppen à 3 Platzierungen zu tippen, macht 27 Tipps pro Teilnehmer. 25 Personen nahmen teil. Macht 675 Tipps. Davon waren – unten im Datenteil grün gekennzeichnet – 205 völlig korrekt. Dies entspricht einer Quote von 30,4 Prozent richtiger Tipps. Die Zahl der völlig richtigen Tipps schwankte dabei zwischen 7 (26 Prozent) und 14 (52 Prozent) von 27.

Direktqualifikanten

Interessanter als die Frage nach den genau richtig getippten Platzierungen war ja aber die Frage, wie genau man vorhersagen könne, welche Teams sich schließlich qualifizieren bzw. die Playoffs erreichen. Der Ausgang der Playoffs wurde in der gesamten Auswertung nicht berücksichtigt, weil deren Teilnehmer damals natürlich nicht bekannt waren und dementsprechend auch nicht eingeschätzt werden konnten.

Im zweiten Schritt wird also die Zahl der richtig getippten direkt Qualifizierten betrachtet. Hier gab es 9 Gruppen à 2 Qualifikanten, also 18 Tipps von 25 Teilnehmern, macht 450 Tipps. Davon waren 265 Prognosen korrekt, womit sich ein Prozentwert von 58,9 Prozent als zutreffend erwies. Die Zahl der richtigen Tipps variierte hier zwischen 12 (67 Prozent) und 8 (44 Prozent).

Korrekt getippte Qualifikanten

Doch im Kern war ja die Frage, ob man ahnen könne, welche drei Teams in einer Gruppe die für die Qualifikation relevanten Plätze erreichen würde. Hier waren also wiederum 675 Tipps nötig gewesen. Allein danach ausgewertet, wie viele dieser drei Teams, egal auf welcher Position die Qualfikation bewältigten, waren nicht weniger 534 Tipps von 675 zutreffend, somit 79,1 Prozent. Der Zahl der korrekten Tipps schwankte dabei zwischen 17 (63 Prozent) und 24 (89 Prozent). Im Schnitt wurden also nur 20,9 Prozent von 27 zu prognostizierenden Qualifikanten nicht korrekt prognostiziert.

Ob man das noch interessant nennt, muss trotz des unerwartet schlechten Abschneidens von vor allem Griechenland und den Niederlanden jeder für sich selbst entscheiden.

Hier würde man auch trotz der unerwartet spannenden Gruppe mit Deutschland darauf plädieren, die Eingangsfrage, ob die EM-Quali „schröcklöch öde“ werden würde, in Bezug auf die Ergebnisse mit ja beantworten.

Die Daten im Detail – vor allem interessant für die, die teilnahmen – folgen hier jetzt in drei Versionen, entsprechend der obigen drei Auswertungsverfahren. Kann man durchscrollen oder jeweils mit diesen Links ansteuern (funktioniert nur in der Komplettversion des Textes).

1. Platzierung genau richtig
2. Direktqualifikanten korrekt
3. alle sich überhaupt Qualifizierenden richtig

Unzweifelhaft natürlich, dass alle Werte noch wesentlich günstiger ausgefallen wären, wenn ein gewisser „Trainer Baade“ nicht mitgetippt hätte.

PS: Was hier erstmals auffiel, ist, dass eine solche Qualifikation gerade mal 13 Monate dauert – in diesem Fall von September 2014 bis Oktober 2015, also nicht annähernd die zwei Jahre, die die Pause zwischen zwei großen Turniere beträgt.

10 Kommentare

Andere Länder, andere Schlaflieder

Andere Länder, andere Sedativa.

Welche es da bislang so gab, zeigen die unteren Aufstellungen. Natürlich ohne den Anspruch, komplett zu sein. Andorra ist nicht dabei, nein, nicht das von Max Frisch, das echte Andorra. Also Andorra ist hier nicht mit aufgenommen, aber sonst eigentlich fast alle.

Note: berücksichtigt sind hier nur Meisterschaften nach dem Krieg.

Und? Welche Schlaflieder singt man in anderen Ländern so?

Griechenland

1996/1997 Olympiakos Piräus
1997/1998 Olympiakos Piräus
1998/1999 Olympiakos Piräus
1999/2000 Olympiakos Piräus
2000/2001 Olympiakos Piräus
2001/2002 Olympiakos Piräus
2002/2003 Olympiakos Piräus

Norwegen

1992 Rosenborg BK
1993 Rosenborg BK
1994 Rosenborg BK
1995 Rosenborg BK
1996 Rosenborg BK
1997 Rosenborg BK
1998 Rosenborg BK
1999 Rosenborg BK
2000 Rosenborg BK
2001 Rosenborg BK
2002 Rosenborg BK
2003 Rosenborg BK
2004 Rosenborg BK

Italien

2005/2006 Inter Mailand
2006/2007 Inter Mailand
2007/2008 Inter Mailand
2008/2009 Inter Mailand
2009/2010 Inter Mailand

Portugal

1994/1995 FC Porto
1995/1996 FC Porto
1996/1997 FC Porto
1997/1998 FC Porto
1998/1999 FC Porto

Bulgarien

1953/1954 ZSKA Sofia
1954/1955 ZSKA Sofia
1955/1956 ZSKA Sofia
1956/1957 ZSKA Sofia
1957/1958 ZSKA Sofia
1958/1959 ZSKA Sofia
1959/1960 ZSKA Sofia
1960/1961 ZSKA Sofia
1961/1962 ZSKA Sofia

Rumänien

1992/1993 Steaua Bukarest
1993/1994 Steaua Bukarest
1994/1995 Steaua Bukarest
1995/1996 Steaua Bukarest
1996/1997 Steaua Bukarest
1997/1998 Steaua Bukarest

Polen

1962/1963 Gornik Zabrze
1963/1964 Gornik Zabrze
1964/1965 Gornik Zabrze
1965/1966 Gornik Zabrze
1966/1967 Gornik Zabrze

Finnland

2009 HJK Helsinki
2010 HJK Helsinki
2011 HJK Helsinki
2012 HJK Helsinki
2013 HJK Helsinki
2014 HJK Helsinki

Frankreich

2001/2002 Olympique Lyon
2002/2003 Olympique Lyon
2003/2004 Olympique Lyon
2004/2005 Olympique Lyon
2005/2006 Olympique Lyon
2006/2007 Olympique Lyon
2007/2008 Olympique Lyon

Schottland

1988/1989 Glasgow Rangers
1989/1990 Glasgow Rangers
1990/1991 Glasgow Rangers
1991/1992 Glasgow Rangers
1992/1993 Glasgow Rangers
1993/1994 Glasgow Rangers
1994/1995 Glasgow Rangers
1995/1996 Glasgow Rangers
1996/1997 Glasgow Rangers

Spanien

1961/1961 Real Madrid
1961/1962 Real Madrid
1962/1963 Real Madrid
1963/1964 Real Madrid
1964/1965 Real Madrid
1985/1986 Real Madrid
1986/1987 Real Madrid
1987/1988 Real Madrid
1988/1989 Real Madrid
1989/1990 Real Madrid

Weißrussland

2005/2006 BATE Baryssau
2007 BATE Baryssau
2008 BATE Baryssau
2009 BATE Baryssau
2010 BATE Baryssau
2011 BATE Baryssau
2012 BATE Baryssau
2013 BATE Baryssau
2014 BATE Baryssau
2015 BATE Baryssau

Schweiz

2009/2010 FC Basel
2010/2011 FC Basel
2011/2012 FC Basel
2012/2013 FC Basel
2013/2014 FC Basel
2014/2015 FC Basel

Offensichtlich ist der Fußball dort tatsächlich noch nicht gestorben. Hier muss man allerdings abwarten.

13 Kommentare

Alle Generalsekretäre der UEFA in einer Liste

Die folgende Liste zeigt alle Generalsekretäre der UEFA seit ihrer Gründung im Jahr 1954 in der Schweiz. Im Gegensatz zum UEFA-Präsidenten ist der UEFA-Generalsekretär für die Abwicklung des Tagesgeschäfts zuständig.

Dauer UEFA-Generalsekretär Herkunftsland
1954-1955 Henri Delaunay Frankreich
1956-1959 Pierre Delaunay Frankreich
1960-1988 Hans Bangerter Schweiz
1989-2003 Gerhard Aigner Deutschland
2004-2007 Lars-Christer Olsson Schweden
2007-2009 David Tylor England
2007-2007 Gianni Infantino Schweiz
2007-2009 David Taylor Schottland
2009-2016 Gianni Infantino Schweiz
2016- Theodore Theodoridis Griechenland
Kommentare geschlossen