Michael Tönnies‘ schnellster Hattrick der Bundesliga-Geschichte

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Dazu ein ordentlich bedienter Oliver Kahn.

Eine Sendung von RTL, mit Uli Potofski (den Namen muss Helge Schneider erfunden haben).

Ein Field-Interview mit Michael Tönnies, bei dem man nicht weiß, ob er gerade frisch vom Brettergymnasium kommt.

Und als Sahnehäubchen Winnie Schäfer, der demonstriert, was für ein kluger Trainer er ist.

Herrlich, diese youtube-Zeitreisen.



14 Kommentare

  1. Genial. Wenn er nicht ausgewechselt worden wäre, hätte er vielleicht noch den Dieter-Müller-Rekord eingestellt.

  2. Muah… ÜBERTRAG!

    Wie steil und geradezu monströs die Haupttribüne des universiadebedingt renovierten Wedaustadions in der Kamereinstellung von oben (so ab 0:33) wirkt. Und Sre?ko Bogdan sieht aus, als sei er von der Uwe-Seeler-Traditionself zum KSC gewechselt.

  3. Die Trikots vom KSC waren aber cool, damals.

  4. das Ganze wirkt, als sei es in der DDR passiert ..

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  6. Die Frisuren waren natürlich auch super!! Die legendäre
    Vokuhila-Oliba Kombi, auch modisch eine Augenweide! Ganz großes Fernsehen und natürlich großer Fußball.

  7. die Frisuren (ich lieg am Boden vor lachen) .. dmals waren die Spielerfreundinnen noch keine Models, damals waren sie noch Friseusen.

  8. 9min spielbericht, und das nach heutigen maßstäben richtig gut aufbereitet. In der zeit zeigt sky heute alle spiele alle tore. Dass ich mal Anpfiff hinterher trauere ist auch schon wjeder traurig…

  9. Das ist tatsächlich bitter, dass es stimmt, was Du sagst: „Nach heutigen Maßstäben“ gut aufbereitet.

    Wer hätte gedacht, dass das Sich-Zusammenziehen des Universums schon begonnen hat? Ungefähr um Uli Potofski herum muss der Wendepunkt gewesen sein. Immerhin werden wir jetzt alle wieder jünger. Ich hätte allerdings lieber weiterhin gute Zusammenfassungen gesehen.

  10. lupenreiner hattrick, haben wir eine statistik wie oft der ausdruck seit potofski im deutschen tv gebraucht wurde?

  11. Ich glaube ganz sicher nicht, dass Potofski das „lupenrein“ geprägt hat.

    Allerdings hast Du Recht, irgendeiner muss es ja mal geprägt hat. Wer das war, wissen sicher die älteren Leser hier. Und verraten es uns.

  12. Tina Halberschmidt lässt Grüße der Leser via Ferenc Schmidt an Michael Tönnies weiterleiten, weil Tönnies schwer erkrankt ist.

    Und erinnert (sich) an ein Interview, das sie mit ihm führte.

  13. Danke für die Zeitreise. Eine solche zehnminütige Berichterstattung am Stück kann man beispielsweise bei sport 1 nur noch an Tagen sehen, an denen Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen. Aber schön, dass sich bei Moderatoren und Reportern nichts geändert hat. Der „Feldreporter“ bombardiert den armen Tönnies im Sekundentakt mit statistischen Fragen, von denen Potofski vorher schon zugibt, dass selbst der Sport-Informationsdienst noch auf der Suche nach der richtigen Antwort sei. Man beachte auch Potofskis fast schon metahphysisches „SEHEN Sie, wie Harforth NICHT herankommt!“ in der Wiederholung des 5:1 sowie Webers durchaus prophetischen Schlusssatz: „Der Mann des Spieltages, die morgigen Spiele miteingerechnet.“ Da haben die Hanschs, Dahlmanns und Herrmanns unserer Zeit von den Besten gelernt.
    Aber machen wir uns nichts vor. Töpperwien hätte bei der Auswechslung Tönnies` den Moment, in dem er die Bank erreicht, selbstverständlich mit „Und jetzt betritt Michael Tönnies wieder Duisburger Terrain!“ gewürdigt und sie alle in ihre rhetorischen Schranken verwiesen.

  14. Toll, toll, toll. Toll, toll. Und gerade, wenn man denkt, nach dem „Wir haben Samstag, in Kickers, und da wollen wir alles wieder gut machen“, da käme nichts mehr, gerade, wenn man das denkt, da kommen _diese_ letzten fünf Sekunden. Retadierender Moment FTW!

    Und so unendlich bitter, wie recht der Rossi dann doch hat.



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