Niederlande und Belgien als WM-Ausrichter 2018

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Nee, klar. Da versucht wieder jemand die Qualifikation durch die Hintertür, der es sportlich auf lange Sicht nicht mehr schaffen wird. Nicht dass wir dann wieder von einer Initiative lesen müssen, die kurz vor Beginn einen freiwiligen Verzicht Belgiens fordert …

China will sich übrigens auch bewerben. Das wäre dann wohl das erste Mal, dass ein Gastgeber in der Vorrunde ausscheidet, wenn sich bis dahin nicht ein bisschen was tut im chinesischen Fußball. Allerdings könnte man da ja den einen oder anderen Plan von ganz oben entwickeln, der ganze Horden von jungen Männern ihre komplette Jugend lang nur Fußball trainieren lässt. Zeit wäre ja noch genug.

Ich sag aber trotzdem: diese Einzelkinder werden nie so gut spielen wie Kinder, die schon in ganz jungen Jahren selbst zum Spielball ihrer älteren Geschwister wurden und wissen, wie es ist, wenn man durch die Gegend gekickt wird.

Mexiko ist laut SPON auch wieder in der Kandidatenriege, und drei Mal ist schließlich mexikanisches Recht. Man könnte die WM dann allerdings doch besser in den USA austragen, da wäre die Infrastruktur entwickelter, die Sicherheit größer und die Zuschauer trotzdem mexikanisch.

Australien hingegen wäre tatsächlich reizvoll, dieser Kontinent hat den Fußball ja gerade bei der WM 2006 und auch schon der Qualifikation dazu für sich entdeckt. Schade nur, dass Australien kärgliche 18.000.000, China hingegen 1.300.000.000 Einwohner hat, die es fürs Säckel der FIFA „for the good of the game“ zu akquirieren gilt.

So ist wohl jetzt schon klar, wo der Pfeffer respektive das Heu wachsen wird.

3 Kommentare

  1. Australien wäre ’ne feine Sache, vor allem für die Spieler: morgens um 5 oder abends um 23 Uhr (bezogen auf den Ballungsraum Ostküste) auf den Platz (http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:2007-02-20_time_zones.svg), damit die werberelevante Zielgruppe in Europa (gibt’s die?) sich vor den Geräten lümmeln kann. China ist -darauf bezogen- minus 2 Stunden, auch fein. Und passend dazu veröffentlicht Axl Rose dann nach gefühlt 47 Jahren endlich ‚Chinese Democracy‘…

  2. Nichts gegen Mexiko als Ausrichter.
    Da hat unsere DFB-Elf immer ne gute Figur abgegeben.
    Und die Stadien sind auch genial groß und sorgen für eine Menge Stimmung.

  3. Das kann man bis 2018 wohl in „WM in den Niederlanden, Flandern, Wallonien, der freien Republik Brüssel und Eupen-Malmedy“ ändern. Und wenn dann noch die Friesen ihre Eigenständigkeit erkämpft haben, braucht der Rest der Welt kaum noch Qualifikationsspiele austragen, weil da keine Plätze mehr frei sind. NRW wird’s vielleicht noch knapp schaffen, aber für Nordost-Niedersachsen sehe ich ohne das abtrünnige Amt Neuhaus schwarz. (Ach, ich kommentiere zu gern olle Kamellen mit ein paar Monaten Abstand).



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