Poldi und Flipper oder Was halt grad so da war

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Bei Stefan Niggemeier und auch bei wirres.net gibt es immer wieder diese Beiträge zu besonders gelungener Bebilderung von Beiträgen im Internet, gerne vor allem bei den „Symbolbildern“.

Es wird jetzt keine Serie draus — was die Berliner Zeitung hier illustriert, wird mir aber auch nach Längerem In-Mich-Gehen nicht klar.

Weder ist im Text von einem „Untergang“ die Rede noch sehe ich irgendeine Verbindung zwischen einem Delfin, einem kleinen Jungen und der Löwschen Nationalmannschaft — auch nicht nach dem gestrigen unsanften Zurückgeholtwerden auf den Boden der Realität.

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Meine Theorien reichen von einer möglichen Therapieform für den kleinen Lukas Podolski, auf dass er sich endlich weiter entwickele, bis zu der eindrucksvollen Leichtigkeit, mit der Jens Lehmann durch den Strafraum schwebt, auch wenn im Hintergrund schon die Meute der neuen, jungen Torhüter lauert, hier verkörpert durch einen scheinbar übergroßen Delfin.

Bezogen auf das Trainerteam sehe ich vorne den wiederum kleinen „Hansi“, der noch wirkungslos, langsam sinkend, hilflos mit seinen Ärmchen um sich plantscht, während der Schatten des in seiner Rolle als Co-Trainer überaus erfolgreichen Jogi Löw als unüberwindbares Hindernis die Chancen auf Erfolg für Hansi gen Null schwinden lässt.

Oder ist es eine Anspielung auf „Flipper“, was bekanntlich einst Jürgen Klinsmanns Spitzname war, und es ist doch das Leichtgewicht Jogi gemeint, welches vorne zu sinken beginnt?

Vielleicht ist es aber auch ganz anders und Ihr alle versteht es, nur ich sehe die geheime Botschaft nicht, die für Eingeweihte klar ist wie, nun ja, Taucherbrillen eben klar sind.

9 Kommentare

  1. Dem Bild nach geht es doch um den MSV.

    Oder so…

  2. Das ist ein Beluga, ein Wal, kein Delfin.

    Und die Verbindungen zur Nationalmannschaft ist doch offensichtlich. Zunächst die Farbe, Weiß eben. Oft lange Zeit untertauchend, aber immer wieder hochkommend. Groß, klotzig, ein wenig behäbig wirkend, nur ganz selten elegant, aber immer stark und jedem ein angemessener Gegner.

    Was der Futzi rechts im Bild allerdings soll weiß ich auch nicht …

  3. Äh ja, natürlich ist das ein Wal. Ich meinte auch Wal. Ich meine auch immer Igel, wenn ich Elefant sage.

  4. „links im Bild“ sollte es natürlich heißen. Meine Frau würde, läse sie das hier, wieder feixend mit dem Finger auf mich zeigen …

  5. So haben wir alle mit unseren wiederkehrenden Fehlern zu kämpfen… Der Igel im Bild ist übrigens rechts.

  6. Mir ist gerade eingefallen: der Wal ist natürlich Karel Brückner.

  7. Hats was mit Nirvana „Nevermind“ zu tun? Hm …

  8. meine vermutung: da wurde durch schlamperei in der redaktion das falsche bild eingefügt. in meiner tageszeitung zumindest erschien das selbe bild mit einer bildunterschrift, die einen bezug zu den nächsten olympischen spielen hat, wo die beiden abgebildeten (eichhörnchen?igel?wale?) kollegen als eine art begrüßungskommittee im PR-sinne fungieren. oder so ähnlich.
    hier ein foto, allerdings ohne eben erwähnten olympiazusammenhang:
    http://www.taipeitimes.com/News/world/photo/2007/06/01/2005069399

  9. „he always wanted to swim with marine animals“

    Aber auch nur, weil die keinen Fernseher haben und er noch nie den Weißen Hai gesehen hat.



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