Sportblogger-Beitrag des Jahres 2010, Vorschlag 1:

Kontextschmiede — „Erfolg im Fußball: Das Glück erzwingen“

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Der erste Vorschlag unserer schönen Reihe von einigen der besten Beiträge im Jahr 2010 beginnt mit einem Beitrag der Kontextschmiede, die hauptsächlich von erz betrieben wird. Wie einige, wenn auch nur wenige anderer produziert die Kontextschmiede neben ausführlichen Beiträgen rund um (nicht nur) Fußball dann und wann auch mal ein Video, was zum Beispiel im hier vorgeschlagenen Beitrag „Erfolg im Fußball: Das Glück erzwingen“ der Fall ist.


Taktiktafel IV – Das Glück erzwingen from erz on Vimeo

Nicht zuletzt die anschließenden, ausführlichen Diskussionen machen die Beiträge von erz immer zu einem anregenden Vergnügen mit ausreichend Tiefgang bei der Betrachtung von taktischen, strategischen und sonstigen Elementen des Fußballs.

Nun ist die Erkenntnis, dass der Zufall der Feind des planbaren Erfolges ist, kein großes Geheimnis. Trotzdem hakt es bei vielen Teams an der Akribie in der Umsetzung. Wie sonst ist zu erklären, dass Jens Lehmann im Interview ausplaudert, Aleksander Hleb sei am Training bei Arsenal fast verzweifelt, weil auch vermeintlich technisch beschlagene Stars sich erst an die Intensität und die Geschwindigkeit des Trainings von Arsene Wenger gewöhnen müssten? Fast wortgleich argumentiert Louis van Gaal, wenn er erklären will, warum die Früchte seiner Trainingsarbeit sich nicht sofort zeigten. Als Edgar Davids übrigens nach seiner Zeit in Italien zu Gast bei van Gaal mittrainierte, konnte er sich fast nahtlos in die Übungseinheiten einfügen. Die meisten davon kannte er noch aus dem Training bei Ajax Amsterdam. Trainer, die das Offensivspiel forcieren wollen, müssen Automatismen in die Köpfe ihrer Spieler bekommen. Sonst sind sie dem Zufall ausgeliefert.

Wenn ein Trainer es jedoch schafft, seine Mannschaft taktisch zu schulen, kommt er dem Ziel des planbaren Erfolgs schon näher. Seine Mannschaft kann verlässlich häufiger eigene Großchancen herausarbeiten oder gegnerische Großchancen verhindern. Die Laufwege und Passwege sind so abgestimmt, dass es weniger auf den genialen Geistesblitz ankommt, sondern viel mehr die Genauigkeit der Umsetzung, die natürlich auch mit der individuellen Qualität der Spieler zunimmt. Wenn man sich das Angriffsspiel der Bayern in der Rückrunde anschaut, sieht man immer wiederkehrende Situationen. Da ist Struktur drin, oder das, was gerne auch als Handschrift eines Trainers bezeichnet wird.

Zum ganzen Beitrag inklusive der lesenswerten Diskussion begebe man sich direkt zum Beitrag „Erfolg im Fußball: Das Glück erzwingen“. [Beitrag zur Zeit nicht zugänglich.]

Das ist Vorschlag Nr. 1 für den Sportblogger-Beitrag des Jahres 2010 — die weiteren Vorschläge folgen in Kürze.



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