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Schlagwort: Aston Villa

Alle Fußballer des Jahres in Schweden

Seit 1946 bereits wählt man im Fußball in Schweden einen „Fußballer des Jahres“. Damit ist Schweden zusammen mit Österreich das erste Land überhaupt gewesen, in dem eine solche Auszeichnung vergeben wurde. Erster Sieger war Gunnar Gren, der später noch in Italien beim AC Mailand und zwei weiteren Clubs reüssierte. Konkret heißt diese von der schwedischen Zeitung Aftonbladet in Kooperation mit dem schwedischen Fußballverband vergebene Ehrung „Guldbollen“, was, wie man unschwer erkennen kann, „Goldener Ball“ bedeutet. Lange bevor es also den Ballon d‘Or im europäischen Fußball gab, wurde in Schweden bereits ein solcher Goldener Ball an einzelne Spieler vergeben.

Liste Fußballer des Jahres in Schweden

Hier also die komplette Liste seit 1946 bis heute.

Jahr Spieler Club(s)
1946 Gunnar Gren IFK Göteborg
1947 Gunnar Nordahl IFK Norrköping
1948 Bertil Nordahl Degerfors IF
1949 Knut Nordahl IFK Norrköping
1950 Erik Nilsson Malmö FF
1951 Olle Ahlund Degerfors IF
1952 Kalle Svensson Helsingborgs IF
1953 Bengt Gustavsson IFK Norrköping
1954 Sven-Ove Svensson Helsingborgs IF
1955 Gösta Löfgren Motala AIF
1956 Gösta Sandberg Djurgardens IF
1957 Ake Johansson IFK Norrköping
1958 Orvar Bergmark Örebro SK
1959 Agne Simonsson Örgryte IS
1960 Torbjörn Jonsson IFK Norrköping
1961 Bengt Nyholm IFK Norrköping
1962 Prawitz Öberg Malmö FF
1963 Harry Bild IFK Norrköping
1964 Hans Mild Djurgardens IF
1965 Bo Larsson Malmö FF
1966 Ove Kindvall IFK Norrköping, Feyenoord Rotterdam
1967 Ingvar Svahn Malmö FF
1968 Björn Nordqvist IFK Norrköping
1969 Tommy Svensson Östers IF
1970 Jan Olsson VfB Stuttgart
1971 Ronnie Hellström Hammarby IF
1972 Ralf Edström Åtvidabergs FF
1973 Bo Larsson Malmö FF
1974 Ralf Edström PSV Eindhoven
1975 Kent Karlsson Atvidabergs FF
1976 Anders Linderoth Östers IF
1977 Roy Andersson Malmö FF
1978 Ronnie Hellström 1. FC Kaiserslautern
1979 Jan Möller Malmö FF
1980 Rolf Zetterlund IK Brage
1981 Thomas Ravelli Östers IF
1982 Torbjörn Nilsson IFK Göteborg, 1. FC Kaiserslautern
1983 Glenn Hysen IFK Göteborg
1984 Sven Dahlkvist AIK Solna
1985 Glenn Strömberg Atalanta Bergamo
1986 Robert Prytz BSC Young Boys
1987 Peter Larsson IFK Göteborg
1988 Glenn Hysen AC Florenz
1989 Jonas Thern Malmö FF, Benfica Lissabon
1990 Tomas Brolin IFK Norrköping, AC Parma
1991 Anders Limpar FC Arsenal
1992 Jan Eriksson IFK Norrköping, 1. FC Kaiserslautern
1993 Martin Dahlin Borussia Mönchengladbach
1994 Tomas Brolin AC Parma
1995 Patrik Andersson Borussia Mönchengladbach
1996 Roland Nilsson Helsingborgs IF
1997 Pär Zetterberg RSC Anderlecht
1998 Henrik Larsson Celtic Glasgow
1999 Stefan Schwarz FC Valencia, AFC Sunderland
2000 Magnus Hedman Coventry City
2001 Patrik Andersson FC Bayern München, FC Barcelona
2002 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2003 Olof Mellberg Aston Villa
2004 Henrik Larsson Celtic Glasgow, FC Barcelona
2005 Zlatan Ibrahimovic Juventus Turin
2006 Fredrik Ljungberg FC Arsenal
2007 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2008 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand
2009 Zlatan Ibrahimovic Inter Mailand, FC Barcelona
2010 Zlatan Ibrahimovic FC Barcelona, AC Mailand
2011 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand
2012 Zlatan Ibrahimovic AC Mailand, Paris Saint-Germain
2013 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2014 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2015 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain
2016 Zlatan Ibrahimovic Paris Saint-Germain, Manchester United
2017 Andreas Granqvist FK Krasnodar

Zuletzt wurde der Seriensieger Zlatan Ibrahimovic erstmals nach 10 Auszeichnungen in Folge wieder abgelöst, und das sogar von einem Verteidiger, der noch dazu nur in der russischen Liga tätig ist. Dennoch bleibt Zlatan Ibrahimovic natürlich mit insgesamt 11 „Guldbollen“ mit weitem Abstand Rekordsieger dieser Auszeichnung.

Wer wird der nächste Sieger sein?

Insofern lohnt es sich mittlerweile wieder, eine Wette darauf abzuschließen, wer in einem konkreten Jahr diese Auszeichnung zum Fußballer des Jahres in Schweden erhält. Es muss nicht mehr automatisch Zlatan Ibrahimovic sein, auch wenn dieser immer noch aktiv ist. Zurzeit noch in den USA, möglicherweise bald schon wieder in Europa; doch so langsam ist auch er in die Jahre gekommen. Insofern lohnt sich ein Blick bei dem einen oder anderen Wettanbieter, wer denn inzwischen Favorit auf den Guldbollen ist und ob man nicht vielleicht selbst schon ahnt, wer es im Jahr 2018 und in all den folgenden Jahren sein könnte.

Anders als früher lohnt für eine solche Prognose übrigens kaum noch der Blick auf die Torschützenkönige in Schweden. Inzwischen ist es auch in Schweden so wie in allen kleineren Ländern: die besten Spieler wandern ab in die großen Ligen. Aus Schweden heraus insbesondere in die englische Premier League. Gerade deshalb könnte es aber von Vorteil sein, sich dort auszukennen, wenn man einen kleinen Wettbonus mit einer Wette auf den nächsten Sieger des Guldbollen erreichen möchte. Heiße Kandidaten gibt es in Schweden bzw. aus Schweden aktuell übrigens nicht wenige. 2015 wurde die U21 von Schweden Europameister. Die damaligen Sieger sind größtenteils tatsächlich inzwischen in den großen Ligen Europas unterwegs.

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Withe müsste schießen

Aston Villa, jüngst schmachvoll aus der Premier League abgestiegen, ist und bleibt dennoch stolzer Europapokalsieger. Und zwar nicht in irgendeinem der drei gewesenen und zwei noch seienden Europapokale, sondern im Europapokal der Landesmeister. 1982 erzielt Peter Withe das einzige Tor im Finale zu Rotterdam gegen einen gewissen Manfred Müller. Der FC Bayern München hatte zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Finale verloren und dann auch noch das im bedeutendsten Wettbewerb, den ein Verein gewinnen kann. Während der FC Bayern München aber inzwischen zwei weitere Titel im Nachfolgewettbewerb folgen ließ, blieb es für Aston Villa bei jenem einen Europapokalsieg 1982.

Und weil man da so stolz drauf ist, hat man die begleitenden Worte des englischen Kommentators von damals, Brian Moore – dessen Stimme auch die meisten fußballinteressierten Deutschen kennen dürften – gleich auf den North Stand ihres Villa Parks gepappt, der nun von folgendem Schriftzug geziert wird:

„Shaw, Williams, prepared to venture down the left. There’s a good ball played in for Tony Morley. Oh, it must be! & It is!! Peter Withe!!“

Sehen wir mal angesichts der Tragweite dieses Ereignisses, dieses erzielten Tores gönnerhaft über die doppelten Ausrufezeichen am Ende hinweg, dann ist diese Maßnahme von Villa genau das, was man hier goutiert. Nicht das Festhalten an Erfolgen von Annodunnemal, sondern dass man sich etwas Einzigartiges in seiner Identität erschafft, fernab von „You‘ll never walk alone“ oder was es sonst noch an Einheitsbrei gibt.

Wie immer bei derartigen Fundstücken hat das – abgesehen von dieser Originalität – keine weitere Bewandtnis, macht Aston Villa aber ein kleines Stück weiter liebenswert. Gleichwohl man in einigen Dekaden stöhnen könnte, dass immer noch die Vergangenheit über dem Rasen prangt, während man selbst auch nicht nur in die Nähe einer Teilnahme an einem Europapokal gelangt, geschweige denn einen solchen wird gewinnen können. Wird die Zukunft zeigen.

So hat dieser Club, was Deutschland im Großen hat („Rahn müsste schießen“), für sich im Kleinen, die unvergesslich eingebrannten Worte eines Kommentators beim größten Erfolg der Landes- bzw. Verbandsgeschichte als für jedermann vor Ort bekannte Wendung, die ihn eben ein wenig eigener macht.

Achso, wie das aussieht, dieser Schriftzug am North Stand vom Villa Park? Das sieht man hier. Nicht ganz so schick, wie man sich das vorgestellt hätte, aber nun ja.

Und hier spricht Brian Moore jene für alle Villans magischen Worte:



Und was steht bei Euren Clubs so Einzigartiges im und am Stadion an Worten und legendären Sprüchen?

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Alle Sieger des englischen Ligapokals

Der englische League Cup ist nur der kleine Bruder des FA-Cups und wird sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den teilnehmenden Teams selbst etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei erhält sein Gewinner seit geraumer Zeit einen Startplatz in der Europa League bzw. früher im UEFA-Pokal. Versuche der englischen Clubs, diese Regelung zu ändern und diesen Startplatz in der Premier League zu vergeben, scheiterten zuletzt.

Am League Cup dürfen nur die 92 Teams der Football League (also der 2. bis 4. englischen Liga) und der Premier League teilnehmen. Mit Ausnahme des Halbfinals finden alle Spiele als einfache Partie statt, im Halbfinale werden die beiden Teilnehmer des Finals jedoch via Hin- und Rückspiel ermittelt. Das Finale findet wie so viele Finals im englischen Fußball im Wembleystadion statt.

Eingeführt wurde der Wettbewerb erst 1960, ist also keiner dieser uralten historischen Wettbewerbe wie der FA-Cup. Somit gibt es eine noch überschaubare Zahl an Gewinnern des Ligapokals.

Liste aller Gewinner pro Jahr

Jahr Sieger
1961 Aston Villa
1962 Norwich City
1963 Birmingham City
1964 Leicester City
1965 FC Chelsea
1966 West Bromwich Albion
1967 Queens Park Rangers
1968 Leeds United
1969 Swindon Town
1970 Manchester City
1971 Tottenham Hotspur
1972 Stoke City
1973 Tottenham Hotspur
1974 Wolverhampton Wanderers
1975 Aston Villa
1976 Manchester City
1977 Aston Villa
1978 Nottingham Forest
1979 Nottingham Forest
1980 Wolverhampton Wanderers
1981 FC Liverpool
1982 FC Liverpool
1983 FC Liverpool
1984 FC Liverpool
1985 Norwich City
1986 Oxford United
1987 FC Arsenal
1988 Luton Town
1989 Nottingham Forest
1990 Nottingham Forest
1991 Sheffield Wednesday
1992 Manchester United
1993 FC Arsenal
1994 Aston Villa
1995 FC Liverpool
1996 Aston Villa
1997 Leicester City
1998 FC Chelsea
1999 Tottenham Hotspur
2000 Leicester City
2001 FC Liverpool
2002 Blackburn Rovers
2003 FC Liverpool
2004 FC Middlesbrough
2005 FC Chelsea
2006 Manchester United
2007 FC Chelsea
2008 Tottenham Hotspur
2009 Manchester United
2010 Manchester United
2011 Birmingham City
2012 FC Liverpool
2013 Swansea City
2014 Manchester City
2015 FC Chelsea
2016 -

Aufgrund des Umstands, dass die Clubs den Wettbewerb so relativ geringschätzen, setzen sie übrigens – insbesondere in den frühen Runden des Pokals – oft nur bessere Zweitmannschaften ein. Die Spieler, die sonst auf der Bank sitzen, kommen zu ihren Einsätzen. Weshalb die Ausgänge auch von Buchmachern oft nur schwer einzuschätzen sind. Da spielen namhafte Teams gegen vermeintliche Underdogs, doch die bewegen sich plötzlich auf Augenhöhe. Besonders reizvoll also für all jene Freunde des Wettens, die sich zum Beispiel bei ComeOn mit dem Ligapokal und dessen Ausgängen beschäftigen wollen.

Dass im Ligapokal auch kleinere Clubs wegen der oben geschilderten Einstellung der Großen eine gute Chance haben, weit zu kommen, zeigt auch die komplette Liste aller Gewinner des Ligapokals, sortiert nach Häufigkeit.

Häufigkeit der gewonnenen Titel pro Club

Club Titel
FC Liverpool 8
Aston Villa 5
FC Chelsea 5
Manchester United 4
Tottenham Hotspur 4
Nottingham Forest 4
Leicester City 3
Manchester City 3
FC Arsenal 2
Norwich City 2
Birmingham City 2
Wolverhampton Wanderers 2
Blackburn Rovers 1
Leeds United 1
Luton Town 1
FC Middlesbrough 1
Oxford United 1
Queens Park Rangers 1
Sheffield Wednesday 1
Stoke City 1
Swansea City 1
Swindon Town 1
West Bromwich Albion 1

Gegründet wurde der Ligapokal übrigens noch unter seiner reinen Bezeichnung „League Cup“, ab 1982 trug er dann wechselnde Sponsorennamen als Zusatz. Der erste war tatsächlich „Milk Cup“, der heutige lautet „Capital One Cup“. Kein Sponsoren-, sondern ein Spottname ist allerdings die Bezeichnung „Mickey Mouse Cup“, mit dem man im englischen Fußball gerne die geringe Wertigkeit des League Cups zum Ausdruck bringt.

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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle Trainer der Champions-League-Sieger

Anders als in der Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gelang es keinem Verein und damit – nicht zwingenderweise, aber es ist eben so – auch keinem Trainer mehr, den Titel in diesem Wettbewerb zu verteidigen. Dabei fing es genau damit an, als zuerst José Villalonga Llorente zwei Mal in Folge mit Real Madrid den Titel gewann und direkt im Anschluss Luis Antonio Carniglia dasselbe Künststück ebenfalls mit Real Madrid gelang.

Es folgten vor der Umwandlung in die Champions League noch viele weitere, gemessen an der geringen Zeit, die zur Verfügung stand. Belá Guttmann gelang es mit Benfica, ebenfalls erst kurz nach der Einführung, diesem folgte Helenio Herrera mit zweimaligem Titelgewinn mit Inter Mailand. Dann war es Rinus Michels, der zwei Mal in Folge mit Ajax Amsterdam gewann.

Es folgten sechs weitere Jahre mit jeweils einem zweimaligen Gewinner als Trainer: Dettmar Cramer mit dem FC Bayern München, Bob Paisley mit dem FC Liverpool und der legendäre Brian Clough mit Nottingham Forest. Dann dauerte es allerdings fast ein Jahrzehnt, bis das nächste und allgemein das letzte Mal ein Trainer zwei Mal in Folge den Titel gewann: Arrigo Sacchi 1989 und 1990 mit dem AC Mailand. Seitdem versucht die Trainerzunft vergeblich, mal wieder ein doppelten Titelgewinn direkt hintereinander zu bewerkstelligen, wie die komplette Liste zeigt:

Jahr Trainer Nation Club
1955/1956 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1956/1957 José Villalonga Llorente Spanien Real Madrid
1957/1958 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1958/1959 Luis Antonio Carniglia Argentinien Real Madrid
1959/1960 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1960/1961 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1961/1962 Belá Guttmann Ungarn Benfica
1962/1963 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1963/1964 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1964/1965 Helenio Herrera Argentinien Inter Mailand
1965/1966 Miguel Muñoz Spanien Real Madrid
1966/1967 Jock Stein Schottland Celtic Glasgow
1967/1968 Matt Busby Schottland Manchester United
1968/1969 Nereo Rocco Italien AC Mailand
1969/1970 Ernst Happel Österreich Feyenoord Rotterdam
1970/1971 Rinus Michels Spanien Ajax Amsterdam
1971/1972 Rinus Michels Niederlande Ajax Amsterdam
1972/1973 Stefan Kovacs Rumänien Ajax Amsterdam
1973/1974 Udo Lattek Deutschland FC Bayern München
1974/1975 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1975/1976 Dettmar Cramer Deutschland FC Bayern München
1976/1977 Bob Paisley England FC Liverpool
1977/1978 Bob Paisley England FC Liverpol
1978/1979 Brian Clough England Nottingham Forest
1979/1980 Brian Clough England Nottingham Forest
1980/1981 Bob Paisley England FC Liverpool
1981/1982 Tony Barton England Aston Villa
1982/1983 Ernst Happel Österreich Hamburger SV
1983/1984 Joe Fagan England FC Liverpool
1984/1985 Giovanni Trapattoni Italien Juventus
1985/1986 Emerich Jenei Rumänien Steaua Bukarest
1986/1987 Artur Jorge Portugal FC Porto
1987/1988 Guus Hiddink Niederlande PSV Eindhoven
1988/1989 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1989/1990 Arrigo Sacchi Italien AC Mailand
1990/1991 Ljupko Petrovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad
1991/1992 Johan Cruyff Niederlande FC Barcelona
1992/1993 Raymond Goethals Belgien Olympique Marseille
1993/1994 Fabio Capello Italien AC Mailand
1994/1995 Louis van Gaal Niederlande Ajax Amsterdam
1995/1996 Marcello Lippi Italien Juventus Turin
1996/1997 Otmar Hitzfeld Deutschland Borussia Dortmund
1997/1998 Jupp Heynckes Deutschland Real Madrid
1998/1999 Alex Ferguson Schottland Manchester United
1999/2000 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2000/2001 Ottmar Hitzfeld Deutschland FC Bayern München
2001/2002 Vicente del Bosque Spanien Real Madrid
2002/2003 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2003/2004 José Mourinho Portugal FC Porto
2004/2005 Rafael Benitez Spanien FC Liverpool
2005/2006 Frank Rijkaard Niederlande FC Barcelona
2006/2007 Carlo Ancelotti Italien AC Mailand
2007/2008 Alex Ferguson Schottland Manchester United
2008/2009 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2009/2010 José Mourinho Portugal Inter Mailand
2010/2011 Pep Guardiola Spanien FC Barcelona
2011/2012 Roberto di Matteo Italien FC Chelsea
2012/2013 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München
2013/2014 Carlo Ancelotti Italien Real Madrid
2014/2015 Luis Enrique Spanien FC Barcelona
2015/2016 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2016/2017 Zinedine Zidane Spanien Real Madrid
2017/2018 Zinedine Zidane Frankreich Real Madrid
2018/2019 Jürgen Klopp Deutschland FC Liverpool
2019/2020 Hans-Dieter Flick Deutschland FC Bayern München

Dabei waren auch seit Einführung der Champions League durchaus mehrere Trainer dabei, die mehr als einen Titel gewannen, jedoch nicht in unmittelbarer Folge.

Einige kamen sogar bereits auf drei Titel insgesamt, auch seit der Umwandlung des Wettbwerbs, nicht erst in den frühen Jahren, beispielsweise Carlo Ancelotti. Dabei gab es allerdings wiederum nur ganz wenige, die mit zwei verschiedenen Clubs diese Leistung auf die Matte oder besser auf den Fußballplatz brachten.

Eine von diesen wenigen Personen war Ernst Happel, der „Zocker“, nicht nur auf dem Spielfeld mit seinen Mannschaften, sondern auch in echten Casinos. 11Freunde berichten davon, dass man sich auch mal zusammen aufgemacht habe, also Spieler und Trainer zu Zeiten beim HSV, um im Casino spielen zu gehen. Trotz ihrer Prominenz dürfte es bei ihnen damals allerdings nicht ohne Einzahlung möglich gewesen sein, ein wenig Spaß beim Spielen zu haben, wie es beim verlinkten Anbieter angeboten wird.

Ein anderer mit zwei verschiedenen Clubs siegreicher Spieler ist ebenfalls ein deutschsprachiger Trainer – Ernst Happel war bekanntlich Österreicher – nämlich Ottmar Hitzfeld. Während Happel mit Feyenoord Rotterdam und dem Hamburger SV gewann, somit zwei Clubs aus verschiedenen Ländern, welche beide nicht seine Heimatländer waren, gelang Ottmar Hitzfeld der Coup 1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München, somit mit zwei Vereinen aus seinem Heimatland.

Dritter im Bunde dieser einsamen Riege an Trainern, die mit zwei verschiedenen Clubs die Champions League gewannen ist natürlich José Mourinho, dem das 2004 als Nobody mit dem FC Porto gelang sowie 2010 mit Inter Mailand – zufälligerweise gegen seinen alten Lehrmeister Louis van Gaal, der damals den FC Bayern trainierte, den unterlegenen Finalgegner.

Auch er bekannt als absoluter Zocker unter den Trainern, wenn auch in einer etwas anderen Art als es Ernst Happel zu sein pflegte. Bei Mourinho weiß man stets, dass es ihm nicht um Schönheitspreise, sondern um Erfolg geht. Und dazu sind ihm alle Mittel Recht. Wer selber ähnlich tickt und es ihm weniger auf Ästhetik als auf den Spaß am Gewinnen ankommt, der wird bei Stargames Casino fündig und vielleicht glücklich. Anders als in der Champions League ist es dort nämlich keineswegs extrem schwierig, mehrere Male in Folge zu gewinnen.

Vierter dieser Trainer ist Jupp Heynckes, der erst mit Real Madrid und dann mit dem FC Bayern München erfolgreich war, seine Karriere aber mittlerweile beendet hat.

Bei der Gesamtzahl der Titel, die Trainer in der Champions League und im Europapokal der Landesmeister gewonnen haben, führt übrigens nur für den Laien überraschend ein Engländer, der gleich 3x mit dem FC Liverpool die Trophäe gewann. Pep Guardiola könnte ebenso wie José Mourinho in Kürze gleichziehen. Die deutschen Sieger-Trainer sind allerdings allesamt nicht mehr aktiv (Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes, Dettmar Cramer) oder kürzlich verstorben (Udo Lattek).

Hier sind alle Trainer aufgeführt, welche mehr als einen Titel „ercoachten“ (Stand 2016):

Trainer Nation Titel
Bob Paisley England 3
Carlo Ancelotti Italien 3
Vicente del Bosque Spanien 2
Luis Antonio Carniglia Argentinien 2
Brian Clough England 2
Dettmar Cramer Deutschland 2
Alex Ferguson Schottland 2
Pep Guardiola Spanien 2
Belá Guttmann Ungarn 2
Ernst Happel Österreich 2
Helenio Herrera Argentinien 2
Ottmar Hitzfeld Deutschland 2
Jupp Heynckes Deutschland 2
José Villalonga Llorente Spanien 2
Rinus Michels Niederlande 2
José Mourinho Portugal 2
Nereo Rocco Italien 2
Arrigo Sacchi Italien 2
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[Update] Die vergessenen Niederlagen

[Update 29.5.2013] Premiere: Erstmals verliert ein deutscher Club ein Finale gegen einen deutschen in der Champions League. Ergibt natürlich automatisch einen deutschen Verlierer, wobei diese Niederlage vielleicht nicht ganz so wahrscheinlich vergessen werden wird wie die übrigen.

[Update] Mal sehen, ob wir morgen eine weitere Finalniederlage mit deutscher Beteiligung ergänzen müssen. Allgemein muss man festhalten: In diesem Jahrtausend überhaupt erst ein einziger Titelgewinn! Da ist wohl nicht viel mit zweit- oder drittbester Liga Europas.

Fast vergessen, zu aktualisieren.

Letztens diskutierten wir die UEFA-Cup-Final-Niederlage des 1. FC Köln gegen Real Madrid, bei der nach einem 1:5 im Estadeo Santiago Bernabeu ein 2:0 im Rückspiel in Berlin gelang, welches nach Adam Riese und auch nach der UEFA nicht dazu reichte, dass der 1. FC Köln seinen ersten Europapokal gewönne.

Danach erreichten mich viele, viele (das Pendant zum Vogts’schen „sehr, sehr“) Wortmeldungen, die mitteilten, dass die betreffende Person gar nicht von dieser Niederlage gewusst hätte. Um genau zu sein war es eine Wortmeldung, die reichte aber aus, mich zu diesem Beitrag zu motivieren. Denn kurz davor schon war ich auf eine Niederlage gestoßen, die mir selbst fast unbekannt war. Ich hatte irgendwann mal davon gelesen, es aber dann schon lange zu den anderen Files auf meiner Festplatte gelegt, was nichts Anderes bedeutet als diese Information dem Sarlacc zu überantworten, dem ewigen Schlund, auf dass die Information nie wieder auftauchen möge.

So kommen wir also heute dazu, alle Europapokal-Final-Niederlagen deutscher Klubs, und ja, auch gerne aus der DDR und von mir sogar gerne aus Österreich und der Schweiz, zu sammeln. Und da man nicht umsonst Leser hat, die etwas für ihr Geld tun sollen, geht diese Frage zunächst mal nicht an mich, sondern an Euch:

Welcher deutsche/ostdeutsche/österreichische/schweizer Klub verlor in welcher Saison in welchem Wettbewerb ein Europapokalfinale?

Nun, eins habe ich ja oben schon verlinkt, und die Mutter aller Niederlagen wird wohl auch niemand vergessen haben. Wären wir bei zweien. Da fällt mir natürlich sofort auch noch Bayer Leverkusen ein, doch dabei soll’s erstmal bleiben. Jetzt Ihr.

  • 1960 Europapokal der Landesmeister Real Madrid – Eintracht Frankfurt 7:3
  • 1965 Europapokal der Pokalsieger West Ham United – 1860 München 2:0
  • 1968 Europapokal der Pokalsieger AC Mailand – Hamburger SV 2:0
  • 1973 UEFA-Pokal FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:0 und 0:2
  • 1977 Europapokal der Landesmeister FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:1
  • 1978 Europapokal der Pokalsieger RSC Anderlecht – Austria Wien 4:0
  • 1979 Europapokal der Pokalsieger FC Barcelona – Fortuna Düsseldorf 4:3 n.V.
  • 1980 Europapokal der Landesmeister Nottingham Forest – Hamburger SV 1:0
  • 1980 UEFA-Pokal Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 2:3/1:0
  • 1981 Europapokal der Pokalsieger Dynamo Tiflis – Carl Zeiss Jena 2:1
  • 1982 UEFA-Pokal IFK Göteborg – Hamburger SV 1:0 und 3:0
  • 1982 Europapokal der Landesmeister Aston Villa – Bayern München 1:0
  • 1985 Europapokal der Pokalsieger FC Everton – Rapid Wien 3:1
  • 1986 UEFA-Pokal Real Madrid – 1. FC Köln 5:1 und 0:2
  • 1987 Europapokal der Pokalsieger Ajax Amsterdam – Lok Leipzig 1:0
  • 1987 Europapokal der Landesmeister FC Porto – Bayern München 2:1
  • 1989 UEFA-Pokal SSC Neapel – VfB Stuttgart 2:1 und 3:3
  • 1993 UEFA-Pokal Juventus – Borussia Dortmund 3:1 und 3:0
  • 1994 UEFA-Pokal Inter Mailand – Austria Salzburg 1:0 und 1:0
  • 1996 Europapokal der Pokalsieger Paris St. Germain – Rapid Wien 1:0
  • 1998 Europapokal der Pokalsieger FC Chelsea – VfB Stuttgart 1:0
  • 1999 Champions League Manchester United – Bayern München 2:1
  • 2002 Champions League Real Madrid – Bayer Leverkusen 2:1
  • 2002 UEFA-Pokal Feyenoord Rotterdam – Borussia Dortmund 3:2
  • 2009 UEFA-Pokal Schachtjor Donezk – Werder Bremen 2:1 n. V.
  • 2010 Champions League Inter Mailand – FC Bayern München 2:0
  • 2012 Champions League FC Chelsea – FC Bayern München 5:4 n. E.
  • 2013 Champions League FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:1
53 Kommentare

Alle englischen Pokalsieger bzw. FA-Cup-Sieger

Jahr Meister
1871/1872 Wanderers FC
1872/1873 Wanderers FC
1873/1874 Oxford University
1874/1875 Royal Engineers
1875/1876 Wanderers FC
1876/1877 Wanderers FC
1877/1878 Wanderers FC
1878/1879 Old Etonians
1879/1880 Clapham Rovers
1880/1881 Old Carthusians
1881/1882 Old Etonians
1882/1883 Blackburn Olympic
1883/1884 Blackburn Rovers
1884/1885 Blackburn Rovers
1885/1886 Blackburn Rovers
1886/1887 Aston Villa
1887/1888 West Bromwich Albion
1888/1889 Preston North End
1889/1890 Blackburn Rovers
1890/1891 Blackburn Rovers
1891/1892 West Bromwich Albion
1892/1893 Wolverhampton Wanderers
1893/1894 Notts County
1894/1895 Aston Villa
1895/1896 Sheffield Wednesday
1896/1897 Aston Villa
1897/1898 Nottingham Forest
1898/1899 Sheffield United
1899/1900 FC Bury
1900/1901 Tottenham Hotspur
1901/1902 Tottenham Hotspur
1902/1903 Sheffield United
1904/1905 Sheffield United
1905/1906 FC Bury
1906/1907 Sheffield Wednesday
1907/1908 Wolverhampton Wanderers
1908/1909 Manchester United
1909/1910 Newcastle United
1910/1911 Bradford City
1911/1912 FC Barnsley
1912/1913 Aston Villa
1913/1914 FC Burnley
1914/1915 Sheffield United
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Aston Villa
1920/1921 Tottenham Hotspur
1921/1922 Huddersfield Town
1922/1923 Bolton Wanderers
1923/1924 Newcastle United
1924/1925 Sheffield United
1925/1926 Bolton Wanderers
1926/1927 Cardiff City
1927/1928 Blackburn Rovers
1928/1929 Bolton Wanderers
1929/1930 FC Arsenal
1930/1931 West Bromwich Albion
1931/1932 Newcastle United
1932/1933 FC Everton
1933/1934 Manchester City
1934/1935 Sheffield Wednesday
1935/1936 FC Arsenal
1936/1937 AFC Sunderland
1937/1938 Preston North End
1938/1939 FC Portsmouth
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Derby County
1946/1947 Charlton Athletic
1947/1948 Manchester United
1948/1949 Wolverhampton Wanderers
1949/1950 FC Arsenal
1950/1951 Newcastle United
1951/1952 Newcastle United
1952/1953 FC Blackpool
1953/1954 West Bromwich Albion
1954/1955 Newcastle United
1955/1956 Manchester City
1956/1957 Aston Villa
1957/1958 Bolton Wanderers
1958/1959 Nottingham Forest
1959/1960 Wolverhampton Wanderers
1960/1961 Tottenham Hotspur
1961/1962 Tottenham Hotspur
1962/1963 Manchester United
1963/1964 West Ham United
1964/1965 FC Liverpool
1965/1966 FC Everton
1966/1967 Tottenham Hotspur
1967/1968 West Bromwich Albion
1968/1969 Manchester City
1969/1970 FC Chelsea
1970/1971 FC Arsenal
1971/1972 Leeds United
1972/1973 AFC Sunderland
1973/1974 FC Liverpool
1974/1975 West Ham United
1975/1976 FC Southampton
1976/1977 Manchester United
1977/1978 Ipswich Town
1978/1979 FC Arsenal
1979/1980 West Ham United
1980/1981 Tottenham Hotspur
1981/1982 Tottenham Hotspur
1982/1983 Manchester United
1983/1984 FC Everton
1984/1985 Manchester United
1985/1986 FC Liverpool
1986/1987 Coventry City
1987/1988 FC Wimbledon
1988/1989 FC Liverpool
1989/1990 Manchester United
1990/1991 Tottenham Hotspur
1991/1992 FC Liverpool
1992/1993 FC Arsenal
1993/1994 Manchester United
1994/1995 FC Everton
1995/1996 Manchester United
1996/1997 FC Chelsea
1997/1998 FC Arsenal
1998/1999 Manchester United
1999/2000 FC Chelsea
2000/2001 FC Liverpool
2001/2002 FC Arsenal
2002/2003 FC Arsenal
2003/2004 Manchester United
2004/2005 FC Arsenal
2005/2006 FC Liverpool
2006/2007 FC Chelsea
2007/2008 FC Portsmouth
2008/2009 FC Chelsea
2009/2010 FC Chelsea
2010/2011 Manchester City
2011/2012 FC Chelsea
2012/2013 Wigan Athletic
2013/2014 FC Arsenal
2014/2015 FC Arsenal
2015/2016 Manchester United
2016/2017 FC Arsenal
2017/2018 FC Chelsea
2018/2019 Manchester City
2019/2020 -
1 Kommentar

Ich möchte ein Schwede sein …

… am kalten Polar.

Dann wäre ich immer rein, alles wär so klar.

Reine Seele ist hier natürlich gemeint, denn der Schwede an und für sich betrügt nicht und spielt vor allem nicht foul. Selbst die Fans verhalten sich vorbildlich, und so kann man in diesem Zusammenhang mit Fug und Recht behaupten:

Von den Schweden lernen heißt siegen lernen.

Von den Norwegern lernen übrigens auch.

Denn die Fairplay-Wertung der UEFA wurde nicht weniger als 6x von Schweden gewonnen und 5x von Norwegen. Die anderen Teilnehmer der Endphase dieser Wertung kommen übrigens aus Dänemark, Finnland, Schottland oder England sieht man von dem einen Ausreißer aus Weißrussland (bestimmt gekauft, dieser Sieg!) ab.

Was befindet sich in der nordischen Luft, dass Teams und Zuschauer aus diesen Ländern stets so ausgemacht fair auftreten? Ist diese Substanz einmal identifiziert, sollte man sie hierzulande auch einsetzen. Gerne als Duftspray, welches man als Fairplay-Gedanken-verbreitenden Teppich vor Anpfiff in den Bundesligastadien, aber auch in den dies noch dringender benötigenden Kreisligen versprüht, um auf diese Weise fortan wunderbaren Fußballsport ohne Schwalben, Schauspieleinlagen, Kartenfordern, bösartige Fouls und randalierende Zuschauer zu genießen.

Den reinen Fußballsport eben, rein wie die schwedische Seele.

Die Gewinner dieser UEFA-Fairplay-Wertung seit 1995:

1995 Viking Stavanger Norwegen
1996 Malmö FF Schweden
1997 Brann Bergen Norwegen
1998 Aston Villa England
1999 FC Kilmarnock Schottland
2000 IFK Norrköping Schweden
2001 Schachzjor Salihorsk Weißrussland
2002 Brann Bergen Norwegen
2003 Manchester City England
2004 Östers IF Schweden
2005 Viking Stavanger Norwegen
2006 Gefle IF Schweden
2007 BK Häcken Schweden
2008 Manchester City England
2009 Rosenborg Trondheim Norwegen
2010 Gefle IF Schweden

Dass es aus Deutschland erst zwei Vereine über diesen Weg in den UEFA-Pokal/die Europa Liga geschafft haben, verwundert hoffentlich niemanden.

9 Kommentare

Aston Villa sound good

Es gibt tatsächlich eine Band aus Frankreich, die sich nach dem englischen Fußballclub Aston Villa benannt hat.

Was ihr bei der Googlesuche nach ihr nicht gerade entgegenkommt.

Allerdings ist sie eine solche auch kaum wert.

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Alle Sieger des europäischen Supercups

Jahr Sieger
1973 Ajax Amsterdam
1974 kein Gewinner
1975 Dynamo Kiew
1976 RSC Anderlecht
1977 FC Liverpool
1978 RSC Anderlecht
1979 Nottingham Forest
1980 FC Valencia
1981 kein Gewinner
1982 Aston Villa
1983 FC Aberdeen
1984 Juventus
1985 kein Gewinner
1986 Steaua Bukarest
1987 FC Porto
1988 KV Mechelen
1989 AC Mailand
1990 AC Mailand
1991 Manchester United
1992 FC Barcelona
1993 AC Parma
1994 AC Mailand
1995 Ajax Amsterdam
1996 Juventus
1997 FC Barcelona
1998 FC Chelsea
1999 Lazio Rom
2000 Galatasaray Istanbul
2001 FC Liverpool
2002 Real Madrid
2003 AC Mailand
2004 FC Valencia
2005 FC Liverpool
2006 FC Sevilla
2007 AC Mailand
2008 Zenit St. Petersburg
2009 FC Barcelona
2010 Inter Mailand
2011 FC Barcelona
2012 Atletico Madrid
2013 FC Bayern München
2014 Real Madrid
2015 FC Barcelona
2016 Real Madrid
2017 Real Madrid
2018 Atletico Madrid
2019 FC Liverpool
2020 -
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Alle Champions-League-Sieger bzw. Sieger im Europapokal der Landesmeister

Jahr Team Nation
1956 Real Madrid Spanien
1957 Real Madrid Spanien
1958 Real Madrid Spanien
1959 Real Madrid Spanien
1960 Real Madrid Spanien
1961 Benfica Lissabon Portugal
1962 Benfica Lissabon Portugal
1963 AC Mailand Italien
1964 Inter Mailand Italien
1965 Inter Mailand Italien
1966 Real Madrid Spanien
1967 Celtic Glasgow Schottland
1968 Manchester United England
1969 AC Mailand Italien
1970 Feyenoord Rotterdam Niederlande
1971 Ajax Amsterdam Niederlande
1972 Ajax Amsterdam Niederlande
1973 Ajax Amsterdam Niederlande
1974 Bayern München Deutschland
1975 Bayern München Deutschland
1976 Bayern München Deutschland
1977 FC Liverpool England
1978 FC Liverpool England
1979 Nottingham Forest England
1980 Nottingham Forest England
1981 FC Liverpool England
1982 Aston Villa England
1983 Hamburger SV Deutschland
1984 FC Liverpool England
1985 Juventus Italien
1986 Steaua Bukarest Rumänien
1987 FC Porto Portugal
1988 PSV Eindhoven Niederlande
1989 AC Mailand Italien
1990 AC Mailand Italien
1991 Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 FC Barcelona Spanien
1993 Olympique Marseille Frankreich
1994 AC Mailand Italien
1995 Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Juventus Italien
1997 Borussia Dortmund Deutschland
1998 Real Madrid Spanien
1999 Manchester United England
2000 Real Madrid Spanien
2001 Bayern München Deutschland
2002 Real Madrid Spanien
2003 AC Mailand Italien
2004 FC Porto Portugal
2005 FC Liverpool England
2006 FC Barcelona Spanien
2007 AC Mailand Italien
2008 Manchester United England
2009 FC Barcelona Spanien
2010 Inter Mailand Italien
2011 FC Barcelona Spanien
2012 FC Chelsea England
2013 Bayern München Deutschland
2014 Real Madrid Spanien
2015 FC Barcelona Spanien
2016 Real Madrid Spanien
2017 Real Madrid Spanien
2018 Real Madrid Spanien
2019 FC Liverpool England
2020 FC Bayern München Deutschland
2019 - -
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Alle FIFA-Weltpokalsieger

Jahr Sieger Finalist Ergebnis
1960 Real Madrid Penarol Montevideo 0:0, 5:1
1961 Penarol Montevideo Benfica Lissabon 0:1, 5:0, 2:1
1962 FC Santos Benfica Lissabon 3:2, 5:2
1963 FC Santos AC Mailand 2:4, 4:2, 1:0
1964 Inter Mailand Independiente 0:1, 2:0, 1:0 n.V.
1965 Inter Mailand Independiente 3:0, 0:0
1966 Penarol Montevideo Real Madrid 2:0, 2:0
1967 Racing Club Avellaneda Celtic Glasgow 0:1, 2:1, 1:0
1968 Estudiantes La Plata Manchester United 1:0, 1:1
1969 AC Mailand Estudiantes La Plata 3:0, 1:2
1970 Feyenoord Rotterdam Estudiantes La Plata 2:2, 1:0
1971 Nacional Montevideo Panathinaikos Athen 1:1, 2:1
1972 Ajax Amsterdam Independiente 1:1, 3:0
1973 Independiente Juventus 1:0
1974 Atlético Madrid Independiente 0:1, 2:0
1975 nicht ausgetragen
1976 FC Bayern München Cruzeiro Belo Horizonte 2:0, 0:0
1977 Boca Juniors Borussia Mönchengladbach 2:2, 3:0
1978 nicht ausgetragen
1979 Olimpia Asunción Malmö FF 1:0, 2:1
1980 Nacional Montevideo Nottingham Forest 1:0
1981 Flamengo Rio de Janeiro FC Liverpool 3:0
1982 Penarol Montevideo Aston Villa 2:0
1983 Gremio Porto Alegre Hamburger SV 2:1 n.V.
1984 Independiente FC Liverpool 1:0
1985 Juventus Argentinos Juniors 2:2 n.V., 4:2 n.E.
1986 CA River Plate Steaua Bukarest 1:0
1987 FC Porto Penarol Montevideo 2:1 n.V.
1988 Nacional Montevideo PSV Eindhoven 2:2 n.V., 7:6 n.E.
1989 AC Mailand Nacional Medellin 1:0 n.V.
1990 AC Mailand Olimpia Asunción 3:0
1991 Roter Stern Belgrad Colo Colo Santiago 3:0
1992 FC Sáo Paulo FC Barcelona 2:1
1993 FC Sáo Paulo AC Mailand 3:2
1994 CA Vález Sérsfield AC Mailand 2:0
1995 Ajax Amsterdam Gremio Porto Alegre 0:0 n.V., 4:3 n.E.
1996 Juventus CA River Plate 1:0
1997 Borussia Dortmund Cruzeiro Belo Horizonte 2:0
1998 Real Madrid Vasco da Gama Rio de Janiero 2:1
1999 Manchester United Palmeiras Sáo Paulo 1:0
2000 Boca Juniors Real Madrid 2:1
2001 FC Bayern München Boca Juniors 1:0 n.V.
2002 Real Madrid Olimpia Asunción 2:0
2003 Boca Juniors AC Mailand 1:1 n.V., 3:1 n.E.
2004 FC Porto Once Caldas 0:0 n.V., 8:7 n.E.
2005 FC Sáo Paulo FC Liverpool 0:0 n.V., 4:3 n.E.
2006 Internacional Porto Alegre FC Barcelona 1:0
2007 AC Mailand Boca Juniors 4:2
2008 Manchester United Liga de Quito 1:0
2009 FC Barcelona Estudiantes de la Plata 2:1 n. V.
2010 Inter Mailand Tout Puissant Mazembe 3:0
2011 FC Barcelona FC Santos 4:0
2012 Corinthians Sao Paulo FC Chelsea 1:0
2013 FC Bayern München Raja Casablanca 2:0
2014 Real Madrid CA San Lorenzo 2:0
2015 FC Barcelona CA River Plate 3:0
2016 Real Madrid Kashima Antlers 4:2 n. V.
2017 Real Madrid Gremio Porto Alegre 1:0
2018 Real Madrid al Ain Club 4:1
2019 FC Liverpool Flamengo Rio de Janeiro 1:0 n. V.
2020 - - -

Bis 2004 war der FIFA-Weltpokal ein Wettbewerb nur zwischen dem Gewinner der UEFA-Champions-League bzw. seinem Vorgänger und dem Gewinner der südamerikanischen Copa Libertadores. Seit 2005 wird der Wettbewerb als „FIFA-Klub-Weltmeisterschaft“ als ein Turnier mit je einem Teilnehmer aus jedem der sechs Kontinentalverbände ausgetragen.

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Sonar, Lidar, Radar

Es ist Einiges angefallen in letzter Zeit, was nachgetragen werden muss, weil es zu seiner Zeit keine davon gab:

Probek hatte die schöne Idee, die geballte Fußballkompetenz der zu diesem Thema Schreibenden eine gemeinsame Rangliste erstellen zu lassen. Ranglisten, ob nun computergeneriert oder von Menschenverstand, sind so sinnvoll wie jede Sendung mit JBK, weder kann man anhand dieser Ergebnisse vorhersagen noch haben sie irgendeinen Wert, der dessen, was eigentlich im Fußball zählt, gleichkäme, Titeln nämlich.

Aber unterhaltsam sind sie dennoch.

Und weil ich so ein ausgewiesener Experte des europäischen Clubfußballs bin — besonders in der finnischen, der andorranischen und der rumänischen Liga bin ich zu Hause — habe ich teilgenommen und meine mehr oder minder willkürliche Einschätzung der Spielstärken aller europäischer Vereine abgegeben, bzw. eingeschätzt, welche aus dieser schier unüberschaubaren Menge die zehn Besten sind. Meine eigene Mannschaft habe ich getreu dem Motto, dass man sich niemals selbst wählen sollte, außen vor gelassen, und so kam bei mir natürlich nur ein verfälschtes Bild heraus. Das ist aber nicht allzu tragisch, denn die übrigen 29 Mitstreiter werden meine verfälschte Sicht mit ihrer eigenen verfälschten Sicht schon ausreichend korrigiert haben. Von mir also folgende, vollkommen an den Haaren herbeigezogene Einstufung für den Monat März des Jahres 2009:

1. Manchester United
2. FC Liverpool
3. FC Barcelona
4. Chelsea
5. Arsenal
6. FC Bayern München
7. Real Madrid
8. Olympique Lyon
9. Hertha BSC Berlin
10. Aston Villa

Anderen Amateuren wie meinem einem sei ans Fußballherz gelegt, dass wohl jeder, der Teilhabe an dieser Liste begehrt, auch Einlass finden wird, die Aufnahmekriterien sind so schwammig formuliert wie die Kriterien für passives Abseits. Da Kinder für gewöhnlich einen Namen brauchen, ging Probek mit einigen Vorschlägen vor die Tür, darunter so abschreckende Ungetümer wie „Kraftliste“ und ähnlicher Senf, herein kam er aber mit einer gelungenen Variante, die noch dazu den Vorteil in sich birgt, demnächst, wenn die Liste auf andere europäische Länder und deren Blogbetreiber ausgeweitet wird, nicht geändert werden zu müssen, weil sie international verständlich ist:

Europäisches Fußballradar.

Radar, das ist klar, bedeutet Radio Detection And Range, womit eine vortreffliche Bezeichnung für diese Liste existiert.

Meine werten Mitschreiber einigten sich insgesamt dann auf folgende Gesamtliste, die naturgemäß nicht weit von meiner abweicht, einzig Aston Villa wollte sonst niemand in dieser Liste sehen:

1. Manchester United
2. FC Liverpool
2. FC Barcelona
4. Chelsea
5. FC Bayern München
6. Arsenal
7. Inter Mailand
8. Real Madrid
9. Juventus
10. AC Mailand

Wer sich diese Liste im einzelnen und im Gesamten anschauen möchte, der begebe sich zu diesem Beitrag [Link leider tot] auf der Seite von probek, dessen Arbeit hoffentlich Kontinuität beweisen und Blogschreiber in anderen Ländern begeistern wird, auf dass wir demnächst die erste paneuropäische Fußballbloggeraktion an den Start gebracht haben werden.

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