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Schlagwort: England

Derjenige, der sich beim Übersetzen einen abbricht

In einer der älteren deutschen Ausgaben von „Four-Four-Two“ finden wir ein schönes Beispiel dafür, warum man Übersetzungen nie von fachfremden Menschen durchführen lassen sollte. Sicher ist die Übersetzung der kurzen Nachricht über Verons Ablehnung durch die Fans seines eigenen argentinischen Klubs sprachlich korrekt. Noch hölzener als hier geschehen kann man den Ruf der Fans „Wer nicht hüpft, der ist ein Engländer“ aber wohl kaum übersetzen:

„Derjenige, der nicht springt, ist ein Engländer“

Schön ist hingegen die Übersetzung des Namens einer der Veron nicht wohlgesonnenen Fan-Gruppierungen, auch wenn ich nicht weiß, ob sie stimmt: „Die Betrunkenen von der Tribüne“. So viel Ehrlichkeit sucht man hierzulande zumindest bei Fanclub-Namensgebungen vergeblich.

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Botanik-Metaphern galore

Nein, nicht dieser Rosenthal [Link leider tot] (ja, rechts steht tatsächlich der Pelé), sondern dieser Rosenthal sagt im Interview, was die Autoren des Interviews sogar zur Überschrift machen:

„Hier wächst was bei 96.“

Er sagt natürlich nicht, was denn genau wächst, wer schon wieder schwanger ist oder ob der Greenkeeper gerade Urlaub macht und der Rasen deshalb so üppig wächst. Gemeint ist natürlich, dass etwas fußballerisch Erfolg Versprechendes zusammenwächst.

Mit dem Wachsen und Gedeihen ist es aber wie mit dem Verblühen und Verwelken — jedenfalls im Fußball: Meist weiß man gar nicht, welche Jahreszeit es gerade ist. Die Blüten blühen, wie sie gerade lustig sind, mal am einen Ort auf und am anderen Ort wieder ab, während an anderer Stelle trotz intensiver gartenarbeitlicher Bemühungen einfach kein noch so kleines Mauerblümchen erblühen will. Die Regeln dafür kennt niemand, sonst wäre derjenige entweder schon längst Oddset-Millionär oder Startrainer in England. Das Gefährliche an diesem Zusammenwachsensprozess ist nämlich, dass man nicht merkt, wenn er aufhört, selbst wenn man sich mitten in diesem Prozess befindet. Heute wächst noch was, morgen schon nicht mehr und so kommt die eigentlich angestrebte Gestalt der Blume nie zur vollen Entfaltung. Dann wird schnell der Gärtner geholt und plötzlich möchte man doch statt Geranien lieber Chrysanthemen.

Tückischerweise kommt der Prozess des Wachsens auch manchmal ins Stottern und weniger gut ausgebildete Gärtner missinterpretieren dies als einen völligen Stillstand oder sogar einen bevorstehenden Rückgang des bislang Entwickelten. So werden Gewächse, deren Blütezeit eigentlich noch bevorstünde, schnell mal enthauptet, auf dass ein anderer Wachstumsprozess beginnen möge. Sehr wachsam sollte man also sein, wenn man Dinge in bestimmten Regionen wachsen sieht: Selbst dem geübtesten Beobachter ist es nicht möglich, zu sagen, in welcher Phase des Wachstums sich dieses Zusammenwachsende denn nun eigentlich befindet.

Und weil es gerade in Mode zu sein scheint, sich Zitate für später aufzuheben, wollen wir dieses Zitat auch mal dazu stellen, um es bei passender Gelegenheit wieder herauszuholen. Also an jenem Zeitpunkt, wenn das Wachstum Dieter Hecking den Kopf gekostet haben wird.

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Unbekanntes aus … Wycombe

… Wycombe.

Dass Chelsea nur 1:1 gegen den Viertligisten Wycombe gespielt hat, wissen alle, die täglich den Sportteil diverser Zeitungen lesen. Was aber nur jene wissen, die die taz lesen, ist, dass der Trainer der Wycombe Wanderers ein gewisser Paul Lambert ist. Jener spielte einst relativ erfolgreich für den BVB. Neben der Champions League gewann er auch den damals noch nur zwischen Europa und Südamerika ausgetragenen Weltpokal. Nicht schlecht, Herr Lambert. Und im Rückspiel Wiederholungsspiel dann noch bei Chelsea gewinnen, und schon sind wir den Umsymp der letzten drei Jahre, Jose Mourinho, erstmal los.

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Don Jupp !

Zufälligerweise war er in letzer Zeit öfter Thema hier. Jupp sagt, dass Zidane sehr liebevoll den Ball streichelt, ist selbst ein Roboter und vor Saisonbeginn gab er Seitenwahl ein Interview.

Dort gibt Don Jupp ausführlich Auskunft über seine Gedankenwelt und über das, was er plant, um der Borussia wieder zu alten Erfolgen zu verhelfen.

So äußert er sich mit Blick auf die WM zum Punkte Mannschaftsgeist und der Frage danach, welche Maßnahmen man ergreifen muss, um diesen zu stärken.

„Früher war das überhaupt nicht notwendig, denn das war eine Selbstverständlichkeit !“

Früher war alles besser. In England werden Diver ausgebuht. Die Deutschen sind keine Brasilianer und in Gladbach gibt es noch Tradition. Der Franz hätte die auf einem Bierdeckel nass gemacht und Torhüter und Linksaußen sind bekloppt. Lothar Matthäus weiß alles über Fußball und Trainer Baade ist Trainer. Ich kann diese Floskeln wirklich nicht mehr hören. Es ist doch wirklich jämmerlich, dass uns Jupp Heynckes einen vom Pferd erzählen will. Er hat natürlich insofern recht, als früher die Mannschaften a) nicht so schnell durcheinandergewürfelt wurden und b) die Spieler häufig noch aus derselben Region stammten und dadurch tatsächlich eher ein Zusammengehörigkeitsgefühl (neudeutsch: Teamgeist) entwickelten. Aber das ist nun auch schon seit 15 Jahren nicht mehr so. Die Erfindung von Jürgen Klinsmann war doch keine Erfindung, sondern im Gegenteil, eine Rückbesinnung auf jene Dinge, die Sportler schon immer motiviert haben: Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie für eine Sache spielen, kämpfen, darten oder Tontaubenschießen, die sie zu motivieren in der Lage ist. Dabei ist es doch völlig sekundär, ob die Sache nun „eigene Stadt“, „eigene Region“, „eigenes Land“ oder „eigene Ehre“ heißt. Sobald ein Mensch die Kognitionen hat, für mehr als nur den Sieg in diesem einen Spiel, sondern als Teil einer größeren Mission zu agieren, wird er motivierter sein als sonst. Nicht umsonst sagt man, dass die größte Angst von Soldaten nicht ist, im Krieg ihr Leben zu lassen, sondern einen Fehler zu machen, der der restlichen Truppe Probleme bereiten könnte.

PS: Ja, ich weiß, dass man vor Satzzeichen kein Leerzeichen setzt. Der Autor des Interviews aber anscheinend nicht.

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Manchester City: Ein Haufen Idioten

Klar, so redet jeder Fan: „Natürlich wird England es schaffen.“

Hm. Damit hat er nicht Recht behalten. Aber immerhin mit seiner Prognose, dass es England, Italien, Frankreich und Deutschland unter sich ausmachen werden und dass man Spanien vergessen kann, eben auch weil Portugal besser ist. Damit hat er mal eben vier der vier Halbfinalisten richtig vorhergesagt und lag nur mit dem Abschneiden seines eigenen Landes daneben. Dass es „das viele Reisen“ ist, was die Südamerikaner davon abhält, bei Weltmeisterschaften in Europa etwas zu erreichen, ist im Jahre 2006 wohl eher ein Scherz, aber trotzdem: Respekt für einen so zutreffenden Halbfinaltipp.

Schön auch, wie er begründet, warum er Manchester City-Fan ist und nicht von Manchester United. Bei City seien schließlich ein Haufen Idioten am Werke, das mache die Sache sympathisch.

Noel Gallagher im Interview mit EinsLive.

Bei der Formulierung von „einem Haufen Idioten“ denke ich übrigens sofort an diesen Haufen Idioten.

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Queen’s Park Rangers — „It’s a family thing“

Wie viele Leute kennt jeder von uns, die auf total komische Vereine stehen? Und steht nicht jeder von uns eigentlich auf total komische Vereine und verachtet jene, die auf „große“ Vereine stehen? Okay, Ausnahmen wie Leute, die in Hamburg, München oder Stuttgart geboren sind, bestätigen die Regel. Wer aber in Vechta, Weinheim oder Lüneburg geboren ist und trotzdem nicht seinen kleinen, privaten, persönlichen Favoriten hat, sondern auf einen der großen Vereine steht — Ausnahme: Borussia Mönchengladbach für in den 70ern sozialisierte Menschen — der erscheint uns doch kaum diskussionsfähig in diesem, unserem Metier. Der sollte doch endlich einsehen, dass er irgendetwas Wichtiges in seiner Fußballsozialisation verpasst hat.

In England ist das nicht anders, und so erzählt uns Robert Smith von seinem family thing, welches da QPR heißt.

Lesenswert — nicht nur, wenn man „Cold“ und „A hundred years“ für einige der besten Songs hält, die man nie auf der Gitarre nachspielen konnte, so lange der Flanger nicht richtig eingestellt war.

Auch wenn mir dazu die Quelle fehlt, muss ich aus den hinteren Bereichen meines Gedächtnisses noch ergänzen, dass ich in der Mitte der 1980er ein BRAVO-Interview mit dem damals zu eigentlich allem höchst negativ eingestellten Robert Smith las, welches ungefähr Folgendes beinhaltete:

„Und gibt es gar nichts, woran Sie überhaupt nichts stört?“

„Doch: Fußball. Naja, okay, man muss seine Schuhe wechseln, um Fußball zu spielen, aber sonst stört mich nichts an Fußball.“

1990 ließ Robert Smith sogar während seines Konzerts auf der Loreley den Zwischenstand vom Spiel England — Kamerun durchsagen. Und man darf sich ziemlich sicher sein, dass Robert Smith für England mitfieberte, auch wenn er das nicht ganz so plakativ zum Ausdruck bringt, wie das versteinerte Faltengewebe namens Mick Jagger, das bei jedem Turnierauftritt der Engländer rumwabert.

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Schenk mir noch einen ein

Empfindet man England oder Spanien als „kleine Fußballnationen“? Sicher nicht, obwohl sie beide nur je einen Titel holten. England wurde nur 1966, dann auch noch mit gütiger Mithilfe der Umstände (Heimvorteil, Linienrichtervorteil), Weltmeister und besitzt keinen einzigen weiteren Titel. Spanien wurde 1964 Europameister, dann auch noch mit gütiger Mithilfe der Umstände (Heimvorteil) und besitzt keinen einzigen weiteren Titel. Doch schon allein bezogen auf die Bevölkerungszahl widerstrebt es einem gesunden Geist, diese beiden Nationen als Bestandteile Europas als „klein“ im fußballerischen Sinne zu betrachten. Dazu tragen vor allem die jeweiligen Profiligen zum Image der „großen“ Fußballmacht bei.

Empfindet man Dänemark oder Griechenland als — fußballerisch — „groß“? Nein, obwohl sie beide jeweils immerhin einen Titel errangen (Dänemark 1992 Europameister, Griechenland 2004 Europameister), trägt alleine schon die geringe Bevölkerungszahl der beiden Länder (Dänemark knapp 5,5 Millionen, Griechenland etwas über 10 Millionen) zum Image des eher kleinen Fußballlandes bei. Sicher wird niemand Dänemark seit Beginn der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts in einem Länderspiel unterschätzen, und auch Griechenland ist nicht immer so leicht zu schlagen wie noch bei der WM 1994, als es mit 0:10 Toren aus drei Vorrundenniederlagen wieder nach Hause ging. Die dänische Liga ist kaum der Rede wert, verfügt ohnehin nur wie die kleine schottische Liga über 12 Teilnehmer, während die griechische Liga auch keine Bäume ausreißt, im Europapokal aber immerhin einige Teilerfolge vorzuweisen hat. Nichtsdestotrotz: auch mit je einem großen Titel werden diese Länder weiterhin eher als kleine Nationen betrachtet, während Spanien und England mit ebenfalls je einem Titel als je einer der großen fünf des europäischen Fußballs gelten.

Und da kommt dann ein weiteres Land ins Spiel, das erst einen großen Titel einsacken konnte und seitdem — gerade so wie England und Spanien seit ihren Titelgewinnen — keinen Blumenkübel mehr gewann: Russland.

Schon häufig habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass ein Land mit einer solch großen Bevölkerungszahl so wenige Erfolge im Fußball aufweisen kann. Sicher, sie waren noch als UdSSR (mit damals noch größerer Bevölkerungszahl) mehrere Male in Halbfinals von großen Wettbewerben, 1972 und 1988 gar im Finale der Europameisterschaft. Es gibt weitere Widrigkeiten wie die Tatsache, dass Mannschaftssport in allen sozialistischen/kommunistischen Ländern nicht dieselbe Förderung erhielt wie Einzeldisziplinen, in denen man viel schneller Medaillen gewinnen kann, die ein Land bei einer Olympiade im Medaillenspiegel nach oben katapultieren. Es gab natürlich auch nicht dieselben finanziellen Mittel wie in anderen Ländern und nicht zuletzt hatte zumindest früher Fußball in Russland bei Weitem nicht die Popularität einerseits wie in anderen europäischen Ländern und andererseits nicht wie z. B. Eishockey im eigenen Land.

Trotz allem bleibt die Frage: Warum kann ein Land mit über 140 Millionen Einwohnern einfach nichts reißen im europäischen Fußball, im Weltfußball?

Eine der Antworten, die ich auch schon angedeutet habe, gibt Wladimir Wladimirowitsch Putin hier:

Was den russischen Fußball angeht, so bemerkte der Präsident, dass in den 16 Fußballklubs der Premier-Liga über 200 Legionäre spielen, und das sei eines der Probleme des russischen Fußballs. ‚Ihre Zahl ist viel zu hoch. Sie ist zu begrenzen, denn für die Aufstellung einer Landeself, haben wir keine Leute… Die überschüssige Zahl der (ausländischen) Legionäre hemmt den Fortschritt der jungen und begabten Fußballer.‘ Ein weiteres Problem sei, wie der Staatschef sagte, dass ‚wir zu wenig gute Felder haben, ihre Zahl macht einen Bruchteil der Felder in den entwickelten Fußballländern aus‘. Außerdem werde in Russland, äußerte der Präsident ‚jungen Menschen, Kindern, die überhaupt Sport treiben und insbesondere Fußball spielen wollen, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt‘“.

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Unbekanntes aus … Liverpool

Das Hinspiel des Uefa-Cup-Finals (Ihr erinnert Euch, früher wurde der UEFA-Pokal in zwei Spielen entschieden, je ein Spiel zu Hause und eins beim Gegner, nicht wie heute in einem einzigen Finalspiel an neutralem Orte) zwischen dem FC Liverpool und Borussia Mönchengladbach 1973, welches in Liverpool stattfand, wurde für England vollkommen atypisch wegen Regens abgebrochen und am nächsten Tag wiederholt.

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Robbie Keane with a fabulous hattrick

Robbie Keane erzielte gerade einen Hattrick für Irland im Spiel gegen San Marino.

Was ist denn eigentlich ein Hut-Trick? Nun, das kommt darauf an, wie man einen Hut-Trick definiert. In Deutschland ist ein Hut-Trick nur dann vollbracht, wenn ein und derselbe Spieler in einer Halbzeit drei Tore in Folge erzielt, ohne dass der Gegner – oder ein Mitspieler – in der Zwischenzeit ein eigenes Tor zu erzielen vermag.

In Großbritannien und Irland hingegen liegt ein Hattrick schon dann vor, wenn nur ein Spieler in einem Spiel drei Tore erzielt. Langweilig, oder?

Für Robbie Keane heute hingegen nicht ganz so langweilig. Sollte er nämlich — wie früher für die Spieler üblich — mit demselben Linienbus oder derselben Straßenbahn nach Hause fahren wie die Fans, könnte er den Hut-Trick anwenden, indem er seinen Hut rumgehen ließe und um monetäre Aufmerksamkeiten seitens der Fans bittete, die in den Hut zu drapieren wären.

So etwas ist dann nämlich der eigentliche Hut-Trick bzw. der Grund, wieso man als Spieler davon profitieren kann, eher: konnte.

Verwunderlich, gleichzeitig aber auch nicht — schließlich ist es Deutschland — dass die Regeln für einen Hattrick in Deutschland wie oben beschrieben wesentlich strenger sind.

Die Definition für eine nochmals verschärfte Variante eines Hattricks, für einen lupenreinen Hattrick, lautet hierzulande übrigens: drei Tore in Folge in einer Halbzeit vom selben Spieler, ohne dass der Gegner oder ein Mitspieler ein Tor erzielt, wobei je ein Tor mit links, rechts und mit dem Kopf erzielt werden muss.

Es wäre ein paar Nachforschungen wert, ob es einen solchen dann lupenreinen Hattrick jemals in der Bundesliga gegeben hat.

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Poppy Day

Diesen Ausdruck kennt natürlich keiner: „Poppy Day“. Ich kannte ihn auch nicht, bis mich vor zwei Tagen die Email mit der Erklärung dieses Begriffes erreichte.

So etwas haben wir „hier“ ja nicht, einen Poppy Day. Das hat zwar seine historischen Gründe, hat aber auch so seine Gründe. Ich meine, man darf ja mal verlieren, eigentlich darf man immer verlieren, wenn der Schiedsrichter das Spiel anpfeift. Von da an ist alles unklar, alles offen, man kann mit 1:8 untergehen, aber auch mit 12:0 glorreich vom Platz applaudiert werden.

Weltkriege hingegen sollte man nicht einfach so verlieren. Das sollte man lieber sein lassen. Grundsätzlich sollte man diese auch nicht anzetteln. Wenn man aber schon als kleine Wurst in einem Staate lebt, der solche Dinge mit-anzettelt, sollte man schleunigst zusehen, dass man am Ende des Krieges im Gewinnerstaat lebt.

Um es kurz zu machen: In England gedenkt man an diesem Datum, dem 11.11., der Toten, die für das Königreich starben, vergeblich meist, weil ein toter Soldat als singuläres Ereignis selten einen Krieg entschieden hat. Sterben an sich ist besonders in einem Krieg eigentlich immer vergeblich, darum geht es heute aber nicht. Am 11.11. wird in England der Toten der Kriege des Empires gedacht.

Poppy Day, wie gesagt.

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English for Fußballer

Heute lernen wir eine für Fußballer sehr wichtige englische Vokabel, sie lautet: mooning.

mooning“ – „den nackten Hintern zeigen“

Was das mit Fußball zu tun hat? Fragt einfach mal Wolfgang Kleff.

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Mopp auf‘m Kopp

Aus dem WM-Finale, vor allem aber von diesem Eintrag kennen wir Marco Materazzi. Er hat gar nicht Zidanes Mutter beleidigt, ist auch kein Bösewicht, jedenfalls keiner, der Leute erschießt oder um ihre Vermögen prellt; ist Fußball-Weltmeister mit Italien geworden. Deshalb lässt er sich beim Einzelfoto für die internationale Presse so fotografieren:

[photopress:materazzi_1.jpg,full,centered]

Dieser komische Mopp ist mir letztens im Live-Ticker des Herrn kicker bei der Champions League aufgefallen. Das Ganze kann man auch inklusive Materazzis Statistik selbst nachschauen.

Tät mir irgendwie in schwarz-rot-gold besser gefallen, so ein Mopp auf dem Kopp des Herrn Frings oder des Herrn Lehmann.

Materazzi war übrigens mal beim FC Everton unter Vertrag. Für einen italienischen Fußballprofi ist es immer noch äußerst selten, ins Ausland zu gehen. Und wie man weiß, wird ja in den britischen Ligen jede Form von Unfairness sofort von den Zuschauern durch Buhrufe und Pfiffe auch gegen die Spieler der eigenen Mannschaft wegkonditioniert. Da war Materazzi wohl nicht lange genug in England.

Achja, und wenn Sie Materazzis Bilanz anklicken sollten: Achten Sie auf die „Bandenwerbung“ und verpassen Sie nicht den Start der Bundesliga!

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Andere Länder, andere Sitten

In England heißt die erste Liga Premier League. Die zweite Liga heißt Championship League. Die dritte Liga heißt League One und die vierte Liga heißt League Two.

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