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Schlagwort: Europa League

Alle Triple-Sieger im europäischen Vereinsfußball

In Deutschland schaffte bislang nur ein Club das sogenannte „Triple“, den Gewinn von nationaler Meisterschaft, Pokal und der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister in einer Saison. Nicht nur die Kenner werde sich an den Triumph von Wembley erinnern, als Jupp Heynckes seinen FC Bayern München zu diesem erstmaligen Triple führte. Erstmalig für diesen Club und erstmalig für einen deutschen Club überhaupt. Dabei gab es immerhin schon 5 weitere Male deutsche Sieger der Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister. Das nationale Double aber konnte vor 2013 uns bislang auch nach 2013 niemand diesem Titel hinzufügen.

International gesehen ist ein solches „Triple“ aber gar nicht so selten, wie man vielleicht annehmen würde. Das zeigt der Blick auf alle bisherigen Gewinner eines solchen Triples im europäischen Vereinsfußball. Ein Begriff übrigens, den man im Deutschen aus dem Englischen entlehnt hat, während man dortselbst in diesem Fall von einem „Treble“ spricht. Aber das sind nur sprachliche Feinheiten, wichtiger sind zumindest hier jene auf dem Platz.

Liste aller Triple-Sieger in Europa

Aufgeführt sind hier jeweils alle Clubs, die in einer Saison zwei nationale Titel und die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister gewannen. Zu anderen Konstellationen weiter unten mehr. Schon 1967, also bereits kurze Zeit nach Gründung der Europapokale überhaupt, machte ein schottischer Club den Anfang mit den Triples.

Jahr Team Nation
1966/67 Celtic Glasgow Schottland
1971/72 Ajax Amsterdam Niederlande
1987/88 PSV Eindhoven Niederlande
1989/99 Manchester United England
2008/09 FC Barcelona Spanien
2009/10 Inter Mailand Italien
2012/13 FC Bayern München Deutschland
2014/15 FC Barcelona Spanien
2019/20 FC Bayern München Deutschland

Wie so häufig ist auch hier der FC Barcelona bislang das Maß aller Dinge, gewann er doch als einziger Club zweimal das „große“ Triple im Fußball in Europa.

Inzwischen hat neben dem FC Barcelona auch der FC Bayern München zweimal das Triple gewonnen.

Doch wo es ein „großes“ Triple gibt, muss es auch ein kleines Triple geben und dem ist auch so. Das kleine Triple besteht aus dem Gewinn eines der anderen Europapokale, UEFA-Pokal, Europa League oder dem Europapokal der Pokalsieger plus dem nationalen Double. Dies gelang auch bereits einigen Clubs, aber seltener als das große Triple, was nicht erstaunt, spielen die national stärksten Teams doch in der Regel auch in der Champions League mit – und nicht in der Europa League. Da dies zu Zeiten des UEFA-Pokals aber noch anders war, stammen mit Ausnahme des letzten Siegers des kleinen Triples, FC Porto, auch aus jener Zeit, als der UEFA-Pokal, wenn auch in anderer Form als zu Beginn, noch existierte.

Alle Gewinner des kleinen Triples

Jahr Team Nation
1981/82 IFK Göteborg Schweden
1999/00 Galatasaray Istanbul Türkei
2002/03 FC Porto Portugal
2004/05 ZSKA Moskau Russland
2010/11 FC Porto Portugal

Alle fünf Clubs gewannen dabei übrigens eben jenen UEFA-Pokal bzw. die Europa League. Einen Triple-Gewinner, der den Europapokal der Pokalsieger holte, gab es nie und wird es zumindest nach heutigem Stand der Dinge auch nicht geben.

Zumindest 2019 wird man keinen Neueintrag in dieser Liste erleben. Denn beide Europapokale werden definitiv von englischen Mannschaften gewonnen werden. Das nationale Double in England aber hat sich bereits Manchester City unter Pep Guardiola gesichert, wie man sich erinnert in der Liga mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Liverpool, der aber noch die Champions League gegen Tottenham Hotspur gewinnen – oder eben auch verlieren kann.

Damit ist klar, in der Saison 2019/20 wird ein neuer Anlauf gemacht werden, den bisher 8 großen Triples in Europa ein 9. Kapitel hinzuzufügen. Welche Teams das sein werden, die diesen Titel angreifen, ist ebenso klar. Es sind die Schwergewichte des Vereinsfußballs, Real Madrid, FC Barcelona, dazu Juventus und PSG sowie die großen englischen Clubs und der FC Bayern München. Aus England sind das für die kommende Saison der FC Liverpool, Tottenham Hotspur, Manchester City und der FC Chelsea, der gerade die Europa League gewann. Und dann gibt es – selten genug zwar, aber es gibt sie – immer mal wieder auch Außenseiter, die in die Phalanx der Großen einbrechen können. Zuletzt war Ajax Amsterdam, früher öfter mal der FC Porto, der immerhin schon zweimal das kleine Triple gewonnen hat. Ob und falls ja, für wen es 2020 zu einem neuerlichen Triple reicht, kann man natürlich auch mit einer Wette begleiten, die man in einem der Online-Dienste platzieren kann, die neben ihrer ständigen Verfügbarkeit rund um die Uhr auch mit sicheren und bequemen Zahlungsmethoden zu überzeugen wissen. Am besten hält man Ausschau nach Top Casinos und Wettenanbietern die PayPal beim Online Wetten akzeptieren, was sich im Netz natürlich enorm anbietet.

Triple-Sieger bei den Frauen

Auch bei den Frauen wird ein Europapokal ausgespielt. Da hier die Dominanz einzelner Clubs noch größer ist als bei den Männern, gab es trotz der relativ jungen Historie des Europapokals der Frauen hier ebenfalls bereits einige Triple-Sieger.

Jahr Team Nation
2001/02 1. FFC Frankfurt Deutschland
2006/07 Arsenal LFC England
2007/08 1. FFC Frankfurt Deutschland
2011/12 Olympique Lyon Frankreich
2012/13 VfL Wolfsburg Deutschland
2015/16 Olympique Lyon Frankreich
2016/17 Olympique Lyon Frankreich
2018/19 Olympique Lyon Frankreich

Hier ist die Wahrscheinlichkeit natürlich deutlich höher als bei den Männern, denn solche Übermannschaften wie Olympique Lyon oder der VfL Wolfsburg dominieren den heimischen Fußball noch mehr als es beim FC Bayern München bei den Männern der Fall ist – und sind auch europaweit kaum zu schlagen.

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Alle Finalorte der Europa League

Seit der Saison 2009/2010 ist der UEFA-Cup im europäischen Fußball Geschichte. Er lebt allenfalls noch in gewissen Fangesängen fort. Doch auf dem Platz wird nicht mehr um ihn gespielt. Vielmehr hat die UEFA dem Wettbewerb einen neuen Namen und auch einen neuen Modus verpasst. Etwas sperrig heißt er nun „Europa League“, ein Mix aus mindestens zwei Sprachen für nur einen Wettbewerb. Dieser findet jeweils seinen krönenden Abschluss wie auch schon der UEFA-Pokal zuvor seit einiger Zeit in einem einzigen Finalspiel an neutralem Orte. Hier blicken wir auf die bisherigen und – soweit feststehend – kommenden Austragungsorte der Finals der Europa League. Auf dass man in Quizspielen mit diesem Wissen glänzen kann, aber vielleicht auch schon eine Reise zu einem Finale der Europa League planen kann.

Austragungsorte der Finals der Europa League

Hier also zunächst die komplette Liste mit allen Finals und den Austragungsorten sowie Stadien, seit dieser „zweite“ europäische Wettbewerb im Fußball „Europa League“ heißt.

Jahr Finalort Stadion Sieger
2009/2010 Hamburg Volksparkstadion Atletico Madrid
2010/2011 Dublin Aviva Stadium FC Porto
2011/2012 Bukarest Arena Nationala Atletico Madrid
2012/2013 Amsterdam Amsterdam Arena FC Chelsea
2013/2014 Turin Juventus Stadium FC Sevilla
2014/2015 Warschau Stadion Naowodory FC Sevilla
2015/2016 Basel St.-Jakob-Park FC Sevilla
2016/2017 Stockholm Friends Arena Manchester United
2017/2018 Lyon Parc Olympique Lyonnais Atletico Madrid
2018/2019 Baku Nationalstadion Baku -
2019/2010 Danzig Stadion Energa Gdansk -

Wie man sieht, war, anders als in der Champions League, bislang noch keine Stadt und kein Stadion zweimal Austragungsort des Finals der Europa League. Voraussichtlich wird dies auch längere Zeit erstmal so bleiben. Schaut man sich die Auswahl an, sieht man, dass die UEFA hier mit Städten wie Dublin, Basel, Warschau oder Danzig durchaus die Städte der zweiten Reihe wählt, um sie mit einem solchen Finale zu belohnen. Die Finals der Champions League finden gemeinhin nur in den ganz großen Metropolen Europas statt. Dazu kann man selbst mit viel Liebe Basel oder Danzig nun nicht zählen, gleichwohl dies für Hamburg, Turin oder Amsterdam wohl doch gelten darf.

Oft kleinere Städte als Austragungsort gewählt

Das Praktische an dieser nach etwas anderen Kriterien stattfindenden Auswahl der Finalorte der Europa League ist es, dass man als Fußballfan, der auch gerne mal auf Reisen geht, auf diese Weise auch in den Genuss eher unbekannterer, abgelegenerer, kleinerer Ziele bei seiner Fussballreise kommt. Diese sind aber keineswegs weniger reizvoll als Ziel einer solchen Fussballreise. Schließlich kommt man nach London (Wembley), Paris (Stade de France) oder Madrid (Estadio Santiago Bernabeu) auch ohne Fußball als Anlass ohnehin irgendwann einmal im Lauf seines Lebens. Anlass, eine Fussballreise nach Danzig oder Basel zu machen, hat man hingegen seltener.

Wo geht die Reise demnächst hin?

Und so darf man natürlich gespannt sein, in welche Stadien und die dazugehörigen Städte die UEFA die weiteren, kommenden Finals der Europa League vergeben wird. Dass es wie beim ersten Mal in Hamburg mal wieder in Deutschland sein wird, gilt als nicht allzu wahrscheinlich. Schließlich gibt es gerade im Osten und Südosten Europas viele Länder, die noch nie als Gastgeber eines Finals eines europäischen Wettbewerbs fungieren durften. Da ist der Hunger groß, verständlicherweise, und wird sicher auch eher von der UEFA bedient werden als Deutschland, das bekanntlich die EM 2024 ausrichten darf. Insofern darf man eine gewisse Vorfreude entwickeln, welche Ziele bald auf der Liste der eigenen Fussballreisen auftauchen werden, wenn die UEFA die nächsten Finalstädte bekannt geben wird. Für den neutralen Fußballfan ist eine solche Reise schließlich eine tolle Gelegenheit, bei einer Reise ein sportliches Erlebnis mit dem Erkunden einer zuvor unbekannten Stadt zu verknüpfen.

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Alle Elfmeterschießen deutscher Clubs im Europapokal (und Losentscheide)

Filed unter: „Mit Legenden aufräumen“.

Die Bilanz bei Elfmeterschießen in Europapokalen ist aus Sicht deutscher Clubs zwar nicht ausgeglichen, sondern leicht positiv, aber weit entfernt davon, makellos zu sein. Insgesamt stehen 24 gewonnene Durchführungen 16 verlorenen gegenüber. Insofern kann man den Mythos gerne auch beerdigen, dass es irgendetwas mit der Nationalität und der manchmal dazugehörigen Mentalität zu tun hätte, dass es bei der Nationalmannschaft des DFB in dieser Disziplin so gut läuft. Schließlich fanden die allermeisten der unten aufgelisteten Elfmeterschießen zu einer Zeit statt, als die Zahl der Ausländer in einer Vereinsmannschaft noch begrenzt war oder schlicht gar keine zu einem Elfmeter antraten.

(Sollten noch welche fehlen, ob von Werder Bremen, dem 1. FC Kaiserslautern oder auch von Hansa Rostock: die Kommentarspalte ist 24/7 geöffnet.)

Darstellung des Ergebnisses im Elfmeterschießen ist jeweils aus Sicht des deutschen Clubs. Hinter dem Clubnamen ist die Bilanz in der Form (gewonnene/teilgenommene Elfmeterschießen) ausgewiesen. EC1 ist Champions League und Europapokal der Landesmeister, EC2 der Europapokal der Pokalsieger, EC3 ist Messe-Pokal, UEFA-Pokal und Europa League, SC steht für Supcercup. Et voilà:

FC Bayern München (5/6)
SC FC Chelsea 5:4
EC1 FC Chelsea 3:4
EC1 Real Madrid 3:1
EC3 PAOK Saloniki 9:8 (siehe auch Pfaff und der PAOKenschlag)
EC1 FC Valencia 5:4
EC1 Atvidaberg FF 3:1

FC Schalke (2/4)
EC3 Inter Mailand 4:1
EC3 Bröndby 1:3
EC3 Slavia Prag 4:5
EC1 FC Porto 4:1

Borussia Dortmund (2/4)
EC3 AJ Auxerre 6:5
EC1 FC Brügge 2:4
EC3 Udinese Calcio 3:4
EC3 Glasgow Rangers 3:1

Dynamo Dresden (3/3)
EC3 Dynamo Moskau 4:3
EC1 Partizan Belgrad 5:4
EC1 Malmö FF 5:4

Lok Leipzig (3/3)
EC2 Girondins Bordeaux 6:5
EC3 Ipswich Town 4:3
EC2 Velez Mostar 3:0

BFC Dynamo (2/3)
EC2 Cardiff City 5:4
EC2 Dynamo Moskau 1:4
EC1 FC Aberdeen 5:4

Carl Zeiss Jena (2/3)
EC3 RWD Molenbeek 6:5
EC3 Stal Mielec 2:3
EC2 Slavia Prag 3:2

Bayer Leverkusen (1/3)
EC3 Espanyol Barcelona 3:2 (siehe auch Ein Abend für acht Mark mit Tita, Calli und Liza)
EC1 Atlético Madrid 2:3
UI-Cup Tirol Innsbruck 3:5

Hamburger SV (0/2)
UI-Cup Olympique Montpellier 0:3
EC3 Sparta Rotterdam 1:4

VfB Stuttgart (1/1)
EC3 Real Sociedad 4:1

Vorwärts Berlin (1/1)
EC2 Benfica Lissabon 5:3

Sachsenring Zwickau (1/1)
EC2 AC Florenz 6:5

1. FC Kaiserslautern (1/1)
EC3 Ararat Erewan 5:4

Karlsruher SC (1/1)
UI-Cup Bursaspor 6:5

Borussia Mönchengladbach (0/1)
EC1 FC Everton 3:4

Eintracht Frankfurt (0/2)
EC3 Austria Salzburg 4:5
EC2 PAOK Saloniki 3:4

1. FC Magdeburg (0/1)
EC1 Malmö FF 1:2

Mainz 05 (0/1)
EC3 Gaz Metan Medias 3:4

Losentscheide

Im Folgenden nun die Losentscheide, wo die Bilanz verheerend aussieht, was aber bekanntlich nichts mit sportlichen Komponenten zu tun hat. 4x wurde gelost, 4x war das deutsche Team danach ausgeschieden. Kein Wunder also, dass mit Karl Wald ein Deutscher das Elfmeterschießen erfand.

1. FC Köln (0/1)
EC1 FC Liverpool verloren

Wismut Karl-Marx Stadt (0/1)
EC1 Gwardia Warszawa verloren

SC Aufbau Magdeburg (0/1)
EC2 Galatasaray Istanbul verloren

Hannover 96 (0/1)
EC3 FC Barcelona verloren

Schöne Faktenhuberei mal wieder, Mythos als nicht komplett falsch widerlegt, aber eben doch mit Werten, die nicht weit vom Zufall entfernt sind. Dass man Strafstöße und den Umgang mit dem Stress bei einem Elfmeterschießen sehr wohl trainieren kann, bleibt dem sonst so vertrainingswissenschaftlichten Fußball offenbar weiter ein Geheimnis, schaut man allein auf die Art der Durchführung von Strafstößen im Allgemeinen und im Elfmeterschießen ebenso.

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Alle deutsch-deutschen Duelle in allen Europapokalen

Lange angekündigt, ist es nun endlich so weit: die Auflistung aller deutsch-deutschen Begegnungen im Europapokal ist da.

Wobei sich die Bezeichnung „deutsch-deutsches“ Duell auf alle Partien zwischen deutschen Mannschaften im Europapokal bezieht, unbeachtet des Staates, aus dem sie stamm(t)en.

Einige vergessene Perlen sind neben den großen bekannten Duellen — zum Beispiel Bayern gegen Dynamo Dresden oder das „Wunder von der Weser“ gegen Dynamo Berlin — ebenfalls enthalten. Wer erinnert sich noch an das Duell 1990 zwischen Borussia Dortmund und dem Chemnitzer FC oder daran, dass die Borussia aus Mönchengladbach die Kölner im Europapokal mit 5:0 vernichtend schlug? Wohl die wenigsten, weshalb es die folgende Liste zum Schmökern für die Winterpause gibt.

Außerdem steht für dieses Jahr eventuell ein Neueintrag an, wenn der VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach ihre jeweiligen Gegner bezwingen und sich im Achtelfinale gegenüber stehen könnten.

Herausstechend die Saison 1979/1980 mit 5 deutsch-deutschen Duellen allein in einem Wettbewerbsjahr.

Interessant auch die Frage nach den Mannschaften aus der DDR, welche nicht gegen einen Gegner aus der BRD den Kürzeren zogen. Oder warum 1992/1993, nach längst vollzogener Wiedervereinigung sich zwei deutsche Mannschaften im Europapokal der Pokalsieger treffen konnten. Wie gesagt, viel Spaß beim Konsum.

UEFA-Pokal / Europa League

1972/1973

Achtelfinale
1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach 0:0
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 5:0

Viertelfinale
1. FC Kaiserslautern – Borussia Mönchengladbach 1:2
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Kaiserslautern 7:1

1973/1974

Achtelfinale
Fortuna Düsseldorf – Lok Leipzig 2:1
Lok Leipzig – Fortuna Düsseldorf 3:0

1974/1975

Achtelfinale
Hamburger SV – Dynamo Dresden 4:1
Dynamo Dresden – Hamburger SV 2:2

Halbfinale
1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach 1:3
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln 1:0

1977/1978

2. Runde
1. FC Magdeburg – FC Schalke 04 4:2
FC Schalke 04 – 1. FC Magdeburg 1:3

Achtelfinale
Eintracht Frankfurt – FC Bayern München 4:0
FC Bayern München – Eintracht Frankfurt 1:2

1978/1979

2. Runde
FC Carl Zeiss Jena – MSV Duisburg 0:0
MSV Duisburg – FC Carl Zeiss Jena 3:0 n. V.

Halbfinale
MSV Duisburg – Borussia Mönchengladbach 2:2
Borussia Mönchengladbach – MSV Duisburg 4:1

1979/1980

2. Runde
Dynamo Dresden – VfB Stuttgart 1:1
VfB Stuttgart – Dynamo Dresden 0:0

Viertelfinale
1. FC Kaiserslautern – FC Bayern München 1:0
FC Bayern München – 1. FC Kaiserslautern 4:1

Halbfinale
VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach 2:1
Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart 2:0
FC Bayern München – Eintracht Frankfurt 2:0
Eintracht Frankfurt – FC Bayern München 5:1 n.V.

Finale
Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 3:2
Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 1:0

1980/1981

2. Runde
VfB Stuttgart – FC Vorwärts Frankfurt 5:1
FC Vorwärts Frankfurt – VfB Stuttgart 1:2

Achtelfinale
VfB Stuttgart – 1. FC Köln 3:1
1. FC Köln – VfB Stuttgart 4:1 n.V.

1981/1982

1. Runde
1. FC Magdeburg – Borussia Mönchengladbach 3:1
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Magdeburg 2:0

1982/1983

1. Runde
FC Vorwärts Frankfurt – Werder Bremen 1:3
Werder Bremen – FC Vorwärts Frankfurt 0:2

1983/1984

2. Runde
Lok Leipzig – Werder Bremen 1:0
Werder Bremen – Lok Leipzig 1:1

1986/1987

1. Runde
Bayer Uerdingen – FC Carl Zeiss Jena 3:0
FC Carl Zeiss Jena – Bayer Uerdingen 0:4

1987/1988

Halbfinale
Bayer Leverkusen – Werder Bremen 1:0
Werder Bremen – Bayer Leverkusen 0:0

1988/1989

Halbfinale
VfB Stuttgart – Dynamo Dresden 1:0
Dynamo Dresden – VfB Stuttgart 1:1

1990/1991

1. Runde
Borussia Dortmund – Chemnitzer FC 2:0
Chemnitzer FC – Borussia Dortmund 0:2

2007/2008

Achtelfinale
Bayer Leverkusen – Hamburger SV 1:0
Hamburger SV – Bayer Leverkusen 3:2

2008/2009

Halbfinale
Werder Bremen – Hamburger SV 0:1
Hamburger SV – Werder Bremen 2:3

2016/17

Achtelfinale
FC Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 04

Europapokal der Pokalsieger

1985/1986

Viertelfinale
Dynamo Dresden – Bayer Uerdingen 2:0
Bayer Uerdingen – Dynamo Dresden 7:3

1992/1993

1. Runde
Werder Bremen – Hannover 96 3:1
Hannover 96 – Werder Bremen 2:1

Europapokal der Landesmeister / Champions League

1973/1974

Achtelfinale
FC Bayern München – Dynamo Dresden 4:3
Dynamo Dresden – FC Bayern München 3:3

1974/1975

Achtelfinale
FC Bayern München – 1. FC Magdeburg 3:2
1. FC Magdeburg – FC Bayern München 1:2

1982/1983

1. Runde
Berliner FC Dynamo – Hamburger SV 1:1
Hamburger SV – Berliner FC Dynamo 2:0

1988/1989

Berliner FC Dynamo – Werder Bremen 3:0
Werder Bremen – Berliner FC Dynamo 5:0

1997/1998

Viertelfinale
FC Bayern München – Borussia Dortmund 0:0
Borussia Dortmund – FC Bayern München 1:0 n. V.

1998/1999

Viertelfinale
FC Bayern München – 1. FC Kaiserslautern 2:0
1. FC Kaiserslautern – FC Bayern München 0:4

2012/2013

Finale
FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:1

Natürlich alle Daten ohne Gewähr und Korrekturen sind stets willkommen.

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Alle isländischen Pokalsieger

Der Pokalwettbewerb im Fußball auf Island mit dem Namen „Bikar Karla“ wird erstaunlicherweise erst seit 1960 ausgetragen. Sponsor dieses Wettbewerbs ist das Kreditkartenunternehmen VISA, weshalb er offiziell VISA Bikar Karla heißt.

Veranstaltet wird er vom Knattspyrnusamband Islands, wie der isländische Fußballverband KSI mit vollem Namen heißt. Natürlich hat dieser seinen Sitz in Reykjavik, wo traditionell die Großzahl der isländischen Fußballverbände beheimatet ist.

Jahr Pokalsieger
1959/1960 KR Reykjavik
1960/1961 KR Reykjavik
1961/1962 KR Reykjavik
1962/1963 KR Reykjavik
1963/1964 KR Reykjavik
1964/1965 Valur Reykjavik
1965/1966 KR Reykjavik
1966/1967 KR Reykjavik
1967/1968 IB Vestmannaeyja
1968/1969 IB Akureyri
1969/1970 Fram Reykjavik
1970/1971 Vikingur Reykjavik
1971/1972 IB Vestmannaeyja
1972/1973 Fram Reykjavik
1973/1974 Fram Reykjavik
1974/1975 IB Keflavik
1975/1976 Valur Reykjavik
1976/1977 Valur Reykjavik
1977/1978 IA Akranes
1978/1979 Fram Reykjavik
1979/1980 Fram Reykjavik
1980/1981 IB Vestmannaeyja
1981/1982 IA Akranes
1982/1983 IA Akranes
1983/1984 IA Akranes
1984/1985 Fram Reykjavik
1985/1986 IA Akranes
1986/1987 Fram Reykjavik
1987/1988 Valur Reykjavik
1988/1989 Fram Reykjavik
1989/1990 Valur Reykjavik
1990/1991 Valur Reykjavik
1991/1992 Valur Reykjavik
1992/1993 IA Akranes
1993/1994 KR Reykjavik
1994/1995 KR Reykjavik
1995/1996 IA Akranes
1996/1997 Keflavik IF
1997/1998 IB Vestmannaeyja
1998/1999 KR Reykjavik
1999/2000 IA Akranes
2000/2001 IF Fylkir Reykjavik
2001/2002 IF Fylkir Reykjavik
2002/2003 IA Akranes
2003/2004 Keflavik IF
2004/2005 Valur Reykjavik
2005/2006 Keflavik IF
2006/2007 FH Hafnarfjördur
2007/2008 KR Reykjavik
2008/2009 Breidablik Kopavogur
2009/2010 FH Hafnarfjördur
2010/2011 KR Reykjavik
2011/2012 KR Reykjavik
2012/2013 Fram Reykjavík
2013/2014 KR Reykjavík
2014/2015 Valur Reykjavík
2015/2016 Valur Reykjavík
2016/2017 IBV Vestmannaeyar
2017/2018 UMF Stjarnan
2018/2019 Vingur Reykjavík

Seit 1973 findet jedes Finale im Nationalstadion Islands statt, dem Laugardalsvöllur in Reykjavik. Sein Fassungsvermögen liegt bei 15.000 Zuschauern. Der Sieger des Finales, welches in all den Jahren erst 4x im Elfmeterschießen entschieden werden musste, ist automatisch für die Europa League qualifiziert.

Da Island als in der Fünf-Jahres-Wertung sehr schlecht platziertes Land jeweils nur sehr wenige Teilnehmer an der Europa League stellen kann, ist dieser Weg ein besonders begehrter, um europäisch spielen zu können. Gleichzeitig macht die Kürze des Weges dorthin den Pokalwettbewerb zu einer Veranstaltung mit sehr eigenem Charakter, höchstens vergleichbar mit jenen anderer sehr kleiner Nationen.

Der nächste Wettbewerb startet im Sommer 2013 — und wird auch im Sommer 2013 wieder beendet sein.

Rekordtitelsieger des Fußballpokals in Island ist KR Reykjavik, welche bislang 13x siegreich in diesem Wettbewerb waren.

Anders als in Deutschland, wo man sehr viel länger im Freien Fußball spielen kann als auf Island und erst spät auf Hallenfußball ausweichen muss, spielt Hallenfußball in Island eine wichtigere Rolle, um einen ganzjährigen Trainingsbetrieb zu gewährleisten.

Der Fußballpokal wird allerdings wie in Deutschland klassisch auf dem Feld draußen ausgetragen. So wie aber die Saison der Liga auf Island im Kalenderjahr stattfindet, findet auch der Pokal entlang des Kalenderjahres statt, so dass sein Finale im späten Sommer durchgeführt wird, wenn man auch in Island noch nicht in die Halle ausweichen muss.

Im Jahr 2012 beispielsweise wurde das Finale des Pokals in Island am 18. August ausgetragen — während die 1. Runde erst am 25. Juni begonnen hatte.

Überhaupt zeichnet sich der Pokal in Island durch eines aus, was auch die Liga im Fußball auf Island definiert. Beide sind kurz, klein und kompakt. In der Liga auf Island treten nur 12 Mannschaften an. Dementsprechend gibt es im Bikar Karla, dem Pokal, nur 16 Mannschaften, die überhaupt an den Start gehen, womit die gesamte Veranstaltung direkt mit ihrem Achtelfinale beginnt und nach zwei weiteren Runden schon im Finale angelangt ist.

Insgesamt gewannen den Pokal in Island bislang 11 verschiedene Teams, der letzte Neuling war dabei Breidablik Kopavogur, das den Pokal 2009 zum ersten und einzigen Mal für sich gewann.

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Fußball à la Kennzeichen D

Die Anzeichen verdichten sich, dass Markus Babbel schlicht keinen Plan davon hat, was seine Spieler auf dem Platz überhaupt tun sollen. Denn befragt, was er vom neuen Kennzeichen des Hoffenheimer Mannschaftsbus halte, das die Buchstaben „EL“ enthält, welche eventuell für das Mannschaftsziel „Europa League“ stehen könnten, antwortet er:

Mir ist so ein Kennzeichen relativ egal. Hauptsache, die Spieler setzen es um.

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Aller guten Dinge sind drei

Was haben Borussia Dortmund, der Hamburger SV, Werder Bremen und — wenn der Name des folgenden Clubs fällt, dürfte es eigentlich schon klar sein — der 1. FC Magdeburg gemein?

Sie sind die einzigen vier deutschen Clubs, die es neben dem FC Bayern München noch schaffen können, einmal alle drei europäischen Wettbewerbe in ihrer Historie gewonnen zu haben.

Die vier oben Genannten gewannen bereits einmal den bekanntlich längst abgeschafften Europapokal der Pokalsieger.

Borussia Dortmund und der Hamburger SV gewannen zusätzlich sogar einmal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League.

Der Hamburger SV war also kürzlich mit seinem Halbfinal-Aus gegen den FC Fulham besonders nah dran, zusätzlich zu einem UEFA-Cup-Gewinn im eigenen Stadion auch noch dieses „Triple“ — oder wie soll man es nennen? — zu vervollständigen. Noch näher dran war man allerdings 1982 bei der doppelten Niederlage gegen den IFK Göteborg. 1983 folgte immerhin der zweite von drei nötigen Titeln: Athen.

Borussia Dortmund scheiterte mit seiner UEFA-Cup-Finalniederlage gegen Juventus 1993 ebenfalls nur knapp, allerdings hätte man ähnlich wie der HSV 1982 damals noch auf den erst 1997 erfolgten Champions-League-Sieg warten müssen. Ein Warten, das sicher leicht gefallen wäre. Beim Abschied von Jürgen Kohler war die Chance noch einmal groß, leider gewann Feyenoord Rotterdam 2002 im heimischen De Kuip gegen die Borussia — wieder knapp am Triple vorbei.

Auch Werder Bremen hätte zuletzt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ziel machen können, doch Schachtjar Donezk war nachvollziehbarer Weise ebenfalls zu stark, Mesut Özil in jenem Spiel von der Matthäus-Krankheit („Untertauchen, wenn es drauf ankommt“ — Hat jemand zufällig Özil im WM-Halbfinale gesehen?) befallen und so muss man auch beim Nordsee-Klub erstmal weiter warten, warten, warten.

Der 1. FC Magdeburg wird wahrscheinlich noch ein wenig mehr Zeit benötigen als die übrigen, überhaupt mal die Champions League zu gewinnen. Allerdings ist auch seine Wahrscheinlichkeit dafür unter Berücksichtigung der Unendlickeit natürlich 1. Es bleibt lediglich die Frage, wann man auch im Osten das europäische „Triple“ wird feiern können, nicht ob.

Alle anderen deutschen Clubs hingegen können dieses Triple nicht mehr schaffen. Drücken wir also die Daumen, wenn es demnächst für den Hamburger SV oder Borussia Dortmund, Werder Bremen oder den 1. FC Magdeburg in den UEFA-Cup geht. Für die letzteren beiden natürlich auch im Falle einer Champions-League-Teilnahme, bei den ersten beiden ist das nicht mehr ganz so dringend.

Wie sexy doch so eine UEFA-Cup-Teilnahme plötzlich sein kann, wenn man die nötigen Eingangsbedingungen mitbringt. Real Madrid beispielsweise kann dieses Triple nicht mehr schaffen, auch Inter Mailand und der FC Liverpool nicht. Dagegen: Magdeburg! Bremen. Hamburg, Dortmund.

Die dann in einer Reihe mit den folgenden Clubs zu nennen sein würden:

FC Bayern München, Juventus, Ajax Amsterdam, FC Barcelona.

Very sexy, ist es nicht?

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Alle Torschützenkönige des UEFA-Cups bzw. der Europa League

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/58 Norbert Eschmann Schweiz FC Lausanne-Sport 4
1955/58 Evaristo de Macedo Brasilien FC Barcelona 4
1955/58 Clifford Holton England Stadt London 4
1955/58 Justo Tejada Spanien FC Barcelona 4
1955/58 Peter Murphy England Birmingham City 4
1958/60 Borivoje Kostic Jugoslawien Stadt Belgrad 6
1960/61 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 12
1961/62 Waldo Brasilien FC Valencia 10
1962/63 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 7
1963/64 Waldo Brasilien FC Valencia 6
1964/65 Bobby Charlton England Manchester United 8
1964/65 Dennis Law Schottland Manchester United 8
1965/66 Timo Konietzka Deutschland TSV 1860 München 7
1965/66 Karl-Heinz Thielen Deutschland 1. FC Köln 7
1966/67 Florian Albert Ungarn Ferencvaros Budapest 8
1967/68 Peter Lorimer Schottland Leeds United 8
1968/69 Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Ferenc Bene Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Slobodan Santrac Jugoslawien OFK Belgrad 9
1969/70 Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 10
1970/71 Pietro Anastasi Italien Juventus 10
1971/72 Ludwig Bründl Deutschland Eintracht Braunschweig 10
1972/73 Jupp Heynckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 11
1972/73 Jan Jeuring Niederlande Twente Enschede 11
1973/74 Lex Schoenmaker Niederlande Feyenoord Rotterdam 9
1974/75 Jupp Henyckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 10
1975/76 Ruud Geels Niederlande Ajax Amsterdam 10
1976/77 Stanley Bowles England Queens Park Rangers 11
1977/78 Gerrie Deykers Niederlande PSV Eindhoven 8
1977/78 Raymondo Ponte Schweiz Grashopper-Club Zürich 8
1978/79 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach 9
1979/80 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1979/80 Harald Nickel Deutschland Eintracht Frankfurt 7
1980/81 John Wark Schottland Ipswich Town 14
1981/82 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 9
1982/83 Erwin Vandenbergh Belgien RSC Anderlecht 7
1982/83 Alain Giresse Frankreich Girondins Bordeaux 7
1983/84 Tibor Nyalisi Ungarn Austria Wien 9
1984/85 Garry Bannister England Queens Park Rangers 7
1984/85 Edin Bahtic Jugoslawien FK Sarajewo 7
1985/86 Klaus Allofs Deutschland 1. FC Köln 9
1986/87 Jari Rantanen Finnland IFK Göteborg 5
1986/87 Peter Houtman Niederlande FC Groningen 5
1986/87 Wim Kieft Niederlande Torino Calcio 5
1986/87 Paulinho Cascavel Portugal Vitoria Guimaraes 5
1987/88 Kenneth Brylle Dänmark FC Brügge 6
1987/88 Dimitrios Savarakos Griechenland Panathinaikos Athen 6
1988/89 Torsten Gütschow DDR Dynamo Dresden 7
1989/90 Falko Götz Deutschland 1. FC Köln 6
1989/90 Karl-Heinz Riedle Deutschland Werder Bremen 6
1990/91 Rudi Völler Deutschland AS Rom 10
1991/92 Dean Saunders Wales FC Liverpool 9
1992/93 Gerald Baticle Frankreich AJ Auxerre 8
1993/94 Dennis Bergkamp Niederlande Inter Mailand 8
1993/94 Edgar Schmitt Deutschland Karlsruher SC 8
1994/95 Ulf Kirsten Deutschland Bayer Leverkusen 10
1995/96 Jürgen Klinsmann Deutschland FC Bayern München 15
1996/97 Maurizio Ganz Italien Inter Mailand 8
1997/98 Stephane Guivarch Frankreich AJ Auxerre 7
1998/99 Enrico Chiesa Italien AC Parma 8
1999/00 Hakan Sükür Türkei Galatasaray Istanbul 10
1999/00 Darko Kovacevic Jugoslawien Juventus 10
2000/01 Dimitar Berbatov Bulgarien ZSKA Sofia 7
2000/01 Juan Antonio Pérez Alonso Spanien Rayo Vallecano 7
2001/02 Pierre van Hooijdonk Niederlande Feyenoord Rotterdam 8
2002/03 Derlei Brasilien FC Porto 12
2003/04 Sonny Anderson Brasilien FC Villareal 6
2003/04 Didier Drogba Elfenbeinküste Olympique Marseille 6
2003/04 Mateja Kezman Serbien und Montenegro PSV Eindhoven 6
2003/04 Alan Shearer England Newcastle United 6
2004/05 Alan Shearer England Newcastle United 11
2005/06 Matias Delgado Argentinien FC Basel 7
2006/07 Walter Pandiani Uruguay Espanyol Barcelona 11
2007/08 Pavel Pogebnyak Russland Zenit St. Petersburg 10
2007/08 Luca Toni Italien FC Bayern München 10
2008/09 Vagner Love Brasilien ZSKA Moskau 11
2009/10 Oscar Cardozo Paraguay Benfica Lissabon 9
2009/10 Claudio Pizarro Peru Werder Bremen 9
2010/11 Radamel Falcao Brasilien FC Porto 17
2011/12 Radamel Falcao Brasilien Atlético Madrid 12
2012/13 Libor Kozak Tschechien Lazio Rom 8
2013/14 Jonatan Soriano Spanien FC Salzburg 8
2014/15 Alan
Romelu Lukaku
Brasilien
Belgien
FC Salzburg
FC Everton
8
8
2015/16 Aritz Aduriz Spanien Athletic Bilbao 10
2016/17 Guiliano
Edin Dzeko
Brasilien
Bosnien
Zenit St. Petersburg
AS Rom
8
8
2017/18 Aritz Aduriz
Ciro Immobile
Spanien
Italien
Athletic Bilbao
Lazio Rom
8
8
2018/19 Olivier Giroud Frankreich FC Chelsea 11
2019/20 Bruno Fernandes Portugal Sporting Lissabon
Manchester United
8
2020/21 - - - -

Stand 22. August 2020.

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Unbekanntes aus … dem Berliner Abschneiden im Europapokal

… dem Berliner Abschneiden im Europapokal.

Dass noch nie eine Berliner Mannschaft etwas im internationalen Fußball gerissen hat, ist bekannt. Allzu viele an Europapokalteilnahmen Berliner Mannschaften gibt es ja trotz Dauergast Dynamo Berlin auch gar nicht in den riesigen Annalen des europäischen Fußballs. Eine mittlere Bombe dürfte für all jene, die wissen, wofür dieser Teilnehmer eigentlich im bundesrepulikanischen Fußball steht, dennoch sein:

Tasmania Berlin, das Sinnbild für Erfolglosigkeit, trat dereinst im Europapokal an. 1962/1963 im damaligen Messepokal. Vorläufer des UEFA-Pokals und somit auch der Europa League. Da könnte man schon mal fassungslos werden, wenn man so lange benötigt, diese völlig unwichtige Randnotiz dazu zu bewegen, mal über den eigenen Weg zu laufen.

Wie es nicht anders zu erwarten war, gab es in zwei Spielen zwei Niederlagen gegen den niederländischen Vertreter DOS Utrecht, auswärts 2:3, zu Hause 1:2 und somit war der Spaß auch in Runde 1 so schnell beendet, wie er gekommen war.

Es wird vielleicht ein bisschen weniger überraschend, wenn man liest, dass auch eine gewisse Viktoria aus Köln an diesem Bewerb teilgenommen hat, aber weniger überraschend bedeutet in diesem Falle immer noch überraschend.

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Alle Sieger des UEFA-Pokals bzw. der Europa League bzw. des Messepokals

Jahr Team Nation
1957/58 FC Barcelona Spanien
1958/60 FC Barcelona Spanien
1960/61 AS Rom Italien
1961/62 FC Valencia Spanien
1962/63 FC Valencia Spanien
1963/64 Real Saragossa Spanien
1964/65 Ferencvaros Budapest Ungarn
1965/66 FC Barcelona Spanien
1966/67 Dinamo Zagreb Jugoslawien
1967/68 Leeds United England
1968/69 Newcastle United England
1969/70 FC Arsenal England
1970/71 Leeds United England
1971/72 Tottenham Hotspur England
1972/73 FC Liverpool England
1973/74 Feyenoord Rotterdam Niederlande
1974/75 Borussia Mönchengladbach Deutschland
1975/76 FC Liverpool England
1976/77 Juventus Italien
1977/78 PSV Eindhoven Niederlande
1978/79 Borussia Mönchengladbach Deutschland
1979/80 Eintracht Frankfurt Deutschland
1980/81 Ipswich Town England
1981/82 IFK Göteborg Schweden
1982/83 RSC Anderlecht Belgien
1983/84 Tottenham Hotspur England
1984/85 Real Madrid Spanien
1985/86 Real Madrid Spanien
1986/87 IFK Göteborg Schweden
1987/88 Bayer 04 Leverkusen Deutschland
1988/89 SSC Neapel Italien
1989/90 Juventus Italien
1990/91 Inter Mailand Italien
1991/92 Ajax Amsterdam Niederlande
1992/93 Juventus Italien
1993/94 Inter Mailand Italien
1994/95 AC Parma Italien
1995/96 Bayern München Deutschland
1996/97 FC Schalke 04 Deutschland
1997/98 Inter Mailand Italien
1998/99 AC Parma Italien
1999/00 Galatasaray Istanbul Türkei
2000/01 FC Liverpool England
2001/02 Feyenoord Rotterdam Niederlande
2002/03 FC Porto Portugal
2003/04 FC Valencia Spanien
2004/05 ZSKA Moskau Russland
2005/06 FC Sevilla Spanien
2006/07 FC Sevilla Spanien
2007/08 Zenit St. Petersburg Russland
2008/09 Schachtjor Donezk Ukraine
2009/10 Atletico Madrid Spanien
2010/11 FC Porto Portugal
2011/12 Atletico Madrid Spanien
2012/13 FC Chelsea England
2013/14 FC Sevilla Spanien
2014/15 FC Sevilla Spanien
2015/16 FC Sevilla Spanien
2016/17 Manchester United England
2017/18 Atletico Madrid Spanien
2018/19 FC Chelsea England
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Real wer?

Falls irgendjemand angenommen haben sollte, dass das Berliner Desinteresse an internationalem Fußball irgendetwas mit der notorischen Torlosigkeit Herthas in diesen Wettbewerben zu tun habe, der muss sich hier eines Besseren belehren lassen.* Lange Zeit hat man sich hier gefragt, warum verdammt nochmal eigentlich das UEFA-Cup-Final-Rückspiel der Saison 1985/86 zwischen dem 1. FC Köln und Real Madrid in Berlin stattfand und nicht in Köln.

Man grübelte und grübelte seit Jahren schon und konnte sich partout nicht erinnern, bis plötzlich der Blick auf diese Tastatur vor einem fiel und man die alte Tante (in dem Fall nicht Hertha, sondern) Wikipedia fragte.

Der 1. FC Köln durfte wegen vorangegangener Zuschauerauschreitungen (in Waregem) das Finalheimspiel nicht im heimischen Müngersdorfer Stadion austragen und wich nach Berlin aus.

So einfach ist die Antwort.

Berlin als Austragungsort, eine äußerst ungewöhnliche Wahl von Köln aus gesehen, aber da man in Berlin damals selten europäischen Fußball zu sehen bekam, dachte man sich vielleicht in Köln, man tut den Menschen dort mal einen Gefallen. Ein paar DM Westberlin-Förderungsgeld waren sicher auch noch mit im Spiel. Und womöglich hatte es eine Mindestentfernung vom Heimstadion gegeben, um die Strafe auch zu einer solchen werden zu lassen.

Da trat dann also das in den 1980er Jahren zwar nicht ganz so erfolgreich und glamourös wie heute daherkommende, aber immer noch Weltruf genießende Real Madrid schon mal in West-Berlin an. Und ratet mal, wie viele Zuschauer kamen.

Genau.

Genau wie heute kamen etwas mehr als siehe dort, wenn mal ein Europapokalspiel ansteht. Man sieht also, es würde gar nichts nützen, wenn Hertha jetzt doch noch das Europa-League-Finale erreichte. Es kämen trotzdem nur siehe dort.

* Das Ergebnis des Hinspiels lassen wir mal außen vor. Und auch die Frage, warum so wenig Kölner nur nach Berlin fuhren oder flogen, was nicht unwesentlich mit dem ersten Teil nach dem Asterix zu tun haben könnte.

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EARUOPÖA LA HAGUE

Da ich mir nicht mehr die Finger brechen will und eine „Champions League“ schon genug ist, wird jener Bewerb, in dem die Bayern bald antreten werden, in dem tatsächlich zur Zeit noch Hertha BSC Berlin vertreten ist und der so ungeliebt der Cup der Niederlagisten getauft wurde, von jemandem, der diesen anderen Pokal wohl auf Jahre hinaus unschlagbar nur noch mit dem Fernglas sehen wird, dieser Bewerb wird hier in meiner Eigenschaft als Sprachpfleger meiner selbst von nun an nur noch als

Europa-Liga

bezeichnet.

Das hat nichts mit vermeintlichem Anti-Denglischtum zu tun, auch nicht mit einer etwaigen Überzeugung, dass ein zusammengesetzter Begriff sich nur einer einzigen Sprache bedienen darf, um seine Elemente zu finden, oder gar damit, dass ich zu blöd wäre, die Buchstabenkombinationen ae und ue ständig hintereinanderzutippen (okay, ein bisschen vielleicht, siehe Titel).

Nein, es hat schlicht und ergreifend damit zu tun, dass ich dem englischen Begriff einer „League“ in Kombination mit einem im Deutschen gebräuchlichen Wort wie „Europa“ einfach nichts abgewinnen kann, wenn das deutsche Wort für die „Liga“ schon seit Ewigkeiten etabliert ist und viel schneller von der Zunge geht — obwohl es in der Aussprache länger ist.

Jeder so wie er will, ich hier nur noch mit Europa-Liga.

Und dass die UEFA sich jetzt ein kleines Eigentor damit geschossen hat, dass niemand mehr „UEFA-Cup“ oder eben „UEFA-Europa-League“ sagt oder schreibt und die Zahl ihrer Nennungen somit signifikant sinken wird, kratzt hoffentlich nur eben jene.

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Die meinen wir sind klein, Nimwegen ist ja groß!

Kennen Sie Erik Langedijk (keine Witze mit Namen)? Natürlich nicht.

[photopress:nec_nijmengen_mit_daan_neur_de_reeperbahn.jpg,full,alignright]

Erik Langedijk ist der Manager von NEC Nijmegen und das ist er mit Leib und Stimmbändern. Für das Europa-League-Duell mit dem Hamburger SV, speziell für das Rückspiel in Hamburg hat er einen wirklich netten Song geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht. Hauptsächlich geht es darum, die Reeperbahn zu besuchen, aber nebensächlich geht es auch darum, dass NEC Nijmegen entgegen der antizipierten Wahrnehmung der deutschen Gegner groß ist. Groß ist auch die Ohrwurmgefahr.

Und jetzt bitte Uli Hoeneß. Oder Stimmungsmormonekanone Andreas Müller.

Der Beitrag sollte eigentlich erst am Donnerstag zum Termin des Rückspiels raus. Leider ist nur noch heute Karneval und der Glaube an ein „Wunder an der Alster“ fällt schwer, so dass er jetzt schon rausgeht. Hoeneß oder Müller sähe ich trotzdem gerne mal singend bei einer Tour de Wurst.

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