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Schlagwort: Frauenfußball

Alle Triple-Sieger im europäischen Vereinsfußball

In Deutschland schaffte bislang nur ein Club das sogenannte „Triple“, den Gewinn von nationaler Meisterschaft, Pokal und der Champions League bzw. dem Europapokal der Landesmeister in einer Saison. Nicht nur die Kenner werde sich an den Triumph von Wembley erinnern, als Jupp Heynckes seinen FC Bayern München zu diesem erstmaligen Triple führte. Erstmalig für diesen Club und erstmalig für einen deutschen Club überhaupt. Dabei gab es immerhin schon 5 weitere Male deutsche Sieger der Champions League bzw. des Europapokals der Landesmeister. Das nationale Double aber konnte vor 2013 uns bislang auch nach 2013 niemand diesem Titel hinzufügen.

International gesehen ist ein solches „Triple“ aber gar nicht so selten, wie man vielleicht annehmen würde. Das zeigt der Blick auf alle bisherigen Gewinner eines solchen Triples im europäischen Vereinsfußball. Ein Begriff übrigens, den man im Deutschen aus dem Englischen entlehnt hat, während man dortselbst in diesem Fall von einem „Treble“ spricht. Aber das sind nur sprachliche Feinheiten, wichtiger sind zumindest hier jene auf dem Platz.

Liste aller Triple-Sieger in Europa

Aufgeführt sind hier jeweils alle Clubs, die in einer Saison zwei nationale Titel und die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister gewannen. Zu anderen Konstellationen weiter unten mehr. Schon 1967, also bereits kurze Zeit nach Gründung der Europapokale überhaupt, machte ein schottischer Club den Anfang mit den Triples.

Jahr Team Nation
1966/67 Celtic Glasgow Schottland
1971/72 Ajax Amsterdam Niederlande
1987/88 PSV Eindhoven Niederlande
1989/99 Manchester United England
2008/09 FC Barcelona Spanien
2009/10 Inter Mailand Italien
2012/13 FC Bayern München Deutschland
2014/15 FC Barcelona Spanien

Wie so häufig ist auch hier der FC Barcelona bislang das Maß aller Dinge, gewann er doch als einziger Club zweimal das „große“ Triple im Fußball in Europa.

Doch wo es ein „großes“ Triple gibt, muss es auch ein kleines Triple geben und dem ist auch so. Das kleine Triple besteht aus dem Gewinn eines der anderen Europapokale, UEFA-Pokal, Europa League oder dem Europapokal der Pokalsieger plus dem nationalen Double. Dies gelang auch bereits einigen Clubs, aber seltener als das große Triple, was nicht erstaunt, spielen die national stärksten Teams doch in der Regel auch in der Champions League mit – und nicht in der Europa League. Da dies zu Zeiten des UEFA-Pokals aber noch anders war, stammen mit Ausnahme des letzten Siegers des kleinen Triples, FC Porto, auch aus jener Zeit, als der UEFA-Pokal, wenn auch in anderer Form als zu Beginn, noch existierte.

Alle Gewinner des kleinen Triples

Jahr Team Nation
1981/82 IFK Göteborg Schweden
1999/00 Galatasaray Istanbul Türkei
2002/03 FC Porto Portugal
2004/05 ZSKA Moskau Russland
2010/11 FC Porto Portugal

Alle fünf Clubs gewannen dabei übrigens eben jenen UEFA-Pokal bzw. die Europa League. Einen Triple-Gewinner, der den Europapokal der Pokalsieger holte, gab es nie und wird es zumindest nach heutigem Stand der Dinge auch nicht geben.

Zumindest 2019 wird man keinen Neueintrag in dieser Liste erleben. Denn beide Europapokale werden definitiv von englischen Mannschaften gewonnen werden. Das nationale Double in England aber hat sich bereits Manchester City unter Pep Guardiola gesichert, wie man sich erinnert in der Liga mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC Liverpool, der aber noch die Champions League gegen Tottenham Hotspur gewinnen – oder eben auch verlieren kann.

Damit ist klar, in der Saison 2019/20 wird ein neuer Anlauf gemacht werden, den bisher 8 großen Triples in Europa ein 9. Kapitel hinzuzufügen. Welche Teams das sein werden, die diesen Titel angreifen, ist ebenso klar. Es sind die Schwergewichte des Vereinsfußballs, Real Madrid, FC Barcelona, dazu Juventus und PSG sowie die großen englischen Clubs und der FC Bayern München. Aus England sind das für die kommende Saison der FC Liverpool, Tottenham Hotspur, Manchester City und der FC Chelsea, der gerade die Europa League gewann. Und dann gibt es – selten genug zwar, aber es gibt sie – immer mal wieder auch Außenseiter, die in die Phalanx der Großen einbrechen können. Zuletzt war Ajax Amsterdam, früher öfter mal der FC Porto, der immerhin schon zweimal das kleine Triple gewonnen hat. Ob und falls ja, für wen es 2020 zu einem neuerlichen Triple reicht, kann man natürlich auch mit einer Wette begleiten, die man in einem der Online-Dienste platzieren kann, die neben ihrer ständigen Verfügbarkeit rund um die Uhr auch mit sicheren und bequemen Zahlungsmethoden zu überzeugen wissen. Am besten hält man Ausschau nach Top Casinos und Wettenanbietern die PayPal beim Online Wetten akzeptieren, was sich im Netz natürlich enorm anbietet.

Triple-Sieger bei den Frauen

Auch bei den Frauen wird ein Europapokal ausgespielt. Da hier die Dominanz einzelner Clubs noch größer ist als bei den Männern, gab es trotz der relativ jungen Historie des Europapokals der Frauen hier ebenfalls bereits einige Triple-Sieger.

Jahr Team Nation
2001/02 1. FFC Frankfurt Deutschland
2006/07 Arsenal LFC England
2007/08 1. FFC Frankfurt Deutschland
2011/12 Olympique Lyon Frankreich
2012/13 VfL Wolfsburg Deutschland
2015/16 Olympique Lyon Frankreich
2016/17 Olympique Lyon Frankreich
2018/19 Olympique Lyon Frankreich

Hier ist die Wahrscheinlichkeit natürlich deutlich höher als bei den Männern, denn solche Übermannschaften wie Olympique Lyon oder der VfL Wolfsburg dominieren den heimischen Fußball noch mehr als es beim FC Bayern München bei den Männern der Fall ist – und sind auch europaweit kaum zu schlagen.

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Alle Torschützenköniginnen der Europameisterschaft

Jahr Spieler Club Tore
1987 Trude Stendal Norwegen 3
1989 Sissel Grude Norwegen 2
Ursula Lohn Deutschland 2
1991 Heidi Mohr Deutschland 4
1993 Susan Mackensie Dänemark 2
1997 Carolina Morace Italien 4
Marianne Pettersen Norwegen 4
Angelique Roujas Frankreich 4
2001 Claudia Müller Deutschland 3
Sandra Smisek Deutschland 3
2005 Inka Grings Deutschland 4
2009 Inka Grings Deutschland 6
2013 Lotta Schelin Schweden 5
2017 - - -

Rekordtorschützin bei Europameisterschaften ist somit Inka Grings mit ihren 6 Toren bei der Europameisterschaft 2009.

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Alle FIFA-Trainer/innen des Jahres im Frauenfußball

Alle Trainerinnen oder Trainer des Jahres im Frauenfußball, seit 2010 wird diese Wahl durch die FIFA durchgeführt. Rekordsiegerin mit gleich dreimaliger Auszeichnung ist Deutschlands Ex-Nationaltrainerin Silvia Neid.

Jahr Trainer/in Nationalität Team
2010 Silvia Neid Deutschland Deutschland
2011 Norio Sasaki Japan Japan
2012 Pia Sundhage Schweden USA
2013 Silvia Neid Deutschland Deutschland
2014 Ralf Kellermann Deutschland VfL Wolfsburg
2015 Jill Ellis USA USA
2016 Silvia Neid Deutschland Deutschland
2017 Sarina Wiegman Niederlande Niederlande
2018 Reynald Pedros Frankreich Olympique Lyon
2019 Jill Ellis USA USA
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Alle schweizer Pokalsieger im Frauenfußball

Im schweizer Frauenfußball wird seit 1975 um den Pokal der Schweiz gespielt, womit es mit dem DFC Sion im Jahr 1976 den ersten Sieger gab. Zwar verteidigten die Damen aus Sion ihren Pokal, tauchten dann aber nicht mehr in der Siegerliste des Schweizer Fußballverbandes auf.

Jahr Pokalsieger
1975/1976 DFC Sion
1976/1977 DFC Sion
1977/1978 FC Bern
1978/1979 FC Spreitenbach
1979/1980 FC Bern
1980/1981 SV Seebach Zürich
1981/1982 FC Bern
1982/1983 FC Bern
1983/1984 FC Bern
1984/1985 FC Bern
1985/1986 SV Seebach Zürich
1986/1987 SV Seebach Zürich
1987/1988 SV Seebach Zürich
1988/1989 SV Seebach Zürich
1989/1990 SV Seebach Zürich
1990/1991 FC Bern
1991/1992 FC Schwerzenbach
1992/1993 SV Seebach Zürich
1993/1994 FC Bern
1994/1995 FC Bern
1995/1996 FC Bern
1996/1997 FC Bern
1997/1998 FC Bern
1998/1999 FC Bern
1999/2000 FC Bern
2000/2001 FC Bern
2001/2002 FC Sursee
2002/2003 FC Schwerzenbach
2003/2004 FC Sursee
2004/2005 SC Luzern
2005/2006 SC Luzern
2006/2007 FFC Zürich Seebach
2007/2008 FFC United Schwerzenbach
2008/2009 FC Rot-Schwarz Thun
2009/2010 FC Yverdon Feminin
2010/2011 FC Yverdon Feminin
2011/2012 FC Zürich Frauen
2012/2013 FC Zürich Frauen
2013/2014 -
2014/2015 -

Rekordsieger ist der FC Bern, der den Titel alleine 15 Mal gewann. Zweiter in der Liste der Rekordpokalsieger im Frauenfußball der Schweiz ist der FC Zürich, welcher es mittlerweile auf 10 Titel in diesem Bewerb bringt. In den letzten beiden Saisons gelang den Frauen aus Zürich gar das Double, womit sie es 2013 verteidigten. Das Finale im Pokal gewannen sie deutlich mit 5:0 gegen den FC Basel.

Auch wenn im Frauenfußball deutliche Ergebnisse oft noch an der Tagesordnung sind, so gibt es doch auch hier immer häufiger Überraschungen. So ist in der Schweiz bereits ein Erstligist der Frauen im laufenden Pokalwettbewerb ausgeschieden. Rapperswil-Jona eliminierte den SC Schwyz. Derartige Überraschungen werden generell im Frauenfußball häufiger, weshalb sich auch das Wetten auf diese Partien europaweit immer häufiger lohnt. Exorbitante Wettquoten sind an der Tagesordnung, wenn unterklassige Mannschaften im Pokal auf Teams aus der ersten Liga treffen. Wer den Einstieg in die Sportwetten sucht, kann zudem oftmal auf Wettgutscheine zurückgreifen, wie hier beschrieben, so dass das erste Reinschnuppern in diese so unterhaltsame Aktivität nicht einmal ans eigene Portemonnee gehen muss. Mit ein bisschen Glück gewinnt man gleich bei einer seiner ersten Sportwetten und kann das Spielchen immer weiter treiben. Natürlich ist man dabei an keinen speziellen Wettbewerb gebunden, es muss also weder die Schweiz noch Frauenfußball bleiben.

Was das Internet heutzutage möglich macht ist neben dem bequemen Wetten im Fußball von zu Hause aus auch einen intensiven Quotenvergleich wie er bespielsweise unter de.openodds.com zu finden ist. Dort lässt sich schnell ausmachen, ob man beim Anbieter mit den besten Quoten gelandet ist oder doch lieber eine andere Alternative bei den Sportwetten wählt. Die Quoten sind allerdings generell bei Sportwetten im Internet deutlich besser als sie es vor Jahren noch im normalen Betrieb ohne das Internet waren — die wachsende Konkurrenz macht sich hier vor allem für den Kunden bezahlt.

Gleichzeitig gibt es zwar eine unglaubliche Zahl an Spezialwetten. Für einen sinnvollen Tipp muss man aber kein absoluter Sportwetten-Experte sein. Einfach auf das Team des Herzens gesetzt, wenn es gerade mal wieder auf der sonnigen Seite des Fußballs zu sein scheint, und schon kann man sein Vergnügen verdoppeln, indem man sich über den Sieg der Mannschaft und das eigene kleine Sümmchen, das man bei Sportwetten gewonnen hat, freuen kann.

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Weg mit dem Onkel(haften)

Ah, haben Sie das gesehen? Sabine Lisicki hat den Schläger richtig herum gehalten.

Dort, Wahnsinn, Andrea Henkel weiß tatsächlich, wie sie ihr Gewehr bedienen muss.

Und Britta Steffen, toll, wie sie nach dem Start ins richtige Becken sprang.

Kann man sich vorstellen, dass derartige Nichtigkeiten von einem Kommentator einer Sportart abgesondert werden, der den zu kommentierenden Sport ernst nimmt?

Im Frauenfußball, dieses Zwitters der Aufmerksamkeit unter den Randsportarten, ist so etwas Usus, zumindest bei Claudia Neumann und Norbert Galeske.

Es wäre leicht, diesen Text jetzt mit der Aussage zu beginnen, dass „die wahren Sexisten hinter dem Mikrofon sitzen“. Doch das wäre populistisch. Sexistisch ist es nicht, sondern herablassend dem Zuschauer gegenüber, dem ständig eingebleut werde soll, was er vom Gesehenen zu denken habe. In jedem Satz ein anbiederndes Flehen um Akzeptanz des Frauenfußballs, alles wird schön-bewertet, statt einfach das Spiel zu begleiten.

Da wird „gute Technik“ bei einer simplen Ballannahme gelobt. Wenn eine Spielerin einen Pass des Gegners abfängt, bei dem sie schlicht angeschossen wurde, wird ihre „Antizipation“ gelobt und bei einer Grätsche doch tatsächlich, man fasst es nicht, die „Körperbeherrschung“ der Grätschenden.

So gut gemeint ihre Anti-Thoelke-Attitüde auch sein mag, dass eigentlich alles, was die Spielerinnen auf dem Rasen abliefern, ein Lob wert sei, weil sie nun mal vom Männerfußball des höchsten Niveaus so meilenweit entfernt sind, so bumerangartig schlägt sich das auf die Wahrnehmung des Gesehenen und der Übertragenden nieder.

Wenn sich die Besten der Besten in einer Sportart messen, wie es bei einer Europameisterschaft der Fall ist, kann das Loben vom Beherrschen der Grundtechniken dieser Sportart doch nur wie Hohn wirken. Als stünden die Frauen zum ersten Mal auf dem Platz, als seien sie Kinder, denen man Vieles nachsehen müsse, weil sie ja noch üben.

Der geneigte Zuseher wird geradewegs dazu gezwungen, innerlich ständig zu widersprechen und aufzustöhnen, dass dieser und jener Pass nun mal grottig war und diese und jene Parade, ein jeder hat es doch gesehen, voll daneben gingen. Dass Spielzüge nicht gedeihen und Bälle mangels Technik unnötig verloren gehen.

Dass das, was die Kommentatoren von sich geben, nichts mit dem zu tun hat, was auf dem Rasen passiert. Galeske und Neumann gerieren sich, als seien sie Onkel und Tante dieser Spielerinnen, freuen sich über jeden angekommenen Pass beinah ins Koma, weil die Agenda, dass Frauenfußball gefördert werden soll, keine Kritik erlaubt.

Den größten Gefallen täten sie dem Sport damit, ihn ernstzunehmen und zu kommentieren, was sie sehen. Und nicht, was Onkel und Tante wohlwollend tätscheln würden — und den Zuschauer zu brainwashen.

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Alle schweizer Meister im Frauenfußball

Jahr Meister
1970/1971 DFC Aarau
1971/1972 DFC Aarau
1972/1973 DFC Aarau
1973/1974 DFC Aarau
1974/1975 DFC Alpnach
1975/1976 DFC Sion
1976/1977 DFC Sion
1977/1978 DFC Bern
1978/1979 DFC Bern
1979/1980 SV Seebach Zürich
1980/1981 SV Seebach Zürich
1981/1982 SV Seebach Zürich
1982/1983 SV Seebach Zürich
1983/1984 DFC Bern
1984/1985 SV Seebach Zürich
1985/1986 DFC Bern
1986/1987 SV Seebach Zürich
1987/1988 SV Seebach Zürich
1988/1989 FC Rapid Lugano
1989/1990 SV Seebach Zürich
1990/1991 SV Seebach Zürich
1991/1992 DFC Bern
1992/1993 SV Seebach Zürich
1993/1994 SV Seebach Zürich
1994/1995 FFC Bern
1995/1996 FFC Bern
1996/1997 FFC Bern
1997/1998 SV Seebach Zürich
1998/1999 FC Schwerzenbach
1999/2000 FFC Bern
2000/2001 FFC Bern
2001/2002 FC Sursee
2002/2003 FC Sursee
2003/2004 FC Sursee
2004/2005 SC Luzern
2005/2006 SC Luzern
2006/2007 FFC Zuchwil 05
2007/2008 FFC Zürich Seebach
2008/2009 FC Zürich Frauen
2009/2010 FC Zürich Frauen
2010/2011 YB Frauen
2011/2012 FC Zürich Frauen
2012/2013 FC Zürich Frauen
2013/2014 FC Zürich Frauen
2014/2015 FC Zürich Frauen
2015/2016 -
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Alle österreichischen Meister im Frauenfußball

Seit der Saison 1973/1974 wird in Österreich ein offizieller Meister im Frauenfußball ausgespielt. Schon in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg gab es allerdings einige Meisterschaften, diese folgen in Kürze.

Jahr Meister
1972/1973 Favoritner AC
1973/1974 USC Landhaus Wien
1974/1975 KSV Ankerbrot Wien
1975/1976 USC Landhaus Wien
1976/1977 SV Elektra Wien
1977/1978 USC Landhaus Wien
1978/1979 SV Elektra Wien
1979/1980 SV Elektra Wien
1980/1981 USC Landhaus Wien
1981/1982 USC Landhaus Wien
1982/1983 USC Landhaus Wien
1983/1984 SV Aspern
1984/1985 ESV Ostbahn IX Wien
1985/1986 1. DFC Leoben
1986/1987 1. DFC Leoben
1987/1988 USC Landhaus Wien
1988/1989 USC Landhaus Wien
1989/1990 Union Kleinmünchen
1990/1991 Union Kleinmünchen
1991/1992 Union Kleinmünchen
1992/1993 Union Kleinmünchen
1993/1994 Union Kleinmünchen
1994/1995 USC Landhaus Wien
1995/1996 Union Kleinmünchen
1996/1997 USC Landhaus Wien
1997/1998 Union Kleinmünchen
1998/1999 Union Kleinmünchen
1999/2000 USC Landhaus Wien
2000/2001 USC Landhaus Wien
2001/2002 Innsbrucker SC
2002/2003 SV Neulengbach
2003/2004 SV Neulengbach
2004/2005 SV Neulengbach
2005/2006 SV Neulengbach
2006/2007 SV Neulengbach
2007/2008 SV Neulengbach
2008/2009 SV Neulengbach
2009/2010 SV Neulengbach
2010/2011 SV Neulengbach
2011/2012 SV Neulengbach
2012/2013 SV Neulengbach
2013/2014 SV Neulengbach
2014/2015 FSK St. Pölten-Spratzern
2015/2016 FSK St. Pölten-Spratzern
2016/2017 SKN St. Pölten
2017/2018 SKN St. Pölten-Spratzern
2018/2019 -
2019/2020 -

(Ab hier Stand 2016)

Rekordmeister im österreichischen Frauenfußball sind damit der USC Landhaus Wien und der SV Neulengbach, der alle seine Titel in diesem Jahrtausend gewann.

Verein Titel
USC Landhaus Wien 12
SV Neulengbach 12
Union Kleinmünchen 8
FS Elektra Wien 3
1. DFC Leoben 2
Favoritner AC Wien 1
KSV Ankerbrot Wien 1
SV Aspern 1
ESV Ostbahn XI Wien 1
Innsbrucker AC 1
FSK St. Pölten-Spratzern 1
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Alle Weltmeister der Frauen

Mit dem Hattrick an Weltmeisterschaftstiteln der deutschen Nationalmannschaft wurde es nichts bei der erstmaligen Austragung im eigenen Land. Stattdessen sah das Turnier mit Japan bei der 6. Austragung den 4. unterschiedlichen Weltmeister. Zum ersten Mal überhaupt wurde bei einem Seniorenturnier eine Nation Weltmeister, die nicht in Europa oder in Südamerika zu finden ist.

2003 war ursprünglich China als Gastgeber vorgesehen, wegen der SARS-Krankheit wurde sie kurzfristig in die USA verlegt, China fungierte dann 2007 als Ausrichter der WM.

Jahr Gastgeber Erster Zweiter Dritter Vierter
1991 China USA Norwegen Schweden Deutschl.
1995 Schweden Norwegen Deutschl. USA China
1999 USA USA China Brasilien Norwegen
2003 USA Deutschland Schweden USA Kanada
2007 China Deutschland Brasilien USA Norwegen
2011 Deutschland Japan USA Schweden Frankreich
2015 Kanada USA Japan England Deutschland

Damit ergibt sich folgende Liste an Siegern der Weltmeisterschaft der Frauen.

Land Zahl der Titel
USA 3
Deutschland 2
Norwegen 1
Japan 1
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Triff Deine Stars hautnah!

Du willst Deine Stars hautnah treffen? Das ist ganz einfach. Setze Dich nach einem WM-Spiel in Bochum in den Regionalexpress, steige dabei in den oberen Teil der Doppelstöcker und platziere Dich hinter einen Haufen grün und gelb angemalter Menschen.

Zugegeben, „Stars“ ist hier relativ, denn es handelte sich um Collette McCallum, zwar eine der besten Spielerinnen der australischen Nationalmannschaft („Matildas“, you know?), aber eben der Frauennationalmannschaft und da ist es mit Stars abseits von Marta und Birgit Prinz eben nicht so weit her.

Jaja, zugegeben, „hautnah“ ist auch relativ, denn es war nicht sie persönlich im Zug mit dem Ziel Köln, sondern nur ihre Familie, diese aber immerhin alle mit McCallum-Trikots und kompletter Fanbemalung ausgestattet. Samt der für jeden Touristen in Deutschland wohl obligatorischen Druckbetankung.

„Wo ist mein Jägermeister?“ und „Das ist gut!“ waren auch dementsprechend die beiden Brocken Deutsch, die der auskunftsfreudigste unter den männlichen Mitgliedern des McCallum-Clans in harter Vokabelwiederholerei erlernt hatte. Das heißt, eigentlich war er noch damit beschäftigt, zu üben, denn immer wieder brachte er diese beiden Sätze hervor, fein artikuliert, ohne eine Antwort zu erwarten.

Ja, natürlich ist Collette McCallum eine der Besten (gestern: Kickernote 1,5) und ebenso natürlich darf man einen Sieg der eigenen Tochter, Schwester und Cousine ausgiebig feiern. Man darf sogar die dahinter sitzenden Herr Wieland und Trainer Baade vollschwallern damit, dass die Herren Australier letztens gegen die deutsche Nationalmannschaft mit 2:1 gewonnen habe und sich auch ansonsten als großer Fußballkenner outen, so weit man noch zu verstehen ist.

Die Tatsache, dass Familie McCallum gebürtig aber komplett aus Glasgow, Schottland, stammt, macht die Sache dann mit einem Schlag viel weniger exotisch und nicht mehr so erzählenswert, geradezu ernüchternd normal.

Gut bleibt McCallum trotzdem und der Unterstützung ihrer Familie kann sie sich offensichtlich auch für den Rest des Turniers sicher sein. Die Zahl der Mitglieder des McCallum-Clans in diesem RE erklärt auch die Tatsache, dass genau ein Block im Ruhrstadion komplett mit gelb-grünen Aussie-Fans gefüllt war, die sogar echte Stimmung machten: 21 Spielerinnen mal je 5-10 Leute im Anhang, macht schon mal knapp 200 Fans, die für ein ansonsten nur La-Ola und Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch-Klatsch beherrschendes Publikum selbstverständlich ausreichen, um gehört zu werden. Plus der Jägermeister.

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Alle DFD-Pokalsieger der DDR im Frauenfußball

Das DFD im Titel ist kein Tippfehler und sollte nicht DFB heißen. Der DFD war der Demokratische Frauenbund Deutschlands, eine Frauenorganisation in der DDR und Stifter des Pokals im Frauenfußball der DDR.

Saison Pokalsieger
1986/1987 BSG Rotation Schlema
1987/1988 Wismut Karl-Marx-Stadt
1988/1989 BSG Rotation Schlema
1989/1990 BSG Post Rostock
1990/1991 Wismut Aue

Ironischerweise benannte der DFD sich nach der Wiedervereinigung um in dfb.

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Alle Meister der DDR im Frauenfußball

Saison Meister
1978/1979 Motor Mitte Karl-Marx-Stadt
1979/1980 BSG Wismut Karl-Marx-Stadt
1980/1981 BSG Turbine Potsdam
1981/1982 BSG Turbine Potsdam
1982/1983 BSG Turbine Potsdam
1983/1984 BSG Motor Halle
1984/1985 BSG Turbine Potsdam
1985/1986 BSG Turbine Potsdam
1986/1987 BSG Rotation Schlema
1987/1988 BSG Rotation Schlema
1988/1989 BSG Turbine Potsdam
1989/1990 BSG Post Rostock
1990/1991 Uni SV Jena
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Alle Sieger der Champions League der Frauen/des UEFA Women’s Cup

Seit Einführung bis zum Jahr 2009 hieß der Wettbewerb UEFA Women’s Cup und wurde im Finale durch Hin- und Rückspiel entschieden. Seit 2009 ist der Name des Pokals UEFA Champions League und sein Sieger wird in einem einzigen Finalspiel ermittelt.

Jahr Meister
2001/2002 1. FFC Frankfurt
2002/2003 Umeå IK
2003/2004 Umeå IK
2004/2005 Turbine Potsdam
2005/2006 1. FFC Frankfurt
2006/2007 FC Arsenal
2007/2008 1. FFC Frankfurt
2008/2009 FCR Duisburg
2009/2010 Turbine Potsdam
2010/2011 Olympique Lyon
2011/2012 Olympique Lyon
2012/2013 VfL Wolfsburg
2013/2014 VfL Wolfsburg
2014/2015 1. FFC Frankfurt
2015/2016 Olympique Lyon
2016/2017 Olympique Lyon
2017/2018 Olympique Lyon
2018/2019 Olympique Lyon
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Alle U19-Europameisterinnen der Frauen

Jahr Meister
1997/1998 Dänemark
1998/1999 Schweden
1999/2000 Deutschland
2000/2001 Deutschland
2001/2002 Deutschland
2002/2003 Frankreich
2003/2004 Spanien
2004/2005 Russland
2005/2006 Deutschland
2006/2007 Deutschland
2007/2008 Italien
2008/2009 England
2009/2010 Frankreich
2010/2011 Deutschland
2011/2012 Schweden
2012/2013 Frankreich
2013/2014 Niederlande
2014/2015 -
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