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Schlagwort: Gelsenkirchen

Jüngste WM-Torschützen

Mittlerweile gab es bereits 21 Ausgaben der 1930 erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaft. Nur logisch, dass da auch einiges an Rekorden zusammenkommt, die immer wieder über- oder in diesem Falle unterboten werden. Dieser Beitrag befasst sich mit einem dieser Aspekte, bei denen es Höchst- oder Tiefstwerte geben kann, nämlich die Frage danach, wer die jüngsten Torschützen bei einer Endrunde einer Weltmeisterschaft waren. Dabei zumindest hier nicht ganz im Vordergrund, aber für viele die wichtigste Information: Wer war der jüngste Torschütze bei einer WM überhaupt? Wie man sehen wird, ist das kein ganz Unbekannter im Weltfußball.

Als einziger nämlich von allen Torschützen bei WM-Endrunden hatte „o rei“, also „der König“, wie man ihn in Brasilien nennt, Pelé bei seinem ersten WM-Treffer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet. Eingesetzt wurden schon ein paar sehr junge Spieler mehr, wenn auch nur wenige, die noch keine 18 waren, als sie bei einer WM zum Zuge kamen. Einen Treffer hat von ihnen aber allein Pelé erzielt, der zufällig auch der einzige Spieler auf diesem Planeten ist, der gleich dreimal den WM-Titel gewann.

Jüngste WM-Torschützen in einer Liste

Hier also nun die 10 bislang jüngsten Torschützen bei einer WM in einer übersichtlichen Liste auf einen Blick.

Spieler Nation Alter WM Tor
Pelé Brasilien 17 Jahre, 238 Tage WM 1958 1:0 gegen Wales
Manuel Rojas Mexiko 18 Jahre, 93 Tage 1930 1:3 gegen Argentinien
Michael Owen England 18 Jahre, 190 Tage 1998 1:1 gegen Rumänien
Nicolae Kovacs Rumänien 18 Jahre, 197 Tage 1930 3:1 gegen Peru
Dmitri Sytschow Russland 18 Jahre, 231 Tage 2002 2:3 gegen Belgien
Lionel Messi Argentinien 18 Jahre, 357 Tage 2006 6:0 gegen Serbien-Montenegro
Julian Green USA 19 Jahre, 25 Tage 2014 1:2 gegen Belgien
Divock Origi Belgien 19 Jahre, 65 Tage 2010 1:0 gegen Russland
Martin Hoffmann DDR 19 Jahre, 88 Tage 1974 1:1 gegen Chile
Tostao Brasilien 19 Jahre, 171 Tage 1966 1:1 gegen Ungarn

Stand 31.12.2018

Pelé war erst 17, als er zum ersten Mal bei einer WM traf und das gleich mehrfach. Denn auch im WM-Finale beim 5:2 über Schweden erzielte Pelé ein Tor, womit er entscheidend dazu beitrug, dass Brasilien seinen ersten Weltmeistertitel überhaupt gewann. Die Nummer 2 in dieser Liste ist hingegen weniger bekannt, um nicht zu sagen eigentlich gänzlich unbekannt. Das liegt daran, dass von der ersten WM 1930 kaum etwas bekannt ist. Aber Manuel Rojas war auch erst seit kurzem 18 Jahre alt, als er für Mexiko traf.

Die Nummer 3 hingegen ist wieder sehr bekannt – ein weiterer Shootingstar, der auch später noch eine eindrucksvolle Karriere hinlegte und beim selben Turnier 1998 noch mit einem berauschenden Solo zu einem Tor gegen Argentinien begeisterte: Michael Owen. Interessant auch, dass sogar ein Deutscher in dieser Liste zu finden, doch auch dieser Name dürfte zumindest in den alten Bundesländern den wenigsten ein Begriff sein.Martin Hoffmann erzielte mit 19 Jahren und 88 Tagen ein Tor bei der einzigen Endrunden-Teilnahme der DDR. Und findet auch mit über 19 Jahren immer noch Eingang in die Top 10 in dieser Wertung. Was die Vermutung nahelegt, dass in diese Liste in naher Zukunft einiges an Bewegung kommen könnte. Denn die teilnehmenden Spieler werden bekanntlich immer jünger. Vielleicht bietet sich da ja an, darauf zu wetten, wer bei der kommenden WM 2022 der jüngste Torschütze sein wird. Und falls man bis dahin noch ein wenig Zeit überbrücken muss, kann man das natürlich ebenfalls Online tun wie bei den NetBet Online Slots. Von da aus ist es dann jeweils nicht weit bis zur nächsten Sportwette, die sich natürlich auch mit der Frage nach dem kommenden Weltmeister beschäftigen kann.

Erstes WM-Tor von Lionel Messi

Und auch ein weiterer der ganz Großen des Fußballs taucht in dieser Liste auf. Sein erstes WM-Tor erzielte Lionel Messi nämlich bei der WM 2006 im schönen Gelsenkirchen. Damals hieß das Stadion noch „Arena auf Schalke“, welches inzwischen als „Veltins-Arena“ firmiert. Beim 6:0 nahm sein Team Argentinien den Gegner Serbien-Montenegro nach allen Regeln der Kunst auseinander, sodass auch Messi kaum Mühe hatte, in der 88. Minute mit seinem ersten WM-Treffer zum Endstand zu treffen. Kein Wunder, dass sich die Gemeinschaft der beiden Teilrepubliken Serbien und Montenegro kurze Zeit später auflöste.

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Alle Orte der CL-Finals

Zwar werden die Stadien im europäischen Profifußball allgemein immer einheitlicher. Gerade für die ganz großen Stadien auf diesem Kontinent gilt dies aber immer noch nicht; gerade hier zeigen sich doch immer noch enorme Unterschiede eine ausgesprochene Prägnanz der jeweiligen Arenen. Aus diesem Grund ist es auch für neutrale Fans immer noch spannend, wo am Ende einer Saison jeweils das Finale der Champions League ausgetragen wird. Oft ist es eine der Hauptstädte der größeren Länder, allein schon aus Gründen der Kapazität. Nicht allein der Stadien, sondern auch der infrastrukturellen Einrichtungen wie Hotelbetten oder Flughäfen und Bahnhöfe, die jeweils in kurzer Zeit an- und wieder abreisenden Fans im Rahmen eines solchen Finals der Champions League bewältigen können müssen. Gerade zur Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gab es aber auch noch kleinere Städte wie Stuttgart oder Bern, die in den Genuss der Ausrichtung dieses bedeutsamsten Spiel des europäischen Vereinsfußballs ist.

Und gerade in den letzten Jahren kommen viele Städte hinzu, die man aus diversen Gründen lange Zeit gar nicht als Austragungsort der Champions League berücksichtigt hatte, wie Berlin, Moskau oder Istanbul. Hier gibt es jedenfalls die komplette Übersicht über alle Austragungsorte der Finals der Champions League, nicht zuletzt mit dem dazugehörigen Namen des Stadions.

Liste der Stadien der Finals in der Champions League

Jahr Stadion Stadt
1955/1956 Prinzenpark Paris
1956/1957 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1957/1958 Heyel-Stadion Brüssel
1958/1959 Neckarstadion Stuttgart
1959/1960 Hampden Park Glasgow
1960/1961 Wandorfstadion Bern
1961/1962 Olympiastadion Amsterdam
1962/1963 Wembley London
1963/1964 Praterstadion Wien
1964/1965 San Siro Mailand
1965/1966 Heysel-Stadion Brüssel
1966/1967 Estadio Nacional Lissabon
1967/1968 Wembley London
1968/1969 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1969/1970 San Siro Mailand
1970/1971 Wembley London
1971/1972 De Kuip Rotterdam
1972/1973 Stadion Roter Stern Belgrad
1973/1974 Heysel-Stadion Brüssel
1974/1975 Prinzenpark Paris
1975/1976 Hampden Park Glasgow
1976/1977 Olympiastadion Rom
1977/1978 Wembley London
1978/1979 Olympiastadion München
1979/1980 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1980/1981 Prinzenpark Paris
1981/1982 De Kuip Rotterdam
1982/1983 Olympiastadion Athen
1983/1984 Olympiastadion Rom
1984/1985 Heysel-Stadion Brüssel
1985/1986 Estadio Ramon Sanchez Pizjuan Sevilla
1986/1987 Praterstadion Wien
1987/1988 Neckarstadion Stuttgart
1988/1989 Camp Nou Barcelona
1989/1990 Praterstadion Wien
1990/1991 Stadio San Nicola Bari
1991/1992 Wembley London
1992/1993 Olympiastadion München
1993/1994 Olympiastadion Athen
1994/1995 Ernst-Happel-Stadion Wien
1995/1996 Olympiastadion Rom
1996/1997 Olympiastadion München
1997/1998 Amsterdam-Arena Amsterdam
1998/1999 Camp Nou Barcelona
1999/2000 Stade de France Paris
2000/2001 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2001/2002 Hampden Park Glasgow
2002/2003 Old Trafford Manchester
2003/2004 Arena auf Schalke Gelsenkirchen
2004/2005 Atatürk-Olympiastadion Istanbul
2005/2006 Stade de France Paris
2006/2007 Olympiastadion Athen
2007/2008 Olympiastadion Luschniki Moskau
2008/2009 Olympiastadion Rom
2009/2010 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
2010/2011 Wembley London
2011/2012 Allianz-Arena München
2012/2013 Wembley London
2013/2014 Estadio da Luz Lissabon
2014/2015 Olympiastadion Berlin
2015/2016 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2016/2017 Millennium Stadium Cardiff
2017/2018 Olympiastadion Kiew
2018/2019 Estadio Metropolitano Madrid
2019/2020 Atatürk-Olympiastadion Istanbul

Wie man sieht, stehen auch die nächten beiden Finalorte bzw. -stadien bereits fest. Für 2019 ist das natürlich klar. Wieder einmal geht es nach Madrid. Allerdings ist zum ersten Mal das neu errichtete Heimstadion von Atletico Madrid Schauplatz des Showdowns in der Champions League, und nicht die Heimstätte von Real Madrid, das Estadio Santiago Bernabeu, wie es bislang schon 7x der Fall war.

Top-Ziele für Fußballreisen

Was mit den jüngeren Zielen wie Cardiff oder Istanbul eben auch zeigt, dass sich da immer wieder Reiseziele auftun, die zumindest für den herkömmlichen Fußballfan nicht so gewöhnlich sind. Was wiederum oft bedeutet, dass man bei einer Planung für einen Kurztrip dorthin eventuell ein wenig Unterstützung benötigen könnte. Auf diesen Bereich hat sich der Anbieter FussballTrip spezialisiert, der sich gerade den Reisen zu europäischen Zielen und weniger innerhalb Deutschlands widmet und dies nun auch schon länger tut. Dabei muss es nicht mal das Finale der Champions League sein. Auch für viele Partien der Gruppenphase oder der KO-Runde der Champions League wird man hier fündig werden.

Übersicht der Zahl der Finals pro Stadt

Als weitere Informationsquelle noch die Liste aller Städte, die bislang mehr als einmal Austragungsort eines Finals der Champions League waren.

Stadt Stadien Finals der CL
London Wembley 7
Paris * Prinzenpark, Stade de France 5
Madrid Estadio Santiago Bernabeu 4
Brüssel Heyel-Stadion 4
Rom Olympiastadion 4
Wien Praterstadion, Ernst-Happel-Stadion 4
Mailand San-Siro-Stadion, Giuseppe-Meazza-Stadion 4
München Olympiastadion, Allianz-Arena 4
Glasgow Hampden Park 3
Athen Olympiastadion 3
Amsterdam Olympiastadion, Amsterdam-Arena 2
Rotterdam De Kuip 2
Stuttgart Neckarstadion 2
Barcelona Camp Nou 2
Lissabon Estadio Nacional, Estadio da Luz 2
Istanbul Atatürk-Olympiastadion 2

* Paris wird hier von uns als fünfmaliger Austragungsort gezählt, obwohl sich das Stade de France außerhalb der offiziellen Stadtgrenzen von Paris befindet. Man darf es aber wohl als zu Paris gehörig werten, wenn man es nicht allzu streng nimmt.

Wenn man wissen möchte, welcher Club jeweils das Finale dieses Wettbewerbs gewonnen hat, so wird man übrigens im Beitrag zu allen Siegern der Champions League fündig.

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Gewinnspiel: Stadiontausch

[Update: Alles chronologisch sortiert, gar 3x gab es 3 Stadien in einer Saison.]

Heute ein doch etwas diffizileres Gewinnspiel als nur „Rote Karten für Nationalspieler“ oder dergleichen Anfänger-Kram mehr.

Heute die Frage:

Welche Bundesligisten bestritten im Laufe einer Saison ihre Heimspiele in zwei verschiedenen Stadien?

Ich bitte um Euer Wissen.

3 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2 Stadion 3
TeBe Berlin 1974/1975 Mommsenst. Olympiastadion, Berlin Poststadion
VfL Bochum 1975/1976 Ruhrstadion Stadion am Schloss Strünkede Westfalenst., Dortmund
Borussia M‘gladbach 1977/1978 Stadion am Bökelberg Rheinstadion, D‘dorf Jahnstadion, Rheydt

2 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2
Hamburger SV 1969/1970 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1970/1971 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1971/1972 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
FC Bayern München 1971/1972 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
FC Bayern München 1972/1973 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Kickers Offenbach 1974/1975 Stadion am Bieberer Berg Waldstadion, Frankfurt
Rot-Weiss Essen 1974/1975 Georg-Melches-Stadion Parkstadion, Gelsenkirchen
Fortuna Düsseldorf 1975/1976 Stadion am Flinger Broich Rheinstadion
1. FC Köln 1975/1976 Müngersdorfer Stadion, Köln Radstadion, Köln
TeBe Berlin 1976/1977 Mommsenstadion Olympiastadion, Berlin
Borussia Dortmund 1976/1977 Westfalenstadion Parkstadion, Gelsenkirchen
FC St. Pauli 1977/1978 Millerntor Volksparkstadion
1. FC Kaiserslautern 1978/1979 Betzenberg, Kaiserslautern Südweststadion, Ludwigshafen
Karlsruher SC 1988/1989 Wildparkstadion Frankenstadion Heilbronn
FC St. Pauli 1988/1989 Millerntor Volksparkstadion
FC St. Pauli 1989/1990 Millerntor Volksparkstadion
SG Wattenscheid 09 1990/1991 Lohrheidestadion Ruhrstadion
TSV München 1860 1994/1995 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Hansa Rostock 1995/1996 Ostseestadion, Rostock Olympiastadion, Berlin
VfL Wolfsburg 2002/2003 VfL-Stadion Volkswagen Arena
TSG Hoffenheim 2008/2009 Carl-Benz-Stadion, Mannheim Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Bayer Leverkusen 2008/2009 Esprit-Arena, Düsseldorf Bay-Arena Leverkusen
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Soccer in the Ruhr Area

Eine „schöne“ Galerie zum Fußball im Revier, offensichtlich etwas älter, da teilweise zu Lebzeiten von Ernst Kuzorra entstanden, dessen Gesicht trotz seiner steten Missmutigkeit so fotogen ist wie kaum eines. Weniger fotogen dagegen die Schalker und Bruckhausener Straßenzüge, weshalb man einigermaßen beruhigt sein kann, dass diese Bilder wohl ca. 25 Jahre alt sind und sich tatsächlich Dinge verändert haben.

(Der Titel des Beitrags ist der Titel der Galerie in der englischen Version jener Webseite.)

Ernst Kuzorras Tagesprogramm im Alter von 75 Jahren lautete übrigens vollkommen unabhängig von den sehenswerten Fotografien hinter dem Link folgendermaßen:

Mittags gegen elf: ein Kurzer, ein Pils.
Nachmittags: ein Pils, zwei Kurze.
Abends: acht Pils.

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Oh Fata Morgana

Sollte mich jemand gleich in Berlin sehen, erkennen oder eben nicht erkennen und nicht sehen, dann muss ich leider entgegnen, dass das sicher nur eine Fata Morgana ist oder eben keine.



Wenn Schalke 04 nicht wär,
wär das Olympiastadion heute sicher leer.

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Mit Legenden aufräumen: Eine Straßenbahn von Leverkusen nach Gelsenkirchen

Nun, die müsste man erstmal bauen, eine solche Straßenbahn von Leverkusen nach Gelsenkirchen, bevor Jens Lehmann nach seiner krähenschwarzen ersten Halbzeit im Spiel Bayer gegen Essnullvier damit auch nach Hause fahren könnte respektive gefahren sein könnte.

Natürlich fuhr Jens Lehmann mit der S-Bahn nach Hause.

S-Bahn, das steht für Schnell-Bahn, und nicht für Straßenbahn. Ein Problem, welches schon mehr als nur wenige Bekannte des Autors hatten. Eine S-Bahn ist eine S-Bahn, eine Straßenbahn ist eine Straßenbahn, nichtsdestotrotz sind das zwei verschiedene Dinge. Eine S-Bahn fährt auf einer Trasse, sie hat S-Bahn-Stationen als Haltepunkte. Eine Straßenbahn hingegen fährt auf der Straße.

Eine S-Bahn verbindet Stadtteile miteinander. In seltenen Ausnahmen verbindet sie entfernt gelegene Teile ein- und desselben Stadtteils miteinander. Sie hält aber kaum häufiger als alle 3-5 Minuten und legt während dieser Fahrtzeit einige Kilometer zurück.

Eine Straßenbahn fährt in aller Regel zwar auch von Stadtzentrum zu diversen Stadtteilen, hat dabei aber alle paar Hundert Meter eine Straßenbahnhaltestelle zu bewältigen. Ihre Fahrgeschwindigkeit überschreitet selten jene 50-60km/h, die ein Auto innerorts erreicht. Meist sieht eine Straßenbahn auch aus wie das, was man für eine Straßenbahn hält, während eine S-Bahn irgendwie immer noch ein bisschen aussieht wie ein Zug.

Von Leverkusen nach Gelsenkirchen fährt jedenfalls keine Straßenbahn. Es fährt eine S-Bahn von Leverkusen nach Düsseldorf. Um nach Gelsenkirchen zu kommen, muss man umsteigen. In die S-Bahn, Schnell-Bahn, keine Tram.

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Aber ich, ja ich, ich mache es besser!

Peter Neururer kann es nicht sein lassen, seinen Senf zu Klinsmanns Arbeit dazuzugeben. Er verweist dabei auf sich selbst, der er ja in Hannover in einem Hotel lebe, weil er bei Hannover 96 als Trainer tätig ist, während seine Familie weiterhin in Gelsenkirchen lebt. Damit spielt er darauf an, dass Klinsmann eben nicht ständig vor Ort in Deutschland ist, sondern eine gewisse Zeit seiner ebensolchen in Kalifornien verbringt.

Wahrscheinlich ist dieses Zitat aber — so wie fast alles, was man zu lesen bekommt — verkürzt. Ich glaube nicht, dass Neururer so naiv ist, zu übersehen, dass es einen Unterschied macht, ob man eine Ligamannschaft mit täglichem Training und wöchentlichen Spielen oder eine Auswahlmannschaft mit knapp einem Spiel pro Monat betreut.

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Entrenador Baade

Die WM rückt immer näher. Heute traf eine Abordnung des WM-Teilnehmers Mexiko in Gelsenkirchen ein, um sich einen Eindruck von den Verhältnissen vor Ort zu verschaffen.

Der mexikanische Alt-Fußballweise Entrenador Baade war ebenfalls Teil der Abordnung, machte sich Notizen und stellte einige wenige Fragen. Hier im Bild, wie er kurzzeitig nachdenkt, wo wohl die Toiletten in der Arena Auf Schalke sein könnten. Unter dem Hut hat er schon die Strategie für das Spiel gegen Portugal entwickelt.

[Link zum Bild leider tot.]

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u. v. m.

Ausnahmsweise bin ich mal faul und tippe den Kram nicht ab. Hier seht Ihr, was sich die WM-Stadt Gelsenkirchen so gedacht hat, wer alles Werbepartner bei der WM werden könnte.

[Link zum Bild leider tot.]

Wer ist denn „u.v.m“?

Und wieso dann überhaupt so eine Liste, wenn doch sowieso jeder Partner der WM-Stadt Gelsenkirchen werden kann?

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