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Schlagwort: Luca Toni

Ewige Torschützenliste des FC Bayern München in der Bundesliga

Bekanntlich erst 1963 und damit als letztes Land der größeren Fußballnationen in Europa führte man in Deutschland eine landesweite höchste Liga im Fußball ein. Seit über 50 Jahren rollt also der Ball an jedem Wochenende in der Saison und die Tore fallen ein ums andere. Natürlich ist der Rekordmeister FC Bayern München auch jener Club mit den meisten Toren in der Ewigen Tabelle der Bundesliga.

Wie viele Tore erzielten aber die einzelnen, besten Spieler des Rekordmeisters FC Bayern? Über allem thront dabei natürlich das absolute Torwunder Gerd Müller, der mehr als doppelt so viele Tore wie der Zweitplatzierte Karl-Heinz Rummenigge erzielte. Die folgende Liste zeigt alle Top 20 Torschützen des FC Bayern München seit Einfühung der Bundesliga. Bis auf einige Spieler aus den ganz frühen Jahren sind nur äußerst bekannte Namen dabei.

Liste der Torschützen des FC Bayern München in der Bundesliga

Spieler Einsätze Tore
1. Gerd Müller 427 365
2. Karl-Heinz Rummenigge 310 162
3. Roland Wohlfarth 254 119
4. Dieter Hoeneß 224 102
5. Giovane Elber 169 92
6. Thomas Müller 233 91
7. Mehmet Scholl 333 87
8. Claudio Pizarro 224 87
9. Uli Hoeneß 239 86
10. Lothar Matthäus 301 85
11. Paul Breitner 255 83
12. Arjen Robben 144 78
13. Roy Makaay 129 78
14. Mario Gomez 115 75
15. Franz Roth 322 72
16. Franck Ribery 211 72
17. Rainer Ohlhauser 160 64
18. Dieter Brenninger 190 59
19. Klaus Augenthaler 404 52
20. Robert Lewandowski 69 52

Stand dieser Liste ist der 6. Oktober 2016, später erzielte Tore werden erst nach Saisonende eingepflegt werden.

Beste Torjäger nach Torquote

Berücksichtigt man bei den erzielten Toren auch die Zahl der absolvierten Spiele, so erhält man eine Torquote, die aussagt, wie viele Tore der jeweilige Spieler pro Spiel erzielt hat. Hier fanden nur Spieler mit mindestens 10 Partien Eingang in die Berechnung – und schon tauchen mit Luca Toni, Mario Mandzukic und Jürgen Klinsmann drei Spieler auf, die nicht in den absoluten Top 20 der Torschützen des FC Bayern München in der Bundesliga zu finden sind. Unangefochtener Erster auch dieser Liste ist allerdings wiederum Gerd Müller.

  1. Gerd Müller 0,85
  2. Robert Lewandowski 0,75
  3. Mario Gomez 0,65
  4. Luca Toni 0,63
  5. Mario Mandzukic 0,61
  6. Roy Makaay 0,60
  7. Giovane Elber 0,54
  8. Arjen Robben 0,54
  9. Karl-Heinz Rummenigge 0,52
  10. Jürgen Klinsmann 0,48

Hinzufügen muss man aber den Hinweis, dass einige der gelisteten Spieler noch aktiv sind. Sie können sich also in Bezug auf ihre Torquote noch steigern oder aber auch verschlechtern, sofern sie noch für den FC Bayern München aktiv sind.

Viele noch aktive Spieler in den Listen

In der Liste der reinen Zahl der Tore können sie sich hingegen logischerweise nur noch verbessern. Das gilt aktuell – zum Zeitpunkt des Entstehens des Beitrags – für Arjen Robben, Franck Ribery und Thomas Müller sowie Robert Lewandowski, der zwar erst auf Rang 20 der Liste auftaucht, aber nach Gerd Müller die zweitbeste – und enorm beeindruckende – Torquote von 0,75 Toren pro Spiel aufweist. Sicher mag es damit zu tun haben, dass die Dominanz des FC Bayern in den letzten Jahren noch größer geworden ist als in den ersten Jahren des Bestehens der Bundesliga, dass so viele aktuelle Spieler in den Top 20 vertreten sind. Vielleicht nicht ganz fair gegenüber früheren Größen wie Dieter Hoeneß, Jürgen Klinsmann oder Mehmet Scholl, aber so sind die Verhältnisse nun mal.

Auf der anderen Seite hat das den angenehmen Vorteil, dass man diese Größen heute noch leibhaftig vor Ort im Stadion sehen kann, auch wenn FC Bayern Tickets höchst begehrt sind. Die Allianz-Arena ist schließlich bei Partien in der Bundesliga immer ausverkauft, und das schon seit etlichen Jahren. Wer sich aber lange genug bemüht, wird irgendwann auch an FC Bayern München Tickets kommen – und vielleicht den einen oder anderen aus obiger Liste live ein Tor erzielen sehen.

Nur eins ist sicher wie das Amen in der Kirchen: jemanden, der Gerd Müller in dieser Liste ablöst, wird man in diesem Leben nicht mehr miterleben können. Umso beeindruckender bleibt die Leistung vom „Bomber der Nation“, wenn man neben den Toren für den FC Bayern München auch noch seine Leistungen und Torwerte in der Nationalmannschaft von Deutschland berücksichtigt.

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Alle Torschützenkönige in Italien

Wie sich die Verhältnisse doch ändern können. 36 Tore erzielte Gonzalo Higuain, der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison in Italiens Serie A. Damit erzielte er nicht weniger als fast zweieinhalb mal so viele Tore als Diego Maradona, der 1988 mit nur 15 Treffern für den SSC Neapel ebenfalls Torschützenkönig war. Auch Michel Platini traf 1983 gerade 16 mal ins gegnerische Tor und in jener Saison gelangen keinem anderen Spieler mehr Tore. In den tiefen 1980ern erfüllte die Serie A eben das Klischee von einer extrem defensiv orientierten Liga, in der kaum Tore fallen (man schaue sich nur die Ergebnisse von diesem Spieltag an).

Heutzutage ist das anders, wie auch schon der Wert des einzigen Deutschen, der in der Serie A Torschützenkönig wurde, demonstrierte. Oliver Bierhoff gewann diesen Titel 1998 mit 27 Treffern für Udinese Calcio.

Saison Torschützenkönig Mannschaft Tore
2018/2019 - -
2017/2018 Mauro Icardi
Ciro Immobile
Inter Mailand
Lazio Rom
29
29
2016/2017 Edin Dzeko AS Rom 29
2015/2016 Gonzalo Higuaín SSC Neapel 36
2014/2015 Mauro Icardi Inter 22
Luca Toni Hellas Verona 22
2013/2014 Ciro Immobile FC Turin 22
2012/2013 Edinson Cavani SSC Neapel 29
2011/2012 Zlatan Ibrahimovic AC Milan 28
2010/2011 Antonio Di Natale Udinese Calcio 28
2009/2010 Antonio Di Natale Udinese Calcio 29
2008/2009 Zlatan Ibrahimovic Inter 25
2007/2008 Alessandro Del Piero Juventus 21
2006/2007 Francesco Totti AS Rom 26
2005/2006 Luca Toni ACF Fiorentina 31
2004/2005 Cristiano Lucarelli AS Livorno 24
2003/2004 Andriy Shevchenko AC Milan 24
2002/2003 Christian Vieri Inter 24
2001/2002 David Trezeguet Juventus 24
Dario Hubner Piacenza Calcio 24
2000/2001 Hernán Crespo Lazio Rom 26
1999/2000 Andriy Shevchenko AC Milan 24
1998/1999 Amoroso Udinese Calcio 22
1997/1998 Oliver Bierhoff Udinese Calcio 27
1996/1997 Filippo Inzaghi Atalanta 24
1995/1996 Igor Protti FC Bari 1908 24
Giuseppe Signori Lazio Rom 24
1994/1995 Gabriel Batistuta ACF Fiorentina 26
1993/1994 Giuseppe Signori Lazio Rom 23
1992/1993 Giuseppe Signori Lazio Rom 26
1991/1992 Marco van Basten AC Milan 25
1990/1991 Gianluca Vialli Sampdoria 17
1989/1990 Marco van Basten AC Milan 19
1988/1989 Aldo Serena Inter 22
1987/1988 Diego Maradona SSC Neapel 15
1986/1987 Pietro Virdis AC Milan 17
1985/1986 Roberto Pruzzo AS Rom 19
1984/1985 Michel Platini Juventus 18
1983/1984 Michel Platini Juventus 20
1982/1983 Michel Platini Juventus 16
1981/1982 Roberto Pruzzo AS Rom 15
1980/1981 Roberto Pruzzo AS Rom 18
1979/1980 Roberto Bettega Juventus 16
1978/1979 Bruno Giordano Lazio Rom 19
1977/1978 Paolo Rossi Vicenza Calcio 24
1976/1977 Francesco Graziani FC Turin 21
1975/1976 Paolino Pulici FC Turin 21
1974/1975 Paolino Pulici FC Turin 18
1973/1974 Giorgio Chinaglia Lazio Rom 24
1972/1973 Paolino Pulici FC Turin 17
Giuseppe Savoldi Bologna FC 17
Gianni Rivera AC Milan 17
1971/1972 Roberto Boninsegna Inter 22
1970/1971 Roberto Boninsegna Inter 24
1969/1970 Luigi Riva Cagliari Calcio 21
1968/1969 Luigi Riva Cagliari Calcio 20
1967/1968 Pierino Prati AC Milan 15
1966/1967 Luigi Riva Cagliari Calcio 18
1965/1966 Vinicio Vicenza Calcio 25
1964/1965 Sandro Mazzola Inter 17
Alberto Orlando ACF Fiorentina 17
1963/1964 Harald Nielsen Bologna FC 21
1962/1963 Pedro Waldemar Manfredini AS Rom 19
Harald Nielsen Bologna FC 19
1961/1962 Aurelio Milani ACF Fiorentina 22
Altafini AC Milan 22
1960/1961 Sergio Brighenti Sampdoria 27
1959/1960 Omar Sivori Juventus 27
1958/1959 Antonio Angelillo Inter 33
1957/1958 John Charles Juventus 28
1956/1957 Da Costa AS Rom 22
1955/1956 Gino Pivatelli Bologna FC 29
1954/1955 Gunnar Nordahl AC Milan 27
1953/1954 Gunnar Nordahl AC Milan 23
1952/1953 Gunnar Nordahl AC Milan 26
1951/1952 John Hansen Juventus 30
1950/1951 Gunnar Nordahl AC Milan 34
1949/1950 Gunnar Nordahl AC Milan 35
1948/1949 Stefano Nyers Inter 26
1947/1948 Giampiero Boniperti Juventus 27
1946/1947 Mazzola Juventus 29
1942/1943 Silvio Piola Lazio Rom 21
1941/1942 Aldo Boffi AC Milan 22
1940/1941 Héctor Puricelli Bologna FC 22
1939/1940 Aldo Boffi AC Milan 24
1938/1939 Héctor Puricelli Bologna FC 19
Aldo Boffi AC Milan 19
1937/1938 Giuseppe Meazza Inter 20
1936/1937 Silvio Piola Lazio Rom 21
1935/1936 Giuseppe Meazza Inter 25
1934/1935 Enrico Guaita AS Rom 28
1933/1934 Felice Borel Juventus 32
1932/1933 Felice Borel Juventus 29
1931/1932 Pedro Petrone ACF Fiorentina 25
Angelo Schiavio Bologna FC 25
1930/1931 Rodolfo Volk AS Rom 29
1929/1930 Giuseppe Meazza Inter 31
1928/1929 Gino Rossetti FC Turin 36
1927/1928 Julio Libonatti FC Turin 35
1926/1927 Anton Powolny Inter 22
1925/1926 Ferenc Hirzer Juventus 35
1924/1925 Mario Magnozzi AS Livorno 19
1923/1924 Heinrich Schönfeld FC Turin 22

Ingesamt präsentiert sich diese Liste der Torschützenkönige in Italien durchaus als ein Who is Who im europäischen und teils auch im Weltfußball. Neben den bereits erwähnten Diego Maradona, Michel Platini und auch – immerhin Europameister – Oliver Bierhoff finden sich Namen wie Amoroso, Zlatan Ibrahimovic, Francesco Totti oder Filipo Inzaghi in der Liste. Aus früheren Jahren sind Legenden wie Giuseppe Meazza, der Schwede Gunnar Nordahl oder aus den 1960ern Luigi Riva in der Liste zu finden.

Wandel in der Spielweise in Italien

Während man zu Oliver Bierhoffs Zeiten diesem am liebsten noch einen Helm empfohlen hätte — schauen Sie hier — so häufig erzielte er Tore mit dem Kopf, nämlich beinahe ausschließlich, hat sich der Fußball auch in Italiens Serie A absolut gewandelt und Gonzalo Higuain, der mit 36 Treffern Gino Rossettis Rekord von 1929 (!) einstellte, war fast nur noch mit dem Fuß erfolgreich. Derart erfolgreich, dass er mittlerweile von Juventus vom SSC Neapel weggekauft wurde.

Absoluter Rekordhalter ist übrigens auch im stolzen Italien ein Ausländer. Gunnar Nordahl wurde als einziger 5x in der Serie A Torschützenkönig, in den Jahren 1950 bis 1955. Zum Vergleich: Gerd Müller wurde 7x Torschützenkönig der Bundesliga.

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Alle Gewinner des Goldenen Schuhs der UEFA

Von 1968 bis 1991 wurde der „Goldene Schuh“ an jenen Torschützen vergeben, der in einer der jeweils höchsten Liga der Länder der UEFA die meisten Tore erzielte. In dieser Zeit wurde die Ehrung durch die französische Zeitschrift france football vergeben.

Zwischen 1992 und 1996 wurde diese Ehrung dann nicht mehr vergeben, was zumindest jene fünf Spieler traurig stimmen dürfte, die sie in dieser Phase gewonnen hätten. Deutsche Spieler gewannen diese Wertung nur 2x, beide Male war es natürlich Gerd Müller, der europaweit die meisten Tore in einer der ersten Ligen erzielte. Aber auch ansonsten finden sich interessante Namen in dieser Liste, nicht immer waren es mit Siegern aus Rumänien, Zypern oder Österreich die absoluten Superstars des Fußballs, die am Ende einer Saison den Goldenen Schuh erhielten.

Saison Sieger Club Land Liga Tore
1967/68 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 42
1968/69 Petar Schekow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 36
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 38
1970/71 Josip Skoblar Olympique Marseille Frankreich Division 1 44

1971/72 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 40
1972/73 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 40
1973/74 Héctor Yazalde Sporting Lissabon Portugal Primeira Divisão 46
1974/75 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 33
1975/76 Sotiris Kaiafas OmoniaNikosia Zypern First Division 39
1976/77 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 47
1977/78 Hans Krankl Rapid Wien Österreich Bundesliga 41
1978/79 Kees Kist AZ Alkmaar Niederlande Eredivisie 34
1979/80 Erwin Vandenbergh Lierse SK Belgien Erste Division 39
1980/81 Georgi Slawkow Botew Plowdiw Bulgarien A Grupa 31
1981/82 Wim Kieft Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 32
1982/83 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 36
1983/84 Ian Rush FC Liverpool England First Division 32
1984/85 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 39
1985/86 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 37
1986/87 Rodion Camataru Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 44
Anton Polster FK Austria Wien Österreich Bundesliga 39
1987/88 Tanju Çolak Galatasaray Türkei 1. Lig 39
1988/89 Dorin Mateus Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 43
1989/90 Hugo Sánchez Real Madrid Spanien Primera División 38
Christo Stoitschkow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 38
1990/91 Darko Pancev Roter Stern Belgrad Jugoslawien Prva Liga 34

Interessant ist in dem Zusammenhang natürlich die Frage, welche von den vielen existierenden denn wohl die beste Liga der Welt ist oder in dem Falle zumindest die beste Liga Europas. Bei der Wertung des Goldenen Schuhs hat man es mit der Wiedereinführung dieser Ehrung so geregelt, dass die Ligen entsprechend ihrer Spielstärke einen Faktor zugewiesen erhalten, mit dem die Zahl der Tore eines Spielers multipliziert wird, um schließlich am Ende einen vergleichbaren Wert zu erhalten. So erhält beispielsweise die zypriotische Liga den Wert „1″, während die Primera Division mit dem Faktor „2″ in die Wertung eingeht. Seit der Wiedereinführung des „Goldenen Schuhs“ im Jahr 1997 sieht die Siegerliste wie folgt aus:

Saison Sieger Club Land Liga Tore Pkte
1996/97 Ronaldo FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
1997/98 Nikolaos Machlas Vitesse Arnheim Niederlande Eredivisie 34 68
1998/99 Mário Jardel FC Porto Portugal Primeira Divisão 36 72
1999/2000 Kevin Phillips AFC Sunderland England Premier League 30 60
2000/01 Henrik Larsson Celtic Glasgow Schottland Premier League 35 52,5
2001/02 Mário Jardel Sporting Lissabon Portugal Primeira Liga 42 63
2002/03 Roy Makaay Deportivo La Coruña Spanien Primera División 29 58
2003/04 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 30 60
2004/05 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 25 50
Diego Forlán FC Villarreal Spanien Primera División 25 50
2005/06 Luca Toni AC Florenz Italien Serie A 31 62
2006/07 Francesco Totti AS Rom Italien Serie A 26 52
2007/08 Cristiano Ronaldo Manchester United England Premier League 31 62
2008/09 Diego Forlán Atlético Madrid Spanien Primera División 32 64
2009/10 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
2010/11 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 40 80
2011/12 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 50 100
2012/13 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 46 92
2013/14 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 31 62
Luis Suárez FC Liverpool England Premier League 31 62
2014/15 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 48 96
2015/16 Luis Suarez FC Barcelona Uruguay La Liga 40 80
2016/17 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 37 74
2017/18 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 34 68
2018/19 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 36 72

Ein wenig erinnert das Ganze natürlich schon an die Vorgehensweise im US-Sport, wo man beispielsweise in der NBA alles nur Denkbare an Zahlen zusammensammelt und auch diese vergleichbar macht, Durchschnittswerte berechnet etc. pp. Das ist im Fußball zwar auch immer mehr in Mode, Preise verleiht man zum Glück aber immer noch nur für den besten Torschützen und eventuell für den besten Scorer oder den besten Vorlagengeber. Sowie natürlich auch eine Wertung für den besten Torhüter und den besten Fußballer allgemein, ohne Rücksicht auf die Zahl der Tore zu nehmen.

Bisher gewannen nur wenige Spieler diese Wertung mehr als ein Mal, in letzter Zeit häuft sich ein solches Ereignis allerdings. Hier also die Liste aller Spieler, die mehr als ein Mal den Goldenen Schuh Europas gewannen:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 4x
Gerd Müller 2x
Thierry Henry 2x
Diego Forlan 2x
Eusebio 2x
Mario Jardel 2x
Fernando Gomes 2x
Dudu Georgescu 2x
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Alle Italiener in der Bundesliga

Italien tritt im Rahmen des Confed-Cups gegen Spanien an, eine Partie mit minderer Qualität und minderem Spannungswert. 0:0 nach 120 Minuten. Nur etwas für die ganz hart Gesottenen unter den Taktikliebhabern, wie Stadioncheck richtig feststellt.

Da kann man sich (und seinen Twitter-Followern) schon mal die Frage stellen, welche originären Italiener überhaupt schon mal in der Bundesliga spielten, denn dem Autor fielen gerade mal Rizzitelli und Luca Toni ein.

Eine große Zahl an Antworten und auch eine durchaus deutlich größere Zahl an Italienern, die je in der 1. Bundesliga spielten, stellt sich dann heraus.

Hier die chronologische Liste im Überblick. Wer in Deutschland geboren wurde, aber (auch) einen italienischen Pass besitzt, zählt für diese Liste nicht.

Name Vereine Zeit S T
Ruggiero Rizzitelli FC Bayern München 1996-1998 45 12
Luca Toni FC Bayern München 2007-2010 60 38
Massimo Oddo FC Bayern München 2008-2009 18 0
Cristian Zaccardo VfL Wolfsburg 2008-2009 14 1
Andrea Barzagli VfL Wolfsburg 2008-2011 75 1
Cristian Molinaro VfB Stuttgart 2010- 71 0
Jacopo Sala Hamburger SV 2010- 21 1

Stand 29.6.2013.

Der erste Spieler mit italienischem Pass in der Bundesliga war zwar nicht Ruggiero Rizzitelli, sondern Raffael Tonelli, dieser wurde aber in Mülheim an der Ruhr geboren und wuchs hier auf, zählt also in diesem Sinne als „Fußballdeutscher“ und nicht als Italiener. Mauro Camoranesi ist gebürtiger Argentinier, entdeckte dann später wie so viele Südamerikaner im Fußball noch seine europäischen Wurzeln.

Aber ansonsten gilt natürlich: alles ohne Gewähr und weitere Namen sind immer willkommmen.

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Lucas versüßende Herdfolie

Passend zum vollen Bauch am Heiligen Abend zwei Anekdoten zum Thema Profifußballer und Essen in einem Beitrag:

Um Thomas Doll rankte sich die Legende, dass er während seiner Zeit bei Lazio Rom monatlich Restaurantrechnungen in vierstelliger (D-Mark) Höhe sammelte. Fit blieb er offenbar trotzdem. Ob das daran lag, dass man 1991 bis 1993 noch nicht ganz so viel laufen musste wie 2011, um im Fußball einen Schritt schneller als die besten der Welt zu sein, oder daran, dass er stets so gesundheitsbewusst bestellte, wenn er sich auswärts bekochen ließ, konnte noch nicht geklärt werden.

Wohl aber, dass es jemanden gibt, der ganz gewaltig in diese nicht kleinen Fußstapfen von Thomas Doll hereinschritt, als er seinerseits aus Italien kommend eine Zeit lang in Deutschland in der höchsten Liga Fußball spielte.

Luca Toni war Stammgast in Münchens Edel-Restaurants. Der Feinschmecker genoss das Leben in München in vollen Zügen — nur nicht in den eigenen Wänden: Den Einbauherd in seiner Wohnung benutzte er nicht einmal. Beim Auszug klebte noch die Schutzfolie am Gerät.

Ja, doch, da kommt Neid auf. Nicht mal drüber nachdenken, selbst zu kochen, ist einer der vielen Vorteile, die man als Profi genießt. Neben jenem, dass man jobbedingt so viel durch die Gegend läuft, dass das gute Essen nicht ansetzt.

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Ausnahmsweise trockener Humor

Man konnte sich bislang nicht vorstellen, dass es im Fußball gelungene Aprilscherze gibt. Von den Fußballern selbst ausgedacht und durchgeführt, soll das bedeuten.

Im Fußball ist schließlich immer der erste April.

Die berühmte Zahnpasta unter der Türklinke, Wasser auf Köpfe oder in Gesichter schütten, Torwände ansägen, auf dass sie beim nächsten Treffer auseinander bersten, das gehört zum zumindest aus Opfersicht harten Fußballalltag dazu wie das Training von 9.00 bis 10.30h, tagein, tagaus.

Umso erstaunlicher, dass der Guardian einen etwas länger zurückliegenden Aprilscherz unter Beteiligung von Fußballern ausgegraben hat, und dann auch noch in Deutschland, dem Land mit dem narkotisierten Sinn für Humor. Und der geht so:

Michel Platini, Werder Bremen und ein (west-)deutscher Fernsehsender verbreiteten die Nachricht, dass Michel Platini in der nächsten Saison bei Werder Bremen spielen werde.

Wie man sieht, ist der Sinn eines Aprilscherzes nicht, dass er amüsant ist, sondern dass die darin aufgestellten Behauptungen unwahr sind. Eine ganz andere Qualität also als Wasser in Gesichtern.

1985 war das. Mit Juventus habe er alles erreicht, ließ sich Platini zitieren. Juventus stand kurz vor einem Landesmeister-Halbfinale gegen Girondins Bordeaux.

Nicht klar wird aus der Meldung, ob das Folgende Teil des Scherzes war, oder ob die Bremer Spieler mit hereingelegt wurden, man würde aber auf Ersteres tippen

Werder’s players were shown toasting the transfer with champagne.

Nicht gelacht, sondern gestaunt hier. Abgelegt unter „Billige Lacher“, ist aber nicht so gemeint. Der Aprilscherz mit der portugiesischen Nationalmannschaft zur WM 1998 gefällt da schon eher.

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Alle Torschützenkönige des UEFA-Cups bzw. der Europa League

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/58 Norbert Eschmann Schweiz FC Lausanne-Sport 4
1955/58 Evaristo de Macedo Brasilien FC Barcelona 4
1955/58 Clifford Holton England Stadt London 4
1955/58 Justo Tejada Spanien FC Barcelona 4
1955/58 Peter Murphy England Birmingham City 4
1958/60 Borivoje Kostic Jugoslawien Stadt Belgrad 6
1960/61 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 12
1961/62 Waldo Brasilien FC Valencia 10
1962/63 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 7
1963/64 Waldo Brasilien FC Valencia 6
1964/65 Bobby Charlton England Manchester United 8
1964/65 Dennis Law Schottland Manchester United 8
1965/66 Timo Konietzka Deutschland TSV 1860 München 7
1965/66 Karl-Heinz Thielen Deutschland 1. FC Köln 7
1966/67 Florian Albert Ungarn Ferencvaros Budapest 8
1967/68 Peter Lorimer Schottland Leeds United 8
1968/69 Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Ferenc Bene Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Slobodan Santrac Jugoslawien OFK Belgrad 9
1969/70 Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 10
1970/71 Pietro Anastasi Italien Juventus 10
1971/72 Ludwig Bründl Deutschland Eintracht Braunschweig 10
1972/73 Jupp Heynckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 11
1972/73 Jan Jeuring Niederlande Twente Enschede 11
1973/74 Lex Schoenmaker Niederlande Feyenoord Rotterdam 9
1974/75 Jupp Henyckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 10
1975/76 Ruud Geels Niederlande Ajax Amsterdam 10
1976/77 Stanley Bowles England Queens Park Rangers 11
1977/78 Gerrie Deykers Niederlande PSV Eindhoven 8
1977/78 Raymondo Ponte Schweiz Grashopper-Club Zürich 8
1978/79 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach 9
1979/80 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1979/80 Harald Nickel Deutschland Eintracht Frankfurt 7
1980/81 John Wark Schottland Ipswich Town 14
1981/82 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 9
1982/83 Erwin Vandenbergh Belgien RSC Anderlecht 7
1982/83 Alain Giresse Frankreich Girondins Bordeaux 7
1983/84 Tibor Nyalisi Ungarn Austria Wien 9
1984/85 Garry Bannister England Queens Park Rangers 7
1984/85 Edin Bahtic Jugoslawien FK Sarajewo 7
1985/86 Klaus Allofs Deutschland 1. FC Köln 9
1986/87 Jari Rantanen Finnland IFK Göteborg 5
1986/87 Peter Houtman Niederlande FC Groningen 5
1986/87 Wim Kieft Niederlande Torino Calcio 5
1986/87 Paulinho Cascavel Portugal Vitoria Guimaraes 5
1987/88 Kenneth Brylle Dänmark FC Brügge 6
1987/88 Dimitrios Savarakos Griechenland Panathinaikos Athen 6
1988/89 Torsten Gütschow DDR Dynamo Dresden 7
1989/90 Falko Götz Deutschland 1. FC Köln 6
1989/90 Karl-Heinz Riedle Deutschland Werder Bremen 6
1990/91 Rudi Völler Deutschland AS Rom 10
1991/92 Dean Saunders Wales FC Liverpool 9
1992/93 Gerald Baticle Frankreich AJ Auxerre 8
1993/94 Dennis Bergkamp Niederlande Inter Mailand 8
1993/94 Edgar Schmitt Deutschland Karlsruher SC 8
1994/95 Ulf Kirsten Deutschland Bayer Leverkusen 10
1995/96 Jürgen Klinsmann Deutschland FC Bayern München 15
1996/97 Maurizio Ganz Italien Inter Mailand 8
1997/98 Stephane Guivarch Frankreich AJ Auxerre 7
1998/99 Enrico Chiesa Italien AC Parma 8
1999/00 Hakan Sükür Türkei Galatasaray Istanbul 10
1999/00 Darko Kovacevic Jugoslawien Juventus 10
2000/01 Dimitar Berbatov Bulgarien ZSKA Sofia 7
2000/01 Juan Antonio Pérez Alonso Spanien Rayo Vallecano 7
2001/02 Pierre van Hooijdonk Niederlande Feyenoord Rotterdam 8
2002/03 Derlei Brasilien FC Porto 12
2003/04 Sonny Anderson Brasilien FC Villareal 6
2003/04 Didier Drogba Elfenbeinküste Olympique Marseille 6
2003/04 Mateja Kezman Serbien und Montenegro PSV Eindhoven 6
2003/04 Alan Shearer England Newcastle United 6
2004/05 Alan Shearer England Newcastle United 11
2005/06 Matias Delgado Argentinien FC Basel 7
2006/07 Walter Pandiani Uruguay Espanyol Barcelona 11
2007/08 Pavel Pogebnyak Russland Zenit St. Petersburg 10
2007/08 Luca Toni Italien FC Bayern München 10
2008/09 Vagner Love Brasilien ZSKA Moskau 11
2009/10 Oscar Cardozo Paraguay Benfica Lissabon 9
2009/10 Claudio Pizarro Peru Werder Bremen 9
2010/11 Radamel Falcao Brasilien FC Porto 17
2011/12 Radamel Falcao Brasilien Atlético Madrid 12
2012/13 Libor Kozak Tschechien Lazio Rom 8
2013/14 Jonatan Soriano Spanien FC Salzburg 8
2014/15 Alan
Romelu Lukaku
Brasilien
Belgien
FC Salzburg
FC Everton
8
8
2015/16 Aritz Aduriz Spanien Athletic Bilbao 10
2016/17 Guiliano
Edin Dzeko
Brasilien
Bosnien
Zenit St. Petersburg
AS Rom
8
8
2017/18 Aritz Aduriz
Ciro Immobile
Spanien
Italien
Athletic Bilbao
Lazio Rom
8
8
2018/19 Olivier Giroud Frankreich FC Chelsea 11
2019/20 - - - -
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Scorerliste der Bundesliga pro Saison

Jahr Spieler Punkte
1988/1989 Roland Wohlfarth 23
Uwe Bein 22
Thomas Allofs 21
Jürgen Klinsmann 21
Fritz Walter 21
1989/1990 Andreas Möller 24
Jörn Andersen 22
Uwe Bein 20
Stefan Kuntz 20
1990/1991 Roland Wohlfarth 28
Jan Furtok 26
Andreas Möller 24
1991/1992 Stephane Chapuisat 30
Marcus Marin 26
Fritz Walter 26
1992/1993 Andreas Thom 27
Anthony Yeboah 26
Ulf Kirsten 25
1993/1994 Stephane Chapuisat 26
Marek Lesniak 24
Anthony Yeboah 24
1994/1995 Mario Basler 32
Rudi Völler 29
Rodolfo Esteban Cardoso 28
1995/1996 Giovane Elber 26
Harald Spörl 22
Andreas Möller 21
1996/1997 Fredi Bobic 30
Giovane Elber 28
Dariusz Wosz 26
1997/1998 Ulf Kirsten 27
Krassimir Balakov 25
Thomas Häßler 24
Olaf Marschall 24
1998/1999 Michael Preetz 29
Carsten Jancker 22
Ulf Kirsten 21
Oliver Neuville 21
1999/2000 Martin Max 23
Ailton 22
Ulf Kirsten 20
Markus Weissenberger 20
2000/2001 Ebbe Sand 32
Sergej Barbarez 27
Claudio Pizarro 26
2001/2002 Marcio Amoroso 27
Michael Ballack 25
Martin Max 23
2002/2003 Giovane Elber 27
Ailton 26
Thomas Christiansen 25
Marcelinho 25
2003/2004 Ailton 37
Martin Max 28
Franca 27
Roy Makaay 27
2004/2005 Roy Makaay 36
Marcelinho 31
Marek Mintal 30
2005/2006 Miroslav Klose 39
Dimitar Berbatov 31
Marcelinho 24
2006/2007 Miroslav Klose 28
Diego 27
Kevin Kuranyi 26
2007/2008 Luca Toni 31
Diego 24
Markus Rosenberg 23
2008/2009 Grafite 39
Edin Dzeko 36
Mario Gomez 32
2009/2010 Edin Dzeko 32
Stefan Kießling 28
Kevin Kuranyi 26
2010/2011 Mario Gomez 33
Thomas Müller 25
Franck Ribery 24
2011/2012 Klaas Jan Huntelaar 42
Robert Lewandowski 32
Franck Ribéry 32
2012/2013 Stefan Kießling 35
Robert Lewandowski 31
Thomas Müller 25
2013/2014 Robert Lewandowski 31
Marco Reus 30
Roberto Firmino 27
2014/2015 Stefan Kießling 35
Robert Lewandowski 31
Thomas Müller 25
2014/2015 Kevin de Bruyne 31
Thomas Müller 28
Arjen Robben 25
2015/2016 Robert Lewandowski 34
Pierre-Emerick Aubameyang 31
Henrikh Mhkitaryan 31
2016/2017 Robert Lewandowski 38
Pierre-Emerick Aubameyang 33
Emil Forsberg 30
2017/2018 Robert Lewandowski 34
Thomas Müller 24
Mark Uth 23
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fern Fernsehen sehen

Jedem, der ins Ausland wechselt, egal, aus welchen Gründen, kann man nur eins empfehlen. Um Gottes Willen kein Radio- oder Fernseh-Programm aus der Heimat anschaffen. Man wird nicht über die Bruchstücke, für die Luca Toni und Franck Ribéry bekannt („Ein Wasser, bitte! (Hahaha!)“) sind, hinauskommen. Was macht also der so extrem multikulturelle David („Dävid!“) Odonkor, nachdem er ins Ausland gewechselt ist?

Wir erfahren es bei seiner Antwort darauf, was man bei Betis Sevilla tue, um sich gegen die Ansteckung mit der Schweinegrippe zu schützen, welches, na klar, nichts Neues für Odonkor war:

Aber das kannte ich alles schon aus dem deutschen Fernsehen. Das schaue ich auch hier.

Womit auch klar wäre, wie er zu dieser zweiten Aussage — der Journalist glaubt noch, es sei wegen Schweinegrippe, Abstiegsgefahr oder Nicht-Stammplatz am Anfang problematisch gewesen — kam:

Überlegen Sie da nicht zurückzukehren?

Am Anfang hat man sich Gedanken gemacht, jetzt nicht mehr. Meine Familie und ich genießen jeden Tag in Sevilla.

Am Anfang, ganz am Anfang, da funktionierte nämlich das deutsche Fernsehen noch nicht, weil der Techniker auf sich warten ließ. Da war es ein bisschen schwieriger, mit dem Verstehen, mit dem Einleben. Seit das deutsche Fernsehen funktioniert, ist alles gut, warum sollte man da weggehen? Das bisschen Schweinegrippe bringt uns doch nicht um. Kerner, Sportschau, Marienhof, Lindenstraße, alles da.

Man könnte es selbst auf dem Mond ganz gut aushalten, Hauptsache, das deutsche Fernsehen funktioniert.

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Luca Wildbach-Toni: Druckausgleich

Das muss jetzt noch schnell raus, bevor sich niemand mehr an den Luca-Toni erinnert, oder vielleicht gerade noch so wie an den Ruggiero Rizzitelli. Der Wildbach-Toni erklärt genau, was es alles auf sich hat mit den Riten und Gewohnheiten da unten im größten alpenländischen Fußballverein. Ganz einverstanden ist der Wildbach-Toni nicht und wir kommen nicht umhin, festzustellen, dass er hie und da nicht komplett falsch liegt.

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Alle Torschützenkönige der Bundesliga

Jahr Spieler Club Tore
1963/64 Uwe Seeler Hamburger SV 30
1964/65 Rudolf Brunnenmeier TSV 1860 München 24
1965/66 Lothar Emmerich Borussia Dortmund 31
1966/67 Lothar Emmerich Borussia Dortmund 28
1966/67 Gerd Müller FC Bayern München 28
1967/68 Hannes Löhr 1. FC Köln 27
1968/69 Gerd Müller FC Bayern München 30
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München 38
1970/71 Lothar Kobluhn Rot-Weiß Oberhausen 24
1971/72 Gerd Müller FC Bayern München 40
1972/73 Gerd Müller FC Bayern München 36
1973/74 Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 30
1973/74 Gerd Müller FC Bayern München 30
1974/75 Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 27
1975/76 Klaus Fischer FC Schalke 04 29
1976/77 Dieter Müller 1. FC Köln 34
1977/78 Dieter Müller 1. FC Köln 24
1977/78 Gerd Müller FC Bayern München 24
1978/79 Klaus Allofs Fortuna Düsseldorf 22
1979/80 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 26
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 29
1981/82 Horst Hrubesch Hamburger SV 27
1982/83 Rudi Völler Werder Bremen 23
1983/84 Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München 26
1984/85 Klaus Allofs 1. FC Köln 26
1985/86 Stefan Kuntz VfL Bochum 22
1986/87 Uwe Rahn Borussia Mönchengladbach 24
1987/88 Jürgen Klinsmann VfB Stuttgart 19
1988/89 Thomas Allofs 1. FC Köln 17
1988/89 Roland Wohlfarth FC Bayern München 17
1989/90 Jørn Andersen Eintracht Frankfurt 18
1990/91 Roland Wohlfarth FC Bayern München 21
1991/92 Fritz Walter VfB Stuttgart 22
1992/93 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 20
1992/93 Anthony Yeboah Eintracht Frankfurt 20
1993/94 Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern 18
1993/94 Anthony Yeboah Eintracht Frankfurt 18
1994/95 Mario Basler Werder Bremen 20
1994/95 Heiko Herrlich Borussia Mönchengladbach 20
1995/96 Fredi Bobic VfB Stuttgart 17
1996/97 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 22
1997/98 Ulf Kirsten Bayer 04 Leverkusen 22
1998/99 Michael Preetz Hertha BSC 23
1999/00 Martin Max TSV 1860 München 19
2000/01 Sergej Barbarez Hamburger SV 22
2000/01 Ebbe Sand FC Schalke 04 22
2001/02 Márcio Amoroso Borussia Dortmund 18
2001/02 Martin Max TSV 1860 München 18
2002/03 Thomas Christiansen VfL Bochum 21
2002/03 Giovane Élber FC Bayern München 21
2003/04 Aílton Werder Bremen 28
2004/05 Marek Mintál 1. FC Nürnberg 24
2005/06 Miroslav Klose Werder Bremen 25
2006/07 Theofanis Gekas VfL Bochum 20
2007/08 Luca Toni FC Bayern München 24
2008/09 Grafite VfL Wolfsburg 28
2009/10 Edin Dzeko VfL Wolfsburg 22
2010/11 Mario Gomez FC Bayern München 28
2011/12 Klaas Jan Huntelaar FC Schalke 04 29
2012/13 Stefan Kießling Bayer Leverkusen 25
2013/14 Robert Lewandowski Borussia Dortmund 20
2014/15 Alexander Meier Eintracht Frankfurt 19
2015/16 Robert Lewandowski FC Bayern München 30
2016/17 Pierre-Emerick Aubameyang Borussia Dortmund 31
2017/18 Robert Lewandowski FC Bayern München 30
2018/19 Robert Lewandowski FC Bayern München 22
2019/20 Robert Lewandowski FC Bayern München 34
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„Der macht zu viel Fisimatenten“ — ARD Sportschau extra zur Entlassung von Jürgen Klinsmann bei Bayern

Update: Nachdem ich das Video fand, ist das Transkript jetzt wortgetreu.

Aufgrund der Schwere der Ereignisse des heutigen Tages konnte das ARD nicht anders, als eine Sportschau Extra ins Programm aufzunehmen, direkt im Anschluss an die Tagesschau. Überraschenderweiste heißt der Gast Gerhard Dellings Helmut Markwort, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern, ein Fußballexperte, wie er gerade vom EM-Public-Viewing kommen könnte. Oder aus seinem eigenen Wohnzimmer, als er sich gerade über eine Niederlage seines Clubs geärgert hat.

Vorspiel in der Tagesschau: Kleiner Einspieler, wie Jupp Heynckes schon vor Ort ist, um die „Begebenheiten“ zu inspizieren. Uli Hoeneß von der Pressekonferenz: „Wir haben noch 5 Spiele zu laufen.“ Klinsmann fuhr wortlos vom Gelände, war angeblich von der Entscheidung überrascht. Klinsmann bedankt sich bei Fans und Wem-sonst-noch auf der Webseite des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge wird auch noch kurz zitiert.

Nach dem kurzen Schwenk zum Wetter dann also die ARD Sportschau extra:

Gerhard Delling: Guten Abend meine Damen und Herren, zu dieser Extra-Ausgabe der Sportschau anlässlich der heutigen Ereignisse beim deutschen Rekordmeister Bayern München. Dort ist das sehr ambitionierte Modell Jürgen Klinsmann mit dem heutigen Rauswurf endgültig gescheitert, obwohl gerade der ehemalige Nationaltrainer und -spieler selbst noch vor wenigen Tagen betont herausgearbeitet hat, dass er eigentlich schon am Kader für die nächste Saison arbeitet. Trotzdem kam für viele der heutige Schritt alles andere als überraschend.

Einspieler mit diversen Stimmen zur Entlassung:

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