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Schlagwort: Nationalmannschaft

Nationalmannschaft der Blogger

Wir haben ja alle immer davon geträumt, es einmal nach ganz oben zu schaffen und bei einem großen Turnier mitzuspielen. Dafür müsste man in Deutschland allerdings knapp 6 Millionen andere Fußballer hinter sich lassen in Bezug auf Leistung, Ehrgeiz, charakterliche Eignung etc. pp.

Das gelingt den wenigsten, meistens ungefähr 23 Menschen pro Turnier, was eine ziemlich magere Quote ist: 23 von 6 Millionen sind so wenig, dass man fast schon besser Lotto spielen könnte.

Da diese Idee bzw. der Wunsch, an einem solchen Turnier teilzunehmen, weit verbreitet ist, und es ebenso weit verbreitet ist, es auf normalem Wege nicht zu schaffen, gibt es mittlerweile die Nationalmannschaft der Behinderten, die Nationalmannschaft der Köche, des Bundestags, der Künstler, der Literaten, der Journalisten und wie uns die Süddeutsche heute erzählt auch die Nationalmannschaft der Bürgermeister. Man sollte wohl eher jene Branchen aufzählen, die noch keine eigene Nationalmannschaft auf die Beine gestellt haben.

Da wir gerne mitspielen wollen würden, rufen wir heute die Nationalmannschaft der Blogger aus. Auch wenn ich kein Blogger bin, sondern irgendwas nicht näher definiertes Ähnliches, würde ich da gerne mitspielen. Jetzt bräuchten wir nur noch Gegner, möglichst so wenige, dass wir nicht erst noch durch eine Qualifikation müssten und trotzdem an einer EM spielen könnten.

Der dort interviewte Bürgermeister hat übrigens mit seinen 48 Lenzen schon 21 Tore in dieser Saison erzielt: in der Kreisliga A für den TuS Ober-/Unterhausen. Romario-eske oder, wer es lieber britisch mag, Sheringham-eske Zahlen. Ob es für den EM-Titel der Bürgermeister reicht, erfahren wir erst in Kürze, bis dahin sollten wir schon mal eine Aufstellung basteln.

Bewerbungen bitte entweder im Kummerkasten oder hier in den Kommentaren.

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Nicht mal 30 Minuten

An anderer Stelle wurde hier schon erwähnt, dass man als Fußballspieler seine Technik und was man sonst noch vorgibt, zu beherrschen, ständig trainieren muss. Ich möchte nicht als Frauenfußballhasser missverstanden werden, aber wenn man dieses Portrait des Arbeitstages von Bundestrainerin Silvia Neid liest, darf man sich nicht wundern, wieso es bei so vielen schon bei der Ballannahme hapert.

Um 10.30 Uhr fahren wir mit dem Bus in das Stadion in Volendam, in dem abends das Spiel stattfinden wird. Dort liegt Kunstrasen, das ist ungewohnter Untergrund für uns. Ich lasse die Mannschaft fünf gegen zwei spielen.

Gegen 11 Uhr geht es zurück ins Hotel zur Spielbesprechung. Wir reden über Taktik und Standardsituationen. Das dauert nie länger als 20 Minuten, weil sonst die Konzentration im Team nachlässt. Videoanalysen haben wir schon am Tag zuvor gemacht.

(Kursivstellung von mir.)

Keine 30 Minuten Fußballspielen, aber auch keine 30 Minuten Taktikbesprechung. Okay, das ist der Spieltag, man darf davon ausgehen, dass tatsächlich die Hauptarbeit schon vorher gemacht wurde und vielleicht gibt dieser Beitrag auch einfach ein falsches Bild, dann muss sich Silvia Neid aber fragen lassen, mit welcher Naivität sie ausgerechnet ein solches Portrait von ihrem Arbeitstag zu veröffentlichen erlaubte. Offensichtlich mit großer.

Außerdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Norbert Galeske, seines Zeichens der Kommentator für Frauenfußball im Fernsehen, ständig so spricht, als spräche er mit Kindern — und als seien die, über die er berichtet, ebenfalls Kinder, denen man eben nachsehen müsse, dass die Motorik noch nicht so ausgefeilt ist wie bei Erwachsenen. Da freut man sich schon mal darüber, dass eine Frau „aus über 25 Metern“ aufs Tor schießt oder darüber, dass „viele, viele Zuschauer“ schon im Stadion seien. Entschuldigung, aber ich bin nicht mehr 12, man muss mit mir nicht reden wie mit einem Kind, um das Wort „Doofen“ zu vermeiden.

Frauenfußball ist eine ernstzunehmende Veranstaltung, genauso wie es Siebenkampf der Frauen, Hürdenlauf oder Handball ist. Warum redet der zuständige Kommentator dann in einer Weise, die genau das Gegenteil vermittelt? Und warum passt der Artikel über Silvia Neids Arbeitstag zu diesem Gegenteil wiederum haargenau?

Man wird den Eindruck nicht los, dass es bei diesen Länderspiel-Treffen hauptsächlich ums Fressen geht.

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Gastfreundschaft fehlinterpretiert

Summierte EM-Gastgeber-Testspiele — Deutschland 0:7

Womöglich nimmt die Ukraine jetzt doch Abstand davon, kurz vor der EM 2012 gegen Deutschland zu testen. Polen hat wegen Odonkors Flanke und Neuvilles Tor ohnehin schon vorzeitig abgewunken. Verständlich. Wer will sich schon so die Laune verderben lassen, wie es die Österreich und der Schweiz in den letzten Wochen taten? Niemand. (Rhetorische Fragen bedürfen keiner Antwort, das weiß aber im Internet niemand, deshalb hab ich sie noch mal hingeschrieben. Ein letztes Mal.)

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Der Mann mit der Bürste hört auf

Natürlich sei man sich bewusst, dass man nicht für jeden ehemaligen Nationalspieler, der seine Karriere beendet, eine Ausnahme machen könne. In diesem Falle jedoch lägen die Argumente auf der Hand: All jenen, die wirklich schlecht Fußball spielen können, sei er ein leuchtendes Vorbild gewesen, dass man es auch mit wenig Technik und wenig Körperkraft bis in die Nationalmannschaft schaffen könne. Und, Hand aufs Herz, die meisten, die hierzulande Fußball spielen, haben doch wirklich eine miserable Technik und laufen nur in so komischen Trikots einem Ball hinterher, weil man sich da im Gegensatz zu Tennis oder Volleyball nicht so oft blamieren muss, weil man überhaupt kein Ballgefühl besitzt.

Unvergessen seien auch seine Verdienste um den Finaleinzug bei der WM 2002: Hätte er sich nicht rechtzeitig eine Gelb-Rote Karte genommen und das Spielfeld verlassen, hätte man womöglich gar nicht mit 2:0 gegen Kamerun gewonnen und wäre schon in der Vorrunde ausgeschieden.

(Absolut klickenswerte Impression von Carsten Ramelow bei seiner Tätigkeit.)

Was ihn außerdem noch für ein Abschiedsspiel qualifiziert: Er nahm ganz im Stile Robbie Williams eine CD mit dem Titel „Sing When You‘re Winning“ auf, welche alleine schon dafür sorgen würde, dass das Stadion bei einem solchen Spiel voll seie. Und mit seiner frühen Entscheidung, Berlin zu verlassen, habe er zudem politisches und soziales Geschick bewiesen und all jenen Leverkusenern, die weiterhin unter grauem Himmel neben dem Bayerkreuz vegetieren, bewiesen, dass ihre Stadt vielleicht doch lebenswert ist. Zumindest wenn das Gehalt stimmt.

Mit den Worten „Intimhygiene ist für mich kein Tabu-Thema.“ beschließt der Mann mit der Binde seine Karriere und will sich nun voll auf seinen Job als Dusch-WC-Botschafter konzentrieren.

Zum Thema heißt es weiterhin, es werde auch in Zukunft keine Ausnahmen bei den Abschiedsspielen geben, nur vielleicht, und wenn, dann eben als Ausnahme. Mögliche Kandidaten für weitere Ausnahmen nach unserem Blondschopf mit der Stahlschiene in der Wirbelsäule nannte der DFB-Präsident auch schon: Zoltan Sebescen und Günter Herrmann.

Inspiriert vom Indirekten Freistoß.

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Tim Wiese zur EM!

Solche Fehler macht man nur einmal im Jahr. Mit Tim Wiese könnte also bei der EM gar nichts mehr schief gehen. Schade nur, dass er menschlich nicht ins Nationalteam passt. So muss er trotz zu seiner kommenden fehlerfreien Phase von nicht unter acht Monaten am Tag der Verkündung des Kaders auf der Zugspitze vergeblich darauf warten, dass sein Name fällt.

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Das Lächeln der Mona Lisamoah

Wir sehen drei Nationalspieler, teilweise Ex-, teilweise nicht. Zwei von dreien lachen, doch der, der nicht lacht, ist noch aktueller, während der, der am überzeugendsten lacht, zur Zeit Ex- ist.

Bastian Schweinsteiger, vom Kolumnisten-Beckenbauer-Double zuletzt hart kritisiert, lacht scheinbar aus dem Bild heraus. Lacht er überhaupt? Lacht er vielleicht den Fragenden, den Fotografen aus? Gab es vorher eine böse, eine naive Frage? Ist ihm gar jemand auf den Fuß getreten? Wenn es kein Lachen ist, ist es dann die Reaktion des Wahnsinns, in den einen ständige Beckenbauer’sche Tiraden zwangsläufig irgendwann treiben müssen? (Schweinsteiger ist seit 10 Jahren beim FC Bayern.)

[photopress:bastian_schweinsteiger_gerald_asamoah_timo_hildebrand.jpg,full,centered]

Warum lacht Gerald Asamoah wie ein Honigkuchenpferd? Ist es vielleicht sein ganz normaler, eigentlich neutraler Gesichtsausdruck? Ist der Afrikaner so? Liest er keine Zeitung, zu viel Zeitung? Ist er wirklich so geschmeidig, wie sein Lachen verspricht? Interessiert es ihn gar nicht, ob er noch Nationalmannschaft spielt? Und warum lacht Patrick Owomoyela viel weniger, wenn auch nicht auf diesem Bild?

Warum lacht Timo Hildebrand nicht? Weil Torhüter einen an der Klatsche haben? Weil ihm die Freundin weggelaufen ist? Wegen Jens Lehmann? Jogi Löw? Geld mal wieder knapp? Zu viel youtube mit eigenen Fehlern geschaut? Hat er eine Ahnung, dass da doch noch was mit Oliver Kahn im Busch sein könnte?

Wir wissen es nicht, aber gerade das macht Fußball ja so spannend.

Originalfoto mit irgendwie gearteter Genehmigung von Daily Ivy, der sich wiederum bei dem ursprünglichen Aussteller bedient hatte, bzw. auch nicht. Fotos also von Daily Ivy, aber nur die Fotos von den Fotos. Herrgottsakra.

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Der gallische Hahn jetzt in Nike

[photopress:fff.jpg,full,alignright] Frankreichs Nationalmannschaft (dass wir hier über Fußball reden, ist wohl klar) hat den Ausrüster gewechselt. Obwohl adidas den zweifachen Europameister Frankreich seit 1972 mit Kleidung und Schuhen in den drei Streifen ausrüstet, ging der französische Verband nun von der Fahne: 42 Millionen Euro zahlt Nike jährlich. Zum Vergleich: Deutschland bekommt 25 Millionen im Jahr von adidas, Nike hatte 50 Millionen pro Jahr geboten.

Wenn man sich das deutsche Auswärtstrikot für die EM anschaut, könnte man der Idee anheim fallen, dass sich ein Wechsel aus ästhetischen Gründen auch für die hiesige Nationalauswahl lohnen konnte. Ansonsten müssen wir festhalten: den Kindern in Pakistan ist egal, ob sie für adidas oder für Nike schuften und den zig Millionen, die die Trikots einer Nationalmannschaft oder eines Klubs kaufen, ist auch egal, was draufsteht. Insofern ist das hier jetzt unter „Randnotiz“ abzulegen und keinesfalls unter „für Nostalgiker tragische Entwicklung“ oder unter „was früher blau war, darf niemals rot sein“.

Platini 1984 in Nike wäre dennoch unvorstellbar gewesen, für Nostalgiker jedenfalls.

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Fußball ist ein Spiel der Spieler (nicht der Trainer)

Na, da kann ich ja einpacken hier.

Während alle Welt nach Green Bay blickte, um die Packers dort unformidabel ausscheiden zu sehen, während allesaussersport dann später doch weg von Cover-It-Live (oder so) wieder auf Handbetrieb umstellte, klärt uns Jürgen Klinsmann im Interview bei der ZEIT darüber auf, warum Fußball in den USA noch nicht wirklich angekommen ist:

Bei Basketball, American Football und Baseball handelt es sich, wie die Amerikaner sagen, um coaches games, um Mannschaftsspiele, die wesentlich durch das Eingreifen des Trainers von außen bestimmt werden. Fußball hingegen ist ein klassisches players game, ein Spiel, das von den Spielern bestimmt wird. Die Amerikaner versuchen immer noch, Fußball zu spielen, als sei es ein coaches game. Dadurch entsteht eine irrsinnige Hektik, weil permanent alle Trainer von außen auf die Spieler einreden. Das ist einer der Gründe, warum der Fußball, so wie wir ihn kennen, in Amerika eigentlich noch gar nicht angekommen ist.

Soso, ein Spielers Spiel ist Fußball also. Und die Trainer haben — während des Spiels — nicht so viel zu melden. Das könnte man durchaus ändern, wenn man denn wollte, dafür müsste man aber a) mehr trainieren und b) intelligentere (im Sinne des Spiels) Spieler zur Verfügung haben. Das wird es in Deutschland so lange nicht geben, wie beim Einkauf eines Spielers immer noch auf die bei Arsenal und Manchester United längst gang und gäbe seienden Intelligenz- und sonstigen Persönlichkeitstests verzichtet wird.

Andererseits ist auch Walerij Lobanowksyi mit Dynamo Kiew und der sowjetischen Nationalmannschaft nicht gänzlich erfolglos gewesen, sich bewegt oder gar gesprochen hat er während eines Spiels aber nie, weshalb auch erst drei Wochen nach seinem Tod auffiel, dass er gar nicht mehr lebt.

Die meisten der Fußballliebhaber sind sich einer solchen Unterscheidung überhaupt nicht bewusst, im Zweifelsfalle, hätten sie die Wahl, votierten sie wohl ohnehin dafür, Fußball ein Spielers Spiel sein zu lassen. Ich als Trainer muss und möchte dem widersprechen: Würde nur endlich eine verdammte originelle Freistoß- oder Eckstoßvariante dauerhaft zu Erfolg führen, sofort wären alle der Meinung, dass ein Trainers Spiel irgendwie doch schöner ist, denn Erfolg, darum geht es ja letztlich allen, die zuschauen und sich identifizieren, macht sexy.

Sobald sie dann wieder selbst spielen, möchten sie natürlich gerne zurück zum Spielers Spiel, damit sie ihren Spieltrieb ausleben können und auf keinen Fall in so etwas wie vorgefertigte Spielzüge gepresst werden.

U. a. deshalb bin ich auch Trainer und viel weniger Spieler: Weil ich diese infantile Verspieltheit innerhalb eines Systems, in dem man durch festgelegte Muster mit viel größerer Wahrscheinlichkeit zu Erfolg käme, hasse. Hass ist übrigens das andere Ende der Dimension „Liebe“. Das Gegenteil zu Liebe schimpft sich Gleichgültigkeit.

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Zahl der Woche – Folge XX

14.400 Karten für die EM-Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft gehen heute in den freien Verkauf.

14.400 geteilt durch 82 Millionen macht ungefähr 0,000175, wobei man noch berücksichtigen muss, dass jeder, der schließlich auserwählt wird, bis zu vier Karten bestellen darf. Teilen wir die 0,000175 noch einmal durch vier und wir sind bei 0,0000435.

Eine beeindruckend kleine Zahl.

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Berti, wir danken Dir (Folge soundso)

Ausnahmsweise sind wir Berti Vogts, der ja so viel für den deutschen Fußball geleistet hat, aufrichtig dankbar, denn heute zitieren wir aus dem Wikipedia-Eintrag über Urs Siegenthaler.

„Siegenthaler übernahm die Aufgabe, die Jürgen Klinsmann und Joachim Löw eigentlich für Berti Vogts vorgesehen hatten.“

Ganz blind ist Berti zwar nicht, aber —

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The last laugh is on you, Andy

Glaubte man doch, dass Engländer per Mentalität, Fluch oder einfach nur Pech Probleme mit Elfmetern hätten, so hat Peter Shilton zumindest ein Mal Glück gehabt. Dies hier 1:1 (o. V.) aus dem Guardian:

„Against which player did Peter Shilton make his only penalty save for England? It’s got me stumped,“ admitted Carl Hollingworth in 2000. Shilton’s only penalty success in an England shirt came when he saved a spot-kick from Andreas Brehme of West Germany in a 1985 3-0 victory in Mexico City. Sadly, Brehme had the last laugh, pelting one past the spring-haired custodian in some match or other in Turin five years later. And a few days after that, Brehme became the first man to settle a World Cup final from the spot. Ah well.

Weiß eigentlich sonst noch jemand von verschossenen Elfmetern der Nationalmannschaft (außer Uli Stielike 1982 und Uli Hoeneß 1976) zu berichten? Ad hoc fällt keiner aus den letzten drei Jahrzehnten ein.

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Entwaffnend gute Frage

Es gibt keinen aktuellen Anlass, davon zu berichten. Es kam nur gerade in den Sinn, wie herrlich entwaffnend Kevin Kuranyi nach seinem Comeback in der Nationalelf sagte, dass er viel gelernt habe durch die Nichtnominierung für die WM.

Auf die Rückfrage, was er denn genau gelernt habe, antwortete er verschmitzt grinsend: „Gute Frage.“

Wünschenswert wäre, dass all die vor sich hin palavernden Gurus auch mal so ehrlich antworteten, wenn sie zu einem Fußballthema befragt werden. Am besten sollte man gar nicht mehr über Fußball sprechen, so lange man keine weiteren Erkenntnisse Loy’scher Qualität gewonnen hat.

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Christoph Metzelder auf dem Güterbahnhof?

Während sich alle Welt, nicht nur die WELT, aber auch, fragt, ob denn ein Torhüter, der kein Stammspieler ist, überhaupt in der Nationalmannschaft das Tor hüten dürfe, hat Christoph Metzelder seit dem 11. Spieltag keinen Einsatz mehr für Real Madrid absolviert. Dennoch fragt sich niemand und schreibt auch niemand darüber, ob denn ein Innenverteidiger, der kein Stammspieler ist, in der Nationalmannschaft das Innere verteidigen dürfe.

Wir sagen: gut so.

Der Einfluss von Spielpraxis ist ähnlich überbewertet wie Christoph Metzelder selbst.

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