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Kategorie: Äh-ßerungen

„Gut, äh…“ und wer’s gesagt hat

Kindermund tut Wahrheit kund

Philipp Lahm nach dem gestrigen Sieg gegen England.

„Es ist immer schön in England zu gewinnen.“

Und weil er sich mit genau diesem Thema so gut auskennt, darf er in dem Fall auch so überzeugend aus dem Nähkästchen plaudern.

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Doll’sche Bonmots

So langsam wird klar, wie Thomas Doll den HSV derart ruinieren konnte. Er hat da etwas Grundlegendes falsch verstanden. Im Radio beendet Thomas Doll gerade ein Interview mit den Worten:

„In den letzten beiden Spielen 7 Gegentore, das ist natürlich viel zu wenig.“

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Neues aus der Rubrik „Psychosomatisch Verbrämtes“

Ich will unbedingt hier weg. Der FC Vooligan hat 14 Millionen für mich geboten, doch die Macher von trainer-baade.de wollen mich nicht weglassen. Ich will unbedingt zu vooligan.de, wenn man mich nicht wegließe, „hätte ich Schmerzen“.

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Dop 4

Wie die Zeit schreibt, freut sich Matthäus auf die

„Dop 4″

Ich fühle mich ein wenig beruhigt, dass ich nicht der Einzige bin, der solche Gelegenheiten zu kleinen Flachpässen nicht auslassen kann.

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Ribbeck, ran und die Richtmikrofone

Frei nach der Melodie von „Robbie, Tobbie und das Fliwatüt“.

Ganz so tagesaktuell geht es hier ohnehin nicht zu, ein bisschen Rückblick kann auch nicht schaden. Da bleibt natürlich die Frage: Was macht eigentlich Ihr Handicap, Herr Ribbeck? Um genauer zu sein, müsste man sagen: „Was machte damals eigentlich Ihr Handicap, 1998, als Sie Berti Vogts beerbten?“ Er beantwortet es uns in oben verlinktem Interview.

Man hat es noch im Bein, wie das damals war, man kann aber kaum glauben, dass es wahr war, was damals wahr war. Was geschah.

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Die Zeiten sind vorbei

Gibt es tatsächlich so etwas wie Evolution auch im eingefahrensten Sportbereich, den man kennt? (Oder kennt jemand einen noch eingefahreneren Bereich als den unsrigen?) Manni Bender im Interview bei SPON auf die Frage, ob er etwas von seinen früheren Trainern abschaue:

Oder wenn ich mir überlege, wie aufbrausend Werner Lorant nach einer Niederlage reagiert hat, dann sage ich mir: Die Zeiten sind vorbei. Es ist jetzt eine ganz andere Trainergeneration am Werk.

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Wenn der Dummschwätzer mich durchschaut (XX)

Irgendwie fühle ich mich so ertappt

„Das ist einfach. Da ziehe ich einzelne Sätze raus, von einem Gespräch. Und die bau ich dann da ein, genau dahin, wo es mir passt, ja? Ich hab mich kein einziges Mal widersprochen. Aber es wurd, hat irgendeiner gesagt, es wurde geschrieben, und die anderen plappern es nach. So ist die Situation.“

Ansonsten muss das ohnehin unbedingt gesehen werden, weil Momente, in denen jemand dem Kaiser, Entschuldigung, Dummschwätzer mal seine Dummschwätzerei vorhält, ziemlich selten sind. Noch dazu, da ich ja keinen … aber dazu wollte ich ja nichts mehr sagen.

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Kennen und wissen

Laut Ihr-wisst-schon-wer sagte Ailton über den MSV:

„Ich kenne den MSV. Und ich kenne das Stadion.“

Über seine beiden zukünftigen brasilianischen Mitspieler sagte er:

„Ich kenne sie.“

Man wundert sich, was der doch eigentlich minderbemittelte Ailton alles so kennt. Dazu muss man aber erwähnen, dass „kennen“ eine der ersten Vokabeln ist, die man lernt, wenn man Deutsch als Fremdsprache lernt. Sein, haben, essen, trinken, denken, sagen, fragen, ein bisschen tanzen, spielen, singen, ja, so geht es da zu. Und dann kommt natürlich auch irgendwann das große Wort „kennen“, bei dem die meisten Lernenden einige Probleme haben, es von „wissen“ zu unterscheiden.

Ich kenne, wie das geht. Ich weiß den Eiffelturm.

Ailton allerdings meint hier „von etwas gehört haben“, was er mal eben mit kennen übersetzt, weil er eben nicht so viele andere Verben kennt, schließlich hat er nach der vierten Stunde mit dem Deutschunterricht aufgehört. Kennt man ja.

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Die Legende von den Kindern

Der Trainer der siegreichen brasilianischen Mannschaft widmet den Turniersieg seiner Mannschaft den Kindern Palästinas, Israels und Brasiliens, sie hätten eine reine Seele. Ich widme die heutige Portion Spaghetti der Pflegeversicherung, nicht ohne anzumerken, dass auch Kinder schon mit dieser oder jener Hetzideologie infiltriert sein können. Gesehen habe ich eine Seele übrigens auch noch nie.

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