Es kann nicht jeder Deutscher Meister sein

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Jens Nowotny bezeichnet die Nominierung für die WM als seinen „größten Sieg“. Dem ist angesichts seiner Bilanz nach 15 Jahren Bundesliga und so mancher Europapokalsaison nichts hinzuzufügen. Keine einzige Meisterschaft, kein einziger Pokalsieg, kein einziges gar nichts hat Jense je errungen. Traurig, dass für den armen, armen (nur 4,7 Mio Euro Abfindung bei Leverkusen) Jense also diese Nominierung für die WM der größte Sieg seiner Karriere ist. Das ist schon ein bißchen wenig.

Bleibt nur die Frage, warum jemand für solch einen echten Gewinnertyp so viel Geld zum Fenster rausschmeißt. Aber das wird Calli uns wohl nie verraten.

7 Kommentare

  1. Noch besser als sein größter Sieg ist ja wohl die von Nowotny in SPORT BILD an sich selbst gestellte Frage: „Will ich noch mal zwei Jahre auf höchstem Niveau spielen…? Oder will ich nicht mehr auf höchstem Niveau spielen?“ Heißt für mich nichts anderes als: „Will ich für meine Millionen noch mal richtig arbeiten oder mache ich lieber Holiday On Grass und krieg‘ dafür vielleicht so gar noch mehr Millionen?“

    Kopfschüttelnd,
    Leodator

  2. Michael Wiesinger ist Deutscher Meister geworden – hat er deshalb jetzt mehr Geld verdient als Nowotny?

    Analogieschluss, olé!

  3. warte mal, wenn man beim sportunterricht in ein team gewählt wird, ist das für den schon ein sieg? wat is denn bei dem typen los?

  4. Die Überschrift ist aber keine Anspielung auf Celan, oder? Naja, das wäre dann wohl auch off-topic.

  5. @Leodator

    Sehr richtig, sehr richtig.

    Noch schlimmer finde ich die Aussage, dass für Nowotny nach der WM Schluss ist in der Nationalmannschaft. Er glaubt nicht, dass er der Mannschaft dann noch weiterhelfen kann. Aha. Im Juni kann er der Mannschaft noch weiterhelfen und im August dann plötzlich nicht mehr? Sehr seltsame Ansicht, die er da verbreitet.

    Das ist wohl eigentlich das selbe Thema wie jenes, das Du ansprichst: Er will die schöne WM noch als Erlebnis mitnehmen und danach schön die Füße hoch und den Arsch aufs Sofa legen.

    Komischer Fußballprofi, wirklich. Mit 32 ist er nun auch nicht gerade so alt, als wenn er unbedingt in 3 Monaten schon abtreten müsste. Aber er hat offensichtlich keinen Bock mehr, noch irgendwas zu erreichen. Bei so wenig Ehrgeiz hätte man ihn doch lieber zu Hause lassen sollen. Wobei das mit dem zu Hause lassen ja eh ein fragwürdiger Ausdruck ist bei einer Heim-WM.

  6. Trainer,

    ich sag Dir was: diese Aussagen, die wo immer in der FOTO-Zeitung oder im Fernsehen verbreitet werden, von wegen 32 und alt, machen mich als fast 34jährigen manchmal regelrecht betroffen. Okay, ich merke auch, dass ich die vier Treppen zu meiner Wohnung schon mal schneller hochgekommen bin (aber ich schaffe sie immer noch und fahre nicht etwa Fahrstuhl!).

    Und wenn wir dann mal wieder zum Thema zurückkommen, sehen wir bei Herrn Nowotny, dass er wegen seiner vier Kreuzbandrisse ja in den letzten Jahren kaum mal eine volle Saison gespielt hat. Und nu‘ macht er schon auf Fußball-Rentner (übrigens genau wie dieser andere Jens – Jeremies heißt er wohl – der sogar schon seinen Rücktritt mit 32 erklärt hat. Dabei denke ich, dass er mit ein bisschen gutem Willen sehr wohl noch zwei Jahre für Energie Cottbus hätte grätschen können. Aber wenn das Konto so dick geworden ist, dann reicht es wohl, einfach die Füße auf den Haufen Geld zu packen und sich zufrieden zurückzulehnen.)

    So, ich glaube, dass musste auch mal noch gesagt werden.

  7. Klinsis Entscheidungen sind für mich einfach nicht nachvollziehbar …



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