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Schlagwort: 1. FC Nürnberg

Alle niederländischen Trainer in der Bundesliga

Über 50 Jahre läuft die Bundesliga nun schon und läuft und läuft und läuft. Erst in den letzten Jahren hat man sich aber auch bei der Position des Trainers vermehrt für Einflüsse von außerhalb Deutschlands geöffnet. Natürlich gab es auch früher schon immer mal wieder Trainer aus dem Ausland auf der Bank. Doch in den meisten Fällen waren dies Trainer aus dem deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder der Schweiz, aus dem aus mehreren Gründen mit Deutschland eng verwobenen Jugoslawien oder eben ansonsten aus direkter Nachbarschaft. Nämlich aus den Niederlanden oder wie man im Fußball gerne auch gemeinhin sagt: aus Holland.

Hier der Blick auf alle Trainer aus den Niederlanden in der Geschichte der Bundesliga.

Liste aller holländischen Trainer der Bundesliga

Stand der Liste ist der 24.04.2018. Sie enthält auch jene Trainer aus den Niederlanden, welche nur interimistisch als Bundesliga-Trainer tätig waren, damit sie komplett ist. Zudem wurde der erst noch kommende Trainer der TSG Hoffenheim, Alfred Schreuder, der zur Saison 2019/20 in der Bundesliga beginnen wird, ebenfalls bereits aufgenommen.

Name Clubs
Gertjan Verbeek 1. FC Nürnberg
Bert van Marwijk Borussia Dortmund, Hamburger SV
Louis van Gaal FC Bayern München
Jan Notermans Arminia Bielefeld
Ricardo Moniz Hamburger SV
Andries Jonker FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Aad de Mos Werder Bremen
Rinus Michels Bayer Leverkusen, 1. FC Köln
Huub Stevens FC Schalke 04, Hamburger SV, Hertha BSC, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, 1. FC Köln
Jos Luhukay Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, Hertha BSC
Fred Rutten FC Schalke 04
Martin Jol Hamburger SV
Arie Haan VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg
Eddy Achterberg FC Schalke 04
Dick Advocaat Borussia Mönchengladbach
Gerald Vanenburg TSV 1860 München
Peter Bosz Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen
Alfred Schreuder TSG Hoffenheim

Mit dann insgesamt 18 verschiedenen Fußball-Lehrern führen die Niederlande die inoffizielle Wertung der Zahl der Trainer aus dem Ausland also an. Das darf eigentlich aufgrund der geographischen Nähe und der fußballerischen Exzellenz, die die Niederlande in den 1970ern und dann wieder ab den 1990ern (bzw. seit dem Gewinn der Europameisterschaft 1988) an den Tag legten, nicht überraschen.

Besondere Beziehung Deutschland – Niederlande

Die Geschichte des niederländischen Fußballs ist eine besondere. Das gilt ebenso für die Beziehung Fußballdeutschlands zu seinem westlichen Nachbarn. Ressentiments gibt es auf beiden Seiten. Dass diese dann aber nicht so groß sind, dass man nicht Trainer aus den Niederlanden anheuern würde, ist natürlich insofern klar, als dass es im Fußball stets ein übergeordnetes Ziel gibt: den Erfolg. Und wenn dieser mit einem Holländer an der Seitenlinie wahrscheinlicher wirkt, verpflichtet man eben einen solchen auch. Wobei diese Öffnung natürlich auch Teil der allgemeinen Entwicklung im Fußball ist. Seit dem Bosman-Urteil und seinen weitreichenden Konsequenzen ist der Fußball überall in Europa immer internationaler geworden, selbst in der oft als so borniert beschriebenen deutschen Bundesliga.

Meister-Trainer aus Holland

Deutscher Meister wurde übrigens nur ein einziger dieser Trainer aus den Niederlanden: natürlich das „Feierbiest“ Louis van Gaal. Allen anderen Coaches aus dem Nachbarland blieb ein solcher Erfolg verwehrt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und da kann man sich natürlich überlegen, vielleicht eine der vielen denkbaren Sport Bundesliga Wetten zum nächsten Meistertrainer aus den Niederlanden zu wagen. Eventuell gelingt dies ja in Kürze Peter Bosz mit Bayer 04 Leverkusen (kleiner Scherz). Aber Niko Kovac‘ Tätigkeit beim Dauermeister FC Bayern scheint nicht in Stein gemeißelt zu sein. Und dass Dortmunds aktueller Trainer Lucien Favre gerne schon mal von Selbstzweifeln geplagt von sich aus das Weite sucht, ist hinlänglich bekannt. Bei beiden Dauerkandidaten für den Meistertitel könnte es also schon rasch einen anderen Trainer geben. Vielleicht ja wieder einer aus Holland, wie beim FC Bayern Louis van Gaal oder bei Borussia Dortmund Peter Bosz.

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Alle Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Kommen wir wieder einmal zur Historie der deutschen Bundesliga. Erneut soll es hier nicht um die Akteure auf dem Platz, sprich: die Spieler, gehen. Sondern um jene Zampanos, die an der Linie die Marschroute ihres Clubs vorgeben, welche sie im besten Falle unter der Woche im Training schon einstudiert haben. Dabei bietet Österreich als Herkunftsland von Trainern in der Bundesliga natürlich einen ganz großen Vorteil: das Fehlen einer Sprachbarriere, wenn ein Trainer aus der Alpenrepublik in die deutsche Bundesliga wechselt. Zumindest für den Umgang mit einheimischen Spielern und den Medien gilt das natürlich. Und so darf es nicht überraschen, dass Österreich jenes Land ist, welche die zweitmeisten Trainer der Bundesliga aus dem Ausland stellte, hinter den ebenfalls direkt an die Bundesrepublik Deutschland grenzenden Niederlanden. Hier die Übersicht, welche Trainer es konkret waren, die seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 für kürzere oder längere Zeit das Zepter auf einer der 18 Trainerbänke der Erstligisten im deutschen Fußball schwangen.

Liste Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Name Clubs
Max Merkel TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04, Karlsruher SC
Franz Binder TSV 1860 München
Ernst Ocwirk 1. FC Köln
Ernst Happel Hamburger SV
Helmut Senekowitsch Eintracht Frankfurt
Felix Latzke SV Waldhof Mannheim
Josef Hickersberger Fortuna Düsseldorf
Kurt Jara Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern
Peter Pacult TSV 1860 München
Peter Stöger 1. FC Köln, Borussia Dortmund
Ralph Hasenhüttl FC Ingolstadt, RB Leipzig
Robert Körner 1. FC Nürnberg
Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Der weitaus umtriebigste Trainer aus Österreich war somit Max Merkel, der gleich vier verschiedene Vereine im Oberhaus trainierte. Kurzzeitig war er sogar im Gespräch als neuer Trainer des FC Bayern München, als dieser sich während der Saison 1977/78 von Gyula Lorant trennte. Doch eine Spielerrevolte verhinderte die Verpflichtung beim FC Bayern, sodass Max Merkels Meistertitel mit dem Lokalrivalen TSV 1860 München und der spätere Titel mit dem 1. FC Nürnberg seine einzigen beiden Meistertitel in Deutschland bleiben sollten. Allerdings zählt Max Merkel damit zu einer recht kleinen Zahl an Menschen, die es überhaupt schafften, mehr als einmal Meister der deutschen Bundesliga zu werden. Dazu zählt auch sein Landsmann Ernst Happel, der den Hamburger SV zu seiner erfolgreichsten Zeit in der Vereinsgeschichte antriebt. 1982 und 1983 wurde er mit dem Club von der Alster Deutscher Meister, 1983 gewann er als Trainer des Hamburger SV sogar noch den Europapokal der Landesmeister.

Hütter und Hasenhüttel zuletzt

Aktuell (im Jahr 2018) ist nur ein Trainer aus Österreich in der Bundesliga beschäftigt, nachdem Ralph Hasenhüttl nicht zu den Bayern, sondern in die Premier League zum FC Southampton wechselte. Dort steht Hasenhüttl vor der schwierigen Aufgabe, seinen Club vor dem Abstieg zu bewahren, noch dazu in einem Land, in dem nicht zuletzt aufgrund des großen Interesses an Sportwetten, wie man z. B. bei wettapp.net nachvollziehen kann, der Druck ein wenig höher ist. Mit deutlich weniger Druck, aber noch besseren Resultaten als sein Vorgänger Niko Kovac arbeitet zurzeit hingegen Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt. Zwischenzeitlich träumten die Fans dort sogar von der Meisterschaft. Diese Träume dürften sich wieder erledigt haben. Damit ist auch eine außergewöhnliche Errungenschaft wieder in weitere Ferne gerückt, die der Österreicher Adi Hütter hätte erreichen können. Würde er in Deutschland Meister, wäre er der erste Trainer, der in Österreich (Salzburg), der Schweiz (YB Bern) und eben in Deutschland als Trainer Meister geworden ist. Stand der Auflistung ist übrigens der 30.12.2018, es können also in Zukunft natürlich noch weitere Trainer mit der Nationalität „Österreich“ hinzukommen – und Adi Hütter vielleicht sein besonderes Kunststück erreichen.

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„Profis“ – als Paul und Uli noch Freunde waren

Das Samstagabendspiel der Bundesliga ist beendet und das Aktuelle Fußballstudio hat noch nicht begonnen. Da kann man die Zeit nutzen, eine Bildungslücke zu schließen. Und zwar recht passend zu den Themen, die aktuell die Bundesliga bewegen. Ritter Paul Breitner ist bei seinem (Ex-) Freund Uli Hoeneß in Ungnade gefallen, dieser ließ ihn bitten, vorerst nicht mehr auf der Ehrentribüne zu erscheinen. Dabei lebten die beiden als Aktive doch lange Jahre in einer WG zusammen, teilten das Zimmer bei Auswärtsspielen, in Trainingslagern und somit auch das Bett.

In die Spätphase dieser zumindest physisch engen Beziehung fällt die Doku „Profis“, in der die beiden während der Saison 1978/79 ein Jahr lang begleitet werden. Ein Jahr, in dem sich für beide unheimlich viel ereignete, wie für den Verein FC Bayern ebenfalls. Man möge sich nicht von der nur anfänglich sehr schlechten Bildqualität abhalten lassen, zumal das ganze Stück mit 58 Minuten kürzer ist als eine einfache Antwort von Rainer Calmund. In diesen 58 Minuten erlebt man aber nicht nur einen damals noch nachdenklichen, fast schüchternen Uli Hoeneß und den auch damals schon mit der Gewissheit, die Löffel voller Weisheit schon als Kind einverleibt bekommen zu haben, ewig dozierenden Paul Breitner. Nein, man erlebt einiges an Bundesliga-Historie hautnah.

Von der Zeit Uli Hoeneß‘ beim 1. FC Nürnberg, Spielszenen gegen seinen Bruder Dieter, den er später als erste Amtshandlung in seinem neuen Job als Manager zum FC Bayern holte, von der Revolution beim FC Bayern gegen den geplanten neuen Trainer Max Merkel, wie die Mannschaft offenbar zuvor beim 1:7 bei Fortuna Düsseldorf gegen den ungeliebten, weil unfähigen Trainer Gyula Lorant (dessen Unfähigkeit hatte Paul Breitner schon noch wenigen Tagen erkannt, klar) spielte und sich ohne Lorant zu einem 7:1 bei Borussia Mönchengladbach aufschwang, wie der Hamburger SV Meister wurde, bis hin zu einer lange Szene fast am Schluss, in der man Paul Breitner mit Mikro ausgestattet während eines Bundesligaspiels beim Ächzen, Jammern, Anfeuern, Kommandieren, Reklamieren und sich Ärgern zuhören kann.

Wer sich nicht für die Beziehung der beiden auch heute noch Protagonisten nicht nur des FC Bayern, sondern des gesamten deutschen Fußballs interessiert, für den lohnt sich schon dieses Schmankerl, einmal Mäuschen bei einem so meinungsstarken Spieler wie Paul Breitner während einer Partie spielen zu dürfen. Und für Collinas Erben vielleicht auch ein gut nutzbares Beispiel dafür, wie ein Schiedsrichter eben öfter mal einfach weghören sollte, wenn sich ein Spieler aufregt.

Und, natürlich, entstanden noch in den 1970er Jahren, ist „Profis“ mit seiner trotz der sich überschlagenden Ereignisse aus heutiger Warte gemächlichen Erzählweise und noch gemächlicheren Stimme aus dem Off auch in Bezug aufs Handwerk einer filmischen Dokumentation ein Zeitzeugnis – wie natürlich an erster Stelle der Bundesliga selbst.



Prädikat: Nicht nur für Fans des 1. FC Nürnberg ein echtes Muss.

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Warum heißt der Club „der Club“?

Schon erstaunlich, dass man bereits x Jahrzehnte Fußball in Deutschland verfolgt und trotzdem einige derart offen ins Auge fallende Besonderheiten immer noch nicht geklärt sind. Wie die folgende zum Beispiel.

Man muss ja nicht immer nur Fragen beantworten hier, kann ja auch mal welche in die Runde werfen. Heute kam in einem Zwiegespräch die Frage auf, wieso der 1. FC Nürnberg eigentlich „der Club“ heißt, wenn es doch allerorten Sportvereine gibt, die die Bezeichnung „Club“ im Namen tragen.

Dass das nicht nur eine mit einigem Stolz durch die Fans verwendete Bezeichnung ist, „der Club“, also der einzige, der größte, der Club schlechthin zu sein, zeigt eine Aktion des Vereins, äh, des Clubs aus dem Jahr 2012, welche übrigens auch hier unbemerkt komplett vorüberging, weshalb sie hier auch Erwähnung finden soll. In der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 fehlte dem 1. FC Nürnberg noch ein neuer Trikotsponsor. In der Phase, bis ein solcher gefunden wurde, ließ man seine Trikots aber nicht unbeflockt, sondern trat tatsächlich mit dem Schriftzug „Der Club“ auf den Trikots auf die Trainingsplätze. Nachzusehen hier oder hier, kein Fake, ehrlich nicht.

Offenbar bezeichnet sich also „der Club“ wirklich selbst als „der Club“. Doch woher kommt diese Eigenart? Verratet es mir.

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Rekord: Herthas sechs Finalteilnahmen in Folge in den Zwanziger Jahren

Ziemlich genau seit 1985 findet das Finale um den DFB-Pokal stets in der aktuellen Heimstätte von Hertha BSC statt, dem Berliner Olympiastadion. Doch abgesehen von der II. Mannschaft der Hertha, die 1993 gegen Bayer Leverkusen das Finale erreichte, aber verlor, gelang dem Club kein einziges Mal mit der I. Mannschaft der Einzug ins DFB-Pokalfinale. Immerhin hätte Hertha BSC in diesem Falle als einziger bundesweit Club ein Heimspiel. An eine Meisterschaft ist trotz zwischendurch immer mal wieder sehr guter Platzierungen in der 1. Bundesliga erst recht nicht zu denken, seit sich die Kluft zwischen den einzelnen Clubs in der Bundesliga so stark ausgeweitet hat.

So kommt es, dass die Chancen des Hauptstadtclubs auf einen Titel auch von Fachleuten als marginal eingeschätzt werden. Herthas letzter Titelgewinn liegt 86 Jahre zurück und da wird sich auch in diesem Jahr wohl nicht viel ändern. Alles andere wäre mehr als eine Überraschung à la Leicester City, die es geschafft hat, alle Sportwetten Anbieter in Angst und Schrecken zu versetzen“, so ein Experte von Sportwetten24.com zu diesem Thema. Natürlich bleibt der Gewinn des DFB-Pokals nicht gänzlich ausgeschlossen, doch auch hier stand zuletzt fast immer mindestens eines der beiden Dickschiffe im deutschen Fußball, der FC Bayern München oder Borussia Dortmund, im Finale und gewann schließlich auch fast immer den DFB-Pokal. Mit einem weiteren Deutschen Meistertitel wird es aber schon jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts werden.

Zwei Meistertitel und vier Vizemeisterschaften auf dem Briefkopf

Bis zur Einführung der Bundesliga gab es etliche verschiedene Clubs, die im Fußball Deutscher Meister wurden. Dass auch die Hertha aus Berlin dazugehörte, wissen außer Fans von Hertha BSC heute nur noch die wenigsten. Dabei wurde der Club nicht einfach nur zweimal Deutscher Meister, indem er den Titel von 1930 im Jahr 1931 noch einmal verteidigte. In dieser Zeit legte Hertha BSC auch eine einmalige Serie im deutschen Fußball hin, die sich so nie mehr wiederholen kann – denn es gibt keine Endspiele um die Deutsche Meisterschaft mehr.

Hertha BSC gelang das Kunststück, von 1926 bis 1931 sechs Mal in Folge das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. Und hätte es am Ende nicht zwei Siege gegeben, wäre man mit vier verlorenen Finals in Folge wohl auf ewig der Depp des Vorkriegsfußballs in Deutschland geblieben. So aber zeugt diese wirklich bemerkenswerte Serie von einer Größe und Konstanz in der Mannschaft von Hertha BSC, die man in dieser Form heute – abgesehen vom alles dominierenden FC Bayern München – im deutschen Fußball nicht mehr erlebt.

Erinnerung an die damaligen Erfolge verblasst immer mehr

Vielleicht ist das Ganze eher in Vergessenheit geraten, weil es vor dem Krieg war und selbst die Kinder der beteiligten Spieler nicht mehr leben. Und vielleicht auch deshalb, weil es davon anders als von den Finals in den späteren 1930er Jahren keine bewegten Bilder von diesen Spielen gibt. Vielleicht ist all das in Fußballdeutschland aber auch in Vergessenheit geraten, weil diese Partien nicht auf der ganz großen Bühne ausgetragen wurden. Nicht im großen Berliner Olympiastadion stattfanden, das damals noch nicht existierte – erst für die Olympischen Spiele 1936 erbaut – und Hertha auch noch nicht ins feinere Charlottenburg umgezogen war. Denn die eigentliche Heimat von Hertha BSC ist ein ganz anderer Stadtteil, wenn auch nicht allzu weit von Charlottenburg entfernt. Es ist der Wedding.

Ihre Anfänge erlebte die Hertha aus Berlin nämlich in diesem durchaus nicht weit von Charlottenburg entfernten Stadtteil, in dem sie auch über ein eigenes Stadion verfügte. Dabei ist der Wedding allerdings von seiner Sozialstruktur nicht gänzlich, aber doch sehr merklich anders geprägt als das feinere Charlottenburg. Der Wedding gilt in Berlin traditionell als Arbeiterviertel, ist „rot“ geprägt, nicht in Bezug auf den Fußball, sondern im politischen Sinne.

„Stadion am Gesundbrunnen“ hieß im Volksmund nur „Plumpe“

Weshalb eben auch der Fußballclub Hertha BSC ursprünglich ein Arbeiterclub war und auch eine entsprechende Anhängerschaft besaß, und eigentlich ist das immer noch der Fall. Das eigene Stadion der Hertha, von dem hier die Rede ist, war das „Stadion am Gesundbrunnen“, im Volksmund nur „Plumpe“ genannt, weil das der volkstümliche Ausdruck in Berlin für eine Wasserpumpe ist, wie sie auch auf der Behmstraße existierte, an der das Stadion sich befand. 1974 abgerissen, wurde es bis dahin aber trotz der Existenz des Olympiastadions immer mal wieder von Herthas Mannschaften genutzt.

Und legendär ist das Stadion in Berlin ohnehin, da es nämlich Schauplatz eben jener großen Erfolgsserie war, die Hertha BSC in den 1920er Jahren und Anfang der 1930er schrieb. Nicht weniger als sechs Mal in Folge zog der Club in jener Zeit ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein und erreichte dabei folgende Ergebnisse:

Endspiele um die Deutsche Meisterschaft mit Hertha BSC
1926 SpVgg Fürth – Hertha BSC 4:1
1926 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 2:0
1926 Hamburger SV – Hertha BSC 5:2
1926 SpVgg Fürth – Hertha BSC 3:2
1926 Hertha BSC – Holstein Kiel 5:4
1926 Hertha BSC – 1860 München 3:2

Zwar fand von den Spielen in der jeweiligen Endrunde kein einziges in der „Plumpe“ statt (auch wenn andere Berliner Clubs dort zweimal spielten), doch den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft bewältigte der Club zuvor in den Spielen in den Spielen um die Meisterschaft Berlin-Brandenburg in jenem „Stadion am Gesundbrunnen“, das den Herthanern deshalb auch lange wie ein Glücksbringer wirken musste.

In den Finalspielen hatte man, wie oben zu sehen, zunächst weniger Glück, gab aber auch nach vier Vizemeisterschaften in Folge nicht auf, um schließlich dann doch noch 1930 Meister zu werden und als erst zweiter Club in Deutschland diesen Meistertitel daraufhin sogar 1931 noch verteidigen zu können.

„Plumpe“ existiert nicht mehr – und doch erinnert viel daran

Vor dem Krieg fasste die „Plumpe“ 35.000 Zuschauer, nach dem Krieg nur noch 20.000, weshalb ein dauerhafter Umzug ins Olympiastadion sinnvoll wurde. Auch die größte Legende der Hertha war aktiv, als man in der „Plumpe“ zu Hause war: Hanne Sobek, der Starspieler jener Elf, die sechsmal in Folge das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft erreichte.

Als der Club jetzt sein 125-jähriges Jubiläum beging, wurde am Bahnhof Gesundbrunnen am ehemaligen Standort der „Plumpe“ dann auch eine Stele zur Ehrung von Hanne Sobek errichtet und eingeweiht, wobei Sobeks Enkel Bernd Sobek ebenfalls anwesend war. Außerdem heißt der Platz direkt davor schon seit 2006 „Hanne-Sobek-Platz“. Dort kann man als Hertha-Fan in den früheren Erfolgen schwelgen und auch als neutraler Fußballinteressierter echte Fußballgeschichte atmen – auch wenn das Stadion selbst eben nicht mehr existiert. Man fühlt aber sogleich, dass die Wurzeln von Hertha BSC dort im Wedding ganz andere sind, als es die aktuelle, moderne Hertha mit dem Olympiastadion und internationalem Kader Glauben machen würde. Und Titel wird die aktuelle Hertha auf absehbare Zeit ohnehin keine gewinnen – anders als in ihrer Zeit, damals am Stadion am Gesundbrunnen, der „Plumpe“ eben.

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Der „Club“, der stets verneint

Alle Jahre wieder reist der „Club“ an die nach Wedau, doch fast alle Jahre wieder gibt es für ihn dort wenig zu holen. 23x trat er in Pflichtspielen beim MSV Duisburg an, nur 3x konnte er gewinnen, verlor satte 15x. Erstaunlich, dass sich doch immer wieder so viele Fans der Glubberer auf den Weg machen, um ihrem Team beim Verlieren zuzusehen. Aber man kennt das ja, als Fan lebt man immer von der Hoffnung, die, 2 Groschen ins Schweinderl, stets zuletzt stirbt.

Zuletzt allerdings gewann der 1. FC Nürnberg im DFB-Pokal beim MSV Duisburg vor wenigen Wochen mit 2:1. Damals war der Sieg sicher nicht unverdient, der MSV deutete aber schon an, dass er ein anderes Team als noch vor Zweijahresfrist sein würde. Jetzt ist der „Club“ wieder Gast, genauer gesagt am Samstag. Aus diesem Anlass, dem Zweitliga-Spiel ab 13 Uhr, gaben Alexander Endl von Clubfans United und meine Wenigkeit uns mal wieder dem nur noch Älteren bekannten Brauch hin, vor einer Partie Kenner des Gegners des Vereins des eigenen Blogs/Magazins zu befragen.

Heraus kam nicht nur ein klassisches Prä-Spiel-Interview. Da Alexander mit seinen Fragen inhaltlich ein wenig ausschweifte, kommen auch andere, generelle Aspekte im Fußball zur Sprache, die sich gerade wandeln. Hier geht’s zum Interview mit Clubfans United.

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Interview mit Clubfans United — Pfrudschln mit Närmberch

Clubfans United Der alte Fahrensmann Alexander Endl, ein Blogger der ersten Stunde bei Clubfans United, hat mich vor der morgigen Partie des MSV Duisburg beim 1. FC Nürnberg zum virtuellen Gespräch gebeten. Dabei geht’s natürlich um die anstehende Zweitligapartie zwischen dem aufstiegslechzenden Glubb auf Rang 3 und dem Letzten aus Meiderich, jedoch ebenso um die aktuelle Lage des Fußballs allgemein in Bezug auf Aspekte wie Investoren, sportliche Chancenlosigkeit oder Fankultur.

Zum Gespräch bei Clubfans United.

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[Update] Alle Fünferpacks der Bundesliga im Video

[22.9.2015: Update mit Robert Lewandowskis Fünferpack von heute, dem ersten in diesem Jahrtausend in der Bundesliga und dem ersten seit 24 Jahren.]

Naja, fast alle. Dazu die Bilder vom einzigen Spiel in 50 Jahren, in welchem ein Spieler der Bundesliga 6x traf. Wo liegt eigentlich Messis Rekord? Dieter Müller darf seinen jedenfalls nun schon seit 36 Jahren hegen und pflegen. Fernsehbilder gibt es allerdings keine davon.

Dieter Müller, 17. August 1977 1. FC Köln — Werder Bremen 7:2



Von hier an dann alle fünffachen Torschützen, welche es in der Liga je gab. Einziger Spieler, dem dies mehrfach gelang, ist die Standardantwort bei Quizspielen, wenn es um Torrekord geht: Gerd Müller. Und das gleich vier Mal.

Robert Lewandowski, 22. September 2015, Bayern München — VfL Wolfsburg 5:1

[Video folgt]

Michael Tönnies, 27. August 1991 MSV Duisburg — Karlsruher SC 6:2



Dieter Hoeneß, 25. Februar 1984 Bayern München — Eintracht Braunschweig 6:0



Frank Hartmann 1. November 1986 1. FC Kaiserslautern — FC Schalke 04 5:1




Jürgen Klinsmann, 15. März 1986 Fortuna Düsseldorf — VfB Stuttgart 0:7



Jupp Heynckes, 29. April 1978 Borussia Mönchengladbach — Borussia Dortmund 12:0



Gerd Müller, 10. September 1976 Bayern München — TeBe Berlin 9:0



Gerd Müller, 5. Mai 1973 Bayern München — 1. FC Kaiserslautern 6:0



Gerd Müller, 19. Februar 1972 Bayern München — Rot-Weiß Oberhausen 7:0



Franz Brungs, 2. Dezember 1967 1. FC Nürnberg — Bayern München 7:3



Leider bislang nicht als bewegte Bilder zu finden:

Atli Edvaldsson, 4. Juni 1983 Fortuna Düsseldorf — Eintracht Frankfurt 5:1
Manfred Burgsmüller, 6. November 1982 Borussia Dortmund — Arminia Bielefeld 11:1
Gerd Müller, 12. Juni 1976 Bayern München — Hertha BSC 7:4
Klaus Scheer, 1. September 1971 FC Schalke 04 — 1. FC Köln 6:2
Rudolf Brunnenmeier, 27. Februar 1965 TSV 1860 München — Karlsruher SC 9:0
Karl-Heinz Thielen, 7. Dezember 1963 1. FC Köln — 1. FC Kaiserslautern 5:1

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Alle Trainer von DFB-Pokal-Siegern

Jahr Verein Trainer
1953 Rot-Weiss Essen Karl Hohmann
1954 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1955 Karlsruher SC Adolf Patek
1956 Karlsruher SC Ludwig Janda
1957 FC Bayern München Willibald Hahn
1958 VfB Stuttgart Georg Wurzer
1959 Schwarz-Weiß Essen Hans Wendlandt
1960 Borussia Mönchengladbach Bernd Oles
1961 Werder Bremen Georg Knöpfle
1962 1. FC Nürnberg Herbert Widmayer
1963 Hamburger SV Martin Wilke
1964 TSV 1860 München Max Merkel
1965 Borussia Dortmund Hermann Eppenhoff
1966 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1967 FC Bayern München Zlatko Cajkovski
1968 1. FC Köln Willi Multhaup
1969 FC Bayern München Branko Zebec
1970 Kickers Offenbach Alfred Schmidt
1971 FC Bayern München Udo Lattek
1972 FC Schalke 04 Ivica Horvat
1973 Borussia Mönchengladbach Hennes Weisweiler
1974 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1975 Eintracht Frankfurt Dietrich Weise
1976 Hamburger SV Kuno Klötzer
1977 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1978 1. FC Köln Hennes Weisweiler
1979 Fortuna Düsseldorf Hans-Dieter Tippenhauer
1980 Fortuna Düsseldorf Otto Rehhagel
1981 Eintracht Frankfurt Lothar Buchmann
1982 FC Bayern München Pal Csernai
1983 1. FC Köln Rinus Michels
1984 FC Bayern München Udo Lattek
1985 Bayer Uerdingen Karl-Heinz Feldkamp
1986 FC Bayern München Udo Lattek
1987 Hamburger SV Ernst Happel
1988 Eintracht Frankfurt Karl-Heinz Feldkamp
1989 Borussia Dortmund Horst Köppel
1990 1. FC Kaiserslautern Karl-Heinz Feldkamp
1991 Werder Bremen Otto Rehhagel
1992 Hannover 96 Jürgen Gelsdorf
1993 Bayer Leverkusen Dragoslav Stepanovic
1994 Werder Bremen Otto Rehhagel
1995 Borussia Mönchengladbach Bernd Krauss
1996 1. FC Kaiserslautern Eckhard Krautzun
1997 VfB Stuttgart Jogi Löw
1998 FC Bayern München Giovanni Trapattoni
1999 Werder Bremen Thomas Schaaf
2000 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2001 FC Schalke 04 Huub Stevens
2002 FC Schalke 04 Huub Stevens
2003 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2004 Werder Bremen Thomas Schaaf
2005 FC Bayern München Felix Magath
2006 FC Bayern München Felix Magath
2007 1. FC Nürnberg Hans Meyer
2008 FC Bayern München Ottmar Hitzfeld
2009 Werder Bremen Thomas Schaaf
2010 FC Bayern München Louis van Gaal
2011 FC Schalke 04 Ralf Rangnick
2012 Borussia Dortmund Jürgen Klopp
2013 FC Bayern München Jupp Heynckes
2014 FC Bayern München Pep Guardiola
2015 VfL Wolfsburg Dieter Hecking
2016 FC Bayern München Pep Guardiola
2015 Borussia Dortmund Thomas Tuchel
2018 - -

Falls sich jemand fragen sollte, was mit den Pokalsiegen vor und während des Zweiten Weltkriegs ist, bzw. wieso diese hier fehlen: Bis 1945 hieß der Wettbewerb Tschammer-Pokal, erst ab 1953 wurde er als DFB-Pokal geführt, was ja wiederum in der Titelzeile so als Inhalt für diese Seite angekündigt ist.

Wie immer bleibt der DFB-Pokal eine der interessantesten Veranstaltungen für alle an Sportwetten interessierten. Sie werden zwar gefühlt weniger, doch ist gerade der Pokal immer für Überraschungen gut. Und sollte es mal zu einer solchen kommen, ist die Quote mit einem unterklassigen Sieger gleich geeignet, ein ganzes Wochenende zu versilbern. Einige Anbieter von Sportwetten findet man hier, mit einigen zusätzlichen Informationen. Ausgelost wurde die 1. Runde des DFB-Pokals ja schon, auch hier warten trotz — oder gerade wegen — des Vorgangs, in der 1. Runde die höherklassigen Teams noch zu setzen und somit auf jeden Fall gegen ein unterklassiges Team antreten zu lassen, sicher wieder viele Überraschungen.

Schließlich gibt es nicht erst einen ehemaligen DFB-Pokalsieger, siehe oben, der es schon mal geschafft hat, in der 1. Runde gegen Amateure auszuscheiden.

Was die Trainer angeht, die den DFB-Pokal bislang gewannen, so hat es noch niemand häufiger als 3x geschafft, wie die unten stehende Tabelle zeigt, in der alle Trainer aufgelistet sind, die es mehr als 1x geschafft haben.

Jahr Verein/e Titel
Karl-Heinz Feldkamp Bayer Uerdingen, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern 3x
Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 3x
Thomas Schaaf Werder Bremen 3x
Udo Lattek FC Bayern München 3x
Otto Rehhagel Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf 3x
Hennes Weisweiler Borussia Mönchengladbach, 1. FC Köln 3x
Georg Wurzer VfB Stuttgart 2x
Zlatko Cajkovski FC Bayern München 2x
Huub Stevens FC Schalke 04 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
Felix Magath FC Bayern München 2x
Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 2x
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Alle Tore von Torhütern in der Bundesliga

Bevor wir uns weiter unten den konkreten Einzelfällen widmen, zunächst mal die Übersicht der Torhüter, die überhaupt in der Bundesliga ein Tor erzielten.

Name Tore davon 11m
Hans-Jörg Butt 26 26
Andreas Köpke 2 2
Jens Lehmann 2 1
Marwin Hitz 1 0
Frank Rost 1 0
Volkmar Groß 1 1
Wolfgang Kneib 1 1
Manfred Manglitz 1 1
Ralf Zumdick 1 1
Oliver Reck 1 1
Dieter Burdenski 1 1

Der erste Torhüter überhaupt, der in der Bundesliga ein Tor erzielte, war Manfred Manglitz. Er traf am 3. Juni 1967 für den MSV Duisburg gegen Borussia Mönchengladbach per Strafstoß zum 1:3. Da er später in den (ersten) Bundesliga-Skandal verwickelt war, ist dieses Premierentor für einen Torwart in der Bundesliga vielleicht weniger bekannt als es das verdient hätte. Möglicherweise der Hauptgrund für diesen Vorgang war, dass dieses Tor in der Partie am 34. Spieltag dieser Saison erzielt wurde, als für beide Teams schon alles gelaufen war, insbesondere bei einem Rückstand von 0:3 für den MSV Duisburg. Der Strafstoß wurde in der 87. Minute verwandelt, somit konnte man sich diese Besonderheit auch erlauben, ohne den Gegner damit unsportlich zu behandeln o. Ä. Zeuge dieser Premiere im Bundesligafußball waren übrigens laut fussballdaten.de satte 5.000 Zuschauer im Wedaustadion, Anstoß war an diesem Samstag und Spieltag um 16.00h. Mönchengladbach beendete die Saison auf dem 8. Platz, der MSV Duisburg auf dem 11. Rang, somit ging es ohnehin für beide Teams um nichts mehr, in einer Zeit, in der die Endposition noch nicht an etwaige Fernsehgelder gekoppelt war. Mehr würde man gerne von Augenzeugen oder gar Handelnden erfahren, hat hier aber noch keine weiteren Informationen dazu gefunden.

Auch bei Ralf Zumdicks Elfmetertor war es so, dass dieses am letzten Spieltag fiel. Der 34. Spieltag der Saison 1987/1988 hatte den 1. FC Nürnberg als Gegner nach Bochum geführt, wo der VfL seine Partie im Ruhrstadion recht locker mit 3:0 gewann, Zumdicks Elfmetertor fiel ebenfalls kurz vor Schluss, nämlich in der 88. Minute, hier immerhin vor 15.000 Zuschauern. Schiedsrichter der Partie war ein gewisser Hans-Joachim Osmers, der später noch aus anderen Gründen zu Berühmtheit gelangen sollte. Der von Zumdick überwundene Kollege im Tor der Nürnberger war übrigens Andreas Köpke, der selbst 2x in der Bundesliga als Torschütze erfolgreich war. Nürnberg beendete die Saison als 5., womit man in den UEFA-Pokal einzog, dort aber in der 1. Runde nach einem 2:1-Auswärtssieg bei AS Rom — damals mit Rudi Völler —, aber einer 1:3-Heimniederlage nach Verlängerung ausschied. Die beiden Auswärtstore in Rom hatten Souleyman Sané und Dieter Eckstein erzielt – vor 16.200 Zuschauern, beim Heimspiel waren es dann immerhin 20.000. Der VfL Bochum beendete die Saison auf einem sicheren 12. Platz, der damals zudem noch sicherer war als heute, weil es in jener Saison nur zwei Absteiger gab.

Auch Wolfgang Kneib traf per Elfmeter für seine Arminia Bielefeld im der Partie gegen Eintracht Frankfurt vom 16. März 1985, hier ging es allerdings noch mit sportlichem Ernst um Punkte. In der 89. Minute lag sein Team mit 1:2 zurück, als er an diesem 23. Spieltag zum 2:2-Ausgleich traf. Genutzt hat es in der Endabrechnung dann doch wenig: Arminia Bielefeld stieg wegen der schlechteren Tordifferenz (-15) gegenüber Fortuna Düsseldorf (-13) als 16. direkt ab. Eintracht Frankfurt landete mit 32 Punkten in der Endabrechnung sicher auf dem 12. Rang, 3 Punkte vor den Abstiegsrängen.

Kneib erzielte in der folgenden Saison übrigens gleich noch ein Tor, beim 7:1 über Eintracht Braunschweig zum 1:0 (!) in der 11. Minute, da war Arminia Bielefeld aber schon in die 2. Bundesliga abgestiegen und somit gehört dieses weitere Torhütertor hier nur als Randnotiz hin.

Der hier bislang völlig unbekannte Volkmar Groß erzielte sein Tor für einen der vier Berliner Clubs in der Bundesliga, für Tennis Borussia Berlin. Dieses Tor stellt aber auch einen dieser zunächst klassischen Fälle in der Bundesliga dar: Es war der 34. Spieltag der Saison, TeBe führte zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern ohnehin schon mit 3:1 und man schrieb die 89. Minute, als Groß im Mommsenstadion vor 4.000 Zuschauern am 21. Mai 1977 zum 4:1 per Handelfmeter gegen Josef Stabel traf. Lautern konnte zwar noch auf 2:4 verkürzen, TeBe war mit 6 Punkten Rückstand aber schon vor Anpfiff abgestiegen und Lautern als 13. mit sicherem Abstand gerettet.

Dieter Burdenski hatte weniger Glück als die meisten Torhüter, die Tore erzielten: Sein 2:2-Ausgleich im Heimspiel für Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart am 5. Spieltag der Saison, dem 8. September 1979, reichte am Ende nicht zu Punkten. Burdenski hatte in der 57. Minute getroffen, in der 90. gelang Stuttgart dann aber der 3:2-Siegtreffer. Am Saisonende stieg Werder zum ersten und einzigen Mal ab, es fehlten aber ohnehin 4 Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.

Auch Nationaltorwart und Europameister Andreas Köpke traf wie Jens Lehmann gleich zwei Mal in seiner langen Karriere in der Bundesliga, beide Male allerdings per Strafstoß. Sein zweites Tor war dabei wieder der mehr oder weniger klassische Fall: Sein 1. FC Nürnberg führte am 11. Spieltag bereits mit 2:0 gegen Dynamo Dresden, in der 88. Minute erhielten die Franken einen Foulelfmeter zugesprochen. Diesen verwandelt Köpke gegen René Müller zum 3:0-Endstand. Am 8. Oktober 1993 wurden immerhin 30.000 Zuschauer Zeuge dieses seltenen Schauspiels.

Anders hatte die Lage eine Saison zuvor ausgesehen. Diesmal war am 12. Spieltag der 1. FC Köln zu Gast, der aber zum Zeitpunkt von Köpkes Tor mit 1:0 in Führung lag. Köpke glich in der 45. Minute aus, Nürnberg kam in der 2. Halbzeit noch zum 2:1-Siegtreffer und Köpke hatte entscheidend mitgeholfen, diesen Sieg zu sichern. Am 31. Oktober 1992 sorgte er mit diesem Tor dafür, dass der Club am Ende mit 28 Punkten deren 2 Vorsprung auf den ersten Absteiger hatte, auch wenn Nürnberg auf Rang 13 einlief. Bei der deutlich schlechteren Tordifferenz gegenüber dem ersten Absteiger VfL Bochum waren diese damals noch 2 Punkte aber Gold wert.

Das Torhüter-Tor von Marwin Hitz, eines von nur dreien aus dem Spiel heraus in der Bundesliga-Geschichte, dürfte den meisten noch präsent sein, fiel es doch in dieser Saison 2014/2015. Er erzielte es für seinen FC Augsburg im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zum 2:2-Endstand. Was das schließlich für beide Teams bedeutet haben wird, ist noch abzuwarten. In jedem Fall ist der Schweizer damit der erste Ausländer, dem als Torhüter ein Tor in der Bundesliga gelang.

Frank Rost traf einst in der 90. Minute ebenfalls aus dem Spiel heraus im Heimspiel von Werder Bremen gegen Hansa Rostock, doch mit diesem Ausgleich zum 3:3 war die Partie noch nicht vorüber. Durch Ailton gelang per Foulelfmeter sogar noch der Siegtreffer zum 4:3. Lohnenswert also auch hier der Ausritt von Frank Rost in den gegnerischen Strafraum. Dieser Sieg gelang Werder am 29. Spieltag, man schrieb den 31. März 2002. Am Ende landete Werder auf dem 6. Rang, Rostock auf dem gefahrlosen 14. Werder zog damit, punktgleich mit dem 1. FC Kaiserslautern, aber wegen der besseren Tordifferenz, in den UEFA-Pokal ein. Dort erreichte Werder über Metalurg Donezk die 2. Runde, wo dann aber Endstation gegen Vitesse Arnheim war.

Jens Lehmann traf wie oben zu sehen, ebenfalls gleich 2x in der Bundesliga. Sein erster Treffer am 12. März 1995 war noch ein eher unbedeutendes Tor und dann eben auch per Strafstoß: Beim Stand von 5:1 im Heimspiel des FC Schalke verwandelte Lehmann in der 84. Minute einen Foulelfmeter gegen Rainer Berg zum 6:1, Gegner München 1860 gelang immerhin danach noch das zweite Ehrentor zum Endstand von 6:2. Allerdings fand diese Partie am 21. Spieltag statt, so dass es für beide Teams sportlich noch um alles ging.

Spektakulär in jeglicher Hinsicht war dann Jens Lehmanns 2. Tor für den FC Schalke, welches er in der 90. Minute des Derbys bei Borussia Dortmund per Kopf zum 2:2-Ausgleich und Endstand erzielte. Einmalig bislang, in solch einer Partie so ein enorm wichtiges Tor zu erzielen — und besonders nett, dass er nach einem kurzen Ausflug zum AC Mailand in der Folge bei eben jener Borussia Dortmund anheuerte. Wenn hier nicht alles täuscht, war dies somit das erste Tor eines Torhüters aus dem Spiel heraus, welches Lehmann am 19. Dezember 1997 gelang.

Ebenfalls für den FC Schalke, dort scheint man ein besonderes Faible für diese Art von Torhütertoren zu pflegen, erzielte Oliver Reck sein Tor per Strafstoß am 9. Februar 2002. Damals ging es am 22. Spieltag zu Hause gegen den FC St. Pauli, Recks Tor zum 4:0 durch Foulelfmeter in der 80. Minute war auch der Endstand dieser Partie. Bezwungen wurde Simon Henzler, der das Gästetor hütete. Am Ende der Saison landete Schalke auf Platz 5, der FC St. Pauli stieg mit 7 Punkten Rückstand als Tabellenletzter ab. Schalke 04 qualifizierte sich zwar für den UEFA-Pokal und erreichte über Kamen Ingrad die 2. Runde, wo gegen Bröndby Kopenhagen im Elfmeterschießen Schluss war, hätte sich aber auch ohne diesen Sieg den 5. Platz nicht nehmen lassen.

Hans-Jörg Butts 26 Tore in der Bundesliga sind Legende, es wäre zu viel, hier jedes einzelne zu diskutieren – auch wenn das für extreme Liebhaber interessant sein mag. Bemerkenswert sind in jedem Fall mehr als einige seiner Torerfolge. So ist er mit seinen gleich 2 verwandelten Strafstößen in der Partie Hamburger SV – VfB Stuttgart in der Saison 1999/2000 der einzige Torhüter in der Bundesligageschichte, der 2 Tore in einem Spiel erzielte. Rodolfo Cardoso hatte den HSV in der 5. Minute in Führung geschossen, es folgten zwei verwandelte Strafstöße in der 55. und 79. Minute. Da es sich hier um den 2. Spieltag handelte, darf nicht davon ausgegangen werden, dass man hier wenig sportlichen Ernst an den Tag legte.

Außerdem erwähnenswert, dass Butt in genau jener Saison 1999/2000 der interne Torschützenkönig des HSV wurde: Mit am Saisonende 9 verwandelten Elfmetern hatte er die meisten Tore im Kader erzielt, allerdings zusammen mit zwei weiteren Feldspielern. Butt, die Wunderwaffe.

Butt erzielte übrigens auch gleich drei Tore in der Champions League, interessant, ob das bislang überhaupt irgendeinem anderen Torhüter „gelang“. Alle drei (!) Tore erzielte er gegen Juventus, eines für den HSV beim legendären 4:4, eines für Bayer Leverkusen und das dritte für den FC Bayern München bei Juventus, als es für die Bayern durchaus ums Weiterkommen oder Ausscheiden ging.

Nicht zuletzt: Hans-Jörg Butt ist der einzige Torhüter, der in der 1. Bundesliga (HSV und Leverkusen), in der 2. Bundesliga (VfB Oldenburg) und in der 3. Liga/Klasse (FC Bayern II) Tore erzielte. Da muss wohl noch viel Wasser in diverse Meere fließen, bevor diese Leistung eingeholt oder überboten wird.

(Ebenfalls zu erwähnen wären wohl noch das Tor von Frank Rost im Elfmeterschießen des Pokalfinales von 1999, als Werder Bremen gegen Bayern München gewann, sowie das Tor von Manuel Neuer im Elfmeterschießen beim „Finale dahoam“, als die meisten anderen Feldspieler des FC Bayern abwinkten, selbst anzutreten, sowie auch das Tor von Jean-Marie Pfaff im Elfmeterschießen des UEFA-Pokals gegen PAOK Saloniki, allerdings bleibt es hier auf dieser Unterseite zunächst mal bei Torhütertoren in der 1. Bundesliga. Mit Toren von Torhütern in Elfmeterschießen machte man angesichts der langen Geschichte des DFB-Pokals mit seinen vielen Partien auch zwischen unterklassigen Teams eine ganz neue Büchse auf, die erstmal geschlossen bleiben mag. Für die 1. Bundesliga ist man mit diesem Text jedenfalls auf dem aktuellen Stand.)

Und ja, Bewegtbilder von diesen Toren wären auch nett gewesen … für die meisten waren aber ohne Zugriff auf WDR-Archive keine aufzutreiben.

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Das erste Mal im Stadion

Eigentlich dachte ich, ich hätte das schon längst aufgeschrieben. Im Zuge der „Blogparade“ von elfgegenelf (mit weiteren Texten dort) fiel mir aber auf, dass das nicht der Fall ist. Deshalb hier gerne mein Beitrag zu dieser Blogparade, „Das erste Mal im Stadion“.

Es war der 24. Oktober 1986, zu jener Zeit waren gerade Austauschschüler aus England an unserer Schule. Die Mutter meines besten Freundes dachte, nicht ganz dumm, dass so etwas wie Fußball gucken vielleicht eine bessere Aktivität wäre als ins Theater oder ins Kino zu gehen, weil man dafür kein Deutsch verstehen muss, was Engländer ohnehin selten tun, aber zufällig zusammengewürfelte Schüler aus England dann schon mal gar nicht. Also packte sie ihren Sohn, dessen Austauschschüler und aus welchen Gründen, weiß ich nicht mehr, auch mich in ihren VW Jetta und düste die unglaublich weite Strecke (etwa 20km) bis nach Uerdingen über die Autobahn. Das war vor allem deshalb gut, weil ich aus einer fußballfernen Familie stammend — meine Eltern schauten sich zwar manchmal Spiele von mir an, aber rein aus dem Umstand heraus, dass sie ja ohnehin dort waren, um mich dorthin zu bringen, nicht, weil sie das Spiel interessiert hätte — sonst wohl noch Jahre hätte warten müssen, bis ich das erste Mal in ein Stadion gekommen wäre.

Herbst also und dann noch ein Spiel unter der Woche und somit abends. Gleich die volle Dröhnung an Fußball: ein Flutlichtspiel am nebelgeschwängerten Niederrhein. Die Grotenburg war damals, in den Augen eines Schuljungen, ein ehrfurchteinflößendes Gebäude (und es ist ein Jammer, wie verfallen sie heute dasteht), so dass es auch egal gewesen wäre, wenn gar kein Spiel stattgefunden hätte.


Allein schon sich inmitten dieser Massen an Menschen zu befinden, auch wenn die Statistik zum Spiel — die muss falsch sein — von gerade einmal 7.300 Zuschauern spricht, deren Atem dampfte und die auch ohne Fangesänge ein laut vernehmbares Raunen und Röhren von sich gaben, wie es auf Parties klingt, wenn plötzlich die Musik ausgeht, nur eben in tausendfacher Verstärkung, war überwältigend und vor allem eine völlig neue Erfahrung.

Noch dazu ist die Grotenburg in Krefeld ein besonderes Stadion, besteht sie doch aus vier völlig unterschiedlichen Tribünen bzw. Kurven. Die Haupttribüne weist im unteren Bereich Stehplätze auf, was auch unser Standort sein sollte, die Gegentribüne sieht zwar ähnlich, aber doch anders aus, nämlich ohne Stehbereich. Die Heimkurve schließt schnurgerade mit dem Verlauf des Fußballplatzes ab und ist relativ steil, oben prangt die Anzeigetafel, ob damals schon, weiß ich nicht mehr, während auf der Gästeseite die Kurve aus einer tatsächlichen Kurve besteht. Ganz old school, damals natürlich noch young school, gebogen, mit der Möglichkeit, in diesem gebogenen freien Bereich Autos von Sponsoren oder sonstigen Werbekram abzustellen.

Es war ein Spiel des DFB-Pokals. Der damalige Bundesligist Bayer Uerdingen war in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen. Als Gegner war der 1. FC Nürnberg mit Andy Köpke im Tor angereist. Abgesehen von den Nationalspielern war mir keiner der Akteure bekannt und so sehe ich heute erst, dass ich in meinem ersten Spiel im Stadion Oliver Bierhoff auf Uerdinger Seite beim Fußballspielen zusah. Ein Omen?

Der teilte sich die Aufgaben im Angriff mit einem weiteren aus heutiger Sicht Star: Stefan Kuntz. Dazu die Funkel-Brüder, Matthias Herget und Werner Vollack im Tor. Nicht nur auf dem Papier eine bemerkenswerte Ansammlung von Könnern ihres Fachs, sieht man vielleicht von Bierhoff ab, der damals noch nicht als Kopfballungeheuer auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Auf Nürnberger Seite wie erwähnt der erst spätere Nationaltorwart Andy Köpke, welcher in der Schlussminute noch mit glatt Rot vom Platz fliegen sollte. Warum, das geben meine Synapsen leider nicht mehr her, aber wie die vom Schiedsrichter hochgehaltene Rote Karte im intensiven Flutlicht glänzte, dieses Bild kommt mir schon noch vor Augen, und im akustischen Gedächtnis höre ich die Heimzuschauer hämisch bis freudig klatschen. Damit hatte die Partie nämlich einen Abschluss gefunden und Uerdingen war eine Runde weiter.

Wie überhaupt die Sinneserfahrungen bei diesem erste Mal im Stadion viel interessanter waren als das Spiel an sich. Dass tatsächlich so ein Profispiel genauso aussieht, wie man es von den Amateurspielen kannte, dass die nicht in Ballnähe befindlichen Spieler gemächlich rumtrabten, all das war schon Sensation genug. Hinzu kam der schwer zu fassende Umstand, dass es all diese Leute aus dem Fernsehen wirklich gab, etwas, was man sich bis dahin nicht so richtig hatte vorstellen können.

Nürnberg ging durch Roland Grahammer in Führung, Bierhoff und Wolfgang Funkel drehten den Spielstand zum 2:1 fürs Heimteam, ehe noch ein späterer Weltmeister, Stefan Reuter, für den Club wieder ausglich. In meiner Erinnerung fiel das Siegtor für Uerdingen, wieder Wolfgang Funkel, in der letzten Spielminute und hatte irgendetwas mit Köpkes Roter Karte zu tun. Wie die Statistik zeigt, war dem aber nicht so. Funkel traf schon in der 76. Minute. Wie man sich überhaupt natürlich sehr glücklich schätzen konnte, keinem 0:0 beizuwohnen, sondern a) einem Spiel mit fünf Toren und b) einem Pokalspiel, wo es eben immer um alles geht, was man dem Spielverlauf auch anmerkte.

Obwohl dieses Spiel von einer nicht mal fünfstelligen Zuschauerzahl besucht wurde, fabrizierte es eine derartig mitreißende Atmosphäre mit bleibender Wirkung, dass es nicht einfach nur „das erste Mal im Stadion“ war, sondern der Anfang einer bis heute währenden Begeisterung für das Passivfußballern, an dunklen Abenden, bei Flutlicht und mit einer raunenden Masse im Hintergrund, die schlohweißen Netze an den Torstangen feierlich strahlend.

Ein Hoch auf den Schüleraustausch.

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Alle Relegationsspiele zur 1. Bundesliga

Eine Übersicht über alle Relegationsspiele zum Aufstieg in die bzw. Abstieg aus der 1. Bundesliga.

Die erste Phase der Relegation zur 1. Bundesliga von 1982 bis 1991 brachte folgende Paarungen und Ergebnisse.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
1981/1982 Kickers Offenbach Bayer Leverkusen 0:1 1:2 1:3
1982/1983 Bayer Uerdingen FC Schalke 04 3:1 1:1 4:2
1983/1984 MSV Duisburg Eintracht Frankfurt 0:5 1:1 1:6
1984/1985 1. FC Saarbrücken Arminia Bielefeld 2:0 1:1 3:1
1985/1986* Fortuna Köln Borussia Dortmund 2:0 1:3 3:3
1986/1987 FC St. Pauli FC Homburg 1:3 2:1 3:4
1987/1988** SV Darmstadt 98 Waldhof Mannheim 3:2 1:2 4:4
1988/1989 1. FC Saarbrücken Eintracht Frankfurt 0:2 2:1 2:3
1989/1990 1. FC Saarbrücken VfL Bochum 0:1 1:1 1:2
1990/1991*** Stuttgarter Kickers FC St. Pauli 1:1 1:1 2:2

* Die Paarung Fortuna Köln gegen Borussia Dortmund wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Düsseldorf, entschieden. Borussia Dortmund gewann diese Partie mit 8:0 gegen Fortuna Köln.

** Die Paarung SV Darmstadt 98 gegen Waldhof Mannheim wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Saarbrücken entscheiden. Sie endete mit 0:0 n. V. und 5:4 im Elfmeterschießen für Waldhof Mannheim.

*** Die Paarung Stuttgarter Kickers gegen FC St. Pauli wurde in einer dritten Partie auf neutralem Plazte, in diesem Falle in Gelsenkirchen, entschieden. Die Stuttgarter Kickers gewannen diese Partie mit 3:1 gegen den FC St. Pauli.

Die Paarungen und Ergebnisse der Relegation zur 1. Bundesliga seit Wiedereinführung zur Saison 2008/2009 im Folgenden.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
2008/2009 1. FC Nürnberg Energie Cottbus 3:0 2:0 5:0
2009/2010 FC Augsburg 1. FC Nürnberg 0:1 0:2 0:3
2010/2011 VfL Bochum Borussia Mönchengladbach 0:1 1:1 1:2
2011/2012 Fortuna Düsseldorf Hertha BSC 2:1 2:2 4:3
2012/2013 1. FC Kaiserslautern TSG Hoffenheim 1:3 1:2 2:5
2013/2014 SpVgg Greuther Fürth Hamburger SV 0:0 1:1 1:1
2014/2015 Hamburger SV Karlsruher SC 1:1 2:1 n.V. 3:2
2015/2016 Eintracht Frankfurt 1. FC Nürnberg 1:1 1:0 2:1
2016/2017 Eintracht Braunschweig VfL Wolfsburg 0:1 0:1 0:2
2017/2018 Holstein Kiel VfL Wolfsburg 1:3 0:1 1:4
2018/2019 1. FC Union Berlin VfB Stuttgart 2:2 0:0 2:2
2019/2020 Werder Bremen 1. FC Heidenheim 0:0 2:2 2:2

Bislang (Stand 2016) setzte sich in 16 Duellen zwischen Erst- und Zweitligisten elf Mal der Erstligist und fünf Mal der Zweitligist durch. Drei Mal gab es nach Ablauf beider Partien keinen Sieger, so dass eine dritte, entscheidene Partie angesetzt werden musste. Von diesen drei Partien wurde eine erst nach Verlängerung und im Elfmeterschießen entschieden.

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Alle slowakischen Meister

In der Slowakei als eigenständigem Staat wurde nur zwischen 1939 und 1944 eine Meisterschaft im Fußball ausgespielt. Nach dem II. Weltkrieg bestand die Tschechoslowakei, so dass es keinen eigenen slowakischen Meister gab. Seit der Trennung der beiden Teilrepubliken wird wieder ein Meister im Fußball in der Slowakei ausgespielt, somit seit der Saison 1993/1994.

Seit dieser Zeit besteht die Corgon liga, in der der Meister der Slowakei im Fußball ermittelt wird.

Nennenswerte internationale Erfolge bleiben für dieses nicht nur fußballerisch recht kleine Land bislang aus, die Nationalmannschaft qualifizierte sich immerhin zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft, als sie 2010 an der WM in Südafrika teilnahm.

Die besten Spieler der Slowakei spielen angesichts des wenigen Geldes, das in der inländischen Liga zu verdienen ist, im Ausland, etwa die Hälfte des aktuellen Kaders der Nationalmannschaft tritt aber noch in der Corgon Liga an. Einziger „Legionär“ in der deutschen Bundesliga ist zur Zeit Robert Mak beim 1. FC Nürnberg, die meisten anderen Slowaken spielen in Polen, Russland oder der Türkei, einige auch in der Meisterschaft von Tschechien.

Hier nun die Liste der bisherigen Meister der Slowakei in der Gesamtübersicht:

Jahr Meister
1939/40 ŠK Bratislava
1940/41 ŠK Bratislava
1941/42 ŠK Bratislava
1942/43 OAP Bratislava
1943/44 ŠK Bratislava
1993/94 Slovan Bratislava
1994/95 Slovan Bratislava
1995/96 Slovan Bratislava
1996/97 1. FC Košice
1997/98 1. FC Košice
1998/99 Slovan Bratislava
1999/2000 Inter Bratislava
2000/01 Inter Bratislava
2001/02 MŠK Žilina
2002/03 MŠK Žilina
2003/04 MŠK Žilina
2004/05 Artmedia Bratislava
2005/06 MFK Ružomberok
2006/07 MŠK Žilina
2007/08 Artmedia Bratislava
2008/09 Slovan Bratislava
2009/10 MŠK Žilina
2010/11 Slovan Bratislava
2011/12 MŠK Žilina
2012/13 Slovan Bratislava
2013/14 Slovan Bratislava
2014/15 FK AS Trencin
2015/16 FK AS Trencin
2016/17 -
2017/18 -

Rekordmeister in der Slowakei ist Slovan Bratislava mit 7 Titeln. Zweiter ist MŠK Žilina mit 6 Titeln (Stand 2013).

Zuletzt wurde aber wieder Slovan Meister und setzte sich an die Spitze dieser für nicht wenige Fans wichtigen Wertung. Vorerst ist der Verfolger des Rekordmeisters abgehängt.

Die Bundesliga läuft auf vollen Touren und viele andere Sportarten haben auch Saison. Die Sommerpause ist vorbei und der Herbst wird sportlich gesehen eine heiße Jahreszeit.

Der Winter wird mit seinen vielen Wintersportarten noch heißer. Man muss nicht tatenlos zusehen wie die Sportasse einen Sieg nach dem anderen einfahren.

Viele Fans kennen sich gut aus und befassen sich intensiv mit der Materie. Entweder mit einer einzigen Sportart oder gleich mit mehreren. Anstatt passiv zuzusehen wie die Athleten Höchstform bieten, kann man von ihren Siegen, aber auch Niederlagen profitieren und Kapital schlagen. Wie? Ganz einfach! Indem man Sportwetten platziert. Auf www.spielcasino.net geht es ganz einfach.

Bevor man aber eine Sportwette platziert, sollte man sich gründlich informieren. Wer steht am Sonntag auf dem Platz? Wie stark ist der Gegner? Wie stark ist der Sportler oder die Mannschaft auf die man setzen möchte? Wie hoch stehen die Chancen auf einen Gewinn? Die Chancen kann man auch anhand der Quoten erkennen. Ist die Quote niedrig, stehen die Chancen gut, dass die Mannschaft oder der Athlet gewinnen wird. Ist die Quote hoch, wird die Mannschaft oder der Sportler eher verlieren. Ist die Quote niedrig, wird auch der Gewinn niedrig ausfallen. Risikobewusste Menschen setzen gerne auf Außenseiter und spielen auf volles Risiko. Gewinnt aber der Außenseiter, können sich die Wettfreunde freuen, denn der Gewinn ist dementsprechend hoch.

Um Wetten platzieren zu können, muss man sich jedoch anmelden und ein Wettkonto erstellen. Dann sucht man sich die Sportart und die Begegnung aus, auf die man setzen möchte und natürlich sucht man sich aus der Masse der Wetten diejenige, bzw. diejenigen aus und füllt den Wettschein aus.

Man kann auch Live-Wetten spielen, was viel spannender ist, jedoch muss man das Geschehen live mitverfolgen.
Es werden sehr viele Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten angeboten und die Gewinne kann man entweder wieder einsetzen oder sich aufs Bankkonto überweisen.

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