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Schlagwort: FC Schalke 04

Mit der Startnummer „Manni“

Wer sich zur Zeit nicht alles bei Schalke ins Gespräch bringt: Nach dem unvermeidlichen Heißeluftblaser nun auch der zukünftige Vorruheständler Manni Breuckmann. Gefragt — allerdings von der NRZ, einer Einrichtung, die in Kürze verschwunden sein wird — was er denn mit seiner vielen Zeit dann anfangen wolle, antwortet Breuckmann:

„Stadionsprecher bei Schalke 04 — das wäre ein Traumjob für mich.“

Dass er dann hinterm Mikro nicht mehr so offenherzig die Leistungen der Seinen kommentieren könnte, wie er das zur Zeit noch kann, hat er sich hoffentlich gut überlegt. Ansonsten wäre es schön, Manni Breuckmann auf diese Art dann doch noch, dann und wann mal, ganz selten, in der Radiokonferenz vernehmen zu können. Aber: Das Ganze ist wohl eher unter Imagebildung zu verbuchen. Schade.

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Wenn einem mal nichts einfällt

Schade, dass Udo Lattek sich gerade mit seinem Wunsch nach Wiedereinführung des Nazi-Ordens „Ritterkreuz mit Brillanten und Eichenlaub“ selbst unmöglich gemacht hat (zumal er das, wie man bei dogfood liest, bereits zwei Mal in einer Woche in verschiedenen Sendungen forderte).

Sonst hätten die Schalker bei ihm anfragen können, ob er nicht mal wieder Trainer sein wolle, wenn Fred Rutten in Kürze gegangen worden sein wird. Die anderen beiden großen Ex-Clubs von Lattek haben die Phasen gerade hinter sich (Hitzfeld) bzw. bald hinter sich (Meyer), in der ihnen nix Besseres eingefallen ist, als einfach die Leute wieder einzustellen, die man aus schon wenig später natürlich vollkommen hinfälligen Gründen einst nicht mehr wollte.

So muss es ein ganz junger machen, ein unbedarftes, hierzulande weitgehend unbekanntes Trainertalent, das sich vor allem im Umgang mit der Journaille, aber auch der Grammatik und des frohgemutigen Auftritts bestens auskennt: Huub Stevens soll laut kicker im Gespräch sein.

Immer, wenn ein Verein gerade fußballerischen Misserfolg hat und dann über keine Köpfe verfügt, die eine Idee von Fußball haben oder zumindest jemanden suchen würden, der eine Idee von Fußball hat, ruft man nach dem harten Hund. Als ob mangelnder Erfolg immer einzig und allein auf fehlende Disziplin und ebensolchen Einsatzwillen zurückzuführen wäre.

Treffend schließt der kicker-Artikel dann auch mit den Worten: „Und: Beim neuen Klub PSV Eindhoven hat auch Stevens die Erwartungen bislang nicht erfüllt.“ — beste Voraussetzungen also.

Wie gesagt, Udo Lattek geht jetzt nicht mehr. Und ein anderer Ex-Trainer, der zur Zeit von der Tabellenspitze grüßt, wird an einem solchen schlechten Tausch wohl kein Interesse haben.

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Idole aus der Jugend treffen sich selbst bzw. – II

Letztens schrob ich während des Wechselimprovisationstheater von Jens Limän und Preußen Dortmund vorschnell in diesem Beitrag:

Wenn mich nicht alles und Jens uns alle nicht täuscht, wird Manuel Neuer am 10. Februar 2008 gegen sein altes Idol in Personalunion mit dem Torhüter der Nationalmannschaft spielen. Schöne Geschichten, die der Fußball schreibt, so es denn stimmt, dass Manuel Neuer damals immer früher ins Stadion ging, um Jens Lehmann beim Aufwärmen zuschauen zu können.

Da ist das ja nun doch wieder aktuell geworden. Heute steht die Partie zwischen dem Vater und dem Sohne an, für den Vater nur eben nicht in Farben des BVB 09, sondern in jenen des VfB Stuttgarts. Früher konnte man nicht verstehen, was an so einem Treffen („Hatte mein Zimmer voll mit Postern von xy“) so besonders sein soll. Heute, mit fortgeschrittenem Alter, versteht man es dann doch. Auch wenn es wahrscheinlich nicht mal Dino Lehmanns letzte Saison ist, das hat schon was, dass der kleine Manuel Neuer heute zum ersten Mal als Profi gegen sein Idol spielt.

One steamy night in November.

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Das Ende zweier keiner Ären

SPON schreibt über Werder Bremen: Das Ende einer Ära. Das mag sein, ganz so sicher kann man sich bei lediglich einer versauten Champions-League-Saison nicht sein. Wer 8x in 4,5 Jahren in der Champions League vertreten ist, muss sich doch nicht schämen, wenn er einmal in der ersten Runde ausscheidet, oder? Alleine die dauerhafte Qualifikation für die Champions League kann kein Indiz für eine schlechte Situation sein. Man könnte, so man den HSV der frühen 1980er annimmt, auch davon ausgehen, dass eine zweite Mannschaft der deutschen Bundesliga sich per se ins Halbfinale vorkämpft. Man muss es aber heutzutage nicht. Die regelmäßige Qualifikation und Befähigung, die Gruppenphase zu überstehen, ist sicher mehr als man erwarten darf. Wegen der geringen TV-Einnahmen. Wegen des gering ausgeprägten Zustands des deutschen Fußballs. Der wiederum nur am Geld liegt und nicht-niemals an den beteiligten Personen. Die Kohle, sofern vorhanden, brennt natürlich in unseren Händen. Aua.

Beim FC Schalke 04 hingegen muss man sagen: Welche Ära? Die Ära Assauer vielleicht? Die ist allerdings schon länger zu Ende. Es kann eigentlich nur Charly Neumann gemeint sein, das immerhin, war eine Ära, wenn auch nicht auf, sondern neben dem Platz.

Fußballerisch hingegen wird vom FC Schalke 04 der 00er-Jahr nur eins hängen bleiben: die vielen verpassten Gelegenheiten, Meister zu werden, welche man entweder Patrik Andersson sowie Stig Töftings Beiseite-Springen oder der eigenen, fehlenden Courage verdankt, indem man Spiele wie in Bochum oder in Stuttgart verlor, mit zitternden Knien und wahrlich wachsweichen Beinen auf den Platz lief, im Hinterkopf schon das mögliche Scheitern. Wenn man so will, ist das natürlich auch eine Ära, eine Ära des Scheiterns. Dann hatte Bayer Leverkusen wohl unter Daum und Toppmöller ebenfalls eine ganz besondere Ära. Nur war man da immerhin im Finale der Champions League, etwas, wovon man auf Schalke nur träumen kann.

Sollte diese Ära des Scheiterns nun endlich (aus Schalker Sicht) zu Ende sein, dann gäbe es genug Anlass für alle Schalker, sich entspannt zurückzulehnen und dem Pflänzchen positive Erwartungshaltung ab und zu ein wenig Wasser geben, auf dass es wachsen und gedeihen kann, denn schlimmeren Fußball als Schalke zur Zeit zeigt, kann es mit einem solchen Etat eigentlich nicht mehr geben.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass es für Schalke immer auch wichtig ist, vor dem BVB zu stehen und diesen in den Derbies zu schlagen, dann muss man die Saison bereits abhaken, während genau das in Bremen noch nicht der Fall ist. Man darf durchaus einmal, zweimal gegen Mannschaften scheitern, deren Namen der gemeine Fan noch nie gelesen noch gehört hat. Was aber an der mangelnden Bildung des Fans liegt, und nicht an der Klasse oder Güte des Gegners.

Sich auspfeifen und sich selbst dem Sarlak überantworten darf man erst dann, wenn man wirklich keinen Ausweg mehr weiß: „Müller raus!“.

Ich halte das für eine richtige Maßnahme, jedoch erst nach dem Feuern der übrigen Beteiligten. Schalke ist im aktuellen Zustand ein Moloch, eine horrible Zukunftsvision, bei der man bei genauem Hingucken schon Angst bekommt. Man muss nicht mal hingucken, man muss nur hinhören: Bordon, Kuranyi, Rakitic, Altıntop, Jermaine Jones usw.

Man mag nicht mehr hingucken. Als Nicht-Schalker wird einem ohnehin schlecht dabei, wenn man sieht, wer sich da als Schalker ausverkauft.

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Auf dem Papier

Mark Hughes, Trainer von Manchester City, streut nach dem Sieg auf Schalke Salz in die Wunden.

„Es war eine tolle Woche. Wir haben Arsenal überzeugend geschlagen und hier ein auf dem Papier sehr schweres Spiel immer unter Kontrolle gehabt.“

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www.raider.de

Was macht man, wenn man einen Verein namens Werder Bremen hat? Dann beschafft man sich natürlich einen URL mit den Buchstaben www.sv-bremen.de, nicht wahr? Und wenn man Eintracht Frankfurt heißt, dann nimmt man natürlich www.sg-frankfurt.de. Als Schalke 04 sollte man am besten www.fc-gelsenkirchen.de wählen, damit sich das beim Eintippen des URL in die Adresszeile im Hirn des Lesers auch richtig verfestigt.

Und wenn man 1899 Hoffenheim heißen will, dann nimmt man eben das hier.

Das ist schlüssig.

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Griechischer Ungarischer Wein

Im Interview mit dem Tagesspiegel lesen wir Pal Dardai folgendermaßen:

„Tagesspiegel: Dortmund und Schalke haben auch nicht die reichste Anhängerschaft.

Pal Dardai: Aber dort haben viele Menschen Arbeit. In Berlin kommt es mir manchmal so vor: Einer arbeitet, einer ist arbeitslos.“

Dazu müssen wir zwei Dinge anmerken:

Dardais Eindruck täuscht. Es sind nicht alle Berliner bei der Hertha. Der Kader umfasst ohnehin mehr als 22 Mann.

Dardais Eindruck täuscht: Nur weil sich 60.000 bzw. 80.000 Menschen ins Stadion begeben, bedeutet das nicht, dass sie Arbeit haben. Vor allem bedeutet es nicht, dass sie alle aus der Stadt kommen, in der das Stadion steht.

Das sei ihm nachgesehen, weil es im Umkreis von ca. 100km außerhalb Berlins nun mal keine anderen Menschen gibt außer Ossis, die in Dörfern wohnen. Dem ist in der Nähe von Gelsenkirchen und Dortmund anders. Aber dass in Gelsenkirchen jeder knapp 4. Einwohner zu einem Spiel ins Stadion geht, glaubt er doch wohl selbst nicht. Muss er auch nicht, weil er ja in Berlin wohnt.

Die alte Scheiße von wegen „früher“ wollen wir uns hier aber nicht anhören, weshalb wir darauf verzichten, weitere Passagen aus dem zwar lesenwerten, aber doch kaum Fußball beinhaltenden Interview mit Dardai zu zitieren. Naja, abgesehen von dem hier:

Tagesspiegel: Was raten Sie ihren jungen Mitspielern von heute?

Pal Dardai: Ich sage den Jungs immer: Rotwein trinken. Darin liegt die Kraft. Ich bin in Ungarn Weinritter.

Was Sie nicht sagen…

Ich muss über Wein gut reden. Bei Fitness- und Blutuntersuchungen im Klub sind bei mir noch nie irgendwelche schlechten Werte festgestellt worden. Das kann nur am ungarischen Rotwein liegen. Da bekommst du Kraft und bleibst gesund.

Aber nicht direkt vor dem Spiel?

Heute geht das nicht mehr, aber das ist auch schon passiert. Einmal war mein Vater zu Besuch, der hatte Rotwein aus Ungarn mitgebracht. Ein paar Spieler, van Burik, Goor und Fiedler, waren bei uns, es gab ungarische Fischsuppe und ungarischen Rotwein. Zwei Tage später haben wir Kaiserslautern 4:1 weggehauen. Da haben alle richtig gefightet. Ich sag’s euch: Ungarischer Rotwein!

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Das Ende des Unaussprechlichen

[photopress:kuranyi_axe_2.jpg,full,alignleft] Ich weiß nicht, ob man das lustig finden soll. Als Mensch tut er mir ja leid. Was soll er da rumlaufen auf dem Fußballlplatz, wenn er doch offensichtlich nicht besser Fußball spielen kann als irgendein Oberligaspieler? Ich habe ohnehin nie verstanden, warum Kevin Kuranyi (dieses letzte Mal sei mir gegönnt) überhaupt jemals einen Profivertrag bekommen hat. Selbst im untersten nahezu-Amateurbereich sind mir diverse Spieler untergekommen, die eine Ballbehandlung wie von einem anderen Planeten hatten. Es mag da seine/ihre Gründe geben, warum diese begnadeten Spieler es nicht weitergebracht haben als in diverse Stadtmeisterschaften. Außerdem hat man dieserorts ohnehin nicht den Funken einer Ahnung davon, wie schnell Fußball heutzutage überhaupt geworden ist. Dass jemand dribbeln kann wie ein Fummelmeister bedeutet noch lange nicht, dass er späterhin dann ins Arsenal-Fußballcamp gedraftet würde. Er kann einfach (nur) gut Fußball spielen.

Well, gut Fußball spielen. Das kann Kevin Kuranyi definitiv nicht. Man mag mir auch vorwerfen, dass die ganze Kampagne, die ich hier gefahren habe, etwas mit Ausländerfeindlichkeit zu tun habe. Dem ist nicht so. Von mir aus kann Kevin-Future nicht so, wie es ist, aus Panama-Brasilien stammen, sondern aus Neuseeland-Vietnam. Das ist mir vollkommen egal und ich denke, das ist auch den Schalkern egal, die ihn jedes Mal auspfeifen. Hoffe ich jedenfalls.

Was nicht egal ist, ist, dass er kein Fußball spielen kann. Kevin Kuranyi ist eine Karikatur eines Fußballspielers, und deshalb versteht auch niemand, wieso er überhaupt jemals einen Profivertrag erhielt. Er kann eigentlich nur eins, außer Köpfen, wie ein Idiot bei gegnerischem Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte rumlaufen.

Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass genau das selbst die letzte Frimpe aus meinem eigenen Team auch kann: Beim Gegner so ein bisschen rumlaufen, bisschen Action machen, die aber eh keinen stört, so lange kein anderer mithilft. Dafür, dass sonst keiner mithilft, kann Kevin nix. Das ist klar. Aber hat man je Manni Burgsmüller, Rudi Völler oder Jupp Heynckes daran gemessen, wie viel sie „nach hinten arbeiten“, wie viel sie sich damit beschäftigen, „der Mannschaft zu helfen“? Das sind zugegebenermaßen andere Zeiten jetzt. Es hat ja auch niemand etwas dagegen, wenn ein Stürmer ein längeres, mittleres Loch hat, doch muss man ernsthaft fragen dürfen: Warum so?

Nein, bei Jupp Heynckes oder Gerd Müller hat nie jemand gefragt, wie viel diese „nach hinten arbeiten“ und dann muss man auch einfach froh sein, als Kevin, dass es neuerdings diese Kategorie gibt. „Arbeitet gut mit“. Nicht umsonst hat der Pöbel Uwe Spies aus dem Duisburger Stadion gejagt, weil er nun mal nie getroffen hat. Victor Agali, blabla, etc. pp. jeder Club hat solche Würstchen in seinen Reihen.

Kevin Kuranyi aber ist keine Wurst, er ist ein Nichts. Er kann überhaupt nichts.

Und deshalb ist es auch gut so, dass er endlich erkannt hat, dass er nicht in die Nationalmannschaft gehört.

Heute hat er von selbst gekündigt. Das hätte er schon Anfang 2006 tun sollen. Nun hat er es getan. Wir warten erwartungsfroh darauf, dass er auch endlich seinen Vertrag bei Schalke zurückgibt, mit den Worten „kann ich nicht erfüllen“, und dass Schalke womöglich dann endlich der Weg freigemacht wird zu einem neuen Klaus Fischer, zu einem neuen Mittelstürmer, der die Dinger dann auch macht. Ob Schalke so einen findet, ist mir herzlich egal, klar ist nur: Kuranyi hat höchstens Zweiliga-Niveau, und warum dieser Knilch überhaupt knapp 50 Länderspiele gemacht hat, ist allerorten unklar.

So jung war P“ä“trick Helmes damals doch gar nicht mehr. Und der kann, z. B., Fußball spielen.

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Post vom Anwalt?

Das arme Balg. So jung, das Balg, und schon mit einem Bein im Knast.

Und Schuld ist Papa.

(In Trainer-Baade-affinen Kreisen wurde die Diskussion, welchen Geschlechts diese Person angehört, mit einem satten, aber deutlichen „Remis“ entschieden. Die Frage bleibt somit offen: Junge oder Mädchen? Diese Frage soll aber nicht vom eigentlichen Ziel dieses Beitrags ablenken. Natürlich muss dieses Kind jetzt ins Gefängnis. Denn Herr Watzke zeichnet sich nicht durch die Fähigkeit zur Selbstironie aus. Michael Zorc sowieso nicht.)

PS: Entschuldigen Sie bitte die Erscheinung Michael Schumachers auf dieser Webseite, das ist nicht schön, er ist nicht schön, es ging in diesem Fall einfach nicht anders. In Zukunft bleiben wir von diesem kleinen Ausrutscher abgesehen natürlich Langweilig-1-frei.

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Der Madonna-Pur-Komplex

Im Gegensatz zum echten Madonna-whore-complex ist der Madonna-Pur-Komplex einer, bei dem sich ganz leicht entscheiden lässt, was gut und was definitiv nicht gut ist. Wozu diese Aufregung in Frankfurt, nur wegen einer klitzekleinen Spielabsage? Das hat’s früher häufig gegeben.

In Frankfurt sollte man eher froh sein, dass der Name des eigenen Clubs mit einer wenigstens halbwegs akzeptablen Sängerin in Verbindung gebracht wird. Man stelle sich vor, eine vergleichbare Absage wäre auf Schalke passiert: Dann wären die Gazetten (sagt man das heute noch so?) jetzt voll mit Schlagzeilen, die den FC Schalke 04 und die Band „Pur“ miteinander in Verbindung bringen. Also: von wegen halbleer, halbvoll ist diese Spielabsage!

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Unaus

Kevin Kuranyi (Schalke 04/ab 76.): Kam für Podolski und fiel nicht weiter negativ auf.

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Ausgesch …

Die gar nicht klammheimliche Freude über die Demonstration der Beschränktheit des Unaussprechlichen und seiner seelenlosen Kompagnons währt nur kurz, bis plötzlich wieder einfällt, dass man heutzutage ja gar nicht mehr ausscheiden kann. Man verliert zwar den direkten Vergleich, statt dann unter der Woche auf dem Sofa sitzen zu müssen, landet man aber einfach im nächstbesten Wettbewerb. Als ausscheiden noch ausscheiden war, früher, ad lib, verweichlichter Wettbewerb, verhätschelte Sicherheitsgesellschaft, wen soll schon nur halbes Scheitern begeistern?

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Farfan nicht mehr auf dem Grabbeltisch

Trefflicher kann man die Wertigkeit des FC Schalke im internationalen Fußball nicht beschreiben: SPON untertitelt ein Bild des Rekordzugangs (im Sinne der Ablösesumme, nicht im Sinne des Zugangs) Jefferson Farfan, der vom PSV Eindhoven, aber eigentlich aus Peru, kommt, mit der Zeile:

Stürmer Farfan: Angebote aus Tottenham und Florenz

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