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Schlagwort: Fortuna Köln

Alle Relegationsspiele zur 1. Bundesliga

Eine Übersicht über alle Relegationsspiele zum Aufstieg in die bzw. Abstieg aus der 1. Bundesliga.

Die erste Phase der Relegation zur 1. Bundesliga von 1982 bis 1991 brachte folgende Paarungen und Ergebnisse.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
1981/1982 Kickers Offenbach Bayer Leverkusen 0:1 1:2 1:3
1982/1983 Bayer Uerdingen FC Schalke 04 3:1 1:1 4:2
1983/1984 MSV Duisburg Eintracht Frankfurt 0:5 1:1 1:6
1984/1985 1. FC Saarbrücken Arminia Bielefeld 2:0 1:1 3:1
1985/1986* Fortuna Köln Borussia Dortmund 2:0 1:3 3:3
1986/1987 FC St. Pauli FC Homburg 1:3 2:1 3:4
1987/1988** SV Darmstadt 98 Waldhof Mannheim 3:2 1:2 4:4
1988/1989 1. FC Saarbrücken Eintracht Frankfurt 0:2 2:1 2:3
1989/1990 1. FC Saarbrücken VfL Bochum 0:1 1:1 1:2
1990/1991*** Stuttgarter Kickers FC St. Pauli 1:1 1:1 2:2

* Die Paarung Fortuna Köln gegen Borussia Dortmund wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Düsseldorf, entschieden. Borussia Dortmund gewann diese Partie mit 8:0 gegen Fortuna Köln.

** Die Paarung SV Darmstadt 98 gegen Waldhof Mannheim wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Saarbrücken entscheiden. Sie endete mit 0:0 n. V. und 5:4 im Elfmeterschießen für Waldhof Mannheim.

*** Die Paarung Stuttgarter Kickers gegen FC St. Pauli wurde in einer dritten Partie auf neutralem Plazte, in diesem Falle in Gelsenkirchen, entschieden. Die Stuttgarter Kickers gewannen diese Partie mit 3:1 gegen den FC St. Pauli.

Die Paarungen und Ergebnisse der Relegation zur 1. Bundesliga seit Wiedereinführung zur Saison 2008/2009 im Folgenden.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
2008/2009 1. FC Nürnberg Energie Cottbus 3:0 2:0 5:0
2009/2010 FC Augsburg 1. FC Nürnberg 0:1 0:2 0:3
2010/2011 VfL Bochum Borussia Mönchengladbach 0:1 1:1 1:2
2011/2012 Fortuna Düsseldorf Hertha BSC 2:1 2:2 4:3
2012/2013 1. FC Kaiserslautern TSG Hoffenheim 1:3 1:2 2:5
2013/2014 SpVgg Greuther Fürth Hamburger SV 0:0 1:1 1:1
2014/2015 Hamburger SV Karlsruher SC 1:1 2:1 n.V. 3:2
2015/2016 Eintracht Frankfurt 1. FC Nürnberg 1:1 1:0 2:1
2016/2017 Eintracht Braunschweig VfL Wolfsburg 0:1 0:1 0:2
2017/2018 Holstein Kiel VfL Wolfsburg 1:3 0:1 1:4
2018/2019 1. FC Union Berlin VfB Stuttgart 2:2 0:0 2:2
2019/2020 Werder Bremen 1. FC Heidenheim 0:0 2:2 2:2

Bislang (Stand 2016) setzte sich in 16 Duellen zwischen Erst- und Zweitligisten elf Mal der Erstligist und fünf Mal der Zweitligist durch. Drei Mal gab es nach Ablauf beider Partien keinen Sieger, so dass eine dritte, entscheidene Partie angesetzt werden musste. Von diesen drei Partien wurde eine erst nach Verlängerung und im Elfmeterschießen entschieden.

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„Dolly Dimples“ — Lebensabschnittspartner Fußball

Für die wenigsten Fußballer ist dieser nur ein Lebensabschnittspartner. Die wenigsten kommen davon weg. Und diese wenigen suchen wir hier. Kein klassisches „Gewinnspiel ohne Gewinne“ bei Trainer Baade, aber einer dieser Beiträge, in denen wir zusammen den Inhalt sammeln.

Enno, Gründer und Ex-Autor des hertha-blog (sowie von Welt Hertha Linke selig), hatte vor geraumer Zeit hier angefragt, ob man nicht mal Spieler zusammentragen könnte, die nach ihrer Karriere als Fußballer ungewöhnliche berufliche (oder künstlerische oder sonstige) Wege einschlugen. Seitdem also nichts mehr mit Fußball oder Berichterstattung über diesen zu tun haben, gleichwohl aber nicht in ihren angestammten Beruf zurückgekehrt oder einen solchen, schnöden ergriffen haben.

Beispiele, die wir nicht suchen, wären Peter Wynhoff, Sachbearbeiter bei der Kreisbau AG, oder Jürgen Groh, Briefträger, was sein Ausbildungsberuf war.

Wobei die Grenzen da fließend sind: Früher hatten viele Spieler einen normalen Beruf, welcher sogar im Kicker-Sonderheft aufgelistet wurde, heute ist es die Ausnahme. Allerdings befinden sich „heutige“ Spieler noch mitten in ihrer Karriere, weshalb sie auch noch nichts nach ihrer Karriere ausgewählt haben können. Definitiv ausgenommen sind alle Mitarbeiter von Fußballschulen oder sonstigem Verkaufsquatsch, ob nun als Redner, Werbefigur oder Tennishalleneröffner im Zusammenhang mit ihrer Fußballerkarriere. Keine Spielerberater, Jugendtrainer, Fanbetreuer, Scouts, Fanshopmitarbeiter, TV-Experten oder Co-Trainer. Und auch keine Manager der Nationalmannschaft.

Zwei, drei Beispiele, die vorgeben könnten, was gesucht ist, folgen hier:

Thomas Allofs Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Köln, Racing Straßburg Betreibt ein Unternehmen der Abfallwirtschaft.
Ioannis Amanatidis Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern Gründete ein Modelabel und betreibt ein Restaurant.
Peter Artner FK Austria Wien, First Vienna FC, FC Admira/Wacker, SV Austria Salzburg, Hercules Alicante, US Foggia, VSE St. Pölten Glasfabrikant mit eigener Firma.
Frank Bartenstein Kickers Offenbach Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma.
Sebastian Deisler Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC, FC Bayern München Betreibt einen Dritteweltladen in Freiburg.
Robert „Bobby“ Dekeyser FC Bayern München, 1. FC Nürnberg, 1860 München Stellt mit seiner von ihm gegründeten Firma Outdoor-Möbel her.
Thomas Eichin Borussia Mönchengladbach, 1. FC Nürnberg Geschäftsführer des Eishockeyclubs Kölner Haie.
Yves Eigenrauch FC Schalke 04 In der Öffentlichkeitsarbeit eines Kinder- und Jugendtheaters und diversen gemeinnützigen Projekten, wie dem Gelsenkirchener Wohnprojekt „Pelikan – Generationenübergreifendes Wohnen“, tätig.
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, Eintracht Trier Mitarbeiter eines Großhandels für Parkett und Laminat.
Wolfgang Feiersinger Borussia Dortmund, Austria Salzburg, LASK Linz, PSV Salzburg Hüttenwirt der Hochwildalmhütte bei Kitzbühel.
Bernd Förster SV Waldhof Mannheim, FC Bayern München, 1. FC Saarbrücken, VfB Stuttgart Betreiber einer Autowaschanlage.
Dieter Frey FC Bayern München, SC Freiburg, Werder Bremen, 1. FC Nürnberg Lehrer für Wirtschaft und Recht an einem Nürnberger Gymnasium.
Urs Güntensperger FC Luzern, FC Lugano, FC Zürich, Eintracht Frankfurt, Lausanne-Sports, FC Basel, FC Tuggen, FC Horgen, FC Rheinach Bezirksleiter Metall bei der Würth AG.
Hans-Jürgen Gundelach Eintracht Frankfurt, FC Homburg, Werder Bremen Leitender Mitarbeiter in einem Computerhandel.
Jimmy Hartwig Kickers Offenbach, VfL Osnabrück, TSV 1860 München, Hamburger SV, 1. FC Köln, Austria Salzburg, FC Homburg Theaterschauspieler in diversen Produktionen.
Achim Haucke Alemannia Aachen Kohlenschlepper in Hamburg.
Jan Heintze Kastrup BK, PSV Eindhoven, Bayer Uerdingen, Bayer Leverkusen Jan Heintze Promotion Products.
Ronnie Hellström Hammarby IF, 1. FC Kaiserslautern, Gif Sundsvall Skandinavienleiter von Hornbach.
Peter Hidien Hamburger SV Kundendienstbetreuer bei Firma Peter Gerdau Tankschutz in Tangstedt/HH.
Udo Horsmann FC Bayern München, Stades Rennes, 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München Möbeldesigner
Dirk Hupe Union Solingen, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Fortuna Köln Leitet Versicherungsbüro in Solingen.
Volker Ippig FC St. Pauli Lascher im Hamburger Hafen.
Manfred Kaltz Hamburger SV, Girondins Bordeaux, FC Mulhouse Vertriebsdirektor eines italienischen Mineralwasser-Konzerns, Immobilienmakler, Vermögensberater und er engagiert sich in einem Rehabilitationszentrum.
Werner Kamper VfL Osnabrück Geschäftsführer eines Betriebs für Landmaschinenbau.
Jupp Kapellmann Alemannia Aachen, 1. FC Köln, FC Bayern München, TSV 1860 München Arzt.
Rudi Kargus Wormatia Worms, Hamburger SV, 1. FC Nürnberg, Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Köln Betätigt sich künstlerisch als Maler.
Manfred Kastl Hamburger SV, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart Besaß ein Hotel, das „Haus Kastl“ bis zur Insolvenz, welches er in ein Pflegeheim umwandelte, welches insolvent ging. Professioneller (?) Pokerspieler.
Dieter Kitzmann 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Frankfurt, Union Solingen Betreiber eines Tabakladens in Kaiserslautern.
Wolfgang Kneib FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, Arminia Bielefeld Innendienst der Württembergischen Versicherung AG.
Martin Kree VfL Bochum, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund Hatte im Gegensatz zum Großteil der Branche keine Berührungsängste mit neuen Techniken und leitet jetzt eine IT-Schulungs-Schule.
Peter Kunter Eintracht Frankfurt, Freiburger FC Zahnarzt.
Marek Lesniak Pogon Stettin, Bayer Leverkusen, SG Wattenscheid 09, TSV 1860 München, KFC Uerdingen, Xamax Neuchatel, Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster, SpVgg Velbert, SV Hilden-Nord Mitarbeiter bei einer Autoteilefirma.
Ilhan Mansiz Genclerbirligi Ankara, Kusadasispor, Samsunspor, Besiktas Istanbul, Vissel Kobe, Hertha BSC, MKE Ankaragücu Eiskunstläufer.
Erwin Markert Kickers Offenbach Besitzt ein Versicherungsbüro.
Hans-Bert Matoul Chemie Leipzig, Lokomotive Leipzig, BSG Traktor Langeln, Einheit Wenigerode Übernahm während seiner aktiven Karriere die Bäckerei seines erkrankten Vaters, ist heute diplomierter Wirtschaftswissenschaftler.
Frank Mill Rot-Weiss Essen, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf Aktiv in der Schrott- und Baubranche, u. a. (wohl) mit Mill-Container.
Thomas Miller SpVgg Unterhaching, FC Augsburg, TSV 1860 München Finanzbeamter.
Markus Münch FC Bayern München, Bayer Leverkusen, 1. FC Köln, FC Genua, Besiktas Istanbul, Borussia Mönchengladbach, Panathinaikos Züchtet Pferde und ist Galopptrainer.
Herbert Mühlenberg SC Jülich 1910, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, VfL Osnabrück, VfB Rheine Lehrer am Osnabrücker Gegengymnasium.
Wolfgang Mühlschwein Kickers Offenbach Ingenieur mit eigener Firma.
Arne-Larsen Ökland Bayer Leverkusen Betreibt die Pizzeria-Kette „Dolly Dimples“ in Norwegen. (Womit er so gerade noch durch den Gastwirt-Filter rutscht.)
Markus Osthoff 1. FC Saarbrücken, Eintracht Trier, MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Braunschweig Lehrer für Sport und Hauswirtschaft.
Jürgen Pahl Chemie Halle, Eintracht Frankfurt, Rizepspor Betreibt eine Obstplantage in Paraguay.
Manfed Pohlschmidt Preußen Münster, Hamburger SV, FC Schalke 04 Betreiber einer Lottoannahmestelle.
Tobias Rau Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, FC Bayern München Student des Lehramts
Knut Reinhardt Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, 1. FC Nürnberg Grundschullehrer in Dortmund.
Andreas Reinke Hamburger SV, FC St. Pauli, Iraklis Saloniki, Real Murcia, 1. FC Kaiserslautern, Werder Bremen Landwirt mit eigener Wurstproduktion.
Helmut Roleder VfB Stuttgart Businesstrainer.
Bodo Rudwaleit Dynamo Berlin, Stahl Eisenhüttenstadt Betreibt ein Taxiunternehmen in Berlin.
Jürgen Rynio Karlsruher SC, 1. FC Nürnberg, Borussia Dortmund, Rot-Weiss Essen, FC St. Pauli, Hannover 96 Leiter einer Einrichtung für Behinderte
Gunnar Sauer Werder Bremen, Hertha BSC, VfB Leipzig Ist Immobilienmakler in Bremen
Thorsten Schlumberger Hertha BSC, Tennis Borussia Berlin, SC Charlottenburg, Blau-Weiß 90 Berlin, BSV Brandenburg, FSV Velten, SV Wilhelmshafen Physiotherapiepraxis in Berlin.
Stefan Schmitt SGK Heidelberg, VfB Stuttgart, SV Sandhausen Zahnarzt.
Georg Schwarzenbeck FC Bayern München Inhaber eines Schreibwarengeschäfts.
Martin Spanring TSV 1860 München, Fortuna Düsseldorf, FC Schalke 04, SC Freiburg, VfB Stuttgart, Bursaspor, Freiburger FC Sportmanager im Europapark Rust.
Hans-Peter Stark Blau-Weiß 90 Berlin. Beliefert mit seinem Unternehmen die Spitzengastronomie.
Gert Trinklein Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach, Dallas Tornado Mitglied der Stadtverordnungsversammlung für die FDP in Frankfurt.
Mario Tolkmitt Bayer Leverkusen, FC Berlin, Fortuna Düsseldorf Busfahrer und Betriebsrat in Burscheid.
Horst Weyerich 1. FC Nürnberg, SpVgg Fürth, Erzieher bei der Lebenshilfe Fürth.
Reiner Wirsching 1. FC Schweinfurt 05, 1. FC Nürnberg, TSV Vestenbergsgreuth Arzt.
Roland Wohlfarth 1. FC Bocholt, MSV Duisburg, FC Bayern München, AS Saint-Etienne, VfL Bochum, VfB Leipzig, Wuppertaler SV Bauleiter einer Estrichfirma.
Andreas Zeyer SSV Ulm 1846, SC Freiburg, Hamburger SV, Karlsruher SC, VfL Bochum, SC Freiburg Diplom-Ingenieur beim Stahlbauunternehmen der Familie in Nehresheim.
Michael Zeyer SSV Ulm 1846, SC Freiburg, 1. FC Kaiserslautern, SV Waldhof Mannheim, MSV Duisburg, VfB Stuttgart, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Heidenheim Betreiber eines Sterne-Restaurants mit dem Namen 5.

Die Liste wird um Eure (Gedächtnis-) Fünde erweitert und zur besseren Übersicht dann alphabetisch sortiert, natürlich gibt es kein richtig oder falsch. Wobei ebenso selbstredend gilt: je ausgefallener, desto Kracher.

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Gewinnspiel: Der langsame Tod des Laufwunders

Respektive der Pferdelunge.

Nach dem mit echten Preisen versehenen Tippspiel zur EM 2012 heute wieder eins der klassischen Gewinnspiele bei Trainer Baade: Ein Gewinnspiel ohne Gewinn, außer an Erkenntnis. Oder Arsenal für die diversen Fußballquizze dieser Welt:

Der langsame Tod des Laufwunders hat in den Fußball Einzug gehalten, weil sich kaum ein Spieler noch erlauben kann, konditionell unterdurchschnittlich schlecht zu sein, über mehrere Spiele hinweg. Die Anforderungen der heutigen Spielweise machen es nötig, das beinahe jeder Spieler auf dem Platz seine 10, 11 oder 12 Kilomter abreißt.

Jene Spieler, welche es auf 12,5 Kilometer bringen, im Vergleich zu jenen, welche „nur“ 10 Kilometer gelaufen sind, als „Laufwunder“ zu bezeichnen, diesem Vorgang fehlt in gewisser Weise die Berechtigung.

Weshalb die Laufwunder aussterben, heute sind beinahe alle Spieler Laufwunder und die Unterschiede werden marginalisiert. Natürlich gibt es immer noch laufbereitere und weniger laufbereitere Spieler, das scheint aber eher eine Frage der Motivation und nicht des Laufvermögens zu sein.

Und da die Laufwunder respektive Pferdelungen aussterben, wollen wir doch noch mal schnell vor ihrem endgültigen Dahinscheiden sammeln, welche Spieler einst als Laufwunder galten.

Ein Inbegriff eines Laufwunders respektive einer Pferdelunge ist aus meiner Wahrnehmung immer noch Wolfgang Rolff, weshalb ich ihn hier als ersten in den Ring werfen möchte.

Ein Laufwunder definiert sich darüber, dass es von vielen so genannt wird oder wurde und dies auch über das Umfeld des eigenen Vereins hinaus Konsens ist oder war. Es definiert sich also nicht über die tatsächlich gelaufenen Kilometer in einem Spiel.

Wie man weiß, haben sich die Maßstäbe da doch ziemlich verschoben. Wer die Laufleistung eines Spielers aus den – beispielsweise – 1930er Jahren mit der heutigen eines durchschnittlichen Torwarts vergleicht, wird den damals sportelnden Menschen Unrecht tun. Zu ihrer Zeit waren sie damit eben, je nachdem, einige der besten ihrer Epoche. Es werden nur nicht mehr viele hinzukommen, und wenn doch, dann nur aus dem Wunsch der Legendenbildung heraus, und nicht, weil die reinen Zahlen dies erlauben würden. Wobei zugegebenermaßen auch früher, als man gar keine Zahlen zur Verfügung hatte, nicht nach Zahlen, sondern nach Augenmaß entschieden wurde, wem man dieses Etikett des Laufwunders oder der Pferdelunge anklebte.

Der erste also soll Wolfgang Rolff sein, der übrigens in seiner Karriere ganz schön rumkam. Wer galt oder gilt noch als explizites Laufwunder?

Laufwunder Mannschaft(en)
Lars Bender TSV 1860 München, Bayer Leverkusen
Sven Bender TSV 1860 München, Borussia Dortmund
Daniel Bierofka TSV 1860 München, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart
Uli Bittcher FC Schalke 04, Borussia Dortmund
Hans-Peter Briegel 1. FC Kaiserslautern, Hellas Verona, Sampdoria Genua
Wolfgang Dremmler Eintracht Braunschweig, FC Bayern München
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen
Clemens Fritz Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Karlsruher SC, Rot-Weiß Erfurt, VfB Leipzig
Ryan Giggs Manchester United
Jürgen Groh 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, Trabzonspor
Kevin Großkreutz Rot-Weiß Ahlen, Borussia Dortmund
Andreas Lambertz Fortuna Düsseldorf
Willi Landgraf Rot-Weiss Essen, FC Homburg, FC Gütersloh, Alemannia Aachen
Lucio Bayer Leverkusen, FC Bayern München, Inter Mailand, Juventus
Herbert Lütkebohmert FC Schalke 04
Thomas Müller FC Bayern München
Hermann Ohlicher VfB Stuttgart
Ivica Olic Hertha BSC, NK Marsonia, NK Zagreb, Dinamo Zagreb, ZSKA Moskau, Hamburger SV, FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Franz Raschid Bayer Uerdingen
Wolfgang Rolff Fortuna Köln, Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Racing Straßburg, Bayer Uerdingen, Karlsruher SC, 1. FC Köln
Hasan Salihamidzic Hamburger SV, FC Bayern München, Juventus, VfL Wolfsburg
Hartmut Schade Dynamo Dresden
Burkhard Segler Borussia Dortmund, Rot-Weiß Oberhausen
Dietmar Sengewald FC Carl Zeiss Jena
Wolfgang Sidka Hertha BSC, TSV 1860 München, Werder Bremen
Peter Stark Blau-Weiß 90 Berlin
Jörg Stübner Dynamo Dresden
Jens Todt SC Freiburg, Werder Bremen, VfB Stuttgart
Christian Träsch VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg
Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach
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Die Allerletzten

Der Kicker führt in seinem Sonderheft eine Auflistung, welcher Klub wie häufig Tabellenführer war. Dabei ist so eine Tabellenführung wie zuletzt bei Gladbacher Anhängern erlebt zwar sehr euphorisierend. Zudem lernt man auf diese Weise etwas. Den meisten Fans, so ihre Teams nicht zu den Dauergästen auf Platz 1 gehören, wird klar, dass man plötzlich etwas zu verlieren hat, etwas verteidigen muss; ein Umstand, den sie so sonst nicht kennen.

Doch die Fans der allermeisten Klubs wissen, dass es nicht die Aussicht auf Erfolg ist, die den Fußball gleichzeitig so lebendig und so hassenswert macht, sondern die Angst vor dem Misserfolg, vor dem totalen Untergang.

Rainer Calmund konnte nachts nicht schlafen, weil das Abstiegsgespenst nicht aus seinen Gedanken weichen wollte, und aufgehängt hat sich selbst in Südamerika noch nie jemand, weil sein Klub Meister geworden ist.

Dabei ist es natürlich noch einmal ein „psychologisch wichtiger“ Unterschied, ob man nur auf einem Abstiegsplatz oder aber dem allerletzten Platz der Tabelle steht. Ist man Letzter, pfeift hinter einem nur der Wind durch die Schlucht, in die man hinabzustürzen droht. Als Vorletzter steht man immer noch auf den Händen des Letzten, mit denen dieser sich verzweifelt an den Felsvorsprung klammert. Wie man auch als Letzter strampelt, es ist schlicht niemand mehr unter einem, der schlechter steht als man selbst. Und da bewahren nur die Hartgesottensten ruhig Blut. Trainer, Spieler, Fans.

Eine Auflistung, wer wie häufig Letzter in der Bundesliga war, existiert trotz der ausgewiesenen Dramatik dieser Situation (zumindest hier nicht bekannt) nicht.

Wer also in der Bundesliga ist extrem erprobt in diesem Drahtseilakt und für wen ist dieses Gefühl so selten wie Preußen Münsters Aufenthalt in der ersten Liga?

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Zünglein an der Tabelle

Natürlich muss man keinem Fußballinteressierten erklären, dass die Tordifferenz extrem wichtig werden kann, insofern als sie in bestimmten Konstellationen genauso viel zählt wie ein Punkt mehr als der punktgleiche Tabellennachbar zu haben. Und das vergisst über die gesamte Saison wohl auch niemand, schon gar nicht, so hofft man als Anhänger, wenn eine Mannschaft mal so richtig untergeht, eine Partie schon zur 60. Minute entschieden ist, weil man mit 3, 4 oder 5 Toren hinten liegt. Und genauso hofft man, dass allen auf dem Platz Beteiligten klar ist, dass es eben keineswegs gleichgültig ist, ob man nun mit 0:3 oder 0:7 nach Hause geht, von den direkten Auswirkungen dieses Unterschieds noch einmal abgesehen.

In den knapp 50 Jahren Bestehen der Bundesliga kam es schließlich mehr als nur ein Mal vor, dass sich elementare Fragen wie Abstieg oder Meisterschaft allein durch die Tordifferenz entschieden. Dazu kommt das Phänomen, dass nahezu keine Spielzeit vergeht, ohne dass nicht wenigstens eine Platzierung anhand der Tordifferenz entschieden würde. Und dass das wiederum Auswirkungen auf die Finanzen hat, muss man hoffentlich ebenfalls nicht mehr erwähnen.

Grün und Rot markiert sind jene Fälle, in denen tatsächlich die Frage Meisterschaft, Abstieg oder Teilnahme am internationalen Fußball mittels Tordifferenz entschieden wurden.

Früher war es der DFB, heute macht die DFL jedes Jahr drei Kreuze, dass die beiden besten Teams einer Saison noch nie punkt- und torgleich waren, wobei danach noch einige Kritierien mehr („Fragen zum Spielbetrieb“ anklicken) zum Einsatz kämen. Helfen diese alle nicht, steht man vor der Frage: Wo sollte man zu welchen Bedingungen ein Entscheidungsspiel austragen?

Rekord-Depp ist natürlich der Depp, Entschuldigung, der Club, der gleich zwei Mal wegen der schlechteren Tordifferenz abstieg, Stichwort Phantomtor. Der VfB Stuttgart hingegen wurde zwei Mal nur aufgrund der besseren Tordifferenz Meister. Ansonsten scheint die Drei-Punkte-Regel für eine geringere Häufigkeit von Punktgleichheit zu sorgen, wodurch die Ängste der DFL-Verantwortlichen ein wenig geringer geworden sein dürften.

Bis zur Saison 1966/1967 zählte nicht die durch Subtraktion ermittelte Tordifferenz, sondern der so genannte „Torquotient“, der sich denkbar einfach berechnen lässt, allerdings den Vorteil der mehr geschossenen Tore und somit eines vermeintlich attraktiveren Spielstils nicht berücksichtigt. Seit 1967/1968 gilt also die nicht mehr ganz neue Regelung der Tordifferenz im Gegensatz zum Torquotienten.

Die mit einem Asterix versehen Clubs mussten in die Relegation, welche sie dann aber erfolgreich bestritten. Fettgedruckte Mannschaften sind absolut punkt- und torgleich, während kursiv gestellte Teams zwar die selbe Tordifferenz aufweisen, eines der beiden Teams jedoch mehr Tore erzielte als das andere und ersteres somit vor dem zweiten rangiert.

Den sprichwörtlichen Vogel schießt die Saison 1974 ab, als sich die stolze Zahl von fünf punktgleichen Teams auf den Plätzen 9 bis 13 am Ende der Saison allein anhand der Tordifferenz in eine Reihenfolge bringen ließen.

2007/2008
4. Hamburger SV +21 47:26 54
5. VfL Wolfsburg +12 58:46 54
2006/2007
9. Borussia Dortmund -2 41:43 44
10. Hertha BSC -5 50:55 44
11. Hannover 96 -9 41:50 44
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Alle Absteiger der Bundesliga

Eine Übersicht über alle Absteiger seit Einführung der Bundesliga.

Jahr Absteiger
1963/1964 1. FC Saarbrücken
Preußen Münster
1964/1965 Hertha BSC
Zwangsabstieg wegen
unerlaubter Zahlungen.
Sportlich wären
eigentlich abgestiegen,
blieben aber aufgrund
der Aufstockung
der Liga erstklassig:
FC Schalke 04
Karlsruher SC
1965/1966 Borussia Neunkirchen
Tasmania Berlin
1966/1967 Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
1967/1968 Borussia Neunkirchen
Karlsruher SC
1968/1969 1. FC Nürnberg
Kickers Offenbach
1969/1970 TSV 1860 München
Alemannia Aachen
1970/1971 Kickers Offenbach
Rot-Weiss Essen
1971/1972 Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld
1972/1973 Eintracht Braunschweig
Rot-Weiß Oberhausen
1973/1974 Fortuna Köln
Hannover 96
1974/1975 VfB Stuttgart
Tennis Borussia Berlin
Wuppertaler SV
1975/1976 Hannover 96
Kickers Offenbach
Bayer Uerdingen
1976/1977 Karlsruher SC
Tennis Borussia Berlin
Rot-Weiss Essen
1977/1978 TSV 1860 München
1. FC Saarbrücken
FC St. Pauli
1978/1979 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
SV Darmstadt 98
1979/1980 Hertha BSC
SV Werder Bremen
Eintracht Braunschweig
1980/1981 TSV 1860 München
FC Schalke 04
Bayer Uerdingen
1981/1982 SV Darmstadt 98
MSV Duisburg
1982/1983 FC Schalke 04
Karlsruher SC
Hertha BSC
1983/1984 Kickers Offenbach
1. FC Nürnberg
1984/1985 Arminia Bielefeld
Karlsruher SC
Eintracht Braunschweig
1985/1986 1. FC Saarbrücken
Hannover 96
1986/1987 Fortuna Düsseldorf
Blau-Weiß 90 Berlin
1987/1988 FC Homburg
FC Schalke 04
1988/1989 Stuttgarter Kickers
Hannover 96
1989/1990 SV Waldhof Mannheim
FC Homburg
1990/1991 FC St. Pauli
Bayer Uerdingen
Hertha BSC Berlin
1991/1992 Stuttgarter Kickers
Hansa Rostock
MSV Duisburg
Fortuna Düsseldorf
1992/1993 VfL Bochum
Bayer Uerdingen
1. FC Saarbrücken
1993/1994 1. FC Nürnberg
SG Wattenscheid 09
VfB Leipzig
1994/1995 VfL Bochum
MSV Duisburg
Dynamo Dresden
1995/1996 1. FC Kaiserslautern
Eintracht Frankfurt
KFC Uerdingen
1996/1997 Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg
FC St. Pauli
1997/1998 Karlsruher SC
1. FC Köln
Arminia Bielefeld
1998/1999 1. FC Nürnberg
VfL Bochum
Borussia Mönchengladbach
1999/2000 SSV Ulm 1846
Arminia Bielefeld
MSV Duisburg
2000/2001 SpVgg Unterhaching
Eintracht Frankfurt
VfL Bochum
2001/2002 SC Freiburg
1. FC Köln
FC St. Pauli
2002/2003 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
Energie Cottbus
2003/2004 Eintracht Frankfurt
TSV 1860 München
1. FC Köln
2004/2005 VfL Bochum
Hansa Rostock
SC Freiburg
2005/2006 1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
MSV Duisburg
2006/2007 FSV Mainz 05
Alemannia Aachen
Borussia Mönchengladbach
2007/2008 1. FC Nürnberg
Hansa Rostock
MSV Duisburg
2008/2009 Energie Cottbus
Karlsruher SC
Arminia Bielefeld
2009/2010 Hertha BSC
VfL Bochum
2010/2011 Eintracht Frankfurt
FC St. Pauli
2011/2012 1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
Hertha BSC
2012/2013 SpVgg Greuther Fürth
Fortuna Düsseldorf
2013/2014 1. FC Nürnberg
Eintracht Braunschweig
2014/2015 SC Freiburg
SC Paderborn
2015/2016 VfB Stuttgart
Hannover 96
2016/2017 FC Ingolstadt
SV Darmstadt 98
2017/2018 Hamburger SV
1. FC Köln
2018/2019 VfB Stuttgart
Hannover 96
1. FC Nürnberg
2019/2020 SC Paderborn
Fortuna Düsseldorf
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Ewige Tabelle der 1. Bundesliga

Nr. Club J Spiele S R N Tore Diff. P
1. FC Bayern München 52 1772 1043 396 333 3853:1941 +1912 3525
2. SV Werder Bremen 53 1798 761 446 591 3037:2620 +417 2729
3. Hamburger SV 54 1832 738 488 606 2908:2609 +299 2702
4. VfB Stuttgart 50 1696 709 415 572 2851:2447 +404 2542
5. Borussia Dortmund 48 1628 704 421 503 2833:2321 +512 2533
6. Borussia M‘gladbach 47 1602 643 429 530 2732:2328 +404 2358
7. FC Schalke 04 47 1594 629 399 566 2358:2282 +76 2286
8. 1. FC Köln 44 1492 602 374 516 2493:2210 +283 2180
9. Eintracht Frankfurt 46 1560 572 396 592 2472:2432 +40 2110
10. 1. FC K‘lautern 44 1492 575 372 545 2348:2344 +4 2094
11. Bayer Leverkusen 36 1228 521 345 362 2055:1637 +418 1908
13. Hertha BSC 32 1080 392 272 416 1542:1659 -117 1448
12. VfL Bochum 34 1160 356 306 498 1602:1887 -285 1374
14. 1. FC Nürnberg 32 1084 341 276 467 1402:1726 -324 1299
15. MSV Duisburg 28 948 296 259 393 1291:1520 -229 1147
16. Hannover 96 27 914 286 231 397 1279:1547 -268 1089
17. Karlsruher SC 24 812 241 230 341 1093:1408 -315 953
18. Fortuna Düsseldorf 23 786 245 215 326 1160:1386 -226 950
19. Eintracht Br’schweig 21 706 242 177 287 937:1086 -149 903
20. TSV 1860 München 20 672 238 170 264 1022:1059 -37 884
21. VfL Wolfsburg 18 612 239 153 220 948:902 +46 870
22. SC Freiburg 16 544 166 137 241 682:864 -182 635
23. Arminia Bielefeld 17 544 153 139 252 645:883 -238 598
24. KFC Uerdingen 05 14 476 138 129 209 644:844 -200 543
25. Hansa Rostock 12 412 124 107 181 492:621 -129 479
26. 1. FSV Mainz 05 9 306 103 85 118 404:436 -32 394
27. TSG Hoffenheim 7 238 78 66 94 361:380 -19 300
28. Waldhof Mannheim 7 238 71 72 95 299:378 -79 285
29. Kickers Offenbach 7 238 77 51 110 368:486 -118 282
30. Rot-Weiss Essen 7 238 61 79 98 346:483 -137 262
31. FC St. Pauli 8 272 58 80 134 296:485 -189 254
32. FC Energie Cottbus 6 204 56 43 105 211:338 -127 211
33. FC Augsburg 4 136 46 34 56 159:190 -31 172
34. Alemannia Aachen 4 136 43 28 65 186:270 -84 157
35. SG Wattenscheid 09 4 140 34 48 58 186:248 -62 150
36. 1. FC Saarbrücken 5 166 32 48 86 202:336 -134 144
37. Dynamo Dresden 4 140 33 45 62 132:211 -79 140
38. Rot-Weiß Oberhausen 4 136 36 31 69 182:281 -99 139
39. Wuppertaler SV 3 102 25 27 50 136:200 -64 102
40. Borussia Neunkirchen 3 98 25 18 55 109:223 -114 93
41. FC 08 Homburg 3 102 2 27 54 103:200 -97 90
42. SpVgg Unterhaching 2 68 20 19 29 75:101 -26 79
43. Stuttgarter Kickers 2 72 20 17 35 94:132 -38 77
44. SV Darmstadt 98 2 68 12 8 38 86:157 -71 54
45. Tennis Borussia Berlin 2 68 11 16 41 85:174 -89 49
46. SSV Ulm 1846 1 34 9 8 17 36:62 -26 35
47. Fortuna Köln 1 34 8 9 17 46:79 -33 33
48. SC Paderborn 07 1 34 7 10 17 31:65 -34 31
49. Preußen Münster 1 30 7 9 14 34:52 -18 30
50. SpVgg Greuther Fürth 1 34 4 9 21 26:60 -34 21
51. Blau-Weiß 90 Berlin 1 34 3 12 19 36:76 -40 21
52. VfB Leipzig 1 34 3 11 20 32:69 -37 20
53. Tasmania 1900 Berlin 1 34 2 4 28 15:108 -93 10
54. FC Ingolstadt 0 0 0 0 0 0:0 0 0

Stand 24. Mai 2015

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In Reih und Glied

Wenn Union Berlin, was ja nun fast ausgemacht scheint, in die 2. Liga aufsteigt, haben alle deutschen Metropolen fein säuberlich geordnet ihre ersten und zweiten Clubs in die erste und zweite Bundesliga einsortiert.

  • Hertha oben, Union darunter für Berlin.
  • Der HSV ebenfalls oben, St. Pauli eine Klasse darunter für Hamburg.
  • Die Eintracht für Frankfurt oben, der sehr kleine FSV darunter.
  • In München die Bayern oben, der TSV 1860 darunter.

Nur in Köln bleibt der 1. FC oben, dahinter folgt die reaniminierte Fortuna allerdings mit wesentlich größerem Abstand, obwohl sie doch immer noch Tabellenführer der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga ist.

Und Stuttgart, wenn man Metropolen-bezogen so gönnerhaft zählen will, hat zwar den VfB Stuttgart ebenfalls in der 1. Liga, verliert aber gerade seine Kickers an die Viertklassigkeit, zählt somit ebenso nicht zu dieser Riege.

Bei 1860 muss man noch hinzufügen, dass sie das einzige all dieser Beispiele sind, die sich als ehemals größerer der beiden den Rang vom Konkurrenten ablaufen ließen, während es in allen anderen Fällen so geblieben ist, wie es immer war. Für „immer“ natürlich nur die Jahre nach dem Krieg berücksichtigend; davor versinkt das alles in wenig vergleichbaren und aufrechenbaren komischen Endrunden, wo sicher der eine oder andere mal größer war als der eine oder der andere, das dann aber wohl nur für kurze Zeit.

Dresden und Leipzig, die man auch ohne viel Wohlwollen zu den Metropolen zählen kann, sind nicht mal mit einem Bein in der 1. oder 2. Liga vertreten, weshalb sie leider gänzlich rausfallen.

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Ewige Eigentorschützenliste der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Eigentore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 6
Nikolce Noveski FSV Mainz 05 6
3. Per Röntved Werder Bremen 5
3. Franz Beckenbauer Bayern München 4
Willi Entenmann VfB Stuttgart 4
Karlheinz Geils Werder Bremen
Hannover 96
4
Karim Haggui Bayer Leverkusen
Hannover 96
4
Tomasz Hajto FC Schalke 04
MSV Duisburg
4
Wilfried Hannes Borussia Mönchengladbach 4
Thomas Helmer Borussia Dortmund 4
Ditmar Jakobs Hamburger SV
MSV Duisburg
4
Uwe Kliemann Hertha BSC Berlin 4
Michael Klinkert Borussia Mönchengladbach 4
Per Merteseacker Hannover 96/
Werder Bremen
4
Ludwig Müller 1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
4
Walter Oswald VfL Bochum 4
Marco Russ Eintracht Frankfurt 4
Gerd Zimmermann Fortuna Düsseldorf
Fortuna Köln
4
17. Frank Baumann Werder Bremen 3
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
3
Norbert Eder 1. FC Nürnberg
Bayern München
3
Atli Edvaldsson Fortuna Düsseldorf 3
Karl-Heinz Ferschl Hertha BSC
1. FC Nürnberg
3
Bernd Förster 1. FC Saarbrücken
VfB Stuttgart
3
Ingo Hertzsch Eintracht Frankfurt
Hamburger SV
3
Hendrik Herzog FC Schalke 04
SpVgg Unterhaching
3
Reiner Hollmann Eintracht Braunschweig
Rot-Weiß Oberhausen
3
Dirk Hupe Arminia Bielefeld 3
Jürgen Kalb Karlsruher SC
SV Darmstadt 98
3
Gerhard Kleppinger FC Schalke 04
Karlsruher SC
Bayer Uerdingen
3
Andreas Müller FC Schalke 04
VfB Stuttgart
3
Steven Cherundolo Hannover 96 3
Jens Nowotny Karlsruher SC
Bayer Leverkusen
3
Tomislav Piplica Energie Cottbus 3
Rob Reekers VfL Bochum 3
Dietmar Roth Eintracht Frankfurt 3
Günther Schäfer VfB Stuttgart 3
Stefan Schnoor Hamburger SV
VfL Wolfsburg
3
Georg Schwarzenbeck Bayern München 3
Klaus Senger FC Schalke 04
Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
3
Heinz Steinwedel Hannover 96 3
Josef Weikl Fortuna Düsseldorf 3
Lothar Woelk MSV Duisburg
VfL Bochum
3
Wolfgang Wolf 1. FC Kaiserslautern 3
Gerd Wörmer Rot-Weiss Essen
Rot-Weiß Oberhausen
3
44. Peter Anders Hannover 96 2
Patrik Andersson Borussia Mönchenladbach 2
Sladjan Asanin Borussia Mönchengladbach 2
Klaus Augenthaler Bayern München 2
Jörg Bach Fortuna Düsseldorf
SG Wattenscheid 09
2
Michael Ballack Bayer Leverkusen
Bayern München
2
Holger Ballwanz Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Heiner Baltes Fortuna Düsseldorf 2
Karsten Baumann Borussia Dortmund
1. FC Köln
2
Steffen Baumgart Hansa Rostock 2
Dietmar Beiersdorfer Hamburger SV 2
Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 2
Manfred Bockenfeld Werder Bremen
Waldhof Mannheim
2
Hans Borg Eintracht Braunschweig 2
Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 2
- - -
Dédé Borussia Dortmund 2
Martin Demichelis Bayern München 2
Mirko Dickhaut Eintracht Frankfurt 2
Bernard Dietz MSV Duisburg 2
Rolf Dohmen Karlsruher SC 2
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach 2
Stefan Emmerling MSV Duisburg
SG Wattenscheid 09
2
Willi Ertz Borussia Neunkirchen 2
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt 2
Andreas Fischer Hamburger SV 2
Karlheinz Förster VfB Stuttgart 2
Manuel Friedrich Bayer Leverkusen 2
Milan Fukal Hamburger SV 2
Wolfgang Funkel Bayer Uerdingen
1. FC Kaiserslautern
2
Erwin Galeski VfL Bochum 2
Jürgen Gelsdorf Bayer Leverkusen 2
Andreas Gielchen MSV Duisburg 2
Willi Giesemann Hamburger SV 2
Richard Golz Hamburger SV
SC Freiburg
2
Uwe Grauer SSV Ulm 1846 2
Stefan Groß Karlsruher SC 2
Frank Hartmann 1. FC Köln
SG Wattenscheid 09
2
Michael Hartmann Hertha BSC Berlin 2
Christian Hausmann Bayer Leverkusen 2
Werner Heck 1. FC Saarbrücken
1. FC Nürnberg
2
Jörg Heinrich Borussia Dortmund 2
Thomas Hengen Karlsruher SC 2
Lars Hermel SC Freiburg 2
Torben Hoffmann TSV 1860 München
Bayer Leverkusen
2
Andre Hofschneider TSV 1860 München
Hansa Rostock
2
Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 2
Faruk Hajdurovic Energie Cottbus 2
Simon Jentzsch TSV 1860 München 2
Jens Jeremies TSV 1860 München
Bayern München
2
Peter Kaack Eintracht Braunschweig 2
Raymond Kalla VfL Bochum 2
Vlado Kasalo 1. FC Nürnberg 2
Thomas Kempe MSV Duisburg
VfL Bochum
2
Peter Klimke Bayer Leverkusen 2
Stefan Klos Borussia Dortmund 2
Jürgen Kohler Bayern München 2
Egon Köhnen Fortuna Düsseldorf 2
Andreas Köpke Eintracht Frankfurt 2
Robert Kovac Bayer Leverkusen 2
Marijan Kovacevic Hamburger SV
VfL Wolfsburg
2
Armin Kraaz Eintracht Frankfurt 2
Martin Kree VfL Bochum 2
Helmut Kremers FC Schalke 04 2
Oliver Kreuzer Karlsruher SC
Bayern München
2
Mladen Krstajic Werder Bremen
FC Schalke 04
2
Samuel Kuffour Bayern München 2
Marco Kurz TSV 1860 München 2
Michael Kutzop Kickers Offenbach 2
Thomas Langbein SG Wattenscheid 09 2
Otto Laszig Hannover 96 2
Thomas Linke FC Schalke 04
Bayern München
2
Max Lorenz Eintracht Braunschweig
Werder Bremen
2
Ludovic Magnin VfB Stuttgart 2
Marcel Maltritz VfL Bochum
VfL Wolfsburg
2
Werner Mangold 1. FC Kaiserslautern 2
Marcelo Pletsch Borussia Mönchengladbach 2
Josef Marx Karlsruher SC 2
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
Bayern München
2
Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 2
Erich Miß Wuppertaler SV 2
Norbert Nachtweih Bayern München 2
Thomas Paulus 1. FC Nürnberg 2
Michael Preetz Hertha BSC Berlin 2
Christoph Preuß Eintracht Frankfurt
VfL Bochum
2
Dieter Pulter 1. FC Kaiserslautern 2
Friedel Rausch FC Schalke 04 2
Oliver Reck Werder Bremen 2
Ricardo Costa VfL Wolfsburg 2
Rolf Rüssmann FC Schalke 04
Borussia Dortmund
2
Hans Sarpei VfL Wolfsburg 2
Matthias Scherz 1. FC Köln 2
Hans-Günter Schimmöller Hertha BSC Berlin 2
Matthias Schipper FC Schalke 04 2
Gerd Schneider 1. FC Kaiserslautern 2
Martin Schneider Borussia Mönchengladbach 2
Willi Schulz FC Schalke 04
Hamburger SV
2
Erich Seckler Bayer Leverkusen 2
Thomas Seeliger TSV 1860 München
Fortuna Düsseldorf
2
Moses Sichone 1. FC Köln
Alemannia Aachen
2
Jürgen Sobieray FC Schalke 04 2
Axel Sundermann VfL Bochum
SC Freiburg
2
Michael Tarnat MSV Duisburg
Bayern München
2
Dick van Burik Hertha BSC Berlin 2
Arie van Lent Werder Bremen
Eintracht Frankfurt
2
Mirko Votava Werder Bremen 2
Timo Wenzel 1. FC Kaiserslautern
VfB Stuttgart
2
Andre Winkhold Borussia Mönchengladbach 2
Uwe Witt Hertha BSC Berlin 2
Christian Wörns Bayer Leverkusen 2

Stand 20. Februar 2012

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Ewige Elfmeterschützen der Bundesliga

Nr. Spieler Vereine Tore
1. Manfred Kaltz Hamburger SV 53
2. Gerd Müller FC Bayern München 51
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 49
4. Horst-Dieter Höttges Werder Bremen 40
5. Paul Breitner Eintracht Braunschweig
FC Bayern München
31
Wilfried Hannes FC Schalke 04
Borussia Mönchengladbach
31
Georg Volkert Hamburger SV
1. FC Nürnberg
VfB Stuttgart
31
8. Stefan Kuntz 1. FC Kaiserslautern
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
Bayer Uerdingen
30
Lothar Matthäus Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
30
10. Günter Netzer Borussia Mönchengladbach 28
Sejad Salihovic TSG Hoffenheim 28
12. Hans-Jörg Butt Hamburger SV
Bayer Leverkusen
26
13. Werner Lorant 1. FC Saarbrücken
Eintracht Frankfurt
22
14. Ingo Anderbrügge FC Schalke 04 20
Rainer Bonhof Hertha BSC Berlin
1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
20
Christian Schreier Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
Bayer Leverkusen
20
17. Toni Polster 1. FC Köln
Borussia Mönchengladbach
19
Arnold Schütz Werder Bremen 19
19. Krassimir Balakov VfB Stuttgart 18
Andreas Brehme 1. FC Kaiserslautern 18
Stefan Effenberg Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
VfL Wolfsburg
18
Friedhelm Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
18
Lothar Huber Borussia Dortmund 18
Bernd Lehmann MSV Duisburg 18
25. Ailton Werder Bremen
FC Schalke 04
17
Michael Kutzop Werder Bremen
Kickers Offenbach
17
Manfred Ritschel 1. FC Kaiserslautern
Kickers Offenbach
17
Jürgen Röber Werder Bremen
Bayer Leverkusen
17
Fritz Walter VfB Stuttgart
Waldhof Mannheim
17
30. Hans-Joachim Abel FC Schalke 04
VfL Bochum
16
Thomas Häßler TSV 1860 München
Karlsruher SC
Borussia Dortmund
16
Uwe Reinders Werder Bremen 16
Lothar Ulsaß Eintracht Braunschweig 16
34. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 15
Martin Kree VfL Bochum
Bayer Leverkusen
15
Marcelinho Hertha BSC Berlin 15
Ludwig Nolden MSV Duisburg 15
Frank Ordenewitz Werder Bremen
1. FC Köln
15
Rafael van der Vaart Hamburger SV 15
40. Rodolfo Cardoso Werder Bremen
Hamburger SV
SC Freiburg
14
Andreas Herzog Werder Bremen 14
Ulf Kirsten Bayer Leverkusen 14
Pierre Littbarski 1. FC Köln 14
Ludwig Müller Hertha BSC Berlin
1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
14
45. Karl Allgöwer VfB Stuttgart 13
Werner Balte VfL Bochum 13
Wolfgang Funkel 1. FC Kaiserslautern
Bayer Uerdingen
13
Szasbolcs Huszti VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Klaus-Dieter Sieloff VfB Stuttgart
Borussia Mönchengladbach
13
Olaf Thon FC Schalke 04
FC Bayern München
13
Horst Weyerich 1. FC Nürnberg 13
52. Dieter Bast Rot-Weiss Essen
VfL Bochum
12
Horst Heldt TSV 1860 München
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
12
Jupp Heynckes Hannover 96
Borussia Mönchengladbach
12
Lorenz Horr Hertha BSC Berlin 12
Jürgen Kalb Eintracht Frankfurt
SV Darmstadt 98
12
Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 12
Ata Lameck VfL Bochum 12
Hannes Löhr 1. FC Köln 12
Frank Pagelsdorf Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld
12
Karl-Heinz Struth Karlsruher SC
Fortuna Köln
12

Stand 24. Mai 2015

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Unbekanntes aus … Köln

… Köln.

In der Saison 1973/74 spielten mit dem SC Fortuna Köln und dem 1. FC Köln gleich zwei Clubs aus dieser Stadt in der 1. Bundesliga. So weit, so bekannt.

Unbekannt war weiteren, jüngeren, dennoch interessierten Kreisen jedoch bislang, dass beide Clubs zu dieser Zeit ihre Heimspiele im Kölner Radstadion austrugen, und nicht im Müngersdorfer Stadion.

Letzteres sollte zur WM 1974 an alter Stelle neu errichtet werden. Die Entwürfe wurden als zu teuer abgelehnt, weshalb Köln auch kein Austragsungsort bei der WM 1974 wurde. Stattdessen wurde man erst 1975 mit dem neuen Müngersdorfer Stadion, Fassungsvermögen damals 61.000 Zuschauer, fertig. Bis zur Fertigstellung des Neubaus spielten die beiden Kölner Bundesligisten also im Kölner Radstadion, mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern, wie die Kölner Sportstätten GmbH per Mail informiert.

Allerdings müssten dann einige Daten bei fussballdaten.de nicht stimmen (denen ich nicht mailte, weil sie sowieso nicht antworten), denn erstens sind hier 28.000 Zuschauer als Zuschauerzahl angegeben und zweitens als Spielort das Südstadion, das laut Wikipedia erst 1979 eröffnet wurde. Im zweiten Link hingegen ist es dann richtigerweise das Radrennstadion Müngersdorf, allerdings wieder mit 28.000, ebenso wie im ersten Derby, das der FC Köln vor wiederum 28.000 Zuschauern ebenso gewann wie das zweite, diesmal aber nur vor 22.000 Kölnern.

Bundesligafußball im Kölner Radstadion — aber vor wie vielen Zuschauern denn nun?

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Frankfurt ≠ Frankfurt

Ticker-Schreiber dieser Welt, reißt Euch zusammen!

Dabei geht es hier nicht mal um den erst seit 1990 (wieder) relevanten Konflikt bezüglich a. M. und (Oder). Es ist tatsächlich die selbe Stadt, allerdings sind es zwei verschiedene Vereine. Niemand kürzt doch Bayern und 1860 mit „München“ und „München“ ab, selbst wenn die beiden Clubs in unterschiedlichen Ligen spielen. Die Nähe der sportbezogenen mentalen Repräsentationen der in München existierenden Clubs ist immer noch so ausgeprägt, dass die Verwechslungsgefahr zu groß wäre. Vielleicht ist München nicht das beste Beispiel, weil man Bayern München ohnehin immer mit „Bayern“ abkürzt. Ein Schicksal, was weder Bremen noch Frankfurt noch Rostock teilen, obwohl ihre Vereinsnamen ähnlich eindeutig sind. (Bayern Hof, Werder Hannover — das kennt wirklich nur die Avantgarde unter den Zahlen- und Namenfetischisten und Eintracht Braunschweig ist auch nur noch den Älteren ein Begriff. Ältere sind bekanntlich die, die sowieso kein Internet haben, deshalb muss man sie beim Schreiben von Tickern auch nicht berücksichtigen.)

Um es klarer zu machen: Niemand kürzt den FC St. Pauli mit „Hamburg“ ab, niemand kürzt die Stuttgarter Kickers allein mit „Stuttgart“ ab und niemand kürzt Fortuna Köln mit „Köln“ ab.

Welche gedankenlosen angehenden Akademiker kommen dann also auf die Idee, den FSV Frankfurt mit „Frankfurt“ abzukürzen? Dieser Name ist nun mal bereits fest verknüpft mit dem langjährigen Bundesligisten „Eintracht“.

Jedes Mal, wenn ich den Zweitligaticker aufrufe, wähne ich Eintracht Frankfurt für einige Sekunden bereits wieder abgestiegen und frage mich entsetzt, wo ich die letzten 9 Monate gewesen bin, ob Gladbach auch schon wieder unten ist und wer von meinem Tellerchen gegessen hat. Es dauert diesen einen, langen Moment, bis mir wieder einfällt: Achja, FSV Frankfurt.

Ich fordere hiermit alle Ticker-Betreiber ultimativ dazu auf, die alleinige Abkürzung „Frankfurt“ für den FSV Frankfurt abzuschaffen und auch auf den ersten Blick eindeutig kenntlich zu machen, dass nur der kleine Bruder gemeint ist.

Bei Nichtbefolgen drohen Ausrufezeichen in unbekannter Zahl oder Fettdruck.

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Die kleine Fortuna hat auch Geburtstag

Wie der emsige MC Podcast Herr Wieland bereits feststellte und mit einem Interview mit BAP-[bitte nicht „Altbarde“] Wolfgang Niedecken garnierte, wurde der große FC Köln, der so groß ist, dass er sich „Erster FC“ nannte, obwohl er gar nicht der erste Fußballclub seiner Stadt war, in den letzten Tagen beschauliche 60 Jahre alt. In Bochum oder beim TSV München kann man da nur leicht amüsiert die Augenbraue heben.

Genauso heben wir die Augenbraue, erstaunt, nicht amüsiert, dass der kleine Bruder, eher schon der Nachbarsjunge des 1. FC Köln, die Fortuna aus der Kölner Südstadt ebenfalls gerade 60 geworden ist. Erstaunt aus zwei Gründen:

Ja lebt denn die kleine Fortuna noch?

Nur acht Tage nach dem 1. FC gegründet? Welch ein Zufall.

So ist es aber. Nur ist ein Verein in der Verbandsliga in „den Medien“ nicht ganz so präsent wie höherklassige Vereine. Wie gut, dass man den Geburtstag zumindest in Köln nicht vergessen hat, auch wenn die Geburtstagsfeier aus bekannten Gründen etwas kleiner ausfallen wird als beim FC.

Als Showgast wünschen wir uns übrigens Hans Krankl, den alten Reaktionär, der auch mal Trainer bei Fortuna Köln war. Toni Schumacher würde ja eher ungerne wiederkommen.

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