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Schlagwort: SV Darmstadt 98

Alle Trainer des Jahres

Wahlen zum „Fußballer des Jahres“ gibt es in vielen Ländern schon seit Langem, in Deutschland beispielsweise seit 1960 mit dem ersten Sieger Uwe Seeler. Schon über ein halbes Jahrhundert her. Wahlen zum „Trainer des Jahres“ hingegen haben zumindest in Deutschland keine so lange Tradition. Im Gegenteil, wurden sie erst in diesem Jahrhundert aus der Taufe gehoben. Möglicherweise geschah dies erst so spät, da sich der Fußball erst in den letzten zwei Jahrzehnten dahin entwickelt hat, dass man dem Trainer einen deutlich größeren Anteil am Erfolg zumisst als einige Dekaden zuvor. Früher attribuierte man so manchen Erfolg eher zu einem außerordentlich befähigten Spieler. Inzwischen zeichnet das Magazin kicker seit 2002 jedes Jahr den „Trainer des Jahres“ im deutschen Fußball aus. Dieser muss allerdings kein Deutscher sein – siehe 2010, als der Holländer Louis van Gaal gewann – noch muss er in Deutschland tätig sein – siehe Jürgen Klopp, der 2019 als Trainer des englischen Clubs FC Liverpool ausgezeichnet wurde.

Liste Sieger Trainer des Jahres

Wer erhielt diese Auszeichnung in den Jahren seit 2002 durch den Kicker und welcher Trainer gewann möglicherweise sogar mehr als einmal? Rasche Antworten bietet die folgende, immer noch recht übersichtliche Auflistung in Tabellenform.

Jahr Trainer Mannschaft
2002 Klaus Toppmöller Bayer Leverkusen
2003 Felix Magath VfB Stuttgart
2004 Thomas Schaaf Werder Bremen
2005 Felix Magath FC Bayern München
2006 Jürgen Klinsmann Deutschland
2007 Armin Veh VfB Stuttgart
2008 Ottmar Hitzfeld FC Bayern München
2009 Felix Magath VfL Wolfsburg
2010 Louis van Gaal FC Bayern München
2011 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2012 Jürgen Klopp Borussia Dortmund
2013 Jupp Heynckes FC Bayern München
2014 Jogi Löw Deutsche Nationalmannschaft
2015 Dieter Hecking VfL Wolfsburg
2016 Dirk Schuster SV Darmstadt 98
2017 Julian Nagelsmann TSG Hoffenheim
2018 Jupp Heynckes FC Bayern München
2019 Jürgen Klopp FC Liverpool

Wir sehen also, dass nur zwei Trainer mehr als einmal ausgezeichnet wurden. Interessanterweise sind es zwei völlige Antipoden in der Art und Weise ihrer Trainingsarbeit, in der Form des Umgangs mit Menschen – mit ihren Spielern, aber auch mit Fans und anderen, die ihnen begegnen. Auf der einen Seite der als „Quälix“ und grandioser Schweiger wie auch Schleifer verschrieene Felix Magath, der in den Jahren 2003, 2005 und noch einmal 2009 die Wahl gewann. Auf der anderen Seite nur kurz danach im Doppelpack, nämlich 2011 und 2012 Jürgen Klopp, der in dieser Zeit zweimal Meister mit dem BVB wurde. Und 2019 noch einmal gewählt wurde, als er mit dem FC Liverpool nach etlichen Jahren der Abstinenz den Titel in der Champions League gewann.

Wandel der Rolle eines Trainers

Wie kommt es, dass so unterschiedliche Typen vom Fachmagazin Kicker mit dieser Auszeichnung geehrt werden? Immerhin lag zwischen der letzten Auszeichnung von Felix Magath und der ersten von Jürgen Klopp lediglich eine einzige Saison. Können sich in so kurzer Zeit die Maßstäbe der Bewertung einer Leistung als Trainer so verschoben haben?

Die Antwort dürfte hier schlicht lauten: ja. Gerade im Jahrzehnt der 2010er Jahre nahm die taktische Entwicklung des Fußballs noch einmal enorm an Fahrt auf. Und Jürgen Klopp wurde ja nicht ausgezeichnet, weil er so unterhaltsame Pressekonferenzen gibt, sondern weil er die Vormacht des FC Bayern durchbrach und Titel im deutschen Fußball gewann. Und dies mit einer neuartigen Spielweise, die ganz anders war als man den Fußball in früheren Phasen kannte.

Wer nun aufgrund dieser Entwicklung selbst auf den Geschmack gekommen ist, als „Manager“, wie man im Englischen die Trainer bezeichnet“, Hand an ein Fußballteam und dessen Taktik zu legen, der muss nicht selbst erst den Trainerschein machen. Auf dem Fußball Manager 2020 kann man das alles tun, ohne selbst hinaus auf den Trainingsplatz zu müssen. Etliche Feinheiten der Spielweise eines Teams lassen sich hier einstellen und immer weiter verfeinern. Bemerkenswerte Liebe zum Detail macht das Spielen mit diesem Game hyperrealistisch und in der aktuellen Version noch einmal den berühmten Rudi-Völlerschen-Tick besser als seinen Vorgänger. Genaueres zu den derzeitigen Angeboten dazu findet sich Fußball Manager 2020 im Preisvergleich online, der immer einen Blick wert ist, bevor man seine Karriere als kommender „Trainer des Jahres“ beginnt.

Neue Version mit ursprünglichen Orten für Fußball

Aber auch, wer davon überzeugt ist, dass den Löwenanteil am Erfolg immer noch die Spieler ausmachen, kann sich virtuell austoben. Die Kicker sind es schließlich, die die Anweisungen eines Trainers auf dem Platz auch umsetzen müssen. Auch hier gilt es natürlich, sich stets weiterzuentwickeln. Die Gegner schlafen bekanntlich nicht. Und mehr als nur ein Fußballspiel ist das neue FIFA 20, denn hier gibt es viele Karriere-Modi, in denen man einen Spieler von den unteren Klassen bis in die Nationalmannschaft bringen kann. Oder man verabredet sich doch lieber online zu einem reinen Spielchen for fun mit einem oder mehreren Freunden – ganz wie man beliebt. Die neue Version ist jedenfalls gegenüber der alten noch umfangreicher. Neu – und beliebt – ist vor allem der Street Modus dieser Fußballsimulation. Dabei spielt man in Bolzkäfigen, auf der Straße oder in der Halle. Ganz so, wie es all die vielen Fußballfreaks tatsächlich tun, die auch außerhalb von Vereinen gegeneinander kicken. Wo man dieses Game am besten erwirbt, verrät diese Seite mit allen Infos zu FIFA 20 im Preisvergleich. Auf dass man möglichst bald, aber auch günstig in den Genuss dieses Fußballspiels mit all seinen Finessen kommt.

Selber mal eine Auszeichnung erhalten

Zurück zum Thema „Trainer des Jahres“ in Deutschland. Da waren immerhin mehrfach doch ausgezeichnete Trainer dabei, die nicht einfach nur Deutscher Meister wurde mit ihrem Team (oder als Bundestrainer einen Titel holten). Ob sich dieser Trend fortsetzt oder das alles überhaupt kein wahrer Trend ist, werden die nächsten Abstimmungen unter dem Dach des Kicker zeigen. Bis dahin kann man sich in jedem Fall die Zeit mit den zuvor erwähnten Simulationen vertreiben. Und vielleicht zumindest virtuell selbst zum „Trainer des Jahres“ gewählt werden.

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Alle Torschützenkönige der 3. Liga

Erst seit dem Jahr 2008 existiert in Deutschland eine eingleisige 3. Liga, die anders als die zuvor drittklassigen Regionalligen eine echte Profi-Liga ist. Allerdings ist sie anders als Bundesliga und 2. Bundesliga unter dem Dach des DFB zu finden, während die beiden höheren Klassen von der DFL betrieben werden. Sportlich war ihre Einführung sicher ein Erfolg, auch, was die Zahl der Zuschauer im Stadion und mittlerweile auch immer häufiger vor den TV-Geräten und Streams angeht, ist die 3. Liga eine gelungene Änderung gewesen. Finanziell mag es zwar anders aussehen, von vielen wird diese 3. Liga auch als „Totengräberliga“ bezeichnet, weil die Einnahmen so gering, die Ausgaben aber eben auf Profi-Niveau sind. Traditionell interessiert uns hier aber die finanzielle Seite des Fußballsports nur insoweit, als ein gewisser Etat zum Überleben eben nötig ist und es leider bereits mehr als einmal vorgekommen ist, dass ein sportlich die Klasse gehalten habender Club aus monetären Gründen zwangsweise die 3. Liga verlassen musste.

die Aufsteiger der 3. Liga werden oder auch, wer dort Torschützenkönig wird, darauf kann man übrigens hervorragend eine Wette bei einem der vielen Anbieter wie z. B. Tipico platzieren und sich bei einem richtigen Tipp über einen kleinen Gewinn freuen. Zudem kann man so die 3. Liga auch dann mit Spannung verfolgen, wenn man dort eigentlich keinen Lieblingsclub hat. Apropos sportliche Seite, dafür wurde diese Liste hier ja zusammengestellt. Der Rekord an Toren in einer Saison liegt noch bei vergleichsweise bescheidenen 27 Toren von Dominik Stroh-Engel in der Saison 2013/14, damals für den SV Darmstadt 98 aktiv, für den er später sogar noch Tore in der Bundesliga erzielte. Ansonsten bleibt beim Blick auf die Torjäger festzuhalten, dass es schon zwei Spielern gelang, zweimal Torschützenkönig der 3. Liga zu werden. Das ist zum einen Anton Fink für den SV Sandhausen und für den Chemnitzer FC, zum anderen ist dies Fabian Klos, der dies beide Male für Arminia Bielefeld schaffte. Und die allermeisten dieser Clubs, die den Torjäger stellten, stiegen früher oder später dank dieser vielen Tore in die 2. Bundesliga auf, zuletzt der Karlsruher SC mit dem Torschützenköig Marvin Pourié. Wer
Hier dann also die Liste mit allen glorreichen Torjägern der noch jungen Historie dieser Liga.

Liste Torschützenkönige 3. Liga

Saison Torschützenkönig Club Tore
2008/2009 Anton Fink SpVgg Unterhaching 21
2009/2010 Regis Dorn SV Sandhausen 22
2010/2011 Domi Kumbela Eintracht Braunschweig 19
Patrick Mayer 1. FC Heidenheim 19
2011/2012 Marcel Reichwein FC Rot-Weiß Erfurt 17
2012/2013 Anton Fink Chemnitzer FC 20
Fabian Klos Arminia Bielefeld 20
2013/2014 Dominik Stroh-Engel SV Darmstadt 98 27
2014/2015 Fabian Klos Arminia Bielefeld 23
2015/2016 Justin Eilers Dynamo Dresden 23
2016/2017 Christian Beck 1. FC Magdeburg 17
2017/2018 Manuel Schäffler SV Wehen Wiesbaden 22
2018/2019 Marvin Pourié Karlsruher SC 22
2019/2020 - - -

Häufig nur wenige Tore nötig

Bemerkenswert ist auch, dass gleich viermal eine Zahl an erzielten Toren unter 20 reichte, um sich die Torjägerkrone der 3. Liga zu sichern. Dies nicht zuletzt aus dem Grund, dass die 3. Liga ja mit 20 Teams ausgetragen wird. Jeder Club absolviert also vier Spiele pro Saison mehr als die Teams in den ersten beiden Ligen. Ergo hat jeder Spieler 360 Minuten mehr Zeit, Tore zu erzielen. Womöglich liegt der oft relativ geringe Wert an Toren aber auch daran, dass die 3. Liga in aller Regel ziemlich ausgeglichen ist und es nur selten ein oder zwei Topteams gibt, die beinahe in jedem Spiel treffen. Hier kommt es auch für die Teams an der Spitze immer mal wieder zu längeren Durststrecken und somit naturgemäß auch für deren Stürmer.

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Trainer Bundesliga-Saison 2015/2016

Mehmet Scholl prägte letztens den Begriff vom „Laptop-Trainer“, und er war nicht positiv gemeint. All jenen, welche nicht selbst als Profi aktiv gewesen waren, fehle die Einsicht darin, wie solche Profi-Fußballer ticken, wollte der Ex-Nationalspieler und Ex-Drittliga-Trainer damit zum Ausdruck bringen. Wem der Stallgeruch des Bundesliga-Betriebs fehle, der könne unmöglich so handeln, wie es die unterschiedlichen Psychen der Untergebenen verlangen.

Gleichwohl bestritt Mehmet Scholl nicht die gute Qualität der Arbeit von Trainern ohne (echte) Profi-Erfahrung, wie es bei Thomas Tuchel der Fall ist.

Eine „neue Generation“ sei am Werke, die eben anders arbeite. Aber meist völlig anders, als Scholl selbst das tun würde. Woher die Technik- und Taktikskepsis des früher doch progressiven Scholl, man denke an seinen Musikgeschmack und seine Tätigkeiten als DJ im Radio, stammt, ist nicht so einfach nachzuvollziehen.

Gibt es überhaupt eine solche „neue Generation“, die am Werke ist. Wirft man einen Blick auf die derzeit in der Bundesliga tätigen Trainer, ergibt sich dabei folgendes Bild:

Club Trainer Profi-Erfahrung
1. FC Köln Peter Stöger 1. Liga Österreich
FSV Mainz 05 Martin Schmidt 3. Liga Schweiz
Bayer Leverkusen Roger Schmidt -
Borussia Dortmund Thomas Tuchel 2. Bundesliga
Borussia Mönchengladbach André Schubert (interim) -
Eintracht Frankfurt Armin Veh 1. Bundesliga
FC Augsburg Markus Weinzierl 1. Bundesliga
FC Bayern München Pep Guardiola 1. Liga Spanien, Nationalspieler
FC Ingolstadt Ralph Hasenhüttl 1. Bundesliga
FC Schalke 04 André Breitenreiter 1. Bundesliga
Hamburger SV Bruno Labbadia 1. Bundesliga, Nationalspieler
Hannover 96 Michael Frontzeck 1. Bundesliga, Nationalspieler
Hertha BSC Pal Dardai 1. Bundesliga, Nationalspieler
SV Darmstadt 98 Dirk Schuster 1. Bundesliga, Nationalspieler
Werder Bremen Viktor Skripnik 1. Bundesliga, Nationalspieler
TSG Hoffenheim Markus Gisdol -
VfB Stuttgart Alexander Zorniger -
VfL Wolfsburg Dieter Hecking 1. Bundesliga

Tatsächlich besitzen also eigentlich nur Markus Gisdol, André Schubert, Martin Schmidt, Roger Schmidt und Alexander Zorniger keine Profi-Erfahrung, wobei man Thomas Tuchel eigentlich hinzuzählen müsste, da er es auf nur 8 Einsätze in der zweiten Bundesliga brachte, ehe er seine aktive Karriere wegen einer Verletzung abbrechen musste, was übrigens auch auf Markus Gisdol im Alter von nur 27 Jahren zutraf. Somit kommt man auf eine Quote von 6 Trainern von 18, die keine Profi-Erfahrung mitbringen, während alle anderen es in hohe Ligen und teils sogar bis zum Nationalspieler (Frontzeck, Guardiola, Labbadia, Skripnik, Dardai, Schuster) brachten. Da kann man durchaus von einem Trend sprechen, denn früher war es die absolute Ausnahme, wenn Leute wie Neururer oder Daum es ohne Profi-Erfahrung bis zum Trainerposten in der 1. Bundesliga brachten. Heute scheint dies viel einfacher möglich zu sein. Zumal nicht vergessen werden sollte, dass all jene, deren aktive Karrieren früh endeten, mehr Zeit hatten, sich um ihre Ausbildung und Weiterentwicklung als Trainer zu kümmern.

Interessant, aber weniger von außen ersichtlich, ist dabei natürlich auch die Frage, wie diese neuartigen „Laptop-Trainer“ denn nun überhaupt vorgehen. Während der eine tatsächlich auf moderne Technik schwören mag, sieht das beim Trainer von altem Schrot und Kron, man denke an Armin Veh, vielleicht ganz anders aus. Dabei ist allgemein nicht davon auszugehen, dass die Trainer auf die Dienste von videohelden.net zurückgreifen, die Videos mit Erläuterungen für alle denkbaren Themen erstellen. Aber Videoanalyse bzw. die Aufbereitung von Hinweisen im selben Format, die kurz und knackig auch die Spieler mit geringerer Konzentrationsspanne mit allen nötigen Infos versorgt, dürfte heute einerseits bei nahezu allen Teams Standard sein. Auf der anderen Seite unterscheiden sich die Trainer immer noch sehr darin, wie intensiv sie dieses Mittel zur Unterstützung anwenden — und ebenso danach, wann sie es einsetzen. So ist vom einen oder anderen Trainer zu hören, dass er schon in der Halbzeitpause einer Partie einige rasch zusammengeschnittene Szenen für seine Spieler parat hat. Szenen, die besonders schlecht liefen, bei denen der Trainer korrigierend eingreifen möchte.

Doch Mehmet Scholl scheint das alles für übertriebenen Hokuspokus zu halten. Sein Erfolg bzw. die Abwesenheit dessen als Trainer gibt ihm allerdings nicht unbedingt recht. Ein 8. Platz in der 3. Liga mit der II. Mannschaft des FC Bayern und ein verfrühter, freiwilliger Abschied nach einer weiteren, späteren Saison mit diesem Klub stehen zu Buche. Bei sicherlich denkbar besten Trainingsbedingungen und seit Jürgen Klinsmann auch Zugriff auf alle nötigen technischen Hilfsmittel. Auch wenn Mehmet Scholl immer für einen flapsigen Spruch zu haben ist: Sein Verzicht auf Hilfmittel wie erklärende Videos, gerade bei der Internationalität der heutigen Kader, bzw. seine Kritik daran, wirkt wie ein Anachronismus eines beleidigten Alt-Profis, der nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.

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Trikot-Ausrüster Saison 2015/16

Die Bundesliga-Clubs wechseln ihre Ausrüster mittlerweile schneller als man es sich merken kann. Mit Ausnahme jener Clubs natürlich, bei denen ein Ausrüster Mitbesitzer des Clus ist versteht sich. Bei den anderen tauchen immer mal wieder Exoten auf, die sich erst neu gegründet haben, die vielleicht bislang nur aus anderen Ländern bekannt waren, die man als Zwerge im Bereich der Sportausrüstung kennt oder sogar welche, die einigermaßen fachfremd sind. Viele von den kleineren Ausrüstern verschwinden oft auch relativ rasch wieder von der Bildfläche, wenn sie es eben nicht schaffen, sich in ihrer Nische zu etablieren und den großen, alteingesessenen Ausrüstern ausreichend Konkurrenz zu machen.

Dennoch tauchen fast nur altbekannte Namen unter den Ausrüstern der Bundesliga-Clubs in der Saison 2015/2016 auf, wie die folgende Liste zeigt. Adidas und Puma sind quasi seit Anbeginn dabei, auch die kleineren Namen wie Kappa, Lotto oder erima sind nicht zum ersten Mal in der Bundesliga mit ihren Produkten vertreten.

Club Ausrüster
1. FC Köln erima
FSV Mainz 05 Lotto
Bayer Leverkusen adidas
Borussia Dortmund Puma
Borussia Mönchengladbach Kappa
Eintracht Frankfurt Nike
FC Augsburg Nike
FC Bayern München adidas
FC Ingolstadt adidas
FC Schalke 04 adidas
Hamburger SV adidas
Hannover 96 Jako
Hertha BSC Nike
SV Darmstadt 98 Jako
Werder Bremen Nike
TSG Hoffenheim Lotto
VfB Stuttgart Puma
VfL Wolfsburg Kappa

Weitere kleinere Ausrüster versuchen es immer wieder, mit ihrem Programm bei den Fußball- und Sportfans zu landen. Das geht nicht immer gut. Zuletzt versuchten sogar der 1. FC Kaiserslautern und Borussia Dortmund ihre eigene Marke zu etablieren, einmal davon in Kooperation mit einem existierenden Ausrüster, der Teil einer Kaufhauskette war. Auch dieser Versuch wurde aber wieder eingestellt, offensichtlich reicht ein einzelner Bundesliga-Club nicht, um die Attraktivität eines Ausrüsters so enorm zu steigern, dass dieser dauerhaft davon leben kann.

Den umgekehrten Weg geht adidas mit dem FC Bayern München, bei dem sie sich Anteile des Clubs zu eigen gemacht haben. Damit ist der FC Bayern wohl auf ewig an adidas als Ausrüster gebunden, was nicht nur Vorteile mit sich bringen muss. Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Historie der Ausrüster, denn eigentlich erst seit dem Krieg gibt es überhaupt im Sportbereich so etwas wie Markenartikel.

Früher war es nicht üblich, dass man zu einem speziellen Ausrüster geht, um seine Fußballspieler einzukleiden. Da tat es auch schon mal War von einem klassischen Ausrüster für Berufskleidung, wie es Alster-Textil einer von vielen ist. Oder die Frauen der Spieler oder Mütter schneiderten selbst die Sportkleidung.

Durch die einschneidende Veränderung in diesem Bereich, dass jedes Team einen festen Ausrüster besitzt, hat sich ein riesiger, schwer umkämpfter Markt ergeben. Im Prinzip erstaunlich, dass überhaupt neben den Platzhirschen adidas und Nike sowie mit Abstrichen Puma noch Raum für weitere Anbieter ist. Allerdings gibt es durchaus Marktnischen, in denen diese überleben können. Vor allem dort, wo Kunden ein nicht ganz so prall gefülltes Portemonnaei verfügen. Doch auch dort ist der Kampf um die Pfründe hart, wie das eingangs erwähnte ständige Kommen und Gehen kleinerer Anbieter demonstriert.

Ebenso bemerkenswert, dass es im Gegensatz zu früher, mit wenigen Ausnahmen, keine dauerhaften Partnerschaften mehr gibt. Borussia Mönchengladbach war immer Puma, dann lange Reebok, doch auch diese länger währenden Verbindungen sind Geschichte. Weshalb sich der Blick auf die aktuellen Ausrüster der Bundesliga-Clubs immer wieder aufs Neue lohnt. Was übrigens ebenso für Nationalmannschaften gilt.

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Der Fußballmoment 2014

Klar, jeder ahnt die Auflösung schon. Was könnte es da aus dem Jahr 2014 anderes geben als jenen einen Moment, der alle verzauberte, die Fußballwelt begeisterte und die Anhänger des Siegerteams in ungeahnte Sphären katapultierte? Eine Partie von mitreißender Dynamik, in der immer wieder die Seele des Fußballspiels nicht nur aufblitzte, sondern es sich gleich im Spielverlauf gemütlich machte. Bis die Partie ein faszinierendes Ende fand, worauf die eine Seite himmelhochjauchzend war, aber auch alle neutralen Zuschauer höchst begeistert Applaus klatschten und die „Zugabe!“-Rufe nur deshalb nicht zu hören waren, weil die meisten diese Partie eben vor ihren Fernsehern verfolgten und nicht live im Stadion.

Der Fußballmoment 2014 ist natürlich das sagenhafte 4:2 von Darmstadt 98 auswärts, genauer gesagt das Tor in der 2. Minute der Nachspielzeit (!) der Verlängerung, das Darmstadt 98 nach einem 1:3 im Hinspiel doch noch die Relegation zur 2. Bundesliga gegen Arminia Bielefeld gewinnen ließ. Wer das nicht live gesehen hat, der hat eines der dramatischsten Spiele des Jahres, wenn nicht dieses Jahrzehnts verpasst. Und mit 6 Toren und entsprechendem Spielverlauf ein Highlight, bei dem man lange suchen müsste, um ein ähnliches zu finden.

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Alle Relegationsspiele zur 2. Bundesliga

Seit der Saison 2008/2009 wird zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Drittletzten der 2. Bundesliga eine Relegation um die Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison ausgespielt.

Saison Heim Gast Hin Rück Gesamt
2008/2009 SC Paderborn VfL Osnabrück 2:0 1:0 1:0
2009/2010 FC Ingolstadt Hansa Rostock 3:0 1:0 2:0
2010/2011 Dynamo Dresden VfL Osnabrück 4:2 1:1 3:1 n. V.
2011/2012 Jahn Regensburg Karlsruher SC 3:3 1:1 2:2
2012/2013 VfL Osnabrück Dynamo Dresden 1:2 1:0 0:2
2013/2014 Darmstadt 98 Arminia Bielefeld 5:5 1:3 4:2 n. V.
2015/2016 Würzburger Kickers MSV Duisburg 2:0 2:1 4:1
2016/2017 SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München 1:1 2:0 3:1
2017/2018 Erzgebirge Aue Karlsruher SC 3:1 0:0 3:1
2018/2019 SV Wehen Wiesbaden FC Ingolstadt 1:2 3:2 4:4
2017/2018 1. FC Nürnberg FC Ingolstadt 2:0 -:- -:-
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Alle Relegationsspiele zur 1. Bundesliga

Eine Übersicht über alle Relegationsspiele zum Aufstieg in die bzw. Abstieg aus der 1. Bundesliga.

Die erste Phase der Relegation zur 1. Bundesliga von 1982 bis 1991 brachte folgende Paarungen und Ergebnisse.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
1981/1982 Kickers Offenbach Bayer Leverkusen 0:1 1:2 1:3
1982/1983 Bayer Uerdingen FC Schalke 04 3:1 1:1 4:2
1983/1984 MSV Duisburg Eintracht Frankfurt 0:5 1:1 1:6
1984/1985 1. FC Saarbrücken Arminia Bielefeld 2:0 1:1 3:1
1985/1986* Fortuna Köln Borussia Dortmund 2:0 1:3 3:3
1986/1987 FC St. Pauli FC Homburg 1:3 2:1 3:4
1987/1988** SV Darmstadt 98 Waldhof Mannheim 3:2 1:2 4:4
1988/1989 1. FC Saarbrücken Eintracht Frankfurt 0:2 2:1 2:3
1989/1990 1. FC Saarbrücken VfL Bochum 0:1 1:1 1:2
1990/1991*** Stuttgarter Kickers FC St. Pauli 1:1 1:1 2:2

* Die Paarung Fortuna Köln gegen Borussia Dortmund wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Düsseldorf, entschieden. Borussia Dortmund gewann diese Partie mit 8:0 gegen Fortuna Köln.

** Die Paarung SV Darmstadt 98 gegen Waldhof Mannheim wurde in einer dritten Partie auf neutralem Platze, in diesem Falle in Saarbrücken entscheiden. Sie endete mit 0:0 n. V. und 5:4 im Elfmeterschießen für Waldhof Mannheim.

*** Die Paarung Stuttgarter Kickers gegen FC St. Pauli wurde in einer dritten Partie auf neutralem Plazte, in diesem Falle in Gelsenkirchen, entschieden. Die Stuttgarter Kickers gewannen diese Partie mit 3:1 gegen den FC St. Pauli.

Die Paarungen und Ergebnisse der Relegation zur 1. Bundesliga seit Wiedereinführung zur Saison 2008/2009 im Folgenden.

Saison Zweitligist Erstligist Hinspiel Rückspiel Gesamt
2008/2009 1. FC Nürnberg Energie Cottbus 3:0 2:0 5:0
2009/2010 FC Augsburg 1. FC Nürnberg 0:1 0:2 0:3
2010/2011 VfL Bochum Borussia Mönchengladbach 0:1 1:1 1:2
2011/2012 Fortuna Düsseldorf Hertha BSC 2:1 2:2 4:3
2012/2013 1. FC Kaiserslautern TSG Hoffenheim 1:3 1:2 2:5
2013/2014 SpVgg Greuther Fürth Hamburger SV 0:0 1:1 1:1
2014/2015 Hamburger SV Karlsruher SC 1:1 2:1 n.V. 3:2
2015/2016 Eintracht Frankfurt 1. FC Nürnberg 1:1 1:0 2:1
2016/2017 Eintracht Braunschweig VfL Wolfsburg 0:1 0:1 0:2
2017/2018 Holstein Kiel VfL Wolfsburg 1:3 0:1 1:4
2018/2019 1. FC Union Berlin VfB Stuttgart 2:2 0:0 2:2
2019/2020 Werder Bremen 1. FC Heidenheim 0:0 2:2 2:2

Bislang (Stand 2016) setzte sich in 16 Duellen zwischen Erst- und Zweitligisten elf Mal der Erstligist und fünf Mal der Zweitligist durch. Drei Mal gab es nach Ablauf beider Partien keinen Sieger, so dass eine dritte, entscheidene Partie angesetzt werden musste. Von diesen drei Partien wurde eine erst nach Verlängerung und im Elfmeterschießen entschieden.

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Gewinnspiel: Das sind doch alles Amateure

Heute: Eines der beliebten Gewinnspiele ohne Gewinne bei Trainer Baade.

Gesucht: Alle Bundesliga-Trainer, welche selbst keine Profifußballer waren. Dürften nicht allzu viele sein, allerdings müsste man jetzt 52 Vereine überprüfen. Wenn Ihr so nett wärt und diese Suche für Euren eigenen Lieblingsverein übernehmen würdet und das Ergebnis in den Kommentaren hinterließet, würde ich daraus sukzessive eine schicke Liste basteln.

Regeln: Der Trainer muss einen Verein in der deutschen ersten oder zweiten Bundesliga trainiert haben, wobei er das nicht als so genannter Interimstrainer getan haben darf. Hierfür lege ich keine Höchstzahl an Spielen fest, meist ergibt sich dieser Umstand aus seiner raschen Ablösung. Dazu darf ein Kandidat für diese Liste selbst nie höher als drittklassig Fußball gespielt haben, egal in welchem Land.

Name Trainer bei aktiv bei/in
Andreas Bergmann FC St. Pauli, Hannover 96, VfL Bochum 1. FC Köln II, Wuppertaler SV, Bonner SC, VfB Remscheid
Gerd vom Bruch SpVg Olpe, SSV Dillenburg, Rot-Weiß Lüdenscheid, Eintracht Haiger, Sportfreunde Siegen, Borussia Mönchengladbach, Borussia Mönchengladbach, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen Sportfreunde Siegen, VfL Klafeld-Geisweid 08
Christoph Daum 1. FC Köln, VfB Stuttgart, Besiktas Istanbul, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, Fenerbahçe Istanbul, Eintracht Frankfurt, FC Brügge Hamborn 07, Eintracht Duisburg, 1. FC Köln Amateure
Heribert Deutinger SpVgg Unterhaching TSV Neubiberg
Robin Dutt TSG Leonberg, TSF Ditzingen, Stuttgarter Kickers II, Stuttgarter Kickers, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen SVGG Hirschlanden, TSV Korntal, TSV Münchingen, TSV Korntal, FV Zuffenhausen, SKV Rutesheim
Seppo Eichkorn FC St. Pauli, MSV Duisburg FV Gallmannsweil, Borussia Köln-Kalk, BC Efferen, SV Hürth-Kendenich
Michael Feichtenbeiner Stuttgarter Kickers, RW Erfurt, SF Siegen, VfB Stuttgart (Jugend), TSF Ditzingen, Bayer Uerdingen, Darmstadt 98 TV Gültstein, SV Vaihingen, FV Germania Degerloch
Volker Finke TSV Stelingen, TSV Havelse, 1. SC Norderstedt, SC Freiburg, Urawa Red Diamonds TSV Havelse, Hannoverscher SC, TSV Stelingen, TSV Berenbostel
Horst Franz Union Solingen, Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, fC Schalke 04, RW Essen, FSV Mainz 05, SV Babelsberg unbekannt
Markus Gisdol TSG Salach, FTSV Kuchen, SC Geislingen, VfB Stuttgart U-17, SG Sonnenhof Großaspach, SSV Ulm 1846, TSG 1899 Hoffenheim II, FC Schalke 04 (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim SC Geislingen, SSV Reutlingen 05, SC Geislingen, 1. FC Pforzheim
Lutz Hangartner SC Freiburg unbekannt
Bernd Hoss FV Ebingen, 1. FSV Mainz 05, FK Pirmasens, Wormatia Worms, Karlsruher SC, Wuppertaler SV, Freiburger FC, VfL Osnabrück, Tennis Borussia Berlin, Blau-Weiß 90 Berlin, SC Freiburg unbekannt
Peter Hyballa Borussia Bocholt, 1. FC Bocholt, Preußen Münster (Jugend), Arminia Bielefeld (Jugend), Ramblers Windhoek, VfL Wolfsburg (Jugend), Borussia Dortmund (Jugend), Alemannia Aachen, RB Salzburg (Jugend), SK Sturm Graz Borussia Bocholt
Frank Kramer SpVgg Greuther Fürth FC Memmingen, FC Bayern München II, TSV Vestenbergsgreuth, SC Weismain, 1. FC Nürnberg II, SpVgg Greuther Fürth II, 1. SC Feucht, SpVgg Greuther Fürth II, SpVgg Greuther Fürth (Jugend), TSG 1899 Hoffenheim II
Kurt Koch VfB Oldenburg, Altonaer SV, Hamburger SV, FC Schweinfurt 05 unbekannt
Sascha Lewandowski Eintracht Dortmund (Jugend), SG Wattenscheid 09 (Jugend), VfL Bochum (Jugend), VfL Bochum II, Bayer 04 Leverkusen (Jugend), Bayer 04 Leverkusen VfR Sölde
Michael Lorkowski Hannover 96, St Pauli, Holstein Kiel, Wuppertaler SV, VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, SSV Vorsfelde, MTV Wolfenbüttel, SC Norderstedt, SV Eichede Phönix Lübeck, BU Hamburg
Martin Luppen Bonner SC, Fortuna Köln, Hertha BSC SC Jülich 1910
Karl-Heinz Marotzke SF Hamborn 07, FC Schalke 04, Nationalmannschaften Ghana, Nigeria, Botswana unbekannt
Ernst Middendorp Eintracht Nordhorn, Arminia Bielefeld, VfB Rheine, FC Gütersloh, Arminia Bielefeld, KFC Uerdingen 05, VfL Bochum, Asante Kotoko, FC Augsburg, Hearts of Oak SC, Tractor Sazi Täbris, Kaizer Chiefs, Arminia Bielefeld, Changchun Yatai, Rot-Weiss Essen, Anorthosis Famagusta, Maritzburg United, Golden Arrows, Maritzburg United SG Freren, TuS Lingen, VfB Rheine, VfB Alstätte
Elmar Müller Hessen Kassel, Preußen Münster, FSV Salmrohr, SF Siegen, VfB Wissen, FV Bad Honnef, VSV Wenden, Bonner SC, SuS Niederschelden-Gosenbach SF Siegen, SV Setzen
Peter Neururer TuS Haltern, SV Westfalia Weitmar 09, Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, FC Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach, LR Ahlen, VfL Bochum MSV Duisburg SpVg Marl, DJK Gütersloh, VfB Remscheid, STV Horst-Emscher, ASC Schöppingen
Michael Oenning Verbandssportlehrer Württemberg, Deutschland U-18/U-20 (Co-Trainer), Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Co-Trainer), VfL Bochum (Jugend), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg, Hamburger SV (Co-Trainer), Hamburger SV, Deutschland Studenten DJK Eintracht Coesfeld, SV Wilmsberg, Preußen Münster, Hammer SpVg, TSG Dülmen, SC Pfullendorf
Klaus-Dieter Ochs Hamburger SV, VfL Osnabrück SV Höntrop
Tomas Oral FSV Frankfurt, RB Leipzig, FC Ingolstadt SG Egelsbach, Viktoria Aschaffenburg, Germania Horbach, FSV Frankfurt
Marco Pezzaiuoli Karlsruher SC (Jugend und Co-Trainer), Suwon Samsung Bluewings (Co-Trainer), Eintracht Trier
Deutschland U-16, Deutschland U-15, Deutschland U-17, Deutschland U-18, TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim
SV 98 Schwetzingen, VfR Mannheim
Armin Reutershahn Bayer 05 Uerdingen (Co-Trainer), Hamburger SV (Co-Trainer), Eintracht Frankfurt (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg Preußen Krefeld, SV Schwafheim, TuS Xanten, VfB Homberg
Ralf Rangnick FC Viktoria Backnang, VfB Stuttgart Amateure, TSV Lippoldsweiler, SC Korb, VfB Stuttgart (A-Jugend), SSV Reutlingen 05, SSV Ulm 1846, VfB Stuttgart, Hannover 96, FC Schalke 04, TSG 1899 Hoffenheim VfB Stuttgart Amateure, FC Southwick, VfR Heilbronn, SSV Ulm 1846, FC Viktoria Backnang, TSV Lippoldsweiler
Kosta Runjaic Landesverband, 1. FC Kaiserslautern II, SV Wehen Wiesbaden (Jugend), SV Wehen Wiesbaden II, VfR Aalen (Co-Trainer), SV Darmstadt 98, MSV Duisburg Türk Gücü Rüsselsheim, SV 07 Raunheim, FSV Frankfurt
Reinhard Saftig Borussia Dortmund, Hannover 96, VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Kocaelispor, Galatasaray Istanbul, 1. FSV Mainz 05 TuS Mayen, FV 04 Godesberg, Sportfreunde Eisbachtal, TuS Mayen
Stephan Schmidt Hertha BSC(Jugend-Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Jugend), SC Paderborn 07 Füchse Berlin Reinickendorf, SV Babelsberg 03, Preußen Münster, SV Babelsberg 03, Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin
Rico Schmitt Altchemnitzer BSC 97, VfB Fortuna Chemnitz, FC Erzgebirge Aue II, FC Erzgebirge Aue, Kickers Offenbach FC Karl-Marx-Stadt (Jugend), BSG KKW Greifswald, FSV Grüna 08/FSV Modul Chemnitz
Josef Schneider Hertha BSC, Hamburger SV unbekannt
André Schubert SC Paderborn 07, FC St. Pauli TSV Rothwesten, FSC Lohfelden, TSV Wolfsanger, OSC Vellmar, KSV Baunatal
Werner Schuhmacher RW Lüdenscheid, SV Ottfingen, SpVg Olpe, VfL Klafeld-Geisweid, SuS Niederschelden-Gosenbach, SF Siegen TuRa Altenhundem
Helmut Schulte FC St. Pauli, Dynamo Dresden, FC Schalke 04 SSV Kirchveischede, SSV Elspe, Fortuna Köln II
Mirko Slomka Hannover 96 (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin, Hannover 96 (Co-Trainer), FC Schalke 04 (Co-Trainer), FC Schalke 04, Hannover 96 Hannover 96 II
Bernd Stange Hertha BSC, VfB Leipzig Vorwärts Bautzen, DHfK Leipzig
Hans-Dieter Tippenhauer Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, Bayer Uerdingen, Borussia Dortmund unbekannt
Karsten Wettberg SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München FC Mainburg, TSV Elsendorf
Wolf Werner Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen II, Fortuna Düsseldorf CfR Hardt-Mönchengladbach, TuRa Bremen
Prof. Dr. Elmar Wienecke 1. FC Schweinfurt 05 unbekannt
Martin Wilke Hamburger SV, SC Concordia Hamburg, Landesverband Hamburg unbekannt
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Das Rezept für die Slogans der Fußballclubs

Als man irgendwann damit begann, den Bussen der verschiedenen Nationalmannschaften, wie sie im jeweiligen Austragungsland durch die Wälder, über die Felder und Straßen bis zu den Stadien rumpelten, mehr oder weniger sinnvolle Slogans auf die Außenhaut zu pappen, da haben viele noch herzlich gelacht.

Damals ahnten sie noch nicht, dass sich ihr Verein nur wenig später auch so einen Slogan zulegen würde, und das nicht nur für ein Turnier, sondern gleich für immer. Da bleibt vielen das Lachen schon im Halse stecken. Selbst wenn das mit dem „für immer“ nicht so ganz zutrifft, denn der eine oder andere Club ist mittlerweile schon beim dritten Slogan angekommen. Schauen wir auf jene Slogans, wie sie teilweise intensiv, teilweise nur an der Peripherie der Vereine propagiert wurden und werden:

1. Bundesliga

FC Bayern Forever a team. Mia san mia.
Borussia Dortmund Wieder hier, wieder im Revier (2004). Echte Liebe (2010).
Hamburger SV Die Raute im Herzen (2006). Leidenschaft verbindet (2009). Nur der HSV (2011).
Werder Bremen 100% Werder (2006). We win! (2006). Lebenslang Grün-Weiß (2012).
Hannover 96 Die Roten (2006). Die Roten. Seit 1896 (2006). Unsere Stadt. Unser Verein. Unsere Leidenschaft! (2011).
VfL Wolfsburg Das ist Fußball (2002). Weck den Wolf in Dir! (2008).
FC Schalke 04 Wir leben Dich (2012).
1. FC Nürnberg Wir sind der Club.
Fortuna Düsseldorf Einfach nur Fußball (200x). Wo ist Deine Heimat?
Bayer Leverkusen Wir 04 – für Leverkusen.
TSG Hoffenheim Ein Team. Ein Weg. Einmalig. (20xx)

Keinen Slogan gefunden: VfB Stuttgart, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Mainz 05, SpVg Fürth, FC Augsburg, Bayer Leverkusen.

2. Bundesliga

1860 München Einmal Löwe, immer Löwe (2010).
MSV Duisburg Die Zebras (2006). Leben.Liebe.Leidenschaft.MSV (2011).
Hertha BSC Play Berlin (2003). Aus Berlin. Für Berlin. (2010).
VfL Bochum Mein Revier ist hier (2003).
Energie Cottbus Im Osten geht die Sonne auf.
1. FC Kaiserslautern Das Herz der Pfalz (2006).
Eintracht Braunschweig Wir sind Eintracht (2012).
Dynamo Dresden Tradition verpflichtet (2011).
FC St. Pauli Kampf der Drittklassigkeit (2004). Non established since 1910 (2010).
1. FC Köln Meine Liebe. Meine Stadt. Mein Verein (2011).
Union Berlin Verliebt in Union (200x). Nicht ohne Liebe (2011).
Jahn Regensburg Eine Stadt! Ein Team! Ein Traum!

Keinen Slogan gefunden: Erzgebirge Aue, SV Sandhausen, FC Ingolstadt, VfR Aalen, SC Paderborn, FSV Frankfurt.

3. Liga

Alemannia Aachen Echt. Klasse. (2005).
Arminia Bielefeld Die Leidenschaft geht weiter (2006). Die Blauen (2007).
1. FC Saarbrücken Liebe kennt keine Liga (2007).
Offenbacher Kickers Die Kickers sind göttlich. Komm auf den heiligen Berg (2005).
Karlsruher SC Original KSC – Fußball seit 1894 (2010).
VfL Osnabrück Wir. Gemeinsam. Jetzt! (2009).
Hansa Rostock Unsinkbar seit 1965 (2010).
Chemnitzer FC Die Himmelblauen.
SV Wehen Wiesbaden Unsere Stadt, unser Verein, unser Ziel: 2. Bundesliga (2011).
SV Darmstadt 98 Die Lilien bleiben DA (2008). Wir Lilien. Aus Tradition anders. (2015)

Keinen Slogan gefunden: Preußen Münster, SpVgg Unterhaching, 1. FC Heidenheim, Hallescher FC, Stuttgarter Kickers, Wacker Burghausen, Rot-Weiß Erfurt, SV Darmstadt, SV Babelsberg.

(Für Ergänzungen in allen drei Ligen wäre man hier natürlich sehr dankbar.)

Es wird schnell deutlich, es existieren gemeinhin fünf Aspekte, die angesprochen werden wollen: Erstens, dass „wir“ alle zusammen irgendwas sind, meistens der Verein, manchmal die Stadt oder Region. Zweitens, dass man „echt“ sei, also keineswegs falsch oder kopiert oder Ähnliches. Drittens, dass man für immer treu sein werde. Da schwingt die große Angst mit, dass es im Misserfolgsfalle dann vielleicht doch nicht so sein würde. Viertens dass man selbst aus der Region sei, für die Region oder auch in der Region. Last not least die Emotion, ohne die heute ja gar nix mehr geht.

Die Slogans der Vereine bestehen also aus den folgenden fünf Zutaten:

1. Gemeinschaft

2. Authentizität

3. Treue

4. Lokalpatriotismus

5. Emotion

Wobei Punkt 5, die Emotion, gerne in der Farbe „Leidenschaft“, ansonsten in der Farbe „Liebe“ daherkommen darf — so einfach ist die Rezeptur für die Suppe der Fußballslogans zu entschlüsseln. Ungefähr die gleiche Rezeptur dürfte auch für die Texte der Vereinshymnen gelten.

Es fällt dann auch die Frage an, ob man als „Global Player“ seine regionale Verbundenheit heutzutage noch allzu sehr in den Vordergrund stellen sollte. Hat auch Borussia Dortmund erkannt und verließ sein regional anknüpfendes „Wieder hier im Revier“, hin zu einem generellen Blabla. Wichtiger ist mittlerweile nun mal, das Universale an einem Verein zu betonen. „Echte Liebe“ (z. B.) kennt man schließlich sowohl auf den Philippinen als auch in Chile. Und treu sein kann man von dort aus auch, während man weniger Herz der Pfalz oder sonstiger Regionen sein kann, und auch schlecht Berlin playen kann, wobei man gerade dort ja jüngst wieder vom Global- zum Zweitligaplayer hinabstieg. Hannover 96 und der 1. FC Köln tauschten quasi nur die Possessivpronomen aus, da waren die Slogans im Doppelpack wohl günstiger.

Die wenigen Ausnahmen bilden tatsächlich das Salz in der wenig gewürzten Suppe der Slogans der Vereine, wobei die Koketterie des FC St. Pauli, eben nicht etabliert zu sein („Non established since 1910″), ein schönes Paradoxon darstellt. Wäre man nicht seit 1910 oben dabei, würde dieser Slogan ja von niemandem zur Kenntnis genommen. Immerhin nimmt man bei Hansa Rostock etwas kreativeren Bezug auf sein Wappen („Unsinkbar seit 1965″) und damit am Ende auch wieder auf seine regionale Zuordnung. Interessant wäre im Falle Dynamo Dresdens („Tradition verpflichtet“) noch zu wissen, wozu Tradition jetzt genau verpflichtet, doch ungewollt ist es wohl nicht, die Beantwortung dieser Frage jedem Rezipienten selbst zu überlassen. In Wolfsburg musste man den Fans früher sogar noch erklären, was der VfL Wolfsburg überhaupt für eine Sportart betreibt („Das ist Fußball“). Angesichts seiner besonderen Geschichte im Niemandsland der Aufmerksamkeit sei ihm das wohl verziehen.

Ebenfalls sticht eine Komposition aus Punkt 5, der Emotion, und Punkt 3, der Treue heraus: „Liebe kennt keine Liga“ des 1. FC Saarbrücken, mittlerweile wohl auch an diversen anderen Orten des Fußballs gekapert, was wiederum belegt, dass nahezu jeder Slogan für jeden Club funktionieren würde.

Erstaunlich, dass diese Mode aus der Welt der Konzerne — da kann man bitte alle möglichen Claims selbst aufzählen — zu so austauschbaren Ergebnissen bei den Fußballvereinen geführt hat. Könnte daran liegen, dass die Hirne, die sich derartige Slogans ausdenken, die selben sind wie jene für die Claims der Firmen. Oder daran, dass die meisten Fußballvereine nun mal kaum einzigartige Eigenschaften besitzen, am Ende ist ein Fußballclub in erster Linie immer noch schlicht ein Fußballclub. Echt. Klasse.

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Rekordmeister: der 1. FC Nürnberg

[Update] Die SpVgg Greuther Fürth ist ein Neuzugang bei den Zweitligameistern. Eintracht Frankfurt hat seine Chance vertan, hier ein Treppchen höher zu rücken.

Wer war am häufigsten Meister der 2. Bundesliga (bis 1980/81 zweigeteilt)?

Rekordmeister ist — tada! — ein Ex-Rekordmeister, nämlich der 1. FC Nürnberg, der damit nicht nur bei der Zahl der Aufstiege, sondern auch der Meisterschaften in der 2. Liga unterstreicht, dass er zur absoluten Fahrstuhlmannschaft geworden ist. Für die dreimaligen Gewinner gilt dies wohl genauso: Der VfL Bochum, SC Freiburg, Karlsruher SC und Hannover 96. Dass Hannover 96 sich wirklich fest in der 1. Liga etabliert hätte, muss man meiner bescheidenen Meinung nach noch weiter abwarten. Alle, die hier häufiger als 1x auftauchen, sollten ohnehin in ständiger Alarmbereitschaft leben und im Falle einer Platzierung auf einem Nichtabstiegsplatz in der 1. Liga den Teppich Richtung Otto-Fleck-Schneise zum Dankesgebet ausrollen, oder wo auch immer darüber entschieden wurde, die 1. Liga mittels Relegation weniger durchlässig zu machen. Man möge mir verzeihen, dass die einmaligen Zweitligameister nicht alphabetisch sortiert sind, die Daten sind wohl noch überschaubar.

Meistertitel in der 2. Bundesliga

Anzahl Verein
4x 1. FC Nürnberg
3x SC Freiburg
3x VfL Bochum
3x Karlsruher SC
3x Hannover 96
3x Arminia Bielefeld
2x 1. FC Saarbrücken
2x SV Darmstadt 98
2x FC Schalke 04
2x Hertha BSC
2x 1. FC Kaiserslautern
2x 1. FC Köln
1x TeBe Berlin
1x VfB Stuttgart
1x FC St. Pauli
1x TSV 1860 München
1x Bayer Leverkusen
1x Werder Bremen
1x SV Waldhof Mannheim
1x FC Homburg 08
1x Stuttgarter Kickers
1x Fortuna Düsseldorf
1x Bayer Uerdingen
1x Hansa Rostock
1x Eintracht Frankfurt
1x Borussia Mönchengladbach
1x SpVgg Greuther Fürth

Gut möglich, dass Eintracht Frankfurt oder Fortuna Düsseldorf in dieser Saison einen Schritt auf das nächsthöhere Treppchen machen.

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Die Allerletzten

Der Kicker führt in seinem Sonderheft eine Auflistung, welcher Klub wie häufig Tabellenführer war. Dabei ist so eine Tabellenführung wie zuletzt bei Gladbacher Anhängern erlebt zwar sehr euphorisierend. Zudem lernt man auf diese Weise etwas. Den meisten Fans, so ihre Teams nicht zu den Dauergästen auf Platz 1 gehören, wird klar, dass man plötzlich etwas zu verlieren hat, etwas verteidigen muss; ein Umstand, den sie so sonst nicht kennen.

Doch die Fans der allermeisten Klubs wissen, dass es nicht die Aussicht auf Erfolg ist, die den Fußball gleichzeitig so lebendig und so hassenswert macht, sondern die Angst vor dem Misserfolg, vor dem totalen Untergang.

Rainer Calmund konnte nachts nicht schlafen, weil das Abstiegsgespenst nicht aus seinen Gedanken weichen wollte, und aufgehängt hat sich selbst in Südamerika noch nie jemand, weil sein Klub Meister geworden ist.

Dabei ist es natürlich noch einmal ein „psychologisch wichtiger“ Unterschied, ob man nur auf einem Abstiegsplatz oder aber dem allerletzten Platz der Tabelle steht. Ist man Letzter, pfeift hinter einem nur der Wind durch die Schlucht, in die man hinabzustürzen droht. Als Vorletzter steht man immer noch auf den Händen des Letzten, mit denen dieser sich verzweifelt an den Felsvorsprung klammert. Wie man auch als Letzter strampelt, es ist schlicht niemand mehr unter einem, der schlechter steht als man selbst. Und da bewahren nur die Hartgesottensten ruhig Blut. Trainer, Spieler, Fans.

Eine Auflistung, wer wie häufig Letzter in der Bundesliga war, existiert trotz der ausgewiesenen Dramatik dieser Situation (zumindest hier nicht bekannt) nicht.

Wer also in der Bundesliga ist extrem erprobt in diesem Drahtseilakt und für wen ist dieses Gefühl so selten wie Preußen Münsters Aufenthalt in der ersten Liga?

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Alle Aufsteiger in die 1. Bundesliga

In der folgenden Liste befinden sich alle Aufsteiger in die 1. Bundesliga seit ihrer Gründung.

Jahr Aufsteiger
1963/1964 Hannover 96
Borussia Neunkirchen
1964/1965 Borussia Mönchengladbach
FC Bayern München
Tasmania Berlin
1965/1966 Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiss Essen
1966/1967 Borussia Neunkirchen
Alemannia Aachen
1967/1968 Hertha BSC
Kickers Offenbach
1968/1969 Rot-Weiß Oberhausen
Rot-Weiss Essen
1969/1970 Arminia Bielefeld
Kickers Offenbach
1970/1971 Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum
1971/1972 Wuppertaler SV
Kickers Offenbach
1972/1973 Rot-Weiss Essen
Fortuna Köln
1973/1974 Eintracht Braunschweig
Tennis Borussia Berlin
1974/1975 Hannover 96
Bayer Uerdingen
Karlsruher SC
1975/1976 Tennis Borussia Berlin
Borussia Dortmund
1. FC Saarbrücken
1976/1977 FC St. Pauli
VfB Stuttgart
TSV 1860 München
1977/1978 Arminia Bielefeld
SV Darmstadt 98
1. FC Nürnberg
1978/1979 Bayer Leverkusen
Bayer Uerdingen
TSV 1860 München
1979/1980 Arminia Bielefeld
1. FC Nürnberg
Karlsruher SC
1980/1981 Werder Bremen
Eintracht Braunschweig
SV Darmstadt 98
1981/1982 FC Schalke 04
Hertha BSC
1982/1983 SV Waldhof Mannheim
Kickers Offenbach
Bayer Uerdingen
1983/1984 Karlsruher SC
FC Schalke 04
1984/1985 1. FC Nürnberg
Hannover 96
1. FC Saarbrücken
1985/1986 FC Homburg
Blau-Weiß 90 Berlin
1986/1987 Hannover 96
Karlsruher SC
1987/1988 Stuttgarter Kickers
FC St. Pauli
1988/1989 Fortuna Düsseldorf
FC Homburg
1989/1990 Hertha BSC
SG Wattenscheid 09
1990/1991 FC Schalke 04
MSV Duisburg
Stuttgarter Kickers
1991/1992 Bayer Uerdingen
1. FC Saarbrücken
aus der früheren DDR kamen hinzu Hansa Rostock
Dynamo Dresden
1992/1993 SC Freiburg
MSV Duisburg
VfB Leipzig
1993/1994 VfL Bochum
Bayer Uerdingen
TSV 1860 München
1994/1995 Hansa Rostock
FC St. Pauli
Fortuna Düsseldorf
1995/1996 VfL Bochum
Arminia Bielefeld
MSV Duisburg
1996/1997 1. FC Kaiserslautern
VfL Wolfsburg
Hertha BSC
1997/1998 Eintracht Frankfurt
SC Freiburg
1. FC Nürnberg
1998/1999 Arminia Bielefeld
SpVgg Unterhaching
SSV Ulm 1846
1999/2000 1. FC Köln
VfL Bochum
Energie Cottbus
2000/2001 1. FC Nürnberg
Borussia Mönchengladbach
FC St. Pauli
2001/2002 Hannover 96
Arminia Bielefeld
VfL Bochum
2002/2003 SC Freiburg
1. FC Köln
Eintracht Frankfurt
2003/2004 1. FC Nürnberg
Arminia Bielefeld
FSV Mainz 05
2004/2005 1. FC Köln
MSV Duisburg
Eintracht Frankfurt
2005/2006 VfL Bochum
Alemannia Aachen
Energie Cottbus
2006/2007 Karlsruher SC
Hansa Rostock
MSV Duisburg
2007/2008 Borussia Mönchengladbach
TSG Hoffenheim
1. FC Köln
2008/2009 SC Freiburg
FSV Mainz 05
1. FC Nürnberg
2009/2010 1. FC Kaiserslautern
FC St. Pauli
2010/2011 Hertha BSC
FC Augsburg
2011/2012 SpVgg Greuther Fürth
Eintracht Frankfurt
Fortuna Düsseldorf
2012/2013 Hertha BSC
Eintracht Braunschweig
2013/2014 1. FC Köln
SC Paderborn 07
2014/2015 FC Ingolstadt
SV Darmstadt 98
2015/2016 SC Freiburg
Rasenballsport Leipzig
2016/2017 VfB Stuttgart
Hannover 96
2017/2018 Fortuna Düsseldorf
1. FC Nürnberg
2018/2019 1. FC Köln
SC Paderborn 07
1. FC Union Berlin
2019/2020 Arminia Bielefeld
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Interaktive Fortsetzungsgeschichten

[Update 25.3. 15.00h] Der Jupp wird zum Dreier.
[Update 24.3. 17.00h] Der gefeuerte Georghe Hagi.
[Update 21.3. 22.00h] Viele Neueinträge aus der nicht ganz so jungen Vergangenheit.
[Update 20.3. 13.00h] Noch mehr Neueinträge, darunter ein echter Gentlemen und drei Verwandte.
[Update 18.3. 20:00h] Viele Neueinträge in der Liste und alphabetisch sortiert.

„Bei interaktiven Fortsetzungsgeschichten weiß man am Anfang noch nicht, wie es dann am Schluss aussehen wird.“

So schreibt lernen-mit-spass.ch über das heutige Thema. „Fortsetzungsgeschichten“. McP hatte in den Kommentaren gefragt, wie denn wohl die Verlaufschancen solcher Fortsetzungsgeschichten sind, angesichts des Return of the Rolf zu seinem früheren Marzipanschneckengeber. Wir wollen heute mal sammeln, wie solche Rückkehren verlaufen sind, weshalb es nett wäre, wenn der Kommentierende auch gleich ergänzen würde, nicht nur wer und wann mehrmals den selben Verein trainierte, sondern auch, was dabei rauskam. Ob das überhaupt sinnvoll ist, weil sich Muster oder wiederkehrende Handlungsstränge ergeben oder eben nicht, wird sich zeigen.

Meine Vermutung — allerdings durch nichts gestützt — geht in die Richtung, dass solche Fortsetzungsgeschichten ähnlich einer wiederaufgewärmten Liebesbeziehung verlaufen: Man merkt dann nach kurzem und als schön empfundenen Aufflackern der alten Leidenschaft, dass die Gründe, aus denen man sich beim ersten Mal trennte, beim zweiten Mal immer noch vorhanden und zu schwerwiegend für eine Fortführung der Gemeinsamkeit sind. Allerdings gibt es sicher Regel bestätigende Ausnahmen, bzw. ist die Regel ja noch gar nicht nachgewiesen. Außerdem stellen eine Fußballmannschaft und ihr Trainer keine Liebesbeziehung dar.

Ob dann jeweils die Liste hier oben aktualisiert wird oder nur in den Kommentaren verbleibt, hängt auch von der Zahl der Fälle ab.

Bitte gleich mal um Unterstützung bei der Beschreibung des Tätigkeitsverlaufs der einigen mir zu Beginn eingefallenen Rückkehrern.

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5x beim selben Verein

Uwe Klimaschefski FC Homburg 1970-1971, 1972-1974, 1974-1980, 1987, 1993-1994

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4x beim selben Verein

Helmut Kronsbein Hannover 96 1953-1957, 1963-1966, 1974-1976, 1976-1978

Max Schäfer TSV 1860 München 1937-1938, 1941-1945, 1946-1951, 1953-1956

A. W. Turner Hamburger SV 1920-1921, 1922-1923, 1925-1926, 1932-1933

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3x beim selben Verein

Rudolf Agte Hamburger SV 1919-1920, 1923-1925, 1927-1929

Jürgen Heinsch Hansa Rostock 1978-1979, 1981-1985, 1993-1994

Jupp Heynckes FC Bayern München 1987-1991, 2009, 2011-?

Eckard Krautzun SV Darmstadt 98 1986-1987, 1989, 1999-2000

Dr. K. Michalke 1. FC Nürnberg 1927-1928, 1935-1936, 1946-1947

Ernst Middendorp Arminia Bielefeld 1988-1990, 1994-1998, 2007

Benno Möhlmann SpVgg Greuther Fürth 1997-2000, 2004-2007, 2008-2009

Alv Riemke 1. FC Nürnberg 1939-1941, 1945-1946, 1952-1954

Aleksandar Ristic Fortuna Düsseldorf 1987-1990, 1992-1996, 2000-2001

Rolf Schafstall VfL Bochum 1982-1986, 1991, 2001

Jürgen Sundermann VfB Stuttgart 1976-1979, 1980-1982, 1995

Dietrich Weise 1. FC Kaiserslautern 1969, 1971-1973, 1983

Hennes Weisweiler 1. FC Köln 1949-1952, 1955-1958, 1976-1980

Frantisek Zoubec Arminia Bielefeld 1922-1923, 1924-1925, 1926-1933

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2x beim selben Verein

Hannes Bongartz SG Wattenscheid 09 1989-1994, 1998-2004

Josef Braumüller TSV 1860 München 1919-1925, 1936-1937

Max Breunig TSV 1860 München 1925-1928, 1930-1934

Jeno Csaknady 1. FC Nürnberg 1963-1964, 1965-1966

Christoph Daum 1. FC Köln 1986-1990, 2006-2009

Horst Ehrmanntraut 1. FC Saarbrücken 2002-2003, 2004-2006

Willi Entenmann 1. FC Nürnberg 1991-1993, 1996-1997

Willi Entenmann VfB Stuttgart 1986, 1990

Karl-Heinz Feldkamp 1. FC Kaiserslautern 1978-1982, 1989-1992

Karl-Heinz Feldkamp Arminia Bielefeld 1976-1978, 1983-1984

Dieter Ferner 1. FC Saarbrücken 1991, 2008-2010

Diethelm Ferner FC Schalke 04 1983-1986, 1988-1989

Wolfgang Frank 1. FSV Mainz 05 1995-1997, 1998-2000

Horst Franz Arminia Bielefeld 1980-1982, 1986

Fritz Fuchs SC Freiburg 1983-1984, 1989

Uwe Fuchs Wuppertaler SV 2005-2007, 2008-2010

Werner Fuchs Alemannia Aachen 1984-1987, 1966-1999

Robert Gebhardt 1. FC Nürnberg 1978-1979, 1979-1980

Hermann Gerland 1. FC Nürnberg 1988-1990, 1995-1996

Falko Götz Hertha BSC 2002, 2004-2007

Wenzel Halama TSV 1860 München 1981-1982, 1984-1986

Jupp Heynckes Borussia Mönchengladbach 1979-1987, 2006-2007

Ottmar Hitzfeld FC Bayern München 1998-2004, 2007-2008

Ivica Horvat FC Schalke 04 1971-1975, 1978-1979

Kuno Klötzer Fortuna Düsseldorf 1953-1957, 1963-1967

Georg Knöpfle Hamburger SV 1949-1954, 1969-1970

Lorenz-Günther Köstner SpVgg Unterhaching 1994-1997, 1998-2001

Friedhelm Konietzka Bayer Uerdingen 1983-1984, 1990-1991

Willibert Kremer MSV Duisburg 1973-1976, 1989-1992

Helmut Kronsbein Hertha BSC 1966-1974, 1979-1980

Anton Kugler 1. FC Nürnberg 1932-1933, 1954-1955

Udo Lattek Borussia Dortmund 1979-1981, 2000

Udo Lattek FC Bayern München 1970-1975, 1983-1987

Gyula Lorant 1. FC Kaiserslautern 1965-1967, 1969-1971

Jürgen Luginger Rot-Weiß Oberhausen 2004, 2008-2010

Felix Magath VfL Doofsburg 2007-2009, 2011-?

Uli Maslo Eintracht Braunschweig 1979-1983, 1992-1993

Reiner Maurer 2004-2006, 2010

Max Merkel TSV 1860 München 1961-1966, 1974-1975

Hans Meyer Borussia Mönchengladbach 1999-2003, 2009-2010

Hans Meyer FC Carl Zeiss Jena 1971-1983, 1993-1994

Benno Möhlmann Eintracht Braunschweig 1995-1997, 2007-2008

Peter Neururer Hannover 96 1994-1995, 2005-2006

Frank Pagelsdorf Hansa Rostock 1994-1997, 2005-2008

Fritz Pliska Borussia Mönchengladbach 1951-1953, 1957-1960

Ralf Rangnick FC Schalke 04 2004-2005, 2011-?

Friedel Rausch Eintracht Frankfurt 1979-1980, 2001

Otto Rehhagel Werder Bremen 1976, 1981-1995

Willi Reimann FC St. Pauli 1986-1987, 1999-2000

Uwe Reinders Eintracht Braunschweig 1987-1990, 2002-2004

Erich Ribbeck Bayer Leverkusen 1985-1988, 1995-1996

Rolf Schafstall MSV Duisburg 1976, 1978-1979

Klaus Schlappner SV Darmstadt 98 1979, 1987-1988

Hans Schmidt 1. FC Nürnberg 1941-1945, 1950-1952

Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 1988-1991, 1996-1997

Fred Spiksley 1. FC Nürnberg 1913, 1926-1927

Dragoslav Stepanovic Eintracht Frankfurt 1991-1993, 1996

Ferdinand Swatosch Arminia Bielefeld 1939-1940, 1946-1947

Hans Tilkowski Werder Bremen 1970, 1976-1977

Giovanni Trapattoni FC Bayern München 1994-1995, 1996-1998

Thomas von Heesen Arminia Bielefeld 1998-1999, 2005-2007

Georgi Wassilew Union Berlin 1999-2002, 2005-2006

Dietrich Weise Eintracht Frankfurt 1973-1976, 1983-1986

Martin Wilke Hamburger SV 1954-1956, 1962-1964

Karl Wunderlich Arminia Bielefeld 1942-1945, 1947-1948

Andreas Zachhuber Hansa Rostock 1999-2000, 2009-2010

Rainer Zobel Stuttgarter Kickers 1990-1992, 2000-2001

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Ausland

Kenny Dalglish FC Liverpool 1985-1991, 2011-?

Christoph Daum Beşiktas 1994-1996, 2001-2002

Christoph Daum Fenerbahçe 2003-2006

Karl-Heinz Feldkamp Galatasaray 1992-1993, 2002-2003

Georghe Hagi 2004-2005, 2010-2011

Jupp Heynckes Athletic Bilbao 1992-1994, 2000-2003

Kevin Keegan Newcastle United 1991-1997, 2008

Friedhelm Konietzka Grashopper Club Zürich 1980-1982, 1985-1986

Rinus Michels Ajax Amsterdam 1965-1971, 1975-1976

Holger Osieck Urawa Red Diamonds 1995-1996, 2007-2008

Guy Roux AJ Auxerre 1963-2000, 2001-2005

Fatih Terim Galatasaray 1996-2000, 2002-2004

Giovanni Trapattoni Juventus 1976-1986, 1991-1994

Louis van Gaal FC Barcelona 1997-2000, 2002-2003

Zum Verlauf von Rolfs Rückkehr ist naturgemäß noch nicht keine Aussage zu machen. Zu den anderen allerdings schon und da wird es ja noch wesentlich mehr Fälle geben.

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